Hinnerks Bruder hat ein neues Zuhause und braucht …

… einen Namen!  –  Ist er nicht süß, der kleine Bär!

So ein kleiner Schatz. Er ist aus feinster Baumwolle gehäkelt und von Haus aus Bär. Gestern ist er hier bei uns eingezogen. Aber einen Namen hat er noch nicht. Habt ihr vielleicht eine Idee und könnt uns helfen? So ein zutraulicher Bär fühlt sich doch ganz bestimmt gleich viel wohler, wenn er herzlich angesprochen wird.

Zum ersten Mal sah ich Hinnerks Bruder bei Tante Jana, in der Vorstellung .  Gleich hatte ich mich in ihn verliebt und war total happy, als die Nachricht von  Jana am nächsten Tag erschien. Dann ging Hinnerks Bruder auf die Reise. Seine Fahrtroute betrug nur ca. 313km, wogegen die Weihnachtsgeschenkewanderkiste einen viel, viel längeren Weg hinter sich gebracht hat. Gut das Hinnerks Bruder nicht die ganze Route mitreisen musste. Ob der Paketbote ihn wohl pfleglich behandelt hat, wir werden es nicht mehr erfahren. Aber bestimmt war der Abschied von seinem großen Bruder nicht leicht. Der ist ja auch so reiselustig. Jetzt muss sich Hinnerks Bruder erst einmal von den Strapazen erholen und sich hier in Heidelberg eingewöhnen. Natürlich werde ich ihn bei unseren Familienreisen mitnehmen. Dann kann er selbst erzählen, ob er genauso gern auf die Reise geht, wie sein großer Bruder. Lieben Dank auch an Uta, die sich so lieb um die Beiden gekümmert hat. Da kann ich einfach nur sagen: Herzlichen ♥ DANK liebe UTA.♥

Auch möchte ich Tante Jana Zum Nähen in den Keller nochmals ganz herzlich für diese wunderbare Aktion danken. Es hat mir ganz viel Freude bereitet mit dabei gewesen zu sein. Und, ich bin überglücklich jetzt so einen freundlichen neuen Mitbewohner zu haben. Jana hat aber noch Sachen in der Kiste übrigbehalten und möchte sie bei ihrem großen Finale verlosen. Schaut doch mal bei ihr vorbei, bestimmt freut sich über euren Besuch.

 

Ihr Lieben, jetzt muss ich wieder schnell an die Nähmaschine. Die Zeit rennt, bald ist Weihnachten, nur noch 11 Tage, schluck! Macht euch eine schöne Adventszeit!

Liebste Grüße, Annette

 

———

Wer mir liebe Worte dalassen möchte klickt auf den Beitragstitel und gelangt ganz unten zum Kommentarfeld. Auf der Startseite werden keine Kommentare angezeigt. Viel Erfolg!! 😘 Klappt es nicht, schreibe mir bitte! ❤️ Verlinkt mit Weihnachtsfreuden 

Weihnachtsgeschenkewanderkiste 2018 + Teezember Nr. 8

[indirekte, Werbung – wegen Verlinkungen/Ort- und Markennennung]

Ihr Lieben,

heute bin ich bei der lieben Tante Jana aka “Zum Nähen in den Keller” zu Gast. Zum ersten Mal darf ich ein Geschenk in die Weihnachtsgeschenkewanderkiste  kurz #wgwk stecken. Die Kiste wandert durch ganz Deutschland und wohin es geht, zeigt Jana jedes Mal auf ihrer Landkarte. Den Fahrplan hat sie gut durchstrukturiert. Bis jetzt hat die Kiste schon insgesamt 12.650km zurückgelegt und 33 Stationen geschafft. WOW, starke Leistung!! Ob der Karton noch gut zusammenhält? Ich möchte nicht wissen wie oft die Kiste mit Klebeband wieder geflickt wurde*lach*!! Sie ist aber noch nicht ganz am Ende ihrer Reise. Gestern war die Kiste bei Uta Hanson und morgen geht es weiter zu Anni, dann hat sie es fast geschafft. Ich finde es schön das Jana alle Blogs kurz vorstellt. Darüber freue ich mich jeden Tag und ich möchte mich ganz herzlichen dafür bei dir bedanken, liebe Jana ♥. Eine wirklich nette Weihnachtsaktion. Herzlich Willkommen heißen möchte ich heute auch alle neuen Besucher, die heute hier vorbeischauen. ♥

 

 

Für die Wanderkiste habe ich mir ein Sternenkissen ausgesucht. Jepp – zum Advent fand ich ein rotes Zackenkissen in weihnachtlichem Stil ganz passend. Mit der Weihnachtsgeschenkewanderkiste wird es ein schönes, neues Zuhause finden und ich bin schon sehr gespannt wo das sein wird. :-)

 

 

Das Kissen ist recht groß.  Es hat die Spannweite (Spitzte zu Spitze) von 48cm und ist ca. 12cm dick. Also ein richtiges Ruhekissen für gemütliche Momente in der Weihnachtszeit. Genäht habe ich es aus vier Baumwollstoffen, aus meinem Fundus. Um es etwas edler zu gestalten, nähte ich an beiden Sternseiten ein Satin-Paspelband mit ein. Zum Schluss wurde auf beiden Seiten je ein selbstbezogener Stoffknopf angenäht. Ja, da war ich total überrascht, wie schnell und einfach sich die Knöpfe überziehen ließen. Das sind meine ersten selbst bezogenen Knöpfe *freu*!!

 

 

Wenn ihr auch so gespannt seid wie ich, wohin das Kissen geht und was ich aus der Weihnachtsgeschenkewanderkiste entnehme, dann schaut bei Tante Jana vom Blog “Zum Nähen in den Keller” vorbei. Ich bin auch schon sehr neugierig auf den weiteren Verlauf.

 

Heute zeige ich euch auch noch meinen Beitrag zum Teezember, dem Tee – Adventskalender von Claudia aka Alltagsbunt.

 

 

Der  Tee-Adventskalender ist eine Aktion von Bloggern, die sich liebe Weihnachtskarten mit Teebeutel zuschicken. Ich freue mich jeden Tag ♥ aufs Neue auf den Brief-Adventskalender. In gemeinsamer Runde eine gute Tasse heißen Tee zu genießen und dazu eine liebe Grusskarte zu lesen ist einfach richtig nett. Ihr Lieben Teezember Damen, habt ♥ Herzlichen Dank ♥  für die liebe Post und den köstlichen Tee. ♥

 

Ich hoffe sehr alle meine Teezemberkarten sind bei euch rechtzeitig und wohlbehalten angekommen. Falls nicht, sagt bitte Bescheid! Bei uns hatte es in der Absendewoche Hunde geregnet. Als Beigabe habe ich zwei unterschiedliche Teesorten verschickt. Ein CHAI-GEWÜRZTEE in roter Verpackung und im grünen Tütchen ein Süßholztee mit Minze. Ich liebe es, CHAI zu trinken, besonders mit einem kräftigen Schuss Milch. Das ist am Morgen für mich der Kick zum Wachwerden. Ich hoffe sehr er schmeckt euch genauso gut wie mir. Am Abend trinke ich oft den Süßholztee, für einen entspannten Schlaf.  Ihr Lieben – lasst es euch schmecken!! ♥ Ich finde, es muss nicht immer Weihnachtstee sein, ein bisschen Abwechslung tut auch gut. :-)

 

Für meine lieben Grüße an euch, habe ich meine Grusskarten mit Leinenstoff und einem applizierten Stern mit ganz viel Liebe gefertigt. Rein zufällig wollte der Stern aus dem gleichen Stoff wie das Sternenkissen gefertigt werden *hihi*. Sterne gehen einfach immer, besonders in der Adventszeit, findet ihr nicht auch?

