Nähtreff in Tamm – Wintermantel Luzie ist fertig

“nette Werbung wegen Blog- und Markennennung”

Ihr Lieben, hach was soll ich sagen … ich bin so happy – endlich ist mein Wintermantel fertig!! So ist ein großer Part vom UFO-November Plan abgehackt! Juhuu.

 

 

Schaut mal, ist er nicht schön geworden? Ein bisschen stolz bin ich schon, dass möchte ich hier gar nicht abstreiten *lach*. Dieser Mantel war eine echte Herausforderung, denn die Nähanleitung ist recht spärlich. Nur eine DinA 4 Seite – für Profinäher natürlich kein Thema. Zugeschnitten hatte ich ihn schon im letzten Herbst. Dann kam die Weihnachtszeit, das neue Jahr, der Frühling und dann war es plötzlich zu warm für den Wollmantel. Im Frühling nähe ich ja viel lieber Sommersachen *smile*. Aber dank meiner UFO Jahresliste 2018, die Sammlung der “unFOlendeten Dinge” geriet der Mantel nicht in Vergessenheit!

 

 

Das kniffeligste war das Zusammensetzen der einzelnen Stoffteile. Level: anspruchsvoll- für Profis! Da gab es nämlich nicht die üblichen Markierungen, wie ich es von den E-Books gewohnt bin. Kein A1 mit A2 zusammenkleben, so wie gewohnt. Ich habe die einzelnen Schnittmusterteile zwar ausgedruckt und zusammengeklebt, aber großartig gekennzeichnet waren sich nicht. Dann gab es die erste Blockade obwohl sie im Nachhinein völlig unbegründet war. Die zweite Blockade hatte ich nach dem Nähtreffen in Tamm. Ich wusste nämlich nicht genau, wie ich den hinteren Kragen an den Mantel genäht sollte. Der Mantel hat ja ein Innenfutter und außerdem war da ja noch der hintere Besatz. Wohin nur mit diesem Besatz? In der Anleitung stand nichts darüber. Echt, das hat mir Kopfzerbrechen bereitet. Aber als ich Stück für Stück weiternähte, wurde jeder Folgeschritt klarer. Letztendlich habe ich es besiegt, das UFO 2017. Das Beste ist jedoch, ich bin über meinen Schatten gesprungen und habe auch noch ganz viel dazulernen. Dafür bin ich wirklich dankbar.

 

 

Den größten Part des Zusammennähens habe ich auf dem Nähtreff in Tamm erledigt. Heike von der Modewerkstatt HT hatte schon im Frühling zum Nähen und Werkeln aufgerufen. Ursprünglich stand auf meinem Nähtreffplan ein Softshell Mantel. Stoff und Nähzutaten liegen hier auch schon dafür bereit. Aber als der Termin für das Bärbel-Nähtreffen näher kam, erinnerte ich mich an meinen Wollmantel Luzie, den ich im letzten Jahr zugeschnitten hatte. Ehrlich, ich konnte es nicht übers Herz bringen mit einem neuen Kleidungsstück zu starten. Zumal ich mir immer schon einen roten Wollmantel für den Herbst gewünscht hatte. Also überraschte ich die Bärbels mit dem Nähvorhaben und packte die Koffer, Kisten, Tüten. Stellt euch vor, ins Auto passte dann auch noch ein Bügeltisch samt Bügeleisen, Heike hatte mich darum gebeten es mitzubringen. Gesagt getan und ab auf die Autobahn nach Tamm. Bettina hat auf dem Bärbel Blog sehr ausführlich über das Nähtreffen geschrieben, da muss ich gar nicht mehr dazu sagen. :-) Heike hatte das Nähtreffen richtig schön organisiert, die Location war gut gewählt und der eine oder andere Salat und das Fingerfood war zum Reinsetzen. ;-) Danke Heike ♥.

Wollt ihr hier schnell lesen, wer alles beim Nähtreffen dabei gewesen ist?

Einige Bärbels und noch andere liebe Leute: Nicole, Rosi, Biggi, Ingrid & Peter, Marita & Thomas, Trixi, Kerstin, Doreen & Emily, Bettina & Jürgen, Claudia & Frank und natürlich Filou, Maritas Hund.

 

Und, was wurde alles genäht?

Ingrid werkelte zusammen mit Marita an einen tollen Rucksack, nach einem amerikanischen Schnitt. Nicole schneiderte ihre erste Bluse. Biggi zauberte sich ein Abendkleid aus blauem Jersey. Birgit nähte lustig Mützchen für ihre Enkel und Rosi freundete sich mit dem Nähmaschinennähen im Allgemeinen an und werkelte zusammen mit Marita an Babyhosen fürs Enkelkind. Marita und Kerstin halfen beim Zuschnitt, Nähen und bei auch bei Nähfragen jeglicher Art. Trixi war gut vorbereitet, sie hatte den Zuschnitt ihrer Softshelljacke schon zu Zuhause erledigt und machte sich gleich ans Werk. Bettina schneiderte sich ein kurzes Jäckchen mit edlem Futter. Und ihre Freundin Claudia nähte sich aus sehr grobem Strickstoff eine Jacke. Doreen hat sich einen hübschen roten Rock genäht und Tochter Emily hatte so viel Spaß daran, sich eine Stiftrolle zu zaubern.

Viel zu schnell verging die Zeit. So ein Wochenende in netter Gesellschaft geht ratz fatz vorbei. Ganz fertig geworden bin ich dort nicht mit meinem Mantel. Aber ein gutes Stück vorangekommen, mit Heikes Hilfe. Total happy war ich auch beim Zusammennähen des roten Stoffs. Ich kenne ich ja mit Wollstoffen nicht so aus und nahm an, die dunkle Seite mit der gestrickten Oberfläche sei die Außenseite. Als mich Heike vom Gegenteil überzeugte hüpfte mein Herz nur so vor lauter Freude. Zuhause fügte ich noch die vorderen Belege und das Kunstfell hinzu. Ganz zu Schluss traute ich mich an die Knopflöcher.

