Nähtreff in Tamm – Wintermantel Luzie ist fertig

“nette Werbung wegen Blog- und Markennennung”

Ihr Lieben, hach was soll ich sagen … ich bin so happy – endlich ist mein Wintermantel fertig!! So ist ein großer Part vom UFO-November Plan abgehackt! Juhuu.

 

 

Schaut mal, ist er nicht schön geworden? Ein bisschen stolz bin ich schon, dass möchte ich hier gar nicht abstreiten *lach*. Dieser Mantel war eine echte Herausforderung, denn die Nähanleitung ist recht spärlich. Nur eine DinA 4 Seite – für Profinäher natürlich kein Thema. Zugeschnitten hatte ich ihn schon im letzten Herbst. Dann kam die Weihnachtszeit, das neue Jahr, der Frühling und dann war es plötzlich zu warm für den Wollmantel. Im Frühling nähe ich ja viel lieber Sommersachen *smile*. Aber dank meiner UFO Jahresliste 2018, die Sammlung der “unFOlendeten Dinge” geriet der Mantel nicht in Vergessenheit!

 

 

Das kniffeligste war das Zusammensetzen der einzelnen Stoffteile. Level: anspruchsvoll- für Profis! Da gab es nämlich nicht die üblichen Markierungen, wie ich es von den E-Books gewohnt bin. Kein A1 mit A2 zusammenkleben, so wie gewohnt. Ich habe die einzelnen Schnittmusterteile zwar ausgedruckt und zusammengeklebt, aber großartig gekennzeichnet waren sich nicht. Dann gab es die erste Blockade obwohl sie im Nachhinein völlig unbegründet war. Die zweite Blockade hatte ich nach dem Nähtreffen in Tamm. Ich wusste nämlich nicht genau, wie ich den hinteren Kragen an den Mantel genäht sollte. Der Mantel hat ja ein Innenfutter und außerdem war da ja noch der hintere Besatz. Wohin nur mit diesem Besatz? In der Anleitung stand nichts darüber. Echt, das hat mir Kopfzerbrechen bereitet. Aber als ich Stück für Stück weiternähte, wurde jeder Folgeschritt klarer. Letztendlich habe ich es besiegt, das UFO 2017. Das Beste ist jedoch, ich bin über meinen Schatten gesprungen und habe auch noch ganz viel dazulernen. Dafür bin ich wirklich dankbar.

 

 

Den größten Part des Zusammennähens habe ich auf dem Nähtreff in Tamm erledigt. Heike von der Modewerkstatt HT hatte schon im Frühling zum Nähen und Werkeln aufgerufen. Ursprünglich stand auf meinem Nähtreffplan ein Softshell Mantel. Stoff und Nähzutaten liegen hier auch schon dafür bereit. Aber als der Termin für das Bärbel-Nähtreffen näher kam, erinnerte ich mich an meinen Wollmantel Luzie, den ich im letzten Jahr zugeschnitten hatte. Ehrlich, ich konnte es nicht übers Herz bringen mit einem neuen Kleidungsstück zu starten. Zumal ich mir immer schon einen roten Wollmantel für den Herbst gewünscht hatte. Also überraschte ich die Bärbels mit dem Nähvorhaben und packte die Koffer, Kisten, Tüten. Stellt euch vor, ins Auto passte dann auch noch ein Bügeltisch samt Bügeleisen, Heike hatte mich darum gebeten es mitzubringen. Gesagt getan und ab auf die Autobahn nach Tamm. Bettina hat auf dem Bärbel Blog sehr ausführlich über das Nähtreffen geschrieben, da muss ich gar nicht mehr dazu sagen. :-) Heike hatte das Nähtreffen richtig schön organisiert, die Location war gut gewählt und der eine oder andere Salat und das Fingerfood war zum Reinsetzen. ;-) Danke Heike ♥.

Wollt ihr hier schnell lesen, wer alles beim Nähtreffen dabei gewesen ist?

Einige Bärbels und noch andere liebe Leute: Nicole, Rosi, Biggi, Ingrid & Peter, Marita & Thomas, Trixi, Kerstin, Doreen & Emily, Bettina & Jürgen, Claudia & Frank und natürlich Filou, Maritas Hund.

 

Und, was wurde alles genäht?

