Saint Jean De Luz – Urlaub in Frankreich

Ihr Lieben, ich hatte ja versprochen nicht nur von Bilbao zu berichten, sondern auch von dem französischen Baskenland. Aber Achtung, eine Bilderflut ist unumgänglich *lach*. – Dieser Beitrag kann indirekte Werbung ohne Auftrag enthalten (Markennennungen, Ortsnennungen oder Verlinkungen). –

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Die ersten Tage unserer Reise an die Atlantikküste hatten wir in Bilbao verbracht. Im zweiten Teil unserer Reise führte uns der Weg weiter ins französische Baskenland, wo wir für ein paar Tage eine FeWo in einem alten Hotel mit direktem Blick auf die Bucht bezogen. Nie werde ich diesen traumhaften Blick vergessen.

 

Am zweiten Tag nach der Ankunft in Saint Jean De Luz stand der baskische Hausberg La Rhune (Udako Etxea – baskisch) mit einer Höhe von 905m auf dem Plan. Auf dem heiligen Berg der Basken verläuft direkt am Gipfel die Grenze von Frankreich und Spanien. Für die Basken ist es Tradition den Berg zu Fuß zu erklimmen und in etwa 4-5 Stunden ist die Pilgertour geschafft. Familien mit Kindern und ältere Herrschaften bevorzugen die Zahnradbahn aus dem Jahre 1924, die natürlich den heutigen Sicherheitsstandards entspricht. Ist ja klar *lach* :-). Eine Fahrt zur Bergspitze mit einem Tempo von gemütlichen 8km/h dauert ca. 35 Minuten. Die Tour war unterhaltsam und abwechslungsreich, auch weil ein mehrsprachiger Reiseführer ein paar Fakten an die Touristen weitergab.

 

 

Wir Naturliebhaber erfreuten uns an der schönen Aussicht über Berge und Täler. Die Kinder hatten zusätzlichen Spaß mit den Pottok-Wildpferden am Berg. Genauestens beobachten sie die Vierbeiner und freuten sich ein frischgeborenes Fohlen zu beobachten.

 

 

Oben angekommen konnten wir die spanischen Gipfelgruppen der Provinzen Labourd und Navarra von weitem sehen. Dafür hatten wir uns extra unser Fernglas eingepackt. Es gibt aber auch ein festmontiertes Aussichtsfernrohr, womit sich die Bergketten auch gut betrachten lassen, aber der Andrang ist groß. Die frische Luft und der weiter Blick dort oben war einfach wunderbar.

 

 

Die Abfahrt führte wieder an Felsen und Farnen vorbei und auf den Wanderwegen sahen wir etliche Wanderer die dem Berg La Rhune zu Fuß die Ehre erweisen wollten.

 

 

Derweil planten wir das Mittagessen, denn Frischluft macht hungrig und so fuhren wir nach Sare. Das kleine Örtchen hatte nicht nur auf der Landkarte unser Interesse geweckt. Es war auch der Ort, wo der Kinofilm: “Die Pariserin –  Auftrag Baskenland” gedreht wurde. Eine lustige  französische Komödie, die wir 8 Wochen zuvor im Kino genossen hatten.

 

 

Wir fanden es höchst interessant durch genau diese Straßen zu laufen, wo einmal das Filmteam gestanden hatte und schwelgten in Erinnerung an die Handlung der Story. In Fußnähe fanden wir auch ein klitzekleines Straßenrestaurant mit köstlichem Mittagessen.

 

 

Den nächsten Ausflug machten wir nach Bayonne und besuchten das baskische Museum in der Rue Marengo. Das Museum beherbergt in 20 Ausstellungsräumen etwa 2000 Exponate aus den Bereichen, Haushalt, Mobiliar, Kleidung, Volkskunst etc. Die Traditionen der Basken werden hochgehalten und so kann man auch verstehen, dass es in jedem Ort ein Pelota Spielfeld gibt. Die Einheimischen betätigen sich dort sportlich nach allen Regeln der Kunst. Die für Außenstehende schwer zu verstehende Spielregeln sind im Museum gut anhand von Bildern und Ausstellungstücken erklärt. Wettkämpfe werden gezeigt und auch Siegerehrungen. Gerne würde ich einmal bei einem Spiel in der Zuschauerreihe sitzen.

 

 

Auch wird in dem Museum über die traditionelle Schokoladenherstellung und den Walfang berichtet. Für uns gab es einen deutschen Museumsführer, darüber war ich sehr froh.

Die durch die Römer geprägte Stadt Bayonne wird von dem Fluss Adour und dessen Nebenarm Nive in drei Stadtteile getrennt.

 

Die historischen Fachwerkfassaden am Fluss sind Anziehungspunkt und eine Augenweide zugleich. Dort findet man auch kleine Cafes und nette Läden zum Verweilen.

 

 

Zurück in St-Jean-de-Luz wollte ich unbedingt die Kirche Èglise St-Jean-Bastiste sehen, wo Louis XIV am 9. Juni 1660 die spanische Infantin Marie-Therese heiratete. Leider war entweder die Tür verschlossen oder es waren so viele Menschen dort, dass es mir nicht möglich war ein gescheites Foto zu machen. Auch sind die Gassen im Zentrum recht eng, da kriegt man die Kirche leider gar nicht ganz aufs Bild *lach*.

 

 

Mir persönlich gefällt die Kirche in Ciboure wesentlich besser. Hier befanden sich fast keine Besucher, obwohl das Inventar nicht weniger prunkvoll ist.

 

 

Ciboure liegt mit seinem Hafen ganz nahe bei Saint Jean De Luz, nur getrennt durch den Fluß Nivelle. Oft waren wir zum Mittagessen dort, denn hier hatten unsere 2 Lieblings-Restaurants. Eins am Hafen, eins im Ort.

 

 

Und, dann zeige ich euch auch noch den Hafen von Saint Jean De Luz, der ist nämlich auch schön. :-)

 

 

Und, die Bucht bei Sonnenuntergang  ♥

 

 

Die Gegend ist einfach schön, der Hafen, die lieben Menschen, das gute Essen und die Architektur lenken vom Alltag ab und es macht Spaß sich einfach treiben zu lassen. Im mondänen Biarritz, der Stadt der Könige, fanden wir ein Restaurant direkt am Meer und konnten so ganz bequem beim geniessen unseres Essens die mutigen Surfer, die mit den Wellen ritten, beobachten.

 

 

Meer, Meer Meer, ich kann nicht genug davon bekommen. So sehr liebe ich es. Ehrlich gesagt kann ich es kaum abwarten, wieder träumend in der Abendsonne aufs Meer zu schauen. Das Baskenland ist einfach atemberaubend schön. Und die Menschen sind dort so sympathisch und freundlich, selbst wenn man – wie ich –  kein Wort französisch spricht. Mit Händen und Füßen geht es auch. Alles ist möglich, man braucht nur Mut und den Willen etwas Neues auszuprobieren. Alles klar? :-)

 

… ich gehe dann mal eine Runde laufen…..

