Kategorie: Meine Gastautoren

1000 Teile raus

Hängeutensilo – Part I – Gastautorenbeitrag

Hallo ihr Lieben,

… weiter geht meine Gastautorenwoche bei der Aktion „1000 Teile raus“ Aktion, mit dem Part I der Anleitungen: 

Heute zeige ich euch, wie ihr die SnapPap-Tasche, sowie die Scherenaufbewahrung näht.

SnapPap-Tasche

Für die SnapPap-Tasche benötigt ihr:

  • 20 x 37 cm SnaPap oder alternativ (Kunst-)Leder
  • Schnittmuster
  • Schere 
  • farblich passendes Garn
Schritt 1:
                                                                Druckt euch das Schnittmuster aus und schneidet es entlang der äußeren Kanten aus.
                

Schritt 2:

Legt das Schnittmuster auf euer SnapPap und zeichnet es darauf ab. 

An dem oberen Ende nicht vergessen, die 8 Zentimeter hinzuzufügen.


Schritt 3:
Knickt nun euer SnapPap an den inneren Linien um. 
Tipp:

Bemalt oder bestickt euer SnapPap bevor ihr die Tasche näht!
Schritt 4:
Knickt die 8-Zentimeter-Verlängerung nach oben um, sodass ein Stück von ihr die gerade Kante überlappt. Näht dann einmal mit Geradstich darüber und verriegelt Anfang und Ende der Naht.
 Schritt 5:
Knickt die untere Hälfte der Tasche nach oben und näht die Seiten mit Geradstich zusammen. Verriegelt wieder Anfang und Ende.
Schritt 6:
Knickt eure Ecken zusammen, sodass die vorher gemachte Naht nach oben zeigt. Näht ein paar Mal über die Spitze .
Schritt 7:
Jetzt wendet ihr eure Tasche nur noch. 

…und fertig!


Scherenaufbewahrung

Für die Scherenaufbewahrung benötigt ihr:
  • einen Bogen Filz, A5
  • Schere 
  • Farblich passendes Garn
 Schritt 1:
Legt eure Schere mit einem Zentimeter Abstand auf das Filz und markiert euch, wo ihr den Filz knicken müsst (weiße Markierung).
Schritt 2:

Faltet euren Filz an der Stelle….
 … und schneidet entlang der Kante.
 Schritt 3:

Zeichnet über eurem Schnitt ein, wie groß eure Aufbewahrung sein soll. Dafür legt ihr nochmals eure Schere auf.

Damit ihr eure Aufbewahrung später an einen Haken hängen könnt, zeichnet auch noch so einen viertelsten Kreis an die Seite.
 Schritt 4:

Schneidet Alles aus.

Dann sollte es so aussehen.
Schritt 5:

Knickt den Filz wieder in der Mitte und schneidet aus der Aufhängung einen Halbkreis.
 Schritt 6:

Näht nun die Seite zusammen.
 Schritt 7:

Knickt das Genähte in die andere Richtung.
 Schritt 8:

Näht zwei Zentimeter von der Spitze entfernt einmal über den Stoff und schneidet den Zipfel ab.
 Schritt 9:

Jetzt stülpt ihr die Aufbewahrung um und schneidet Unregelmäßigkeiten ab.
Fertig ist eure Aufbewahrung. 
Steckt eure Schere hinein und hängt die Aufbewahrung mithilfe eines Hakens an euren Stab.



















Ich hoffe, euch haben die beiden Anleitungen gefallen. Weiter gehts am Freitag mit den Anleitungen zum Stofftäschchen und dem Stiftehalter.

Bis Freitag, eure 

1000 Teile raus

Hallo, diese Woche habe ich hier das sagen! :) – Gastautorenbeitrag

Hallo ihr Lieben ❤

Ich bin Susi von Susi Näht – meinem kleinen, aber feinen Näh- Bastel und DIY-Blog, auf dem es wöchentlich neue Anleitungen zum Nachmachen gibt.

