Kategorie: Dies und das

Gastautor

Gastbeitrag Daniela von blockMquilts

Vielen Dank, liebe Annette, für die Einladung und die Gelegenheit alle angefangenen Projekte für diesen Gastbeitrag über UFOs (unfinished projects) rauszukramen!

Ich bin Daniela und ich nähe moderne Quilts.

2013 bin ich während einer USA-Reise in einen Quilt Shop gegangen, wieso weiß ich nicht, sah irgendwie interessant aus. Bis dahin hatte ich mit Handarbeit überhaupt nichts am Hut. Aber ich war sofort von den Stoffen in besagtem Quilt Shop fasziniert. Und es lag ein Baby Quilt aus. Als ich diesen anfasste ist irgendwas in mir passiert. Ich wusste, ich musste so einen Quilt machen, und irgendwie wusste ich auch dass ich das gut machen würde.

Noch in den USA kaufte ich mir drei Quilt-Bücher, recherchierte alles was ich finden konnte und besorgte mir jede Menge Stoff, einen Rollschneider und ein Lineal. Wieder zuhause bin ich los und habe mir eine Nähmaschine gekauft. Wohlgemerkt: zu dem Zeitpunkt hatte ich noch nie genäht und überhaupt keine Ahnung auf was ich mich da einlasse. ´

Kurzerhand habe ich einen Anfänger-Nähkurs in einem kleinen Stoffladen gemacht und hab dann anhand von Blogs und Video Anleitungen mir selbst das Quilten beigebracht. Anfang 2014 hatte ich meinen ersten Quilt fertig und habe auch gleich angefangen zu bloggen. Bis heute verstehe ich meinen Blog als Dokumentation und kreatives Tagebuch. Ich blogge unter blockMquilts und bin unter diesem Namen auch bei Instagram zu finden.

Zusammen mit Friederike und Barbara habe ich 2019 Das Quilt Kollektiv gegründet. Bei einer unserer Veranstaltungen, dem Quilt Campus in Heidelberg Ende 2019, haben Annette und ich uns auch kenngelernt. Ich bin außerdem Ambassador der Modern Quilt Guild. 

Bis jetzt (Anfang 2021) habe ich fast 50 große und kleine Quilts genäht. Bei den ersten vier Quilts habe ich nach Anleitung genäht, dann aber ganz schnell festgestellt, dass ich eigentlich viel lieber meine eigenen Ideen und Entwürfe umsetze. Dabei arbeite ich heute fast ausschließlich intuitiv (im Englischen sagt man auch ‚Improv‘ dazu) und fast nur noch mit Uni Stoffen.

Hier ist eine kleine Auswahl meiner Arbeiten:

Aber heute geht es ja um UFOs und nicht um fertige Projekte! Ich zeige euch jetzt erst, woran ich momentan arbeite und dann geben ich ein paar Tipps, die mir geholfen haben meine UFOs abzuarbeiten und Stoffreste zu vermeiden.

Ich sehe immer zu, dass ich eine möglichst überschaubare Anzahl von Projekten gleichzeitig bearbeite. Zu viele laufende Projekte machen mich nervös und ich verliere den Überblick. Meist habe ich zwei, maximal drei Quilts, an denen ich arbeite. Diese sind dann auch meistens in unterschiedlichen Stadien.

Ein fertiges Quilt Top

Entstanden ist dieses Quilt Top in einem Online Workshop mit Nicholas Ball und nach einer Improv- Methode, die Nicholas ‚Improv Stacks‘ nennt. Die Rückseite und das Vlies sind bereits fertig zugeschnitten. Bald möchte ich auch mit dem Quilten loslegen. Zum ersten Mal möchte ich hier einige Nähte von der Hand quilten, ich bin ja mal gespannt, wie mir das so gefällt.

Ein fast fertiges Quilt Top

Seit Ende 2017 haben mein Mann und ich unseren ersten Hund, den wir von einer Familie übernommen haben, die die fast siebenjährige Hündin aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr behalten konnten. Für mich war ein Hund immer ein Kindheitstraum. Als ich einen Vortrag von Kitty Wilkin bei QuiltCon 2018 gehört habe, bei dem es darum ging Meilensteine in einem Quilt festzuhalten, wusste ich, dass ich einen Quilt von unseren gemeinsamen Spaziergängen und Ausflügen machen wollte.

Das ist Biene, unsere Vizsla-Hündin. Von zahlreichen Spaziergängen im Wald, von Urlauben am Strand und vom Schwimmen habe ich Quilt-Blöcke genäht, die wir mitgenommen haben und Biene damit fotografiert haben. Das ist, glaube ich, mein längstes, aber auch schönstes UFO.

Nach über drei Jahren habe ich fast alle Blöcke zusammen. An meiner (leider immer noch provisorischen) Design Wand hängen in der Mitte Bäume aus verschiedenen Jahreszeiten, ganz unten sind die Bade-Blöcke vom Schwimmen (die beiden ganz rechts unten müssen noch fotografiert werden) und ganz oben sind die Strand-Urlaube. Leider kann man ja zurzeit nirgendswo hin, deshalb müssen die beiden fehlenden Strand-Blöcke noch etwas warten.

Biene ist mittlerweile 10 Jahre alt und die Schnauze wird immer grauer. Ich freue mich schon so wenn der Quilt fertig ist und wir mit Biene auf der Couch sitzen und an all die schönen Abenteuer zurückdenken!

Im Design Status

Einer meiner Lieblings-Quilt-Blöcke ist der Log Cabin Block. Seit 2019 probiere viele Varianten und Farbkombinationen aus.

Mit dieser Variante hier weiß ich noch nicht so recht wo die Reise hingeht, aber ich mag die sehr grafischen Blöcke und dass man kaum erkennen kann, dass es Log Cabin Blöcke sind.

Bee Blöcke

2015 habe ich eine Quilting Bee gegründet, den Quilty Circle of Bees. Hier nähen wir mit sechs Quilterinnen alle zwei Monate Blöcke für die jeweilige Bienenkönigin und ich habe schon einige wirklich schöne Quilts genäht, die mit Hilfe der anderen Quilterinnen entstanden sind. Ende April 2021 erhalte ich Blöcke von meinen fleißigen Bienchen zurück. Ich habe mir improvisierte HSTs (Half Square Triangle) in vielen Farben gewünscht. Dies hier sind meine:

Für mich sind die vielen Farben eine Herausforderung, da ich selbst meistens mit einer sehr reduzierten Farbpaletten arbeite. Aber man wächst mit den Aufgaben, und ich freue mich auf all die Blöcke. Das ist eine meiner liebsten Schritte beim Nähen eines Quilts: das Puzzeln der Blöcke.

Das Problem mit den Stoffresten

Von dem meisten Stoffresten mache ich recht zeitnah nach der Fertigstellung des Quilts kleine Projekte. Manchmal ist es ein Kissen oder z.B. eine Reißverschlusstasche. Mein Problem ist dabei, dass mir meistens die Farbkombinationen meiner Quilts so gut gefallen, dass ich die Stoffreste nicht trennen möchte. Also bewahre ich sie projektbezogen auf, was nach acht Jahren der Quilterei ziemlich ausgeufert ist.