Ingrid werkelte zusammen mit Marita an einen tollen Rucksack, nach einem amerikanischen Schnitt. Nicole schneiderte ihre erste Bluse. Biggi zauberte sich ein Abendkleid aus blauem Jersey. Birgit nähte lustig Mützchen für ihre Enkel und Rosi freundete sich mit dem Nähmaschinennähen im Allgemeinen an und werkelte zusammen mit Marita an Babyhosen fürs Enkelkind. Marita und Kerstin halfen beim Zuschnitt, Nähen und bei auch bei Nähfragen jeglicher Art. Trixi war gut vorbereitet, sie hatte den Zuschnitt ihrer Softshelljacke schon zu Zuhause erledigt und machte sich gleich ans Werk. Bettina schneiderte sich ein kurzes Jäckchen mit edlem Futter. Und ihre Freundin Claudia nähte sich aus sehr grobem Strickstoff eine Jacke. Doreen hat sich einen hübschen roten Rock genäht und Tochter Emily hatte so viel Spaß daran, sich eine Stiftrolle zu zaubern.

Viel zu schnell verging die Zeit. So ein Wochenende in netter Gesellschaft geht ratz fatz vorbei. Ganz fertig geworden bin ich dort nicht mit meinem Mantel. Aber ein gutes Stück vorangekommen, mit Heikes Hilfe. Total happy war ich auch beim Zusammennähen des roten Stoffs. Ich kenne ich ja mit Wollstoffen nicht so aus und nahm an, die dunkle Seite mit der gestrickten Oberfläche sei die Außenseite. Als mich Heike vom Gegenteil überzeugte hüpfte mein Herz nur so vor lauter Freude. Zuhause fügte ich noch die vorderen Belege und das Kunstfell hinzu. Ganz zu Schluss traute ich mich an die Knopflöcher.

 

 

Oh Mann, das war ein Akt. Nicht, das es mit dem Knopflochfuß nicht funktioniert hätte. Mechanisch und funktionell war alles ok, nur leider waren die Knopflochraupen zu eng gesetzt. Als ich den Schlitz mit dem Nahttrenner öffnete, platzte auch gleich die Raupennaht wieder auf. Es half nichts, ich musste die Knopflöcher feinsäuberlich von Hand annähen. Puh, dann war es geschafft. Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Wollmantel.

 

 

Das wird definitiv nicht mein einziger Mantel bleiben, ich habe schon einen anderen Schnitt im Kopf, den ich umsetzen möchte. Mal sehen wann ich euch davon erzähle.

Nun werde ich aber erstmal in vollen Zügen die Wollmantel Zeit genießen. ;-)

Ihr Lieben, macht es euch fein und Dankeschön fürs Vorbeischauen. ♥

Liebe Grüße, Annette

 

 

Schnitt: Wintermantel Luzie – Schnittmuster Berlin

Material: Oberstoff: Wollloden – Buttinette, Futter: Karostoff – Stofflager,  Knöpfe: NTM Flohmarkt

Verlinkt mit: Heikes Lieblingsmantel, Dienstagsdinge & Creadienstag & HotUFO Linkparty – Let’s finish old stuff!!

Mein Jonidress und der Taschenkurs bei Frau Machwerk

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Ein neues Schnittmuster mit professionelle Hilfe zu Nähen, ist einfach wunderbar und, so packte ich für den Taschennähkurs im Juli gleich zwei Nähmaschinen in den Kofferraum. Der Grund dafür war das hübsche Jonidress, dass ich bei Frau Machwerk entdeckt hatte und ich wollte es auch so gerne nähen. Glücklicherweise meldete ich mich rechtzeitig im Taschennähkurs bei Frau Nahtlust an und erhielt prompt die Zusage. Die neue “Dany” Handtasche musste ich ja nicht mehr nähen “üben” *lach*, drei davon hatte ich schon fertiggestellt. Aber die Möglichkeit, mit Martinas Hilfe das Knotenkleid (mit dem moderaten Ausschnitt) zu nähen, war wirklich sehr verlockend. :-)

 

 

Also packte ich für das Nähkurswochenende unser Auto bis zur Ladeklappe randvoll. Weit ging es damit nicht, nur ein kurzer Katzensprung ins westliche Heidelberg. Eingepackt hatte ich auch noch eine Schneidematte, diverse Stoffe, meine Nähutensilien, die Schnittmuster u. Anleitungen, Proviant und ganz viel zu trinken, denn das Wetter versprach wieder hochsommerliche Temperaturen. Frau Nahtlust organisierte jetzt schon zum achten Mal den Taschennähkurs von Frau Machwerk.