Ich freue mich sehr, heute auf Annettes Blog schreiben zu dürfen, denn dies hier ist mein erster (!!!) Gastbeitrag!

Zum Thema ,,Ausmisten“ habe ich mir sehr lange und auch sehr viele Gedanken gemacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass das Ausmisten bei mir gar nicht so notwendig ist… Dann eher das Aufräumen und das Einräumen von Dingen, die überall herumfliegen, da sie eigentlich keinen festen Platz haben. Ja, ich gestehe: Ich bin eine Chaosqueen. Vor Allem der Schreibtisch ist der Knackpunkt. 

Daher habe ich mir ein beliebig erweiterbares Hängeutensilo genäht. Zum Utensilo möchte ich in dieser Woche die Anleitung mit euch teilen.

Für das ,,Grundgerüst“ eures Hängeutensilos benötigt ihr:
  • einen Stab aus Holz 

           oder
           eine kleine, ausziehbare Gardienenstange

  • Seil oder Kordel und zwei Ösenschrauben zur Befestigung an der Decke
          oder
          zwei kurze Nägel zur Befestigung an der Wand

Diese Woche erwartet euch donnerstags die Anleitung zu der SnapPap-Tasche und der Scherenaufbewahrung und am Freitag zeige ich euch, wie man die Stofftasche mit SnapPap-Haltern und den Stiftaufhänger näht.

Ich hoffe, ihr freut euch schon auf meine Beiträge 🙂

Bis morgen,
eure

1000 Teile raus

… Schlußgedanken – Gastautorenbeitrag

… am Ende dieser Woche möchte ich euch noch einen Gedanken zum Abschluß mitgeben.

Wieviele Bücher braucht ein Mensch eigentlich wirklich um GLÜCKLICH zu sein?

Hmmmm…. Eigentlich brauche ich keine Bücher um glücklich zu sein.
Ich mag sie einfach nur. Lebensnotwendig sind sie für mich nicht.
Wieviele Bücher ich habe?
Also das schreibe ich hier lieber nicht *gg*
Manchmal finde ich, dass es zu viele sind. Dann wieder meine ich noch genau jenes unbedingt haben zu müssen (ich sage nur …. STEINZEITgen ….)
Ich liebe es einfach mich mit einem guten Buch auf das Sofa zu kuscheln. Egal ob es ein Roman oder ein Bildband ist. Egal ob ich mir neue Ideen aus einem meiner Lieblingskochbücher oder Tipps aus einem Garten- oder Nähbuch hole.
Ohne Fernseher könnte ich ohne Probleme leben, ohne Bücher allerdings NIE!

Wenn Ihr mit eurem Lieblingsmenschen auf eine einsame Insel für …. sagen wir mal 1 Jahr …. fahren dürftet. Welche 3 Bücher würdet Ihr dann mitnehmen? Welche würdet ihr einpacken?
So, nun ein ♥liches Danke allen, die bisher tapfer mitgelesen haben 😉
Als kleines Dankeschön ….
verlose ich unter allen hier gegebenen Antworten bezüglich der „3 unverzichtbaren Inselbüchern“ ….
2  Gläser dieser von mir eingekochten Marmelade (alle Produkte aus eigenem biologischem Anbau).
Stichtag für die Verlosung ist im übrigen der 03.10. – 23:59 Uhr

Alles natürlich zu den von Annette schon im Eingangspost genannten Bedingungen …. Das Porto zahlt der Empfänger (egal wohin die Reise geht). 
Wenn euch die „Gastautorenaktion“ hier Spaß macht, dann meldet euch doch bei Annette.
Sie freut sich über weitere Gastautoren zum Thema „1000 Teile raus“. So ein „Aufräumjahr“ hat ja unendlich Möglichkeiten und so viel Potential.

