✿ Auszeit an der Silberküste | Portugal Teil 2

Mittwochs mag ich von Portugal erzählen. Und, somit kommt heute mein zweiter Teil des Reiseberichts, von der Silberküste. Den ersten Teil 1 könnt ihr auch gern nachlesen. ;-)

In den Pfingstferien reisten wir über Porto an die Silberküste. Von dort aus unternahmen wir einige, schöne Ausflüge, z.B. einen Tagesausflug nach Lissabon, von dem ich euch heute erzählen möchte.

Schon vor etlichen Jahren, hatten wir Portugal bereist (vor den Kinder). Lange träumten wir davon und beschlossen einfach wiederzukommen. In Portugal gibt es wunderschöne Strände, frischen Fisch – einfach aber sehr schmackhaft zubereitet – und sehr, sehr nette Menschen.

Achtung, Bilderflut! :-D
Bild 1 (siehe oben):
Von unserem Ferienhaus aus, fuhren wir ca. 120 km bis nach Lissabon. Mit dem Auto ist ein Tagesausflug in der Hauptstadt eine schöne Abwechslung. Denn die Autobahnen sind gut ausgebaut. Ein Höhepunkt gegen Ende der Fahrt ist die “Vasco-da-Gama-Brücke”, die mit mehr als 17km die längste Brücke Europas ist. Sie wurde zwischen 1995 – 1998 anlässlich der Expo gebaut und hat 900 Mio. Euro gekostet. Die Autobahn auf der Brücke ist sechsspurig. Hier ein schönes, himmelblau Bild, mit Seitenblick auf den Rio Tejo. Bei gutem Wetter sollte man sich diesen tollen Ausblick nicht entgehen lassen. Ein Traum, sage ich euch!
Bild 2:
Das EinkaufszentrumVasco Da Gama“.
Das ‘Oceanário de Lisboa‘ befindet sich, in Fuß nähe, des großen Einkaufzentrums ‘Vasco Da Gama‘, wo wir im Keller-Parkhaus den Mietwagen abgestellt hatten. Sehr praktisch, denn nach dem ca. zweistündigen Aufenthalt im ‘Oceanário de Lisboa‘ kann man dort wunderbar zu Mittag essen. Im Obergeschoss des Einkaufzentrums findet wirklich jeder etwas für das Mittagsmahl, die Auswahl ist riesen groß. Wer es invidiueller mag, wird bestimmt außerhalb des Einkaufzentrums, an der langen Promenade pfündig. Dort gibt es kleine, gute Restaurants mit sehr guten Speisen.
Bild 3:
Für die Weltausstellung (EXPO) 1998 wurde das modernste Stadtviertel Lissabons: “Parque de Nações“, zu deutsch: Park der Nationen, ganz neu angelegt. Die Weltausstellung hatte den Schwerpunkt: “Die Ozeane – ein Erbe für die Zukunft“.
Bild 4:
Der Eingang zum Shopping Center ‘VASCO DA GAMA ‘von der Promenade aus.
Bild 5+6:
Das ‘Oceanário de Lisboa‘ ist dem Leben in den Ozeanen gewidmet. Es ist das zweitgrößte Ozeaneum der Welt und wurde von dem amerikanischen Architekten Peter Chermayeff geplant. 
Um das große Hauptbecken herum, dass 500 Kubikmeter Wasser fasst, sind vier Ecken (Aquarien) des Ozeaneums gebaut. Dort werden 4 unterschiedliche Ökosysteme der Erde vorgestellt.
Bild 7:
Im größten Becken, dass über zwei Etagen zu bewundern ist, schwimmen Haie, Mantas, Sardinen, Mondfische, Barsche, ein Schwarm Thunfisch und noch weitere Meeresbewohner.
Hier, ein stiller Bewunderer. :-)
In den vier Eck-Aquarien werden unterschiedliche Regionen (Atlantik, Pazifik, Indischer Ozean und des Südpolarmeeres) der Erde repräsentiert. Zusätzlich gibt es im Erdgeschoss 30 kleiner Aquarien zu bewundern. 
Bild 8:
Schollen
Bild 9:
Quallen

