Babydecke Schmusi nähen – {Kooperation mit Makini}

*Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Makini. Das Nähset “Babydecke Schmusi” wurde mir zum Nähen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Im Blogpost befindet sich Links zu den Produktseiten von Makini.

Wie schnell eine Babydecke genäht ist, erfahrt ihr heute bei mir. :-)

Die liebe Kirsten von Makini schlug mir vor einiger Zeit vor mir ein Nähset meiner Wahl zu schicken, damit ich euch zeigen kann wieviel Spaß es macht mit Charm Packs etwas Schönes zu zaubern. Ich entschied mich für das Materialpack: Babydecke Schmusi, aus dem DIY Projekte Konfigurator. Dort kann man unterschiedliche DIY Patchworkprojekte selbst zusammenstellen. Super praktisch finde ich, so können besonders Patchwork Anfänger schnell zu einem schönen Ergebnis kommen.

 

 

Wie man die “Babydecke Schmusi” aus 42 Patchwork Charm Pack Quadraten näht, zeige ich euch jetzt.

Das Nähen geht super easy und ehe man sich versieht, ist die Babydecke auch schon fertig. Das schöne ist, jedes dieser Charm Pack Quadrate hat eine Seitenlänge von ca. 12,7 cm und alle Stoffstücke stammen aus ein und derselben Stoffkollektion. So passen diese Stoffquadrate in Farb- und Musterkombination bestens zusammen. Das ist der große Vorteil von Precuts, den vorgeschnittene Stoffteilen mit gleicher Größe und Materialbeschaffenheit. Wem das alles spanisch vorkommt, der kann sich beim Makini Online Shop über all diese Begriffe informieren. Auch gibt es Schritt für Schritt Anleitungen zum besseren Verstehen und Nacharbeiten. Kirsten hat dort alles schön und mit einfachen Worten formuliert. Und, wenn ihr wollt, schaut auch noch bei Ulrikes Smaating vorbei. Bei meinem Gastautorenbeitrag über Precuts startete ich von ganz vorne, so das selbst Patchwork Anfänger gut verständlich ein neues Nähprojekt starten können. :-)

 

Im Makini Online Shop hatte ich mir für dieses DIY Projekt ein komplettes Materialset, für die Babydecke “Schmusi” ausgesucht. Das Zusammenstellen im Konfigurator ist total easy, denn so kann man sich für ein bestimmtes Nähprojekt genau die Menge an Material zusammenstellen, die benötigt wird. Da passt auch von den Stoffen alles bestens zusammen und die Qualität der Materialien ist top. Sowohl farblich als auch mengenmäßig ist so ein Materialpaket gut durchdacht und es bleiben kaum Reste übrig.

Seht selbst wie schön Kirsten das Paket zusammengestellt hat …

 

 

Für die Patchwork Kuscheldecke SCHMUSI hatte ich folgendes Material bestellt:

  • 1x Charm Pack STELLAR BABY
  • 1x Bio-Plüsch Türkis für die Rückseite der Kuscheldecke (wer sich für eine Plüschrückseite entscheidet, benötigt keine extra Wattierung)
  • 1x Sprühkleber für Stoffe (Der Sprühkleber wird allerdings für eine Plüschrückseite nicht verwendet.)

 

Wie startet man nun….

Lest euch Kirstens Nähanleitung: Kuscheldecke Schmusi aus einem Charm Pack gut durch.

Dort sind viele Tricks und eine bebilderte Nähanleitung zu finden.

Als erstes habe ich das Charm Pack geöffnet und die Stoffquadrate bei uns im Wohnzimmer auf dem Boden ausgebreitet. Da muss man seinen eigenen Geschmack freien Lauf lassen. Ich habe in der ersten waagerechten Reihe 7 Stoffquadrate ausgelegt und somit 6 Reihen nach unten mit bunten Stoffstücken ausgefüllt. Immer wieder mussten Quadrate den Platz wechseln, nachdem ich aus einer anderen Perspektive das Nähprojekt betrachtet hatte. Nach einer Weile war aber das Patchwork Mosaikmuster klar. ;-) Am besten knipst man das Ganze mit dem Fotoapparat, bevor die einzelnen Teile genäht werden, so bleibt die Reihenfolge bestehen und nichts wird vertauscht. ;-)

 

Dann ging es an die Nähmaschine und im Schlepptau hatte ich jeweils immer nur eine Reihe Quadrate, die zusammengenäht wurde.  Beim Übereinanderlegen der Stoffstücke ist es am einfachsten, wenn man den Rand, also die Stoffzähnchen genau übereinanderlegt. Genäht wird mit dem normalen Gradstich an der Nähmaschine. Ich habe ein 1/4 Inch Nähfüsschen benutzt, du kannst aber auch mit deinem normalen Nähfuß für den Gradstich nähen.

