Monat: August 2019

Gastautor

Let’s talk about scraps, baby!!

Wer näht, hat Stoffreste.

Wer viel näht, hat viele Stoffreste.

Und wer viele Quilts näht, hat viele kleine Stoffreste: SCRAPS!!

Diese sind so hübsch und bunt, dass man sie am liebsten streicheln möchte. Schon ihr Anblick macht gute Laune. Also werden sie sorgfältig aufgehoben und gut verwahrt.

Im Laufe der Zeit kommen immer mehr kleine Schachteln und Tütchen gefüllt mit den hübschen Dingern dazu. Sie vermehren sich scheinbar mühelos und von ganz allein und man findet sie irgendwann überall im Nähzimmer. Sie verstopfen Regale und Schubladen und irgendwann leider auch unseren kreativen Flow.

Spätestens dann ist es an der Zeit, sich ein paar Gedanken über ein Scrap-Management zu machen. Und zwar über eines, das gut zu euch und euren Bedürfnissen passt und das für euch funktioniert.

 

Kissen „Scrappy Love“ nach einer Anleitung aus der Patchwork und Nähen Spezial Kissen.

 

Als Annette Gastautoren für ihren Blog gesucht hat, dachte ich mir, dass dies eine gute Gelegenheit wäre, um mal ausführlich darüber zu berichten, wie das mit mir und meinen Scraps so läuft. Vielleicht findet ihr dabei ein paar frische Ideen oder Denkanstöße. Danke für diese Möglichkeit, liebe Annette.

Die Anfänge

Mein Name ist Kirstin und ich bin schon eine Weile als Augusthimmel online unterwegs. Früher auf meinem Blog und seit einiger Zeit auf Instagram. Dort geht es mittlerweile fast ausschließlich ums Nähen, um Patchwork und Quilten. Dabei mag ich es besonders, wenn es richtig scrappy wird.

Ich habe im Laufe der Zeit eine echte Obsession für Scraps entwickelt. Ich liebe sie wirklich! Es ist oft eine kreative Herausforderung, daraus etwas zu nähen.  Es gibt mir einfach ein gutes Gefühl, auch kleinste Reste zu verarbeiten und nicht in den Müll zu werfen.

 

Das bin ich in einem Stoffgeschäft in London. Vor mir ein großer Berg von kleinen Stücken Liberty`s Stoffe.

Den Grundstock meiner Sammlung legte ein 8 kg schweres Restepaket, das ich vor Jahren über das Forum der Hobbyschneiderinnen gekauft hatte.  Das waren unglaubliche Mengen an Stoff! Ich hatte noch nie zuvor so viele Baumwollstoffe auf einem Haufen gehabt! Im Laufe der Zeit kamen immer mal wieder neue Pakete über Ebay oder Dawanda dazu. Außerdem ich habe immer ganz laut „Hier!!“ gerufen, wenn jemand Stoffreste abzugeben hatte.  Und irgendwann – siehe oben – wurde die Menge meiner Stoffreste zu einem Problem.

Eine Lösung musste her!

Das Internet ist ja rappelvoll mit Ideen, diese kleinen Stoffschätzchen zu sortieren. Und die Fotos dazu! Hach!! Nur allzu gerne lässt man sich da inspirieren.

Ich habe im Laufe der Zeit einiges ausprobiert und musste immer wieder feststellen, dass  es noch nicht die richtige Lösung für mich war. Aber nur weil es für mich nicht passte, heißt das nicht, dass es keine gute Idee für euren Stoffvorrat wäre. Deshalb habe ich mal eine Aufstellung gemacht:

 

 

  1. Aufbewahrung in großen Gläsern

Wenn euer Vorrat an Scraps noch übersichtlich ist, könntet ihr sie in Gläsern aufbewahren. Ein Foto mit Stoffresten in großen antiken Weckgläsern – am besten in Regenbogenfarben sortiert  – bringt Euch auf Instagram sicherlich gaaaanz viele Herzchen.  Und es sieht ja auch schön aus! Als Dekoration daher absolut empfehlenswert.

Aber um damit zu arbeiten, waren mir solche Gläser zu unhandlich, zu schwer. Die Öffnung war zu klein, um darin zu wühlen. Ich musste immer den gesamten Inhalt ausschütten und wieder  einräumen.