Also habe ich Mitte 2020, während der Corona-Pandemie, angefangen diese ganzen Stoffpakete rauszukramen. Und ich habe Dinge daraus genäht. Zum einen habe ich so wieder Lust am Nähen gefunden (2020 hat mir ordentlich zugesetzt) und zum anderen habe ich eine Methode für mich entwickelt, wie ich diesen ganzen Stoffresten Herr werde (dazu später mehr).

Dies hier sind einige halbfertige Paneele für Reißverschlusstaschen und zwei für Nadelkissen:

Oben links sind die Reste von meinem Pantone Quilt von 2019 (Pantone Farbe des Jahres 2019: Living Coral), rechts vom Pantone Quilt 2020 (Pantone Farbe des Jahres 2020: Classic Blue). Unten links sind Stoffreste von meinen Prints.

Stoffreste und UFOs unter Kontrolle bringen

Um den Überblick über laufende Projekte und Stoffreste zu behalten, ist für mich eines ganz wichtig: Ordnung.

Ich habe seit drei Jahren das Glück, dass ich eine Nähecke in dem Arbeitszimmer meines Mannes eingerichtet habe (hm, also, um ehrlichen zu sein hat mein Mann einen Schreibtisch in meinem Nähzimmer, aber ihm reicht der Platz). Als ich anfing zu nähen habe ich am Küchentisch genäht. Und das für ca. 4 Jahre. Das war sehr umständlich, ich musste ständig meine Sachen hin und weg räumen und für kurzweilige Dinge war das überhaupt nicht geeignet.

Für ein weiteres Jahr habe ich mir einen kleinen Schreibtisch und ein kleines Regal ins Wohnzimmer gestellt, was wir ein bisschen umgestellt hatten. Das war eine riesige Verbesserung der Nähsituation. Endlich konnte ich Stoff und Zubehör auf der Schneidematte liegen lassen und auch mal nur für 30Minuten nähen. Das war vorher undenkbar.

Dann kam der Hund und damit verbunden ein Umzug. Und mit dem Umzug kam das Näh- / Arbeitszimmer.

Jetzt habe ich zwei 1 x 2m große Tische in L-Form, auf dem einen ist eine große Schneidematte, an dem anderen Tisch nähe ich. Ich habe Platz Quilts aufzuhängen (die drei kleinen Quilts an der Wand links sind nicht von mir) und auf der gegenüberliegen Wand ist Platz für eine Design Wand (siehe Foto oben). In einem Roll-Container unter dem Schreibtisch habe ich Lineale, Skizzenbücher und Stifte, Nähgarn, Quilt-Handschuhe, Reißverschlüsse, und sonstiges Zubehör.

Meine Stoffe lagere ich mittlerweile in zwei Regalen. Links die Prints und Jersey, rechts die Uni Stoffe. Alles schön nach Farbe sortiert und auf eine Größe gefaltet. Und in den fünf weißen Blechboxen im rechten, unteren Regal, da sind meine unifarbenen Stoffreste drin. Mehr habe ich nicht. In den Gläsern auf dem Regal rechts sind die Stoffreste der Prints nach Farben sortiert. Auch recht überschaubar.

Im Schrank rechts über den weißen Blechdosen sind die beiden (fast) fertigen Quilt Tops, darunter Stoffauswahl für die nächsten Projekte.

So ist alles organisiert und ich habe alles schnell griffbereit.

Tipp für das Verbrauchen von Stoffresten

Bevor ich in Meterware schneide suche ich immer, immer, immer vorher in meinen Resten und gucke ob da nicht ein passendes Stück Stoff dabei ist. So oft bin ich da fündig geworden. Und ich habe mir erspart, noch mehr Stoffreste zu produzieren. Denn selten verbraucht man ja alles was man aus der Meterware geschnitten hat.

Tipp für das Abarbeiten von UFOs

Ich habe meine ganzen Stoffpakete gesammelt und griffbar neben die Nähmaschine gelegt.

Bei QuiltCon 2020 habe ich mir diese große Projekttasche gekauft. Solche Taschen kann man sich auch super selbst nähen aus z.B. klarem Vinyl, so sieht man immer was drin ist. In meiner Projekttasche sind meine ganzen UFOs drin. Da sind Stoffreste von meinem Regatta Quilt von 2014 (!) und der zweiten Version des Quilts von 2017. Da ist Stoff für eine Reißverschlusstasche (Reste von einem Quilt von 2018), meine Bee Blöcke, und Stoffreste von einem Quilt von 2019, die ich zu einem Kissen verarbeiten möchte.

Jetzt kann ich immer in diese Tasche gucken und das nähen, worauf ich Lust habe. Auch nach einem langen Tag im Büro, wenn ich nur vielleicht 30 oder 45 Minuten Zeit und Lust habe, finde ich da was. Und so werden meine vielen kleinen UFOs auch endlich weniger.

Und ja, bei mir sieht’s immer so aufgeräumt aus. Chaos macht mich wahnsinnig. Und ich kann mich so voll und ganz auf das eine Projekt konzentrieren, an dem ich gerade arbeite ohne dass ich von zahlreichen weiteren Projekten abgelenkt werde.

Zusammenfassung

Das sind die Dinge, die mir helfen meine UFOs und Stoffreste unter Kontrolle zu halten:

  1. Ordnung halten
  2. Nie zu viele Dinge auf einmal anfangen
  3. Sich voll und ganz auf das eine Projekt konzentrieren
  4. Projekttasche griffbereit neben der Nähmaschine haben
  5. Immer erst Stoffreste verbrauchen, bevor Meterware angeschnitten wird
  6. Sich eine Nähecke einrichten, und sei sie noch so klein (mein erster Tisch im Wohnzimmer war 70x70cm groß).

Ich hoffe ihr könnt von den Tipps etwas für euch mitnehmen. Mir hat dieser Blog-Post große Freude bereitet.  Vielen Dank nochmal Annette für die Einladung!

 

Dies und das

‘make and go pouch‘ #2 im Garnrollen Design

Beim Däschletausch hatte ich vorsorglich gleich zwei Exemplare von dem praktischen Organizer ‘make and go pouch‘ genäht. Erst dachte ich ja, das Mäppchen mit den Seitentäschchen und Durchguckfächern wäre zu mickrig. Als jedoch die erste Pouch fertig wurde, freute ich mich die zweite für mich behalten zu dürfen.

Erst konnte ich die Schönheit und die Funktionalität gar nicht fassen. Ich bin noch immer begeistert von dieser make and go pouch. Da hat sich Aneela Hoey richtig was einfallen lassen. Die amerikanische Anleitung war gut nachzuvollziehen und die Angaben zu den Stoffteilen sind perfekt angegeben. Zu den Einlagen hatte ich ja schon Tipps im Däschletausch Blogpost geschrieben. Denn manche der Stoffverstärkungen sind in der Anleitung ganz anderes als bei uns üblich.