Bild 10:
In einem neueren Gebäude werden Sonderausstellungen gezeigt. 
Wir durften in der Sonderausstellung ein 40m langes Aquarium in U-Form bewundern. Die ‘Unterwasserwelten von Takashi Amano‘! Von wunderbarer Musik wurde die Ausstellung begleitet. Welch schöne Idee, den Besuch eines Aquariums mit Entspannungsmusik zu verbinden. Leider war die CD nicht käuflich zu erwerben. Aber bei YouTube gibt es Kurzfilme zur Ausstellung.
Bild 12:
Wunderschöne Wasserwelten, Wasserlandschaften für die Seele.
Bild 13:
Ohne Worte ;-) Daumen nach oben für diesen Besuch! :-)
Bild 14: 
Weiter geht es draußen auf dem ehemaligen Expo-Gelände. Am Ufer, an einer der Längsseiten des Geländes, fährt über dem Rio Tejo, eine Seilbahn. Durch sie wird die Promenade, mit dem Hafenbecken des Vasco da Gama Turms, verbunden.
Ein Fahrt in der Telecabine war bei mir, vor mehr als 10 Jahren, kein Muss. Doch diesmal sind wir mitgefahren. Ach, was habe ich damals verpasst! Einen schöneren Überblick über das gesamte Expo Gelände kann man sich kaum vorstellen!
Bild 15:
Jetzt geht es richtig los!
Bild 16:
Auf, in die Lüfte. :-D
Bild 17:
Ratet mal, wie diese Brücke heißt? ;-)
Bild 18:
Gegen Abend traten wir die Rückfahrt an. Leider fuhren wir direkt in den Feierabendverkehr. Es gibt also doch Staus in Portugal! :-) Jedoch nach ca. 15-20 Minuten Verzögerung waren wir aus dem gröbsten heraus und fuhren beschwingt zurück nach Marinha Grande.
Bild 19:
Die Entschädigung! :-)
Wieder im Ferienhaus angekommen, hatte ich mir einen Sessel reserviert. Mit direktem Meerblick konnten alle den Sonnenuntergang genießen. Hach, was war das ein interessanter Tag!
Portugal ist einfach schön! :-) Was meint ihr?
Liebe Grüße,
Frau Augensternchen
Öffnungszeiten des Oceanário de Lisboa:
Sommer: 10 – 19 Uhr
Winter: 10 – 18 Uhr
Die Winterzeit beginnt mit der offiziellen Zeitumstellung.
Am 25.12. ist geschlossen!
Eintrittspreise:
Erwachsene 13-65 Jahre: 9€
Kinder 4-12 Jahre: 4,50€
Familie (2x Erwachsene/1x Kind): 20€, jedes weitere Kind ab 4 Jahre: 3€
Senioren: ab 65 Jahre: 5€

✿ There are so many beautiful reasons … Yeah!!!

Anfang März hatte ich schon den wunderschönen, bunten Blog von Amy Tangerine entdeckt.
In einem ihrer YouTube Videos “Let´s color together” stellt sie unterschiedliche Malstifte und Wasserfarben vor. Was für eine super schöne Idee. Besonders haben mich die tollen Wassermalpinsel beeindruckt, die ich mir gleich darauf bestellte und mit den anderen Malutensilien in den Urlaubskoffer gesteckt hatte. ;-) Natürlich für den Portugalurlaub. Denn Wassermalfarben und das Meer – tja, das passt einfach richtig gut zusammen. Das ist Entspannung pur! ;-)
Eines schönen Tages, als der Wind wieder ziemlich heftig, an der portugiesischen Atlantikküste stürmte und ich den Nachmittag für mich allein hatte, fing ich mit dem Malen an.

 

Dazu gefüllte ich die Wasserpinsel mit Leitungswasser und suchte mein buntes Glück. ;-) Den Farbkasten hatte ich auch gleich mitbestellt, den meinen letzten Malkasten hatte ich zu Schulzeiten benutzt. Dieser ist so schön und die Farben haben mich alle gleich angelacht. :-D
Das Lustige ist, dass sie zuerst relativ kräftig auf dem Papier erscheinen. Nach dem Trocknen sind die Farben aber eher Pastellfarben. Das macht aber gar nichts, denn das lässt das Gemalte noch leichter erscheinen. ;-)

 

 

Die Vorlage von Amy kann man sich auf ihrem Blog herunterladen. Super, da hatte ich gleich mehr als 10 Blätter dabei – einfach  JUST FOR FUN. :-)  Außerdem dachte ich mir, dass bestimmt meine Kinder auch mitmachen möchten. Mein Töchterchen war hin und weg von den Wasserpinseln, –  ich aber auch. :-)

 

 

Anfangs konnte ich mich gar nicht entscheiden, welche Farben ich nehme. Die Auswahl ist einfach (für mich) sehr groß. Und, wenn der Kopf vom Wind frei gepustet ist, kommt man sowieso auf ganz andere Gedanken als sonst.