 

 

Nach dem Zusammennähen der einzelnen Reihen, habe ich auf der linken Stoffseite die Nahtzugabe jeweils nach rechts oder nach links gebügelt. Das macht das Zusammenfügen der einzelnen Quadrate beim Reihenzusammennähen viel einfacher, weil dann die Nähte nicht so dick werden. Wie auf dem zweiten Bild zu sehen ist, werden die Nähte genau übereinander gelegt. Da die eine Seite der Nahtzugabe nach links zeigt und die andere nach rechts, fügen sich die beiden Stoffschichten mit der Naht wunderbar zusammen. Mit den Fingern können die beiden Nähte so direkt aneinander geschoben werden. Probiert es aus! So werden liegen die Nähte später punktgenau zusammen.

 

 

Mit Stecknadeln werden die zusammengelegten Nahtstellen fixieren. Die Mühe lohnt sich wirklich. Dann darf nach jeder Reihe gebügelt werden. Besser einmal zu viel gebügelt, als einmal zu wenig. Achtet auch auf die Richtung der Nahtzugabe, die beibehalten werden sollte, so sieht später alles fein aus. Schöne Nähsachen erfreuen den Betrachter – ja Nähen ist wahrhaftig eine wunderschöne Beschäftigung *smile*.

 

 

Das Top mit den 42 Charm Pack Quadraten ist nun fertig genäht und kann auch von oben gebügelt werden. So legen sich die Nähte schön flach und es fällt leichter das Top auf den Rückseitenstoff zu platzieren.

Mir war allein die Fläche des zusammengenähten Tops für die Babydecke zu klein, deshalb habe ich rundherum noch 4 Stoffstreifen als Umrandung angenäht. Für die Seiten 2x 7,5cm breit und 90cm lang, für oben und unten 7,5cm breit und 100cm lang. Diese Stoffstreifen wurden mit dem Gradstich füsschenbreit auf den Rand des Tops genäht. Die Endgröße meiner Decke ist: 92 x 82cm.

 

Dann wurde das Top mit der schönen Seite auf die schöne Seite des Bio-Plüschstoffs gelegt und der überstehende Rückseitenstoff rundherum abgeschnitten. Mit Klipse wurde das Top mit dem Plüschstoff zusammengesteckt und rundherum füsschenbreit mit der Nähmaschine festgesteppt. Eine Wendeöffnung von ca. 15 cm habe ich offengelassen. Dann wurden die Ecken eingekürzt und die Babydecke gewendet. Die Ecken mit einem Bleistift schön ausgestülpt und die Steppnähte mit Klammern ausgeformt und fixiert.

 

 

Mit einem Gradstich wurde nun der äußeren und inneren Rand klappkantig abgesteppt.  –   Und, dann war sie auch schon fertig, die Babydecke – Juhu!! :-)

 

 

Mir gefällt die kuschelige Bio-Plüschseite richtig gut und ich kann es kaum erwarten, bis die Babydecke in Gebrauch genommen wird! Im kommenden Jahr gibt es nämlich Nachwuchs bei ganz lieben Menschen. :-) Da macht es Spaß schon ein fertiges Geschenk hier liegen zu haben *smile*.

 

 

Und? Habt ihr schon mal eine Babydecke aus einem Charm Pack genäht? Wie ihr seht, ist das viel leichter als es aussieht. Ich wünsche euch jedenfalls ganz viel Freude beim Nähen und all euren Werkeleien.

 

 

Liebste Grüße und eine schöne Zeit,

Annette :-)

 

verlinkt mit Creadienstag #354,

Handmade on Tuesday,

Dienstagsdinge &

KiddiKram

✿ Tischläufer ERNI – ein Precut Projekt

Hatte ich euch schon von meinem Plan erzählt, einen farbenfrohen Patchwork Tischläufer aus Precuts zu nähen? Ich verliebte mich schon im Frühling, vor zwei Jahren in die bunten Stoffquadrate, von Makini. Dort gibt es nämlich eine DIY Projekte Ecke, wo ich den Tischläufer “Erni” und nette, farbenfrohe Tassenteppiche fand. Allein die bunten Stoffe und die schönen dazu passenden Stoffmuster sprachen mich gleich an. Da fasste ich den Entschluss, unseren Wohnzimmertisch mit einem neuen Tischläufer aufzuHÜBSCHEN.