Zu meiner Überraschung waren diesmal nicht nur die Damen vom letzten Mal fast vollzählig mit dabei. Karine von Storm in a Teacup hatte sich angemeldet, war jedoch verhindert und somit konnte Ingrid aka Nähkäschtle auf der Warteliste nach oben vorrücken. Da wich die Enttäuschung und stattdessen kam übersprudelnde Freude in mir auf, denn wir kennen uns schon viele Jahre, nur persönlich hatten wir uns noch nie gesehen. Schon beim Eintreffen, begegnete ich Ingrid und Maritas Mann Thomas draußen auf dem Parkplatz. Beide waren so freundlich und halfen mir mit dem Gepäck. Was für ein guter Start. :-)

Oben angekommen haben wir uns dann alle so herzlich begrüßt das mein Herz vor Freude hüpfte und ich freute mich auch sehr Andrea, Utta und Mirella wiederzusehen. Marita hatte schon begonnen ihren Nähplatz einzurichten und Susanne aka Frau Nahtlust sprach angeregt mit Martina aka Griselda von Machwerk, unserer Kursleiterin.

Über Instagram hatte ich mit Martina vereinbart das Jonidress im Kurs zu nähen, dafür hatte ich drei Jerseystoffe mitgebracht, zur Auswahl versteht sich. Einmal ein maritimer Stoff, ein zickzack Jersey und ein hellblauer mit bunten Blümchen, der eigentlich mein Favorit war. Nach kurzer Diskussion mit Martina hatte aber der rote Leuchtturm Jersey ganz schnell gewonnen.

 

 

Mirella startete mit dem Abzeichnen des Schnittmusters aus dem engl. Anleitungsbuch von Martina und auch ich passte die Größe für mich dementsprechend an und erstellte ein eigenes Schnittmuster auf Papier. Martina hatte extra zwei fertige Kleider von sich mitgebracht, damit wir die Kleidergröße besser herausfinden konnten. Ich liebe Martinas unkomplizierte Art, sie weiß immer auf alles eine plausible Antwort und ist so positiv, selbst wenn man Fehler macht. – Hach, sie ist so ein feiner Mensch und ich schätze sie wirklich sehr.

Die anderen Kursteilnehmerinnen machten sich geschwind an die Arbeit, um ihre Taschen, Portmonees und Reiseetuis fertigzustellen. Martina hatte auch wieder die praktische Ösenpresse und große Mengen an Leder, Einlagen, Reisverschlüsse und fertige Ledertaschenhenkel mitgebracht. Leider habe ich diesmal gar nichts davon fotografiert. Das Kleider-nähen forderte meine ganze Konzentration *lach*. :-D  –  Mit Mirellas Babylook/Cover Stitch und Martinas Coverlook nähten wir dann die Kleider Schritt für Schritt fertig. Ja, wir wechselten uns einfach immer ab, an den Maschinen. Das ging auch ganz wunderbar und war viel einfacher als ständig meine Coverlook umzubauen, die ich dann letztendlich überhaupt nicht brauchte. Am Ende war ich total happy, das mein Knotenoberteil so gut gelungen war und wie angegossen passte. Ich verzichtete auch darauf den Ausschnitt ganz ohne Steppnaht zu nähen. So sitzt er einfach perfekt!!

 

 

Leider konnte ich nur am Samstag ganz entspannt nähen. Am Sonntagmorgen hat meine gute Nähmaschine einfach ihren Geist ausgehaucht und nichts ging mehr. Display tot, das war vielleicht ein Ärger. Gut, dass mein lieber Schatz mir unsere alte Haushaltsnähmaschine noch vorbei bringen konnte. So war es zumindest möglich das Kleid ganz fertig zu nähen.