 

 

Oh Mann, das war ein Akt. Nicht, das es mit dem Knopflochfuß nicht funktioniert hätte. Mechanisch und funktionell war alles ok, nur leider waren die Knopflochraupen zu eng gesetzt. Als ich den Schlitz mit dem Nahttrenner öffnete, platzte auch gleich die Raupennaht wieder auf. Es half nichts, ich musste die Knopflöcher feinsäuberlich von Hand annähen. Puh, dann war es geschafft. Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Wollmantel.

 

 

Das wird definitiv nicht mein einziger Mantel bleiben, ich habe schon einen anderen Schnitt im Kopf, den ich umsetzen möchte. Mal sehen wann ich euch davon erzähle.

Nun werde ich aber erstmal in vollen Zügen die Wollmantel Zeit genießen. ;-)

Ihr Lieben, macht es euch fein und Dankeschön fürs Vorbeischauen. ♥

Liebe Grüße, Annette

 

 

Schnitt: Wintermantel Luzie – Schnittmuster Berlin

Material: Oberstoff: Wollloden – Buttinette, Futter: Karostoff – Stofflager,  Knöpfe: NTM Flohmarkt

Verlinkt mit: Heikes Lieblingsmantel, Dienstagsdinge & Creadienstag & HotUFO Linkparty – Let’s finish old stuff!!

Meine erste “Elina” – ein Kapuzenshirt

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Kreativlabor Berlin. Das Schnittmuster “Elina” wurde mir zum Designnähen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Im Blogpost befindet sich ein Link zu den Produktseiten von Kreativlabor Berlin.

Kennt ihr schon das neue, leger geschnittene Basic Raglanärmel-Shirt “Elina” von Kreativlabor Berlin? Ich durfte es für Julia Designnähen.

 

 

Es ist ein gemütliches Kapuzenshirt, schnell übergezogen und ohne viel Schnick Schnack genäht, also definitiv anfängertauglich! Ich habe die Ehre euch ein paar Designbeispiele davon zeigen zu dürfen. Meine erste Elina nähte ich aus Bio-Sommersweat von Lillestoff und mit einer selbstgemachten Fakepaspel. So kommen die Raglannähte noch besser zur Geltung. Ich zeige euch mal, wie die Jerseystreifen die beim Zusammennähen der Raglanärmel mit dem Vorder- und Rückenteil eingefügt werden aussehen. Ihr könnt sie ganz leicht selbst passend für euer Lieblingsshirt zuschneiden.

 

 

Dafür benötigt ihr ein bisschen Jersey als Kontraststoff und ein Maßband damit ihr die Länge der Ärmelausschnitte ausmessen könnt.  Also nach dem Zuschnitt, wie in der Anleitung des E-Books beschrieben, werden die oberen Ärmelausschnitte mit dem Maßband ausmessen. Aber Achtung, die Ärmelausschnitte vorne und hinten sind unterschiedlich lang! Es werden je 2 Jerseystreifen für das Vorderteil und 2 Jerseystreifen für das Rückenteil benötigt. Die Breite der Streifen richtet sich nach der Paspelbreite, die später zu sehen ist. Meine sind meistens 2cm breit.

Ihr benötigt also: Die Länge des Ärmelausschnitts x Breite (2cm) plus Nahtzugabe (auf jeder langen Seite plus ca. 2cm). Die Nahtzugabe ist wichtig, denn so lässt sich der Streifen besser einnähen und es ist nicht so kniffelig, weil der Streifen vielleicht zu kurz geraten ist. Diese 4 Streifen werden mit der langen Seite links auf links zusammengefaltet und zwischen die beiden Stoffstücke (Rückenteil/Ärmel oder Vorderteil/Ärmel) gesteckt und mit Klammern fixiert. Dann werden die Stoffteile wie in der Anleitung beschrieben zusammengenäht. Eine Fakepaspel zu nähen ist gar nicht schwer. Sie sieht interessant aus und ruck zuck sind die Raglanärmel fein in Szene gesetzt. :-)

 

 

Zusätzlich habe ich die Ärmel geteilt, so sieht das Shirt einfach peppiger aus. Dafür wurde beim Zuschnitt der Raglanärmel der Unterarm Stoff bei der Schnittmusterlinie: 8><8 auf der Seite: F><F im Knick gefaltet und mit einem Unistoff zugeschnitten. Für den obere Teil des Ärmels verwendete ich den Hauptstoff und eine Nahtzugabe von je 0,7cm pro Ärmelteil kam auch noch hinzu. Die Innenkapuze wurde wie die Ärmelteilung in uni Schwarz gehalten. Auf Bündchen am Saumrand habe ich, wie ihr sehen könnt, komplett verzichtet. Die Saumabschlüsse wurden mit der Coverlook zweireihig genäht, nur fällt das durch den gemusterten Stoff leider gar nicht auf. Aber ehrlich, wer schaut sich sowas auch an nur Leute, die selbst nähen, sonst doch wirklich niemand, oder? *Lach* :-)

 

 

In Julias Anleitung gibt es noch die Möglichkeit das Shirt ohne Kapuze und/oder mit einer aufgesetzten Brusttasche zu nähen. Oder wer will, kann es auch mit kurzen Ärmeln nähen. Wie die Brusttasche aussehen könnte, seht ihr ganz gut an dem Shirt “Stella”, das ich für Julia Designnähen durfte. Wer den Schnitt generell ausprobieren möchte, ist mit dünnen Jersey-, Viskose- oder Strickstoffen gut unterwegs, denn damit fällt die Elina besonders schön, schreibt Julia in der Anleitung. Im Schnittmuster sind die Größen 34 – 48 enthalten.