 

Mit dem Konfigurator ist die Auswahl der Stoffzutaten kinderleicht. Man wählt per Mausklick das gewünschte Material für das DIY Paket aus und wenn die Schmeichelstöffchen + Precuts dann Zuhause ins traute Heim einziehen, kann es schon gleich losgehen. Also bestellte ich eine Fertigpackung, mit einem Charm Pack, einer Innen-Wattierung und einem Rückseitenstoff, passendes Nähgarn und Sprühkleber nahm ich aus meinem Fundus.

 

Der Charm Pack ist aus der bunten Moda Fabric Precut Serie: “Fancy”,
einem englischen Patchwork-Stoff Hersteller aus Cornwall.

Wer sich schon einmal mit mit Charm Packs befasst hat, weiß das es ein vorgeschnittener Stoffstapel mit 42 Quadraten, der Größe: 12,7 x 12,7cm / 5 x 5 Inch handelt. Bei Ulrikes Smaating hatte ich ja gerade über Precuts, in meinem Gastbeitrag geschrieben und ganz viel erklärt. Für den Tischläufer vernähte ich allerdings nur 40 Stoffquadrate, zwei sind übriggeblieben.

Ganz ehrfürchtig löste ich die Precut Banderole vom Stoffbündel und sortierte die Stoffstücke nach Farben und erhielt einen blauen, grünen, gelben, roten, rosafarbenen und einen orangefarbenen Stoffhaufen mit je 6 Stöffchen. Natürlich sind die einzelnen Stoffe nicht alle vom selben Stoffballen. Nein, bei dieser Moda Fabric Designer Kollektion handelt es sich um 42 unterschiedliche Stoffmuster und Farben. Die passen allerdings wunderbar zusammen, weil die Farben perfekt zueinander passen und die einzelnen Muster sich auch die Farben teilen. Einfach perfekt für ein Patchwork Projekt, denn das aufwändige Suchen nach passenden Farben und Stoffmustern fällt einfach weg.

Für die Anordnung, der einzelnen Stoffquadrate lasse ich mir etwas Zeit, da die Harmonie der Stoffmuster und Stofffarben eine ganz wichtige Rolle spielt.  Als Tipp: Fotografiert euch eure Auswahl. Auf einem Foto lässt sich die angenehme Zugehörigkeit viel objektiver beurteilen.

Nach ein wenig “Bodenarbeit” hatte ich mich dann für diese Anordnung entschieden. Um beim Zusammennähen die Reihenfolge nicht zu vertauschen, stapelte ich die einzelnen Reihen von links nach rechts auf und klemmte die Stapel mit Wonder Clips an der Seite zusammen, wo später die Naht sein sollte.
Zusammengenäht wurden die einzelnen Reihen mit dem 1/4 Nahtzugabe Füßchen. So ist die Nahtzugabe etwas schmaler als mit dem üblichen, deutschen Gradstichfüßchen, … ein bisschen mehr Tischläufer auf dem Tisch.

Mit den Nähten bin ich ganz zufrieden, aber das ist noch ausbaufähig

(Perfektionisten Gejammer!)

Im nächsten Schritt wurden die Nahtzugaben auseinander gebügelt, obwohl die Nähte dann nicht wirklich stabil sind,
aber ich hatte einfach Lust darauf!
Dann noch die einzelnen Lagen mit Sprühkleber miteinander fixieren, damit beim Zusammennähen nichts verrutscht.

 

Vom Rückseitenstoff einen 6cm breiten Rand für die spätere Einfassung (Binding) überstehen lassen und somit das Innenvies auf die Größe des Tops zurechtschneiden.

Mit meinem “Nähen in der Naht” Pfaff Füßchen habe ich die einzelnen

Lagen zusammen gequiltet.

Das ging ganz fix und wollte unbedingt noch ein Zierstich

auf die eben genähte Naht.

 

Fast, ist der Tischläufer fertig, es fehlt nur noch das Binding. Wie in der Makini “Tischläufer Erni” Nähanleitung, wurde der überstehende Rand (6cm) nach vorn umgeklappt, gefaltet, gebügelt und festgesteckt.