 

 

Liebste Grüße,
Frau Augenstern

 

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– verlinkt mit Andreas Samstagsplausch 40/18


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Bärbel Bloggertreffen im Zillertal

Hallo Ihr Lieben,

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In Gedanken bin ich immer noch im schönen Zillertal, denn dort fand am letzten Wochenende unser Bärbel Bloggertreffen statt. Birgit und Gitti hatten uns schon letztes Jahr dazu eingeladen und so kamen fast alle Bärbels von nah und fern mit dem Auto und auch mit dem Flieger zum Treffpunkt an. Ganz viele wunderschöne Momente hat es gegeben und nicht nur Bärbels auch einige Partner waren dazu angereist. Mein Schatz hat mich auch begleitet und wir haben die Gelegenheit genutzt, am Anreisetag auf die Zugspitze (erstes Foto) hoch zu fahren und zwar mit der Tiroler Zugspitzbahn. Die Fahrt in der Luftseilbahn mit Gondel dauerte nur 7 1/2 Minuten. Man konnte gar nicht schnell genug gucken, da waren wir schon oben. Das Wetter war einfach perfekt für den Ausflug auf den Berg.

Zu unserem Erstaunen war es richtig warm dort oben, dass wir weder Mütze noch warme Jacken tragen mussten. Im T-Shirt sind wir über die Plattform des Plateau gelaufen, aber im Schatten war der Wind eiskalt.

Es war ein richtiges Erlebnis und der Blick von dort oben war einfach phänomenal, selbst den Eibsee konnten wir gut sehen und in weiter Ferne konnte man sogar München erahnen. Was für ein schöner Tag!!

Zu Mittag gab es eine leckere Rostbratwurst, in einer Höhe von 2962 m über NHN. :-)

Noch am Abend trafen wir uns im Wiesenheim und hatten viel Spaß miteinander. Hier sind Nadine, Christiane, Trixi, Kerstin, Marita, ich, Heike, Doreen, Birgit zu sehen. Nicole war auch mit dabei, sie hat mir freundlicherweise das Foto gemacht. Dankeschön ♥

Am Freitagmorgen fuhren wir an den Achensee, um den schönen Ausblick zu genießen.

Das Wasser ist türkisfarben und die Sonne einfach herrlich bei solchem Wetter, so dass wir uns nett in eines der Café setzten und ein Gläschen Prosecco tranken. Man gönnt sich ja sonst nichts *lach* und es war so schön zusammen mit Marita, Thomas, Nicole und meinem Schatz die Zeit zu genießen.

Nachmittags trafen sich alle Bärbels in Gittis Blickwinkel, in Schwaz und den Almabtrieb gab es direkt vor ihrer Tür. Das war vielleicht ein lautes Gebimmel!! Mir taten die Kühe so leid, weil sie die großen Kuhglocken am Hals hängen hatten und auch der Kopfschmuck sah so schwer aus. Einige konnten gar nichts sehen, liefen einfach nur hinterher, bzw. wurden von den Bauersleuten angetrieben.

Abends kehrten wir ins Schloss Freundsberg ein, auf dem Weg dorthin habe ich einige Bärbels + Männer geknipst. Alle sind nicht drauf, Nicole, Birgit, Gitti und ich fehlen, aber da das Foto so schön ist, zeige ich es trotzdem.

Das Schloss war der Stammsitz der Ritter von Freundsberg. Die erste Burg entstand um 1150 und die Kapelle wurde 1177 gebaut. Das Museum gehört seit 1948 der Stadt Schwaz. Dort wurden wir mit einem Glas Rosèssekt empfangen und schwatzten nett auf der Terrasse. Später wurde feist gespeist. Die österreichische Küche mag ich wirklich gern und so bestellten wir uns eine Pressknödelsuppe mit Graukäse, die hat sehr gut geschmeckt und Schlutzkrapfen, gefüllt mit Spinat und Graukäse. Der Graukäse hat es uns Bärbels ja auch echt angetan und so habe ich mir von der lieben Ingrid auch noch ein Stück für Zuhause mitbringen lassen. Sie riet mir, gut verpackt musste er sein, denn er duftet *lach*. Nach dem Essen hat uns Gittis Mann durch das Schloss geführt und einiges über die Geschichte erzählt. Richtig schön war das und sehr informativ.

Zum Schluss gab es noch ein Bärbel Gruppenfoto mit allen, die zum Bloggertreffen angereist waren und zwar nach derselben Reihenfolge, wie damals am Brunnen 2016 *hihi* und Naddel hat wieder alles gegeben *lach*!! Schade, das Rosi, Bettina, Biggi und Vera leider nicht kommen konnten, es wäre so schön gewesen, alle Bärbels wiederzusehen. ♥

Von links nach rechts: Doreen, Christiane, Heike, Gitti (ohne Blog), ich, Ingrid, Birgit, Trixi, Nicole, Kerstin, Marita und Naddel. :-)

Am Samstagmorgen trafen sich die Bärbels zum Mitbringseltauschen. Da war vielleicht was los – wie die Hühner im Hühnerstall *lach*. Wundervolle Geschenke durften wir auspacken. Von Trixi gab es das “My Home” Holzbrett, Nicole hat aus Kleiderbügeln ein einen Herbstgruß gebastelt, Doreen hat ein Notizbuch mit Handlettering verziert und ein Rezept hinein geschrieben, Kerstin hat Risotto mitgebracht, von Heike gab es Blumenzwiebeln und einen Schmetterling für den Garten, Marita hat ein Täschchen bestickt und genäht, Birgit hat Servietten hübsch verpackt, Naddel hat für jeden eine herzliche Karte geschrieben und “Remember me” dazugelegt, Christiane hat für jede Bärbel ein Ton-Herz gewerkelt und Ingrids Geschenk ist der Knaller!! Sie und Peter hatten für alle Bärbels ein T-Shirt designt und zwar mit unserem Bloglogo, Namen und Pusteblumen. Meine Mitbringsel habe ich leider vergessen zu fotografieren. Ich hatte Tassenteppiche für die Mädels genäht. Aber schaut euch jetzt mal die Geschenke an!! Ganz schön kreativ die Mädels, nicht wahr!! :-)

Nach dem Geschenkeaustausch fuhren wir zu den Kristallwelten und anschließend zur Gramai Alm mitten im Naturschutzgebiet des Alpenpark im Karwendel. Ein wunderschönes Fleckchen Erde und es sieht so aus, als gehe die Welt vor den Bergen zu Ende. So erhaben sind die Berge, dass man ganz still wird und sich klein fühlt… Dann schauten wir uns noch den Streichelzoo mit den Ziegen, Hasen, Gänsen und anderem Gefieder an, bevor es zum gemütlichen Teil des Tages überging.

Zwischendrin wurden natürlich auch wieder Fotos gemacht, mit den tollen T-Shirts von Ingrid!!!!

 

Von hinten *lach*, das war ein Spaß!!♥

 

Damit möchte ich mich heute von euch verabschieden und wir sagen Birgit + Olli und Gitti + Egon nochmals ganz recht herzlichen Dank für die tolle Organisation. Das Bloggertreffen war so schön!! ♥ Das nächste Bärbel Bloggertreffen wird 2019 von Marita in Rheine ausgerichtet, aber vorher treffen sich die Bärbels noch zum Nähtreffen im November bei Heike. Hach, darauf freue ich mich schon sehr, denn ♥ Wiedersehen macht Freude ♥!! Ihr Lieben, ich wünsche euch ein schönes Wochenende. Vielleicht mögt ihr auch noch bei uns Bärbels vorbeischauen. Die liebe Marita hat heute auch bei Bärbel bloggt über das Bloggertreffen geschrieben. Also gehabt euch wohl und genießt den schönen Herbst. Ich schaue jetzt noch schnell bei Andreas Samstagsplausch vorbei und sage Winke winke. ♥

Viele, liebe Wochenendesgrüße und macht es euch fein!