Der Organizer zum Mitnehmen ist so gut durchdacht. Ein perfekter Urlaubsbegleiter und gut geeignet, um kleine Handnäharbeiten mitzunehmen. Ich finde, sie ist gerade für die Herstellung von Hexies wie geschaffen. Besonders mag ich die seitlichen Fächer, die viel größer sind, als sie erscheinen. Da kann der Platz unter den Einfassbändern auch noch genutzt werden. Und, habt ihr das Nadelkissen im Mittelteil gesehen? Sehr cool!!

Bei der Stoffauswahl musste ich nicht lange überlegen. Ich entschied mich für die gleichen Stoffe, die ich für meine Didi (rechts auf dem Foto) ausgesucht hatte. So passen die beiden Näh-Organizer super zusammen. Nur von dem orangefarbenen Tupfenstoff hatte ich nichts mehr übrigbehalten. Aber der Sicherheitsnadelstoff, der make and go pouch passt ja auch ganz gut zu dem Garnrollen-Außenstoff. Ich glaube, ich möchte bei nächster Gelegenheit weitere Organizer nähen. Das Nähen hat so viel Spaß gemacht.

Ihr könnt euch ja auch noch die make and go pouch meiner Swapsie anschauen. Sie hat ein ganz anderes Stoffdesign. Da sich meine Swapsie in meine Tula Pink Stoffe verliebt hatte. Und, habt ihr die 3/4 Inch Pappschablone mit dem Herz entdeckt? Warum ich meine Pappschablonen stanze, könnt ihr in dem Blogpost: Wie ich meine 3/4″ Hexies herstelle nachlesen. Jetzt bin ich gerade dabei die Hexies von Ulrike zu verwerten, da gibt es ja noch eine Linkparty bei Nanusch Ende April. Sehr spannend ist auch, was die anderen für Ideen haben. Ich bin ja so neugierig!

Ach ja, die Fotos habe ich heute Vormittag im Garten gemacht und da gehe ich auch gleich wieder hin. Ihr glaubt ja gar nicht wie schnell die Zeit dort vergeht. Schön ist es immer wieder zu sehen, dass nur wenige Arbeitsstunden im Garten so viel Zufriedenheit schafft.  Das Aprilwetter ist hier zwar sonnig, aber kalt. Heute morgen hat es schon wieder leicht geschneit. Aber lange dauert es ganz bestimmt nicht mehr, dann ist es endlich frostfrei und ich kann die Beete bepflanzen.

Ihr Lieben, macht es euch fein und passt gut auf euch auf.

Herzliche Grüße

Annette

 

verwendete Stoff und Nähzutaten:

  • Schnitt: make and go pouch von Aneela Hoey, den Link dazu findet ihr hier: https://comfortstitching.typepad.co.uk/comfortstitching/2019/06/make-and-go-pouch.html
  • Stoff: Handmade Cotton Reels pink for Makower UK Fabrics
Dies und das

Ein Geburtserinnerungskissen für Fräulein H. und wie ging das noch mal mit der Stickmaschine?

Erst kürzlich hatte ich wieder personalisierte Kissen bei mir in der Mediendatei gesucht und dabei festgestellt, dass einige Exemplare es gar nicht auf den Blog geschafft haben. Das möchte ich nachholen. 

Schon 2019 wünschte sich Fräulein H. ein eigenes Geburtserinnerungskissen. Sie kuschelte nämlich immer mit dem Kissen ihrer großen Schwester, Fräulein P. und dann gab es oft Streit um das Kissen. Fräulein P. hatte 2017 zur Taufe ein Schnecken-Kissen mit Geburtsdaten von uns bekommen.

Und, genauso eins wollte nun die kleine Schwester auch gerne haben. Also wurde ich aktiv und baute meine Pfaff Creativ 3.0 zur Stickmaschine um. Hier seht ihr meine kleine Nähecke im Schlafzimmer, mit der PFAFF creative 3.0. Sie kann mit einem Stickmodul ergänzt werden. So eine Kombi-Maschine ist perfekt bei Platzmangel. Pfaff

Der Umbau geht ganz einfach. Zuerst entfernt man das Zubehörfach und ersetzt es mit dem Stickaggregat. Dann wird mit einem USB-Stick die gewünschte Stickdatei auf die Stickmaschine hochgeladen. Durch die Auswahl der unterschiedlichen Rahmengrößen dann die Position des Motivs exakt bestimmt werden.

In den Stickrahmen hatte ich schon das abreißbare Stickvlies und den Vickykaro Stoff eingespannt. Damit alles gut funktioniert, reinige ich die Maschine im Spulenbereich immer noch einmal mit dem Pinsel und verwende auch jedes Mal eine neue Sticknadel. So kann ich auf Nummer sicher gehen, dass beim Sticken alles gut funktioniert. Eine saubere Maschine ist das A und O beim Sticken!

Nach der Faden-Farbauswahl ging es richtig los. Damit die Stickerei schön wird, lege ich meist über den Stoff noch einen Bogen mit wasserlöslichem Avalon Film, so kommen die Buchstaben noch besser heraus. Man kann die Sprungstiche automatisch abschneiden lassen, aber diese Funktion habe ich deaktiviert, weil es oft zu Fadenproblemen kam. Ich schneide lieber händisch die Sprungstiche (die Fäden zwischen den einzelnen Buchstaben) ab. Das geht ganz gut, wenn der Stickvorgang beendet ist. Dazu nehme ich eine Pinzette und eine kleine gebogene Stickschere. So kann ich die. Fäden direkt am Stoff abschneiden, so sieht es dann ganz sauber aus.

Der Avalonfilm wird danach einfach abgerissen. Dann nimmt man den Stoff aus dem Rahmen und reißt auf der Rückseite auch noch das Papierstickvlies ab. 

Anschließend nähe ich dann das Kissen. Die Maße bestimme ich oft frei Schnauze, da ich gerne Stoffreste verwende. Oder ich habe einen bestimmten Stoff ausgesucht und das Stoffmuster gibt vor, wie groß die Rahmenstreifen werden sollen. Das mache ich dann individuell. Das ist das Schöne am Werkeln, man hat die Freiheit im Tun!

Tadaa, und hier ist das Schmusekissen von Fräulein H.

 
Liebste Grüße
 
 

Stoff und Nähzutaten:
Kissen 
Maße: ca. 43 x 37 cm
Stickzeit: +/- 3 Stunden, Nähzeit: 1 Stunde
Schnitt
eigener Schnitt (Mittelteil Größe: 29 cm x 23 cm + 7cm hohe Stoffstreifen rundherum)
Stoffe/Garn/Füllung
Vichykaro und Baumwollstoff aus meinem Vorrat, Stickgarn: Madeira Rayon 40, abreißbares Stickvlies. Rückseitenstoff: Baumwollstoff mit Rosen vom Möbelschweden, Nähgarn Alterfil 120, Füllwatte.
Stickdateien: Schnecke/Schrift

Schnecke: Doodle Snail K9794 von Emblibrary.com

Schrift: Curlz (20+12) von der Pfaff Creativ 3.0.
 
