Kleider nähen 2022 – gesammelte Stoff und Material Informationen

Meine gesammelten Nähtipps für Blusen/Blusenshirts

Schnittmuster, allgemeine Tipps

Schnittmuster abzeichnen auf Malerfolie von Hornbach, Bauplane 2x. 5m (10 m²) für 5,95€. Dicke ca. 80-85 µm. Hat sich bewährt und ist viel günstiger als Schneiderfolie.

Die Schnittmuster meiner Nähliste:

  • Bluse Selma |von DREIEMS|
  • Bluse Bellah von Prülla | Stoffverbrauch (Gr. 38): 1,40m Breite: 1,50 m. Stoffempfehlung: Viskose, Chiffon, leichte Popeline, Seide, Probebluse genäht im Oktober 2021
  • Frau Nina von Studio Schnittreif – lässige Bluse mit Saumfalte XS-XL – Materialempfehlung: leichte Webware wie Voile, Viskose oder Batist, Stoffverbrauch je nach Größe, Stoffbreite und Ärmellänge 70-165 cm
  • Bluse Frau Suki Schlupfbluse von Studio Schnittreif | Stoffverbrauch (Gr. M): Stoffbreite: 1,40 m: 1,40 m, Stoffempfehlung: weich fallende Webware z.B.Viskose, Seide, Satin, Double Gauze oder lockere Baumwolle
  • Kleid/Bluse Sombra Papierschnittmuster lillesol Woman Nr. 54
  • Bluse Primavera (34-58) / Papierschnitt Damen Raglan/ von Elbsünde (gekauft: 7/2022)
  • Puff Shirt von TAL (des schwedischen Labels ‚The Assembly Line‘) | Stoffverbrauch: Stoffverbrauch bei einer Breite von 140cm: XS = 1,30m, S = 1,40m, M = 1,50m, L = 1,60m. Stoffempfehlung: Viskose/Webstoff.

 

Material/Stoffe für Blusen

Die Schnitthersteller empfehlen ganz unterschiedliche Stoffe für Blusen. Nicht selten sind Stoffe aus Viskose, Chiffon, leichte Popeline, Seide oder auch Kunstfasermischungen dabei. Ich finde, natürlich sollte man diese Stoffe auch vor dem Vernähen vorwaschen. Allerdings mit empfindlichen Stoffen wie z.B. Seide sollte man auf jeden Fall vorsichtig sein! Ich habe eine tolle Seite bei Peek & Cloppenburg gefunden. Wer mal schauen mag, ich habe die Details auf die Nähtipps Seite für den Kleidung SEWALONG 2022 geschrieben.

 

Blusenstoffe vorwaschen, ja oder nein?

Ja, unbedingt und zwar bei 30 Grad, Normalwäsche, starkes Schleudern vermeiden!

Pflege Anleitung: Seide waschen, so geht’s richtig

Ein kurzer Auszug:

Egal, ob Sie Seide mit der Hand oder in der Waschmaschine waschen, die Auswahl des richtigen Waschmittels ist für die Pflege dieses empfindlichen Materials besonders wichtig. Da es sich bei Seide um eine eiweißhaltige Faser handelt, würden normale Vollwaschmittel mit Tensiden und anderen waschaktiven Substanzen die Struktur beschädigen. Verzichten Sie selbst bei hellen Seidenstoffen auf Waschmittel mit Bleichzusätzen. Empfehlenswert sind spezielle Feinwaschmittel für Seide, die weder Enzyme noch Farb- und Konservierungsstoffe enthalten.

Sollten Sie einmal kein Spezialwaschmittel im Haus haben, können Sie sich auch mit einem milden, pH-neutralem Shampoo als Ersatz helfen. Achten Sie hier jedoch darauf, dass es keine rückfettenden Substanzen, keine Farbstoffe und kein Parfum enthält. Eine weitere Option zum Waschen von Seide sind Waschnüsse. Diese Früchte stammen aus Indien, wo sie seit langem als natürliche, besonders schonende Alternative zu chemischen Waschmitteln benutzt werden.

[Quelle:] https://www.peek-cloppenburg.de/ratgeber/pflege/seide-waschen/

Nähmaschine

Haushaltsnähmaschine und Overlock Maschinen können verwendet werden.

Knopflöcher nähen, hier gibt es Tipps wie es am besten funktioniert: Pattydoo (mit Video).