Annette


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Mit Stella an der französischen Atlantikküste

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Kreativlabor Berlin. Das Schnittmuster “Stella” wurde mir zum Designnähen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Im Blogpost befindet sich ein Link zu den Produktseiten von Kreativlabor Berlin.

 

Frankreich ist eigentlich immer eine Reise wert, besonders wenn man im Süden Deutschlands wohnt, da ist die Anreise nicht so langatmig. Trotzdem haben wir uns wieder in den Flieger gesetzt. Erstes Ziel war Bilbao und anschließend noch ein paar Tage mit dem Mietwagen ins Baskenland, nach Frankreich. Wir lieben Land und Leute sehr und gönnen uns manchmal einfach eine Auszeit an der südlichen Atlantikküste.

 

 

Schon im Frühling wurde das “Damen Shirt Stella” in der Probenähgruppe von Kreativlabor Berlin getestet. Zu dem Zeitpunkt war ich allerdings noch mit einigen anderen Dingen, wie das Geschenk zum 90. Geburtstag der Patentante (April), die Monstera Dany Tasche (Mai) und noch diversen UFOs beschäftigt. Also fragte ich Julia später, ob ich vielleicht die Stella “Designvernähen” dürfe? Nach der Zustimmung legte ich mich gleich ins Zeug und nähe drei Stella Shirts an einem Nachmittag für den Urlaub. Dieses Gestreifte hier, ist das erste Shirt und die zweite Stella, nähte ich aus zwei unterschiedlichen Stoffen. Die Nr. 3 findet ihr weiter unten, hier in diesem Post.

Ich bin super zufrieden mit dem Schnitt und die Passform ist einfach perfekt! Erst dachte ich, die Brusttasche kann man auch weglassen. Aber sie ist wirklich ein Eyecatcher und super praktisch, besonders wenn man seine Lesebrille ständig suchen muss *lach*. Ihr ahnt schon, was jetzt kommt.  – Ja, stimmt, ich nutze die Brusttasche sehr gerne als Brillengarage nicht nur Zuhause, auch wenn wir unterwegs sind. Schämen tue ich mich dafür nicht. Hihi, ich war ja immer schon praktisch veranlagt und die Taschentiefe ist einfach perfekt um das Spekuliereisen verstauen zu können. *Spekuliereisen? Hilfe, ein Wort aus meiner Kindheit!! Kennt das noch jemand? Spekulieren, das bedeutet bei uns im hohen Norden neugierig schauen, und Eisen nun ja, früher waren Brillen fast ausschließlich aus Metall. Also hat das zusammengesetzte Wort doch tatsächlich eine einleuchtende Bedeutung.

 

Zurück zur Stella, das Shirt ist bequem und durch den runden Bogen, unten am Saumende irgendwie peppig, also alles andere als langweilig. Die Schultern sind leicht überhängend und der Halsausschnitt bequem geformt. Für größere Größen gibt es Brustabnäher, die habe ich mir allerdings gespart, denn bei meiner kleinen Größe sind Brustabnäher vollkommen überflüssig *lach*. Beim Zuschnitt reicht 1m Jersey Stoff, mit einer Breite von 1,40m (für alle Größen) vollkommen aus. Solche Stoffstücke habe ich ja noch in Mengen im Stoffkeller liegen. Für die Brusttasche habe ich das Streifenmuster versetzt auf die Vorderseite aufgenäht, so ist sie trotz der monotonen Streifen gut sichtbar. Die Fotos entstanden am Strand von Ciboure und in Bayonne in Frankreich.

Hier zum Schluss noch mein drittes Shirt, *hihi* ich möchte euch ja nichts verheimlichen. Das Foto wurde in Bayonne gemacht, an dem Tag als wir das baskische Museum besuchten. Bitte nicht auf die Farbkombination von Shirt und Hose achten *lach* im Urlaub bin ich manchmal sowas von entspannt *hehehe*. ;-)

 

Über meinen Urlaubsbericht aus dem französischen Teil des Baskenlandes berichte ich später noch, dafür muss ich erst schöne Fotos aussuchen und möglichst nicht zu viele *lach*.

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Ihr Lieben, macht es euch fein!

 

Viele liebe Sommergrüße,
Annette
Schnitt und Nähzutaten:
Ebook: Stella von Kreativlabor Berlin
genähte Größe: 36 (M)
Stoff: aus dem Nähkeller

 

Linkpartys:

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✿ Bilbao – Urlaub in Spanien

In den Ferien waren wir wieder in Frankreich, aber der Flieger brachte uns zuerst nach Bilbao, ins spanische Baskenland, dass wir so sehr lieben. Mein Liebster sagt, dort gibt es sehr, sehr gutes Essen. Ja, wir sind Leckermäuler und lieben die spanische und französische Atlantikküste wirklich. Gerade im Juni ist es dort noch nicht so heiß und auch die Touristenstürme lassen noch auf sich warten. Wer Ruhe und Erholung sucht, ist hier genau richtig!

 

 

Nach unserer Ankunft auf dem Flughafen in Bilbao brachte uns der Bus 3247 ins Zentrum der schönen spanischen Stadt. Dort suchten wir gleich unser Hotel auf und bezogen unser Familienzimmer, mit einem überdimensionalen Familienbett, das 4x2m groß war. Sie hatten einfach zwei große Doppelbetten zusammengeschoben. Für die Kinder – ein Traum!! Gleich nach dem Auspacken der Koffer machten wir einen Spaziergang durch die schönen Straßen Bilbaos, auf der Suche nach leckeren Tapas.

 

Mein Liebster hatte sich bestens informiert und wollte auch unbedingt in das legendären Cafe Iruña Bilbao, dass es schon seit 1903 gibt. Um einen kleinen Tisch im historischen Innenbereich zu erhalten, haben wir ein bisschen gewartet. Dann wurde ein 2er Tisch frei und wir organisierten noch zwei Stühle und waren total happy mit der Sitzgelegenheit. Bestellten dann per Finger zeigen, unsere Tapas und warteten auf das gute Essen. Die Kinder waren nicht zufrieden, ja ich muss zugeben, Pizza gibt es hier definitiv nicht!! ;-) Dafür aber viele andere Leckereien und Köstlichkeiten.

 

Meine Männer standen dann doch noch zweimal, für die leckeren “Pinchos Morunos” Spieße an. Sie sind aus Schinken, werden herzhaft gewürzt und auf langen Stahlspießen gegrillt. Weit über die Grenzen sind sie bekannt und machen ihrem Ruf alle Ehre. Wenn man sich neben dem seitlichen Eingang ans Fenster stellt, kann sehen wie sie auf dem Grill gebraten werden. Sehr köstlich!!
Ich liebe ja alle spanischen Reis- und Gemüsegerichte, so auch wie diese kleinen Schälchen mit Arroz con Curry y pollo (Reis mit Curry und Hühnchen) und gegrilltes Gemüse dazu. So lecker!! Diese Tapas fanden wir in einer anderen Tapa Bar, Pure Brasa.