  1. Stoffreste auf Standardmaße vorschneiden

Das ist definitiv ein guter Tipp, für alle, die gern und oft z. B. mit 5″ oder 2,5″ Quadraten oder Streifen nähen.  Es gibt unzählige Vorlagen für Projekte, die zu diesen Maßen passen. Da kann man eigentlich nichts falsch machen. Dank ihrer Einheitsgröße kann man sie gut verstauen und man spart Zeit beim Zuschneiden, sobald ein neues Quiltprojekt ansteht.

Ich habe das für mich probiert. Ein großer Haufen 5″ Quadrate liegt seitdem bei mir herum.  Oftmals waren diese Quadrate zu klein für meine Projekte. Hätte ich sie doch lieber größer gelassen! Manchmal waren sie zu groß. Das heißt doppelte Arbeit, weil ich noch einmal nachschneiden musste.

  1. Transparente Boxen

Transparente Boxen im Regal, mit Deckel und stapelbar sind eine gute, saubere Lösung. Jede Farbe bekommt eine eigene Box und man sieht auf einen Blick, was man hat. Perfekt für alle, die gern den Überblick behalten und genug Platz im Regal haben.

Bei mir war die Box für Rosa/Pink allerdings immer zu voll und quoll über. Grau/Schwarz hingegen war halb leer.  Außerdem ist mein Regal nicht besonders groß, so dass ich die Boxen hintereinander stapeln musste.

Alles auf einen Blick?! Fehlanzeige. Immer wieder Deckel auf und zu machen, hat mich irgendwann genervt.

  1. Genähte Aufbewahrungsboxen in verschiedenen Farben

Das ist definitiv die Luxuslösung zur Aufbewahrung und etwas für Ästheten mit viel Platz im Regal.  Ich schmelze dahin, wenn ich ein Regal mit diesen Boxen sehe!

Aber leider, leider habe ich nicht genug Platz dafür und das Problem, dass einige Boxen überquellen und andere halb leer sind, hätte ich weiterhin.

Brauche ich überhaupt ein Scrap-Management?

Ich hätte an dieser Stellen einfach alles genervt in eine Kiste schmeißen und auf dem Dachboden versauern lassen können.

Der Gedanke war da.  Hab‘ ich dann aber doch nicht ;-)!  Natürlich nicht!! Es gab einfach viel zu viele bunte Gründe dagegen ;-).

Aber vielleicht macht es für euch Sinn, erstmal zu überlegen, ob sich Mühe und Aufwand der Aufbewahrung lohnen?

Zwei Fragen könnten dabei helfen:

  1. Habe ich überhaupt Verwendung für Scraps?

Diese Frage scheint fast zu banal zu sein, oder? Aber Tatsache ist: nur weil ich bergeweise Scraps habe, heißt das nicht, dass ich sie auch tatsächlich verwenden werde. Geht mal in Gedanken die Liste eurer genähten Scrap Quilts durch. Kleinere scrappy Projekte wie Kissen oder Taschen zählen natürlich auch. Und fallen euch ganz spontan tolle Scrap-Quilts ein, die ihr UNBEDINGT mal nähen möchtet? Na?! Sprudelt es da nur so?

Super! Dann macht es definitiv Sinn, Zeit und Mühe in die Organisation eurer Scraps zu stecken.

 

 

Oder grübelt ihr immernoch? Euch fällt so richtig nichts ein?  Vielleicht wäre es für euch besser, wenn ihr euch von den Scraps trennt und dadurch mehr Platz für andere inspirierende Stoffe und Nähmaterialien schafft? Denkt mal drüber nach.

(Stoffreste – auch ganz kleine – werdet ihr ganz sicher über einen Post bei Instagram oder auch über Ebay / Ebay-Kleinanzeigen los. Sie gehören natürlich nicht in den Müll!)

Und die zweite Frage:

  1. Wann ist ein Scrap ein Scrap?

Auch diese Frage erscheint dem einen oder anderen vielleicht merkwürdig.  Es erleichtert aber das Sortieren ungemein, wenn man für sich selbst definiert, welche Stoffe in den regulären Stoffvorrat und welche in die Scrap-Box gehören. Das kann nämlich individuell sehr unterschiedlich gesehen werden. Nicht jeder plant einen Postage Stamp Quilt mit 1,5″ Quadraten und sortiert diese kleinen Stücke gleich gnadenlos aus.