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Nähmaschinennadeln:

Je nach Stoffart verwendet man unterschiedliche Nähmaschinennadeln. Am besten im Stoffladen fragen, welche Nadelstärke verwendet werden sollte.

Für Seide und Georgette Stoffe habe ich folgende Nadeln gefunden:

https://www.schneewittchens-naehecke.de/shop/index/product/Nähmaschinennadeln-fr-

Für Viskose eine neuen Mikrotex Nadel 60-70 verwenden!!

Nähmaschinengarn:

Für sehr feine Stoffe wie Seide und Viskose eignet sich 150er Garn, z.B. von Alterfil sehr gut!!

Ansonsten, normales Nähmaschinen Garn, z.B. Allesnäher von Güttermann, für sehr dünne Stoffe wie Seide.

Lest auch den Blogpost bei Tweed & Greet: Welche Nähgarnstärke für meine Nähmaschine? Tipps für’s Nähgarn kaufen.

Einlage für Belege:

z.B.  H 180 oder H200 Bügeleinlage oder Gewebeeinlage G785


 

Meine Nähtipps für Wäsche/BH’s

Stoffe – Material:

Spitze und Kurzwaren: https://www.sewy.de (Tipp von Heike aka @teetrinkers_zuhause).

 


Meine Nähtipps für Jacke/Blazer/Kurzmantel

Schnittmuster, allgemeine Tipps

Es gibt so viele Schnittmuster für Mäntel und Jacken, die mag ich hier gar nicht alle aufzählen. Schaut zuerst auf eure Festplatte oder in der Schnittmusterkiste. Vielleicht habt Ihr Euch auch schon einmal eine Jacke oder einen Mantel als Freebook gesichert? Erinnert Euch daran was Ihr schon einmal ausprobieren wolltet.

Stoffe – Material

Für den Kurzmantel Frau Linda ist die Materialempfehlung: dünne und mittelschwere Mantelstoffe wie z.B. Wolle oder Walk. Für das Raglan Jäckchen Betty sind dehnbaren Strickstoffe wie Sweat- bzw. Jerseyjacquard oder Walk als Hauptstoff geeignet. Für einen Softshell Mantel natürlich Softshell ;). Ein Regenmantel kann aus regenabweisendem Material sein. Letztens hatte ich bei Echt Knocke einen Reflektorstoff entdeckt, dafür hätte ich auch eine Idee für eine leichte Windjacke zum Fahrradfahren. Der Cardigan MY CUDDLE ME wird aus elastischen Stoffen, wie Sweat und ähnlich dehnbaren, dicken Stoffen genäht, auch Alpenfleece wäre möglich. Tipp: Für ein erstes Modell eignet sich wunderbar ein UFO Stoff, denn nicht immer passt das erste Stück auf Anhieb. Ansonsten, falls Ihr schon ein bestimmtes Schnittmuster im Sinn habt, schaut Euch die Materialvorgaben an.

Wer einen Mantel mit Futterstoff näht, kann sich z.B. bei Stoff4you darüber informieren.

Art des Stoffs

Es kommt ganz auf die Verwendung des Kleidungsstücks an, welche Art Stoff man verarbeitet. Soll es eine regenfeste Jacke werden, eine Windjacke, eine dünne Strickjacke, ein edler Blazer? Informiert Euch bei den Stoffhändlern und Schnittmuster Designern welche Stoffe sie empfehlen.

Stoff vorwaschen, ja oder nein?

Erstmal vorweg, Wolle oder Walk würde ich nicht vorwaschen! Da ist ein Verfilzen oder Einlaufen vorprogrammiert. Wollstoffe sind auch nicht immer waschbar. Da sollte man sich vorher beim Stoffkauf informieren, was der Hersteller empfiehlt! Stoffe für Strickjacken und Cardigans können bedenkenlos vorgewaschen werden, wenn sie aus den üblichen Materialien wie Sweat, Alpenfleece und Jerseyjacquard bestehen.

