Monat: Oktober 2020

Machwerk

Siebdruck- und Taschennähkurs mit Frau Machwerk

→Werbung, unbeauftragt und unbezahlt!←

Der Siebdruck- und Taschennähkurs im Jeromin Werkladen war letztes Wochenende mein high light im Oktober. Am Freitag um 10 Uhr begann der dreitägige Workshop, unter der Leitung von Sabine Jeromin-Gerdts und Griselda von Machwerk.

Wie auch im letzten Jahr, starteten wir mit dem Grundieren der Stoffe. Dafür musste zuerst der vorgewaschene Baumwoll-Köper mit Wasser eingesprüht werden, um ihn anschließend mit Siebdruckfarbe einzuspachteln. Getrocknet wurden die Stoffstücke auf dem Wäscheständer, im farbenfrohen Kursvorraum. Die blauen und gelben Stoffstücke gehören alle zu mir. 😉

Im Sommer hatte ich zwei Reisetaschen und einen Rucksack nach dem neuen Machwerk Schnitt Arc genäht, deshalb nahm ich mir vor, nur Stoffe für kleinere Projekte herzustellen. Auf dem Plan stand die Heftemappe und eine Grete. Für diese Projekte, färbte ich mehrere Stoffe in blau-smaragdfarbenen Farbtönen ein.

Martina hatte aber noch andere Ideen, wie man Stoffe gestalten könnte. Sie hatte wieder einige Strukturwalzen mitgebracht. Hier ein von Sabine P. chloriertes Stück Stoff mit Strukturwalzenmuster.

Außerdem entdeckte sie bei Insta eine Pinseltechnik, der „bookhou-Art“ von Arounna Khounnoraj. Die Künstlerin zeigte in einem Video, wie sie mit einfachen Pinselstrichen ein Tuch kunstvoll gestaltete und daraus später eine schicke Tasche nähte. Wir waren gleich davon begeistert und probierten aus, einen ähnlichen Effekt nachzuahmen. Bei Sabine P. entstanden so wunderschöne petrol farbene Muster. Martina war davon schwere begeistert.

Der Versuch etwas Neues auszuprobieren reizte mich, aber es war gar nicht so leicht. Meine Pinselstriche erinnern irgendwie an Spermien *hihi*. Martina hatte noch eine Idee. Sie schlug vor, zu den rundlichen Formen lange Balken hinzuzufügen. Und so malten wir rechts, neben den Pinselklecksen langgezogene Pinselstriche, die mit mehr oder weniger Druck beim Farbauftrag, lange Striche ergaben. Sie erinnerten uns an Birkenbaumstämmen.

Am Samstag begannen wir mit dem bedrucken der farbigen Hintergrundstoffe. Dafür hatte sich jede Teilnehmerin 3-4 Siebdruckschablonen vorab ausgesucht. Zuerst nahm ich die blau-grünen Köperstoffe in die Hand und bedruckte sie mit zwei verschiedenen Siebdruckmustern.

Doch das Ergebnis war nicht zufriedenstellend, alles wirkte viel zu dunkel. Wenn der Hintergrund schon sehr dunkel ist, stechen die Siebdruckmuster nicht wirklich heraus. Daher bearbeitete ich die Siebdruckstoffe vom letzten Jahr, die ich mit der Abklatsch-Technik hergestellt hatte weiter.

Auf das erste Teil druckte ich einen gelben Fisch und gelbe Blüten (Schablone oben rechts). Aber der Fisch war überhaupt nicht als solcher zu erkennen. Da pinselte ich im Freestyle Farbe über das Ganze, um das Stoffstück überhaupt noch verwenden zu können.

Während des Trocknens arbeitete ich an dem zweiten Druck weiter und begann daraus eine Heftmappe zu nähen. Der gelb gefärbte Stoff darunter ist der Futterstoff.

Leider habe ab hier (nähen der Heftemappe) überhaupt nicht mehr fotografiert, so das ich euch gar nichts davon zeigen kann. Ehrlich, beim Nähen musste ich mich mächtig anstrengen, weil bei mir schon die Luft raus war *lach*. Stoffe grundieren, bedrucken und daraus was zu nähen ist echt eine Herausforderung. Ja, ich bin nicht fertig geworden. Aber das war auch nicht mein Ziel in diesem Kurs. Ich wollte mit Farben und Stoffen spielen und dafür war auch wirklich genug Zeit. Die Heftmappen und die Grete kann ich auch Zuhause fertig nähen, dass war mir klar. Die zeige ich euch dann, wenn sie fertiggenäht sind. ⇒ Hier geht es zum Blogbeitrag der Projektmappe und zur halbfertigen Grete.