 

 

Diese Woche habe ich ganz zauberhafte Teebeutel und Weihnachtskarten bekommen, die hatte ich gestern schon ganz stolz beim Freutag gezeigt. Und, weil ich schon viele Teezemberkarten bekommen hatte, aber keine Schachtel dafür fand, bastelte ich mir eine DIY Grusskarten Sammelbox. Damit sind jetzt alle noch verschlossenen Briefumschläge gut aufbewahrt und nichts geht mehr verloren. Das kleine DIY könnt ihr gern für euren Teezember abholen, wenn ihr auch keine geeignete Aufbewahrung für all die Briefumschläge parat habt. ♥ Das ist mein Giveaway für euch ihr Lieben. ♥ Gestern waren wir bei Petruschka aka Petras Fadenspiele und morgen trinken wir gemeinsam Tee und zwar bei Marlene von Jojos kleine Welt. Ich freue mich sehr über jeden weiteren Brief von euch.

 

 

Ihr Lieben, ich wünsche euch allen einen entspannten 8. Dezember und eine besinnliche Adventszeit. Macht es euch fein.

Herzliche Grüße,

Annette

Stoff und Nähzutaten:

Schnittmuster: Sternkissen von Pattydoo, Stoffe aus dem Stoffkeller, Knöpfe zum Selbermachen

verlinkt: Weihnachtsfreuden, Kissenlinkparty, Samstagsplausch, Nähzeit  am Wochenende

Nähtreff in Tamm – Wintermantel Luzie ist fertig

“nette Werbung wegen Blog- und Markennennung”

Ihr Lieben, hach was soll ich sagen … ich bin so happy – endlich ist mein Wintermantel fertig!! So ist ein großer Part vom UFO-November Plan abgehackt! Juhuu.

 

 

Schaut mal, ist er nicht schön geworden? Ein bisschen stolz bin ich schon, dass möchte ich hier gar nicht abstreiten *lach*. Dieser Mantel war eine echte Herausforderung, denn die Nähanleitung ist recht spärlich. Nur eine DinA 4 Seite – für Profinäher natürlich kein Thema. Zugeschnitten hatte ich ihn schon im letzten Herbst. Dann kam die Weihnachtszeit, das neue Jahr, der Frühling und dann war es plötzlich zu warm für den Wollmantel. Im Frühling nähe ich ja viel lieber Sommersachen *smile*. Aber dank meiner UFO Jahresliste 2018, die Sammlung der “unFOlendeten Dinge” geriet der Mantel nicht in Vergessenheit!

 

 

Das kniffeligste war das Zusammensetzen der einzelnen Stoffteile. Level: anspruchsvoll- für Profis! Da gab es nämlich nicht die üblichen Markierungen, wie ich es von den E-Books gewohnt bin. Kein A1 mit A2 zusammenkleben, so wie gewohnt. Ich habe die einzelnen Schnittmusterteile zwar ausgedruckt und zusammengeklebt, aber großartig gekennzeichnet waren sich nicht. Dann gab es die erste Blockade obwohl sie im Nachhinein völlig unbegründet war. Die zweite Blockade hatte ich nach dem Nähtreffen in Tamm. Ich wusste nämlich nicht genau, wie ich den hinteren Kragen an den Mantel genäht sollte. Der Mantel hat ja ein Innenfutter und außerdem war da ja noch der hintere Besatz. Wohin nur mit diesem Besatz? In der Anleitung stand nichts darüber. Echt, das hat mir Kopfzerbrechen bereitet. Aber als ich Stück für Stück weiternähte, wurde jeder Folgeschritt klarer. Letztendlich habe ich es besiegt, das UFO 2017. Das Beste ist jedoch, ich bin über meinen Schatten gesprungen und habe auch noch ganz viel dazulernen. Dafür bin ich wirklich dankbar.

 

 

Den größten Part des Zusammennähens habe ich auf dem Nähtreff in Tamm erledigt. Heike von der Modewerkstatt HT hatte schon im Frühling zum Nähen und Werkeln aufgerufen. Ursprünglich stand auf meinem Nähtreffplan ein Softshell Mantel. Stoff und Nähzutaten liegen hier auch schon dafür bereit. Aber als der Termin für das Bärbel-Nähtreffen näher kam, erinnerte ich mich an meinen Wollmantel Luzie, den ich im letzten Jahr zugeschnitten hatte. Ehrlich, ich konnte es nicht übers Herz bringen mit einem neuen Kleidungsstück zu starten. Zumal ich mir immer schon einen roten Wollmantel für den Herbst gewünscht hatte. Also überraschte ich die Bärbels mit dem Nähvorhaben und packte die Koffer, Kisten, Tüten. Stellt euch vor, ins Auto passte dann auch noch ein Bügeltisch samt Bügeleisen, Heike hatte mich darum gebeten es mitzubringen. Gesagt getan und ab auf die Autobahn nach Tamm. Bettina hat auf dem Bärbel Blog sehr ausführlich über das Nähtreffen geschrieben, da muss ich gar nicht mehr dazu sagen. :-) Heike hatte das Nähtreffen richtig schön organisiert, die Location war gut gewählt und der eine oder andere Salat und das Fingerfood war zum Reinsetzen. ;-) Danke Heike ♥.

Wollt ihr hier schnell lesen, wer alles beim Nähtreffen dabei gewesen ist?

Einige Bärbels und noch andere liebe Leute: Nicole, Rosi, Biggi, Ingrid & Peter, Marita & Thomas, Trixi, Kerstin, Doreen & Emily, Bettina & Jürgen, Claudia & Frank und natürlich Filou, Maritas Hund.

 

Und, was wurde alles genäht?