Wie schon erwähnt, würde ich Bekleidungsstoffe vorwaschen, A) wegen der Appretur, die sich im Gewebe befindet und B) da manche Stoffe einlaufen. Allerdings wäre ich bei Wollstoffen immer vorsichtig. Bist Du unsicher, ob dein Stoff waschbar ist, mache einen Waschtest. Dafür schneidest Du ein kleines Stoffstück (10 x 10 cm) aus und wasche es mit deiner normalen Wäsche. Anschließend überprüfe das Aussehen und die Größe des Stoffquadrats. Jerseys, Sweatshirt Stoffe und Strickstoffe aus Baumwolle wasche ich immer vor dem Vernähen bei 30°C vor. Und, ich bin auch mutig und trockne diese Stoffe auch „bügelfeucht“ im Trockner an. Denn so behandle ich meine normale Wäsche auch. Bei empfindlichen Stoffen würde ich mich allerdings immer erst im Laden oder Onlineshop nach der Pflegeanweisung erkundigen. Nicht, dass das Material unnötig leidet.

Nähmaschine

Dehnbare Stoffe lassen sich am besten mit einer Overlock nähen. Aber auch mit der normalen Haushaltsnähmaschine und einem dehnbaren Overlock Stich und Overlock-Nähfuß lassen sich diese Stoffe gut verarbeiten. Sweatstoffe müssen nicht mit einem Zickzackstich versäubert werden, da die Kanten nicht ausfransen. Näht man mit der Overlock, sehen die Nähte schöner aus, wenn sie versäubert sind. Die richtige Stichbreite und Länge einstellen, auch das ist wichtig. Eine kurze Stichlänge wählen. Ein zu breit eingestellter Stich kann zu Lücken in der Naht führen und ein zu eng eingestellter Stich vermindert die Elastizität. Den Druck vom Nähmaschinenfuß oder der Fadenspannung prüfen und nachstellen. Sind diese nicht richtig eingestellt, kann es zu krumpligen, also welligen Nähten kommen. Der Nähfußdruck sollte bei dehnbaren Stoffen reduziert werden. Einfach vor dem eigentlichen Nähen ausprobieren, dass schafft Sicherheit. Einige Nähmaschinen stellen den Nähfußdruck automatisch ein, lies dir deine Nähmaschinen Bedienungsanleitung an, dann bist Du auf der sicheren Seite.

Nähmaschinennadeln

Für dehnbare Stoffe, wird eine spezielle Nähmaschinennadel mit „Kugelspitze“ empfohlen. Mit der Kugelspitze sticht sie zwischen die Maschen und verhindert so Laufmaschen und Materialschädigungen der Stoffe. Die Nadelstärke für Jersey sollte zwischen 70-90 betragen. Ihr könnt Euch bei der Auswahl an der Stoffdicke orientieren. Je dünner der Stoff ist, desto niedriger ist auch die Nadelstärke. Vernäht Ihr Sweatshirt Stoffe nehmt Ihr eine Jerseynadel in der Stärke 80, bis maximal 90. Hier auch ein sehr informativer Artikel von Schmetz „Drei Nadeln für Jersey„. Ein Tipp von Stoffnotiz.

Nähmaschinengarn

Wenn Ihr Spaß beim Nähen haben wollt, verwendet hochwertiges Nähgarn und kein altes, oder billiges Garn aus dem Discounter. Diese Garne fusseln stark und lassen sich schlecht einfädeln und reißen auch schneller. Ihr habt deutlich mehr Freude an Qualitätsgarn. Gängige Marken wie: Gütermann, Amann, Mettler sind empfehlenswert. Auch die Madeira Overlock Garne, z.B. Aerolock sind zu empfehlen. Wer eine ordentliche Naht erwartet, verwendet Qualitätsgarn. So einfach ist das!

Ich verwende im allgemeinen Polyestergarne, mit einer Garnstärke von 120-100 für leichte bis mittelschwere Stoffe. Diese Garne sind sowohl für die Nähmaschine als auch für die Overlock geeignet.

Overlocknähte

Es gibt schöne Farbverlaufsgarne, die besonders für Covernähte geeignet sind, weil sie farbliche Akzente schaffen. Probiert das mal aus, ich werde es auch testen. Hat jemand Tipps für mich zu diesem Thema? Ich habe bei Pattydoo Nähtipps für Covernähte, vielseitige Covernähte bei Babylook gefunden. Und ein paar Nähvideos, z.B. Shirt covern ohne Coverlock | fake Covernaht mit und ohne Overlock, Ziernaht mit der Overlock nähen | Overlocktipps, Fakecovernaht nähen – mit Anna von einfach nähen und die Overlocktipps von Pattydoo: Tipps und Anleitungen für Covernähte, z.B. Sweatshirt nähen. Da sollte für jeden etwas dabei sein.