Bloggeburtstag

Hexies u. Täschchentausch bei Nanusch Bloggerpartyfinale

Juhu, heute ist der 1. April, also Zeigetag bei Christianes 5. Bloggergeburtstag!! Und ich darf euch endlich vom Hexie- und Täschchen-Swap bei ihr, also ihrem Blog Nanusch näht erzählen. Sie hatte ihren Jubeltag zum Anlass genommen eine Party zu veranstalten, unter dem Motto: „Hexietäschchen und Taschenhexies“. Bei dem geheimen Tausch sollte jeder 20 Hexagone nähen (nach den Wünschen des Wichtels) und ein kleines Täschchen nähen, wo eine kleine Schere und die Hexies hineinpassen. 

Ich durfte die liebe Angelika von Angelikas Patchpage bewichteln. Sie hatte sich Hexies in den Farben Rosa und Dunkelblau gewünscht. Da ich fast keine rosafarbenen Stoffe hatte, machte ich einen Tauschpost über Instagram und habe dadurch viele, schöne Stoffstücke zugeschickt bekommen und auch getauscht. Daraus konnte ich mit sehr viel Freude Hexies, also 6-Ecke produziert. Vielleicht habt ihr gestern meinen Post: Wie ich 3/4″ Hexies herstelle … gelesen? Dort berichtete ich ausführlich über die Herstellung dieser Hexagone. Da gibt es nämlich einen Trick.

Die Hexies sollten laut Christianes Bloggergeburtstags-Aufruf in einem Täschchen verschickt werden. Also nähte ich einen Miniquilt aus blauen Reststoffen, und ein ganz niedliches Hunde-Hexie habe ich mit eingenäht. Das ist richtig hübsch geworden und es fiel mir fast ein bisschen schwer es wegzugeben, *smile*.  Diesen Hundestoff hatte ich von @muerbchen zugeschickt bekommen, der ist sooo süß. Also musst er auch mit auf das Doppelreißverschluss Täschchen. 

Hier ist mein Haufen mit etwas mehr als 60 3/4 Inch Hexies. 🙂

Und, hier könnt ihr einen Blick in das Tascheninnere werfen. Echt praktisch mit den zwei Fächern, da ist auch beim Transport alles gut verschlossen und kein Hexie kann sich selbständig machen.

Angelika hat sich sehr über die Post von mir gefreut und das macht mich ziemlich glücklich. Ich gehe später auch noch mal lesen, was sie für wen gezaubert hat. Hach, ist das spannend!

Nachtrag: Hier könnt ihr Lesen, was Angelika aus all den rosa Hexies genäht hat. Ihre Nähwerke gefallen mir wirklich gut!

Für meine Wichtelpartnerin hatte ich meine Stoffvorlieben genannt. Nun zeige ich euch was ich bekommen habe. Freu Freu Freu 😉

 

Mein Wichtelpaket kam von ganz weit her, nämlich aus Dänemark!

Ulrike von Ulrikes Smaating hatte mich als Wichtel gezogen und reich beschenkt. Schaut mal, was ich alles von ihr bekommen habe! Sie hat für mich ein English Paper Piecing Travel Kit genäht. 

Das ist eine kleine Reise-Handarbeitstasche, mit einer Hexagon-Blumenklappe, gefüllt mit vielen Hexagone. Da war ich echt platt. Zusätzlich gab es noch eine Nadeleule, die mir wirklich gut gefällt. Schöne Idee 🙂

Die Tasche ist kunterbunt, fast ein bisschen zu viel für meinen Geschmack. Aber Ulrike hat den London Stoff für mich ausgewählt, weil ich ja 2017 in London war, und zu ihrer Freude auch noch im Harry-Potter-Museum. Ihr könnt *hier* auch noch im Bärbel Blog darüber  lesen *klick*.

Ihre Hexies sind vielfarbig. Da weiß ich spontan gar nicht so recht, was ich daraus nähen kann, auch weil es zwei unterschiedliche Größen sind. Aber mir wird bestimmt was einfallen. Ist ja noch Zeit bis Ende April *lach*. 

Das coolste an der Hexietasche ist das extra Hexagon Nadelkissen, dass mit einem Magnetknopf, an den geöffneten Magnetverschluss angesetzt werden kann. Gute Idee. So rutscht das Nadelkissen beim Lieseln nicht weg.

Innen ist viel Platz und Stauraum, dass findet die Eule auch gut.

Hier noch mal die Hexagontasche solo auf dem Foto, ohne Eule. Da sieht man gleich, was da rein muss. Gut gemacht Ulrike.

Ach schade, jetzt ist das die Geburtstagsparty bei Nanusch auch schon fast wieder vorbei. Schaut auch noch bei den anderen Teilnehmerinnen, was sie bekommen haben. Hier geht es zu Christianes Final-Linkparty

Herzlichen Glückwunsch liebe Christiane zum 5. Bloggergeburtstag!! Dein Blog ist so klasse und es macht mir immer wieder Spaß deine Neuigkeiten zu lesen. Und richtig schöne Taschen hast du zum Zeigen zur Bloggergeburtsagssause genäht. Ganz, ganz toll! Deine Doppelte Reißverschlusstasche gefiel mir von allen vorgestellten Schnitten am besten. Aber auch der 5-fach Organizer, die Alsterprinzessin, das Schlafsackmäppchen und natürlich die Hexie-Conne sind für das Lieseln gut geeignet. 

Lieben Dank möchte ich natürlich auch Ulrike sagen, für das Überraschungspaket aus Dänemark. Ich habe mich sehr über deine Karte und den Inhalt des Pakets gefreut. Leider hat es die Schokolade nicht aufs Bild geschafft *lach*. Die habe ich meinen Lesern doch glatt unterschlagen. Und, jetzt feierst du deinen 9. Bloggergeburtstag! Hey, wie großartig ist das denn? Schade, leider kann ich nicht mitmachen. Aber ich werde aus der Ferne zuschauen. 

Ich zeige euch noch schnell die schöne Osterkarte, die ich von Nicole bekommen habe. Herzlichen Dank liebe Nicole, das war ja vielleicht eine Überraschung!

Ihr Lieben, habt alle schöne Ostern und genießt die freie Zeit.

Annette


Verlinkt mit dem Creativsalat #11, Froh und kreativ, Patchen und Quilten und natürlich auch bei Christianes 1. Zeigetag. Schnittmuster: Freebook-Tutorial-Doppel-Reissverschluss-Taeschchen von Weisnaehschen.

Bloggeburtstag

Wie ich 3/4″ Hexies herstelle …

Heute zeige ich euch mal, wie ich meine Hexies für den Hexie-Swap bei Nanusch Bloggergeburtstag hergestellt habe.

