Kategorie: Papier

Blogger Mitmachaktionen

Elfis Weihnachtskarten Bloghop 2024

Dieses Jahr darf ich zum ersten Mal Teil des Weihnachtskarten-Bloghops von Elfi, bekannt von ELFiS Kartenblog, sein. Bereits im September rief Elfi dazu auf, und nachdem ich so viel Spannendes darüber gelesen hatte, war klar: Da möchte ich mitmachen!

Elfis Weihnachtskartenbloghop 2024

Und, heute ist mein Zeigetag! 
Endlich ist es soweit: Am heutigen 10. Dezember 2024 darf ich euch meine wunderbare Weihnachtskarten-Post zeigen! Diese habe ich von Ulrike bekommen. Schon vor einigen Wochen kamen die liebevoll gestalteten Überraschungen bei mir an.

Ulrike hat mich wirklich überrascht: Im Paket fand ich gleich zwei wunderschöne Weihnachtskarten, eine für mich und eine zum Weiterverschicken. Sie hat die Karten aus silberglänzenden Kartenpapier gebastelt und auf der Vorderseite einen Tannenbaum ausgestanzt. Die Karten sehen sehr edel aus.

Doch damit nicht genug! Sie hat auch eine hübsche Teebeutel-Tasche aus weiß/rotem Weihnachtsbaum-Kartenpapier, einen Adventskalender mit aufgerollten Sprüche-Zetteln und eine zauberhafte Adventskalender-Kugel zum Drehen gebastelt. Heute zeigt der Kugel-Kalender die Ziffer 10 – passend für meinen Zeigetag!

Und als ob das nicht schon genug wäre, hat Ulrike sogar noch ein Adventslicht aus Pergamentpapier selbstgebastelt, um die dunklen Winterabende etwas heller und gemütlicher zu machen. Wie schön stimmungsvoll! Herzlichen Dank!

Schaut mal…

♥ Vielen, lieben Dank für die schöne Überraschung Ulrike. ♥

♥ Falls Du diesen Post liest, fühle Dich herzlichst gedrückt von mir! ♥

Von Elfi erfuhr ich, dass Ulrike eine der Teilnehmerinnen ist, die keinen eigenen Blog hat. Alle Achtung – mit so viel Kreativität und Liebe zum Detail bringt Ulrike wirklich Weihnachtsstimmung zu mir. Ach, ich freue mich so!

Und, morgen geht es schon weiter mit dem Bloghop –  zu Monika und ihrem Blog Lilamalerie. Ihren Blog kannte ich bisher noch nicht, und ich freue mich schon darauf, mehr von ihr zu entdecken. Dieser Weihnachtskarten-Bloghop ist wirklich etwas ganz Besonderes. Dank Elfis Aktion findet man nicht nur neue Blogs, sondern auch viele nette Menschen und inspirierende Ideen. Es ist so schön zu sehen, wie viel Kreativität und Gemeinschaft in dieser Aktion stecken! Möchtet ihr auch schauen, wer alles dabei ist? Dann hüpft doch mal rüber zur WK-BlogHop 2024 *LinkParty* & DvD und entdeckt die tollen Beiträge der anderen Teilnehmerinnen im Advent.

Herzliche Grüße und ganz viel Freude beim Weihnachtskarten Bloghop von Elfi.

Dies und das

Frohe Weihnachten

Ihr Lieben, ich wünsche Euch schöne Feiertage, friedvolle Tage mit der Familie und Lieblingsmenschen. Driving home for Christmas – und eine gute Rückfahrt, falls Ihr unterwegs seid! Entspannte Tage zwischen den Jahren, schöne Ferien und kommt gut ins neue Jahr 2024!!

Ich möchte mich auch für die schönen Weihnachtskarten bedanken und das tolle Weihnachtspäckchen von Marita. Sie hatte mir schöne Deko-Häuser mit Kerzen geschickt (siehe oben im Bild). Darüber habe ich mich sehr gefreut! Das war eine tolle Überraschung!

Herzlichen Dank für die schönen Weihnachtskarten: von Elke, Conny, Undine, Sabine, Ingo und Karin und Silvia.

Und, ich möchte mich auch für die lieben Kommentare, die Emails und Grußkarten bedanken. Herzlichen Dank. ♥ Ihr Lieben, ich wünsche Euch allen ein wunderschönes, kreatives und natürlich auch gesundes Jahr 2024!

Liebste Grüße an jeden einzelnen von Euch

Basteln

Schnupperkurs: Blütendrucke mit der Heißpresse auf Papier und Stoff im Jeromin Werkladen

Werbung wegen Namensnennungen*// Am letzten Sonntag waren mein Mann und ich im Jeromin Werkladen, um an dem Kurs: „*Blütendrucke mit der Heißpresse auf Papier und Stoff. Ein neuer Ansatz für Ecoprint“ teilzunehmen. Der Minikurs fand von 10-15 Uhr statt und wurde von Brunhilde Scheidmeir und Fritz Jeromin geleitet. Die Gruppe war ganz klein, mit nur vier Teilnehmern. Außer uns zwei hatte sich noch Hanka angemeldet und Sabine Jeromin-Gerdts war auch mit von der Partie.

Brunhilde und Fritz starteten mit Grundlagen über Ecoprint Techniken und die Methode, Pflanzensäfte mit der Heißpresse auf Trägermaterialien zu transferieren. Brunhilde hatte sich tief in die Materie eingearbeitet und kennt sich super aus.

Sie zeigte uns viele Beispiele, von ihren Experimenten mit Blüten und Blättern. Auch die Drucke, die wir mit ihr auf gefalteten Organdy Kästchen (Bild oben) machten, sehen superschön aus. Hier einige Experimente von Brunhilde, die sie mit der Ecoprint Technik gemacht hatte.

Sie bereitete für den Minikurs die Materialien vor, hatte dafür das Aquarellpapier in einer wässrigen Lösung mit Alaun mehrstündig eingeweicht. Die zwei Färbemittelwannen mit Eisen- und Kupfersulfat vorbereitet, Dauerbackfolie, Synthetikfilz, Kollagenpapier, Seidenpapier und Strohseide bereitgelegt. Dann wurde die Heißpresse auf 170°C eingestellt und los gings.

