In diesem Jahr habe ich zum ersten Mal bei der Miniquilt Challenge von der Rhein Modern Quilt Guild mitgemacht. Die Aufgabe war, die moderne Interpretation des Themas „BEWEGUNG/motion. Genäht werden sollte ein kleiner Quilt, in der Größe von 12 x 12 Inch, mit den Stoffen, des QuiltCon-Community-Outreach Quilts der Rhein MQG, der in Phoenix Arizona im Februar auf der QuiltCon 2025 ausgestellt und verkauft wurde. Sein Double wird gerade an diesem Wochenende auf der Nadelwelt in Karlsruhe gezeigt.
Hier ist mein Miniquilt
Ich hatte bei unserer USA Reise im Februar/März den Community Quilt schon am ersten Tag entdeckt und auch die Blöcke, die ich genäht hatte.
Und, zu den Stoffen, die ich im Herbst für die Tetris-Blöcke vernäht hatte, kaufte ich im März weitere dazu, die in dem vorgegebenen Farbspektrum vorkamen.
Gerade der dunkelblaue Hintergrundstoff hatte es mir sehr angetan. Ihr wisst ja, Blau ist meine Farbe!
Aber wie lässt sich „Bewegung“ nähtechnisch darstellen?
Ich fühlte mich wie in einem Strudel der Gefühle, Eindrücke und Inspirationen tanzten in meinem Kopf. So entstand im Geiste eine Spirale, die ich mit dem Electric Quilt 8 (EQ8) Programm entwarf und anschließend nähte ich sie auf die ausgedruckten Papiervorlagen. Mit Foundation Paper Piecing lassen sich wunderbar Nähprojekte in die Tat umsetzen. Aber nur eine Spirale war nicht genug, tanzende Menschen, die sich inspirieren lassen, wollten auch mit auf den Miniquilt und so wuchsen die Ideen und das Gefühl für die Bewegung nahm Formen an. Gequiltet habe ich mit der Nähmaschine, Kreise fand ich am angebrachtesten. Im Sog der Bewegung!
Mein Artist Statement für den Miniquilt „Bewegung/motion“. Er wurde neben dem Quilt bei der Ausstellung als Erklärung aufgehängt.
„Wenn Gedanken tanzen“
Die Spirale steht für Bewegung – ganz allgemein, aber auch für den Fluss von Gedanken, Ideen und Inspiration, die sich stetig weiterentwickeln. Kreativität entsteht, wenn wir äußere Impulse aufnehmen, sie verarbeiten und in etwas Eigenes verwandeln. In der Gemeinschaft oder allein: neue Ideen formen sich, wachsen, entfalten sich.
Bewegung ist Leben. Sie hält uns wach, offen und neugierig. Körperliche Bewegung befreit den Geist, öffnet neue Perspektiven und macht kreativ. Wie eine Spirale, die sich stetig weiterdreht, verbindet uns Bewegung mit Wandel, Entwicklung und der Kraft der Gemeinschaft.
Für meinen Mini-Quilt habe ich die Technik Foundation Paper Piecing (FPP) gewählt und das Design in EQ8 erstellt. Die Figuren wurden mit einer einfachen Raw Edge Appliqué-Technik appliziert – so, wie ich es im Kurs Step by Step Raw Edge Applique von Satomi Hoar auf der QuiltCon 2025 in Phoenix gelernt hatte. Das Paracord (die Fallschirmleine) erinnert mich an einen Jugendtraum. Sie ist eine Art Hilfslinie, für den Blick nach oben!
So, das war es auch schon!
Ihr Lieben, ich wünsche euch einen schönen, sonnigen Sonntag!
Am zweiten Tag unseres Messebesuchs auf der Nadelwelt in Karlsruhe, hatten wir uns für den Kurs „Grundlagen des Freihandquiltens und der Arbeit mit dem Lineal auf der Pfaff Quilt Expression 720“ angemeldet. Die finnische Kursleiterin Irina Malyukova auch bekannt als NordicCrafter, schickte mir nach der Anmeldung die Kursunterlagen und eine Liste der benötigten Materialien und Hilfsmittel zu. Eine Pfaff 720 Leihnähmaschine wurde für den Kurs von der Nadelwelt Messe bereitgestellt. Das war praktisch, denn ich konnte mit weniger Gepäck anreisen.
Mittgebracht hatte ich zwei vorbereitete Miniquilt Sandwiches, Quiltgarne, Nähmaschinengarne, Quiltruler, Baumwollhandschuhe und eine extra flutschige Anti-Haft-Rutschmatte zum Freihand Quilten. Dann wurde die Nähmaschine auf das bevorstehende Freemotion Quilting vorbereitet. Der Transporteur wurde versenkt, der Nähfuss Druck reduziert (-5) und die Oberfadenspannung reduziert (3.5 für Aurifil Garn). Irina erzählte viel über ihre Erfahrungen, die sie beim Freemotin Quilting gemacht hatte. Sie nannte Tipps über Nähfüße, Garne, Nähmaschinen Nadeln, Garne, über die Fadenspannung. Gab Tipps, wie man das Quilten vorplant (immer einen Schritt voraus zu sein), und, dass der Stuhl hochgenug sein muss, damit man die Nadel im Blick hat. Sie empfahl auch „Trockenübungen“ zu machen, und zwar ohne Garn in der Nadel und auf Papier zu nähen. Und, einen Test-Quilt beginnen (warming up), bevor es richtig los geht. Das waren alles super praktische Tipps und auch die Diskussionen waren sehr interessant.
Dann wurde es ernst und ein Test-Miniquilt-Sandwich wurde mit Stecknadeln fixiert und auf das Top, also die oberste Stofflage, neun Felder mit einem wasserlöslichen Stift eingezeichnet.
Das sah dann so aus, oben und unten malte ich weitere Hilfslinien auf.
Der Ruler-Fuß wurde angeschraubt. Dann wurden die Freemotion-Muster von der Vorlage in die einzelnen Felder gequiltet, mit beiden Händen (rechts und links) auf dem Stoffstück. Davon gibt es kein Foto, denn wer die Hände auf dem Anschiebetisch liegen hat, kann nicht gleichzeitig fotografieren. 😉
Hier meine Testergebnisse, zuerst musste ich allerdings über meinen Schatten springen. Freihandquilting ist nämlich nichts für Feiglinge *lach*. Aber mit ein bisschen Mut und den guten Tipps von Irina löste sich bald der Knoten in meinem Kopf! Und, klar wird auch, keine Meisterin fällt vom Himmel! Ich sage nur üben, üben und nochmals üben, dass schafft Zufriedenheit.