Hier in der Galerie zeige ich euch einige Nähschritte, die ich für das nächte Kleid in Erinnerung behalten möchte. Zum Beispiel, wie der Knoten genäht wird oder aber auch die breitgefächerten Ärmel, die nicht im Original-Schnittmuster enthalten sind. Martina hatte mir geholfen den Ursprungsschnitt für mich anzupassen. Es hat einfach so viel Spaß gemacht, mit ihr zusammen das Kleid zu nähen und vorher den Schnitt zu perfektionieren. All ihre Tipps und Tricks – sind einfach unbezahlbar.

 

 

Mirella hatte einen wunderschönen Jersey in weiß-gelb und schwarz mitgebracht. Schaut euch mal das zusammengefaltete Kleid auf dem Sammelfoto an und besucht sie auch auf ihrem Blog. Ich bin schwer begeistert von ihrem Kleid. Bravo Mirella!! Sehr gut dazu passt auch die schöne Dany Tasche aus echtem mangofarbenen Leder von Martina. Die anderen Nähwerke sind alle super gelungen, es war nicht anders zu erwarten. Es wurden ein paar Evas, Danys, eine Capet Bag, Reiseetuis, Geldbörsen und auch  Gretes gezaubert. Hach, das Nähwochenende war wieder so nett und die Zeit verging wie im Flug. :-D

 

Ganz herzlich möchte ich mich noch einmal bei Susanne aka Frau Nahtlust für das schöne Wochenende, die tolle Bewirtung und auch das unermüdliche “ans Trinken erinnern” bedanken. Bei solch hohen Temperaturen vergisst man ja zu schnell die Flüssigkeitsaufnahme. :-) Besten Dank sende ich auch an die verehrte Kursleiterin, Martina, du machst da einfach klasse. Vielen, herzlichen Dank für die tolle Unterstützung!!! Ihr zwei seid ein super Team. :-D

 

Lieben Dank noch an Marita für die Übersendung dieses Sammelfotos, ihre Kamera war schneller zur Hand, als meine. ;-)

 

Frau Machwerk versprach ich noch, schöne Meerfotos aus dem Urlaub mitzubringen, denn für den roten Leuchtturm-Anker Jersey kam nichts anderes in Frage.  Für das Fotoshootings hatte ich mir extra die Haare fein gemacht, allerdings hat der frische Wind nichts mehr davon übrig gelassen *lach*.  So ist es halt am Strand, – ja und ich liebe es – genau so!!

 

 

Vielleicht interessiert es euch, wie die anderen den Kurs fanden, dann schaut mal bei … MaritaIngrid, Miralla vorbei und auch Susanne hat toll über das gemeinsame Nähwochenende geschrieben. Und, ich schaue heute auf jeden Fall noch bei Andreas Samstagsplausch Runde vorbei. Mal sehen, was die anderen zu berichten haben.

 

Also ihr Lieben, ich wünsche euch ein schönes Wochenende!!

Liebste Grüße und macht es euch fein!!
Annette
* Werbung wegen Markennenneung & Verlinkung zum Schnittmuster und zu Frau Machwerk.
Schnitt und Nahtzutaten:
Schnittmuster: Jonidress von Tilly and the Buttons (engl. Buch)
Stoff: maritimer Jersey aus dem Stoffkeller
Stoffdiät: minus 4m Jersey :-)

 

✿ Mein Nähkurs bei Griselda von Machwerk

Tadaaa, darf ich vorstellen?
Meine erste und ganz bestimmt nicht letzte EWA!
Endlich wieder eine Handtasche, nur für mich. ♥ ♥ ♥
Heute möchte ich von meinem schönen Näh-Wochenende erzähle. ☺
Im Frühling hatte mich die liebe Susie inspiriert, an dem Nähevent im Juli bei  Griselda von Machwerk teilzunehmen, den sie organisiert. Zufälligerweise gab es genau noch EINEN freien Platz. Welche der tollen Taschen ich nähen würde, stand nicht gleich fest. Alle, einfach alle Schnitte sind so schööööön. Deshalb spukte mein
Drucker die Schnittmuster der Ewa, Arya, des Reiseetuis und der Grete aus. Alle Machwerk Ebooks sind einfach hinreißend. ♥  Vor einer ganzen Weile hatte ich bereits die  Schultertasche “Thea” für mich genäht. Das ist auch eine meiner machwerk Lieblingstaschen, die mich seither fast täglich begleitet.