Meine Nähtipps für Hoodies/Strickpullover und Co.

Besorgt euch vor dem Nähen alle Nähzutaten und lest vor dem Zuschnitt die Anleitung. Damit merzt man Fehler aus und es erleichtert das „Dranbleiben“. Denn nur wer gut vorbereitet ist, schafft es entspannt und gemütlich ans Ziel. Wer noch nicht alles beisammen hat, bekommt schnell Unmut, wird nervös und bremst sich selbst aus. Also bereitet euch gut vor, dann läuft es wie am Schnürchen. 🙂

Schnittmuster, allgemeine Tipps

Oversize Hoodie gefällig? Bei sewunity beginnt am heute am 01.02. ein Sew-Along zu einem entsprechenden Schnittmuster „Runa“ dann benötigt ihr noch einen Reißverschluss. Oder nähe dir aus einem Hoodie Schnitt ein Kleid, indem du das Schnittmuster einfach nach unten hin verlängerst. Dann unten einfach säumen oder ein Bündchen annähen, ganz wie es dir gefällt. Lass deiner Phantasie freien Lauf.

Stoffe – Material

Was braucht ihr z.B. für einen Hoodie?

  • Hauptstoff, z.B. Sweat oder Sommersweat
  • Kapuzen-Innenstoff als farblichen Akzent?
  • Bündchenware für die Ärmel und evtl. den Saum
  • farblich passendes Nähgarn
  • Ösen und Kordel für die Kapuze
  • vielleicht einen Reißverschluss?

Art des Stoffs

Hoodies lassen sich wunderbar aus Sweatshirt Stoff oder French Terry nähen. Beide Materialien sind Strickstoffe, der Sweat ist dicker als der French Terry. French Terry, wird auch als Sommersweat bezeichnet. Er ist ein mittelschwerer und elastischer Strickstoff. Die Materialzusammensetzung ist in der Regel: 95% Baumwolle/5% Elasthan. Aus ihm lassen sich wunderbar Jogginghosen, Sweatshirts oder Hoodies nähen. (Quelle: Zierstoff.de).

Sweatstoffe gehören zu den Maschenwaren und bestehen aus ineinander verschlungenen Schlingen. Im Gegensatz zu anderen Maschenstoffen wie etwa Jersey wird bei einem Sweatstoff ein zusätzlicher Faden auf der Rückseite eingestrickt, der je nach Bedarf aufgeraut wird. (Quelle: Simply kreativ).

Hoodies kann man auch aus Softshell nähen. Softshell, ist eigentlich ein Jackenstoff, mit einer Wasser-und schmutzabweisenden Oberfläche. Meist ist die Innenseite Fleecestoff, also wärmend. Softshell trocknet schnell, ist isolierend und atmungsaktiv, also ideal für Outdoor- und Sportbekleidung.

Es gibt so viele unterschiedliche Stoffarten, gerade beim Nähen von Anziehsachen. Da interessiert es mich, welches Material für welchen Zweck vernäht wird. Man verarbeitet ja nicht nur Jerseys und Sweat für Oberteile.

Kennt ihr euch aus mit Jersey? Jerseystoffe – Was sind die Unterschiede zwischen den Jerseyarten? Es gibt unterschiedliche Jerseygewebe wie: Single-Jersey, Double-Jersey, Interlock-Jersey, Jacquard-Jersey, Cloqué-Jersey. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann sich ausführlich bei den Stoffhändlern in Internet informieren. Zum Beispiel hier: (Quelle: Stoffpalast.de). Weißt du was ist Modal-Jersey oder Slub-Jersey ist? Petra von Pepelinchen schreibt ausführlich dazu, und zwar hier, in ihrer Material-Info von A-Z (Quelle: Pepelinchen.de).

Stoff vorwaschen, ja oder nein?