In der Mittagszeit wurde das Probestück gegen das zweite Sandwich ausgetauscht. Diejenigen, die bereits gute Erfahrungen auf diesem Gebiet hatten, kamen in kürzester Zeit recht weit.
Das zweite Sandwich wurde für das Quilten vorgezeichnet. Diesmal zeichnete ich ein Hexagon Raster mit Innenfeld auf. Ich habe mir viel Zeit gelassen alles ordentlich aussehen zu lassen, daher zeige ich hier kein fertiges Muster. Ich habe fleißig gearbeitet und mich auf den Kurs konzentriert, und dabei vergessen Fotos zu machen.
Das Muster war in den Kursunterlagen enthalten und bei Irina auf dem Tisch lagen ihre mitgebrachten, fertigen Miniquilts, als Anschauungsobjekte.
Der Kurs war ein echtes Highlight! Mit ihrer herzlichen Art und ihrem großen Erfahrungsschatz hat Irina das Grundwissen wunderbar an uns Kursteilnehmer vermittelt. Besonders beeindruckend war, wie anschaulich und motivierend sie ihr Wissen weitergegeben hat.
Zum Abschluss haben wir uns noch über ihre spannenden Projekte ausgetauscht, und ich konnte ein paar schöne Fotos machen. Mit vielen neuen Ideen im Gepäck bin ich schließlich überglücklich nach Hause gefahren.
Verwendetes Material und Zubehör:
großer Anschiebetisch
Anti-Haft-Rutschmatte
Freemotion Quilt Nähmaschinenfuß (Dynamic spring food 6D)
Aqua Trickmarker
Aurifil Quiltgarn 40wt oder 50wt (einfarbig, kein Verlaufsgarn!)
Nähmaschinennadeln (Topstitch – 80/12 für 50 WT Aurifil Quiltgarn)
Nähmaschinennadeln (Topstitch – 90/14 für 40 WT Aurifil Quiltgarn)
Dieser Kurs ist der Startpunkt für Ihre Reise zum Free Motion Quilten auf einer Haushaltsnähmaschine. Wir werden eine Pfaff Quilt Expression 720 verwenden, eine der besten Nähmaschinen für Quilterinnen. Ich werde aus meiner Erfahrung berichten, was man braucht, um erfolgreich zu nähen (Zubehör, Füße, Nadeln, Faden, Spannungseinstellung, Quilting-Tipps usw.). Wir werden mit verschiedenen Freihand-Quiltmustern mit durchgehenden Linien spielen und Sie werden das Quilten mit Linealen ausprobieren können.
Für diesen Kurs stehen den Teilnehmer/Innen Pfaff Leihnähmaschinen zur Verfügung. Sie müssen keine eigene Nähmaschine mitbringen.
Achtung: Der Kurs wird in englischer Sprache stattfinden.
Kurssprache: ENGLISCH – ES WIRD EIN QUILTENGEL FüR DIE ÜBERSETZUNG INS DEUTSCHE ZUR VERFüGUNG STEHEN.
Ihr Lieben, heute berichte ich Euch von der Nadelwelt Handarbeitsmesse in Karlsruhe, die vom 20. – 22. Mai stattfand. Am Freitag fuhren Claudia und ich zusammen dorthin, wie schon im letzten Jahr. Gleich nach Ankunft, sind wir in die Messe Halle gestürmt, um unsere Einkaufslisten abzuarbeiten.
Bei Claudia standen Mantelknöpfe, Patchwork Stoffe und Garne auf der Liste. Ich hatte mir Taschenverschlüsse, Gurtband und ebenfalls ein paar Fat Quarters notiert. Als ich die hübschen Metall-Druckknöpfe (oben rechts) entdeckte, musste ich gleich an Emanuelas Quiltcoat denken und für meine geplante Bluse fand ich noch gelbe Sternknöpfe aus Perlmutt.
Dann verabredeten wir uns zu einem Kaffeekränzchen im Innenhof mit Oggi @ogginelle und Emilia @emiliashaus aus der Bee.4.Bees Patchwork Gruppe. Das war soooo nett!!!!
Direkt im Anschluss fand um 14 Uhr das #instagoesnadelwelt22 Bloggertreffen, mit dem Projekttaschen-Tauschim Innenhof statt!! Es war sehr heiß und wir haben so geschwitzt, bei den hohen Temperaturen!! Das war der absolute Gegensatz zu letztem Jahr. Da konnten wir es kaum auf dem Bloggertreffen aushalten, der Wind war eisig kalt.
Das Treffen hatten Jennifer @yokokudo88 und Julia_insta organisiert. Vielen, herzlichen Dank für die Orga und das Goodiebag. Die Schokolade musste bei 32 Grad im Schatten schnell verputzt werden *lach*.
Quelle: Herzlichen Dank an @julia_Insta für das Gruppenfoto!
Das Meeting war richtig nett! Man trifft auf unbekannte Gesichter und erahnt die IG Profile dahinter. Das ist jedes Mal ein Abenteuer! Man plaudert mit anderen kreativen Menschen über das gemeinsame Hobby und es kommen so schöne, ungezwungene Gespräche in Gang. Alle sind glücklich und freuen sich über die Begegnungen, tauschen sich aus, erzählen von ihren Erfahrungen und auch kleinen Missgeschicken. Das schmiedet zusammen und macht glücklich. Denn, wir kochen ja alle nur mit Wasser!
Das Schönste an diesen Treffen ist aber, obwohl man sich vollkommen fremd ist, spürt man gleich dieselbe Wellenlänge beim Gegenüber. Da stimmt einfach die Chemie und lustigerweise hat man das Gefühl, sich schon ewig zu kennen. Einfach supercool, diese Community!! Wie so oft, und ich kann es nicht genug sagen: Nähen verbindet und macht einfach glücklich!
Und, erkennt Ihr jemanden auf den Fotos wieder?
Ich habe mich so gefreut, als Uta @utahanson mich ansprach. Schön war es auch mit Maria @wasmitstoff,Daniel @danjackes,Viky @tuedelue71, Inja @injametzger , Antje @ahoiquilts und die anderen zu plauschen. Einige waren auch schon Gastautoren hier (die Gastbeiträge sind hinter den Namen verlinkt. Und, ich bin auch sehr neugierig auf Antjes Gastbeitrag im Juni!!