Für den Kurs waren am Samstag/Sonntag insgesamt 7 Teilnehmerinnen angereist, von nah und auch
von fern. Es war schön, ich war nicht die einzige
Teilnehmerin aus Heidelberg. Susie nähte selbst auch mit und die eine oder auch andere Dame aus der näheren Umgebung. Mirella,
eine der Wiederholungstäterinnen hatte sich ebenfalls einen Platz ergattert.

Für die Meisten war
klar, dass sie das neueste E-Book “Ewa” nähen. Der absolute Favorit für
alle.   Besonders, weil Griselda ihre Ösen Presse dabeihatte. ;-)
Dass ich die Ewa
auch nähen wollte, wurde mir schon klar, als ich das Schnittmuster zusammenschnipselte. Dafür schnitt ich extra auch noch Kunstleder zu.
Schade, denn Griselda brachte wunderbares Leder mit. Da hätte
ich so gern auch zugeschlagen. Doch erst wollte ich meine mitgebrachten
Stoffe vernähen, um den Stoffvorrat Zuhause zu reduzieren. ;-) Ja,
manchmal muss man hart bleiben, auch wenn es schwerfällt. Hätte ich doch
nur vorhergeahnt, welch feine Streichelleder Griselda eingepackt und ins Näh-Looft trägt. Hach, beinah wäre ich doch schwach
geworden. Das war eine harte Prüfung sage ich euch!  ☺ ☺ ☺

Auf Anraten, ließ ich mir schon ein paar Wochen vorher, einige Schnitte von Griselda zuschicken. So konnte ich im Vorfeld die Zeit gut nutzen, um mich vorzubereiten und geeignete Stoffe auszuwählen bzw. auch schon mal zuzuschneiden. :-)  Am Samstag nach dem Frühstück half mir mein lieber Mann das Auto zu packen, denn die Nähmaschine  und die anderen Utensilien wollte unbedingt auch mit dabei sein. :-)
Bei der Collage ist der Vogelstoff zu sehen, den ich bei Maika gewonnen hatte, bei der Juni Aktion: Jahresparade der Muster 2016.
Aus dem Vogelstoff nähte ich die Innentasche für meine Ewa, dass passte farblich ganz gut zu den übrigen Nähzutaten.
Außerdem ist auf der Collage in der Mitte die EWA Außentasche sichtbar und auf dem 3. Foto die charakteristischen Ringkarabiner, die durch die
seitlichen Ösen gezogen werden.
Hier dazu noch ein extra Foto, mit Innenblick. :-)

Wie schon erwähnt, fand der Kurs in einem Looft statt. Ja, wirklich gut durchorganisiert von Susie! Auch die “machwerk Chefin” hatte all ihr gutes Equipment mitgebracht, sogar eine super geniale Bügelpresse. Damit haben wir in null Komma nix die Vlieseline und die andern Verstärkungen aufgebügelt. Das war die helle Freude.

 

So ein praktisches Gerät würde ich auch gern mein Eigen nennen. Leider fehlt mir dafür der Platz. Dann, war da noch die professionelle Ösenpresse – die Griselda mitgebracht hatte und der Lederkleber, von bester Qualität. Meine Güte, ihr denkt bestimmt: “sie bekommt Provision fürs Werbung machen”! Aber nein, so ist es nicht, keinen Cent! :-)

Am letzten Tag wurden all die schönen Ewas noch fotographiert. Dafür hatte mir die liebe Susie noch ein rotes Gurtband überlassen. Vielen lieben Dank dafür liebe Susie. ♥ Für meine Ewa hatte ich einen Kunstleder Gurt vorgesehen. Dafür fehlte mir allerdings noch ein passendes Webband, dass ich nicht mitgebrachte. Das wurde am Montag zuhause aufgenäht und die Gurte einfach ausgetauscht. ;-)

 

Schaut mal, wie viele, tolle Ewa’s im Kurs gezaubert wurden, dass ist doch echt der Hammer!!!