Wir starteten mit Gerbera Blüten, die kurz hinter der Blüte am Stil abgeschnitten wurden. Wir tauchten die Blüten in eine wässrige Eisenlösung und begannen dann die unterschiedlichen Schichten zu stapeln.

Ich war so gespannt, was wohl nach der Pressung daraus entstehen würde. Für den Pressvorgang wurden mehrere Lagen übereinandergelegt. Brunhilde sagte später noch, wichtig wäre das Zusammenspiel von FEUCHTE, HITZE & DRUCK. Und, so wurde geschichtet….

Ganz unten kam als Schutz eine Dauerbackfolie, dann zwei patschnasse Synthetikfilztücher, dann das eingeweichte Papier mit der Blüte, ein Stück bunte Seidenpapier (hier grün, im Bild oben links) und darüber Kollagenpapier in doppelter Lage, darüber wieder Filztücher und zum Schluss wieder eine Dauerbackfolie. Das Sandwich wurde wenige Minuten auf der Heißpresse bei hoher Temperatur gepresst. Anschließend haben wir vorsichtig mit der Pinzette die einzelnen Lagen abgehoben und uns über die schönen Ergebnisse gefreut.

Bei einem Druckvorgang können gleich mehrere Papiere mit Ecoprint bearbeitet werden. So lässt sich nicht nur der Blütendruck auf dem Aquarellpapier (Bild oben, links) verwenden, sondern auch die Drucke der Zwischenlagen, z.B. das Kollagenpapier (Bild oben, rechts). Das Seidenpapier hat es allerdings nicht überlebt, das ist einfach zu dünn. Aber das war ja auch nicht der Plan. Die Farbe aus dem Seidenpapier sollte einfach als „Hintergrund“ auf das Aquarellpapier übergehen. Hat funktioniert, wie ihr seht! Die Drucke eignen sich für kleine Serien für die Wand, für Bücher und Collagen, für Postkarten, Patchwork oder einfach zum Spaß und Experimentieren.

Dann falteten wir ein Leporello (kleines Papier-Album) a la Jude Kingshott, für unsere Blütendrucke zur Aufbewahrung.

Und, wir tobten uns weiter aus, mit den verschiedensten Pflanzenblüten und Blättern: Ahorn, Ginko, Farn, wilder Hafer, Storchenschnabel, Birkenblätter, Löwenmäulchen, Rose, Weigelie, Birkenfeige. Probierten Stoffdrucke auf Organza aus und fügten mit Tee eingefärbte Gewebestoffe dem Drucksandwich zu. Nahmen Buchseiten aus uralten Büchern und ließen dieses Ausbluten. Ihr könnt schon erahnen, wir hatten wirklich eine Menge Spaß zusammen.

So sah es auf Hartmuts und Hankas Tisch aus. Jeder machte seine ganz eigenen Experimente.

Und, ich bin jedes Mal wieder von den Werken meines Mannes beeindruckt. Er hat so tolle Ideen umgesetzt und wunderschöne Ergebnisse geschaffen, mit roten, blauen. und gelben Seidenpapier-Blättern. Ganz schön kreativ! Auch Hankas Blütendrucke sind richtig klasse geworden, hier ihr Sandwich mit gelbem Seidenpapier…. und die untere Reihe, dort hatte Brunhilde bereits gepresste Gerbera Blüten erneut auf Büttenpapier ausgepresst.

Hier noch ein paar Inspirationen aus dem Kurs.

Hankas Werke ↓ sind hier ganz oben, mit wildem Hafer und Storchenschnabel, in der Mitte meine Kreation und unten die Blütendrucke von Hartmut.

Wir haben die Zeit sehr genossen und viel dazugelernt. Es war wieder total schön in einer kleinen Gruppe kreativ im Werkladen werkeln zu können. Die Atmosphäre ist so angenehm, fast familiär. Man befindet sich in guter Gesellschaft mit den Künstlerinnen und Künstlern. Die tollen Kurse, die die Jeromins und Kursleiterinnen auf die Beine stellen sind hochkarätig und machen richtig Spaß. Ihr wisst doch, kreativ sein macht glücklich! Das müsst ihr auch unbedingt ausprobieren. Uns hat es sehr viel Spaß gemacht dabei zu sein und wir freuen uns jetzt schon auf den nächsten Kurs im Jeromin Werkladen Mannheim.

Ihr Lieben, ich wünsche euch schöne Pfingsten!

Viele liebe Grüße

 

 


Info-Seiten:

*Jeromin Werkladen Webseite  (nur online und ohne Ladengeschäft): https://www.jeromin-shop.de/
*Sabines Blog: Textile Idee von Jeromin: https://textile-ideen.blogspot.com/
*Brunhilde Scheidmeir https://www.brunhildescheidmeir.de/
*Jane Dunnewold https://www.janedunnewold.com/heatpress

Verlinkt: Creativsalat Linkparty, Samstagsplausch, froh und kreativ und gemeinsam werkeln.

Basteln

„Hefte raus!“ – los geht’s

Nun geht es mit der eigentlichen Anleitung zum Einschlagen von Schulheften & -Büchern mit Papier weiter (Teil 2). Wer noch einmal die Vorgeschichte, benötigte Materialien & Hinweise nachlesen möchte, findet diese in Teil 1.

Um mich nicht zu viel mit dem Lineal & dem Messen zu traktieren, schneide ich das Papier so zirka von der Rolle & lege dazu einfach vier Schulhefte nebeneinander mittig auf das etwas abgerollte Geschenkpapier – ergibt 2 Umschläge. Die möglichen Ränder zum Umknicken oben & unten ergeben sich dann von selbst, das sind jeweils zirka
2 cm bei einer Rollenbreite von 70 cm. Für die einzuschlagenden Seiten links & rechts verwende ich jeweils 4-5 cm, geschätzt.