 

 

Für mich ist ein Scrap ein Stück Stoff, das ich nicht mehr zu zwei 5 Inch Quadraten zuschneiden kann, das ein Mindestmaß von 1,5 Inch und ein Höchstmaß von ca. 20 Inch (Länge und/oder Breite) hat. So „Pi mal Daumen“. Ihr wisst, was ich meine.  (Alle Stoffe, die größer sind, werden bei mir gefaltet und nach Farben sortiert in extra Boxen aufbewahrt.)

 

Meine Boxen mit den größeren Stücken. Ich liebe diesen Anblick.

 

Zwischenstand

Allen die bis hier gelesen haben: Danke! Und Glückwunsch!!

Ihr wisst, dass ihr Scraps liebt und könnt auch genau sagen, was für euch einen Scrap ausmacht. Und mit etwas Glück habt Ihr auch schon ein System für die Aufbewahrung zu Hause oder Euch gefällt eine der oben von mir beschriebenen Methoden. Dann heißt es Ärmel hochkrempeln, Scraps ausgeschüttet  und sortieren. Viel Spaß!

 

Scraps sortieren macht Spaß!

 

Meine Lösung

Allen anderen verrate ich jetzt mein System. Ich will  gar nicht lange um den heißen Brei herumreden: Mein perfektes System besteht aus einem Wäschekorb und einer Rolle transparenter Müllbeutel.

 

 

Wie?! Das soll es schon sein?!  Ich muss  direkt ein bisschen grinsen bei der Vorstellung Eurer enttäuschten Gesichter.  Aber oft sind die ganz einfachen Lösungen die besten. Vertraut mir!

Diese Wäschekörbe oder Wäschesäcke gibt es in vielen Designs überall günstig zu kaufen.  Sie sind aus Stoff, nehmen nicht viel Platz weg und passen bei mir unter den Nähtisch – gleich links neben das Pedal. Ideal für mein winziges Nähzimmerchen! Dieser Platz bliebe sonst ungenutzt.  In diesem Wäschekorb bewahre ich meine Scraps in Müllbeuteln auf – sortiert nach Farben und Themen.

Wenn ich zuschneide und Reste habe – zack! – ab damit in den Sack! Wenn ich nicht gleich dazu komme, größere Stoffstücke zurück an ihren Platz zu legen  – zack! – ab damit in den Sack. So bleibt mein Arbeitsbereich immer meistens 😉 schön aufgeräumt.

Irgendwann merke ich, dass der Sack voller wird. Das ist für mich das Zeichen! Ich hole ihn hervor und leere ihn einmal komplett aus, sortiere den Inhalt. Größere Stücke kommen wieder ins Regal zurück, Scraps (nach meiner Definition – siehe oben)  werden nach Farben sortiert.

 

Nachschub für meine Scraps. Diesmal ein Stoffreste-Paket von Ebay.

 

Die frischen Scraps kommen dann zu ihren Kollegen in die jeweiligen Müllbeutel. Es ist dabei egal, wenn der Beutel mit Grau/Schwarz nur zu einem kleinen Teil gefüllt ist. und es ist auch egal, wenn ich Rosa und Pink auf zwei verschiedene Beutel sortieren muss, weil ich so viel davon habe.  Die Beutel werden zusammengezwirbelt und  nehmen im Wäschesack so viel Platz weg, wie sie gerade brauchen. Und wenn mir der Sinn danach steht, z.B. Webkanten oder Scraps für Fussy Cutting zu sammeln, dann reiße ich einen neuen Beutel von der Rolle und beginne, darin zu sammeln.

Plane ich ein neues Scrappy Projekt, so schnappe ich mir nur den passenden Beutel aus dem Wäschekorb. Durch die weite Öffnung der Müllbeutel kann ich herrlich darin wühlen und das passende Stück Stoff finden. Ein klarer Vorteil gegenüber Zip Lock Beuteln! Anschließend wird der Müllbeutel verzwirbelt und kommt zurück in den Wäschesack.