 

Am nächsten Tag, direkt nach dem Aufwachen frühstückten wir nicht im feinen Hotel, sondern in einer kleinen Cafe Bakery namens WICHI Plaza del Ensanche 9, Bilbao, ein paar Gehminuten vom Hotel entfernt. Dort habe ich festgestellt, wieviel von meinem Spanisch noch übriggeblieben ist. Leider fast gar nichts mehr aber es ging durchaus auch wieder mit Händen und Füßen. Die Spanier sind sehr freundlich. Und, wenn sie mal ungeduldig werden (weil die Schlange hinter uns so lang war), hat man durchaus Vorteile, wenn Kinder dabei sind. Hihi!! :-)
Bei uns auf unserem Tisch standen: 2 Cafe Latte, Napolitano Triangel, Zum Naranja Natural, Chocolate Classique, Pintxos Varios, Donuts Choco und Aqua con Gas. Alles zusammen Total Euros: für 16,90€ für 4 Personen. Da kann man echt nicht meckern.
Für das Guggenheim Museum hatten wir schon von Zuhause aus Eintrittskarten bestellt und hatten uns gewundert, weshalb an dem Wochenende die Nachfrage so überaus groß war. Den Grund dafür entdeckten wir mittags um 11 Uhr, im Zentrum Bilbaos ….
Am 20. Mai fand nämlich dort das baskische Volksfest Bizkaiko Dantzari Eguna 2018 statt, das zum 4. Mal in Bilbao veranstaltet wurde. 80 baskische Volksgruppen mit den unterschiedlichsten Trachten nahmen an dem Festumzug teil und insgesamt 3500 Menschen waren auf den Straßen unterwegs, um die baskischen Traditionen hochzuhalten. Mein Sohn zählte auf einem der Busparkplätze 39 Buse in Reihe. Beendet wurde das Fest um 16:30 Uhr.
Wir schauten das Spektakel ganz in Ruhe an und freuten uns über diese außergewöhnliche Attraktion. Als wir vor dem Museumsbesuch noch ein bisschen Zeit hatten, schauten wir uns noch den Flohmarkt an, der auf dem Plaza Nueva stattfand. Es war ein sehr traditioneller Flohmarkt, auf dem ausschließlich Männer ihre Sachen an den Mann oder die Frau brachten.
Im Angebot standen viele Zeitschriften, Bücher, Schallplatten, Münzen, Anstecknadeln aus allen baskischen Regionen, kleine Weihwasserbecken, Fingerhüte, Fingerringe die ihre Farbe wechseln, die typischen Baskenmützen, aber auch Vögel was uns gar nicht gefiel!
Anschließend spazierten wir weiter in Richtung Guggenheim Museum. Vor Jahren waren wir schon einmal dort gewesen, in diesem schönen silbernen Bau, das von dem Architekten und Amerikaner Frank O.Gehry stammt. Ich erinnerte mich daran, wie schwer es schon beim letzten Mal war, das Museum ganz aufs Foto zu bekommen. Dafür sollte man auf die andere Flussseite wechseln und ein gutes Objektiv in der Tasche dabeihaben, sonst schafft man es einfach nicht. Der Bau ist so imposant und wunderschön und ich kann mich daran gar nicht satt sehen. Eigenartig empfand ich das Aussehen der Titanplatten am Museumsbau, irgendwie glänzen sie nicht mehr so stark, wie noch vor 16 Jahren. Ja, sie sind an manchen Stellen matt geworden. Da nagt wohl der Zahn der Zeit! – Hier der Blick von der Brücke aus, mit der Spinne “Maman” im Vordergrund. Sie wurde von Louise Bourgeois entworfen und ist für Spinnenhasser schon ein bisschen gruselig.

 

Natürlich haben wir uns die Ausstellungen im Inneren genauestens angeschaut und sogar die Kinder hatten ihren Spaß. Im Erdgeschoss gibt es riesige Skulpturen aus rostigem Eisen, in denen man wunderbar verstecken spielen kann. ;-) Auch Echo und weitere Klangübungen sollte man dort unbedingt ausprobieren. Natürlich musste ich mich vor dem Guggenheim Puppy von Jeff Koons fotografieren lassen. Der Hund gilt mittlerweile als Wahrzeichen von Bilbao. Für das Original wurden 17.000 Blumen nach Vorstellung des Künstlers auf die Hundeskulptur gepflanzt. Cool oder?
Das war auch schon unser letzter Tag in Bilbao. Am nächsten Morgen holten wir den Leihwagen, den wir schon Zuhause reserviert hatten ab und fuhren damit über die französische Grenze. Dort verbrachten wir weitere schöne Urlaubstage in San Jean de Luz und Umgebung. Unbedingt wollten wir aber auch diesmal den baskischen Hausberg, La Rhune besteigen.
Über die Fortsetzung unseres Urlaubs berichte ich aber ein anderes Mal. :-)

Ihr Lieben, ich hoffe unser Ausflug hat euch gefallen und ihr habt vielleicht sogar  Lust bekommen auch mal nach Bilbao zu reisen. Gerade für einen kurzen Wochenendtrip ist es super geeignet, weil man im Zentrum bestens auch ohne Auto auskommt und das Essen – einfach himmlisch!! Es gibt wirklich viel zu sehen, die Stadt ist so interessant und das Einkaufen macht große Freude. Auch ist Bilbao eine gute Alternative zu Bordeaux als Ankunftsflughafen. Und, der Besuch im Guggenheim Museum ist wirklich ein schönes, kulturelles Ereignis. Ich hatte ja schon über Hossegor, berichtet mit dem Traumstrand. Nächsten Samstag schreibe ich über die Fortsetzung, also den französischen Teil unseres schönen Urlaubs im Baskenland 2018.

Ihr Lieben, macht es euch fein und genießt den Sommer!
Liebste Grüße,
Frau Augensternchen
verlinkt mit Andreas Samstagsplausch und dem verspäteten Freutag ;-)
und der Urlaubslinkparty von Nähfrosch

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✿ Wangerooge – Erholung ist eine Insel….. Teil 3

Letztes Jahr verbrachten wir wieder unsere Ferien auf Wangerooge, auch um die gestrandeten Pottwale wiederzusehen.
Bestimmt hattet ihr von den gestrandeten Pottwalen, die im Wattenmeer vorletzten Winter gefunden wurden gehört. Die armen Tiere hatten höchstwahrscheinlich ihre Orientierung im flachen Wasser verloren und verhungerten. Kraftlos verendeten sie am Strand.

Insgesamt wurden 29 tote Pottwale an der Nordsee gefunden, nicht nur bei uns sondern auch in Frankreich und England.

 

Zwei von Ihnen beendeten ihre klägliche Reise auf der Insel Wangerooge und eines dieser Tiere wird im Nationalparkhaus Wangerooge, das auch als Rosenhaus bezeichnet wird, der Öffentlichkeit zur Schau gestellt. Zum ersten Mal in der Geschichte zeigt man dort unter freiem Himmel das Gerippe eines dieser Tiere, dass war auch für den niederländischen Tierpräparator Aart Walen etwas ganz Neues. Er war im letzten Jahr noch damit beschäftigt, die einzelnen Knochenteile zu spachteln, bzw. ihnen den letzten Schliff zu verpassen. Wer noch mehr über die Pottwale erfahren möchte, klickt direkt auf die Nationalpark Webseite. :-)
Das Nationalpark Haus Wangerooge befindet sich im Rosenhaus, direkt am Rosengarten und vor zwei Jahren wurde es komplett renoviert und auch umgebaut. Vor dem Umbau war das Rosenhaus zwischenzeitlich in die Räume der alten Grundschule ausgelagert. Doch nun erstrahlt es in neuem Glanz. Nun ist nicht nur die untere Etage barrierefrei zu erreichen, auch das obere Stockwerk ist mit dem Fahrstuhl gut erreichbar.Im Rosenhaus erfährt man viel über den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Hier gibt es viele Informationen über die Tiere, die auf der Insel leben, welche Wattwürmer gibt es hier, wie heißen die Muscheln die man am Strand findet und welche Vögel brüten auf Wangerooge. Wer sich nicht nur für die Fauna, sondern auch für die Pflanzenwelt im Küstenbereich interessiert, ist hier bestens beraten. Kinder können einen eigenen Kescher basteln oder auch z.B. an Spülsaumerkundung teilnehmen. Und über Seehunde kann man dort auch viel erfahren, die gibt es nämlich dann und wann auch auf den Ostfriesischen Inseln.