Ihr Lieben, es hat mich gefreut, euch mein neues Shirt Elina vorstellen zu dürfen, die Nr. 2 ist schon zugeschnitten aus einem leichteren Rosen-Jersey. Vielleicht zeige ich es euch nächste Woche, mal sehen. – Ach ja, ich finde den Schnitt super bequem und am letzten Wochenende wollte ich es gar nicht mehr ausziehen, so kuschelig warm ist es mit der großen Kapuze. :-)

 

Schnitt und Nähzutaten:
Ebook: “Elina” von Kreativlabor Berlin
genähte Größe: 38 – Stoffverbrauch: 2m
Stoff: Bio Sommersweat Clouds von Lillestoff

 

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Ihr Lieben, macht es euch fein!
Viele liebe Herbstgrüße,
Annette
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Mein Jonidress und der Taschenkurs bei Frau Machwerk

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Ein neues Schnittmuster mit professionelle Hilfe zu Nähen, ist einfach wunderbar und, so packte ich für den Taschennähkurs im Juli gleich zwei Nähmaschinen in den Kofferraum. Der Grund dafür war das hübsche Jonidress, dass ich bei Frau Machwerk entdeckt hatte und ich wollte es auch so gerne nähen. Glücklicherweise meldete ich mich rechtzeitig im Taschennähkurs bei Frau Nahtlust an und erhielt prompt die Zusage. Die neue “Dany” Handtasche musste ich ja nicht mehr nähen “üben” *lach*, drei davon hatte ich schon fertiggestellt. Aber die Möglichkeit, mit Martinas Hilfe das Knotenkleid (mit dem moderaten Ausschnitt) zu nähen, war wirklich sehr verlockend. :-)

 

 

Also packte ich für das Nähkurswochenende unser Auto bis zur Ladeklappe randvoll. Weit ging es damit nicht, nur ein kurzer Katzensprung ins westliche Heidelberg. Eingepackt hatte ich auch noch eine Schneidematte, diverse Stoffe, meine Nähutensilien, die Schnittmuster u. Anleitungen, Proviant und ganz viel zu trinken, denn das Wetter versprach wieder hochsommerliche Temperaturen. Frau Nahtlust organisierte jetzt schon zum achten Mal den Taschennähkurs von Frau Machwerk.

Zu meiner Überraschung waren diesmal nicht nur die Damen vom letzten Mal fast vollzählig mit dabei. Karine von Storm in a Teacup hatte sich angemeldet, war jedoch verhindert und somit konnte Ingrid aka Nähkäschtle auf der Warteliste nach oben vorrücken. Da wich die Enttäuschung und stattdessen kam übersprudelnde Freude in mir auf, denn wir kennen uns schon viele Jahre, nur persönlich hatten wir uns noch nie gesehen. Schon beim Eintreffen, begegnete ich Ingrid und Maritas Mann Thomas draußen auf dem Parkplatz. Beide waren so freundlich und halfen mir mit dem Gepäck. Was für ein guter Start. :-)

Oben angekommen haben wir uns dann alle so herzlich begrüßt das mein Herz vor Freude hüpfte und ich freute mich auch sehr Andrea, Utta und Mirella wiederzusehen. Marita hatte schon begonnen ihren Nähplatz einzurichten und Susanne aka Frau Nahtlust sprach angeregt mit Martina aka Griselda von Machwerk, unserer Kursleiterin.

Über Instagram hatte ich mit Martina vereinbart das Jonidress im Kurs zu nähen, dafür hatte ich drei Jerseystoffe mitgebracht, zur Auswahl versteht sich. Einmal ein maritimer Stoff, ein zickzack Jersey und ein hellblauer mit bunten Blümchen, der eigentlich mein Favorit war. Nach kurzer Diskussion mit Martina hatte aber der rote Leuchtturm Jersey ganz schnell gewonnen.

 

 

Mirella startete mit dem Abzeichnen des Schnittmusters aus dem engl. Anleitungsbuch von Martina und auch ich passte die Größe für mich dementsprechend an und erstellte ein eigenes Schnittmuster auf Papier. Martina hatte extra zwei fertige Kleider von sich mitgebracht, damit wir die Kleidergröße besser herausfinden konnten. Ich liebe Martinas unkomplizierte Art, sie weiß immer auf alles eine plausible Antwort und ist so positiv, selbst wenn man Fehler macht. – Hach, sie ist so ein feiner Mensch und ich schätze sie wirklich sehr.

Die anderen Kursteilnehmerinnen machten sich geschwind an die Arbeit, um ihre Taschen, Portmonees und Reiseetuis fertigzustellen. Martina hatte auch wieder die praktische Ösenpresse und große Mengen an Leder, Einlagen, Reisverschlüsse und fertige Ledertaschenhenkel mitgebracht. Leider habe ich diesmal gar nichts davon fotografiert. Das Kleider-nähen forderte meine ganze Konzentration *lach*. :-D  –  Mit Mirellas Babylook/Cover Stitch und Martinas Coverlook nähten wir dann die Kleider Schritt für Schritt fertig. Ja, wir wechselten uns einfach immer ab, an den Maschinen. Das ging auch ganz wunderbar und war viel einfacher als ständig meine Coverlook umzubauen, die ich dann letztendlich überhaupt nicht brauchte. Am Ende war ich total happy, das mein Knotenoberteil so gut gelungen war und wie angegossen passte. Ich verzichtete auch darauf den Ausschnitt ganz ohne Steppnaht zu nähen. So sitzt er einfach perfekt!!

 

 

Leider konnte ich nur am Samstag ganz entspannt nähen. Am Sonntagmorgen hat meine gute Nähmaschine einfach ihren Geist ausgehaucht und nichts ging mehr. Display tot, das war vielleicht ein Ärger. Gut, dass mein lieber Schatz mir unsere alte Haushaltsnähmaschine noch vorbei bringen konnte. So war es zumindest möglich das Kleid ganz fertig zu nähen.