Wie schon erwähnt, würde ich Bekleidungsstoffe vorwaschen, A) wegen der Appretur, die sich im Gewebe befindet und B) da manche Stoffe einlaufen. Allerdings wäre ich bei Wollstoffen immer vorsichtig. Bist du unsicher, ob dein Stoff waschbar ist, mache einen Waschtest. Dafür schneidest du ein kleines Stoffstück (10 x 10 cm) aus und wasche es mit deiner normalen Wäsche. Anschließend überprüfe das Aussehen und die Größe des Stoffquadrats. Jerseys, Sweatshirt Stoffe und Strickstoffe aus Baumwolle wasche ich immer vor dem Vernähen bei 30°C vor. Und, ich bin auch mutig und trockne diese Stoffe auch „bügelfeucht“ im Trockner an. Denn so behandle ich meine normale Wäsche auch. Bei empfindlichen Stoffen würde ich mich allerdings immer erst im Laden oder Onlineshop nach der Pflegeanweisung erkundigen. Nicht, dass das Material unnötig leidet.

Nähmaschine

Dehnbare Stoffe wie Jersey und Sweat lassen sich am besten mit einer Overlock nähen. Aber auch mit der normalen Haushaltsnähmaschine und einem dehnbaren Overlock Stich und Overlock-Nähfuß lässt sich der Jersey, Sweatshirt Stoff und Co. gut verarbeiten. Jersey und Sweatstoffe müssen nicht mit einem Zickzackstich versäubert werden, da die Kanten nicht ausfransen. Näht man mit der Overlock, sehen die Nähte schöner aus, wenn sie versäubert sind. Die richtige Stichbreite und Länge einstellen, auch das ist wichtig. Eine kurze Stichlänge wählen. Ein zu breit eingestellter Stich kann zu Lücken in der Naht führen und ein zu eng eingestellter Stich vermindert die Elastizität. Den Druck vom Nähmaschinenfuß oder der Fadenspannung prüfen und nachstellen. Sind diese nicht richtig eingestellt, kann es zu krumpligen, also welligen Nähten kommen. Der Nähfußdruck sollte bei dehnbaren Stoffen reduziert werden. Einfach vor dem eigentlichen Nähen ausprobieren, dass schafft Sicherheit. Einige Nähmaschinen stellen den Nähfußdruck automatisch ein, lies dir deine Nähmaschinen Bedienungsanleitung an, dann bist du auf der sicheren Seite.

Nähmaschinennadeln

Für dehnbare Stoffe, wird eine spezielle Nähmaschinennadel mit „Kugelspitze“ empfohlen. Mit der Kugelspitze sticht sie zwischen die Maschen und verhindert so Laufmaschen und Materialschädigungen der Stoffe. Die Nadelstärke für Jersey sollte zwischen 70-90 betragen. Ihr könnt euch bei der Auswahl an der Stoffdicke orientieren. Je dünner der Stoff ist, desto niedriger ist auch die Nadelstärke. Vernäht ihr Sweatshirt Stoffe nehmt ihr eine Jerseynadel in der Stärke 80, bis maximal 90.

Hier auch ein sehr informativer Artikel von Schmetz „Drei Nadeln für Jersey„. Ein Tipp von Stoffnotiz. Vielen Dank!

Nähmaschinengarn

Wenn ihr Spaß beim Nähen haben wollt, verwendet hochwertiges Nähgarn und kein altes, oder billiges Garn aus dem Discounter. Diese Garne fusseln stark und lassen sich schlecht einfädeln und reißen auch schneller. Ihr habt deutlich mehr Freude an Qualitätsgarn. Gängige Marken wie: Gütermann, Amann, Mettler sind empfehlenswert. Auch die Madeira Overlock Garne, z.B. Aerolock sind zu empfehlen. Wer eine ordentliche Naht erwartet, verwendet Qualitätsgarn. So einfach ist das!

Ich verwende im allgemeinen Polyestergarne, mit einer Garnstärke von 120-100 für leichte bis mittelschwere Stoffe. Diese Garne sind sowohl für die Nähmaschine als auch für die Overlock geeignet.

COverlocknähte

Es gibt Farbverlaufsgarne, die besonders für Covernähte geeignet sind, weil sie farbliche Akzente schaffen. Probiert das mal aus, ich werde es auch testen. Hat jemand Tipps für mich zu diesem Thema? Ich habe bei Pattydoo Nähtipps für Covernähte, vielseitige Covernähte bei Babylook gefunden. Und ein paar Nähvideos, z.B. Shirt covern ohne Coverlock | fake Covernaht mit und ohne Overlock, Ziernaht mit der Overlock nähen | Overlocktipps, Fakecovernaht nähen – mit Anna von einfach nähen und die Overlocktipps von Pattydoo: Tipps und Anleitungen für Covernähte, z.B. Sweatshirt nähen. Da sollte für jeden etwas dabei sein.