Ingrid werkelte zusammen mit Marita an einen tollen Rucksack, nach einem amerikanischen Schnitt. Nicole schneiderte ihre erste Bluse. Biggi zauberte sich ein Abendkleid aus blauem Jersey. Birgit nähte lustig Mützchen für ihre Enkel und Rosi freundete sich mit dem Nähmaschinennähen im Allgemeinen an und werkelte zusammen mit Marita an Babyhosen fürs Enkelkind. Marita und Kerstin halfen beim Zuschnitt, Nähen und bei auch bei Nähfragen jeglicher Art. Trixi war gut vorbereitet, sie hatte den Zuschnitt ihrer Softshelljacke schon zu Zuhause erledigt und machte sich gleich ans Werk. Bettina schneiderte sich ein kurzes Jäckchen mit edlem Futter. Und ihre Freundin Claudia nähte sich aus sehr grobem Strickstoff eine Jacke. Doreen hat sich einen hübschen roten Rock genäht und Tochter Emily hatte so viel Spaß daran, sich eine Stiftrolle zu zaubern.

Viel zu schnell verging die Zeit. So ein Wochenende in netter Gesellschaft geht ratz fatz vorbei. Ganz fertig geworden bin ich dort nicht mit meinem Mantel. Aber ein gutes Stück vorangekommen, mit Heikes Hilfe. Total happy war ich auch beim Zusammennähen des roten Stoffs. Ich kenne ich ja mit Wollstoffen nicht so aus und nahm an, die dunkle Seite mit der gestrickten Oberfläche sei die Außenseite. Als mich Heike vom Gegenteil überzeugte hüpfte mein Herz nur so vor lauter Freude. Zuhause fügte ich noch die vorderen Belege und das Kunstfell hinzu. Ganz zu Schluss traute ich mich an die Knopflöcher.

 

 

Oh Mann, das war ein Akt. Nicht, das es mit dem Knopflochfuß nicht funktioniert hätte. Mechanisch und funktionell war alles ok, nur leider waren die Knopflochraupen zu eng gesetzt. Als ich den Schlitz mit dem Nahttrenner öffnete, platzte auch gleich die Raupennaht wieder auf. Es half nichts, ich musste die Knopflöcher feinsäuberlich von Hand annähen. Puh, dann war es geschafft. Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Wollmantel.

 

 

Das wird definitiv nicht mein einziger Mantel bleiben, ich habe schon einen anderen Schnitt im Kopf, den ich umsetzen möchte. Mal sehen wann ich euch davon erzähle.

Nun werde ich aber erstmal in vollen Zügen die Wollmantel Zeit genießen. ;-)

Ihr Lieben, macht es euch fein und Dankeschön fürs Vorbeischauen. ♥

Liebe Grüße, Annette

 

 

Schnitt: Wintermantel Luzie – Schnittmuster Berlin

Material: Oberstoff: Wollloden – Buttinette, Futter: Karostoff – Stofflager,  Knöpfe: NTM Flohmarkt

Verlinkt mit: Heikes Lieblingsmantel, Dienstagsdinge & Creadienstag & HotUFO Linkparty – Let’s finish old stuff!!

DIY “Sitzkissen to Go” | Schritt für Schritt Anleitung

 

Ein Sitzkissen für unterwegs ist schnell genäht. Kennt ihr das auch, beim Spazierengehen meidet ihr die Sitzbänke, weil Frau befürchtet einen kalten Po zu bekommen? Mir ging es auch so als die Kinder kleiner waren. Dann hatte ich die Idee mir ein Kissen für die Parkbank zu nähen. Es sollte auch klein zusammenfaltbar sein, damit es leicht in die Tasche zu stecken ist. Weil es so fix genäht ist, zeige ich euch wie es geht.

 

 

Damit es auch an kalten Tagen den Allerwertesten warmhält, verwende ich als Sitz-Unterseite einen Thermo-Alu-Schaumstoff. Diese Auto-Scheibenschutz Alufolie gegen Frost gibt es gerade fast überall im Baumarkt zu kaufen.

 

Dieses Material benötigt ihr für das Sitzkissen:

  • Stoff für die Oberseite (Webware oder Fleece)
  • Alu-Schaumstoff (Winter Autoscheibenfrostschutzfolie)
  • Einfassband (20mm Breite, Länge: 1,60 m)
  • Gummiband (Länge: 21 cm, Breite: 1cm)
  • Garn

 

Zuschnitt:

Um die Ober- und Unterseite besser zuschneiden zu können, macht euch am besten eine Schablone aus Karton, mit einer Größe von ca. 40 x 34 cm. Die Größe ist sowohl für Kinder als auch für Erwachsene ausreichend. Ich schneide immer die vier Ecken ab, um schöne runde Ecken zu bekommen. Dafür markiere ich mir an jeder Ecke zwei Punkte, von der Spitze ausgehend je 3cm vom Rand entfernt. Dann ziehe ich eine Diagonale von Punkt zu Punkt. Diese Linie hat eine Länge von 5 cm. Hier wird die Ecke abgeschnitten. So lässt sich das Einfassband besser annähen und die Ecken werden schöner.

 

Diese Skizze zeigt euch, wie ich es meine.

 

 

Dann schneidet ihr die Alu-Schaumstofffolie und den Oberstoff mit der Schablone aus. Nehmt für die Alu-Schaumstofffolie aber bitte nicht eure gute Stoffschere, eine Bastelschere tut es auch. Da man mit Stecknadeln Löcher in den Alu-Schaumstoff piepst, stecke ich Oberstoff und Alu-Schaumstoff mit kleinen Klammern fest. Legt dafür den Oberstoff mit der linken Seite auf die Schaumstoffseite der Alufolie und näht mit einem Gradstich klappkantig einmal rundherum. So sind beide Materialien für das Einfassen gut miteinander fixiert.

 

 

Personalisieren:

Wer mag kann das Sitzkissen vor dem Zusammennähen personalisieren, entweder mit einer Applikation, Handstickerei oder auch wer hat mit einer Stickmaschine. Da hier der Waldstoff sehr bunt ist, habe ich den Namen auf Stickfvlies gestickt und dann aufgenäht.

 

 

Nähen:

Nun geht es ans eigentliche Nähen des Sitzkissens. Damit das Gummiband nicht so leicht aus der Naht reißt, wird es an den kurzen Enden zusammengenäht. So ist es stabiler. Jetzt wird von der Unterseite, also der glänzenden Seite des Alu-Schaumstoffes das Schrägband aufgenäht. Beginnt am besten an einer langen Seite, ca. 8cm vom Rand entfernt. Wer den Oberstoff beim Nähen ansieht, wird feststellen das der Stoff leicht verrutscht, selbst wenn er festgesteckt ist. Deshalb liegt bei mir immer die Alu-Unterseite beim Nähen oben. ;-)

 

 

Die Nähmaschinen Nadel rücke ich dafür ein bisschen nach links (auf 0.8.) zum Rand hin. So wird das Sandwich aus Stoff und Alu-Schaumstofffolie gut eingefasst. Damit beim Sitzkissen später der Rand nicht abreißt, sollte die Stichlänge nicht zu eng klein. Als Stichlänge stelle ich 3,5 ein. Die Alu-Schaumstofffolie hat ja kein stützendes Gewebe, deshalb ist das besser die Einstiche bei der Naht weiter auseinander zu setzen.