Hier in der Galerie zeige ich euch einige Nähschritte, die ich für das nächte Kleid in Erinnerung behalten möchte. Zum Beispiel, wie der Knoten genäht wird oder aber auch die breitgefächerten Ärmel, die nicht im Original-Schnittmuster enthalten sind. Martina hatte mir geholfen den Ursprungsschnitt für mich anzupassen. Es hat einfach so viel Spaß gemacht, mit ihr zusammen das Kleid zu nähen und vorher den Schnitt zu perfektionieren. All ihre Tipps und Tricks – sind einfach unbezahlbar.

 

 

Mirella hatte einen wunderschönen Jersey in weiß-gelb und schwarz mitgebracht. Schaut euch mal das zusammengefaltete Kleid auf dem Sammelfoto an und besucht sie auch auf ihrem Blog. Ich bin schwer begeistert von ihrem Kleid. Bravo Mirella!! Sehr gut dazu passt auch die schöne Dany Tasche aus echtem mangofarbenen Leder von Martina. Die anderen Nähwerke sind alle super gelungen, es war nicht anders zu erwarten. Es wurden ein paar Evas, Danys, eine Capet Bag, Reiseetuis, Geldbörsen und auch  Gretes gezaubert. Hach, das Nähwochenende war wieder so nett und die Zeit verging wie im Flug. :-D

 

Ganz herzlich möchte ich mich noch einmal bei Susanne aka Frau Nahtlust für das schöne Wochenende, die tolle Bewirtung und auch das unermüdliche “ans Trinken erinnern” bedanken. Bei solch hohen Temperaturen vergisst man ja zu schnell die Flüssigkeitsaufnahme. :-) Besten Dank sende ich auch an die verehrte Kursleiterin, Martina, du machst da einfach klasse. Vielen, herzlichen Dank für die tolle Unterstützung!!! Ihr zwei seid ein super Team. :-D

 

Lieben Dank noch an Marita für die Übersendung dieses Sammelfotos, ihre Kamera war schneller zur Hand, als meine. ;-)

 

Frau Machwerk versprach ich noch, schöne Meerfotos aus dem Urlaub mitzubringen, denn für den roten Leuchtturm-Anker Jersey kam nichts anderes in Frage.  Für das Fotoshootings hatte ich mir extra die Haare fein gemacht, allerdings hat der frische Wind nichts mehr davon übrig gelassen *lach*.  So ist es halt am Strand, – ja und ich liebe es – genau so!!

 

 

Vielleicht interessiert es euch, wie die anderen den Kurs fanden, dann schaut mal bei … MaritaIngrid, Miralla vorbei und auch Susanne hat toll über das gemeinsame Nähwochenende geschrieben. Und, ich schaue heute auf jeden Fall noch bei Andreas Samstagsplausch Runde vorbei. Mal sehen, was die anderen zu berichten haben.

 

Also ihr Lieben, ich wünsche euch ein schönes Wochenende!!

Liebste Grüße und macht es euch fein!!
Annette
* Werbung wegen Markennenneung & Verlinkung zum Schnittmuster und zu Frau Machwerk.
Schnitt und Nahtzutaten:
Schnittmuster: Jonidress von Tilly and the Buttons (engl. Buch)
Stoff: maritimer Jersey aus dem Stoffkeller
Stoffdiät: minus 4m Jersey :-)

 

Mit Stella an der französischen Atlantikküste

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Kreativlabor Berlin. Das Schnittmuster “Stella” wurde mir zum Designnähen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Im Blogpost befindet sich ein Link zu den Produktseiten von Kreativlabor Berlin.

 

Frankreich ist eigentlich immer eine Reise wert, besonders wenn man im Süden Deutschlands wohnt, da ist die Anreise nicht so langatmig. Trotzdem haben wir uns wieder in den Flieger gesetzt. Erstes Ziel war Bilbao und anschließend noch ein paar Tage mit dem Mietwagen ins Baskenland, nach Frankreich. Wir lieben Land und Leute sehr und gönnen uns manchmal einfach eine Auszeit an der südlichen Atlantikküste.

 

 

Schon im Frühling wurde das “Damen Shirt Stella” in der Probenähgruppe von Kreativlabor Berlin getestet. Zu dem Zeitpunkt war ich allerdings noch mit einigen anderen Dingen, wie das Geschenk zum 90. Geburtstag der Patentante (April), die Monstera Dany Tasche (Mai) und noch diversen UFOs beschäftigt. Also fragte ich Julia später, ob ich vielleicht die Stella “Designvernähen” dürfe? Nach der Zustimmung legte ich mich gleich ins Zeug und nähe drei Stella Shirts an einem Nachmittag für den Urlaub. Dieses Gestreifte hier, ist das erste Shirt und die zweite Stella, nähte ich aus zwei unterschiedlichen Stoffen. Die Nr. 3 findet ihr weiter unten, hier in diesem Post.

Ich bin super zufrieden mit dem Schnitt und die Passform ist einfach perfekt! Erst dachte ich, die Brusttasche kann man auch weglassen. Aber sie ist wirklich ein Eyecatcher und super praktisch, besonders wenn man seine Lesebrille ständig suchen muss *lach*. Ihr ahnt schon, was jetzt kommt.  – Ja, stimmt, ich nutze die Brusttasche sehr gerne als Brillengarage nicht nur Zuhause, auch wenn wir unterwegs sind. Schämen tue ich mich dafür nicht. Hihi, ich war ja immer schon praktisch veranlagt und die Taschentiefe ist einfach perfekt um das Spekuliereisen verstauen zu können. *Spekuliereisen? Hilfe, ein Wort aus meiner Kindheit!! Kennt das noch jemand? Spekulieren, das bedeutet bei uns im hohen Norden neugierig schauen, und Eisen nun ja, früher waren Brillen fast ausschließlich aus Metall. Also hat das zusammengesetzte Wort doch tatsächlich eine einleuchtende Bedeutung.