Haben euch meine Beiträge hier gefallen? Dann dürft ihr das natürlich auch schreiben. Wer weiß?
Vielleicht schreibe ich ja noch mal einen …. oder zwei ;))
Ich grüße euch alle jedenfalls ganz ♥lich
und hoffe, dass Ihr an dieser Aktion genau so viel Freude habt wie Annette und ich.
Mir hat diese Woche jedenfalls schon in der Vorbereitung sehr viel Spaß bereitet.
Mal sehen, wovon ich mich in einem Jahr so alles trennen werde / kann 😉

Ellen aus Ellen’s Schneiderstube 

1000 Teile raus

… Endphase – Gastautorenbeitrag

Heute erscheint hier nun schon mein 3. Gastbeitrag zum Thema „Bücher ausmisten“.

Ich sagte ja schon in meinem ersten Beitrag, dass dies ein etwas längerer Beitrag wird. Habt Ihr noch genügend Kaffee?

Wenn ich mich von Büchern trenne, möchte ich natürlich dass sie nicht in der Mülltonne verschwinden. Zum einen sollten wir alle unsere Rohstoffe wertschätzen und zum anderen sind es Bücher einfach wert, gelesen und genutzt zu werden.

Natürlich wäre es „umweltschonender“ (und vor allem platzsparender) alle Bücher in E-bookform zu kaufen. Ich mag diese E-book-Reader-Dinger aber einfach nicht. Daran werde ich mich nie gewöhnen (obwohl mein Mann davon begeistert ist … für mich ist das einfach nix!). Auch finde ich es nicht so toll, dass man solche Bücher nicht weitergeben kann. Sie sind nur für mich! Nur der Käufer kann und darf sie lesen. 

Meine gedruckten Bücher entsorge ich sie nicht einfach – ich gebe sie weiter.

Wie und wo ich meine Bücher entsorge?

* Verschenken


* Spenden

– Das Jugendzentrum z.B. veranstaltet immer wieder Bücherflohmärkte. Der Erlös ist für deren „Extrawünsche“.
– Die Bibliothek nimmt auch immer wieder gerne Bücher an. Was im Sortiment nicht vorhanden ist, wird behalten. Der Rest kommt in die €1,00 Verkaufskiste (um damit wieder aktuelle Bücher kaufen zu können).
– Derzeit spende ich meine Bücher allerdings komplett an eine Verkaufsstelle, welche die Bücher zugunsten einer „First-Responder“-Schnelleinsatztruppe für €1,00/Buch verkauft. Diese Verkaufsstelle konnte durch die Erlöse schon einen Defibrillator kaufen sowie die Ausbildung eines Freiwilligen zahlen. So etwas finde ich  eine extremst wichtige und gute Sache. Denn staatliche Zuschüsse bekommt diese Einsatztruppe NICHT. Sie finanziert sich ausschließlich durch Spenden. Hier mitten im Spessart sind die „First Responder“ oft viel schneller vor Ort als ein Notarzt.

Erkundigt Euch einfach, ob in Eurer Nähe auch solche Aktionen „Bücher für €1,00 für einen guten Zweck“ stattfinden. Für solche Aktionen macht das „Weggeben“, das „Spenden“ und „Aussortieren“ gleich doppelt Spaß. Ein gutes Gewissen und das Weggeben fällt auch deutlich leichter.

* Bücherregale/-türme/-zellen, öffentliche Bücherschränke
Diese gibt es zwischenzeitlich in jeder größeren Stadt. Dort kann sich jeder kostenfrei Bücher entnehmen und auch abstellen. Das finde ich ebenfalls eine großartige Idee.

* Soziale Einrichtungen / Sozialkaufhäuser nehmen auch immer gerne Bücher an. Seniorenheime Bücher in Großdruckschrift. Hier sind die Themengebiete allerdings eingegrenzt. Bisher war dort z.B. noch kein Bedarf an Thriller oder Fantasybücher 😉

* ein Verkauf über Bücherportale im WWW

* ein Verkauf über das Internetauktionshaus schlechthin ist ebenfalls eine Alternative  
Mir dauert der ganze Vorgang allerdings viel zu lange. Der Aufwand des Einstellen’s etc. steht für mich in keiner Relation zu einem evtl. Verkaufserlös. Zudem stehen die Bücher dadurch noch eine lange Zeit bei mir im Weg herum. Wenn ich aussortiere, dann muß es JETZT und SOFORT sein. Ich will die Bücher einfach auch sofort aus meinem Sichtfeld haben (jeglichen Rückfall wie etwa „ach … das ist doch nicht so schlecht, das könnte ich ja doch noch einmal lesen …“ will ich einfach vermeiden).