 

 

Das Einfassband mit den Fingern an die Kante schieben, auch an den Ecken das Band in die Kurve führen. So bekommt ihr hübsche, runde Ecken. Einmal rundherum genäht trifft man wieder auf den Anfang. Dort wird das Band genau, mit 1mm Abstand festgenäht. Lasst ca.  4 cm Einfassband überlappend stehen. So lässt sich das Ende später besser vernähen.

 

 

Dann das Sitzkissen umdrehen, das Einfassband einschlagen und die Naht klappkantig zum Sitzkissen schließen. Ich nutze gern dafür meine magnetische “Saumhilfe”.  So verrutscht nichts beim Nähen und die Naht ist am rechten Platz.

 

 

Damit man nicht vergisst, das Gummi für das Zusammenfalten des Sitzkissens mit einzunähen, wird eine Klammer als Erinnerungsstütze an die entsprechende Position gesetzt. ;-)

 

 

Etwa 12cm vom rechten Rand, der oberen langen Seite wird das Gummiband mit in die Naht eingefasst. Dann 2-3x an dieser Stelle das Gummiband-Ende festnähen, damit es auch wirklich gut fixiert ist.

 

 

Zum Schluss das Einfassband am Ende nach innen einschlagen. So kann es nicht ausfransen und es sieht schön ordentlich aus.

 

Fertig!! :-)

 

Sitzkissenbeispiele: Goldene Hochzeit, Waldkindergarten, Rollstuhl-Sitzkissen

 

Das Sitzkissen to Go schicke ich heute zum Creadienstag, Handmade on Tuesday und zu den Dienstagsdingen wo DIY Freebies und andere schöne Sachen gesammelt werden.

Und natürlich darf es auch zu den Stick-Freuden. ;-)

 

 

 

 

 

Ihr Lieben,

ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nähen,

Spazierengehen und alles was euch Freude bereitet!!

Liebste Grüße,

Frau Augenstern

 

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Lust auf eine Sitzkissen to Go Linkparty?
Wer nach dem Tutorial Sitzkissen genäht hat, darf sie hier in der Linkparty zeigen. :-D
Klick!!


Babydecke Schmusi nähen – {Kooperation mit Makini}

*Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Makini. Das Nähset “Babydecke Schmusi” wurde mir zum Nähen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Im Blogpost befindet sich Links zu den Produktseiten von Makini.

Wie schnell eine Babydecke genäht ist, erfahrt ihr heute bei mir. :-)

Die liebe Kirsten von Makini schlug mir vor einiger Zeit vor mir ein Nähset meiner Wahl zu schicken, damit ich euch zeigen kann wieviel Spaß es macht mit Charm Packs etwas Schönes zu zaubern. Ich entschied mich für das Materialpack: Babydecke Schmusi, aus dem DIY Projekte Konfigurator. Dort kann man unterschiedliche DIY Patchworkprojekte selbst zusammenstellen. Super praktisch finde ich, so können besonders Patchwork Anfänger schnell zu einem schönen Ergebnis kommen.

 

 

Wie man die “Babydecke Schmusi” aus 42 Patchwork Charm Pack Quadraten näht, zeige ich euch jetzt.

Das Nähen geht super easy und ehe man sich versieht, ist die Babydecke auch schon fertig. Das schöne ist, jedes dieser Charm Pack Quadrate hat eine Seitenlänge von ca. 12,7 cm und alle Stoffstücke stammen aus ein und derselben Stoffkollektion. So passen diese Stoffquadrate in Farb- und Musterkombination bestens zusammen. Das ist der große Vorteil von Precuts, den vorgeschnittene Stoffteilen mit gleicher Größe und Materialbeschaffenheit. Wem das alles spanisch vorkommt, der kann sich beim Makini Online Shop über all diese Begriffe informieren. Auch gibt es Schritt für Schritt Anleitungen zum besseren Verstehen und Nacharbeiten. Kirsten hat dort alles schön und mit einfachen Worten formuliert. Und, wenn ihr wollt, schaut auch noch bei Ulrikes Smaating vorbei. Bei meinem Gastautorenbeitrag über Precuts startete ich von ganz vorne, so das selbst Patchwork Anfänger gut verständlich ein neues Nähprojekt starten können. :-)

 

Im Makini Online Shop hatte ich mir für dieses DIY Projekt ein komplettes Materialset, für die Babydecke “Schmusi” ausgesucht. Das Zusammenstellen im Konfigurator ist total easy, denn so kann man sich für ein bestimmtes Nähprojekt genau die Menge an Material zusammenstellen, die benötigt wird. Da passt auch von den Stoffen alles bestens zusammen und die Qualität der Materialien ist top. Sowohl farblich als auch mengenmäßig ist so ein Materialpaket gut durchdacht und es bleiben kaum Reste übrig.

Seht selbst wie schön Kirsten das Paket zusammengestellt hat …

 

 

Für die Patchwork Kuscheldecke SCHMUSI hatte ich folgendes Material bestellt:

  • 1x Charm Pack STELLAR BABY
  • 1x Bio-Plüsch Türkis für die Rückseite der Kuscheldecke (wer sich für eine Plüschrückseite entscheidet, benötigt keine extra Wattierung)
  • 1x Sprühkleber für Stoffe (Der Sprühkleber wird allerdings für eine Plüschrückseite nicht verwendet.)

 

Wie startet man nun….

Lest euch Kirstens Nähanleitung: Kuscheldecke Schmusi aus einem Charm Pack gut durch.

Dort sind viele Tricks und eine bebilderte Nähanleitung zu finden.

Als erstes habe ich das Charm Pack geöffnet und die Stoffquadrate bei uns im Wohnzimmer auf dem Boden ausgebreitet. Da muss man seinen eigenen Geschmack freien Lauf lassen. Ich habe in der ersten waagerechten Reihe 7 Stoffquadrate ausgelegt und somit 6 Reihen nach unten mit bunten Stoffstücken ausgefüllt. Immer wieder mussten Quadrate den Platz wechseln, nachdem ich aus einer anderen Perspektive das Nähprojekt betrachtet hatte. Nach einer Weile war aber das Patchwork Mosaikmuster klar. ;-) Am besten knipst man das Ganze mit dem Fotoapparat, bevor die einzelnen Teile genäht werden, so bleibt die Reihenfolge bestehen und nichts wird vertauscht. ;-)

 

Dann ging es an die Nähmaschine und im Schlepptau hatte ich jeweils immer nur eine Reihe Quadrate, die zusammengenäht wurde.  Beim Übereinanderlegen der Stoffstücke ist es am einfachsten, wenn man den Rand, also die Stoffzähnchen genau übereinanderlegt. Genäht wird mit dem normalen Gradstich an der Nähmaschine. Ich habe ein 1/4 Inch Nähfüsschen benutzt, du kannst aber auch mit deinem normalen Nähfuß für den Gradstich nähen.