 

Zurück zur Stella, das Shirt ist bequem und durch den runden Bogen, unten am Saumende irgendwie peppig, also alles andere als langweilig. Die Schultern sind leicht überhängend und der Halsausschnitt bequem geformt. Für größere Größen gibt es Brustabnäher, die habe ich mir allerdings gespart, denn bei meiner kleinen Größe sind Brustabnäher vollkommen überflüssig *lach*. Beim Zuschnitt reicht 1m Jersey Stoff, mit einer Breite von 1,40m (für alle Größen) vollkommen aus. Solche Stoffstücke habe ich ja noch in Mengen im Stoffkeller liegen. Für die Brusttasche habe ich das Streifenmuster versetzt auf die Vorderseite aufgenäht, so ist sie trotz der monotonen Streifen gut sichtbar. Die Fotos entstanden am Strand von Ciboure und in Bayonne in Frankreich.

Hier zum Schluss noch mein drittes Shirt, *hihi* ich möchte euch ja nichts verheimlichen. Das Foto wurde in Bayonne gemacht, an dem Tag als wir das baskische Museum besuchten. Bitte nicht auf die Farbkombination von Shirt und Hose achten *lach* im Urlaub bin ich manchmal sowas von entspannt *hehehe*. ;-)

 

Über meinen Urlaubsbericht aus dem französischen Teil des Baskenlandes berichte ich später noch, dafür muss ich erst schöne Fotos aussuchen und möglichst nicht zu viele *lach*.

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Ihr Lieben, macht es euch fein!

 

Viele liebe Sommergrüße,
Annette
Schnitt und Nähzutaten:
Ebook: Stella von Kreativlabor Berlin
genähte Größe: 36 (M)
Stoff: aus dem Nähkeller

 

Linkpartys:

✿ Spitzen-Shirt Stella von Kreativlaobr Berlin

Werbung!
Das Schnittmuster “Shirt Stella” wurde mir von Kreativlabor Berlin kostenlos zur Verfügung gestellt. In diesem Post sind Werbelinks von Kreativlabor Berlin enthalten.

 

Hach, endlich Juni und Anfang Mai brauchte ich neue Shirts für meinen Kleiderschrank. Was lag näher, als einfach ein paar Stoffstücke aus dem Stoffkeller zu befreien und drauf los zu nähen, doch welches Schnittmuster sollte ich nehmen?
Es sollte ja was Neues geben…

 

 

In der Probenähgruppe von Julia entdeckte ich die Stella, ein locker geschnittenes Damenshirt, mit leicht überschrittenen Ärmeln und einer dekorativen Brusttasche, die ich bei diesem Shirt einfach weggelassen habe, weil das feine Material nicht unbedingt taschentauglich ist.
Für die Stoffauswahl hatte ich mir ganz leichtfallende, dehnbare Stoffe ausgesucht. Einmal einen elastischen Spitzenstoff, kombiniert mit einem Viskosejersey, der bestimmt schon drei Jahre darauf warten musste, endlich aus dem Keller geholt zu werden.
Um das Shirt raffinierter zu nähen, 
habe ich es im oberen Bereich geteilt und somit aus zwei ganz unterschiedlichen Stoffen genäht.   Für die Teilung habe ich einfach die Papierklebestellen des Schnittmusters horizontal im Brustbereich, zweigeteilt, also an jedem Stück eine Teilung vorgenommen mit einer extra Nahtzugabe. Dann dort das Schnittmuster einfach umgeknickt und die vier Schnittmusterteile zugeschnitten. Das ging ganz fix und macht aus einem einfachen Shirt ein schickes Ausgeh-Shirt, das ich wirklich gerne trage.
Nur, … haha, der Spitzenstoff ist doch tatsächlich durchsichtiger als ich vermutet hatte, deshalb trage ich unter der Stella zusätzlich ein leichtes, ärmelloses Etwas.  Ich mag es oben herum nämlich nicht gern so freizügig. Wieder eine Kombination mit der ich mehr als zufrieden bin.

 

Una Stella …. ihr wisst schon, ein Stern …. !!

 

Jaaaa, Sterne das sind einfach meins und so nähte ich mir vor den Pfingstferien drei neue Stella Shirts, für die Ferien am Meer, den Alltag und sowieso kann Frau ja Shirts eigentlich nie genug haben.Heute zeige ich euch die No. 3, weshalb ich von hinten anfange? Tja, die wurde am Mittwoch frisch geknipst, auf der Sommerrodelbahn in Waldmichelbach.

Da waren wir mit den Kindern und hatten richtig Spaß. Die Kids durften zur Feier des Tages je 6x fahren und wir Eltern je 3x. Das ist schon gerecht, obwohl ich zum Schluss dann doch noch ein 4. Mal abgezischt bin. Einfach so, weil es mir so viel Spaß gemacht hat. Sonst halte ich mich ja fast immer zurück und schaue nur zu. Aber am Mittwoch war das anders.

In dieser Woche war der Andrang auf der Sommerrodelbahn nicht so stark und es gab auch keine Schlange an der Kasse. Einfach paradiesische Bedingungen! Bei den heißen Temperaturen sind bestimmt alle ins Schwimmbad gefahren. Wir hatten in Heidelberg über 30 Grad im Schatten und im Odenwald waren es doch tatsächlich 5 Grad kühler. ;-) Unser großes Glück!

Schaut, ist er nicht schön der Odenwald! :-)
Und, als wir so unsere Runden fuhren, kamen noch ein paar schattenspendende Wolken auf. Da war das Rodeln noch viel, viel angenehmer.
Ganz zum Schluss gab es dann noch eine kurze Fotosession. Alle waren (ehrlich gesagt) schon ziemlich genervt – wegen der Hitze. Aber mein Tochterherz und mein Liebster haben dann doch noch ein paar brauchbare Fotos entstehen lassen.
Auch mir steht die Hitze ins Gesicht geschrieben. Deshalb nur noch ein letztes Foto von der Seite, damit ihr euch nicht wieder eine Bilderflut wie in dem Bericht aus Frankreich anschauen müßt.