 

 

So probierte ich einige Farbvariationen aus und war ganz überrascht von der Farbvielfalt.

 

Auch gefielen mir die verschiedenen Küchenpapiere sehr gut. Dort hatte ich die Pinsel vor jeder neuen Farbe immer gesäubert. Lustig, wie sie ausschauen. ;-)
Die Vorlage ist ideal, wenn man selbst einfach nur abschalten möchte – ohne sich vorher überlegen zu müssen, was man jetzt malen soll. Ein guter Einstieg finde ich, für wieder Malanfänger oder einfach nur so! :-)
Den Download für die Free Coloring Page findest du *hier*.
So, let`s paint and have fun & mach dein Leben BUNT.
Denn: “There are so many beautiful Reasons to be happy.” 

Liebste Montagsfreu-Grüße,

Frau Augensternchen

 

✿ Auszeit an der Silberküste | Portugal Teil 1

Heute ist Mittwoch und da mag ich von Portugal erzählen…

Zwei Wochen Portugal liegen hinter uns. Hach, dass war eine wunderschöne Zeit am Meer!

Die ersten 10 Tage hatten wir uns ein ruhiges Ferienhaus an der Silberküste reserviert. Schon vor ca. 11 Jahren lernten wir das Hotel Água de Madeiros kennen. Damals wurden gerade die neuen Ferienhäuser gebaut, mit direktem Blick auf den Atlantik. Ich erinnere mich noch genau, als wir beim Spazierengehen in eines der Häuser einen kurzen Blick erhaschten. Damals hatten wir im Gästehaus ein Doppelzimmer. Das Hotel ist klein aber fein – mit nur 12 Doppelzimmern. 
Ach, ist das schon lang her. :-)

Zwei Wochen Ferien waren ein guter Grund, um wieder nach Portugal zu fliegen. Als Zielflughafen hatten wir uns Porto ausgesucht. Mit dem Mietwagen ging die Reise (etwa 180km) weiter gen Süden, nach Marinha Grande. Die Autobahnen sind generell in einem sehr guten Zustand. Vor ca. 12 Jahren hatte die EU das Straßennetz in Portugal stark subventioniert. Teilweise gibt es 6 spurige Abschnitte, mit kaum Verkehr. :-) Unser Mietwagen hatte viel technischen Schnickschnack, u.a. auch ein eingebautes Scan Gerät, so dass die Maut direkt von der Kreditkarte gezahlt wurde. Das ist viel praktischer, als an jeder Mautstation das Kleingeld bereit zu halten. Einfach die linke Durchfahrt wählen und durchrauschen.
Unsere Ankunft am Hotel war am späten Nachmittag. Nach dem Auspacken zog es
uns als erstes ans Meer. Schon im Wohnzimmer standen wir am Fenster einfach nur da und dachten alle: “WOW!!“ Was für ein toller Blick auf den Atlantik! Gut, dass wir mein neues Fernglas
mit eingepackt hatten. Das hatte ich im letzten Jahr zum 50sten Geburtstag bekommen. Eine gute Anschaffung! Wie oft hatte ich wohl unbemerkt den Ausruf ausgestoßen: “Ach, jetzt müsste man ein Fernglas haben!” Da hat wohl jemand zugehört! Herr B. hat gute Ohren. ;-)
Am Abend fuhren wir mit dem Auto die Gegend erkunden, nachschauen ob noch alles an seinem Platz ist und ein gutes Restaurant hatten wir auch noch im Blick.

Am zweiten Tag gingen wir gleich morgens ins Gästehaus zum Frühstücken.
Das Frühstückshotel „Residencia Água de Madeiros“ wird von Daniela G., einer sehr netten, deutschsprachigen Portugiesin, verwaltet. Sie hat viele Jahre in Deutschland gelebt und kümmert sich herzlich um ihre Gäste. Als ich ihr von meinem Hobby „Nähen“ und “Bloggen” erzählte, war sie freudig entzückt und zeigte mir gleich ihre selbstgenähten Taschen. Auch sie liebt das Nähen und hatte selbst auch schon einige Nähkurse in ihrem Lieblingsladen in Leira gemacht. Sie fragte mich, ob ich vielleicht ein bisschen über die Residencia schreiben könne. ;-) Na, klar, dass mache ich doch gern. ;-)
Hier die Bildchen von dem Hotel bzw. Gästehaus.