 

Ich bin immer noch so beschwingt seit Sonntagabend. Denn wir haben so viele tolle Nähtipps von Griselda bekommen und die anderen Teilnehmerinnen war auch super nett, dass ich mich am liebsten gleich wieder für den nächsten Kurs angemeldet hätte. ;-)

Jetzt möchte ich aber zuerst meine zweite Tasche fertignähen. Ganz fertig ist sie noch nicht, meine Arya. Aber sobald sie ausgehfein ist, zeige ich sie euch. Versprochen!!! :-D

Hier noch ein letztes Ewa Bildchen:

 

Hach, ich bin total verliebt! ;-)

Ich wünsche euch einen schönen RUMS Tag – genießt ihn. :-)

Liebste Grüße,
Frau Augensternchen

Hier geht es zu Susies Blogpost zum Wochenendkurs 2016. ;-)

Schnittmuster Ewa  &  Ringkarabiner: gekauft bei machwerk
Kunstleder vom Stoffmarkt Holland
Webband Farbenmix Captain BubbleStar Ahoi!
Pailletten Sterne Applis zum Aufbügeln: von Dawanda

verlinkt mit  TT-Taschen und Täschchen, Sternenliebe

✿ Keramikworkshop: III. Aufbau und Drehen – Glasurtermin

Yeah! Heut ist wieder Dienstag, da zeige ich euch den letzten Teil vom Steinzeug-Ton-Workshop. 
Was vorher gemacht wurde, kannst du in 1. Teil und 2. Teil nachlesen.
Am dritten Termin wurde die Steinzeug Glasur aufgetragen. Bei den Schalen wurde zuerst innen die Glasur, die hauptsächlich aus Quarz besteht, eingefüllt. Dafür musste vorher die Glasurlösung mit Wasser verdünnt werden. Das Glasieren muss schnell erfolgen, damit die Glasur nicht zu dick wird.
Nach kurzem Trocknen, wird nach Bedarf auch die Außenseite glasiert. Dazu taucht man die Gefäße direkt in die Glasur ein. Sobald eine Seite getrocknet ist (dauert ca. 5-10 Minuten), kann die andere Seite glasiert werden. Wichtig ist, dass nach dem Glasieren das Füßchen sauber ist, sonst gibt es beim Brennen Probleme. Also schön, immer wieder mit dem Schwämmchen, das Füßchen abwischen. ;-)

  Folgende Steinzeug Glasur Farben standen zur Auswahl:

Da ich Türkis so sehr mag, habe ich mir natürlich auch diesen Topf ausgesucht. :-)
 
Bei all dem Glasieren der anderen Teilnehmer und Fotografieren habe ich ganz vergessen, meine Glasur zu verdünnen.  Trotzdem ist mein kleiner, Türkis farbener Pinch Pot schön geworden. Na, wer hätte das gedacht! Die dicke Glasurschicht hat sich beim Brennen verdünnisiert, das war mein Glück! :-)

Ganz zum Schluss wurden die Steinzeug Tongefäße noch gewogen. 
Damit die Materialkosten auch abgedeckt wurden. 

Hier nun meine Werke:

Pinch Pot Nr. 1:
Die Kirschenschale:

… und, alle guten Dinge sind drei, der Pinch Pot Nr. 2.

Im nächsten Sommer zeige ich euch meine Obstschalen in Aktion!
Denn, was ist schon eine Kirschen-Steinzeug-Schale OHNE Kirschen! ;-)
Liebste Grüße,
Frau Augensternchen

✿ Keramikworkshop: II. Aufbau und Drehen – zweiter Tag mit Steinzeugton

Heute berichte ich von dem zweiten Tag beim Keramikworkshop, der wesentlich entspannter verlief. Darüber freute ich mich wirklich sehr. :-) Die schon entstandenen Schalen, wurden noch mit wenig Wasser und einem kleinen Schwamm, am nächsten Tag begradigt. Die Öffnungen, konnten so ein bisschen runder und glatter geformt werden. Erstaunlich, wie fest und zugleich weich das Steintonzeug noch war. Was am ersten Tag geschah, könnt ihr *hier* nachlesen.