 

Ihr seht, mir hat es echt Spaß gemacht euch meine Spitzen-Stella zu zeigen.
Ich wünsche euch ein schönes, sonniges Wochenende!
Macht es euch fein!
Liebste Grüße,
Frau Augensternchen
Stoff und Nähzutaten:
Schnittmuster: Shirt Stella von Kreativlabor Berlin => genähte Größe: M
Spitzen Stoff: elastische Spitze vom Stoffmarkt Holland
Viskosejersey: Larisschen Stoffe
Passform:

Genäht hatte ich die Größe 38 und sie passt mir super, so dass ich keine zusätzliche Größenanpassung vornehmen musste. Eine Nahtzugabe von 1cm habe ich zum Schnittmuster hinzugezählt. Als kleinen Tipp: Wascht die Stoffe vor dem Vernähen, dann passieren keine Pannen, wenn das Nähwerk nach der Wäsche nicht mehr passt! ;-)

verlinkt mit der Linkparty Shirts von Modewerkstatt HT
(wegen der Stoffe, die ja schon seit Jahren im Stoffschrank lagen)
und ganz zum Schluss zu Andreas Samstagsplausch,
… wenn es nicht erwünscht ist (wegen der Werbung) bitte einfach löschen!!
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Gern hätte ich ja auch bei Rums verlinkt, aber Rums gibt es nicht mehr.
Das ist so schade, aber weil es RUMS nicht mehr gibt, haben zwei liebe Bloggerinnen die Tat ergriffen und neue Linkpartys eröffnet.
Du für dich am Donnerstag *klick*
von Nähfrosch.de
und
Woman on Fire *klick*
von Fräulein Linka.de

✿ WKSA-4 | “Das große Finale!”

Der Weihnachtskleid Sew Along bei Me Made Mittwoch ging zu Ende und zu meiner eigenen Überraschung habe ich mir mehr als nur ein Kleid genäht.

Als Projekt hatte ich mir den Schnitt “Poetic Lace” von Ottobre ausgesucht. ALLES gefiel mir auf Anhieb, bis auf das zweigeteilte Rückenteil. Das sollte nämlich nicht im Bruch zugeschnitten werden. Der Einfachheit halber habe ich darauf verzichtet und doch im Bruch zugeschnitten. Ehrlich gesagt finde ich eine Rückennaht recht unbequem und da hätte ich bestimmt ständig das Gefühl gehabt, die Naht sie sitzt nicht am rechten Platz.

Das Schnittmuster habe ich mir in Größe 38 auf Papier aufgezeichnet und dann immer ohne Nahtzugabe zugeschnitten, weil meine Kleidergröße im Brustbereich Gr. 36 und weiter unten Gr. 38 hat.   Die ersten zwei “Probekleider” fielen zu Beginn sehr groß aus, und so werkelte ich ein bisschen länger an der Größenanpassung vom Schnitt herum. Bei dem Spitzen Jacquard Jersey hat die Größe 38 ohne Nahtzugabe dann aber glücklicherweise ganz gut gepasst. Dieser Stoff ist kaum dehnbar und zieht sich nicht aus der Form, gut so! Das war für mich eine ganz neue Erfahrung, wie unterschiedlich ein Schnitt ausfallen kann, obwohl ich die gleiche Stoffart verwendet habe *lach*.

Mit dem Raglan-Schulterbereich war es anfangs ähnlich kniffelig. Die Anleitung erklärt nicht eindeutig, wo die Schulternähte zusammengenäht werden.

Nicht richtig angesetzt passiert es dann leicht, dass zu viel Stoff am Rücken und auch im Ärmelbereich bleibt und der Kragen hinten total labbert.

An dieser Stelle muss der Stoff wie angegossen passen. Das ist auch wohl der Grund für die lange Rückennaht, denn so lässt sich die Rückwärtigeweite am Schulterbereich besser anpassen. Ich habe stattdessen ein paar zusätzliche Abnäher miteingenäht und so das Weitenproblem behoben. Der Spitzen Jacquard Jersey ist glücklicherweise unkritisch was zusätzliche Nähte angeht, sie fallen überhaupt nicht auf.

Mit der Saumlänge war ich mir anfangs ein bisschen unsicher. Sommerkleider enden bei mir meist ca. 10 cm über dem Knie, doch bei einem Winterkleid sieht das schnell unschön aus, da haben mir aber meine Bärbels weitergeholfen. Danke Mädels!Zum Stoffverbrauch kann ich sagen, .. 1,90m Stoff waren angegeben und ca. 15cm sind übrig geblieben. Beim nächsten Kleid werde ich nur 1,75m Stoff vernähen, diese Menge ist für die Größe 38 völlig ausreichend. Die Doppelnähte habe ich mit meiner Coverlook gezaubert und bin so froh, dass der Umbau der Overlook so einfach ist. So macht das Kleidernähen richtig Spaß! Ansonsten finde ich den Schnitt nicht unbedingt anfängertauglich. Riesig froh wäre ich über eine Schneiderpuppe gewesen, denn ein Kleid für sich selbst anzupassen, ist gar nicht so einfach und ich bewundere wirklich all die Schneiderinnen und Schneider, die ihr Handwerk von der Pike auf gelernt haben. Ihr macht das wirklich klasse!!

So, nun zeige ich euch meine drei Wohlfühl-Kleider ….
An Heiligabend hatte ich bereits erste Bilder bei Insta gezeigt und gefragt, welches der drei Kleider am besten aussieht. Ich bin gespannt welches ihr dafür auswählt! Von der Bequemlichkeit her liegen bei mir die beiden dunkleren in Führung, da der Merletto Jacquard doch etwas starr ist. Aber Frau braucht ja für viele Gelegenheiten Kleider. ICH bin jetzt gut ausgestattet und so happy!!