Für die Grete färbte ich am zweiten Tag noch Stoffe mit einem türkisfarbenen Blau ein. Dann druckte ich mit einer Blümchen Siebdruckschablone, die Sabine J-G. selbst entworfen hatte ein Muster auf. Dann beschichtete ich den Stoff mit Odicoat. Martina gab mir den Tipp, das für viel beanspruchte Stoffe, wie z.B. für ein Portemonnaie am besten wachstuchähnliche Stoffe geeignet sind. Wie es weiter ging, erzähle ich demnächt einmal.

So, und das war auch schon mein kurzer Bericht, von Workshop am letzten Wochenende. Schön fand ich, dass Hanka und Gabi wieder mit dabei waren. Die beiden lernet ich bei meinem ersten Siebdruckkurs 2019 kennen. Hanka nähte diesmal 2x die Grete parallel und Gabi eine Carpet Bag für ihren Mann. Catharina zauberte sich einen Arc Kulturbeutel und Sabine P. eine Anna Handtasche. Das war eine richtig schöne, kleine Gruppe und wir hatten viel Spaß zusammen. Da wurden Farben geteilt, gestaunt, konzentriert gearbeitet. Natürlich  alles mit genügend Abstand und Maske auf. Ist doch klar. Gelüftet wurde übrigens wirklich oft. Aber ich hatte ja meinen warmen Wollpullover angezogen, gefroren habe ich nicht.

Das war eine schöne Nähzeit am Wochenende und, nun gehe ich schon schnell zum Freutag und morgen zu Andresa Samstagsplausch. Dann geht es entspannt ins Wochenende. Macht es euch fein, ihr Lieben.

Annette

 

Nähzutaten und Anleitungen:

Heftmappe und Portemonnaie Grete aus dem Hause Machewerk

Die fertiggenähte Heftmappe könnt Ihr Euch *Mein UFO Abbau im März* anschauen.

Gastautor

Fischtown Lady zu Gast in Augensterns Welt

Hallo Ihr Lieben, liebe Annette,

vielen Dank das ich heute hier bei Dir über (meine) Ufos und ihre Bekämpfung schreiben darf.  Ich habe mich wahnsinnig gefreut über Dein Vertrauen.

Wer schreibt hier heute?

Ich bin Marita von Fischtown Lady. Meinen Blog gibt es seit 2009, aber dem Patchworkvirus verfallen bin ich schon seit 20 Jahren. Genäht, und überhaupt gehandarbeitet habe ich seit meine Oma mir das Stricken beigebracht hat. Ein Tag ohne Handarbeiten, dass kommt bei mir kaum vor.

In Bremerhaven, im Norden von Deutschland bin ich zu Hause und das schon seit 57 Jahren, seit meiner Geburt. Die offene Landschaft hat mich geprägt. Ich liebe die Natur und das Wetter hier. Und glaube, das sieht man auch in vielen meiner Quilts. Ebenso liebe ich meine Familie und meinen Hund Balu. Sie stehen für mich immer an erster Stelle.

Ich mag vor allen kleinteilige Arbeiten, je kleiner und aufwändiger sie sind um so besser. Der Dear Jane und vor allem der Quilted Diamonds waren meine Lehrmeister.

Tja, und so kleinteilige Arbeiten dauern lange. Ich bin immer leicht zu begeistern für schöne, neue Arbeiten. Leider fehlt mir dann die Zeit. Man hat nun mal nur zwei Hände. Und so entstehen sie, die Ufos.

Noch vor 5 Jahren hätte ich gesagt, Ufos habe ich gar nicht, nur Pias (Projekte in Arbeit). Na gut, und ein paar wenige Sachen, die da mal liegengeblieben sind.

Dann gab es im Netz auf einem Blog einen Aufruf: „Macht eure Ufos fertig! So ganz ohne Druck, jeder so viel wie er schafft. Gemeinsam!“ Einmal im Monat posten wir dann unseren Fortschritt.

Na gut, kannst dich ja mal anmelden und diese liegen gebliebenen Dinge erledigen, habe ich gedacht und gleichzeitig bin ich auch auf Annettes Ufo Aktion hier gestoßen. Das hat sich super sich ergänzt.