BeimProjekttaschentauschhatte ich die hübsche Tasche (Bild unten) von Sandra @la_picaflora bekommen. Ich habe mich so darüber gefreut. Juhuu, ein türkisfarbener Stoff. Einer meiner Lieblingsfarben!! Und, das schöne Blüten-Quilting sieht man sogar durch den Netzstoff!! Sehr cool!
Claudias Projekttasche(lila), kam von Andrea @annakopatchwork2.0. Sie hatte eine besondere Technik ausgewählt, um die Stofffarbe mit Sonnenlicht zu verändern, und zwar wurden dafür Seidenmalfarben verwendet. Kurz gesagt ging es um Farbkristalle, die mit nassem Stoff und Sonnenlicht reagierten. Die verwendete Methode heißt:Sunprint. Anschließend wurden die Felder gequiltet. Leider ist Claudias Tasche auf dem Foto nicht so gut zu sehen. Die Projekttasche könnt Ihr Euch aber bei Andrea auf ihrem Instagram Profil (Mai 2022) anschauen.
Meine bestickte „Quilt“-Projektmappe ging an Iris @einwenigiris.
Ich fand es lustig, wie diese Tasche bejubelt wurde. Dabei hatte ich fast ein schlechtes Gewissen. Denn die Tasche war weder gequiltet noch mit einem Patchwork Muster aufgepeppt. Aber ich hatte Glück, das Stickmuster kam bei allen gut an und darüber habe ich mich richtig gefreut. – Hey, ich bin gerne bereit für den einen oder anderen das Quilt-Cothesline Muster zu sticken. Melden Dich einfach per Mail. Wir können ja etwas tauschen, allerdings erst nach den Pfingstferien, und das Angebot gilt nur eine Woche. 🙂
Und, hier sind die Wiederholungstäter vom Nähtreffen Heidelberg *grins*, bis auf Sandra @la_picaflora (zweite von rechts). Von ihr hatte ich die Projektmappe bekommen. 🙂 Von links nach rechts: Andrea, Iris, Simone, Claudia, Silke , Sandra und ich.
Total schön war auch die Ausstellung vonRenate KämmerundIngrid Alteneder. Die „Hexie- und Brezel-Party Quilts“ life bewundern zu können und mit Renate sich auszutauschen, hat echt Spaß gemacht!! Die beiden Quilts sind sooo cool !!! Schon lustig, durch den Näh-Flashmob sind die Hexies für die Hexieparty entstanden. Bei der Nadelwelt 2019 wurde fleißig gelieselt und auch viele Hexies getauscht. Aus den dort entstandenen Hexies der Messebesucher wurde später der Hexie-Party Quilt genäht (links auf dem Foto unten). Auf die gleiche Weise wurde auch Ingrids Bretzel Quilt gewerkelt und Er wurde zum Spenden Quilt deklariert!!
Gerne hätte ich auch Stefanie @lieselundfred kennengelernt. Sie reiste erst samstags an. Stefanie ist die Spezialistin für English Paper Piecing in Bezug auf Rundungen. Sie macht so coole Sachen!!
Und, ich konnte noch ein Foto mit Renate aka Rlebt machen.
Sie ist die Spezialistin für die Mini-Hexies.
Schade, zu dem Zeitpunkt war Ingrid noch nicht da, sonst hätten wir sie mit auf das Foto genommen. Aber ich habe beide gefragt, ob sie mir ein Selfie schicken. Und, wie Ihr seht, es hat geklappt! Lieben Dank, es war so nett Euch wiederzutreffend und Dankeschön für das Foto Ingrid. Die beiden hatten sich nämlich Anfang Mai in Heidelberg getroffen und waren spontan zum Nähtreffen Näh-HD gekommen. Das war so nett.
Links ist derMindfulness Quilt mit dem Buddha in der Mitte, den Ingrid im September 2021 fertigstellte und rechts derChinese New Year Quiltvom Januar 2022.
Und, hier zeige ich Euch noch die wunderschönenHexie-Bowls, die Renate gezaubert hatte. All die kleinen Hexie Projekte sind so wunderschön und ich bewundere Renate wirklich, für ihre Geduld und Fingerfertigkeit so kleine Formen mit Stoff zu beziehen. Da kann man nur ahnen, wie viele Hexies in ihren Quilts versteckt sind.
Mich sprachen insgesamt eher die modernen und farbenkräftigeren Quilts auf der Messe an.Schöne Farben machen mich froh und glücklich.Farbenfroh ist ein gutes Wort dafür. Hier nur eine kleine Auswahl der Quilts, die mir auch sehr gefallen.
Und, dann stieß ich per Zufall auf denQuiltcon Phoenix 2022 Charity Gemeinschaftsquilt, den Melanie @mellmeyer zusammen mit Christa – Love to Quilt @mrs_schnuff, Heidi B. @liebellenquilts, Andrea Kollath @quiltmanufaktur, Sandra @hohenbrunnerquilterin2.0, Ines @naehzimmerplaudereien, Alexandra Pilz @hexenweib, Kati @feinesstoeffchen, Verena @huzelbuzz genäht hatten. Wunderschön, solch berühmte Quilts life sehen zu können.Das war sehr beeindruckend!!
Natürlich habe ich auchKlara Flickenreichs Ausstellung „Hauptsache klein“besucht. Sie war auch schon Gastautorin mit ihren zwei UFO Beiträgen hier im Blog. Als ich am Nachmittag bei ihr vorbeischaute, hatte sie gerade Kurs. Also leider kein Beweisfoto, dass ich da war. Aber ich habe ihr liebe Grüße ausrichten lassen. 😉
Cool fand ich das Rätsel, mit der Frage: Aus wie vielen Teilen der Gemeinschaftsquilt (Charmquilt, Puzzle in grün) besteht. Sie fragt, ob es 500, 700, 1000 oder sogar 5000Teile sind? Dieser Quilt besteht allein aus 110 verschiedenen Stoffbeständen, aus der ganzen Welt! WOW!! Sehr, sehr interessant!! Hat jemand mitgeraten oder weiß jemand wie viele Teile es sind? Nachtrag: Er hat 3000 Teile. 😉
Aus dem Staunen nicht mehr heraus kam ich, als ich auf Lisa Hofmann-Maureraka Lisa Sewwhatyoulove persönlich begegnete. Sie saß in ihrer Ausstellung „Hi – it’s me“mit den unglaublich schönen, farbenfrohen Quilts, die ich soooo sehr liebe. Seit ein paar Jahre sammele ich die Stoffe vonAlison Glassund hüte sie noch wie meinen Augapfel *lach*. Nee, echt! Ich war unfassbar glücklich ihr persönlich begegnet zu sein. Sie hatte Werke aus den Jahren 2018 – 2022 mitgebracht. Klare Farben und klare Formen, das sind ihre Vorlieben. Wer bunte Stoffe und kräftige Farben mag, ist hier genau richtig!! Sie lebt in Zürich und wurde auf der Messe von ihrer Mutter unterstützt. Eine sehr charismatische Frau.