Büchertauschblogs bzw. Tauschforen
Auch so etwas gibt es zwischenzeitlich im großen WWW. Für mich ist das ebenfalls zu aufwändig. Mir dauert das einfach alles viel zu lange. Wenn ich aussortiere, dann sollen die Bücher auch umgehend aus meinem Blickfeld gehen.

Wie handhabt Ihr das mit euren Büchern?

Stapelt Ihr sie in allen möglichen Ecken oder mögt Ihr auch lieber eine übersichtliche, aber geliebte und genutzte Sammlung? Trennt Ihr euch auch ab und an von Büchern? Wohin gebt Ihr sie dann?

Oder trennt Ihr euch etwa NIE von Büchern?

Vielleicht konnte Euch dieser Beitrag einen kleinen Anstoß geben. Schaut doch einmal nach, ob Ihr überhaupt alle Bücher BRAUCHT. Befindet sich vielleicht bei Euch das ein oder andere Buch, welches Ihr eigentlich nicht mehr mögt, geschweige denn braucht? Ein Buch, welches Ihr vielleicht von einer Ecke in die nächste räumt.

BEFREIT euch von ALTLASTEN und schafft PLATZ!

Platz für für NEUES 😉

Durch diese Buchaussortieraktion habe ich im übrigen Platz für 36 neue Bücher geschaffen 😉
Dieser freigewordene Platz muß jetzt allerdings nicht unbedingt sofort wieder gefüllt werden.

Ich grüße Euch alle ganz ♥lich

und habe für morgen eine kleine Überraschung vorbereitet ♥

Ellen aus Ellen’s Schneiderstube 


Verlinkt bei: 1000 Teile raus

1000 Teile raus

.. das Aussortieren geht weiter! – Gastautorenbeitrag

Bereits gestern habe ich ja schon von meinen Gründen über das „Aussortieren“ meiner Bücher berichtet. Wie aber nun sortiere ich aus? Wie entscheide ich, welche Bücher bleiben und welche gehen?

Wenn die Bücherregale leergeräumt sind, die Böden ausgewischt wurden … tja dann kann ja auch wieder eingeräumt werden.
Allerdings nicht mehr alle Bücher. Wenn ich sie schon in die Hand nehme, entscheide ich auch gleich, was zurück in das Regale darf, und welches Buch eben weiterwandert.

Bücher, welche bei mir bleiben dürfen sind:

* Bücher mit Erinnerung. Bücher, die einfach einen sehr großen persönlichen Wert für mich haben. Ich habe noch eine handvoll Bücher aus meiner Kindheit welche ich hüte wie meinen Augapfel. Einfach Erinnerungen pur.

* Bücher, welche ich immer wieder mal zur Hand nehme und lese. Auch Romane lese ich durchaus mehrmals …. Wenn ein Buch gut geschrieben ist, warum denn auch nicht? Gute Filme schaut man sich durchaus auch mehr als nur einmal an.

* Bücher in denen ich gerne nachschlage und mir immer wieder Anregungen hole … einfach Bücher, welche mir GUT tun!

Einige dieser „Lieblingsbücher“ habe ich schon auf meinem Blog vorgestellt. Weitere werden in loser Reihenfolge definitiv noch folgen (ich habe ja schließlich genügend davon *gg*)

Bücher, welche weitergereicht werden sind:

* Bücher, welche ich einmal gelesen habe (und sicher nie mehr lesen werde, weil sie mich einfach nicht „berührten“ oder gar überhaupt nicht angesprochen haben).
* Bücher, die ich selbst zum lesen aus 2.ter oder 3.ter Hand erhalten habe.
* Habe ich ein Buch mindestens 1 Jahr nicht zur Hand genommen, dann wandert auch dieses in die „geht -weg-Kiste“.