Für die Pappschablonen hatte ich mir eine 3/4 Inch Stanze gekauft und für dieses Format eine Schablone gebastelt. Das ist praktisch, weil man im „Fenster“ genau den Stoffausschnitt sehen kann, den man in Szene setzten möchte. Für die Bastelei zeichnete  ich ein 3/4 Inch Hexagon auf Tonpapier auf. Dann wurde rundherum eine „Nahtzugabe“ von 1/4 Inch eingezeichnet und dann am Rand ausgeschnitten. Damit die Schablone stabiler ist, wurde sie mit Tape beklebt. So ist sie schön starr. Dann einfach mit einem Stift die Hexagonform auf den Stoff anzeichnen und ausschneiden.

Nach dem Stanzen der kleinen Hexies habe ich zwischendrin begonnen kleine Herzen in die Pappe zu stanzen. Das war ein Tipp von Ute @123-Nadelei. So kann man mit Hilfe eines Nahttrenners die Pappe nach dem Handnähen herausbuxieren. Echt eine tolle Idee, danke Ute!

Später hatte ich die Idee mir den Stoff mit der Big Shot und meiner Hexagon Stoffstanze (1 1/4 in) wie am Fließband zu schneiden. Das hat super geklappt, weil ich gleich 8 Lagen Stoff gleichzeitig stanzen konnte. Und so waren ruck zuck ganz viele Hexis (32) super genau geschnitten (wie von Geisterhand).

Wie die Hexies mit der Hand zusammengenäht werden ist ganz einfach. Man legt das Papp-Hexie auf die linke Stoffseite und klappt die Nahtzugabe um. Dann wird die Nahtzugabe an den Ecken einfach mit wenigen Stichen zusammengeheftet. Fertig sind die Hexies, das geht wirklich schnell. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht die Hexies mit Nadel und Faden abends vor dem Fernseher zu nähen. Wir schauten Folge für Folge Suits auf Netflix und schwups waren die Hexies fertig. 🙂

Es sind drei Mal so viel 3/4″ Hexies entstanden, als ich eigentlich gebraucht hätte. Tja, Lieseln macht einfach Spaß! 🙂 Morgen darf ich euch endlich zeigen, welches Täschchen ich für meinen Wichtel genäht habe und, natürlich auch wer mich bewichtelt hat.

Also bis dann und liebe, sonnige Grüße aus Heidelberg

Annette

Tipps zur 3/4″ Stanze gibt es hier. 🙂


Verlinkt mit dem Creativsalat #11, Froh und kreativ, Patchen und Quilten

Nachtrag: man kann auch 120g/qm Motiv- oder Zeichenpapier verwenden. 

Dies und das

Mein Stand bei Jennys Bloggergeburtstag und Osterpost

Anlässlich von Jennys 4. Blogggeburtstag hatte ich mir überlegt Ostereier Tischsets für uns zu nähen. Da ich gern bunte Eier mag, dachte ich gleich an Patchwork also Stoffresteverwertung, kombiniert mit strapazierfähigen Leinenstoff. Zum Zwischenstand hier mal ein Blick auf den Nähtisch von letzter Woche, damit ihr schon einmal einen Hinweis bekommt, wie das aussehen wird.

Ich finde die Idee von Jenny etwas für sich selbst zu nähen richtig schön. Das endschleunigt die Zeit vor Ostern ungemein. Nun bin ich am Werkeln, darf aber noch nichts Fertiges zeigen. 

Und dann kam diese Woche so liebe Post von Jenny. Ich habe eine von ihren schönen Osterkarten bekommen, die sie zusammen mit ihrer Tochter gebastelt hatte. Und, seht ihr den niedlichen roten Hasen? Der war auch in der herzlichen Karte versteckt.

Herzlichen Dank liebe Jenny für diese schöne Osterüberraschung, ich habe mich so sehr über deinen lieben Brief gefreut. 

Jetzt koche ich mir mal eine Tasse Kaffee und setzte mich in die Sonne! Später geht es noch in den Garten. Mein Mann baut gerade die zwei neuen Hochbeete auf.

Macht’s gut ihr Lieben 

Annette


verlinkt mit: Creativsalat und Jennys Zwischenstand 

Dies und das

Däschletausch 2021

Für den #Däschletausch2021 der bei Christina von Minerva_huhn auf IG stattfand, nähte ich für meine Swapsie eine ‚make and go pouch‘ in der Größe von 6“ x 8 ½“/17“ x 8 ½“.

Das Wickeltäschchen hat, wenn es aufgeklappt wird innen drei Reißverschlusstaschen. Im Mittelteil befinden sich ein Nadelkissen (Watte) und ein Filz Nadeleinsteckteil. Direkt darunter ist eines der drei Reißverschlussfächer und seitlich die zwei anderen, die mit Vinyfolie eingenäht wurden.

Bei der Auflistung der benötigten Materialien entdeckte ich in der amerikanischen Anleitung eine Unbekannte. Eine Einlage, zur Verstärkung dünnere Stoffe, von der ich noch nie gelesen hatte: Woven fusibele InterfaceingDas ist, wie ich herausfand ein aufbügelbares, gewebtes Vlies zur Verstärkung dünnerer Stoffe. Etwas vergleichbares wird bei uns nicht hergestellt. Nach langem Suchen fragte ich eine Näh-Freundin. Sie riet mir stattdessen Decofil light oder Peltex zu verwenden und Fusible fleece wäre mit Volumenvlies, also H630 gleichzusetzen. Die Anleitung selbst ist sehr gut erklärt und ich war erstaunt wie exakt Aneela Hoey den Zuschnitt berechnet hatte. Alles passte wirklich gut zusammen.

Meine Swapsie Christa von Mrs_Schnuff (IG) hat sich riesig über ihr Däschle gefreut. Sie hatte sich bei mir den Tula pink Stoff u.a. gewünscht und auch ihren Schokoladenwunsch bin ich nachgekommen. 😉 Hach, ich bin so happy das ich ihre Wünsche erfüllen konnte und ich ihr eine Freude damit gemacht haben. 

Ein paar Tipps zum Nähen des Näh-Organizer ‚make and go pouch‘:

Die Reißverschlüsse mit Stylefix einnähen. Dafür fixiert man den Klebestreifen an der äußeren, langen Kante der rechten Reißverschlussseite. So lässt sich das schon gefaltete, im Bruch liegende Einfassband (offen) mit der Bruchkante perfekt annähen. Hilfreich ist auch, dass der Unterfaden die Farbe es Reißverschlusses hat, und beim Zipper aufziehen sollten alle Zipper nach oben geschlossen werden.  Dann wird es richtig schön.