 

 

Nach dem Zusammennähen der einzelnen Reihen, habe ich auf der linken Stoffseite die Nahtzugabe jeweils nach rechts oder nach links gebügelt. Das macht das Zusammenfügen der einzelnen Quadrate beim Reihenzusammennähen viel einfacher, weil dann die Nähte nicht so dick werden. Wie auf dem zweiten Bild zu sehen ist, werden die Nähte genau übereinander gelegt. Da die eine Seite der Nahtzugabe nach links zeigt und die andere nach rechts, fügen sich die beiden Stoffschichten mit der Naht wunderbar zusammen. Mit den Fingern können die beiden Nähte so direkt aneinander geschoben werden. Probiert es aus! So werden liegen die Nähte später punktgenau zusammen.

 

 

Mit Stecknadeln werden die zusammengelegten Nahtstellen fixieren. Die Mühe lohnt sich wirklich. Dann darf nach jeder Reihe gebügelt werden. Besser einmal zu viel gebügelt, als einmal zu wenig. Achtet auch auf die Richtung der Nahtzugabe, die beibehalten werden sollte, so sieht später alles fein aus. Schöne Nähsachen erfreuen den Betrachter – ja Nähen ist wahrhaftig eine wunderschöne Beschäftigung *smile*.

 

 

Das Top mit den 42 Charm Pack Quadraten ist nun fertig genäht und kann auch von oben gebügelt werden. So legen sich die Nähte schön flach und es fällt leichter das Top auf den Rückseitenstoff zu platzieren.

Mir war allein die Fläche des zusammengenähten Tops für die Babydecke zu klein, deshalb habe ich rundherum noch 4 Stoffstreifen als Umrandung angenäht. Für die Seiten 2x 7,5cm breit und 90cm lang, für oben und unten 7,5cm breit und 100cm lang. Diese Stoffstreifen wurden mit dem Gradstich füsschenbreit auf den Rand des Tops genäht. Die Endgröße meiner Decke ist: 92 x 82cm.

 

Dann wurde das Top mit der schönen Seite auf die schöne Seite des Bio-Plüschstoffs gelegt und der überstehende Rückseitenstoff rundherum abgeschnitten. Mit Klipse wurde das Top mit dem Plüschstoff zusammengesteckt und rundherum füsschenbreit mit der Nähmaschine festgesteppt. Eine Wendeöffnung von ca. 15 cm habe ich offengelassen. Dann wurden die Ecken eingekürzt und die Babydecke gewendet. Die Ecken mit einem Bleistift schön ausgestülpt und die Steppnähte mit Klammern ausgeformt und fixiert.

 

 

Mit einem Gradstich wurde nun der äußeren und inneren Rand klappkantig abgesteppt.  –   Und, dann war sie auch schon fertig, die Babydecke – Juhu!! :-)

 

 

Mir gefällt die kuschelige Bio-Plüschseite richtig gut und ich kann es kaum erwarten, bis die Babydecke in Gebrauch genommen wird! Im kommenden Jahr gibt es nämlich Nachwuchs bei ganz lieben Menschen. :-) Da macht es Spaß schon ein fertiges Geschenk hier liegen zu haben *smile*.

 

 

Und? Habt ihr schon mal eine Babydecke aus einem Charm Pack genäht? Wie ihr seht, ist das viel leichter als es aussieht. Ich wünsche euch jedenfalls ganz viel Freude beim Nähen und all euren Werkeleien.

 

 

Liebste Grüße und eine schöne Zeit,

Annette :-)

 

verlinkt mit Creadienstag #354,

Handmade on Tuesday,

Dienstagsdinge &

KiddiKram

Meine erste “Elina” – ein Kapuzenshirt

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Kreativlabor Berlin. Das Schnittmuster “Elina” wurde mir zum Designnähen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Im Blogpost befindet sich ein Link zu den Produktseiten von Kreativlabor Berlin.

Kennt ihr schon das neue, leger geschnittene Basic Raglanärmel-Shirt “Elina” von Kreativlabor Berlin? Ich durfte es für Julia Designnähen.

 

 

Es ist ein gemütliches Kapuzenshirt, schnell übergezogen und ohne viel Schnick Schnack genäht, also definitiv anfängertauglich! Ich habe die Ehre euch ein paar Designbeispiele davon zeigen zu dürfen. Meine erste Elina nähte ich aus Bio-Sommersweat von Lillestoff und mit einer selbstgemachten Fakepaspel. So kommen die Raglannähte noch besser zur Geltung. Ich zeige euch mal, wie die Jerseystreifen die beim Zusammennähen der Raglanärmel mit dem Vorder- und Rückenteil eingefügt werden aussehen. Ihr könnt sie ganz leicht selbst passend für euer Lieblingsshirt zuschneiden.

 

 

Dafür benötigt ihr ein bisschen Jersey als Kontraststoff und ein Maßband damit ihr die Länge der Ärmelausschnitte ausmessen könnt.  Also nach dem Zuschnitt, wie in der Anleitung des E-Books beschrieben, werden die oberen Ärmelausschnitte mit dem Maßband ausmessen. Aber Achtung, die Ärmelausschnitte vorne und hinten sind unterschiedlich lang! Es werden je 2 Jerseystreifen für das Vorderteil und 2 Jerseystreifen für das Rückenteil benötigt. Die Breite der Streifen richtet sich nach der Paspelbreite, die später zu sehen ist. Meine sind meistens 2cm breit.

Ihr benötigt also: Die Länge des Ärmelausschnitts x Breite (2cm) plus Nahtzugabe (auf jeder langen Seite plus ca. 2cm). Die Nahtzugabe ist wichtig, denn so lässt sich der Streifen besser einnähen und es ist nicht so kniffelig, weil der Streifen vielleicht zu kurz geraten ist. Diese 4 Streifen werden mit der langen Seite links auf links zusammengefaltet und zwischen die beiden Stoffstücke (Rückenteil/Ärmel oder Vorderteil/Ärmel) gesteckt und mit Klammern fixiert. Dann werden die Stoffteile wie in der Anleitung beschrieben zusammengenäht. Eine Fakepaspel zu nähen ist gar nicht schwer. Sie sieht interessant aus und ruck zuck sind die Raglanärmel fein in Szene gesetzt. :-)

 

 