Nein, Ufos zählen hatte ich keine Lust. Das hab ich bis heute nicht getan, das frustriert mich nur. Ich habe einfach mir einfach die unfertigen Arbeiten geschnappt, sie fotografiert und mich zu dieser übrigens sehr netten Gesellschaft der Ufobekämpferinnen angeschlossen. Und da bin ich heute noch. Denn ich habe im ersten Jahr, in dem ich dabei war, mehr Ufos geschafft als ich jemals dachte zu haben.

Ich habe einfach angefangen etwas fertig zu machen und mir dann das Nächste geschnappt.

Zuerst die kleinen Sachen Tischsets, Sofakissen, kleine Quilts. Ich habe mich gefragt, warum diese eigentlich schnell fertig zu stellende Dinge denn überhaupt zu Ufos werden konnten? Inzwischen war mein Ehrgeiz geweckt und ich wollte ja auch immer etwas vorzeigen. Im ersten Jahr, also 2018 habe ich tatsächlich viel geschafft.

Nicht nur Nähsachen waren dabei, ich habe alles fertig gemacht was mir in die Hände gefallen ist.

Im nächsten Jahr, 2019 war die Luft wohl raus. Es wurden nur ganz wenige Dinge fertig, aber ich blieb dran an meinen Ufos. Denn inzwischen war mir sehr bewusst, dass ich Ufos hatte, sehr viele sogar.

Denn jetzt in diesem Jahr 2020 wollte ich neu durchstarten. Inzwischen habe ich einige Schränke aufgeräumt und noch mehr von diesen unfertigen Objekten gefunden. Übrigens, ich sammle alle Ufos, die ich finde in einem Schrank. Da sieht man was man hat. Die sollen fertig werden. Ich möchte nicht irgendwann meinen Kindern nur unfertige Sachen hinterlassen. Klar, ich könnte das alles in die Tonne werfen und wäre befreit davon. Aber ich habe in diese Sachen viel Geld und auch Zeit investiert. Und, fast alles gefällt mir auch noch.

Bewährt hat sich bei mir diese Strategie: Ich nehme mir ein Ufo vor und schaue es mir an.

Gefällt es mir noch? Kann ich es fertig machen?

Bei „Nein“ frage ich mich, ob es Sinn macht es für jemand anderen fertig zu machen und ob ich das möchte. Lautet die Antwort: „Nein“ gebe ich es in gute Hände ab. In die Tonne, dass kam bei mir noch nicht vor. Das ist aber durchaus eine Option. Ich hatte auch nur ein Ufo, dass ich nicht fertig machen konnte, weil es wirklich ungute Gefühle in mir geweckt hatte.

Bei „Ja“ nehme ich mir das Ufo vor und beende es, ohne es wieder im Schrank zu verstauen. Wirklich, ich bleibe dran an diesem Ufo. Klar ist es erlaubt zwischendurch etwas anders zu nähen, z.B. ein Geschenk, ein Bekleidungsstück oder etwas das gebraucht wird. Ja, und ich erlaube mir auch etwas Neues. Denn ich habe festgestellt, bei „nur noch Ufos“ verliere ich die Lust.

Damit ich auch wirklich dranbleibe, hängt ein Foto oder Ausdruck des Ufos an meinem Schrank. Ihr wisst ja, aus den Augen aus dem Sinn! Die monatliche Aktion hilft, dass die Sache auch wirklich voran geht.

So sieht das dann aus: Ufoausdruck am Schrank

Erst wenn das Ufo fertig ist, nehme ich mir das Nächste vor.

Warum ich das so mache? Es kostet unheimlich viel Zeit sich neu in das Projekt einzuarbeiten. Stunden, in denen man immer wieder neu lesen muss und/oder Maße vergleicht und was nicht noch alles. Manchmal sind Stoffe verschwunden, die muss man suchen oder neu besorgen. Also ran und fertig machen, auch wenn es dauert.

Zweitens überlege ich mir, warum das Projekt zu einem Ufo geworden ist. Besonders wenn es mir noch gefällt.

Ganz oft war Zeitmangel der Grund. Manchmal wusste ich auch (noch) nicht, wie ich die Sache angehen sollte. Einmal gefiel mir die Machart der Anleitung nicht. Es klappte erst, als ich es auf meine Art fertig gemacht hatte. Und dann auch ganz schnell.

Ich hoffe, dass ich weitere Ufos vermeiden kann, wenn ich das so analysiere. Das hat inzwischen oft geklappt, aber nicht immer.