Ich liebe diese Farbenpracht, diese tollen Muster und die geballte Kraft von Farbe und Wirkung. Natürlich habe ich die beiden Pattern, die bei ihr auf dem Tisch lagen gekauft. Ok ich hatte sie schon als PDF-Datei, aber in Papier und aus ihren Händen zu bekommen, hach da konnte ich einfach nicht nein sagen.
Zum Schluss zeige ich Euch noch meine Beute von der Kreativmesse. Ein bisschen Stoff, zwei Quilt Anleitungen, Kunstleder für Taschen und ein Portmonee, Sternknöpfe und die Anleitung von Renate, um auch diese tollen Hexie Schalen per Hand zu nähen. Ich bin gespannt was daraus wird. Und, falls ich noch Fragen dazu habe, nehme ich die Handarbeit einfach mit im Oktober zu Renates Nähtreffen auf der Burg in Altleiningen. Dort haben wir (Claudia & I) uns nämlich einen Platz beim Nähwochenende ergattert. Jippie
Nun ist mein Bericht fertig, ich hoffe Ihr habt bis hierhin durchgehalten. 🙂
Im Oktober findet dann die Nadelwelt in Friedrichshafen vom 07. – 09. Oktober 2022 stattund inKarlsruheerst wieder im neuen Jahr im Sommer, und zwar vom07. – 09. Juli 2023. Vielleicht treffen wir uns dort? Ich würde mich sehr freuen!
Hier kommt mein angekündigter Bericht von unserem Besuch auf der Nadelwelt Messe, der internationalen Veranstaltung für Handarbeiten in Karlsruhe. Er hat mich Mitte Oktober auch noch im Nachhinein richtig glücklich gemacht. Endlich wieder eine Kreativmesse zu besuchen, DAS hatte mir sehr gefehlt. Es war einfach ein schönes Event. Am Vormittag holte mich Claudia ab und wir fuhren mit dem Auto nach Karlsruhe zu den Messehallen in Rheinstetten. Zum ersten Mal hatte ich keinen Kurs gebucht, da ich in den vergangenen Jahren 2017, 2018 u. 2019 es immer bedauert hatte, nicht genügend Zeit zum Schauen, Freunde treffen und Shopping zu haben.
Angekommen fanden wir ohne Mühe einen Parkplatz. Draußen, am Einlass wurden die Impfbescheinigungen kontrolliert. Dann ging es rein ins Vergnügen. Wir waren mit Rucksack & Bauchtasche gut vorbereitet, um die Einkaufslisten abzuarbeiten. Ein bisschen Essen hatten wir auch mit eingepackt, wir wussten ja nicht was uns erwartet. Aber es gab tatsächlich Sitzgelegenheiten in einem von der Messe abgetrennten Bereich.
Zuerst schauten wir uns die Zeitschriftenstände auf dem langen Flur an. Ich weiß nicht wie viele Patchwork, Näh-, Bastel-, Strick- und Häkelzeitschriften wir in den Fingern hatten.
Die Halle im Eingangsbereich war wie leergefegt. Ich wunderte mich, im vorderen Bereich standen längst nicht so viele Stände wie noch bei der Nadelwelt Messe 2019. Später las ich in der Zeitung, dass es 22 textile Kunst-Ausstellungen, 96 nationale und internationale gewerbliche Aussteller, 28 Workshops zum Mitmachen und 24 Kursangebote gegeben hatte. Also deutlich reduzierter wie in den Jahren zuvor. 2018 waren es noch etwa 200 Händler gewesen und auch die Besucherzahl hatte sich auf 7000 halbiert.
Zuerst wanderten wir durch die Kunstausstellung und bewunderten die Kunstwerke, die an den Messewänden dekorativ angebracht waren. Wir starteten mit den Collagenbildern und der textilen Kunst von unterschiedlichen Künstlern.
Bild 1: Titel: ‚Dandy‘ und Bild 2: Titel: ‚Selbst ist die Frau‘ beide sind von der Mixed-Media und Textilkünstlerin Birgit Friese. Sie verwendet nicht nur Materialien mit textilem Hintergrund, sondern auch Fundstücke aus dem Haus, der Natur aber auch Plastik und Draht.
Vor ihrem Löffelbild habe ich eine ganze Weile gestanden und einfach nur geschaut. Titel: ‚Riss durch die Gesellschaft‘. Weitere Inspirationen könnt ihr auf ihrer Webseite finden.
Gegen das Vergessen ‚Memory‘ von Regina Barthel (Collage unten).
Diese fast mannshohe Collage, mit den vielen, kleinen Bildern war interessant zu betrachten. Jedes Bild für sich ist ein kleines Kunstwerk und wurde mit der Nähmaschine erstellt! Das Bild rechts ist ein zartes Netz, gestickt auf einem Porträt einer Verwandten in jungen Jahren.
Der Titel des folgenden Bildes ist: ‚Racing in dignity- forsteten the past‘ und es wurde von der Textilkünstlerin Christiane Winz-Völkert erstellt. Meine erste Vermutung, es sei aus Leder gemacht, bestätigte sich nicht. Die Künstlerin hatte es aus Teebeutelpapier bzw. Teebeuteln genäht. Textile Kunst kann so vielfältig sein.
Dann wanden wir uns eher farbenfrohen Kunstwerken zu. Die Stoffbilder der Französischen Quiltkünstlerin Martine Apaolaza gefielen mir auf Anhieb. Sie erinnerten mich an unsere Urlaube in Frankreich, vor ein paar Jahren, als das Reisen noch einfacher war.
Durch Empfehlung von Valerija, einer passionierten Quilterin, aus unserer Quiltgruppe, wurde ich auf die aus Russland stammende Künstlerin: Galla aufmerksam. Ihre großartigen Frauengestalten sind so ausdrucksstark und farbenfroh, ganz nach meinem Geschmack. Diese beiden Quilts: links: ‚Abendstern‘ und rechts: ‚Die Fruchtsaftliebhaberin‘ hatten mich sehr beeindruckt.