Manchmal wird der Platz in meinem Wäschesack knapp. Dann  weiß ich, dass es an der Zeit  für einen neuen Scrap Quilt ist.

Zum Abschluss einen Song

Kam euch der Titel meines kleinen Beitrags bekannt vor? Ja, genau! Salt ’n‘ Pepa haben da mal einen Song über Scraps geschrieben. Darum gibt es jetzt kleine Auszug daraus zum Mitsingen und einen gratis Ohrwurm dazu ;-).  

Ich verabschiede mich und  würde mich freuen, wenn ich euch mit meinem kleinen Beitrag etwas inspirieren konnte. Gern würde ich von euren Erfahrungen und Tipps und Tricks zum Thema Scraps lesen.  Alles Gute und bleibt schön scrappy, meine Lieben!

Let’s Talk About Scraps*

Let’s talk about scraps, baby
Let’s talk about you and me
Let’s talk about all the good things
And the bad things that may be
Let’s talk about scraps
Let’s talk about scraps
Let’s talk about scraps
Let’s talk about scraps

… … … …

Ladies, all the ladies, louder now, help me out
Come on, all the ladies – let’s talk about scraps, all right?!

… … … …

*(Auszug aus „Let`s talk about sex, baby“ von Salt ’n‘ Pepa, 1991)

 


 

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Dies und das

Zurück im Hier und Jetzt …

So eine lange Sommerpause hatte ich gar nicht geplant. Der Juli verging wie im Flug und im August erging es mir ebenso. An meine Nähprojekte habe ich kaum gedacht, dafür war es einfach zu heiß. Stattdessen haben wir es uns schön gemacht, sind zur Kunstausstellung in die Schirn nach Frankfurt gefahren, dort gab es das „Big Orchestra“ zu bestaunen. Besuchten ein Open-Air Jazzkonzert auf der Mittelburg in Neckarsteinach und waren fasziniert von der schönen sommerlichen Atmosphäre. Der Sommer hat auch seine schönen Seiten auch, wenn es mir bei Temperaturen über 28 °C meist zu heiß ist. In der Wohnung unterm Dach lässt es sich nur mit den Klimaanlagen aushalten und die Jalousien sind tagsüber meistens zu. Da kommt keine große Lust auf, sich an die Nähmaschine zu setzen, hoffentlich wird es bald Herbst!

Ein klein bisschen genäht habe ich zwischendurch dann doch. Erst ein Kameraband für meine Groß-Cousine Johanna und noch drei abwaschbare Lätzchen piekfein mit Namen, für Familie und Nachbarn.

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Ende Juli feierte ich trotz der Hitze meinen Geburtstag im Garten, bei 38°C. Das war schon nicht mehr lustig. Wir hatten alles ein paar Tage vorher hergerichtet und zwar in den frühen Morgenstunden. Ab 11 Uhr ging gar nichts mehr, einfach zu heiß. Am Geburtstag selbst hat mein Liebster morgens schon alles aufgebaut und wir haben den Garten zusammen geschmückt. Dann kam ein Gewitter um halb sechs und die ganzen Papiertischdecken waren kaputt und aufgeweicht. Danach blieb es Gott sei Dank regenfrei. Die Tische bekamen neue Kleider und die Stühle wurden einfach abgewischt. Die Party wurde wunderschön und wir saßen noch bis halb zwei draußen im Kerzenschein. Schön, dass auch Angelika aka rrangelika und Herr G. kommen konnten. Hach, ich freute mich so über all die Gäste und den ganzen Tag. Die Kids hatten auch Spaß, sie spielten zusammen Karten. So wie in alten Zeiten meine Geschwister an manchen Abenden zusammenspielten, das hat mir so sehr gefallen. Kuchen hatte ich nicht gebacken, stattdessen gab es Eis am Stiel und Melone. DIE Erfrischung überhaupt! Und, weil mir Andreas Erdbeer-Limes auf dem Machwerk Nähwochenende so gut geschmeckt hatte, setzte ich für die Party zwei kleine Flaschen davon an. Der kam super bei meinen Mädels an und ich freute mich mit ihnen.