Zu diesem Teil z.B. habe ich mich mal wieder hinreißen lassen.

Tja, wie war das noch? Man hat nur zwei Hände, aber auch der Quilt wird irgendwann fertig werden. Ein Verspechen, dass ich mir selbst gebe.

Für dieses Jahr habe ich mir das Versprechen gegeben, dass die Häuser fertig werden sollen.

Es fehlen noch zwei Blöcke, das möchte ich schaffen und das Quilten auch.

Auch im nächsten Jahr werde ich weiter an meinen Ufos und auch an mir arbeiten. Denn nur wenn ich weniger anfange als ich fertigbekomme, werden die Ufos weniger. Ich bin auf einem guten Weg, aber da ist noch Spiel nach oben.

Ich möchte eines Tages sagen können, ich habe keine Ufos mehr, nur noch fertig Sachen und Dinge, an denen ich arbeite, wirklich arbeite.

Ich glaube, dieses Ufo könnte ich mir im nächsten Jahr vornehmen.

Auch das liegt schon mehr als 15 Jahre. Ja, es gefällt mir noch und ich möchte es fertig machen. Unbedingt! Warum es liegen blieb? Es fehlte mir das Wissen, wie man es macht. Ich war schnell begeistert und fing an. Im ersten Teil klappte das noch gut, dann wurde es schwieriger. Es sollte mit der Maschine appliziert werden und das gefiel mir nicht. Heute habe ich die Erfahrung das zu ändern. Ich werde die Applikationen mit der Hand machen. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mich begleitet.

Hoffentlich hat euch mein Beitrag gefallen. Genauso hoffe ich auch, dass der eine oder andere etwas für sich mitnehmen kann.

Ich wünsche mir das wir alle irgendwann sagen können: „Wir haben keine Ufos mehr“!

Liebe Grüße, Marita


Ufo Linkparty „Let’s finish old stuff, creadienstag,  Magic Crafts, froh und kreativ, Dings vom Dienstag, Creativ Lovers 

Adventskalenderwichteln

Adventskalenderwichteln 2020 für alle! – Regeln und Anmeldung

Es ist so weit, bald darf wieder gewichtelt werden!

Hach, ich bin so happy, denn ich habe mir das Adventskalenderwichteln von Appelkatha und Jannymade zurückgewünscht. Als ich Janny fragte, sagte sie gleich JA. Stellt euch vor, auch sie es vermisst und hat wieder Lust zum Adventskalenderwichteln, also machen wir es zusammen. Wisst ihr, manchmal gehen Herzenswünsche einfach in Erfüllung.

Möchtet ihr wissen, wie alles bei Appelkatha und Janny begann, klickt *hier*. Appelkatha und Janny haben 2014 das Adventskalenderwichteln ins Leben gerufen und bis 2017 organisiert.

Wer von euch hat auch Freude daran, einen DIY Adventskalender für einen Wichtel zusammenzustellen und ihn zu verschicken?  Und, wer von euch freut sich mindestens genauso doll auf das Auspacken von 24 kleinen Tolligkeiten aus einem kreativen Adventskalender?

Kommt, und macht bei uns mit!

Teilnahme-Infos: (Quelle: Appelkatha Blogspot, + Update)

Alle, die an unserem Adventskalenderwichteln teilnehmen möchten, verlinkt sich unter diesem Beitrag, das geht mit einem Blogpostlink und auch mit einem Instagramlink. Eure Blogs und Instagram Accounts müssen aktiv und öffentlich sein, damit alle Teilnehmer eine Chance haben bei dir vorbeizukommen.

Zusätzlich benötigen Janny und ich von jeder Teilnehmerin eine Emailadresse, damit wir euch schnell erreichen können. Schreibt uns deshalb eine E-Mail mit Blog- bzw. Instagram Namen an annette⌈ät⌉augensternswelt⌈punkt⌉de mit dem Betreff: „Adventskalenderwichteln Adresse“.  Und, vergesst nicht den Wichtelfragebogen ausgefüllt mit anzuhängen. Ohne Email Adresse & Wichtelfragebogen geht es leider nicht.

Die E-Mail-Adresse und die Daten im Fragebogen werden natürlich nur für das Adventskalenderwichteln benutzt. Ist es beendet, werden alle Daten, die wir von euch erhalten haben, natürlich von uns gelöscht! Wenn jemand nicht mit den Regeln einverstanden ist, sollte er sich nicht anmelden!