Mit dem Papier-Slicer fahre ich erst an der Rolle entlang & teile dann das endstandene Papierstück quer in zwei Teile. Dazu den Bogen knicken & diesen Knick 2 mm schmal mit der Schere abschneiden.

 

 

Nun geht die Erklärung für den einzelnen Umschlag weiter:

1. Den Bogen längs zur Hälfte falten, das geht am besten mit innenliegendem Heft.

Beim Einschlagen selbst arbeitet man immer an der auf dem Tisch liegenden Seite, der Widerstand beim Falten liefert einfach gute Ergebnisse!

2. Nun das überstehende Papier der untenliegenden Heftrückseite genau an der Kante
nach innen schlagen & festdrücken. Dieser Arbeitsschritt erfordert etwas Druck,
damit die ganze Schose nicht verrutscht.

 

Hefte umweltfreundlich einschlagen

 

 

3. Nun das Päckchen umdrehen, es dabei gut festhalten, sodaß die zweite Seite unten
liegt & genau an der Kante entlang einschlagen.

4. Das innen liegende Heft in der Höhe mittig ausrichten, wieder zuklappen. Jetzt folgen die Einschnitte für den Heftrücken. Im Winkel von zirka 45° jeweils oben & unten einen Schnitt bis zum Beginn des Heftes machen. Der Abstand zwischen den Schnitten beträgt je nach Heftdicke ungefähr 1 cm, diesen Teil nach innen einschlagen & ggf. festkleben, das hält die Sache für den Anfang stabiler. Das Ganze natürlich für oben & unten!

 

 

 

5. Um die Kante des schräg geschnittenen Streifens, der später umgeklappt wird, zu stabilisieren, faltet man den Rand ein Mal knapp nach innen. Diese Lasche bleibt bei mir beweglich; sie wird nicht geklebt.

 

 

6. Nun die auf dem Tisch liegende Seite oben & unten einschlagen, dabei die bereits eingeschlagene Seite auffalten, mit in die neue Faltung nehmen & danach wieder
einklappen: 1. Hälfte fertig.

 

 

7. Heft umdrehen, sodaß die noch nicht eingeschlagene Seite auf dem Tisch liegt & den vorherigen Abschnitt wiederholen: 2. Hälfte fertig.

8. Nun die Luft aus dem Heft-Päckchen herausdrücken & an beiden Seitenlaschen oben & unten je ein Klebeplättchen anbringen & damit die Laschen befestigen. Ich fixiere mit einem weiteren Kleb auch das Innere des Oben+Unten-Einschlags, das braucht man aber nicht unbedingt – insgesamt benötigt man also 4 bzw. 8 Klebe-
plättchen.

 

 

Die Klebeplättchen haben im Gegensatz zum Klebestift den Vorteil, daß sie sich beim Heftwechsel, ohne das Papier zu zerreißen, leichter öffnen lassen. Zum Wieder-
verschließen klebt man einfach ein neues auf. Mit etwas Übung gelingt der Heftwechsel aber auch ohne Öffnen des Umschlags.

9. Nun noch die Beschriftung anbringen.

 

 

Die Farbwünsche der Lehrer in der Grundschule lassen sich recht ordentlich abbilden, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint. Gut, man findet nicht alle Farben an einem Ort & nicht auf einen Schlag. Aber, wenn man die Augen offen hält… Es gibt das von mir benutzte Kraftpapier auch in uni + zweifarbig, schwubs, hat man mit einer Rolle gleich zwei Farben abgedeckt.

Meine Erfahrung zeigt, daß die Umschläge ein Schuljahr aushalten, na ja, das ist sehr vom Kind abhängig. Ab & an ein Stück Papierklebeband aus dem Baumarkt hilft beim Überleben & wenn es denn gar nicht mehr geht, wird der alte Umschlag im Papiermüll entsorgt & es gibt fix einen neuen, auch unterjährig.

Es sei auch noch erwähnt, daß die Fertigkeiten steigen, was sich in der Geschwindigkeit niederschlägt. Tatsächlich gestoppt habe ich die Zeit nicht, aber geschätzt braucht ein Umschlag inzwischen nicht mehr als sechs/sieben Minuten & das steht für mich in einem guten Verhältnis: kleiner Beitrag – Ressourcen geschont & preiswert ist es auch. Vor allen Dingen aber hoffe ich, die Idee in die Köpfe der Kinder zu legen, weil mir immer wieder vor Augen schwebt: wie viele Kinder in allen Schuljahren & allen Schulen brauchen jährlich wie viele neue Umschläge?!

Ich hoffe, der ein oder andere fühlt sich inspiriert… denn Zeit bis zum Start des nächsten Schuljahres gibt es ja noch. Die Materialliste gibt es in Teil 1.

Gutes Gelingen wünscht Euch

                                                    Hanka – Aknahnaeht

 


verlinkt mit Andreas Samstagsplausch 28/22 und am Dienstag mit dem Creativsalat 28/2022. 

Basteln

Schulbücher und -Hefte plastikfrei einsschlagen oder Nachhaltigkeit: auch und gerade in der Schule

Salve, liebe Augensternswelt-Leser, hier kommt ein Beitrag der blog- & IG-losen Aknah (lest das mal „anders herum“). Annette ist meine Freundin seit 2019, als wir uns nach einem Jahr beim machwerk-Taschenkurs im Jeromin-Werkladen in Mannheim wieder trafen & jede die andere nach der Adresse fragte. Seitdem haben wir schon so manches #Näh-HD & ähnliches bestritten. Auch zum Kaffee treffen wir uns manchmal.

Ich bin Stoff- & Papierliebhaber, wie schon beim Blog-Geburtstag von Annette & auch beim GeschenkbeutelSewAlong von Amberlight zu sehen. Heute also wieder Papier in Kombination mit dem Nachhaltigkeitsgedanken. Eine logische Sache für mich.