Lustigerweise ist Valerija im aktuellen Patchwork Gilde Heft 145 – 4/2021 mit ihrem „Game Over“ Rucksack abgedruckt. Diesen Rucksack hatte sie im Sommer zum Quilttreffen in Heidelberg/Wieblingen mitgebracht und war so ich überwältigt von dieser großartigen Arbeit! Ich traf Valerija auch auf der Nadelwelt, zufällig entdeckte ich sie, am Stand von Galla, dass war nett.
Noch ein paar Kunstwerke, die einen Eindruck hinterlassen haben. Silvia Diepolder ‚Klarheit’ – Die Quilt- und Textilkünstlerin ist Mitglied der Gruppe Alküns Kreativkreis der SELK/ Lage – Die Hummel e.V..
Der Kreisquilt in blau/orange heißt: ‚Rhapsodie in Blue‘ (2018), der Blau/Grüne Quilt trägt den Namen: ‚Under the sea‘ (2021). Heide Ulbrecht hat auf ihrem Blog Quilt-around weitere Arbeiten zum Anschauen. Lustig fand ich ihre Reaktion, als ich sie fragte, ob ich ihre Quilts fotografieren dürfe. Sie war ganz erstaunt! Dann meinte sie, ich wäre die Erste, die sie um Erlaubnis fragt. Alle anderen hätten einfach drauf los geknipst. Darüber hatte sie sich insgeheim geärgert. Wir kamen ins Gespräch und unterhielten uns über das Handfärben von Stoffen. Das war sehr aufschlussreich, gerne würde ich irgendwann einmal einen Kurs machen, um selbst Stoffe handzufärben.
Der rot-grüne Quilt trägt den Namen: ‚Full Bloom II‘ und die Farben sind so ausdrucksstark, einfach klasse.
Der ‚Bilderbuch-Quilt‘ ist von Christine Küchel, alias DalinSali und hat den Titel: ‚Schiefkrummhausen: Premium, Tiere, Technik, Maritim‘. Der Quilt war ein Gemeinschaftsprojekt und wurde von 20 Näherinnen und Christine genäht. Sie hat ihn dann auch fertiggestellt.
Anschließend wurde er für einen guten Zweck versteigert und hängt nun in der Schulaula der Waldhausschule in Malsch. Ich hatte Christine schon auf der Kreativ Herbst 2017 in Stuttgart persönlich kennengelernt.
Fast wie Gemälde sehen die kunstvollen Quilts von Béatrice Bueche aus. Die im Elsass lebende Künstlerin hat Kreativität in ihren Adern. Durch anfängliches Basteln in der Kindheit, 10 jähriges Kleidernähen als junge Mutter, Seidenmalerei Erfahrungen und traditionelles Patchwork entwickelte sie sich zur Textilkünstlerin, die die Nähe zur Natur als unerschöpfliche Kreativquelle sieht.
Nachdem wir uns die Kunstausstellungen angesehen hatten, stürzten wir in die Halle 1+2, zu den gewerblichen Ausstellern und ließen uns einfach treiben. Schöne Dinge, wohin man blickte.
Im Knopfparadies…
Die Stick-Garnpreise waren sensationell auf der Messe, da mussten natürlich einige Rollen mit nach Hause genommen werden und dann auch noch ein paar andere Sachen *lol*. Wir besuchen Kasia in ihrem Kurs ‚Stoffcollage und Crazy Patchwork‘ und holten die Vorbestellung, die Claudia geordert hatte ab. Dabei lernte ich Kassia persönlich kennen und wir schauten uns auch bei einigen Kursteilnehmern die Nähbilder an. Freihandsticken, also Malen mit Fäden hört sich wirklich gut an und gleich bekam ich Lust, im neuen Jahr auch einen Kurs bei ihr zu machen. Es gibt noch so viele Techniken, die mir unbekannt sind. Das Dazulernen macht die Faszination bei unserem Nähhobby aus. So wird es nie langweilig.
ein bisschen Stickfolie von Kassa
meine Beute 😉
buntes Stickgarn und eine Farbkarte
Um 13 Uhr fand das #instagoesnadelwelt21 Bloggertreffen im Innenhof statt, dass Jennifer aka yokokudo88 organisiert hatte. Dort traf ich einige Bekannte, die ich nur auf Instagram oder von den Blogs kenne. Lustig ist es die Personen dann real zu treffen und ein kleines Pläuschchen zu halten. Mit Klara @flickenreich und auch Viky @tuedelue71 hatte ich mich verabredet, beide hatten in diesem Jahr einen Gastbeitrag bei mir auf dem Blog veröffentlicht. Schön fand ich auch Heidemarie @heidemarie2211 wiederzusehen. Wir hatten uns auf dem Quiltkollektiv Workshop kennengelernt. Sehr nett fand ich die Begegnung mit Antje von @ahoiquilts und Daniel @danjackes. Was für eine nette Truppe!
Alle Teilnehmer nahmen auch an dem #swap teil, den Jennifer vorab organisiert hatte. Ihr diesjähriges Tausch-Ding war ein Nadelkissen. Mein Nadelkissen (links) ging an Andrea aka @die_laufmasche_art und ich bekam das Mäuschen im Beutel Nadelkissen von Marion @sewquilt_mp. Ich habe mich so sehr darüber gefreut.
Und, Jennifer hatte auch noch für jede Teilnehmerin, jeden Teilnehmer kleine „Care Pakete“ verteilt. Enthalten waren ein Band mit geplottetem Instagram Namen, eine Mundmaske mit Nähmaschinenmotiv und ein paar Süßigkeiten. Total lieb, wir haben uns so über diese nette Geste gefreut.
Beim Bloggertreffen hatte ich mich auch mit Gabi textiler BlogMade with Blümchen verabredet. Ich hatte sie schon 2019 bei mir auf dem Blog als Gastautorin eingeladen. Es war so nett sie endlich persönlich kennenzulernen. Am Nachmittag machten wir dann auch ein Foto. Natürlich trugen wir den ganzen Tag die Mundmasken, nur für das Foto haben wir sie ganz kurz abgesetzt.
Als Hintergrund dafür passten perfekt zwei Quilts. Der eine trägt den Namen: ‚The Power of Blue‘ und der zweite heißt ‚Gegensätze‘ von Gabriele Schultz Herzberger. Witzigerweise trugen wir beide an dem Tag eine beigefarbene Hose und Gabi auch noch ein Oberteil in Rottönen, passend zum Quilt dahinter, als hätten wir uns die Ecke speziell für das Foto ausgesucht. Es war ein schöner Moment. Ihr seht, wir hatten eine Menge Spaß!
Danke schön auch an Claudia R. für das Foto!