 


Meine Nähtipps für Sportbekleidung

Wenn ihr Nähanfänger seid, sucht euch einen einfachen Schnitt aus. Es werden viele Schnittmuster im Internet angeboten, einige davon auch als Freebook. Man kann sich auch in der Bücherei Nähbücher mit Schnittmustern ausleihen, dann bekommt man auch gleich die Nähanleitung dazu. Das finde ich immer sehr praktisch. Auch gibt es mittlerweile viele Nähvideos auf YouTube, falls man einen Schritt in der Nähanleitung nicht versteht. Sucht einen simplen Schnitt aus, der euch gefällt und habt Spaß beim Werkeln. Ganz wichtig, messt euch vorher aus, damit das Kleidungsstück auf eure Größe und Passform angepasst ist. Wenn ihr wenig Näherfahrung habt, nehmt ein ähnliches, gekauftes Kleidungsstück und legt es auf das Schnittmuster. So wird schnell klar, ob die Beinlänge oder Hüftbreite passt, nur so als Tipp.

Bitte beachtet, ich bin keine ausgebildete Schneiderin und mache auch keine kommerzielle Werbung für Schnittmuster oder Nähzubehör. Die Angaben, die ich hier teile sind allgemeine Informationen aus meinen Recherchen oder meinem Nähwissen. Ich bin Hobby Näh-Bloggerin und verdiene damit kein Geld! Nur so am Rande.

Stoffe – Material – Art des Stoffs

Für Sportbekleidung ist u.a. Softshell (Jacken/Hoodies) und Funktions-Jersey für Gymnastikhosen geeignet. Beim Kauf von speziellen Funktionsstoffen sollte man auf die Materialzusammensetzung und auf die Stoffbreite achten. Bei welcher Temperatur ist der Stoff waschbar? Es gibt manche Funktion-Jerseys, die aus recycelten Stoffen hergestellt werden. Das ist dann sehr nachhaltig.

Ihr könnt auch wunderbar eure Stoffstapel mit dem Sewalong abbauen, ja vernäht zuerst die Stoffe, die ihr schon gekauft habt und vielleicht für ein bestimmtes Projekt vorgesehen waren. Jetzt ist wirklich der richtige Zeitpunkt genau diese Stoffe zu vernähen, denn Nähen macht glücklich.

Die Stoffbreite ist in der Regel mind. 1,40 m. Das ist ausreichend für die meisten Schnittmuster, die in Deutschland erstellt wurden. Manche Funktions-Jerseys sind extra breit mit 1,65 m. So kann man aus einem Meter Stoff, sowohl eine Leggings plus ein kurzes T-Shirt nähen (Kleidergröße 36/38). Bis Größe 40 ist der Stoffverbrauch, für eine lange Hose ca. 1,30 m Stofflänge, bei einer Stoffbreite von 1,40 m. Näht man nur eine ¾ Hose, langt auch 1 m Stoff. Diese Werte sind nur Circa Angaben, wenn ihr Stoff kauft, schaut immer in die Materialauflistung in der Anleitung des Schnitts, dann seid ihr auf der sicheren Seite! Wenn ihr euch unsicher seid, geht ins Stoffgeschäft und nehmt euren Schnitt mit. Dort wird man euch genau erklären, wie viel Stoff ihr für das Kleidungsstück benötigt. Und bedenkt bitte, wenn ihr Funktionsjersey kauft, er sollte bi-elastisch sein! Damit die Nähte auch strapazierfähig sind. Normaler Baumwoll-Jersey ist nicht bi-elastisch, deswegen für Sportkleidung auch nur bedingt verwendbar. Manche dieser Funktionsjerseys lassen sich auch wunderbar zu Badebekleidung verarbeiten. 😉

Stoff vorwaschen, ja oder nein?