 

Schulhefte umweltfreundlich einschlagen

 

Hier in Teil 1: Vorgeschichte, benötigte Materialien, Informationen & Hinweise
In Teil 2 folgt die: Anleitung zum Schulhefte-Einschlagen mit Papier

-> Als meine Große vor 10 Jahren in die Schule kam, stellte sich mir die Frage nicht, wie ich das handhaben werde. Denn schon seit meiner eigenen Schulzeit nutzten meine Geschwister & ich nicht die alljährlich zu erneuernden Plastik-Umschläge. Diese rissen schnell ein, die Nähte klafften bald & mußten mit Klebeband oder Pflaster-Rolle repariert wurden…

Damals sollten & wollten wir Kinder das Budget unserer alleinerziehenden Mutter nicht mit solch Unnötigem belasten, denn es gab eine Alternative: Selbermachen.

Und in der Tat habe ich als älteres Kind, später Jugendliche, es wirklich selber gemacht. Heute frage ich mich ein bißchen, wie ich das Kunststück vollbrachte, die ganze Sache doppellagig zu veranstalten: Papier- & Schutzumschlag für das Papier.

Zum einen benutzte ich Rollen von, zumeist geblümtem, Schrankpapier (-> wer kennt das noch, Hand hoch!), zum anderen große, aufgeschnittene Plastiktüten – nicht etwa frisch & neu, nein, sie waren gesäubert & GEBRAUCHT. Bloß hieß das damals noch nicht Upcycling.

Da nun alle Bücher gleich aussahen schrieb ich den Namen des Schulfachs auf die Oberseite des beschnittenen Buchblocks & sah so, von oben in die Schultasche schauend, welches Buch ich heraus fischen mußte.

Zurück zu meinem Schulkind:
Nach dem 1. Schuljahr, in dem kleine Kinderhände mit großen Buchstaben die Hefte ratzfatz vollschrieben, bin ich auf die Suche nach Heften in Recycling-Qualität gegangen.
Ich finde, optisch macht das heutzutage keinen Unterschied mehr & mir ist der Standard 100% Altpapier für das Verbrauchsmaterial Schulheft erstrebenswerter als das sonst auf Schulheften prangende FSC 100- oder FSC Mix-Label. Der Rohstoff Holz sollte in meinen Augen für eher langlebige Produkte verwendet werden.

Im Zuge des Schreibens dieses Artikels bin ich auf die Seite des Bundesumweltamtes gestoßen, da gibt es viel zu entdecken. Informationen, Grafiken & Einkaufsquellen
zum Label DER BLAUE ENGEL – Recyclingpapier ist Klimaschutzpapier:  https://www.blauer-engel.de/de/aktionen/schulstart-mit-dem-blauen-engel
Wer mehr über FSC wissen will, findet das auf der Umweltbundesamt Webpage, unter Umwelttipps für den Alltag:→ fsc-label-holzprodukte.

Drei gängige Läden habe ich gefunden, die Recycling-Serien führen:

  • Rossmann: viele Lineaturen, Papp-Schnellhefter, sehr preiswert, leider keine Schreib-Blöcke
  • REWE mit seinem Partner Nabu, Standard-Lineaturen, ebenfalls sehr preiswert
  • Drogeriemarkt Müller: Papp-Schnellhefter, viele Lineaturen, preislich etwas gehoben

Von anderen Müttern erfuhr ich, sie gäben den Schulmaterialien-Zettel im örtlichen Schreibwarenladen ab. Sicher praktisch, aber ich bin an die angebotenen Artikel gebunden. Unseren Kiosk unterstütze ich lieber durch diverse Buchbestellungen (statt online-Einkauf beim großen A) & durch den Griff in diverse Geburtstagskisten einladender Schulkameraden & Freunde.

Was ich brauche:

  • Geschenkpapier in der Qualität: Kraftpapier. Da mich die Regale der Läden in denen es Geschenkpapier gibt sowieso & schon immer magisch anziehen, lasse ich den Bestand an einfarbigen Standardfarben nie ausgehen. Besonders fündig werde ich in den bekannten Drogeriemärkten, in denen ich mich allerdings durch die teilweise beflockt bedruckten Glitzerpapiere stöbern muß.
  • für Bücher, die durchsichtig eingeschlagen werden sollen, habe ich mir Transparentpapier in AO besorgt (Fa. Labbè) oder für undurchsichtige: Packpapier
  • doppelseitig selbstklebende Fotoplättchen (Drogerie) oder alternativ etwas Klebestift.

Durchsichtigen Klebefilm verwende ich nicht, der degradiert & ruiniert jedes Papier in meinen Augen. Wenn ich mal kein Geschenkesäckchen aus Stoff oder ein Furoshiki zum Einpacken verwende, sondern Papier benutze, kommt da kein Klebeband dran. An der Schleife ziehen & schon entfaltet sich das Geschenk. Kein ab Fummeln von Klebeband & kein Aufreißen des so liebevoll Eingepackten & der meist wunderschönen Papiere.

  • Schere
  • Augenmaß & einen
  • Papierschlitzer, sog. Slicer. Wo ich den her habe, weiß ich nicht mehr. Allerdings ist er sehr praktisch: ansetzen & entlang der Rolle über den Tisch schieben, schon ist er ab, der benötigte Streifen. Kein sich-Totschneiden mit einer Schere.

Dann habe ich noch Etiketten gefertigt! Mit einem Großbuchstaben von einem Geschenkpapier für Schulanfänger, das für jeden Buchstaben ein Tier abbildet, habe ich die Namen der Schulfächer begonnen, der Font danach ist zum Ausmalen gedacht & dann den Namen des Heftbesitzers in Schreibschrift. Rahmen drum herum & das ganze auf einem Klebe-Etiketten-Bogen ausgedruckt.

Schwer zu beschreiben, seht:

Weiter geht es in Teil 2 mit der Anleitung zum Schulhefte-Einschlagen mit Papier.