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Ein bisschen Geburtstagspost hat mich erreicht und ich sage Dankeschön für die lieben Karten und Nachrichten, Geschenke und Anrufe. Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut.

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Ein kunterbuntes Geschenk kam nicht per Post, … Ingrid hatte mir ihr Präsent schon beim Machwerk Nähwochenende überreichte. Wahnsinn, eine Handtasche, was geht es mir gut! Lieben Dank ♥.

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Die Sommerkarte von Claudia zeige ich euch auch noch schnell, sie kam direkt an meinem Geburtstag. Danke dir das du an mich gedacht hast, die Liebe! Sehr gefreut habe ich mich auch über die Geburtstagskarte von Kerstin und Gabi. Dankeschön ihr Lieben.

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Ganz lieb verpackt war auch Nicoles Geschenk, über das ich mich riesig gefreut habe. Zumal sie auch noch die hübsche Box selbstgebastelt hat. Und die tollen Abschminkpats, WOW die sind selbstgehäkelt, wie toll ist das denn!! Und in der Dose mit dem beplotteten Glückskind-Ring ist eine wohlriechende Kerze versteckt. Aber der absolute Hammer ist die Sommerkarte von Nicole, hach sie ist ja sooo kreativ. Herzlichen Dank Schatzi ♥, fühl dich mal ganz lieb von mir umarmet.

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In den Sommerferien rief der hohe Norden wieder ganz laut, – da mussten wir kommen. Bei der Hinfahrt fuhren wir auch wieder Rheine an und machten eine kurze Pause bei Marita. Sie überraschte mich auch noch mit einem Geburtstagsgeschenk, wie lieb. Dankeschön, du Liebe ♥. Bei ihr im Garten zu sitzen war eine gelungene Abwechslung und das Eis schmeckte besonders den Kindern. Dann ging die lange Fahrt weiter und wir haben uns herrlich amüsiert. Unterwegs hören wir meistens Geschichten vom Känguru, das ist schon fast Tradition.

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In der Heimat besuchten wir gute Freunde und meine Schwestern. Fuhren einen Tag nach Emden in die Kunsthalle und hatten dort richtig Spaß, auch weil mein guter Freund Ingo uns begleitete. Die Meisterwerke von Marc, Macke und Nolde sind bewundernswert, aber die Otto Ausstellung fanden die Kinder doch interessanter. An dem Nachmittag bei meiner Schwester fanden wir endlich Zeit in den Barfuß Park zu fahren. Richtig Spaß hat es uns gemacht all die unterschiedlichen Aufgaben zu bewältigen. Hihi, die Füße mussten so einiges mitmachen, was für ein Abenteuer. 🙂

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Dann ging es weiter auf unsere Lieblingsinsel, Wangerooge, die wir jetzt schon 14 Mal besucht haben. Schaut mal, und mit den neuen eGepäckschildern hat auch alles super geklappt. Damit es nicht den Rahmen sprengt, zeige ich euch nächste Woche mehr Urlaubsbilder. 

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Die ersten Tage auf der Insel hatte ich wieder mit der Klimaumstellung zu tun. Ich sage nur Reizklima, ganz viel frische Luft und WIND all mas. Da bin ich immer so müde. Erst am dritten Tag bin ich richtig auf der Insel „angekommen“. Lustig, es ist immer so, aber das gehört zur Erholung dazu. Das kennen wir schon. Meistens packe ich mir noch ein bisschen Handarbeitszeug mit in den Koffer, für Notfälle. Falls ich es nicht lassen kann aktiv zu sein, hahaha. So „nähmaschinenlos“ saß ich manche Tage im Strandkorb und vertrieb mir die Zeit mit meinen Hexis, Herr Knut war meistens mit dabei. Er machte es sich richtig gemütlich, in meiner roten Strandtasche. Und die Wellen tosten und gingen mir nicht aus dem Kopf *hihi*, also stickte ich sie auf Leinen. Lustigerweise sprudelten mir einige neue Ideen in mein Hirn. Davon berichte ich euch demnächst.