Dann nur noch rundherum abgesteppt!

Schon ist der Tischläufer fertig!!

Ihr Lieben, ich wünsche euch einen wunderschönen RUMS Tag.
Macht es euch fein!!Liebste Grüße,
Frau Augensternchen

 

Stoff und Nähzutaten:
Tischläufer ERNI
Mode Charm Pack “Fancy” Stoffdesignerin Lily Ashbury
Makini Nähanleitung

✿ “Precuts” – Mein erster Gastautoren Beitrag bei Ulrike …

Ihr Lieben,
heute schreibe ich nicht nur hier für euch, nein ihr findet mich seit gestern auch bei Ulrikes Smaating. Sie hat ein ganz wunderbares Jahresprojekt gestartet und 12 Gastautoren für 2018 eingeladen. Es geht um Patchwork und Quilten. Sie sammelt Nähtipps + Tipps von begeisterten Bloggern und heute schreibe ich für sie, als Gastautorin!!
Mit ein bisschen Werbung!

 

Alles mögliche habe ich in den letzten Wochen über Precuts gelesen, habe mich in meine Bücherecke verkrochen und überlegt, wie ich am besten diesen, meinen ersten Gastautoren Beitrag schreiben könnte. Ein bisschen Erfahrung habe ich ja mit Gastbloggern von meiner 1000 Teile raus Aktion vom letzten Jahr. Denn da hatte ich selbst Gastblogger eingeladen, erinnert ihr euch?Ulrike interessiert sich sehr für Patchwork und Quilten. Sie selbst näht gerade einen Harry Potter  Bücherregal – Quilt und zwar sehr sehr aufwändig mit allem drum und dran. Sie ist sooo kreativ!!

Was ich grundlegendes über Precuts recherchiert habe, lest ihr am besten erst mal bei Ulrike nach. Im Prinzip hätte ich noch zwei weiter Posts mit weiteren Informationen füllen können. Aber ich möchte euch nicht zu sehr langweilen, deshalb habe ich hier nur wenige grundlegende Informationen  noch aufgeführt. Bestimmt habt ihr auch schon Fachliteratur Zuhause liegen. Aber, was spricht dagegen, sich nicht einfach mal ein Thema herauszupicken und darüber zu schreiben? Das macht wirklich Spaß, sage ich euch!! Nur Mut!
So, nun aber wieder zurück zum Thema Precuts … 
Doch bevor ich euch mit meinem Wissen langweile, zeige ich noch meine Mug Rugs, die ich mir kürzlich aus Precuts zauberte. Die feinen Tassen Untersetzer sind ganz schnell genäht und machen mir das tägliche Leben etwas bunter. Wie leicht man mit Precuts = vorgeschnittenen Stoffstücken zum erstaunlich schnellen Nähergebnis kommen kann, zeigen viele Beispiele in der Patchwork Welt.
Ja wirklich, ihr glaubt gar nicht wieviele unterschiedliche Nähideen es für Precuts gibt.
So bunt wie Stoffe, so vielfältig sind die Möglichkeiten. Allein im Internet gibt es gerade auf Quilter Blogs und Herstellerseiten etliche Anregungen, da fällt die Auswahl wirklich nicht leicht. Ihr wisst ja, wer die Wahl hat, hat auch die Qual!

Was solltet ihr noch wissen?

(Wer sich nicht wirklich für Precuts interessiert, überspringt einfach die beiden folgenden Absätze!)
 