 

Von der Steilküste aus gesehen ist dies der  Blick auf eines der Ferienhäuser.
Toll, nicht wahr! ;-D   Da läßt sich RUHE tanken!
Auch hatte Daniela gute Tipps für Stoffläden in der näheren Umgebung für mich. ☺☺☺  Schon vor dem Urlaub hatte ich mir eine kleine Liste mit Stoffläden als Ausflugsziele herausgesucht und war sehr dankbar, zusätzliche Insider Tipps zu erhalten. Wir haben auch zusammen etwas genäht, das zeige ich aber ein anderes Mal. ;-)

Am dritten Tag fuhren wir nach Leira oder auch Leiria (port.)  genannt, ca. 20km von der Hotelanlage entfernt.
 
Nach “ein bisschen Shopping ☺” und einer kurzen Stadtbesichtigung,
… waren wir spontan und folgten in der Mittagszeit unauffällig 5 Anzugsträger. In der Hoffnung, dass diese Einheimischen ein gutes Restaurant kennen. 
Wir hatten riesig Glück! Denn dieses kleine Restaurant hätten wir nie als solches erkannt. Freundlich wurden wir von einem Gast über die wenigen Mittagessen informiert.  
Im Adega dos Caçadores gibt es keine Menükarte. Die Gerichte werden durch Erzählungen angeboten. So lugten wir auf fremde Teller und ließen uns überraschen. 
Uns wurde die traditionelle Bohnensuppe (Bild, oben links), eine Gemüsesuppe (Bild, oben rechts) und Sardinen vom Grill wärmstens ans Herz gelegt. :-)  Reis und Salat waren die Beilagen. Zuerst traute ich mich gar nicht den kleinen Fischen den Kopf abzutrennen und den Rest komplett zu essen. Als ich jedoch gekostet hatte, war das kein Hindernis mehr. :-D 
Hmm, wie wohlschmeckend dass war, könnt ihr euch kaum vorstellen. Ein Gedicht sage ich euch und von Gräten fast keine Spur. So einfach und doch so gut. Eine wahre Delikatesse!

Als Nachspeise gab es noch etwas Süßes, a la Casa. Aber ich muss zugeben, dass wir zu gut gegessen hatten und den Nachtisch dann einfach zurückgehen liessen. Andernfalls hätte man mich aus Leira herausrollen müssen. Hehehe :-)
Wer auch gern dort essen möchte, findet das Adega dos Caçadores direkt hinter dem Parkhaus der Modefirma, z… . Eigentlich ganz einfach zu finden.
Nachmittags besuchten wir den Marktplatz vor dem großen Stadion in Leira, dort war Kirmes.

Ein Volksfest, mit Agra-Maschinen, Kunsthandwerk und einheimische Köstlichkeiten, wie z.B. süße und gesalzene Nüsse jeglicher Art.
Die Portugiesen gehen üblicherweise erst am Abend mit ihren Familien aus. Die meissten Schulen haben Nachmittagsunterricht bis 17:00 Uhr, da sind die Kinder erst sehr spät zu Hause. Oftmals haben sie direkt im Anschluss weitere Kurse, wie z.B. Ballett, Turnen oder Fußball.
Das ist wirklich einen langer Tag, da ist es verständlich, wenn sie erst später mit ihren Familien auf die Kirmes gehen.
Unsere Kinder gönnten sich am Ende noch eine Zuckerwatte, mit Erdbeergeschmack! Den Geruch habe ich jetzt noch in meiner Nase. Hmm, lecker. ;-) 
Der 4. Tag – wieder ein Ausflugstag.  :-)
Die wunderschöne Stadt Nazaré stand auf dem Tagesplan.
Die Bucht von Nazaré ist für Surfer sehr attraktiv.  
Ein Traumstrand!!!
So schön ist es dort, da mache ich noch ein paar weitere Posts, nur mit wunderschönen Bilder von Nazaré, Lisboa (Lissabon) und Porto.   
Hach, wann geht der nächste Flieger nach Porto?????
Ich muss dringend wieder los.  ;-)
Liebste Grüße,
Frau Augensternchen
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