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Schwuppdiwupp war die Inselzeit auch schon wieder vorbei und es ging zurück in den Süden. Die Ferien dauern aber noch an, gut so! Die „Heimkehr“ dauerte auch eine Woche, also sich wieder umgewöhnen ans heiße, schwüle Klima. Mit gefühlten 10 Waschmaschinenladungen Wäsche zurück in die Schränke räumen, war der Alltag wieder zurück. Aber in Gedanken bin ich noch immer am Meer und es fehlt mir so. Die täglichen Spaziergänge, schwimmen im Meer, Muscheln sammeln, im Surfcafe barfüssig chillen und, und und. – Da ist sie schon wieder, die Sehnsucht/Meersucht!  –  Schnitt!! –  Hier ist der Alltag, – und die Nähmaschine ist wieder da. Ein kleiner Trost.

Letzte Woche Sonntag sind noch drei Leseknochen von der Nähmaschine gehüpft, für zwei Schwestern zum Geburtstag. Ich hatte sie wieder mit einem Reißverschluss genäht. Hach, was haben sich die Mädels gefreut. Der Lama Stoff ist aber auch herzallerliebst.

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Und, was kann ich noch berichten?

Am Sonntag habe ich mit Kristin aka Augusthimmel telefoniert, wir hatten schon über Instagram geschrieben und uns locker ausgetauscht. Nun wird hier bald ihr Gastautoren Beitrag erscheinen. Sie schreibt über ihre Scraps und ich bin schon so gespannt was sie uns zeigen wird!

Dann gibt es noch eine Buchverlosung Anfang September. Das praktische Buch „Clean“ habe ich hier in mehrfacher Ausführung schon eine ganze Weile liegen. Ich dachte, der Titel „Clean“ passt ganz gut hier her. Nur als der Verlag 6 Ausgaben für die Verlosung schickte, wurde ich sprachlos. Was zum Kuckuck soll ICH mit so vielen Verlosungsbüchern?? So riesig ist mein Blog doch gar nicht. Naja, vielleicht hat ja einer von euch Interesse bei der Verlosung Anfang September mitzumachen und erzählt es auch noch weiter. Ich würde mich echt freuen, wenn endlich dieser Bücherstapel hier wegkommt. Nun hat sich die liebe Angelika bereiterklärt das Buch zu besprechen. Also, ihr könnt gespannt sein. Angelika ist hier auf dem Blog nicht ganz neu, sie hatte schon bei der „1000 Teile raus“ Aktion drei Gastbeiträge geschrieben. Ich finde ihren Schreibstil sehr angenehm. Hihi, zwei Exemplare sind auch schon vergeben, Angelika und ich möchten das Buch nicht mehr hergeben, dass ist echt klasse *lach*!! Also, wer Interesse an der Verlosung hat, trägt sich am besten in der Sidebar als Abonnent ein, damit verpasst ihr keine Beiträge mehr.

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Heute habe ich auch wieder ein bisschen genäht und zwar etwas sehr Schönes für den August Swap, das Monatstauschprojekt von Ingrid und mir. Mehr darf ich aber leider noch nicht verraten, ihr werdet schon sehen was ist es. Wir lesen uns !!

Nachtrag:

Und, ich habe Jennys Herbstzeit Sew Along im September entdeckt. Da mache ich natürlich gerne mit, weil der Sohnemann ganz dringend neue Klamotten benötigt. Man, wie schnell die Kids doch wachsen. Die Langarmteile vom letzten Jahr sind schon wieder alle zu klein geworden. Na dann, auf in den September!! Ich freue mich drauf! 🙂

 

Hach, was ich eben bei Valomea entdeckt habe ….

es gibt wieder ein Herbst-Handarbeits-Bingo bei 60° Nord!!!! Da MUSS ich in diesem Jahr unbedingt mitmachen. Juhu, ich freue mich darauf!! Weitere Infos (klick auf den Link).

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Ich schicke euch noch eine ♥ Rose, aus dem Garten meiner Schwester ♥ mit ganz vielen lieben Grüßen. ♥

Ihr Lieben, ich wünsche euch ein schönes Wochenende und lasst es euch gut gehen.

Liebe Grüße

Annette

 


Verlinkt mit dem Monatscollage von Birgitt, zum Freutag, Ingrids Nähzeit am Wochenende und auch beim kleinen Blog und Jennys Herbstzeit Sew Along.