Bücher, welche ich einmal von lieben Mensch geschenkt bekam, gebe ich natürlich niemals weg.
Wenn sich jemand Gedanken macht, mir ein Buch schenkt (sogar mit einer persönlichen Widmung), also dann bleibt so ein Buch definitiv bei mir.

Wie handhabt Ihr das denn eigentlich?
Mit Büchern?
Schreibt Ihr beim Verschenken eine liebe Widmung in das Buch?
Macht es somit zu einem einzigartigen und vor allem persönlichen Geschenk?
Ich grüße euch alle ganz ♥lich
und hoffe, dass Ihr morgen auch wieder hier vorbeikommt.
Denn dann erfahrt Ihr, wohin meine Bücher wandern 😉

Ellen aus Ellen’s Schneiderstube 

1000 Teile raus

… von Jägern und Sammlern – Gastautorenbeitrag

… berichte ich euch heute hier als Gastautor.
Komisches Thema?
Nein – nicht wirklich, denn wir alle gehören ja irgendwie diesen Gruppen an.

Es freut mich sehr, dass ich heute hier bei Annette die Gastautorenwoche zu Ihrer Linkparty: 1000 Teile raus eröffnen darf. Als erste Gastautorin zu dieser Linkparty darf ich nun diese Woche gestalten.

Annette kenne ich von diversen Bloggeraktionen (Probenähen/Themenwoche) her und bin natürlich auch auf ihre neue Linkparty „1000 Teile Raus“ aufmerksam geworden.
Gerade zum Zeitpunkt ihrer Info, dass sie eine solche Aktion bzw. Linkparty starten will, war ich mitten in eben einer solchen „Aussortieraktion“. Was lag also näher, als sich auf Ihren Suchaufruf nach Gastautoren zu melden? Wenn mein paralleles aussortieren kein Grund ist, was denn dann? 😉

Jetzt hoffe ich, euch auf eine Reise mitnehmen zu dürfen. Eine Reise durch meine Bücherwelt. Mein Ausmisten … mein „doch behalten“ … einfach auf einen kleinen Einblick in meine Bücher-Aussortieraktion.
Schenkt euch am besten einen Kaffee ein …. denn es wird ein „etwas“ längerer Text 😉
Schließlich sortiert man ja auch nicht mal eben in 5 Minuten seine ganzen Bücher durch bzw. aus.

Das JAGEN und SAMMELN ist die wohl älteste traditionelle (und vor allem immer noch bei Naturvölkern überlebenswichtige) Wirtschaftsform der Menschheit. In der Steinzeit war es zum Erhalt der Gemeinschaft lebenswichtig, dass innerhalb der Gruppe gute Jäger (für das Fleisch) und eben erfolgreiche Sammler (für Früchte, Heilkräuter, Holz etc.) vorhanden waren.
Heute leben wir nun wirklich nicht mehr in der Steinzeit. Dennoch hat sich dieses in unseren Genen manifestierte Jagen und Sammeln bis heute hartnäckig gehalten.
Die Jäger jagen heutzutage den neuesten Trends hinterher. Jagen nach Schnäppchen und freuen sich über jeden tollen „Fang“. Tja und der Sammler, also der Sammler an sich ist ein Individuum, welcher einfach mit Leidenschaft sammelt. Was gesammelt wird ist so unterschiedlich, wie die Menschheit selbst. Schon kleine Kinder werden mit geschickten Marketingaktionen an das Sammeln herangeführt (damit die Menschheit auch nicht die geringste Change hat, dieses Steinzeitgen überhaupt jemals zu verlieren). Sei es, dass sie unbedingt jenes 7.te Ei finden müssen in welchem die noch fehlende Figur steckt. Oder die schon in meiner Kindheit bekannten Sammelalben mit Klebebildchen. Ja …. ich gestehe …. als Kind sammelte ich einmal „MAINZELMÄNNCHEN“-Bilder. Für alle jüngeren Leser, die Mainzelmännchen waren in den 70ern die Werbe-Pausenfiguren des TV-Senders ZDF.. Ein Werbespot, dann die Mainzelmännchen usw. Die Kerlchen waren bei uns Kindern damals der Hit. Anfang der 70er gab es ein Sammelalbum … mein erstes und einziges was ich jemals gesammelt habe. Es „voll“ zu bekommen hat mich damals über Monate hin mein komplettes Taschengeld gekostet. Ich habe so etwas daher nie mehr angefangen. Nie mehr irgendwelche Klebebildchen gesammelt. 
So lange Sammeln in einem überschaubaren Rahmen bleibt und man vor allem Spaß daran hat – warum auch nicht. Wenn das Sammeln einen allerdings belastet und blockiert, also spätestens dann sollte man AUSMISTEN! Wenn aus einem Sammeln ein HORTEN wird, also dann sollte man wirklich AUSMISTEN!
es einfach.]