Ihr Lieben, nun habt ihr es geschafft!
Das war nur ein kleiner Einblick in die Nadelwelt Messe Karlsruhe 2021! Im neuen Jahr 2022 gibt es wieder eine Nadelwelt Handarbeitsmesse in Karlsruhe und zwar vom 20. bis zum 22. Mai. Vielleicht treffen wir uns dort? Ich würde mich sehr freuen.
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Letzte Woche Samstag war ich auf der Nadelwelt in Karlsruhe. Schon ganz früh hatte ich mich für den Ganztageskurs „Porträts aus Stoff“ angemeldet. Einfach mal etwas ganz anderes machen, das war mein Wunsch. Und, als ich Karine, bei unserem gemeinsamen Nähtreffen davon erzählte, meldete auch sie sich für diesen Kurs an, darüber freute ich mich sehr.
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Zur Kursvorbereitung studierte ich die Webseite der Künstlerin Claudia Nimmrichter. Dabei fand ich nicht heraus, welche Technik sie für Porträts aus Stoff verwendet hatte. Ich konnte mir keinen Reim darauf machen. Seit einer ganzen Weile interessiere ich mich für die Herstellung von genähten Bildern in Bezug auf Landschaften. Mein Hintergedanke für diesen Kurs war eigentlich eine neue Technik für das Nähen von Landschaftsbildern kennenzulernen. Die Kursleiterin bestand (bei einer vorherigen Nachfrage) aber darauf, in ihrem Kurs sich ausschließlich auf Porträts zu beschränken. Also ließ ich mich auf das Abenteuer ein. Vor Kursbeginn konnte man sich ein Stoffpaket mit sieben Stoffen bestellen. Ich entschied mich für eine Farbabstufung mit grauen Unistoffen. Eigentlich hätte ich auch gern bunte Stoffe ausgewählt, allerdings waren in den farbigen Stoffpaketen auch gemusterte Stoffe enthalten. Die sagten mir allerdings nicht zu. Da gefielen mir die grauen, schlichten Unistoffe doch besser. Für die Kursvorbereitung hatte ich auch ein Porträt voraus geschickt, so dass mit Hilfe eines Computerprogramms die Tonwertstufen etc. bearbeitet werden konnten.
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Ein schwarz/weiß Foto, wo man die Farbgrenzen einzeichnen sollte, wurde mein Vorlagenbild. Dann musste es noch auf Spezialpapier gedruckt und auf Stoff gebügelt werden. Später wurden die einzelnen „Farbfelder an den Grenzen“ ausgeschnitten und als Stoffschicht wieder aufeinandergelegt.
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Diese Technik ist bemerkenswert und ich war total baff dass wirklich bei jeder Kursteilnehmerin ein Porträt mit Wiedererkennungswert entstanden ist. Ich möchte hier aber gar nicht ins Detail gehen, dass würde zu weit frühen. Ich fand es sehr spannend, so eine (für mich) vollkommen neue Technik kennenzulernen. An diese Stelle ein herzliches Dankeschön an die Kursleiterin Claudia Nimmrichter. Bei der Patchworkgilde wurden ihre Werke 2017 auch vorgestellt. Schaut mal *hier*.
Nach dem Kurs war der Auftrag an die Kursteilnehmer, zuhause das Stoffporträt zu Quilten und weitere Details auszuarbeiten. Mein fertiges Stoff-Porträt zeige ich euch nächste Woche. Denn am Dienstag treffe ich mich mit Karine zum Nähen. Da wollen wir unsere Stoffporträts fertigstellen. Also schaut mal wieder rein, um das fertige Ergebnis zu bestaunen. 😉
Richtig großartig war auch das Insta Bloggertreffen um die Mittagszeit, dass von Frederike aka piecestopatch und Jennifer aka yokokudo88 organisiert wurde. Unter den Hashtags #instagoesnadelwelt19 #nadelweltkarlsruhe fand ich zufällig die Infos zum Insta-Bloggertreffen. Im letzten Jahr hatte ich leider zu spät von dem Treffen erfahren. Aber in diesem Jahr hat es geklappt!! Juhu. 😉
Aus den anfänglichen 30 Gästen hat sich noch eine größere Gruppe entwickelt. Wie später Frederike bei Instagram schrieb waren tatsächlich 50+ Insta-Blogger am Samstag gekommen. Jeder bekam ein Namensschild mit Instagram-Name und ein kleines Goodie bag in die Hand gedrückt. Total lieb von Frederike und Jennifer.
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Habt ihr den süßen, gebackenen Knopf-Keks entdeckt? Als ich ihn sah freute ich mich über beide Backen. 😉 Total klasse ist auch das Namensschild mit dem Lanyard und dem aufgeplotteten Instanamen von Jennifer. Das war bei dem Gewusel auch sehr hilfreich. So konnte ich Frederike von Fleckchensquilt auch die Hand reichen. Hihi, wir waren so perplex über die große Gruppe, dass uns fast die Worte fehlten *lach*.
Und, gewichtelt wurde auch noch. Jeder der sich für das Treffen angemeldet hatte, brachte eine Pouch, also ein kleines Täschchen mit. Leider hatte ich nicht mitbekommen, dass die Geschenke in Zeitungspapier eingewickelt werden sollten. Aber als ich es in den blauen Sack steckte beruhigte ich mich wieder, denn mein Wichtelgeschenk war nicht das einzige seiner Art *smile*. Beim Herausnehmen hatte ich Glück, denn bei dem #pouchswap erwischte ich die hübsche Pouch von Frederike von piecestopatch. 😉
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Auch trafen wir Barbara, und Anna mit ihrem süßen Baby war auch zum Instatreffen gekommen. Leider hatten wir nicht genügend Zeit auf einen längeren Plausch, weil ja der Kurs weiter lief. Und, ein bisschen „Beute“ wollte ja auch noch mitgenommen werden. Tja, wenn man auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzt! – Echt schade, später habe ich bei vielen gelesen, dass es noch richtig nett war. Im kommenden Jahr nehme ich mir mehr Zeit für Bloggertreffen. Und vielleicht schaffe ich es auch auf der Nadelwelt nur einen kurzen Kurs zu besuchen. Aber so ganz ohne Kurs geht es nicht *lach*, denn ich möchte unbedingt das Quilten besser erlernen.
Sehr habe ich mich auch über das Treffen mit Katrin gefreut. Wir hatten uns schon vorab verabredet, allerdings war es durch all die Termine gar nicht so einfach zueinander zukommen. Als Erkennungsmerkmal hatte sie mir ein Foto ihrer Tasche geschickt. Mittags entdeckte ich sie dann auch, als sie so suchend neben der Kunzfrau stand. Schade nur, dass wir so wenig Zeit hatten.