Es war ein großes Spektakel mit 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und es wurde viel kommentiert und geraten. Mit Antworten wie: „Sehr schön, das würde mir gefallen“ oder aber „…nicht ganz mein Geschmack“. Konnte man bei seinem möglichen Wichtel die Richtung angeben. So wurden Stoffe, Muster und Täschchen grob vorgewählt. Natürlich war alles streng geheim. Niemand durfte etwas ausplaudern. Das Ganze hat riesig Spaß gemacht und ich möchte Christina danke sagen, für das schöne virtuelle Frühlingsevent und die grandiose Organisation. 

*

Beim Zuschnitt habe ich gleich ein zweites Modell der „make and go pouch“ genäht. Die findet ihr in einem später veröffentlichten Beitrag. 


 

Und, natürlich ich habe auch etwas bekommen. Meine Wichtelmama war Ines von Nähzimmerplaudereien. Sie hat mich so reich beschenkt! Schaut mal, was sie sich alles einfallen lassen hat. Ich kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.

Sie hat mir eine wunderschöne, rote Projekttasche nach eigenem Schnittmuster genäht, für meine 12,5″ Patchworkblöcke. Die hab ich mir gewünscht. Habt ihr die Schere gesehen??? Die hat Ines per Fondation Paper Piecing in den Stoff eingenäht!! Das ist ja wohl der Hammer!! Ja, ins Schwarze getroffen, ROT mag ich auch sehr gerne.

Aber zusätzlich hat sie dann auch noch ein Posey supply Case für mich gezaubert. Hey, Ines das war doch wirklich nicht notwendig und viel zu viel!! Als ich das Paket auspackte, habe ich mich so sehr gefreut, das könnt ihr mir glauben. 🙂 🙂 🙂

Der Nähorganizer ist super durchdacht mit ganz viel Innenleben. Ganz ideal für Patchworkblöcke und FPP Nähsachen. Da hat man gleich alles beisammen. Superschön und ich liebe GELB. Das war schon meine Lieblingsfarbe, als ich noch ein Kind war.

Wenn man ihn öffnet, kommt links ein großes Vinylfach zum Vorschein. In der Mitte ist eine Reißverschlusstasche eingenäht und auf der rechten Seite gibt es noch einiges zu enddecken.

Nämlich ein kleines Nadelmagnetkissen (schwarz), dann diverse Filzmatten für Stecknadeln und…

hinter der Klappe auch noch drei Einsteckfächer. Alles genäht mit wunderschönen Stoffen. Sie hat es geschafft auch noch meine Stoffwünsche zu erfüllen, denn die schönen Quadrate stammen aus einem Mini Charm Pack von Brigitte Heitland. WOW, das ist richtig klasse. Ich liebe ihre Stoffe und allein damit hat Ines mir einen Herzenswunsch erfüllt.  Ihr Lieben, schaut mal bei Ines vorbei. Sie hat schon letzte Woche über den Däschletausch2021 geschrieben. Dort könnt ihr dann auch nachlesen, weshalb sie die Projektmappe 3x genäht hat. Was für eine Mühe sie sich gemacht hat!

Hach ich freue mich so sehr über diesen Swap und gehe gleich mal zum Freutag! Damit ich mich weiter freuen kann.

Liebe Grüße

Annette


verlinkt mit:  Creativsalat, Nähzeit am Wochenende, Patchen und Quilten, Froh und kreativ 

Blogger Mitmachaktionen

Jennys 4. Bloggergeburtstag und Dies und Das

Jenny feiert anlässlich ihres Blogjubiläums zu Ostern eine Party und was soll ich sagen, ich bin eingeladen!! Ich finde ihre Idee dazu richtig nett, denn es wird keine Wichtelei geben (das könnte bei mir in Stress ausarten *lach*), sondern jeder überlegt sich etwas für sich selbst, damit das Osterfest schön feierlich wird. Dafür habe ich auch schon 2-3 Ideen überlegt, davon erzähle ich aber ein anderes Mal. Kleiner Tipp, es wird etwas dekoratives für den Ostertisch werden. Wenn ihr auch mit dabei sein wollt, die Anmeldung läuft noch bis zum 17. März. Wäre doch schön, wenn wir uns auf ihrem Bloggergeburtstag treffen. :). Hier könnt ihr mehr über Jennys 4. Bloggergeburtstag lesen.

Bloggergeburtstage sind ja auch total spannend. Vielleicht feiere ich im kommenden Jahr meinen 10-jährigen Bloggergeburtstag. Soll ich, was meint ihr? 


Und, was gibt es hier sonst noch zu berichten?

Ich bin total happy, meine Lieben haben am vorletzten Wochenende das kleine Gewächshaus aufgebaut. Da letzte Woche die Baumärkte wieder geöffnet hatten, jetzt bin ich hoch motiviert alles Mögliche auszusäen. Der Garten ist richtig schön geworden und vielleicht kommen auch noch weitere Hochbeete dazu. 

Nähtechnisch bin ich gerade mit meinen UFOs beschäftigt und am Abend, wenn ich mit meinem Liebsten „Suits“ bei Netflix schaue, nähe ich nebenbei kleine 3/4″ Hexis. Die sind u.a. für die Bloggersause bei Christiane also Nanusch. Weil ich aber für meine Wichteline nicht die passenden Stoffe hatte, fragte ich die Insta-Mädels. Und, was soll ich sagen, ich bekam sieben Briefe letzte Woche geschickt. Ich bin unfassbar glücklich über die Tauschbereitschaft der lieben Mädels. Für solche Hilfsaktionen ist Instagram einfach genial. Toll, einfach toll!! 

Ganz liebe Post kam auch aus Berlin. Ich hatte Marion einen DEAL vorgeschlagen: Täschchen gegen Socken! Am Freitag haben wir das Geheimnis gelüftet und unsere Post gemeinsam geöffnet. Das ging super per FaceTime am Handy. Am Mittwoch werden wir darüber berichten. Dann zeige ich euch auch meine schicken Socken mit Muster.

Beim #Däschletausch2021 wird’s auch bald spannend. Am 17. März werden nämlich die Täschchen verschickt und dann lüftet sich das Geheimnis, wer wen überrascht hat. Ich bin ja sooo neugierig!! Mein „Däschle“ liegt hier fertig eingepackt und wartet auf die Postbotin zur Abholung. 🙂

Dann habe ich wieder Zoom-Nähtermine mit Ingrid und Marita vereinbart. Darauf freue mich sehr. Wir nähen wieder UFO Patchworkblöcke und den März Beeblock.

Bei der virtuellen Konfifreizeit vom Sohnemann wurde leckeres Brot gebacken. Da habe ich einfach mitgemacht. Brot mit den Kindern zu backen finde ich total klasse. Das Focaccia Rezept habe ich in meine Lieblingsrezepte Liste aufgenommen. 

Und, mit meiner März Gastautorin ist auch schon fast alles geklärt. Der Gastbeitrag von Melanie aka Mellmeyer wird Ende des Monats erscheinen. 

Ansonsten bin ich fleißig am Nähen. Bald ist ja wieder Zeigetag bei der Zitronenfalterin und da möchte ich auch Ergebnisse abliefern.