Ich selbst liebe und sammle Bücher.
Die meisten Bücher, welche ich lese leihe ich mir zwar in der Stadtbibliothek aus, aber manche Bücher muß ich mir einfach selbst kaufen. Sei es, dass ich sie mir weder vor Ort noch per Fernleihe ausleihen kann. Oder einfach, weil sie mir total gut gefallen.
Die Themengebiete meiner Bücher sind so vielfältig wie ich selbst eben lese.
Mit Büchern in ferne Welten abzutauchen ist einfach etwas einzigartiges. Dieses zu können, dafür bin ich unendlich dankbar. Je nach Lust und Laune sind es mal Herz-Schmerz-Schmachtfetzen. Dann wieder Fantasygeschichten etc. Natürlich dürfen in meinem Bücherregal auch Koch-/ Back- und Nähbücher, Gedichtbände oder Bildbände von Malern etc. nicht fehlen.

Bücherkisten auf Flohmärkten ziehen mich ebenfalls immer irgendwie magisch an. Bücher mit „Geschichte“ sind etwas wunderbares. Leider habe auch ich nicht unendlich Platz. Daher kaufe ich nur neue (oder Flohmarkt-) Bücher, wenn ich dafür alte aussortiere.

So schwer es mir auch manchmal fällt ….

Es wird nur etwas neues gekauft, wenn dafür etwas altes geht. 

In einem Rosamunde-Pilcher-Roman habe ich erst vor kurzem ein Zitat gelesen, welches gar zu diesem Thema passt:

„Wer hortet was vergänglich ist, hüllt seine Seele in Dreck und Mist!“

Ja – ich lese auch mal Rosamunde Pilcher. Es gibt Zeiten, in denen ich zum Lesen einfach „Leichte Kost“ benötige. 
Wir sollten grundsätzlich alle unsere Bodenschätze achten und sorgsam damit umgehen. Dinge nicht einfach wegwerfen, sondern in den Kreislauf der Weiter- bzw. Wiederverwendung zuführen. Das befreit einen selbst, macht ein gutes Gewissen und bereitet anderen Menschen zudem noch eine Freude. Ein „Weitergeben“ der Bücher schont somit Ressourcen, schafft einfach Platz in den eigenen 4 Wänden und macht somit doppelt gute Laune.
Vielleicht mögt Ihr morgen lesen welche Bücher so bei mir bleiben dürfen, welche weitergereicht werden? Vor allem die Gründe dafür?
Es würde mich jedenfalls sehr freuen, wenn Ihr auch morgen hier vorbeischaut.
Den zu diesem Thema gibt es noch viel zu erzählen (bzw. zu schreiben) 😉
Ich grüße euch alle jedenfalls ganz ♥lich und freue mich auf morgen

Ellen aus Ellen’s Schneiderstube