Nachhaltige Grüße von
                                                     Hanka aka Aknahnaeht

Dies und das

Workshop Stempeln mit Andie Mayr

Heute zeige ich euch ein paar Eindrücke aus dem Stempelkurs von der Künstlerin Andie Mayr von Regnitzflimmern. Mein Mann hatte mir den Kurs „Stempel schnitzen und Muster“ zum Geburtstag geschenkt und der Wochenendkurs fand im letzten September statt. Es war wieder schön bei Sabine Jeromin im Werkladen Mannheim zu werkeln. Die Räume hatte ich ja schon bei den Siebdruck Machwerk Workshops kennengelernt. Wer Andie auf Instagram besuchten möchte, bitte hier entlang *klick*. Lustig, auf Instagram hatte ich über den Kurs berichtet und es hier im Blog ganz vergessen.

Hier zeige ich euch meinen Arbeitsplatz mit Hilfsmitteln wie die kleine Schneidematte, Skalpell, Vinylblock, Bleistift, Geodreieck, Radiergummi und natürlich ganz viele Ideen im Kopf.

Auf Millimeterpapier wurden die Musterideen aufgezeichnet.

Und, dann ging es los…

Einfache Muster wie Sterne, Fische, Blätter etc. wurden zuerst auf das Papier gebracht und dann auf den Vinylblock gepresst, also abgedruckt. Dann mit den Werkzeugen ausgeschnitten und dann konnte gedruckt werden. Wie einfach und schnell das ging – wir waren sehr beeindruckt.

Andie zeigte uns, wie man ganz einfach zweifarbige Stempel herstellen kann, indem man Teile des Ursprungspempels abpauste und daraus einen neuen Stempel macht.

Und so entstanden viele, unterschiedliche Stempelideen.

Durch verschiedene Farben und Drucktechniken entstanden die unterschiedlichsten Muster.

Ich liebe nach wie vor Türkis und Blautöne und einfache Muster. 🙂 Hier bekommt man Türkis, wenn man den blauen Stempel nur beim zweiten Druck nicht wieder auf das Stempelkissen drückt. Toller Effekt, nicht wahr!

Auch wurden aus einer Druckplatte von Andie im großen Stil Papierdrucke erstellt. Jeder durfte sich für den Privatgebraucht so viele Blätter drucken, wie er wollte. Andie zeigte uns, wie man mit Aqua Linol-Druckfarbe die Stempelplatten mit einer Hartdruckwalze einfärbt und auf speziellen Linoldruckpapier druckt. Mein Mann hatte viel Spaß beim Werkeln und auf Nachfrage kam heraus, dass er erst der zweite Mann in ihren Workshops ist. Warum nur?

Dann führte Andie uns vor, wie Stempel mit Stofffarbe einfärbt werden, um damit Stoffe zu bedrucken. Sie hat so viele, gute Tipps an uns weitergegeben, dass ich am liebsten gleich weitermachen würde.

Mein Mann hatte auch ganz viel Freude beim Stempeln … .

Auf dem Arbeitsplatz von Andy waren alle Hilfsmittel zur Verfügung gestellt worden und sie zeigte uns Musterkombinationen und einige Verwendungsmöglichkeiten für die erstellten Stempeleien, z.B. Papiere für Buchumschläge oder Grusskarten.

Schön war’s mit Andie und Sabine vom Jeromin Werkladen. Dankeschön für die gelungene Abwechslung sagen wir zwei. 🙂

Uns hat der Kurs sehr viel Freude gemacht und am nächsten Tag mussten wir gleich Material kaufen fahren, um Zuhause all die schönen Musterideen umsetzen zu können. Und, ich habe auch so einige Ideen mitgenommen, um Stoffe zu bedrucken. Das habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen.

Ich hoffe, ihr hattet Spaß bei dem kurzen Workshop Einblick.

Ein schönes Wochenende für euch und seid kreativ!

Liebe Grüße

Annette


verlinkt mit dem Creativsalat

Anziehsachen für mich

Frohe Weihnachten Euch allen

Weihnachten
Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle,
mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit,
und ein schlichtes Glück streut auf die Schwelle
schöne Blumen der Vergangenheit.
Hand schmiegt sich an Hand im engen Kreise,
und das alte Lied von Gott und Christ
bebt durch Seelen und verkündet leise,
daß die kleinste Welt die größte ist.

von Joachim Ringelnatz(1883-1934)

Ihr Lieben, ich wünsche Euch allen ein schönes, gesegnetes Weihnachtsfest. Lasst es Euch gut gehen und bleibt gesund.

Und, ein großes D A N K E S C H Ö N möchte ich aussprechen, für all die lieben Besuche hier. Danke schön auch für all die von Herzen kommenden Kommentare, die Ihr in diesem Jahr dagelassen habt. Ich freue mich über jeden Einzelnen und auch über die lieben Nachrichten und Grußkarten. Herzlichen Dank, ♥ Ihr wisst gar nicht wie sehr ich mich darüber freue!! Hier stehen all die schönen Weihnachtskarten auf dem Regal und ich habe mich so über die Karten (von links nach rechts) von Xenia, Ingrid, Bettina, Andrea, Marita, Burgi, Karin und Ingo meinem Trauzeugen gefreut. Herzlichen Dank ihr Lieben!!

Und, von Marita hatte ich auch noch ganz liebe Sachen bekommen. Sie hatte mir meinen Queen Bee Block geschickt und auch noch ganz liebe Gaben hinzugefügt. Leckere Pralinen, ein Notizbuch, einen roten Samtkalender für 2022, Weihnachtstee und noch zwei Sternenlichter. Herzlichen Dank für diese unverhoffte Überraschung!!


Nachtrag:
Und, ich möchte Euch noch schnell ein Bild von meinem Weihnachtskleid zeigen, leider ist die Foto-Qualität bei Kerzenschein im Wohnzimmer grottenschlecht. Dafür möchte ich mich entschuldigen. Schöne Tragefotos könnt ihr euch *hier* anschauen. 🙂

Es regnet hier gerade Bindfäden, gerne hätte ich es Euch draußen bei Tageslicht gezeigt. Dass hole ich bei besserem Wetter nach. Dann werde ich es hier einfach noch mit in den Beitrag nachtragen.