Hmm, eigentlich sind Precuts “ready to use”! Wenn du unsicher bist, überprüfe die Banderole deines Precuts, oft stehen wichtige Tipps darauf. In der Regel müssen Precuts nicht vorgewaschen werden. Da sie aus der selben Stoffkollektion stammen und auf gleicher Art und Weise gefärbt wurden, verhalten sie sich untereinander gleich. Hast du die Befürchtung deine Precuts, laufen ein oder färben ab, dann wasche sie sehr vorsichtig und mit ganz viel Liebe per Hand. Da die Stoffränder von  z.B. Charm Packs oft gezahnt sind, werden sie sich, bei einer zu starken Beanspruchung auflösen. Keinesfalls solltest du Precuts in der Waschmaschine waschen und im Wäschetrockner trocknen. Hast du dich doch dafür entschieden Fat Quarters, Streifen und eckige Precuts mit der Hand zu waschen, trenne sie nach Farben. Für den Waschvorgang befülle eine größere Wanne mit kaltem Wasser. Dort werden sie ohne Rubbeln ca. 20 Minuten eingeweicht und anschließend unter fließendem, kalten Wasser vorsichtig gespült, um das Feinwaschmittel zu entfernen. Zum Trocknen an der Luft, werden sie sorgsam auf ein ausgebreitetes Handtuch gelegt und leicht trockengedrückt. Bügelt die so gereinigten Precuts mit einem Dampfbügeleisen und zieht sie gegebenenfalls in Form. Du kannst aber auch nachdem du dein Patchwork Projekt fertig genäht hast, deine Precutarbeit laut Stoffhersteller Angaben waschen und trocknen. Beim Nähen verwende eine Nahtzugabe von 1/4 Inch = 6mm oder die übliche Nahtzugabe, die du beim Nähen mit deiner Nähmaschine gewohnt bist. Zum Absteppen von Precuts mit Zickzack Kanten, lege einfach die Stofflagen so aufeinander, das die Ecken der Kanten direkt übereinander liegen, so wird dich das Nähergebnis zufrieden stimmen. Beim einfachen Zusammensteppen der Stofflagen, um z.B. eine Reihe von Quadraten zusammenzunähen, verzichte ich auf das Zusammenstecken mit Nadeln. Bevor ich starte, habe ich die beiden Stoffstücke akkurat aufeinander gelegt. Gelegentlich verwende ich Wonder Klips. Werden aber einzelne Stoffreihen zusammengenäht, unbedingt die Nähte und Stofflagen miteinander verbinden und hier auch Nadeln zum Fixieren setzen. Andernfalls schafft man es nicht, dass die Nähte ordentlich zusammen kommen.

Du siehst, das alles ist kein Zauberwerk, wenn man die Handhabung einhält, kann gar nichts schief gehen.
Wer bis hier hin durchgehalten hat, Hut ab!
Schafft ihr den Rest auch noch?

In dieser Collage könnt ihr alle wichtigen Arbeitsschritte zum Erstellen dieser Tassen Teppiche  verfolgen. So schwierig ist das gar nicht, sie zu nähen. Die Anleitung ist Anfänger geeignet.

  • Zuerst konfiguriert man das “zugeschnittene DIY Precut Paket” inkl. 1x Mini Charm Pack, von Makini, mit 6 unterschiedlichen Farben- und Mustergruppen.
  • Zum “Puzzeln” die Harmonie der einzelnen Stoffquadrate zueinander finden, indem man 12 einzelne Mini Charms bestmöglich zusammenpassen (nach eigenem Gusto).
  • Dann werden 4er Reihen genäht und aufgepasst, damit das zuvor gelegte Muster erhalten bleibt. Immer schön die passenden Quadrate genau plan aufeinander legen. Auch die kleinen Zacken passen perfekt zusammen.
  • Die Nähte werden einmal nach links und einmal nach rechts umgebügelt, so sind die Reihen insgesamt viel stabiler und halten besser.
  • Immer alles schön (ohne Dampf) bügeln, Schritt für Schritt.
  • Die langen Streifen für die Umrandung mit der rechten Seite rechts auf rechts auf die Oberseite des Tops legen und feststeppen. Dann rundherum die Ränder trimmen, natürlich mit einem großen Inch Lineal, damit alles perfekt passt und später die drei Mug Rugs auch alle drei die selbe Größe haben.
  • Jetzt erst wird das Innenvies mit dem Top und der Rückseite verbunden, am einfachsten geht das mit Sprühkleber.
  • Damit später nichts mehr verrutscht, wird gequiltet, und zwar alle drei Lagen miteinander. Dafür habe ich den Pfaff Stich: 2.3.1 gewählt. Ging super easy, ich bin damit zufrieden.
  • Zum Schluß nur noch den rückwertigen Stoff nach vorn umklappen und die Einfassung Feststeppen.
  • Alle diese Schritte sind ganz wunderbar und er Nähanleitung der MUGGI Tassenteppiche erklärt, einfach bei DIY Projekte nachschauen und schon ist man schlauer. ;-)
  • Wer einen Tischläufer von Makini nähen möchte, schaut mal *hier* vorbei.