 

 

Hier werden auch Wattführungen angeboten. :-) Und anschließend werden die Gummistiefel ordentlich abgespritzt und zum Trocknen aufgereiht. :-D

 

Hach und Urlaub ist so etwas schönes – einfach die Seele baumeln lassen und tief durchatmen. That’s it!! Aber das schöne ist, hier kann man auch etwas für die Umwelt tun, auch wenn man sich vielleicht erstmal darüber informiert, wie schlimm die Meere schon mit Müll verschmutzt sind. Hey, da können wir alle doch mithelfen und einfach auf Plastik Müll verzichten. Joghurt macht man sich selbst zuhause. Einkaufstüten näht man sich aus Stoff selbst und weitere Beispiele fallen euch bestimmt auch noch ein. Jeder ist gefragt – wenn es um die Welt geht. Heute ist der Tag an dem jeder starten kann. Also, was trägst du dazu bei?
Wer Wangerooge auch einmal besuchen möchte, fährt mit dem Zug oder Auto bis Harlesiel und steigt dort auf die Fähre und auf der Insel gleich in die Ineslbahn. Oder für ganz sportliche, … mit dem Flugzeug kann man auch durch die Lüfte fliegen. :-) Und dann ruck zuck den Wind um die Nase wehen lassen, also raus an den Strand! Aber bitte barfuss. :-)
Teil 1 und Teil 2  könnt ihr euch gerne auch ansehen. :-)
Liebste Nordseegrüße und genießt den Juni,
Frau Augensternchen

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✿ Hossegor – Urlaub in Frankreich

Kennt ihr HossegorSoorts-Hossegor liegt etwa 21 km nördlich vom mondänen Biarritz entfernt und ist ein wunderschönes, kleines Örtchen direkt an der französischen Atlantikküste, 
nicht nur ein Paradies für Surfer.

Im letzten Sommer trieb es uns nach langer Zeit wieder einmal nach Frankreich. Erst mit dem Flugzeug nach Bordeaux und dann etwa 2 Autostunden weiter über die A63 nach Hossegor, im Département Landes, in der Region Nouvelle-Aquitaine am südlichen Atlantik.

Wir hatten ein gepflegtes Ferienhaus gebucht, nur ca. 200m Fußentfernung vom feinkörnigen Sandstrand. Im Juni empfanden wir es angenehm kühl und auch sehr ruhig, mit wenig Tourismus. Die meisten Urlauber, besonders Surfer besuchen diese Region in den wärmeren Sommermonaten (Juli-September), dann pulsiert das Leben in den Bars am Strand und Wellenreiten steht hoch im Kurs.

Wir vertragen allerdings diesen Trubel nicht und reisen lieber im Frühsommer ans Meer.
Unser Ziel ist Entspannung, gutes Essen, ein Klimawechsel und das Rauschen des Meeres zu hören. Überall gibt es kleine Restaurants, die Köstlichkeiten und auch frisches aus dem Meer anbieten. Wer gern selbst kochen möchte, findet in der Markthalle “Les Halles” in Hossegor alles, was er dafür braucht.

Die Einheimischen treffen sich sonntags in der Halle, zum Mittagessen
oder für einen kleinen Plausch am Stehtisch mit Käse, Wein und/oder Café.

Wer im großen Einkaufszentrum der Stadt einkaufen möchte, hat danach keine Wünsche mehr offen. Was es hier nicht gibt, gibt es nicht. Die Artikelvielfalt ist mehr als ausreichend.

 

Als ich das erste Mal den Laden betrat, blieb mir fast der Mund offen stehen.
So eine reiche Auswahl an Lebensmitteln hatte ich zuvor nicht gesehen.

 

Im Supermarkt findet man gefühlte 30 Buttersorten und die Käsetheke streckt sich fünf Meter entlang der gesamten Lauflänge des Einkaufszentrums, Fischen, Meeresfrüchten, Fleisch, Obst und Gemüse und all dem was das Herz begehrt.

 

Etliche, wirklich gute, kleine Restaurants sind in Hossegor ansässig und es macht Spaß ganz neue Gerichte einfach mal auszuprobieren und der Nachtisch ist ein Muss. 😋
Hier ein Café Gourmet, da weiß man nie was man bekommt, aber lecker ist es immer.

Die Menschen sind sehr freundlich und offenherzig, auch dann wenn man kein einziges Wort Französisch spricht. Vielenorts kommt man auch mit Englisch oder mit “Händen und Füßen” weiter. Selbst der Campingplatz ist empfehlenswert, so wie mir meine Nachbarin berichtete.
Ein Leben wie im Paradies, fernab von Stress und Ruhelosigkeit.

 

Der Strand in Hossegor – Plage de la Gravière ist sehr beliebt.

Zum Schwimmen ist die Brandung allerdings viel zu stark, manche lassen sich jedoch nicht von dem starken Wellengang abhalten und geangelt wird fast überall.

Direkt neben Hossegor liegt der Ort Capbreton mit ca. 8500 Einwohnern und die beiden Orte sind nur durch den Seitenarm der Adour getrennt. Capbreton ist vom Strand aus in guter Sichtweite zu erkennen. Einige Restaurants, die direkt am Strand liegen, sind auch zu Fuß von Hossegor aus in wenigen Minuten zu erreichen, weil sie vor der breiten Flussmündung liegen. Möchte man aber in die Altstadt fahren, nimmt man am besten das Auto.

Besondere Ausflugsziele in Capbreton sind die berühmte, lange Seebrücke aus Holz, ein fast 70m hoher Leuchtturm, der noch in Betrieb ist, Architektur aus dem 15. und 16. Jahrhundert, tolle Sandstrände, ein Wellnesszentrum und ein imposanter Jachthafen.

In dem Badeort gibt es etliche, gute Strand-Restaurants.

Einige von ihnen haben wir mehrmals besucht und ich hatte ein Favorit, das Restaurant, das Chez Papa Joub, an Les Terrasse de L’Ocean. Mein Lieblingsgericht, der Salade Papa Joub, ein Traum!
Anschließend gab es einen Spaziergang am Strand, bei dem raueren Küstenklima, ist die Vegetation eher karg. Viele Blumen sind im Juni eher selten. Weiße und rosafarbene Oleander findet man dagegen oft, auch andere Küstenblümchen sind vertreten.
Am See – Lac d’ Hossegor wird Stand-up-Paddling angeboten, das macht wirklich großen Spaß. Mit Barfuß wartet man durch den Schlamm und zieht das Paddle Board ins Wasser. An einem Knöchel wird per Klettverschluss die Board Leine befestigt und dann kann es losgehen.

Der See lädt einfach zum Verweilen ein, man kann sich aber auch Paddelboote ausleihen. Wir lieben es uns in der Natur aufzuhalten. Es ist ruhig, die Luft ist angenehm frisch im Juni

und die Erholung kommt von selbst.