Ich bin mit dem Kleid sehr zufrieden, zwar musste ich den Reißverschluss noch einmal heraustrennen, weil am Rücken und an den Schultern einfach noch zu viel Stoff war, aber so ein selbstgenähtes Kleid ist ja wandelbar. 😉 Der Romanit-Jersey ist so kuschelig und es freut mich sehr, dass ich dieses (für mich neue) Material endlich ausprobieren konnte. *Hier* könnt Ihr nachlesen, welchen Schnitt und welche Größe ich genäht habe. Es hat mir wieder ganz viel Spaß gemacht, beim Weihnachtskleid-Sewalong von MeMadeMittwoch dabeizusein. Herzlichen Dank an die Organisatorinnen für die tolle Aktion des Weihnachtskleid Sew Alongs 2021!!


Ich wünsche Euch schöne Weihnachten und ein gesundes, kreatives Jahr 2022 und ich freue mich schon auf einen regen Austausch mit Euch im kommenden Jahr!! Passt alle gut auf euch auf!!

Herzliche Grüße

Annette

Dies und das

Herz Bettlaken zur Hochzeit – DIY

Immer wieder ein schönes Geschenk – das Bettlaken Glückwunsch Herz zum Aufhängen. Viele drücken ja dem Jubelpaar eine Schere in die Hand und dann wird von beiden Seiten das so schön gemalte Herz ausgeschnitten. Dann muss das Paar durch die Herzöffnung steigen. Aber ist das nicht viel zu schade? Ich finde JA. 🙂

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Geschenke zur Hochzeit kommen von Herzen, was ist da naheliegender, als ein großes Herz mit ganz viel Liebe zu verschenken. Damit man lange etwas davon hat, wird es einfach so wie es ist aufgehängt. Und, heute zeige ich euch mein selbst gemachtes Herz Bettlaken, dass ich letzte Woche zur Silberhochzeit meiner Schwägerin gewerkelt habe.

Anleitung:

Ihr braucht ein Bettlaken, die gibt es in verschiedenen Größen. Meins hat die Größe von 180 x 200 cm. Fragt bei Oma, Opa, Onkel und Tante nach, denn oft liegen diese gestärkten Bettlaken von früher noch im Wäscheschrank und werden gar nicht mehr benutzt. Deshalb macht was Schönes daraus, dann wird die Freude groß.

Material:

Ihr braucht gar nicht so viel.

  • 1x Bettlaken
  • 250 ml Rote und 75 ml silberne Acrylfarbe aus dem Baumarkt
  • Pinsel mit ca. 5 cm Breite und eine Untertasse als Farbteller
  • Textilstifte von edding in Schwarz und Silber aus dem Bastelladen
  • Silberstift von uni POSCA – PC 8K – 8.0 mm
  • Bleistift, Radiergummi
  • Kreppband
  • eine alte Wachstuchtischdecke als Unterlage
  • Ösen 8 mm, Ösen Werkzeug und Hammer

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Zum Anzeichnen der Herzform das Bettlaken an den kurzen Seiten zusammenlegen. In der Mitte entsteht eine Falte, die über die ganze Breite geht. Das ist der Bruch, bitte glatt streichen, damit ihr die Falte als Mittellinie nutzen könnt.

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Nun zeichnet an der Bruchkante eine Herzhälfte auf. Das geht am besten mit einem Bleistift.

Vorher ist es hilfreich mit dem Bleistift Markierungen zu machen, wo das Herz beginnen und auch enden soll. Wenn ihr, ich es gemacht habe, oben noch einen Text auf Lettern möchtet, lasst genügend Platz dafür. Falls ihr die Form korrigieren müsst, das geht ganz leicht mit einem weißen Radiergummi.

Damit die zweite Seite des Herzens genauso schön und deckungsgleich wird, steckt nun die zuvor gemalte Herzlinie mit Stecknadeln ab (bei doppelter Stofflage, wie zuvor). Dann dreht das so gefaltete Bettlaken um und verbindet die Nadeleinstiche mit dem Bleistift. Jetzt alle Nadeln entfernen und fertig ist die Herzform. Legt nun einen Tischschutz auf. Dafür eignen sich gut alte Wachstuch Tischdecken, die für den Tisch unschön geworden sind oder vielleicht habt ihr noch Malerfolie Zuhause?

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Mit der roten Acrylfarbe wird nun das Herz angemalt. Zuerst das Mittelfeld und dann die Ränder. Wobei ich bei den Rändern zuerst noch einen Rand von ca. 1cm freigelassen habe, um nicht versehentlich über die Linie zu malen.

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Ist das Herz mit Farbe ausgefüllt (eine Schicht ist ausreichend), wenden wir uns dem Rand zu. Mit der flachen Pinselspitze fährt man nun langsam über die Außenkante der Herzform. Falls man ein bisschen darüber hinaus malt, … das ist gar nicht schlimm. Später, wenn man 2-3 m von Bettlaken Geschenk entfernt steht, achtet niemand darauf. 😉 Einfach die Linie korrigieren und anpassen, meist ist das Auge schon streng genug. Nun die Farbe über Nacht trocknen lassen.

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In der Zwischenzeit am Drucker die Zahlen drucken. Dafür habe ich einfach in Power Point eine Seite geöffnet und je eine Zahl mit der Schriftgröße: 900 ausgedruckt. Dann die Zahlen mit der Papierschere ausschneiden (an den Rundungen habe ich eine Nagelschere verwendet). Und diese „Schablonen mittig auf das Herz gelegt.

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Jetzt wenig silberfarbene Farbe auf den Tassenteller geben und die Zahlen vorsichtig auspinseln. Da die Silber Acrylfarbe nicht so kräftig ist, trägt man die in zwei Schichten auf.

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Da das Papier recht dünn ist, hat sich von der Farbe etwas unter die Schablone gezogen. Das wird anschließend einfach korrigiert. Ich finde, die Zahlen sehen richtig prächtig auf dem Rot aus.

