England

Meine Glücks-Momente im Mai – The Lost Gardens of Heligan

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Es gab im Mai sehr viele Glücksmomente, wir waren nämlich drei Wochen zum Spaßhaben in England. Unser erstes Ziel war Cornwall, wo wir schon im letzten Herbst mit dem Auto waren. Wir wollten wieder einige schöne Gärten vom National Trust besuchen. Meine Schwester hatte uns „The Lost Gardens of Heligan“ sehr ans Herz gelegt.

 

 

Ich wollte auch die berühmte „Mud Maid“-Skulptur sehen. Aber den Kopf des Riesen „Giant’s Head“ mit seinen blauen Augen fand ich viel beeindruckender. Er sieht irgendwie lustig aus, als würde er etwas im Schilde führen.

 

 

Der Garten ist wirklich riesig, etwa 80 Hektar groß, und man kann sich dort stundenlang aufhalten. Beeindruckend sind auch die 350 uralten Rhododendren, die bereits vor 1920 angepflanzt wurden. Die Blütenpracht der Rhododendren war überwältigend. Wir haben gestaunt, denn überall standen sie am 1. Mai in voller Blüte. Das mediterrane Klima macht dies möglich, da es dort so gut wie nie Frost gibt. Die Vielfalt hat uns sehr beeindruckt. Sogar mein Mann blieb immer wieder vor den wunderschönen Blüten stehen und fotografierte alles, was ihm vor die Linse kam.

 

 

Auch gibt es 70 alte Kamelien, die waren allerdings größtenteils schon verblüht, einige wenige habe ich noch blühend entdeckt.

 

 

Im „Dschungel“ des Gartens gibt es eine Seilbrücke, die Burmese Rope Bridge, oder auch Jungle Rope Bridge genannt, die sich 30 Meter über uralte Baumfarne und den Dschungelboden spannt. Sie ist eine der längsten burmesischen Seilbrücken Großbritanniens.

 

 

Und, wir waren auch auf der Farm und haben uns die Tiere angeschaut. Im Mai kommen die Lämmer zur Welt. Wir sahen viele Lämmchen, da ging mir das Herz auf. ♥

 

 

Und hinter dem Gatter mit dem Geflügel entdeckte ich weiße Haubenente mit Federbüschel am Kopf. Sie gehören zu den Hausenten. 

 

 

Hach, das war ein schöner Ausflug, den wir sehr genossen haben. Wir waren etwa 5 Stunden im Park und haben uns alles angesehen, auch an der Fox Skulptur sind wir vorbeigeschlendert. Lowarnes, ist ihr Name und das ist die Kornische Bezeichnung für Füchsin. Sie wurde aus dem Holz von Rhododendren gefertigt, die aus dem The Lost Gardens of Heligan stammen. Das Künstlerpaar Sue und Pete Hill aus Cornwall haben sie zusammen mit Hal Silvester erstellt. Größe: 6 Meter.

 

 

The Lost Gardens of Heligan sind so besonders, weil sie nach dem Ersten Weltkrieg jahrzehntelang total überwuchert waren und man sie dadurch komplett vergessen hatte. Erst 1990 wurden sie wiederentdeckt. Früher gehörte der Garten zum weitläufigen, 400 Hektar großen Anwesen der Familie Tremayne. Es herrscht dort eine magische, fast märchenhafte Atmosphäre, und es hat mir sehr viel Freude gemacht, auf den Spuren meiner Schwester zu wandern. Und, natürlich gab es noch weitere Glücksmomente im Mai. Davon berichte ich ein anderes Mal.

Liebe Grüße


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5 Kommentare

wie schön, liebe annette, dass ihr in heligan wart! ich habe deine bilder sehr genossen, denn einiges hat sich dort verändert. wir waren 1994 dort, da war der garten erst zwei jahre vorher eröffnet worden. wir waren aber damals schon sehr begeistert, was gärtnerInnen und -planer dort schon erreicht hatten. der tolle gemüsegarten und der urwald haben mir besonders gut gefallen.
liebe grüße von mano

Liebe Annette,
du konntest bei diesem Ausflug ja viele wunderbare Glücksmomente sammeln. Mir gefällt am besten der Riese mit seinen blauen Augen. Der ist wirklich toll gemacht. Die Haubenenten finde ich so niedlich und witzig. Hatte ich zuvor noch nie gesehen. Auch der Fuchs ist klasse. Und das Bild von dir auf der Hängebrücke. Ich freue mich schon auf deine weiteren Mai-Glücksmomente.
Hab einen schönen Sonntag!
Liebe Grüße
Ingrid

Da bin ich gerne virtuell mitgeschlendert… Englands Gärten war immer mal ( im Kopf ) ein Ziel. Jetzt hat es sich erledigt…aber nicht schlimm, alles hat seine Zeit.
💚liche Grüße
Astrid

Naehkaeschtle

Sehr spannend dieser Garten, die Kombi aus Kunst und Natur finde ich sehr beeindruckend. VG Ingrid

Oh ist das schön liebe Annette,
das war bestimmt ein ganz besonders toller Ausflug.
Der Riese gefällt mir sehr gut, aber auch die Schafe und Enten, das schaut so idyllisch aus.
Danke fürs Mitnehmen, lieben Gruß
Nicole