Zusätzlich habe ich die Ärmel geteilt, so sieht das Shirt einfach peppiger aus. Dafür wurde beim Zuschnitt der Raglanärmel der Unterarm Stoff bei der Schnittmusterlinie: 8><8 auf der Seite: F><F im Knick gefaltet und mit einem Unistoff zugeschnitten. Für den obere Teil des Ärmels verwendete ich den Hauptstoff und eine Nahtzugabe von je 0,7cm pro Ärmelteil kam auch noch hinzu. Die Innenkapuze wurde wie die Ärmelteilung in uni Schwarz gehalten. Auf Bündchen am Saumrand habe ich, wie ihr sehen könnt, komplett verzichtet. Die Saumabschlüsse wurden mit der Coverlook zweireihig genäht, nur fällt das durch den gemusterten Stoff leider gar nicht auf. Aber ehrlich, wer schaut sich sowas auch an nur Leute, die selbst nähen, sonst doch wirklich niemand, oder? *Lach* :-)

 

 

In Julias Anleitung gibt es noch die Möglichkeit das Shirt ohne Kapuze und/oder mit einer aufgesetzten Brusttasche zu nähen. Oder wer will, kann es auch mit kurzen Ärmeln nähen. Wie die Brusttasche aussehen könnte, seht ihr ganz gut an dem Shirt “Stella”, das ich für Julia Designnähen durfte. Wer den Schnitt generell ausprobieren möchte, ist mit dünnen Jersey-, Viskose- oder Strickstoffen gut unterwegs, denn damit fällt die Elina besonders schön, schreibt Julia in der Anleitung. Im Schnittmuster sind die Größen 34 – 48 enthalten.

Ihr Lieben, es hat mich gefreut, euch mein neues Shirt Elina vorstellen zu dürfen, die Nr. 2 ist schon zugeschnitten aus einem leichteren Rosen-Jersey. Vielleicht zeige ich es euch nächste Woche, mal sehen. – Ach ja, ich finde den Schnitt super bequem und am letzten Wochenende wollte ich es gar nicht mehr ausziehen, so kuschelig warm ist es mit der großen Kapuze. :-)

 

Schnitt und Nähzutaten:
Ebook: “Elina” von Kreativlabor Berlin
genähte Größe: 38 – Stoffverbrauch: 2m
Stoff: Bio Sommersweat Clouds von Lillestoff

 

Möchtest du nichts verpassen? Dann trag dich als Leser in die Leseliste ein. :)

Ihr Lieben, macht es euch fein!
Viele liebe Herbstgrüße,
Annette
verlinkt bei:
Heikes Linkparty “Lieblingsshirts”

Herbstpost ist angekommen ….

Hallo Ihr Lieben,

nun ist wieder Freutag :-D und ich möchte euch heute meine Herbstpost und meine Blümchen zeigen, die bei mir das Wohnzimmer schmücken. Die Blumen dürfen zu Frau Holunderblümchen und die Herbstkarten zu Niwibos Herbstkartensammlung. Jippie  ;-).

 

Die Blümchen habe ich aufgeteilt in 4 Vasen, ihr wisst ja weniger ist mehr *lach*.

 

 

Lustig fand ich die Zierpaprika, die aussehen wie kleine Kürbisse.

 

 

Eine Rose musste auch noch mit.

 

Und nun zeige ich euch meine tollen Herbstkarten, die erste hat mir die liebe Karin geschickt.

Wunderschön und das gehäkelte Blatt passt super zu meinem Freitagsblümchen, besonders zu den Hagebutten.

 

 

Weiter mit der nächsten Karte, die Herbstzeit hat mir Tina geschickt und die Igelchen finde ich total niedlich. ♥ Auch unsere liebe Bärbel Rosi hat wieder gehäkelt, von ihr habe ich eine Fliegenpilz Herbstkarte bekommen. Gestern lag sie bei uns im Briefkasten, vorn hat sie ein Eichenblatt versteckt *lach*. Habt ihr es schon entdeckt?

 

Total schön ist gerade der Herbst. Draußen dominieren Farben wie Gelb, Orange, aber auch Bordeaux Rot. Und das Abendlicht schaut derzeit einfach wunderschön aus, besonders wenn die Sonne untergeht und der Lichtkegel sich in den Baumkronen wiederfindet. Toll – ich liebe den bunten Herbst!

Ihr Lieben, ich wünsche euch einen schönen Freitag und ein erholsames Wochenende,

lasst es langsam angehen und genießt den goldenen Oktober!

Herzlichst,

Annette

Mein Jonidress und der Taschenkurs bei Frau Machwerk

 Werbung*

Ein neues Schnittmuster mit professionelle Hilfe zu Nähen, ist einfach wunderbar und, so packte ich für den Taschennähkurs im Juli gleich zwei Nähmaschinen in den Kofferraum. Der Grund dafür war das hübsche Jonidress, dass ich bei Frau Machwerk entdeckt hatte und ich wollte es auch so gerne nähen. Glücklicherweise meldete ich mich rechtzeitig im Taschennähkurs bei Frau Nahtlust an und erhielt prompt die Zusage. Die neue “Dany” Handtasche musste ich ja nicht mehr nähen “üben” *lach*, drei davon hatte ich schon fertiggestellt. Aber die Möglichkeit, mit Martinas Hilfe das Knotenkleid (mit dem moderaten Ausschnitt) zu nähen, war wirklich sehr verlockend. :-)

 

 

Also packte ich für das Nähkurswochenende unser Auto bis zur Ladeklappe randvoll. Weit ging es damit nicht, nur ein kurzer Katzensprung ins westliche Heidelberg. Eingepackt hatte ich auch noch eine Schneidematte, diverse Stoffe, meine Nähutensilien, die Schnittmuster u. Anleitungen, Proviant und ganz viel zu trinken, denn das Wetter versprach wieder hochsommerliche Temperaturen. Frau Nahtlust organisierte jetzt schon zum achten Mal den Taschennähkurs von Frau Machwerk.

Zu meiner Überraschung waren diesmal nicht nur die Damen vom letzten Mal fast vollzählig mit dabei. Karine von Storm in a Teacup hatte sich angemeldet, war jedoch verhindert und somit konnte Ingrid aka Nähkäschtle auf der Warteliste nach oben vorrücken. Da wich die Enttäuschung und stattdessen kam übersprudelnde Freude in mir auf, denn wir kennen uns schon viele Jahre, nur persönlich hatten wir uns noch nie gesehen. Schon beim Eintreffen, begegnete ich Ingrid und Maritas Mann Thomas draußen auf dem Parkplatz. Beide waren so freundlich und halfen mir mit dem Gepäck. Was für ein guter Start. :-)

Oben angekommen haben wir uns dann alle so herzlich begrüßt das mein Herz vor Freude hüpfte und ich freute mich auch sehr Andrea, Utta und Mirella wiederzusehen. Marita hatte schon begonnen ihren Nähplatz einzurichten und Susanne aka Frau Nahtlust sprach angeregt mit Martina aka Griselda von Machwerk, unserer Kursleiterin.