Zur Reihenfolge: ganz links ist das erste Probekleid, dann folgte ganz rechts das zweite Kleid und in der Mitte ist der eigentliche Stoff, den ich mir für mein Weihnachtskleid ausgesucht hatte.

Ganz herzlich möchte ich mich bei dem ‘Me Made Mittwoch’ Team: Claudia, Katharina und Nina, bedanken. Es war schön mit euch zusammen zu Werkeln. Der Erfahrungsaustausch beim Sew Along  war sehr hilfreich, da kann man sich auch prima bei den anderen inspirieren lassen. Toll, ihr Lieben und herzlichen Dank an euch, es war nett mitzumachen! es war mein erster WKSA.

Lieben Dank auch für all die netten Kommentare hier und bei Instagram, die ihr bezüglich des Winterkleid Sew Along hinterlassen habt. Das war eine wirklich große Unterstützung für mich, bei meinem ersten Weihnachtskleid Sew Along! Ihr seid tolle Leser!! 💖

Und, soll ich euch noch was erzählen! Ich freue mich schon die ganze Zeit auf die Me Made Mittwoch Link-Sammlung anlässlich des Finales. Schaut doch auch vorbei und bewundert alle fertiggewordenen Weihnachtskleider, vielleicht ist ja ein Traumkleid von euch dabei und ihr könnt euch dazu durch nette Ideen der anderen inspirieren lassen. 😃

 

Hier noch die Termine des Weihnachtskleid Sew Along 2017 zum Nachlesen:
19.11.2017 Wir haben so viele Ideen! zur Linkparty geht es hier.
23.12.2017 Und das Finale! (hier :-))

Ganz herzlich möchte ich mich noch für all die lieben Kommentare in diesem Jahr bedanken,
es macht so viel mehr Spaß wenn man Feedback bekommt.
Herzlichen Dank 💗💗💗

Ihr Lieben, nun wünsche ich euch allen erholsame Tage zwischen den Jahren
und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2018, kommt gut rein!Liebste Grüße,
Frau Augensternchen 

 

verlinkt mit:

✿ WKSA-3 | “Zwischenstand” beim Sew Along

Mit dem Titel: “Wir sind neugierig und uns interessiert euer Zwischenstand” startet heute der Weihnachtskleid Sew Along bei Me Made Mittwoch.

Für mein Weihnachtskleid habe ich mir von Ottobre ein Schnittmuster ausgesucht und
zwar aus dem Heft: WOMAN 5/2016, Schnitt Nr. 3.

Ich habe mich entscheiden das ausgewählte Schnittmuster: “Poetic Lace” für das Weihnachtskleid erst noch mit einem anderen Stoff auszutesten. Wenn man ein neues Schnittmuster noch nicht kennt, ist es besser auf “Nummer sicher” zu gehen!
Der Spitzen Strickstoff, den ich für mein erstes Weihnachtskleid ausgesucht habe, 
ist wirklich kostbar für mich, da möchte ich keinen Fehltritt riskieren. 
Als “Probestoff” für das Testkleid habe ich mir einen Jacquard Strick-Jersey ausgesucht, 
den ich mir im Herbst aus Berlin mitgebracht hatte.
Er ist dunkelblau mit rosa Glitzermuster, also auf keinen Fall langweilig.
Eigentlich ist der Schnitt auf den ersten Blick recht einfach, 
doch für Ungeübte etwas gewöhnungsbedürftig – Ottobre halt!
Die Schulterpartie ist schon etwas kniffelig.
Nach ein paar Minuten, habe ich es dann doch geschafft. ;-)
Für das finale Kleid muss ich eine Kleidergröße kleiner, also Gr. 36 zuschneiden.
Den “richtigen” Stoff werde ich mir nächste Woche Dienstag vornehmen, … und drückt mir die Daumen, dass alles glatt geht. Dieses Kleid muss aber erst noch “pass gemacht” werden.
Da ich von den Schultern her meistens Gr. 36 habe und von Oberschenkelbereich Gr. 38, teste ich immer erst die Größe 38 aus. Damit ich mich auf der sicheren Seite bewege. ;-)
Es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen!

Mit dem Mantel geht es auch gut voran, so dass ich bald mehr davon zeigen kann.

Nun gibt es gleich Tee mit Kuchen und anschließend schaue ich noch bei den anderen vom Weihnachtskleid Sew Along vorbei. 
Hier noch die Termine des Weihnachtskleid Sew Along 2017 zum Nachlesen:
23.12.2017 Das große Finale!
Ich wünsche euch ein schönes 2. Adventswochenende, 
macht es euch fein. ♥
Liebste Grüße,
Frau Augensternchen
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✿ WKSA-2 | Weihnachtskleid Sew Along mit Wintermantel

In diesem Jahr mache ich zum ersten Mal beim Winterkleid Sew Along, kurz WKSA von MeMadeMittwoch mit. Am letzten Montag hatte ich euch von meinen Entschluss erzählt und heute zeige ich meine Pläne für den Sew Along. Aber alles ordentlich der Reihe nach …
Hier kommt: “Ich habe mich entschieden und sogar bereits Stoff”.


Total toll finde ich, … dass es auch möglich ist, eine Hose, einen Rock, einen Mantel oder anderes zu nähen. Deshalb erzähle ich euch heute von meiner Ideensammlung …
Im September freute ich mich schon sehr, auf den Wintermantel Sew Along, so hatte ich mit Kerstin und Heike den Mantelschnitt: Luzie ausgesucht, mit dem Plan im Herbst Mäntel zu nähen. Gesagt, getan und so bestellte ich zwei Schnittmuster für Kerstin und mich. Dann kam die Überlegung, aus welchem Stoff ich den Mantel nähen möchte und ein roter Wollloden hat gewonnen.  Passend dazu ließ sich ein schönes Karofutterutter finden. Auch dabei hat Kerstin mit tatkräftig unterstützt, *smile*.