 

Man muss aber nicht immer nur die gekauften Precuts nehmen. Precuts Selbermachen geht natürlich auch. Doch wie geht das und welche Gerätschaften kann man dafür verwenden? Ich habe darüber ein paar Informationen gefunden, darüber möchte ich euch kurz berichten, denn gelesen habe ich viel über das Thema und ehrlich, auch noch was dazugelernt. Schaut mal, ….

Precuts selbst herstellen –  Stoff schneiden mit Maschinen

I. Um Zuhause Precuts selbst herzustellen, gibt es 4 unterschiedliche Schneidewerkzeuge. Das kostengünstigste ist eine scharfe Stoffschere. Mit ihr schneidet man den Stoff zu und trimmt ihn anschließend mit einem Inch Lineal passend auf die gewünschte Größe.
II. Die zweite Methode ist das manuelle Ausstanzen mit speziellen Stanzklingen. Die Klingen befinden sich in Stanzplatten und werden manuell durch eine Druckpresse (z.B. Sizzix Big Shot oder Accuquilt) gedreht. Mit diesen Stanzen lassen sich gleich mehrere Stofflagen gleichzeitig ausschneiden. Die gestanzten Stoffstücke eignen sich wunderbar für die Herstellung von Precuts oder auch Applikationen.  Mit meiner Big Shot Plus habe ich das schon einmal ausprobiert und zwar der BigZ Stanzplatte: “sechskantiger Stern” und dieses “Kissen” Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen, finde ich. Es hat ganz viel Freude gemacht die Stoffe auszustanzen, anstatt mühsam die Stoffe auf der Schneideplatte mit dem Rollmesser auszuschneiden.
III. Die elektronischen Stoff-Stanzmaschinen arbeiten mit Computer Software. Auf einer Programmkarten, die in das Gerät gesteckt wird lassen sich unterschiedliche Designs auswählen. Der Cutter besitzt unterschiedliche Klingen. Zusätzlich können noch die Schneideparameter, wie z.B. Schneidegeschwindigkeit und Klingendruck angepasst werden. Der Vertriebspartner heißt:  Slice Präzisionsschneider .IV. Bist du Patchwork Künstler, Profi oder einfach voller Tatendrang und ist dein Stoffvorrat recht groß? Dann lohnt es sich eine elektrische rotierende Schneidemaschine, für Streifen zu kaufen. Precuts sind in der Regel schon etwas kostenintensiver, deshalb ist die eigene Herstellung von Precuts in manchen Fällen eine Möglichkeit, den eigenen Geldbeutel nicht so stark zu belasten.
Mit der Rotierende Schneidemaschinen lassen sich Stoffstreifen schneiden, die so Breit sind wie Jelly Rolls, also 6,4cm. Mit dieser rotierenden Schneidemaschine werden die Stoffstreifen viel leichter hergestellt, als wenn du sie per Lineal und Rollschneider zuschneiden würdest, denn da verrutscht oft das Lineal und schon hat man sich verschnitten! Beim Gerät hilft eine Anlegeschiene den Stoff gerade durchfahren zu lassen, während die rotierenden Klingen den Stoff währenddessen zerschneiden. Die Schneidemaschine wird über ein Fußpedal gesteuert, somit hat man die Hände frei zum Nachführen des Stoffs. Das klingt praktisch und lohnt sich bestimmt, wenn man Tag ein und Tag aus Quilts für die Großfamilie näht. Nur für die Herstellung von kleinen Nähwerken ist aber die Anschaffung wohl nicht notwenig. Dafür gibt es günstigere Alternativen.

 

Ihr Lieben, habt ihr Fragen oder Anregungen, – hinterlasst einfach einen Kommentar,
ich werde auch bei Ulrike eure Fragen selbst beantworten können.
Und, behaltet Ulrike im Blickwinkel, denn in jedem Monat gibt es weitere Gastbeiträge zum Thema.
Ich finde es höchst interessant und freue mich schon auf viele tolle Tipps von begeisterten Bloggerinnen! Übrigens, die Gastautorin im Januar war
Rike Busch von “Quilts und andere schöne Sachen” und im Februar hatte
Andrea aka “Die Nähbegeisterte” von “Ich völlig ungeschminkt” das Wort.
Wer wohl im April für Ulrike schreibt?
Ich bin ja so neugierig!
Nun habe ich euch bestimmt neugierig gemacht, na dann hüpft schnell mal rüber
zu Ulrikes Smaating, dort findet ihr heute meine Gastbeitrag:
So geht´s: Precuts, Jelly Rolls, Charm Packs
 Hach, ich habe jetzt schon zitternde Knie.
Herzlichen Dank nochmal an Ulrike, :-)
es hat mir ganz viel Freude bereitet, bei dir Gastautor zu sein. 
Ihr Lieben, Dankeschön dass ihr mich mit eurem Besuch beehrt habt.
Ich wünsche euch einen schönen Dienstag,
macht es euch fein!
Liebste Grüße,
Frau Augensternchen