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Um noch die Vornamen des Hochzeitspaares zu nennen, habe ich Kreppband als Hilfe aufgeklebt. So weiß man genau, wo die Buchstaben enden müssen. Die Anfangsbuchstaben sind etwa 7 cm hoch, nur so als Anhaltspunkt.

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Die Namen haben ich nicht mit der silbernen Acrylfarbe aufgemalt, weil der Pinzel dafür nicht fein genug war. Ehrlich gesagt war mir das mit dem Pinsel auch zu mühsam. Stattdessen habe ich einen POSCA Silberstift verwendet. Das hat super funktioniert. Nach 2-3x übermalen der Buchstaben, war kein optischer Unterschied zwischen den beiden Silberfarben. Sowas macht einfach Freude!

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In einem Handlettering Buch fand ich den Schriftzug „Herzlichen Glückwunsch“, den ich über das Herz malte. Dafür eignen sich die edding Textilstifte sehr gut, weil sie nicht „auslaufen“. Zum Anzeichnen wieder mit einem Bleistift den Bereich markieren und dann einfach drauf los Lettern.  Meine Schrift ist auch nicht perfekt gemalt, aber sie kommt von Herzen und das ist doch das wichtigste.

Jetzt nur noch die Ösen ringsherum einschlagen – das wars auch schon! Fertig!!

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Damit will ich dann auch zum Ende kommen!

Wie ihr seht, gibt es auf dem Laken viel Platz für Unterschriften, alle können unterschreiben. 🙂

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Ich wünsche euch eine schöne sommerliche Woche.

Liebe Grüße aus Heidelberg

Annette

 


verlinkt: creadienstag, HoT, Dings vom Dienstag, SommerlinkpartyFroh und Kreativ, Creative Lovers 2020

Dies und das

Samstagsplausch {12/20} & Hello Spring #2

Hallo ihr Lieben, heute setze ich mich gern wieder zu Andrea Kaminrot, denn es ist Samstagsplauschzeit. In den letzten Wochen ist so einiges passiert.

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Ich muss euch unbedingt von dem Nähtreffen in Karlsruhe bei Anna @zwergstuecke erzählen, das am 08. März stattfand. Nana und ich haben uns gemeinsam auf den Weg gemacht. Da sie schon einige Male teilgenommen hatte, war das Ankommen angenehm relaxed. Lieben Dank Nana.

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Wie ihr euch vorstellen könnt, wurde ganz viel geplauscht aber auch genäht, genäht und nochmals genäht. Alle hatten gute Laune und Spaß am kreativen Tun. Da ratterten die Nähmaschinen, auf den Schneidematten am Tisch und auf dem Boden wurde zugeschnitten, hier ein Mantel in der Länge abgeschätzt und dort Stoffe in der Stoffbörse getauscht. Alles in allem ein tolles Nähtreffen!! Vielen lieben Dank Anna für die Organisation, das 11. Treffen war ein purer Genus für mich.

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Lustiger weise habe ich kaum fotografiert und wenn doch, hauptsächlich nur Steckdosen und Kabeltrommeln, für das eigene Nähtreffen in Heidelberg, lach. Eigentlich hatte ich geplant für diesen besonderen Nähtag einen Softshell Mantel zu nähen. Doch dann war im Garten so viel zu tun, dass ich es nicht einmal geschafft hatte das Schnittmuster zusammenzukleben. Also wurde nur ein UFO mitgenommen und zwar das Paperpiecing Stück von der Nadelwelt 2017. Ein kleiner Quilt, aus dem ich eine Projektmappe nähen wollte. Auf die Idee brachte mich Ingrid, Dankeschön nochmal für die Inspiration.

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Natürlich habe ich mich mit Anna kräftig über Nähtreffen und deren Organisation ausgetauscht. Für meine Nähtreffen hier in Heidelberg hatte ich noch einige Fragen offen. Wieder Zuhause angekommen war mein Kopf voll mit schönen Erinnerungen vom #Näh-KA. Am Dienstag drauf war der Termin im Gemeindehaus. Die Steckdosenfrage musste noch geklärt werden. Also trommelte ich die #Näh-HD Mädels zusammen, um die Watt- und Amperleistungen ihrer Maschinen zu erfahren. Juhuu, wir sind auf der sicheren Seite. Alles kein Problem, der Gemeinderaum ist bestens ausgestattet. Hach, da fiel mir wirklich ein Stein vom Herzen. Ich hatte schon befürchtet, es seien nicht genügend Steckdosen vorhanden, bis ich die unscheinbaren Steckdosen im Fußboden entdeckte. Und, wohin mit den Bügeleisen? Auch dafür haben wir eine Lösung gefunden. Puh, was da alles dazugehört! Die Organisation der Nähtreffen macht mir wirklich sehr viel Spaß. Nun hatte ich auch schon zum ersten Nähtreffen in Heidelberg Anfang April eingeladen, doch durch die Corona Pandemie haben wir das Treffen abgesagt. Jetzt ist erstmal #stayhome angesagt. Hoffentlich halten sich alle daran, damit das Virus sich nicht zu sehr ausbreitet.

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Quelle: antetanni/Quelle und ©https://twitter.com/bwjetzt

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Vorletzte Woche Mittwoch war dann wieder das monatliche Treffen der Heidelberger Hearts and Quilt Guide. Zu meiner Überraschung hatte ich im Rundbrief entdeckt, dass Susanne @ Frau Nahtlust als Gastrednerin eingeladen war. Welch Freude! Susanne erzählte über ihre Projekte: Bagaholic, Paper Lover, Mixed-Media Explorer.

Sie hatte auch einige ihrer Werke zum Anfassen mitgebracht und berichtete über die Entstehung ihrer Kunstwerke. Ich verfolge ja mit großer Bewunderung ihre Blogbeiträge und Instaposts. Es erstaunt mich jedes Mal, mit welchen einfachen Materialien sie z.B. künstlerische Bücher gestaltet. Da wird bei ihr gedruckt, genäht, gestickt, usw. einfach klasse. Aber ein reales, gebundenes Kunstwerk von Susanne in der Hand zu halten, das war wirklich ein ganz besonderer Moment für mich.