Generell würde ich Kleidungsstoffe immer vorwaschen, da manche Stoffe einlaufen. Bist du unsicher, ob dein Stoff waschbar ist, mache einen Waschtest. Dafür schneidest du ein kleines Stoffstück (10 x 10 cm) aus und wäscht es mit deiner normalen Wäsche. Anschließend überprüfe das Aussehen und die Größe des Stoffquadrats. Ich hatte einmal einen Baumwolle-Jersey der sage und schreibe 14 cm eingelaufen ist. Seitdem wasche ich alle Stoffe (Jersey, Sweat, Strickstoffe, etc.) bei 30°C vor.

Nähmaschine

Dehnbare Stoffe wie Jersey und Sweat lassen sich am besten mit einer Overlock nähen. Aber auch mit der normalen Haushaltsnähmaschine und einem dehnbaren Overlock Stich und Overlock-Nähfuß lässt sich der Jersey gut verarbeiten. Jerseystoffe müssen nicht mit einem Zickzackstich versäubert werden, da die Kanten nicht ausfransen. Das spart Zeit.

Nähmaschinennadeln

Für dehnbare Stoffe, also Sweat und Jersey wird eine spezielle Nähmaschinennadelmit „Kugelspitze“ empfohlen. Mit der Kugelspitze sticht sie zwischen die Maschen und verhindert so Laufmaschen und Materialschädigungen der Stoffe. Aber ehrlich, eine ganz normale Nähmaschinennadel tut es für den Anfang auch. Am besten probiert beide Nadeltypen aus und entscheidet euch für den Nähmaschinennadeltyp, der euren Ansprüchen gerecht wird. 😉 Die Nadelstärke für Jersey sollte zwischen 70-90 betragen. Ihr könnt euch bei der Auswahl an der Stoffdicke orientieren. Je dünner der Stoff ist, desto niedriger ist auch die Nadelstärke. Vernäht ihr Sweatshirtstoffe nehmt ihr eine Jerseynadel in der Stärke 80-90. Für Funktions-Jersey würde ich auf jeden Fall eine Jersey Nadel verwenden.

Hier auch ein sehr informativer Artikel von Schmetz „Drei Nadeln für Jersey„. Ein Tipp von Stoffnotiz. Vielen Dank!

Nähmaschinengarn

Wenn ihr Spaß beim Nähen haben wollt, verwendet hochwertiges Nähgarn und kein altes, oder billiges Garn aus dem Discounter. Diese Garne fusseln stark und lassen sich schlecht einfädeln und reißen auch schneller. Ihr habt deutlich mehr Freude an Qualitätsgarn. Gängige Marken wie: Gütermann, Amann, Mettler sind empfehlenswert. Wer eine ordentliche Naht erwartet, verwendet Qualitätsgarn. So einfach ist das!

Ich verwende im allgemeinen Polyestergarne, mit einer Garnstärke von 120-100 für leichte bis mittelschwere Stoffe. Diese Garne sind sowohl für die Nähmaschine als auch für die Overlock geeignet. Für Geübte, die viel mit der Overlock oder COverlock nähen, wird Bauschgarn für Funktionskleidung (Jersey) empfohlen, weil es besonders fein und elastisch ist. Es sind viele Bauschgarne auf dem Markt. Auch hier gilt, nehmt qualitativ hochwertiges Bauschgarn. Ich nähe mit dem Bulky-Lock 80 Bauschgarn (1000 m Laufl.), da man dieses Bauschgarn auch für die Nadeln der Overlock verwenden kann. Die üblichen Bauschgarne werden nämlich nur für die Greifer empfohlen, weil sie so aufbauschen und nur schwer einzufädeln sind. Es gibt aber auch noch andere Bauschgarne, habe ich jetzt entdeckt, z.B. von Hagal, das Textur-Nähgarn Polytex mit 500m Laufl. Petra von Pepelinchen empfiehlt es. Ich habe es allerdings noch nicht ausprobiert. Und, Marion die Kunzfrau hat gute Erfahrungen mit dem Seraflex Garn von AMANN Mettler gemacht, so schreibt sie im Kommentar untern. Wer mehr über Bauschgarn erfahren möchte, schaut auch beim Nähratgeber.devorbei.

Wer Bauschgarn mit der Overlock verwendet sollte wissen, dass die Fadenspannung etwas erhöht werden muss. Probiert es einfach aus. Näht ihr mit der COverlock, fädelt das Bauschgarn in die Greifer (untere Nähte) ein, so wird die Naht schöner.


Mein Nähprojekte-Planer für dich zum Herunterladen. 😉