Sehr happy war ich, als uns auch das schwarze Fell für den Fellbesatz in die Hände fiel. 4 rote Knöpfe ließen sich auf dem Theater Flohmarkt ausfindig machen. Somit bin ich vom Material her komplett.

Kerstin half mir auch beim Zuschnitt, da das Schnittmuster im Taillienbereich sehr schmal geschnitten ist. So musste gründlich ausgemessen werden, zu zweit geht das viel, viel besser. Die Schnittteile fadenlaufgerecht auf den Stoff zu platzieren war auch eine ganz neue Erfahrung, weil Kerstin mir den Tipp gab, schon vor dem Zuschneiden den Stoff doppelt zulegen. Das erspart viel Arbeit, hier liegt der Wollloden links auf links beim Zuschneiden. Wobei ich mir immer noch nicht sicher bin, ob ich vielleicht doch die Innenseite als Außenseite verwende. Das Rot ist so schön und ich habe mir doch immer schon einen kräftigen, roten Mantel gewünscht. Später habe ich mir noch für innen eine wärmere Schicht gegönnt.

Danke dir liebe Kerstin, für deine Hilfe und den Zuspruch, ohne dich hätte ich mich da nicht herangetraut! Besonders beim extra Schnittmuster für das Innenfutter gab es etliche Fragen, so das wir sogar die fachfrau’ische Unterstützung von Heike benötigten. Dann war aber alles klar. Jetzt muss ich noch ein paar Stunden an die Nähmaschine, dann sollte ich auch soweit sein. Kerstin dagegen hat schon ihren Obermantel fertiggenäht und den Kampf mit dem Fell gewonnen. Wie es mir wohl damit ergehen wird?
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Weiter geht es mit meinem Weihnachtskleid, da habe ich mir ein 2016er Schnittmuster von Ottobre ausgesucht. Der Strickstoff, mit Spitze ist perfekt für das Festtagskleid und ich konnte noch so gerade eben 1,9m davon erbeuten, bevor er ausverkauft war. Jetzt liegt er hier schon bereit und wartet auf weitere Schritte.

Mehr dazu demnächst!
Nun gehe ich beim Weihnachtskleid Sew Along luschern und drehe noch eine Blogrunde, um zu schauen wie weit die anderen sind. Höchst interessant sage ich euch! 
Hier die Weihnachtskleid Sew Along 2017 Termine und meine Links dazu:
· 23.12.2017 Das große Finale!
Macht es euch fein, ihr Lieben und genießt den Sonntag …

Liebste Grüße,
Frau Augensternchen

✿ Jäckchen Betty mit Zopfmuster

Ich bin begeistert! …
Das lässige Schnittmuster von Freuleins hatte schon im Sommer bei mir Aufsehen erregt und da der Herbst nicht nur schöne, bunte Blätter, sondern auch kühlere Temperaturen mit sich bringt, brauche ich ganz dringend wärmere Anziehsachen, ein Jäckchen zum Beispiel.

Da kam mir die Betty wie gerufen und nach 5 Stunden Vormittagsfreizeit, hing das legere Jäckchen bei mir auf dem Kleiderbügel. Darauf wartend, dass bald die Reise nach Berlin startet.

 

Als Material für den Hauptstoff schlägt Freuleins dehnbaren Strickstoffe wie Sweat- bzw. Jersey Jacquard vor und für den Ärmelbesatz/Zierstreifen Webware, also Baumwolle. Ich habe mich für einen wollweißen Strick-Sweat entschieden, den ich noch in meinem Stoffschrank vom letzten Jahr hatte.

 

Das kuschelige Zopfmuster passt prima zum herbstlichen Wetter. Für den Ärmelbesatz/Zierstreifen habe ich Stoffreste aus dem Stoffschrank genommen und Sterne dachte ich, gehen doch immer, oder was meinst du?  Die Fotos hat meine liebe Tochter von mir in Berlin gemacht. In Museen ist das Licht meistens viel besser als draußen im kalten Grau in grau. Nun gehe ich mal schnell ans Weiterwerkeln, an den Kleidern die auf meiner To Do Liste stehen und noch andere geheime Dinge. Bis bald ihr Lieben und denkt daran, auch wenn es grau ist da draußen, tief im Herzen sind wir bunt, fröhlich und tragen ein Lächeln in uns.

Macht es euch fein …

Liebste Grüße,
Frau Augensternchen

Stoff und Zutaten:
Schnittmuster: Jäckchen Betty von Freuleins
Stoff: Zopfmuster Sweat
Baumwollstoff: aus dem Stoffschrank
2 Knöpfe vom Flohmarkt

✿ Kimono Tee #1 mit Schwalben

Endlich, nun habe ich es auch geschafft mir ein Kimono Tee zu nähen. Schon lang stand das bei mir auf der To Do Liste. Dafür hatte ich schon im letzten Jahr einen meiner Lieblingsjerseys bestellt und in den Stoffkeller gelegt. Kurz vor dem Sommerurlaub ratterte dann die Nähmaschine und schwups war es fertig.

Dann gleich den Koffer gepackt und ab auf die Ostfriesische Insel damit.

Dort habe es es oft getragen, beim Kochen genauso wie beim Essen gehen. :-)

Und, als ich den superlangen Spaziergang zum Ostende der Insel unternommen hatte, zusammen mit meinem Schatz, war es natürlich auch mit dabei.

Herzlichen Dank an meinen lieben Mann für die nette Begleitung und die Fotos, allein hätte ich das längst nicht so schön hinbekommen.

Das Wetter war aber auch einfach wie geschaffen dafür.

Das nächste Kimono Tee werde ich nicht wieder in der Größe M nähen, weil es irgendwie viel zu weit oben an den Schultern ist, da probiere ich dann die Größe S aus. Mal sehen ob das auch gut klappt, sonst probiere ich einen anderen Schnitt aus für die nächste Sommergarderobe. 
Ihr Lieben, danke fürs Vorbeischauen!
Liebste Grüße,
Frau Augensternchen

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