Hier zeige ich euch noch kurz meinen Einkauf.
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Den Tipp für das Maschinenstickgarn hatte ich von Marita bekommen, mit der ich mich noch in der Mittagszeit getroffen hatte. Am Stand gab es 10 Rollen Stickgarn zu einem guten Preis und eine Rolle kostenlos dazu. Dann hatte ich mir ganz fest vorgenommen keinen Stoff zu kaufen, davon habe ich ja weißgott genug. Nur bei der Kona Farbkarte aus Stoff konnte ich nicht NEIN sagen. Und, endlich habe ich mir das Nähset vom goldenen Schnitt gekauft, mit einem anständigen Rabatt. Damit habe ich ja schon ganz lange geliebäugelt. Denn ich möchte Kleidung nähen, die genau für meine Körperstatur abgemessen wird. Hoffentlich hält das Set was es verspricht. Von der Holzrolle fürs Paper Piecing hatte Marion mir am Donnerstag noch vorgeschwärmt und die Quilthandschuhe kamen mir auch gerade recht. Denn ich habe noch zwei UFO Quilts an denen ich noch weiterarbeiten möchte. Da ist es ganz gut, wenn man passendes Zubehör auch schon mal Zuhause hat. Quiltgarn zum Handquilten fiel mir auch noch in die Hände, ach und das war es auch schon *lach*.
Zwei Tage zuvor hatte ich mich mit Marion und ihrer Freundin Gabi in Heidelberg getroffen. Dabei hatte Marion mir von der LaPassion Quilt Ausstellung erzählt. Sie selbst hatte auch einen LaPassion Quilt gewerkelt und der würde auch auf der Nadelwelt ausgestellt werden. Da war ich natürlich sehr neugierig. Nur leider hatte ich mittags überhaupt keine Zeit, um sie am Stand zu besuchen. Aber um 17:55 Uhr gelang es mir noch einen schnellen Blick auf die LaPassion Quilts zu werfen. Sind die Quilts nicht wunderschön!! Ich habe nur eine kleine Auswahl hier zum Zeigen mitgebracht, alle Quilts könnt ihr euch bei Grit ansehen, sie ist die Erfinderinn des LaPassionsmusters. Übrigens, der Quilt oben links, den hat die Marion genäht. Einfach grossartig!! Sie erzählte mir, dass sie in ihrem Quilt 17.388 Hexis vernäht hatte. Siebzehntausenddreihundertachtundachzig!!! Das ist echt der Hammer und sehr cool!!
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Richtig schön war es!!
Und dann war die Messe auch schon wieder vorüber. Noch Tage später wirkten all die schönen Eindrücke bei mir nach. So ein Messebesuch ist doch wirklich eine schöne Ablenkung vom Alltag. 😉 Ich Lieben, ich hoffe euch hat mein etwas zu lang gewordener Messebericht gefallen. Ich starte gleich ins Wochenende und wünsche euch eine schöne kreative Zeit. 😉
Die Nadelwelt Karlsruhe ist eine internationale Kreativmesse für Handarbeiten, die sich jährlich im Mai wiederholt. Besonders Patchwork steht im Vordergrund. Viele namenhafte Künstler stellen ihre Arbeiten aus bzw. geben Kurse, um ihr Wissen weiterzugeben. Im November wird die erste Nadelwelt Friedrichshafen vom 8.-10.11.19 stattfinden. Der Post enthält Werbung wegen Namensnennung und Verlinkung!
Endlich Sonntag! Heute erzähle ich euch von meinem ersten Besuch auf der Nadelwelt. Eigentlich wollte ich ein schönes, langes Wochenende in Karlsruhe verbringen und gleich an zwei Tagen die Handarbeitsmesse besuchen. Doch leider hat es terminlich nicht so gut gepasst und so fuhr ich am Samstagmorgen nur für einen Tag zur Messe. Von Heidelberg aus, ist das ja ein Katzensprung. Um 8 Uhr morgens saß ich startklar und gut bepackt im Auto und schon um 9 Uhr hatte ich mein Ziel erreicht. Das ging echt schnell.
In meiner Phantasie war die Nadelwelt immer etwas ganz Besonderes gewesen. Ich stellte mir ein riesiges Messegelände vor. Groß ist es auch, aber längst nicht so groß, wie in meiner Phantasie. Trotzdem konnte ich nicht alles ansehen, weil ich mich für einen Ganztags-Workshop (9:30 – 17:30 Uhr) angemeldet hatte.
„Nähen auf Papier – Foundation Paper Piecing“!
Endlich von der Pike her „Paper Piecing“ lernen! Viele wissen nicht, was Paper Piecing ist. Mir war dieser Begriff auch erst im letzten Jahr über den Weg gelaufen, nachdem ich mich entscheiden hatte, bei einem BOM teilzunehmen. Der BOM-Link geht zur geschlossenen FB Gruppe dieses BOMs, des ehemaligen Nähzentrum Heidelberg, dass von Frau Schwaninger geführt wurde. Leider hat sie ihren Laden Ende 2018 aufgegeben. Für absolute Patchwork Anfänger auch hierzu eine Erklärung, obwohl es nicht mit diesem Kurs zutun hat. Ein BOM ist die Abkürzung für „Block of the Month“ hierbei wird in einem Jahr, also in 12 Monaten je ein Patchwork Block pro Monat genäht.
Nur weitergekommen bin ich nicht, mit meinem BOM, wegen der fehlenden Kenntnisse über Paper Piecing. Das wollte ich unbedingt auf der Nadelwelt, der Patchwork Messe schlechthin, ändern!
Die Kursleiterin Aylin Öztürk verschickte gleich nach der Anmeldebestätigung ein Infoblatt mit allen Wichtigkeiten. Auch die Blöcke und Vorlagen zum Anmalen des Mini Quilts waren enthalten.
Um, Stress aus dem Messebesuch zu nehmen, hatte ich mir zu allem Luxus eine Leihnähmaschine gebucht. Frau hat ja eh immer schon viel zu viel dabei. 😉
Ja wirklich, alle Kursteilnehmerinnen hatten fast das ganze Nähzimmer eingepackt!