So, ihr Lieben habt alle einen schönen Wochenstart und macht es euch fein. 

Herzliche Grüße

Annette


verlinkt bei Jennys Anmeldung 

Dies und das

Samstagsplausch {7/21}

Lustig, wie man sich Podcasts als Informationsquelle zunutze machen kann und dabei auch noch Spaß hat. Ich habe Anfang letzter Woche durch eine Verlinkung im Creativsalat zum Frickelpodcast.com gefunden. Dort geht es hauptsächlich um Stricken, Nähen, Plotten.

Seitdem höre ich täglich beim Werkeln wieder mehr Podcasts und bin total begeistert, von der netten Unterhaltung. So stieß ich auf Muriels „Nahtzugabe 5cm – Zwischen Nadel und Faden mit Chrissi“ nahtzugabe5cm.de/podcast. Echt, da hatte ich ganz schön viele Sendungen verpasst im letzten Jahr, als ich eigentlich immer nur die Podcasts von Drosten und Co. hörte.

Muriel und Chrissi erzählen informativ und sehr fesselnd was es Neues gibt rund ums Thema Nähen. Das ist ja besonders für uns Hobbyschneider sehr interessant. Solche Näh-Podcasts sollte es viel mehr geben.

In null Komma nix konnte ich an der Nähmaschine zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und ganz viele Näh-Neuigkeiten aufsaugen und einfach fleißig sein. Durch Muriels Podcast hatte ich auch die Webseite „Stoffetauschen“ entdeckt, und bin ich seit einer Ewigkeit mal wieder auf dem Seemannsgarn Blog von Fredi gekommen. Dort habe ich mich so über ihren Sonntagsschnack gefreut. Sie erzählt immer wieder sonntags über neue Schnittmuster und Anleitungen, die ihr über den Weg gelaufen sind. Klasse finde ich auch die Abstimmung, wo die Leser das beliebteste Schnittmuster auswählen können. Und, sie hat im Januar den kleinen „Aufräum-Guide“ verbloggt. Für solche Nähzimmertipps bin ich ja auch immer wieder zu haben. Aufräumen, Stoffe sortieren – hey da fällt mir ein, ich wollte ja noch Stoffe für die Minikinder und Fräulein P. auswählen. Eine gute Gelegenheit gleich auch noch ein bisschen Ordnung ins Stoffkeller-Chaos zu bringen *lach*. Übrigens, gestern habe ich bei Muriel über Instagram vom dem Online Nähtreffen: Zwischen Nadel und Faden gelesen. Das veranstalten Muriel und Chrissi vom 12.-14.03.2021. Das klingt spannend! Ich möchte mir ja auch wieder mehr Kleidungstücke nähen (Shirts, Kleider und vielleicht auch einen Mantel) und der Sonntagsschnack auf Fredis Blog ist dafür eine gute Inspirationsquelle, finde ich. Deshalb habe ich die beiden auch gleich in meine Blogroll eingefügt. Die Seite wird zwar sehr langsam geladen, aber das macht mir nichts aus.

Meine Jahresprojekte sind hauptsächlich UFOs, die ich abbauen möchte. Und besonders einige meiner Quilts sollen fertig werden. Was mir dazu auch sehr hilft ist das Video-Nähen mit Ingrid von Nähkäschtle, dass am Freitagabend zum ersten Mal stattgefunden hat. Ich war so überrascht wie viel wir geschafft haben. Warum habe ich so etwas nicht schon viel früher gemacht! Wir wollen ja gemeinsam an dem Sugaridoo Quilt arbeiten, aber auch Kleidungsstücke nähen und mit Marita BW werde ich auch zusammen aus der Ferne Bee-Blöcke nähen. Das wird bestimmt sehr nett.

Das Nähen macht mir gerade auch wieder richtig Spaß, so habe mich jetzt auch noch bei zwei Wichtel/Tauschaktionen angemeldet, damit ich zwischendrin noch Kleinigkeiten für andere nähen kann, das macht nämlich Spaß und bringt Ablenkung. Auch lernt man so andere Blogger kennen. Ihr wisst, wie sehr ich Gemeinschaftliches schätze. Deshalb tausche ich jetzt auch noch Täschchen gegen Socken mit Marion, der Kunzfrau und bei Minerva Huhn gibt es den #däschletausch2021.

Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, wer sich ja angemeldet hat? *Lach*, ihr habt mich erwischt! Aber Täschchen nähen ich doch gerade sowieso ganz viel, durch den Stoffabbau und die Resteverwertung. Da kommt es doch auf eine mehr oder weniger auch nicht an. Da es eine Instagram Aktion ist, könnt ihr mehr dazu *dort* lesen. Die Anmeldung zum Däschle tauschen geht noch bis zum 17.02. wenn ihr auch Lust habt mitzumachen, meldet euch bei Christina aka Minerva Huhn auf ihrem Blog an.

Bei dem „The Violet Quilt“ Sew Along von Kitchentablequilting ist schon die dritte Woche fast zu Ende. Ich kann berichten, dass mein Top fertig ist *freu*. Das zeige ich demnächst mal, bin nämlich noch nicht dazu gekommen Fotos zu machen.

Seit Anfang der Woche haben wir nun auch richtig viel Schnee. Noch liegt ein bisschen, aber es soll nächste Woche schon wieder wärmer werden. Schade!

Dann hatte ich am Mittwoch eine sehr nette Begegnung. Durch das neue Swap-Projekt mit Ingrid hatten wir uns ein bestimmtes Thema ausgesucht. Und zwar geht es um Patchwork. Mehr möchte ich aber jetzt noch gar nicht verraten. Es war jedenfalls so, dass Ingrid ein bestimmtes Buch vorgeschlagen hatte und ich es mir aus der Bibliothek der Heidelberger Patchwork Gilde ausleihen wollte. Das war allerdings noch ausgeliehen. Aber, mit der Adresse und Telefonnummer konnte ich es dann doch noch abholen. Zu meiner Freude erzählte die nette Frau von ihrer Hauptleidenschaft, das Klöppeln. Das wäre ja auch noch ein nettes Hobby dachte ich mir. Sie gibt auch Kurse, allerdings nur für Ältere ab 60, in der Akademie für Ältere. Und so schloss sich wieder der Kreis, denn Marion klöppelt ja auch viel.

Was gab es in der Flimmerkiste diese Woche? Ich habe mir mit meinem Schatz die Netflix Serie Suits angeschaut und wir sind bei der dritten Staffel. Das ist eine Anwaltsserie. Havey und Mike sind die Hauptdarsteller und es gibt insgesamt 8 Staffeln. Sehr lustig! Und, was machen wir am Wochenende? Eigentlich nichts Besonderes, wir haben jetzt Faschingsferien, da wird die kommende Woche recht entspannend. Ich möchte viel Spazierengehen, Lesen und auch noch ein bisschen Nähen. Aber jetzt geht es ab zum Samstagsplausch bei Andrea Kaminrot, da bin ich gerne dabei.