Wer mehr über das Baskenland, den typischen Baustil der Basken, ihre Sprache und Kultur herausfinden möchte, fährt am besten nach Bayonne. Dort gibt es ein Baskisches Museum, wo es sogar einen Ausstellungsführer in deutscher Sprache gibt.

 Hossegor liegt ganz nahe an der Landesgrenze zu Spanien und mit dem Mietwagen erreicht man schnell
das spanischen Baskenland.

 

Ein Tagesausflug nach San Sebastián stand auch
bei uns auf dem Plan.
Hier sind mein Liebster und ich vor vielen Jahren ein Paargeworden und wir wollten unbedingt den Kindern

zeigen, wie wunderschön es dort ist.

Ein Revival sozusagen. :-)

 

 
San Sebastián liegt am Golf von Biskaya.
Diese Region Spaniens ist berühmt durch die wunderschönen Sandstrände.

 

Die muschelförmige Bucht, die auch La Concha (die Muschel) genannt wird,
ist der Eyecatcher der Stadt.

Am Vormittag fuhren wir mit dem Auto auf der A63 über Bayonne nach Saint-Jean-de-Luz und dann weiter über die Grenze nach Spanien. In San Sebastián angekommen frühstückten wir in einem kleinen Back Shop, namens Gogoko Goxuak. 

 

Zu Fuß lässt sich die Altstadt und der Stadtstrand gut erreichen. Mit Kindern ist der Besuch des Ozeanariums am Plaza Carlos Blasco de Imaz ein absolutes MUSS.
Schon bei meinem ersten Besuch war ich vollkommen fasziniert von dem 360º Glastunnel, der wie eine Straße unter dem Meer aussieht. Total spannend all die Fische, Quallen, Seepferdchen und auch Haie von unten anschauen zu können. Das nächste Mal möchte ich unbedingt wieder dort hin.
Donostia (der baskische Name von San Sebastián) ist die Hauptstadt der Provinz Gipuzkoa.
Im 19. Jahrhundert war es die Sommerresidenz von Kaiserin Isabella der II., durch sie erlangte die Stadt ihren Ruhm. Heute ist San Sebastián berühmt für die gute Küche und die Filmfestivals, die jedes Jahr im September stattfinden.

 

 

San Sebastián hat wirklich ihre Reize. Der Strand, der Bootsanleger, die Sternen Köche in den Restaurants, das mondäne Flair – einfach schön anzusehen.

 

Unser Tagesausflug war damit aber noch nicht ganz beendet. Auf dem Rückweg nach Frankreich fuhren wir über Saint-Jean-de-Luz zurück.  Die französischen Stadt, mitten im Baskenland, wurde berühmt durch die Heirat von Ludwig XIV und Maria Theresia von Spanien. 
Im Zentrum der Altstadt steht die Saint-Jean Baptist Kirche, hier wurde im Jahre 1660 
die Trauung der beiden vollzogen. Nicht nur historisch, auch architektonisch ist die Gegend sehr interessant. An der Strandpromenade von Saint Jean de Luz finden sich verschiedene Baustile, besonders schön finde ich die verspielten Art Deco Villen. 
 
 

Direkt neben Saint-Jean-de-Luz liegt Ciboure und auf dem grünen Hügel stehen baskisch-landaisischen Villen. Dieser speziell baskische Baustil aus den 1920er -1930er Jahren ist typisch für die Region. Das besondere an ihnen ist der weißgekalkte Anstrich, das Fachwerk und die einfache Form der Dächer, die leicht überhängen. Meist stehen sie in einer rein grünen Landschaft und das Fachwerk hat oft eine dunkelrote, grüne, braune und machmal auch blaue Farbe.

 

Die Architektur in den Stadtzentren “centre-ville” ist ausgesprochen schön, besonders mag ich die Häuser aus dem 16. Jahrhundert, mit den hohen Fenstern, den Fensterläden und den gedrechselten Geländern in den engen Gassen.
Traditionelle Leckereien findet man überall und in Biarritz gibt es auch ein Schokoladenmuseum. In den Bäckereien der Stadt, wird meistens der “Gâteau Basque”angeboten.
Das ist ein französischer Mandelkuchen nach baskischem Rezept.
Gebacken wird er mit einer Füllung aus Vanillecreme oder auch mit dunklen Kirschen.
Mir ist Frankreich sehr ans Herz gewachsen. Früher wollte ich überhaupt nicht nach Frankreich reisen, weil mir alles so fremd erschien. Doch durch die freundlichen Menschen,
fühlt man sich hier wirklich Willkommen und gut aufgehoben.
Das Essen ist ein so köstlich.
Das Meer, die Wellen und die frische Luft – Erholung pur.
Eine Reise an die französische Atlantikküste ist auf jeden Fall eine schöne Bereicherung.

 

 
Wissenswertes und kleine Tipps:
 
Die Autobahn Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h sollte man unbedingt einhalten. Hohe Strafen drohen bei Verkehrsdelikten. Man passt sich schnell an den geregelten Verkehr an. Auf der Autobahn gibt es Mautstellen, wo entweder das Münzgeld in ein Fangnetz geworfen wird oder man zahlt per Kreditkarte. Bei den sensorgesteuerten Mautstellen fährt man einfach durch die “Lesestation” und die Gebühren werden elektronisch abgebucht. Kleines Geld wird dort verlangt. Beträge zwischen 1,80 – 3,60€ sollte man pro Mautstelle bereit halten. So betrug der Betrag für die Rückreise von Hossegor nach Bordeaux zum Flughafen, auf der A63 (Salles) ca. 9€.
Wer in den Einkaufsläden nach Mineralwasser ohne Kohlensäure sucht, findet es unter diesem Namen: “eau minerale naturelle” oder kurz “eau plate” oder mit Kohlensäure: “eau minerale naturellement gazeuse“. Butter heißt hier: “le beurre” und eine Flasche Milch: “bouteille le lait“, Erdbeermarmelade: “confiture de fraises“.
In den Restaurants gibt es sowohl den Mittagstisch: “Midi” 12-14 Uhr als auch das Abendessen “Soir”: 19:30 – 21:30 Uhr, wer lieber seine Hauptmahlzeit später am Tag ein nimmt. In den Speisekarten findet man Gerichte wie: eingelegte Ente: “Confit de Canard”,  Miesmuscheln in Weinsauce mit Pommes Frites: nach Art des Hauses: “Moules marinières, frites maison”,  gegrilltes Rippenstück vom Rind: “Entrecôte grillée” oder ein Rib-Steak: “Côte de bæuf” sind Delikatessen. Leckere Nachspeisen sind: gebrannte Creme: Crème brûlée à la vanille, Baskischer Mandelkuchen mit Kirschen: “Gâteau basque à la cerise.

Und du? Reist du gerne nach Frankreich? Ich habe es lieben gelernt und jedes Mal wieder beschließe ich im nächsten Herbst einen Französischkurs an der Abendschule zu belegen. Vielleicht klappt es ja irgendwann. :-)

Ihr Lieben, macht es euch fein und genießt die Zeit!
Liebe Grüße,
Frau Augensternchenverlinkt mit Andreas Samstagsplausch
Nicoles Mai Meer Sammlung


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✿ Wangerooge – Erholung ist eine Insel….. Teil 1

Inselfeeling – genau das ist Erholung für uns! Bilder und Momente sprechen manchmal genug Worte aus, deshalb zeige ich euch heute die erste von drei *Bildgeschichten, mit ganz wenig Worten….*

Wolkenbilder und Sonnenuntergang…

 

 

Abendstimmung

 

 

Möwenflug

 

 

Wolkenmeer

 

 

Wind und Wolken

 

 

 

Strandleben

 

 

Abendspaziergang

 

 

schauen, so weit der Blick reicht

 

Sonnenuntergang

 

Was für ein Licht!