Natürlich haben wir auch ein bisschen über ihre Nadelbrief Ausstellung auf der Nadelwelt 2020 gesprochen. Das wird bestimmt großartig, all die Nadelbriefe aus 52 Wochen 2019 ausgestellt zu sehen und auch mit einigen der Nähblogger zu sprechen, die Susanne unterstützen. Ich durfte ich ein paar Fotos von ihren Objekten an dem Abend machen, schaut mal …. 🙂

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Wir sprachen auch ein bisschen über die künstlerische Freiheit beim Schaffen eines Werks, die mir persönlich sehr am Herzen liegt. Da steht nicht der Perfektionismus an erster Stelle, sondern eigene Ideen, die in Auseinandersetzung mit sich selbst umgesetzt werden. Und, … wenn Fäden aus einem Tulpenbild herausragen, dann werden sie eben nicht abgeschnitten!! Das ist die künstlerische Freiheit und zeitgleich die persönliche Unterschrift des Künstlers. Das ist Freestyle – Kunst eben!

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Dann nahm die Woche ihren Lauf und wir waren viel im Garten. Die Hochbeete müssen aktiviert werden. Damit beschäftigen wir uns schon viele Wochen. Denn der genaue Platz war noch nicht festgelegt, geschweige vorbereitet. Und, als dann am Montag im Gartenshop die Hochbeet-Pflanzerde im Angebot war, wurden wir richtig quirlig. 50 Säcke a‘ 40 Liter Hochbeet-Pflanzerde haben wir am Dienstag mit dem Joe-car Leihwagen zum Schrebergarten transportiert. Hut ab, da hat der Kerl ganze Arbeit geleistet, ich natürlich auch. Jetzt noch die Wühlmausgitter anbringen und zack zack alles fein machen, bevor die Vegetation aufpoppt. Erst gesten habe ich wieder gefühlte 30 Ölbaum Stämme ausgegraben. Das ist ja wirklich die Pest in jedem Garten. Auch konnten wir die Frühbeet Kästen aktivieren. Da es beim Hofladen Lenz schon Jungpflanzen gab, konnte ich nicht nein sagen. Fenchel, Kohlrabi, Brokkoli und Porree als Minipflanze sind schon eingepflanzt. Im geschützten Frühbeet sollte das funktionieren. Sicher denkt ihr, hey die stehen aber viel zu eng! Das ist Absicht. Wenn nächste Woche die Hochbeete fertig sind, ziehen sie um.

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Ein paar Samen mussten auch schon in den Topf. Die stehen allerdings noch im warmen Wohnzimmer. Besonders freue ich mich auf die Salatgurken. Vor ein paar Jahren hatte ich schon welche im Tomatenhaus. Da war die Ausbeute wirklich gut.

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Bei all der Aktivität im Freien, passt natürlich auch der gestrige Post mit dem Titel: „Hello Spring“ ganz gut dazu. Die wunderschöne Glückskarte, die ich von Lucie bekommen habe, gefällt mir richtig gut. So eine schöne handgemalte Gruß Karte, einfach klasse!

Für meine Frühlingskarte hatte ich eigentlich eine ganz andere Idee. Bei einem Stickdateienshop fand ich ein wirklich schönes Stickmuster. Eine frühlingshafte Gießkanne, die hätte perfekt zu Beas Postkartenaktion „Hello Spring“ gepasst. Doch leider hat meine Nähmaschine schon wieder einen Defekt. Die zeigt den USB Stick nicht mehr an – Ahhh! Himmel Ar… und Zwirn!!! Wie ich mich geärgert habe könnt ihr euch denken. Alles wurde ausprobiert, diverse USB Sticks, neuer Software Update (funktionier nicht, weil der USB Stclk nicht gelesen werden kann), Steckeröffnung mit dem Staubsauer aussaugen, und beten!! Alles ohne Erfolg. Da musste ich mir eine andere Idee ausdenken und auf eine einfache Frühlingskarte, mit frühlingshaftem Stoff ausweichen. So ging meine Frühlingspostkarte auf die Reise zu Kirstin @wollkistchen.

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Tja, und für heute ist es dann auch schon genug gewesen. Hihi, habt ihr bis zum Schluss durchgehalten? Hier regnet es heute bei 6°C plus, an Gartenarbeit ist da nicht zu denken. Aber ich setzte mich nachher noch ein bisschen an die Nähmaschine, nähen kann sie nämlich noch.

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Ihr Lieben, passt gut auf euch auf und bleibt gesund!

Wir lesen uns…. bei Andreas Samstagsplausch.

Viele, frühlingshafte Grüße

Annette

Grusskarten

Postkarten Aktion: Hello Spring!

Ihr Lieben, heute ist Frühlingsanfang, was passt besser dazu als ein „Hello Spring“ Postkarten-Wichteln? Beatrice Gedankensprudler hatte Anfang Februar dazu aufgerufen und ich finde es eine wirklich nette Idee Frühlingsgrüße zu versenden, gerade in dieser angespannten Zeit.

Der Frühling ist gefühlt schon seit einer ganzen Weile da draußen voll im Gang. Die Vögel zwitschern und überall in den Gärten wird gewerkelt. Meine Osterglocken stehen auch schon mit erhobenem Kopfe im Beet.

Gestern erreichte mich die wunderschöne, selbstgemalte Glückskarte von Lucie @Lucieora, sie ist u.a. auf Instagram und Facebook zu finden. Als ich den Briefumschlag öffnete, kam gleich ein großes WOW über meine Lippen. Eine reine Glückskarte!!! Wie toll ist das denn? Mega toll!!

 

 

Herzlichen Dank, liebe Lucie für diesen ganz zauberhaften Frühlingsgruß!!! Ich habe mich so sehr darüber gefreut!! Einfach wunderschön!!

Meine Frühlingskarte ging an Kirstin, die zeige ich heute aber noch nicht. 😉

Ihr Lieben, habt einen schönen Frühling und bleibt gesund und munter.

Herzliche Grüße aus dem sonnigen Heidelberg.

Annette