✿ KSW 30 | Das Finale

 

Die 30. KSW wurde von Susanne aka Nadelsuses Filzfädelstub` ausgerichtet und von ihr bekamen wir (die Teilnehmer der aktuellen KSW) auch das hübsche Blümchenstoffstück, das aus
den Näh-Erbstücken ihrer Großmütter stammt.
Ich durfte zum zweiten Mal bei der Kreativen Stoffverwertung, kurz KSW mitmachen und heute zeige ich euch, was ich aus dem blumigen Baumwollstoff für uns genäht habe. In meinem Teaser zur KSW30 hatte ich euch ja schon ein paar Details dazu verraten.
Es ist ein Upcycling-Kissen geworden, mit einem 6kantigen Stern.
Der Kissenbezug wurde aus Jeanshosen-Beinen zusammengesetzt,
davon liegen hier im Keller noch mehr als genug herum. Deshalb ab zu den UFO’s damit und mit dem einfachen Hotelverschluss, ist auch ganz schnell ein Kissen daraus entstanden.
Den Stern habe ich mit meiner neuen Big Shot Plus ausgestanzt, das ging super easy und ganz flott.
Das tolle ist, das man mit diesen großen Bigz Stanzen Stoffe in 6-8 Lagen
ausschneiden kann, und zwar passgenau, das ist super für Patchwork Projekte.
Das macht richtig Spaß und geht ganz fix!
Da verrutscht kein Stoff, und auch das lästige Anzeichnen auf der Stoffrückseite fällt weg.
Ich bin wirklich beeindruckt von dieser Methode.
Nach dem Ausstanzen konnte ich es nicht abwarten, die einzelnen Stoffteile schon einmal auf dem Fußboden auszulegen, um zu schauen, ob es wirklich auch gut passt. Seht selbst ….
Im Inneren der Bigz Stanzenverpackung lag auch eine Nähanleitung bei, die genau zeigt, wie die einzelnen Segmente zusammengenäht werden. So geht es Schritt für Schritt ans Ziel.
Mit einem Zierstich wurden die einzelnen Stoffstücke auf den zusammengenähten Jeansstoff gesteppt, damit nichts verrutscht.
Dann fand sich noch eine pinkfarbene Spitze, zum Aufpeppen des Kissens. ;-)
Und, so sieht meine kreative Stoffverwertung für die KSW30 aus!
Tadaaaa!!!!!
Ihr Lieben, ich bin immer wieder total happy über all die schönen Ergebnisse der KSW und möchte erneut ein ganz liebes Dankeschön an Susanne und auch Katharina aussprechen.
Lieben Dank für die Organisation und auch die Bereitstellung der Linkparty!!
Ihr seid klasse!!
Wer noch nie von der KSW gehört hat, kann sich ganz einfach von all den wunderschönen Ergebnissen der Kreativen Stoffverwertung bei Appelkatha inspirieren lassen und dort erzähl Katharina auch von der Entstehung der Kreativen Stoffverwertung, die sie 2014 ins Leben rief.
Dann schnell noch zur ganz großen Sammlung (2014-2018..):
Und, wer sich mein Ergebnis der KSW 29 noch anschauen möchte,
kann gern den Post nachlesen.Die KSW 31 findet bei Tina aka “mit Schönheitsfehlern” statt!

Meine Knie OP habe ich gut überstanden, nun werde ich noch 6 Wochen mit halber Belastung
und Unterarmstützen unterwegs durchs Leben gehen.
Dann sollte aber wieder alles gut sein! Na, wir werden sehen.
Ihr Lieben, macht es euch fein und genießt jeden Tag im schönen Leben!Liebste Grüße,
Frau Augensternchen

verlinkt mit:

*HoT

✿ Patchwork | Eine Bettdecke für Fräulein P.

Der Kampf mit den Quadraten hat ein gutes Ende genommen. 