Quatsch! Stimmt nicht ganz, aber sie hatten ihre Nähmaschine, die Schneidematte mit Rollschneider und auch ein Bügeleisen mit Bügeldecke für den Tisch, Stoff, sowieso auch noch die üblichen Nähzutaten mitgebracht. So war jede der insgesamt 6 Teilnehmerinnen bestens ausgestattet und was noch fehlte, wurde in der Mittagspause am Messestand gekauft. Ich hatte mir ja extra ein kleines Bügelbrett gebastelt. Dafür war dann aber doch nicht genügend Platz auf dem kleinen Tisch und so konnte ich die Bügeleinheit vom Kurs mitbenutzen. Super praktisch fürs Nähen auf Papier ist ein Add-A-Quarter-Lineal. Das hilft beim Trimmen, also beim Abschneiden der Nahtzugabe und spart viel Zeit.
Für den Kurstag wurden die einzelnen Blöcke des Mini Quilts nacheinander genäht. Alle Blöcke haben wir nicht geschafft aber die schwierigsten wurden gezeigt und je einmal genäht. Andere, die vom Aufbau Ähnlichkeiten aufweisen, wurden ausgelassen, so das alle sich an den einzelnen Blöcken versuchen konnten. Die schnelleren Damen schafften sogar mehrere Blöcke, allerdings ganz fertig wurde niemand.
Somit zeige ich hier meinen Mini Quilt auch erst, wenn er ganz fertiggestellt ist. Er wird aber nachgeliefert und auch hier nachträglich verlinkt, so das ihr sehen könnt, was aus meinem Mini Quilt von der Nadelwelt wurde.
Auf diesem Bild (oben) könnt ihr sehen, wie es gemeint ist mit dem „Nähen auf Papier“. Zwei Stoffstücke werden so zusammengelegt, dass nach dem Nähen auf Papier (von der Rückseite aus) diese Stoffstücke in einem ganz bestimmten Muster angeordnet sind. Nach jeder Naht wird ein weiteres Stoffteil angelegt, festgesteckt und dann wieder von der Papierseite genäht und gebügelt. So entstehen einzigartige Muster mit kleinen Flächen und unterschiedlichen Stoffmustern.
Dabei wird ein genauer „Fahrplan“ eingehalten, der auf dem Papier aufgedruckt ist. Hier, bei diesem „C“ Block (Foto oben) beginnt man mit der ersten Naht zwischen dem Stoffteil C1 und C2 und dann wird so weitergearbeitet mit C3, und so weiter.
Aylin Öztürk hatte ihren Spaß mit uns, besonders aber beim Zuschauen, als wir alle hochkonzentriert an unseren Blöcken arbeiteten. Dass es bei ALLEN „Klick“ gemacht hat, war für sie eine größte Freude. Bei mir hat das allerdings noch etwas länger gedauert, die anderen waren aber auch schon etwas geübter. Die lieben Damen haben mir viel Mut gemacht, sonst hätte ich hingeschmissen und stattdessen Frustkäufe auf der Messe getätigt! 😉
Auf diesem Bild sieht man, wie ein Stoffteil angesteckt wurde, unten liegt das Nähpapier.
Der „A“ Block.
Das hier ist einer der ersten Blöcke, den jeder 2x genäht hat. Für dem Mini Quilt werden 4 benötigt.
Nr. 1
Nr. 2
Der „B“ Block
Sehr hilfreich war auch die Erklärung, wie man nahtgenau die einzelnen Blöcke zusammen nähen kann, nämlich indem man das Papier bis zum Schluß auf den Blöcken läßt. Mit Hilfe des Papiers und den Endpunkten, einfach mit Stecknadeln durch zwei Lagen picken und genau die Stellen „bestimmt“, wo die Blöcke zusammen genäht werden müssen. Das ist genial und klappt super!
So sieht der fertige „C“ Block aus.
Die anderen Teilnehmerinnen hatten sich schon von Zuhause viele, schöne Stoffe mitgebracht. Ich hatte mich für eine Farbkombination aus Gelb, Orange und Beige entscheiden. Schön passend für das cremefarbene Ledersofa bei uns im Wohnzimmer, dass braucht nämlich ganz dringend wieder ein bisschen Pepp!
Oder ich mache noch eine größere Patchwork Decke daraus, was ich allerdings nicht glaube. Dafür müsste ich dann diesen Mini Quilt 4x nähen. Oder doch eine Tote Bag? All diese Vorschläge kamen von den anderen Kursteilnehmerinnen. Doch, was ist eine Tote Bag? Auch das wusste ich vorher nicht. Das Wort leitet sich von dem amerikanischen Wort: „to tote“ ab, was so viel wie „tragen“ oder „schwer tragen“ bedeutet. Also folglich eine „ich mache den Kühlschrank voll“ Einkaufstasche! Ah ja! Also eine große Tasche oder doch ein Sofakissen? Ihr werdet es sehen, wenn es fertig ist!
Der Mini Quilt wird nach seiner Vollendung die Größe von 30 x 30 Inch oder 76 x 76cm haben. Stellt euch einfach den oberen gelb grauen Quilt fertig genäht vor. Wobei der Stern die Mitte anzeigt. Mit welcher Sorgfalt Aylin ihre Stoffe vernäht hat! Besonders schwierig war es, den grauen Stoff mit dem Text zu vernähen, da man oft spiegelverkehrt denken muss und es dann mit der Schrift nicht mehr passt! Ja, dass ist dann die wahre Kunst!!!
Im Kurs wurden alle fertigen Blöcke an die Wand gepinnt, so dass man sich mit Hilfe der eigenen Phantasie ein buntes Muster vorstellen kann, richtig schön bunt ist es geworden.
Zum Schluss noch ein Paar Eindrücke von der Nadelwelt, von oben aus dem Konferenzbereich geknipst. Hier der Eingangsbereich mit den kunstvollen Patchwork Objekten, der ganz großen Patchworker!
In den letzten 20 Minuten der Nadelwelt Messe fiel mir dann doch noch ein bisschen Schmeichelstoff in die Hände! ;-)Er ist für den „6 Köpfe 12 Blöcke Quilt Along 2017“ gedacht.
Im kommenden Jahr gibt es wieder eine neue Nadelwelt in Karlsruhe, dafür werde ich mir dann richtig Zeit gönnen und vielleicht treffe ich dann ja auch ein paar liebe Blogger von euch! Die Nadelwelt 2018 findet am 04. bis 06. Mai 2018 statt und zwar von 10:00 bis 18:00 Uhr. Weitere Informationen gibt es hier.
Safe the Day
Hey, das wäre doch klasse!
Ich freue mich jetzt schon darauf!!!
Einen wunderschönen Tag für dich und mache es dir fein!
Liebe Grüße Annette