Über Instagram hatte ich mit Martina vereinbart das Jonidress im Kurs zu nähen, dafür hatte ich drei Jerseystoffe mitgebracht, zur Auswahl versteht sich. Einmal ein maritimer Stoff, ein zickzack Jersey und ein hellblauer mit bunten Blümchen, der eigentlich mein Favorit war. Nach kurzer Diskussion mit Martina hatte aber der rote Leuchtturm Jersey ganz schnell gewonnen.

 

 

Mirella startete mit dem Abzeichnen des Schnittmusters aus dem engl. Anleitungsbuch von Martina und auch ich passte die Größe für mich dementsprechend an und erstellte ein eigenes Schnittmuster auf Papier. Martina hatte extra zwei fertige Kleider von sich mitgebracht, damit wir die Kleidergröße besser herausfinden konnten. Ich liebe Martinas unkomplizierte Art, sie weiß immer auf alles eine plausible Antwort und ist so positiv, selbst wenn man Fehler macht. – Hach, sie ist so ein feiner Mensch und ich schätze sie wirklich sehr.

Die anderen Kursteilnehmerinnen machten sich geschwind an die Arbeit, um ihre Taschen, Portmonees und Reiseetuis fertigzustellen. Martina hatte auch wieder die praktische Ösenpresse und große Mengen an Leder, Einlagen, Reisverschlüsse und fertige Ledertaschenhenkel mitgebracht. Leider habe ich diesmal gar nichts davon fotografiert. Das Kleider-nähen forderte meine ganze Konzentration *lach*. :-D  –  Mit Mirellas Babylook/Cover Stitch und Martinas Coverlook nähten wir dann die Kleider Schritt für Schritt fertig. Ja, wir wechselten uns einfach immer ab, an den Maschinen. Das ging auch ganz wunderbar und war viel einfacher als ständig meine Coverlook umzubauen, die ich dann letztendlich überhaupt nicht brauchte. Am Ende war ich total happy, das mein Knotenoberteil so gut gelungen war und wie angegossen passte. Ich verzichtete auch darauf den Ausschnitt ganz ohne Steppnaht zu nähen. So sitzt er einfach perfekt!!

 

 

Leider konnte ich nur am Samstag ganz entspannt nähen. Am Sonntagmorgen hat meine gute Nähmaschine einfach ihren Geist ausgehaucht und nichts ging mehr. Display tot, das war vielleicht ein Ärger. Gut, dass mein lieber Schatz mir unsere alte Haushaltsnähmaschine noch vorbei bringen konnte. So war es zumindest möglich das Kleid ganz fertig zu nähen.

Hier in der Galerie zeige ich euch einige Nähschritte, die ich für das nächte Kleid in Erinnerung behalten möchte. Zum Beispiel, wie der Knoten genäht wird oder aber auch die breitgefächerten Ärmel, die nicht im Original-Schnittmuster enthalten sind. Martina hatte mir geholfen den Ursprungsschnitt für mich anzupassen. Es hat einfach so viel Spaß gemacht, mit ihr zusammen das Kleid zu nähen und vorher den Schnitt zu perfektionieren. All ihre Tipps und Tricks – sind einfach unbezahlbar.

 

 

Mirella hatte einen wunderschönen Jersey in weiß-gelb und schwarz mitgebracht. Schaut euch mal das zusammengefaltete Kleid auf dem Sammelfoto an und besucht sie auch auf ihrem Blog. Ich bin schwer begeistert von ihrem Kleid. Bravo Mirella!! Sehr gut dazu passt auch die schöne Dany Tasche aus echtem mangofarbenen Leder von Martina. Die anderen Nähwerke sind alle super gelungen, es war nicht anders zu erwarten. Es wurden ein paar Evas, Danys, eine Capet Bag, Reiseetuis, Geldbörsen und auch  Gretes gezaubert. Hach, das Nähwochenende war wieder so nett und die Zeit verging wie im Flug. :-D

 

Ganz herzlich möchte ich mich noch einmal bei Susanne aka Frau Nahtlust für das schöne Wochenende, die tolle Bewirtung und auch das unermüdliche “ans Trinken erinnern” bedanken. Bei solch hohen Temperaturen vergisst man ja zu schnell die Flüssigkeitsaufnahme. :-) Besten Dank sende ich auch an die verehrte Kursleiterin, Martina, du machst da einfach klasse. Vielen, herzlichen Dank für die tolle Unterstützung!!! Ihr zwei seid ein super Team. :-D

 

Lieben Dank noch an Marita für die Übersendung dieses Sammelfotos, ihre Kamera war schneller zur Hand, als meine. ;-)

 

Frau Machwerk versprach ich noch, schöne Meerfotos aus dem Urlaub mitzubringen, denn für den roten Leuchtturm-Anker Jersey kam nichts anderes in Frage.  Für das Fotoshootings hatte ich mir extra die Haare fein gemacht, allerdings hat der frische Wind nichts mehr davon übrig gelassen *lach*.  So ist es halt am Strand, – ja und ich liebe es – genau so!!

 

 

Vielleicht interessiert es euch, wie die anderen den Kurs fanden, dann schaut mal bei … MaritaIngrid, Miralla vorbei und auch Susanne hat toll über das gemeinsame Nähwochenende geschrieben. Und, ich schaue heute auf jeden Fall noch bei Andreas Samstagsplausch Runde vorbei. Mal sehen, was die anderen zu berichten haben.

 

Also ihr Lieben, ich wünsche euch ein schönes Wochenende!!

Liebste Grüße und macht es euch fein!!
Annette
* Werbung wegen Markennenneung & Verlinkung zum Schnittmuster und zu Frau Machwerk.
Schnitt und Nahtzutaten:
Schnittmuster: Jonidress von Tilly and the Buttons (engl. Buch)
Stoff: maritimer Jersey aus dem Stoffkeller
Stoffdiät: minus 4m Jersey :-)

 

Mit Stella an der französischen Atlantikküste

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Kreativlabor Berlin. Das Schnittmuster “Stella” wurde mir zum Designnähen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Im Blogpost befindet sich ein Link zu den Produktseiten von Kreativlabor Berlin.

 

Frankreich ist eigentlich immer eine Reise wert, besonders wenn man im Süden Deutschlands wohnt, da ist die Anreise nicht so langatmig. Trotzdem haben wir uns wieder in den Flieger gesetzt. Erstes Ziel war Bilbao und anschließend noch ein paar Tage mit dem Mietwagen ins Baskenland, nach Frankreich. Wir lieben Land und Leute sehr und gönnen uns manchmal einfach eine Auszeit an der südlichen Atlantikküste.

 

 

Schon im Frühling wurde das “Damen Shirt Stella” in der Probenähgruppe von Kreativlabor Berlin getestet. Zu dem Zeitpunkt war ich allerdings noch mit einigen anderen Dingen, wie das Geschenk zum 90. Geburtstag der Patentante (April), die Monstera Dany Tasche (Mai) und noch diversen UFOs beschäftigt. Also fragte ich Julia später, ob ich vielleicht die Stella “Designvernähen” dürfe? Nach der Zustimmung legte ich mich gleich ins Zeug und nähe drei Stella Shirts an einem Nachmittag für den Urlaub. Dieses Gestreifte hier, ist das erste Shirt und die zweite Stella, nähte ich aus zwei unterschiedlichen Stoffen. Die Nr. 3 findet ihr weiter unten, hier in diesem Post.