Wenn ihr euren Beitrag verlinkt, dürft ihr auch schon gleich für euren Wichtel ein paar Hinweise geben, z.B. könnt ihr Vorlieben aufschreiben oder einfach alles offenlassen, wie ihr wollt. Ich fand es immer hilfreich bei den Wichteleien, schon einen Anhaltspunkt zu haben, was jemand mag und was nicht.

Zeitplan:

Vom 09. – 14. Oktober 2020 habt ihr Zeit euch anzumelden. Das Linkup Tool dazu findet ihr hier unten im Blogbeitrag. Nach Anmeldeschluss und Auslosung der Wichtel, erhaltet ihr zeitnah, um den 17. Oktober herum eine Mail von mir, in der ich euch eure Wichtelpartnerin/euren Wichtelpartner nenne. Wer wen bewichtelt bleibt bis zum Versand der Kalender GEHEIM. Dann habt ihr fünf Wochen Zeit, um für euren Wichtel einen supertollen Adventskalender zusammenzustellen und liebevoll zu verpacken.

Ab dem 07. November 2020 öffnen wir eine Teaser-Linkparty für euch. Dort könnt ihr schon einen Blick in die Wichtelstube werfen und auch schon einmal zeigen, welches Material ihr verarbeitet. Alle können dann bei euch vorbeischauen und raten, für wen das wohl gestaltet wird. 😉

Ab dem 21. November 2020 müssen sich alle Adventskalender versichert, verschickt auf den Weg machen, damit alle am 1. Dezember ihr erstes „Türchen“ öffnen können. Bitte haltet den Versandtermin ein und beachtet die verzögerten Versandwege zu Coronazeiten! Aufgrund der hohen Versandkosten im europäischen Ausland, ist das Adventskalenderwichteln nur in Deutschland möglich!

Was darf rein?

Bei dem DIY Adventskalender geht es an erster Stelle ums Selbermachen. Der Adventskalender sollte nicht gekauft, sondern selbstgestaltet sein. Auch die 24 Geschenke machen besonders Freude, wenn sie mit ganz viel Liebe zusammengestellt werden. Geht in die Wichtelstube und werkelt was das Zeug hält. Und, denkt auch daran etwas zu verschenken, dass ihr selbst gerne in Empfang nehmen würdet. Der Adventskalender sollte einen Mindestwert von ca. 40 Euro haben (ohne Geschenkverpackung & Porto). Nur so als Anhaltspunkt. 😉

Enthalten sollte der Kalender entweder selbstgemachte Kleinigkeiten oder Materialien zum Weiterverarbeiten, wie schöne Knöpfe, Webbänder usw. Es ist völlig in Ordnung Dinge weiterzugeben, die ihr Zuhause habt, sie sollten allerdings in einem sehr guten Zustand sein. Mit Essbarem solltet ihr zurückhaltend sein, denn schließlich werden die Päckchen nicht sofort geöffnet und das z.B. Gebackene könnte verderben.

Wie soll verpackt werden?

Das ist im Großen und Ganzen euch selbst überlassen. Vorstellbar ist, die Kleinigkeiten in Tütchen zu stecken oder als kleine Geschenke zu verpacken. Wichtig ist, dass da Zahlen drauf sind, wie es sich für einen Adventskalender nun mal gehört. Dann alles in einem Karton und versichert als Paket verschicken.

Dokumentation

Jeder freut sich, wenn seine Geschenke wertgeschätzt werden. Deshalb stellen wir uns vor, dass ihr ungefähr einmal pro Woche eine Zusammenfassung über den Inhalt des Kalenders zeigt. Dann könnt ihr allen zeigen, was ihr bekommen habt. Die vier Linkpartys werde ich im Dezember immer am Sonntag starten, Aufnahme ist die 4. Woche, sie startet am Heiligabend.

Bitte versetzt euch in die Gedanken, dass alle Wichtel sehr gerne sehen möchten, ob und wie ihr gezaubertes Werk gefällt. Natürlich sind manche eifrig und posten schon jeden Tag was im Türchen war. Dürft ihr natürlich, aber insbesondere die Sonntage dürfen einen Überblick über eure Türchen bieten.