Meine erste Patchwork Decke ist fertig und wurde auch schon Ostern verschenkt!
Das alles war ja ganz schön aufregend, sage ich euch!

 

Mannomann. Schon im letzten Jahr hatte ich Fräulein P. versprochen, eine kleine Babydecke zu nähen. Doch mit all den Nähprojekten kam ganz schnell der Herbst und auch die Wünsche wurden größer. So wurde aus der Krabbeldecke eine große Patchwork Decke fürs Bettchen.
Mit einer Bilderflut geht es weiter….
Die wunderschönen Moda SommerFest Stoffquadrate und auch die JellyRolls
waren schon im Sommer ins Haus eingezogen,
extra mit freundlichen Gelbtönen, passend zum Kinderzimmer!

 

Zuerst musste kräftig geplant werden,
z.B. wie lege ich die Quadrate zusammen, dass es schön aussieht?
Dafür war der Wohnzimmer Tisch viel zu klein.

 

Also, ab damit auf den Holzboden und ein bisschen puzzeln.

 

Dann ordentlich zusammenlegen, fotografieren und weiterplanen damit auch das Gesamtbild stimmt!
Das allein hat einen ganzen Tag gedauert.
Der schönste Teil, einfach die Quadrate zusammen zunähen – hat am meisten Spaß gemacht.
Es ging gut von der Hand und hat auch prima funktioniert. Und, …

 

immer schön die Kanten um bügeln, einmal nach links,
dann wieder zur andern Seite, damit alles schön hübsch wird.
Oh je zu schmal und was jetzt?
Anstückeln mit Jelly Rolls und wieder messen.
Wie ging das nochmal mit dem zusammennähen der JellyRolls?
Mist, schief genäht, also wieder Auftrennen (+ 2 Stunden)!
Wie groß soll es nochmal werden?
2,10 x 1,40m
Reicht der Stoff wirklich?

 

Jetzt NUR noch zusammennähen!
Puh, wie eng doch der Platz an der Nähmaschine ist.
Hoffentlich wird alles auch gerade.
Ich habe mir doch (bis jetzt) so viel Mühe gemacht.

 

Gut, dass ich mir die gebogenen Sicherheitsnadeln aus Messing gekauft habe. So war es viel weniger schlimm die drei Lagen miteinander zusammenzustecken. Ohne die wäre ich echt aufgeschmissen gewesen, denn wenn oben der Stoff gerade liegt sieht es beim Unterstoff gleich ganz anders aus. Wenn sich nur nicht immer diese Falten geworfen hätten, wäre ich viel, viel früher fertig geworden.
Oh nein, jetzt auch noch Quinten, also die zwei Stofflagen mit dem innenliegenden Flies vernähen!
Was für eine Arbeit!!!!!

 

 

Mit dem Spezial Füßchen klappt es auch mit dem Nähen in der Naht!
Danke ihr Füßchen Erfinder. :-)

 

 

Auf meinem Bett sieht es ja schon ganz gut aus.
Ach schade, dass ich sie hergeben muss. Hab eine kleine Träne im Auge. Schnief!

 

Hier der Beweis!
Projekt beendet: Ostern 2017! :-)

 

 

Nur wo kann man die große Patchwork Decke am besten fotografieren?????
Auf der sonnigen April-Wiese?

 

Über dem Gartenzaun?
Ach, keine Ahnung, ich frage mich gerade wie das die anderen so machen.

 

 

Die Rückseite habe ich schlicht in orange und gelb gehalten.

 

 

Das Binding war viel einfacher, als ich dachte.
Zum Glück hatte ich im Stoffgeschäft gefragt, als ich den Rückseitenstoff kaufte.
Dort riet man mir, die Rückseite aus 4 Stoffrechtecken zu nähen, in der Größe von je: 75x110cm.
So hatte ich am Schluss je 6cm Überstand an allen 4 Seiten und konnte das Binding von hinten zum Top umschlagen. Hat super geklappt!

 

Am Ende hat sich all die Mühe gelohnt, so dass meine Kinder die nächsten Patchwork Decken bekommen werden. Und, eine fürs Doppelbett liegt hier auch schon in Stoffzuschnitten bereit. :-)
Hach, ich bin super happy über all die Erfahrungen und hoffe Fräulein P. hat ganz viel Freude an der Patchwork Decke. Hoffentlich gefällt sie ihr genauso gut wie mir. :-)
Liebste Grüße,
Frau Augensternchen