Ich bin super zufrieden mit dem Schnitt und die Passform ist einfach perfekt! Erst dachte ich, die Brusttasche kann man auch weglassen. Aber sie ist wirklich ein Eyecatcher und super praktisch, besonders wenn man seine Lesebrille ständig suchen muss *lach*. Ihr ahnt schon, was jetzt kommt.  – Ja, stimmt, ich nutze die Brusttasche sehr gerne als Brillengarage nicht nur Zuhause, auch wenn wir unterwegs sind. Schämen tue ich mich dafür nicht. Hihi, ich war ja immer schon praktisch veranlagt und die Taschentiefe ist einfach perfekt um das Spekuliereisen verstauen zu können. *Spekuliereisen? Hilfe, ein Wort aus meiner Kindheit!! Kennt das noch jemand? Spekulieren, das bedeutet bei uns im hohen Norden neugierig schauen, und Eisen nun ja, früher waren Brillen fast ausschließlich aus Metall. Also hat das zusammengesetzte Wort doch tatsächlich eine einleuchtende Bedeutung.

 

Zurück zur Stella, das Shirt ist bequem und durch den runden Bogen, unten am Saumende irgendwie peppig, also alles andere als langweilig. Die Schultern sind leicht überhängend und der Halsausschnitt bequem geformt. Für größere Größen gibt es Brustabnäher, die habe ich mir allerdings gespart, denn bei meiner kleinen Größe sind Brustabnäher vollkommen überflüssig *lach*. Beim Zuschnitt reicht 1m Jersey Stoff, mit einer Breite von 1,40m (für alle Größen) vollkommen aus. Solche Stoffstücke habe ich ja noch in Mengen im Stoffkeller liegen. Für die Brusttasche habe ich das Streifenmuster versetzt auf die Vorderseite aufgenäht, so ist sie trotz der monotonen Streifen gut sichtbar. Die Fotos entstanden am Strand von Ciboure und in Bayonne in Frankreich.

Hier zum Schluss noch mein drittes Shirt, *hihi* ich möchte euch ja nichts verheimlichen. Das Foto wurde in Bayonne gemacht, an dem Tag als wir das baskische Museum besuchten. Bitte nicht auf die Farbkombination von Shirt und Hose achten *lach* im Urlaub bin ich manchmal sowas von entspannt *hehehe*. ;-)

 

Über meinen Urlaubsbericht aus dem französischen Teil des Baskenlandes berichte ich später noch, dafür muss ich erst schöne Fotos aussuchen und möglichst nicht zu viele *lach*.

Möchtest du nichts verpassen? Dann trag dich als Leser in die Leseliste ein. :)

 

Ihr Lieben, macht es euch fein!

 

Viele liebe Sommergrüße,
Annette
Schnitt und Nähzutaten:
Ebook: Stella von Kreativlabor Berlin
genähte Größe: 36 (M)
Stoff: aus dem Nähkeller

 

Linkpartys:

Carpet Bag – Machwerk – eine Sommertasche

*Dieser Beitrag kann indirekte Werbung ohne Auftrag enthalten (Markennennungen, Ortsnennungen oder Verlinkungen).*

Erinnert ihr euch noch an den Taschen-Nähkurs im Sommer letzten Jahres? Da hatte ich mir bei ja Martina aka Griselda von Machwerk das tolle, grüne Leder ausgesucht, um eine Ewa zu nähen. Mit meiner zweiten Tasche bin ich leider nicht vorangekommen, weil die Ewa in Leder wirklich sehr aufwändig zu nähen ist, besonders, wenn man keine Leder-Nähmaschine hat *lach*. Das war echt harte Arbeit für mein Nähmaschinchen, aber das Endergebnis kann sich (glaub ich) sehen lassen. Dann war es ganz schnell Herbst und Winter und da mochte ich einfach keine Sommertasche mehr nähen. Jetzt aber habe ich dieses UFO endlich fertiggestellt, Jippie! Und, ich bin sehr überrascht, wie schnell und einfach diese Tasche zu nähen ist. Den schönen, bunten Außenstoff hatte ich mit Martinas fuchsiafarbenen Leder aufgepeppt und als Innenstoff musterloses Leinen ausgewählt. Für die Träger sicherte ich mir schon im Nähkurs Lederhenkel. Das ist eine gute Alternative zu selbst gemachten Schultergurten.

 

 

Auf der Vorderseite habe ich nur eine Innentaschen eingenäht und hinten die Tasche ganz schlicht gelassen. Dafür aber den Front-Reißverschluss mit Dreiecken hübsch abgesetzt, so das die Raupenenden des RV’s nicht zu sehen sind. Zu meinem Erstaunen hat das Aufnähen dieser kleinen Dreiecke, mit der alten Haushalts-Nähmaschine viel, viel besser geklappt als an der modernen Nähmaschine. Manuell kann man mit dem Handrad die Ledereinstiche viel besser platzieren. Das war eine angenehme Erfahrung.

 

 

Die Taschengelenke ließen sich ganz gut in die Stofftunnel einfügen, da war ich auch erstaunt, wie schnell und unkompliziert das geht. Das hatte ich mir viel schwieriger vorgestellt und ehrlich gesagt war genau das der Grund, weshalb bei der Tasche kein Fortschritt zu sehen war. Hihi, einfach mal was Neues ausprobieren, bringt Gewissheit und gleichzeitig einen anderen Blick aufs Ganze. ;-)

 

 

Innen nähte ich nur auf einer Seite Einstecktaschen ein, mehr Schnick-Schnack wollte ich nicht.

 

 

Jetzt bin ich total happy, denn ist es Hoch – S O M M E R und die Tasche ist fertig !!

 

 

Ich bin zufrieden mit meiner neuen Taschenliebe.

 

 

Ihr Lieben, ganz herzlichen Dank für all eure lieben Kommentare zu meinem Geburtstag! Ich habe mich riesig über all die lieben und herzlichen Worte gefreut! – Ich bin so happy und freue mich über jeden einzelnen Besuch von euch. Fühlt euch ganz lieb von mir umärmelt!! ;-D

 

Ich wünsche euch einen angenehmen Sommer und macht es euch fein!!

 

Liebe Grüße, Annette

 

 

 

Stoff & Zutaten + Links:
Taschenschnitt: „Carpet Bag” &  Leder und Träger von Frau Machwerk
Innen- und Oberstoff aus dem Stoffkeller
Leder: aus Frau Machwerks Fundus, gekauft bei Leder Reinhardt