Linkups im Dezember:

  Dienstag, 1. Dezember    Mein Kalender ist daaa!
  Sonntag, 6. Dezember    AKW 2020: Was war drin – 1. Woche
  Sonntag, 13. Dezember    AKW 2020: Was war drin – 2. Woche
  Sonntag, 20. Dezember    AKW 2020: Was war drin – 3. Woche
  ab Do, 24. Dezember    AKW 2020: Was war drin – 4. Woche – Finale

Wenn ihr noch Fragen habt her damit und das Logo könnt ihr selbstverständlich überall mit hinnehmen!! 😉

Ihr Lieben, ich wünsche euch viel Erfolg bei der Anmeldung und ganz viel Freude beim Adventskalenderwichteln. Jetzt noch gehe ich zum Freutag und ich freue mich mit euch. Und morgen zu Andreas Samstagsplausch. 🙂

Schaut auch noch bei Janny vorbei, sie freut sich auch so sehr!

Viele, liebe Grüße

Annette


Abonniere meinen Blog, dann entgeht dir nichts mehr. 😉

Es stehen 30 Wichtel-Plätze zur Verfügung! Also meldet euch schnell an. 😉

Inlinkz Tool – Datenschutz

Die Datenschutzhinweise für die Linkparty findet ihr in meiner Datenschutzanweisung.

You are invited to the Inlinkz link party!

Click here to enter


Bee Blocks

Bee.4.Bees #3 Roman Stripe Block – August 2020

Im August waren wir fleißigen Bienen von der Bee.4.Bees Nähgruppe wieder am Werkeln. Heike @quiltdeern, unsere Monats-Queen-Bee hatte sich den Roman Strip Block ausgesucht. Dieser Block ist ganz schnell genäht, weil er so einfach konstruiert ist.

Heike hatte als Farbwunsch: Schwarz-gestreift mit weißem Hintergrundstoff vorgegeben. Für diese Farb- und Musterkomposition war ich im Sommerferienmonat August wirklich dankbar.

Das Pattern „Roman Stripes“ wurde bei Christina auf ihrem Blog Minerva Huhn vorgestellt. Sie hatte ihn extra für die newbieBEEgermany als Tutorial im Juni bereitgestellt.

Auch freute ich mich sehr über Heikes Farbwünsche, denn die schwarzgemusterten Stoffe hatte ich für den Juliblock den „Positive Star Block“ gekauft. Also fiel das Vorwaschen der Stoffe auch schon mal weg, das war echt zeitsparend. Für das Vorwaschen gebe ich nämlich den Stoff bei 30 Grad in die Waschmaschine und anschließend kommt er auch noch in den Trockner. Einlaufen sollte er dann nicht mehr, da gehe ich lieber auf Nummer sicher. 

Der Zuschnitt ging ratz-fatz. Allerdings fehlte mir dann doch noch ein Kombistoff für einen der diagonalen Streifen, da für den Kontrast die schwarzen Streifen jeweils hell und dunkel sein sollten. Der Streifen, der ganz mittig liegt, hat eine Länge von 22 Inch, das sind ganze 55,88 cm und mein farblich passender Stoff war zu kurz. Aber die liebe Anika hatte mir dann beim Nähtreffen in Heidelberg noch einen anderen Kombistoff mitgebracht, so dass ich nicht schon wieder Stoff kaufen musste, hihi.

Die Anleitung ist für Anfänger geeignet. Christina hat eine Sicherheit mit eingebaut. Damit man den Blog beim Trimmen nicht verschneidet, sind die Streifen länger und gehen über die Maße des weißen Dreiecks hinaus. So kann der Block am Ende ganz easy auf 12,5 x 12,5 Inch, also 31,75 x 31,75 cm zugeschnitten werden. Lustig fand ich, dass bei dem Schaf-Stoff doch tatsächlich die Ohren und auch die Beine zu sehen sind. Da hat der Stoffdesigner beim Planen gut aufgepasst.

Seht her, so sahen die Blöcke vor dem Trimmen aus. 

Und wenn man sie andersherum legt, kann man sich schon eher vorstellen, wie die Blöcke im Quilt zusammen aussehen…

Das war ein feines Projekt und es hat mir sehr viel Spaß gemacht für Heike diese Blöcke zu nähen. Im September ließ Claudia @fl981, die Monats-Queen-Bee Bubbles nähen, das hat richtig Spaß gemacht und im Moment nähe ich meine eigenen Blöcke, denn im Oktober bin ich die Monats-Queen-Bee. So, jetzt koche ich mir aber erstmal eine Tasse Tee, dann geht es weiter.

Ihr Lieben, habt einen schönen Tag und lasst es euch auch gut gehen.

Herzliche Grüße

Annette

verlinkt mit: Patchen und Quilten