Weil noch genug Zeit übrig war, startete ich mein drittes Projekt,
Pinch Pot Nr. 2. Diese Arbeitsweise, aus einer Steinzeug Tonkugel ein Gefäß zu kneten hatte mich sehr erstaunt. Jedoch am zweiten Tag war der Zauber schon verflogen. Alles ging viel leichter von der Hand. Oh Wunder! Fast in der Hälfte der Zeit war der zweite Pinch Pot fertig geworden. Ich war begeistert.
Doch nur die Profis schaffen es, das die Gefäße eine gewisse Ähnlichkeit aufweisen. :-) meine zwei Pinch Pot’s :-) sahen sehr unterschiedlich aus. Aber dieser Kurs war ja auch ein Einsteigerkurs. :-)

Hier zur Übersicht, die Gefäße der anderen Kurs-Teilnehmer. 
Und, informative Bücher lagen aus, zur Anregung und auch um den Wissensdurst zu befriedigen. :-)
Die entstanden Steinzeug Ton Gefäße trockneten nun ca. 2 Wochen vor sich hin, bevor sie vor dem Brennen (1260 Grad Celsius) glasiert wurden. Die lange Wartezeit lag aber hauptsächlich daran, dass sehr viele Tonsachen, von den unterschiedlichsten VHS Kursen nacheinander gebrannt werden mussten. So war der Glasurtermin erst war Mitte November festgesetzt worden. 
Das ist dann der dritte und letzte Teil meines Berichts. Den zeige ich euch am Dienstag.

Liebste Freitagsgrüße an euch ihr lieben Mitleser, :-)
Frau Augensternchen

✿ Keramikworkshop: I. Aufbau und Drehen – erster Tag mit Steinzeugton

Bei meinem nachhaltigen Projekt, “weniger Plastik“, wuchs schon im letzten Sommer in mir der Wunsch, ein Steinzeug Gefäß für Kirschen selbst anzufertigen und zwar an der Drehscheibe. :-) Vor vielen Jahren, hatte ich bereits einen Töpferkurs an der VHS belegt. Diesmal wollte ich aber an die Drehscheibe! Zu diesem Zweck durchforstete ich das “world wide web”, um eine Keramikwerkstatt in der Nähe zu finden. Und, zu meiner Überraschung fand ich die Keramikwerkstatt von Susanne Schmitt in Heidelberg/Rohrbach. Ich bin immer noch ganz angetan von der Keramik-Meisterin. :-)
Bei der VHS wurde Ende Oktober, an einem Wochenende, ein Keramikworkshop angeboten, mit dem Thema: Aufbau und Drehen. An zwei Tagen sollte das Programm wie folgend sein: Drehen an der Töpferscheibe und
verschiedene Aufbautechniken kennenzulernen. Außerdem wurden mit hochbrennbaren, farbigen Steinzeug-Ton gearbeitet und mit Steinzeug Glasuren glasiert.
Sehr spannend das Ganze. :-)
Der Kurs sollte laut VHS Information in der Keramikwerkstatt der Künstlerin in Rohrbach stattfinden. Ein Traum!!! Niemals im Leben hätte ich gedacht, dass ich dort so schnell einen Platz bekommen würde.
Noch im Sommerurlaub habe ich mir gleich ein Platz reserviert. Online versteht sich. :-) Leider wurden die Termine dann doch nicht in der Keramikwerkstatt, sondern in der VHS abgehalten, da
die Keramikwerkstatt neuen Räumlichkeiten sucht. Daher waren auch nur zwei Drehscheiben für alle Teilnehmer vorhanden, dass war wirklich schade.
Hier die Kurszeiten:
Samstag:  10:00 – 17:00 Uhr
Sonntag:   10:00 – 13:30 Uhr
Der Glasurtermin fand an einem Extratermin, Mitte November statt.

Zunächst konnte sich jeder eine von drei Tonsorten aus Steinzeug aussuchen. Es gab
einen helleren-weichen, einen hellen-festeren und einen schwarzen-festeren Ton. Die Entscheidung viel mir ehrlich gesagt recht schwer, da ich ja noch gar nichts über diese Steinzeug-Tonarten wusste. Ich entschied mich spontan für den weichen, hellen Ton, da meine Tischnachbarin sich für den etwas Härteren entschieden hatte. :-)
Jeder bekam eine kleine Menge Ton, die erst einmal zu einer Kugel geformt werden sollte. Dabei war es wichtig evtl. Luftblasen herauszuarbeiten. So wurde der Ton nur mit den Händen, in einer Hand von einer Kugel zu einem kleinen, runden Gefäß geformt. Das geht, wenn man in der Mitte den Daumen langsam hineindrückt und dabei in leichter Drehbewegung die Kugel bewegt. Mit dem Daumen und den Fingern einer Hand wurden die Seitenwände bearbeitet. So formt man die Wände der Kugel, bis ein Gefäß entsteht. Der sogenannte Pinch Pod findet viele Anwendungsmöglichkeiten, z.B. als kleine Teeschale, Müslischale oder dergleichen. Der Pinch Pod gehört zu den ältesten