Ihr Lieben, habt ein schönes Wochenende.

Annette

Dies und das

Gastbeitrag UFOs von Mühlenmeisje

Hallo en goedendag uit Nederland , oder auch hallo und guten Tag aus den Niederlanden! Annette hatte mich gefragt, ob ich auch einen Gastbeitrag zum Thema UFOs schreiben möchte, und da ich mittlerweile doch so einiges an Erfahrung mit diesem Thema habe (höhöhö), erzähle ich heute ein bisschen dazu.

Als erstes stelle ich mich kurz einmal vor: Mein Name ist Ute und im Internet bin ich seit geraumer Zeit unter dem Namen “Mühlenmeisje” unterwegs. Warum dieser Name? Nun, erstens gibt es hier in der Umgebung viele Windmühlen – egal ob die traditionellen aus Holz oder die modernen zur Energiegewinnung. Schließlich sind Windmühlen ja auch eines der Wahrzeichen der Niederlande. Tja, und “meisje” ist schlicht und einfach das niederländische Wort für “Mädchen”. Was gibt es sonst noch zu erzählen? Ach ja, ich wohne seit über 2 Jahrzehnten hier in der Mitte der Niederlande, bin ursprünglich aus Süddeutschland, Ende 40 (bis zur 50 dauert es aber noch ein kleines bisschen), wohne mit Mann (aka Herrn Müller), Sohn (aka Müllerchen) und unseren beiden Katzen in einem kleinen Haus mit Garten. Beruflich habe ich mit Bioenergie und dergleichen zu tun, alles eher technisch, und so handarbeite ich gerne als Ausgleich. Ich stricke, nähe und bastele leidenschaftlich gerne, eigentlich schon seit meiner Schulzeit. Gelernt habe ich einiges von meiner Mutter, noch mehr aber während der Kurse von meiner Lieblingshandarbeitslehrerin auf der weiterführenden Schule.  Und ich bin fest davon überzeugt, dass Probieren immer noch das Beste ist, um etwas zu lernen. Nun ja, beim Reparieren von Maschinen/Autos/dergleichen sollte man vielleicht vorsichtig sein 😉

Und genau dieses Ausprobieren führt bei mir immer wieder zu den sogenannten UFOs = unvollendete Objekte (UnFinished Objects im Englischen). Wer kennt sie nicht, diese Projekte, die man voller Begeisterung beginnt und dann passt irgendwas nicht, eine Naht zieht irgendwie schief und ausbessern hilft nicht weiter oder oder oder? Dann landet zumindest bei mir so ein Teil sehr schnell irgendwo in einem Korb, einer Tasche oder jedenfalls dort, wo es mir nicht gleich ins Auge fällt. Es heißt zwar “aus den Augen, aus dem Sinn”, dennoch gibt es diese UFOs und so bin ich vor gefühlt ewig langer Zeit auf Annettes Aktion “Let’s Finish Old Stuff” gestoßen. An dieser Stelle nochmal vielen lieben Dank, Annette, dafür 😉

Lange Rede kurzer Sinn, die UFO-Bekämpfung ist angesagt: Als erstes habe ich meine aktuellen UFOs gesichtet. Das war jetzt keine große Aktion, hatte ich ja schließlich letztens erst getan. Ihr dürft gerne hier nachlesen, ansonsten folgt hier eine Übersicht.

Quelle: Ute von Mühlenmeisje
Quelle: Ute von Mühlenmeisje

Ich kann mir zwar immer wieder vornehmen, dass ich erst ein Teil fertigstelle bevor ich wieder was Neues stricke (nähmässig scheine ich disziplinierter zu sein, fragt nicht), aber ja, was soll ich sagen? Der grüne Schal ist so ein Zwischendurch-Strick-Projekt, er ist zum Warmhalten beim Cabriofahren gedacht und so wie die Wetterlage bei uns momentan ist (2 Grad und Regen, demnächst auch Schnee) dauert es bis zur Cabriosaison sicherlich noch 3 Monate, wenn nicht sogar länger. Die Socken sind ein schnelles Projekt, gedacht als Aufmunterung für eine Freundin, die sich in diesem erneuten Lockdown sehr einsam fühlt. Besuchen geht momentan nicht (wegen Lockdown), aber ein kleines Päckchen mit warmen Socken und einem Buch bringt ihr bestimmt Freude. Ja, und dann gibt es 3 größere Strickprojekte, alle beinahe fertig und mit etwas Motivation (gut, mit seeeehhhhr viel Motivation) sollten diese Teile schnell fertiggestellt sein. Der Gastbeitrag bei Annette kommt also genau zur rechten Zeit. Dass es noch zwei Projekte zum Ribbeln gibt, ist wieder eine ganz andere Sache. Der angefangene Norwegerpulli für Herrn Müller und der mittlerweile zu kleine Strickpulli fürs Müllerchen (beides nicht abgebildet) werden aber heute Abend aufgetrennt, hoch und heilig versprochen.

Gut, ich mag es wenn ich schnelle Erfolge erzielen kann und so nehme ich mir die Teile für den grauen Strickpulli vor. Als erstes vernähe ich alle losen Fäden und dann geht es ans zusammennähen von Vorder- und Rückteil. Die erste Anprobe zeigt, dass die Teile glücklicherweise doch gross genug sind und ich nicht noch tricksen muss. Interessant wird es noch bei den Ärmeln, aber beim ersten Ärmel merke ich schon, dass auch das wiederum gut passt. Warum die Teile dann so lange unfertig hier herumlagen? Keine Ahnung…

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Quelle: Ute von Mühlenmeisje

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Quelle: Ute von Mühlenmeisje

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Quelle: Ute von Mühlenmeisje

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Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, ob ich eine kleine Blende an den Halsausschnitt stricken will oder nur kurz umhäkeln oder einfach so lasse. Aber das sollte jetzt ja nur noch eine Kleinigkeit sein.

Und damit alle anderen UFOs hier nicht in Vergessenheit geraten habe ich ein kleines UFO-Bingo für mich erstellt, dass ich dann im Laufe des Jahres mit weiteren UFOs (schließlich kenne ich mich selbst gut genug) und Projekten/Ideen ergänzen werde und hoffentlich zu Ende des Jahres 2021 ganz oft “Bingo” rufen kann:

 

Grauer Strickpulli Lila Strickjacke  Socken für Freundin M.
Petrolfarbene Strickjacke Fleecejacke fürs Müllerchen Lochmusterstola
Cabrioschal mit Kapuze ??? ???

 

Ich hoffe, dieser Beitrag hat Euch gefallen, vielen Dank an Annette, dass ich hier schreiben durfte. Und vielleicht inspiriert Euch meine Geschichte um auch UFOs zu “bekämpfen”, ich drücke die Daumen und wünsche Euch viel Spaß beim Handarbeiten!

 


verlinkt mit: UFO – Let’s Finish Old Stuff!!Creativsalat, froh und kreativ DvD, HoT ,Dings vom Dienstag, Creativ Lovers