 

 

Ich kann davon nicht genug bekommen.

 

 

Wunderschön, dieser Moment, wenn die Sonne untergeht.

 

Ihr Lieben, ich atme noch einmal tief durch und wünsche euch eine gute Woche!
Macht es euch fein und sucht Ruhepausen.Liebste Grüße,
Frau Augensternchen

Teil 2 und Teil 3 könnt ihr euch auch gern noch anschauen.

 


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✿ Heidelberger Herbst 2017

Zum 48. Heidelberger Herbst wurde am letzten Wochenende geladen und wir haben auch wieder mit dabei. Mein Sohn meinte, als wir auf der Hauptstraße unterwegs waren: „Wo ist denn der Heidelberger Herbst?“ Die Antwort war: „Schau mal, hier überall“! :-) Und wirklich, in der ganzen Innenstadt wurde wieder an zwei Tagen volles Programm geboten. Die traditionelle Eröffnung fand am Samstag um 11:00 Uhr statt, dann gab es Life-Musik, Kunsthandwerkermarkt, einige Flohmärkte und viele leckere Köstlichkeiten.
Wir waren allerdings erst zum „Familien-Herbst“ am Sonntag gekommen und erhofften uns ein leckeres Mittagessen und natürlich gute Unterhaltung. Vielleicht noch ein Schnäppchen, denn auch die Geschäfte in der Altstadt hatten geöffnet. Sehr überrascht gingen wir auf dem Uniplatz schauen. Dort war es viel leerer als im letzten Jahr. Etliche Stände fehlten, so kam es uns vor.
Um 12:00 Uhr hielt sich der Andrang wirklich noch in Grenzen. Vom Wetter her war es trocken und kühl, nur in den Sonnenmomenten zogen alle ihre warmen Jacken aus und sonnten sich in den Sonnenstühlen, die überall auf dem Karlsplatz aufgestellt waren. Schön war es dort, mit dem direkten Blick auf die Schlossruine.
Zuerst besuchten wir den Mittelalterlichen Markt auf dem hinteren Uniplatz. Dort wurden wir von der mittelalterlichen Musikgruppe Furunkulus angelockt. Eine recht urige Band, mit lautem Getöse und Dudelsackmusik. Hihi, nichts für empfindliche Ohren fand mein Sohn und hielt sich teilweise die Ohren zu. Hauptsache laut, aber nicht schlecht. Auch sahen wir Gaukler, Jonglagen und anderen Klamauk.
Auf dem vorderen Universitätsplatz fanden wir edle Gewänder, Lederwaren und Schmuckstücke.
Hier in der Gegend gibt es häufiger mittelalterliche Feste,
deshalb ist auch die Kleiderauswahl viel größer als anderswo.
Zum Beispiel bei dem  Mittelaltermarkt in Worms bekommt man Rabatt, wenn man “gewandet” angezogen kommt. Schön, dass all diese alten Sitten und Gebräuche gepflegt werden.
Auch Ritterfeste sind hier gern gesehen,
da muss natürlich auch die Dame von Welt gut unterwegs sein.
Die Trinkhörner dürfen auch nicht fehlen.
Dann noch “Haarbändiger”  ;-).
Vielleicht noch ein edles Geschmeide?
Auch der Haus- und Hofschmied war wieder voll in Aktion.
Schnallen und Knöpfe wurden angeboten.
Da sollte für jeden etwas dabei sein …. und auch die Keinen wurde gedacht.
Und, das alles bei bestem Sonnenschein.
Mich hatten besonders die mundgeblasenen Trinkgefäße und edlen Karaffen auf dem Kunsthandwerker- und Warenmarkt wieder in ihren Bann gezogen und ich kam aus dem Staunen gar nicht wieder heraus. Besonders interessant betrachtete ich das grüne Waldglas.

Leicht erkennbar ist es durch die grünliche Färbung,
die durch den Eisengehalt des Glassandes beim Schmelzen entsteht.

Wer sich für die Glasherstellung und überhaupt für die Entstehung von Glas interessiert, wird hier voll auf seine Kosten kommen.

Am liebsten hätte ich ja hier etwas gekauft, nur leider sind bei uns alle Schränke voll.  Schade!

 

 

Einen kurzen Abstecher in die Seitenstraße bei der Heiliggeistkirche und schon wird man mit Schokolade angelockt. Im Lindt Shop bleibt kein Schoki-Traum unerfüllt.”Denk an die Waage am Freitag”, dachte ich so bei mir.

Für die Kinder brauche ich auch keine Schokolade mitbringen und
so haben wir wirklich “nur” geschaut und nichts gekauft! :-)

Bin ganz brav gewesen! 😂

 

Das Mittagessen gab es, wie im letzten Jahr auch, auf dem Karlsplatz. Dort vor der Radio Regenbogen Bühne saßen wir bei bester Musik und Sonnenschein und ließen es uns gut gehen.

Anschließen noch einen Kaffee im Gundel und ein Stück Mozarttorte!
Vielleicht hätte ich die doch lieber weggelassen.

 

Zur allgemeinen Erheiterung flanierten wir die Hauptstraße hinunter und der Sohnemann entdeckte ein Mineraliengeschäft: Kristall Glückner. Noch nie waren wir in diesem reichbestückten Ladengeschäft gewesen. Unser Sohn hatte im Schaufenster fossile Steine entdeckt und war sogleich im Ladeninneren verschwunden. Tatsächlich mir fiel fast die Kinnlade herunter, so viele wunderschöne Steine gab es hier anzuschauen. Wirklich sehenswert! Eine gelungene Abwechslung zu dem Menschenstrom in der Hauptstraße.

 

 

 

 

 

Bleikristall, das schöne Mineral der DDR, Sternrosen Quarz in allen Formen und Farbnuancen.

 

 

Ammonit aus Madagaskar.

 

 

Auch waren wir im Goods House, da finde ich eigentlich immer
etwas *grins*.

 

 

Auf dem Goods House Flohmarkt im Innenhof wurden Vasen, Kleider, Stoffe, Dosen und auch Stoffkataloge von Designern günstig verkauft. Aus dem Erlös des Flohmarkts wurden Kleidungsstücke für Flüchtlingskinder gekauft.
Von den Stoffmappen konnte ich ja kaum meine Finger lassen und so kam es,

 

dass mir meine lieben, beiden Männer zwei Stoffmusterbücher nach Hause trugen. Einfach gerade so, ohne dass ich groß betteln musste. Sind sie nicht lieb meine Beiden!