 archäologischen Artefakten. :-) Also, eigentlich nicht schwer herzustellen, dachte  ich.  Obwohl, …

das meditative Drücken, bzw. Modellieren der Seitenwände enorm anstrengend war. Erst dachte ich bei mir, es wäre schön ein Radio mit dabei zu haben, weil alle so ruhig “vor sich hin” gewerkelt haben. :-) Doch, dieser Kraftakt ist nicht zu unterschätzen. Es verlangte höchste Konzentration und auch das Einwilligen in eine ganz andere Technik, das Zulassen von Neuem. – Nach ein paar Stunden entstanden wunderschöne Pinch Pot’s oder heißt es Pinch Pötte?. :-) An diesem Abend, kam ich total entkräftet nach Hause, als hätte ich den ganzen Tag Schwerstarbeit geleistet! Hut ab, an alle Keramik-Meister!
Hier zeige ich euch also meinen ersten “Pinch Pot”.  Das erstes Exemplar. :-)

Die obere Kante wird bei der Bearbeitung relativ schnell trocken und dadurch auch brüchig. Die Künstlerin hatte vorgeschlagen diesen Rand so eigentümlich zu lassen.
Wer das nicht möchte, kann den Rand mit dem Messer vorsichtig abschneiden. Auf Bild Nr. 2 zeigt eine andere Kursteilnehmerin, wie mit der Schere, der obere Rand korrigiert wird.

Mein Pinch Pot wurde mit dem Messer bearbeitet. :-)
Unter dem Pinch Pot wird ein Fuß “aufgesetzt” oder auch ausgearbeitet. Beim Ausarbeiten, wird auf der Dreckscheibe mit dem Werkzeug ein Kreis eingeritzt und dann Ton, der zu viel vorhanden ist, abgeschabt. Das ist gar nicht einfach, sage ich euch!
Die Keramik-Meisterin führte das Drehen an der Töpferscheibe vor. Einige Kursteilnehmer haben sich auch daran versucht. Da es nur zwei Drehscheiben gab, kam nicht jeder dran. Mein Plan war es, vielleicht am Sonntag Tag mein Glück herauszufordern. :-)
Anstatt an der Drehscheibe zu sitzen, probierte ich lieber die 2. Methode, die Wulst-Technik. Hier wird ein Ton-Fuß kreisrund ausgeschnitten und auf Papier gelegt. Darauf werden Wulste übereinandergeschichtet und nach oben hin, mit dem Daumen verstrichen. Setzt man die Wulste nicht direkt aufeinander sondern ca. 2/3 nach außen gerichtet, so entsteht eine Schale die an den Seiten ausladender wird. Wie hier das zweite Tongefäß, dass ich mit meinen eigenen Händen geschaffen habe. :-)  Tadaaa, meine neue Kirschen-Schale, aber ganz fertig ist sie noch nicht. Setzt man aber die Wülste direkt übereinander, so entsteht ein Gefäß, wie z.B. eine hohe Vase.

Durch die fingerdicken Wulste (lang gerollte Tonwürste), wurden bei mir die Schalenwände sehr dickwandig. Allerdings verliert das Tongut beim Brennen (1260 Grad Celsius) noch an Feuchtigkeit, so dass die Tongefäße kleiner und auch dünner werden. 
Puh, Glück gehabt!
 
Die Tongefäße werden zum Lufttrocknen ein paar Tage stehen gelassen, bevor sie trocken genug sind, um gebrannt zu werden. Noch am nächsten Tag sind sie leicht formbar. So können z.B. die Ränder und der Fuß, mit wenig Wasser und einem Schwamm, geglättet werden. So sehen die Schalen einfach schöner aus. Hast du auch schon einmal mit Ton gearbeitet und wie findest du die Idee anstatt Plastik mehr Steinzeug zu benutzen?
Liebste Grüße,
Frau Augensternchen