 

wissenswertes über den Heidelberger Herbst 2017
Als Märkte waren am Samstag ein Flohmarkt am Neckar und in
der Altstadt, der Kunsthandwerker- und Warenmarkt in der Hauptstraße,
Fotografie-Flohmarkt in der Plöck 32a, Kunsthandwerkmarkt im Innenhof des
Kurpfälzischen Museums zu sehen.
Die Bühnen waren auf dem Karlsplatz, Kornmarkt, Marktplatz, Fischmarkt, Heumarkt, vorderer und Uniplatz, Marstall, Theaterplatz, Kongresshaus Stadthalle, Jubiläumsplatz, Friedrich-Ebert-Platz und in der St. Anna Gasse zu finden.
Öffnungszeiten:
Samstag: 11 – 23 Uhr
Sonntag: 11 – 19 Uhr
Heidelberger Einkaufs-Sonntag: 11 – 18 Uhr

 

Gedanken danach:
Eigentlich wollten uns die Kinder ja nicht begleiten, aber im Nachhinein waren wir alle total happy, weil wir so einen schon Sonntag zusammen verbracht haben. Nicht nur, die Fahrradtour zur Innenstadt, der Besuch des mittelalterlichen Marktes und der Besuch in den Buchgeschäften Heidelbergs, sondern auch das schöne Miteinander hat uns allen sehr gefallen. So, dass wir schon jetzt planen auch im kommenden Jahr 2018 einfach wieder zum Heidelberger Herbst kommen möchten. :-)
Ende gut alles gut!
Nur, dass nächste Mal bringen wir noch mehr ZEIT mit, denn so viele Stationen haben wir nicht sehen können. Aber man muss sich ja auch wohl fühlen und nicht nur Etappen abarbeiten.
Ihr Lieben, ich hoffe ich habe euch nicht mit all den vielen Bildern gelangweilt.
Macht es gut und genießt den güldenen Herbst.

 

Liebste Grüße,
Frau Augensternchen

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✿ 60 Jahre NTM ein Besuch im Nationaltheater Mannheim


Gestern, am Sonntag sind wir ganz spontan zum Nationaltheater Mannheim gefahren. Anlässlich des 60.sten Geburtstag des NTM’s wurde ein Theaterfest veranstaltet. Alle Besucher konnten sich am Goetheplatz die Aussenbühne, das Schauspielhaus, die Garderoben im Schauspielhaus, den Ballettsaal, das Theatercafé und den Bunker ansehen.

Erster Start war die Aussenbühne, dort fand die Begrüßung durch die Intendanz und ein buntes Musikprogramm statt. Punkt 14:00 Uhr standen wir im Inneren beim Eingang in der langen Schlage und entschieden uns erst einmal mit den Kindern draußen eine Waffel und ein Getränk zu kaufen. Dann nahmen wir den Seiteneingang und gingen direkt zum Schauspielhaus, 😉wo eine Bühnentechnikshow stattfand. Das war höchst interessant, sage ich euch. Gut, dass mein Mann Mannheimer ist, der kennt die richtigen Abkürzungen. ;-)

So eine Bühne hat ja mehr Technik als man denkt. Der Leiter der Bühnentechnik Benedict Tiggelen und der Schauspieler Matthias Thömmes zeigten ihrem Publikum anschaulich, wie aus einer leeren Bühne ein Wald wird. Zuerst wurde von oben das “Wald” Bühnenbild herabgelassen, das wie sie erzählten von Hand gemalt wurde. Tatsächlich werden die Bühnenbilder von einem Bühnenbildner (Künstler) in Handarbeit selbst gemalt, unvorstellbar zumal diese Bühnenbilder sehr, sehr groß sind und man ja dafür auch einen entsprechenden Raum braucht. Diese Bühnenbild-Werkstatt befindet sich ebenfalls im NTM.


Die Bäume aus dem “Wald”, wurden aus Sackleinen genäht und sie wurden auch schon damals bei der Aufführung von “Händel und Gretel” verwendet. Eigentlich sind sie Stoffschläuche, doch durch die professionelle Belichtung/Beleuchtung wirken sie sehr plastisch und so wird aus diesem Stoffphantasiegebilden tatsächlich eine real aussehende Bühnenausstattung oder doch einfach nur ein Wald!?!

Mit den unterschiedlichen Wind-Maschinen, die auf die Bühne geholt wurden hat man demonstriert, mit welchen Winden und auch Lichtmaschinen die Stars auf der Bühne in Kontakt treten. So wurde der Schauspieler Matthias Thömmes nach einem punktuellen Regenguss, wieder trockengepustet. Dabei durfte die Donnermaschine aber auch nicht fehlen, wobei die früher verwendeten Metallplatten zum Donnern und die Regentropfenkurbel mit vorgeführt wurden. Damals hat man mit den einfachsten Mitteln die Geräusche nachgespielt und zwar sehr effektiv. Auch heute arbeiten hinter dem Vorhang etliche Mitarbeiter, ohne sie könnten die Aufführungen nicht stattfinden. Diese Bühnentechnikshow war wirklich sehr beeindruckend!

Unten, im Foyer war “die Maske” aufgebaut. Einige Darsteller wurden professionell geschminkt und mit aufwändigen Perücken kostümiert und aufwändige Perücken wurden auch per Hand geknüpft.

Weiter ging es in die Mozartstrasse zum Werkhaus. In der Montagehalle waren für kleinere Kinder Holzbauklötze gestapelt und sie waren hochmotiviert am Spielen. Im Casino gab es den musikalischen Garderobentratsch u. im Studio war der Preview mit Schauspiel und Junges Theater zu sehen.
Draußen auf dem Kostüm- und Kleiderflohmarkt tummelten sich nicht nur Kostüme, sondern auch viele andere Requisiten und für die Kinder gab es einiges zu entdecken. 
Festliche Kleider und andere Theater Anziehsachen, die 10 – 30 Jahre alt sind wurden dort veräußert. Spitzen, Reißverschlüsse, Schnitte und auch Knöpfe wurden ebenfalls dort verkauft. Das kam mir gerade recht, denn ich brauchte noch 4 rote Knöpfe für meinen neuen Mantel, den ich mir in diesem Jahr noch nähen möchte. Dafür hatte ich schon alles besorgt, nur die Knöpfe fehlten noch. Bei den Schnäppchenpreisen: 10 Knöpfe oder 10 Reißverschlüsse für nur 1€ konnte ich einfach nicht widerstehen. Da schlägt mein Herz einfach ein bisschen schneller und… ja, egal 1000 Teile raus, ist ja beendet. ;-) Tolle Knöpfe und Reißverschlüsse kann man immer gut gebrauchen. ;-)

Mein Sohnemann war ganz angetan von der Ritterrüstung, die zwar nicht zum Verkauf standen aber anprobiert werden konnte. Die gefährlichen Schwerter, Beile und Hammer durften dabei auch kurz in die Hand genommen werden, natürlich nur einen kurzen Moment, für das Foto.

Dieses erste Theaterfest am Nationaltheater Mannheim wird mir noch lange in Erinnerung bleiben, so farbenfroh und aufheitern es war. Auch haben wir ein paar nette Sachen mit nach Hause tragen dürfen… 

Denn ganz zum Schluss reihten wir uns noch in die mittlerweile kurze Schlage beim Glücksrad ein. Zu meinem Erstaunen dürfen nicht nur die Kinder am Rad drehen, sondern auch wir erwachsene und alle hatten Glück. Wir sahnten eine Theatertüte, einen Fahrradsitz Regenbezug und zwei Opernhaus Karten ab. Jippie, ich habe auch was gewonnen!!! Das passiert mir wirklich nur ganz, ganz selten. 

Vielleicht sollten wir häufiger ins Theater gehen, gerade im Herbst braucht man ja Abwechslung, bei jedem Wetter…

Wann geht ihr das nächste mal ins Theater?

Ich hoffe, mein kleiner Bericht von unseren Eindrücken gestern hat euch gefallen. 
Macht es euch fein und genießt den Herbst.

Liebste Grüße,
Frau Augensternchen

verlinkt mit Annas Montagsfreuden

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