Anfang der Woche nutzten wir einen Trip zum Flughafen Frankfurt Hahn, um das naheliegende Mosel Tal zu erkunden. Rheinland-Pfalz hat wirklich viel zu bieten!
Ihr Lieben, nehmt Euch ein bisschen Zeit, hier kommen viele, schöne Bilder und gute Tipps* für einen Tagestrip an die Mosel.

Zuerst hielten wir in dem kleinen Städtchen Bernkastel-Kues an, dass ca. 25 km vom Flughafen entfernt liegt.
Mit etwa 7000 Einwohnern ist die Stadt ganz beschaulich. Von der Moselstraße aus hatte das Riesenrad unser Interesse geweckt. Es steht direkt an der Straße, gegenüber der Altstadt und somit auch direkt am Fluss. Dort fanden wir für das Auto auch einen Parkplatz. Aber zuerst zog es uns in die Altstadt. Wir wollten uns einfach treiben lassen, Neues erkunden und uns nach der langen Fahrt die Beine vertreten.

Mein erster Eindruck war, diese Region ist stark touristisch geprägt. Überall standen Urlauber und fotografierten die Sehenswürdigkeiten der Stadt, z.B. diese zwei Fachwerkhäuser (Bild unten), die ein bisschen schief stehen und sehr eng aneinandergebaut wurden.

Wir liefen gegen den Strom in Richtung des alten Stadttores. Hihi, da war dann auch kurz Zeit für einen Schnappschuss (ohne Touristen im Hintergrund).

Beim Durchgehen des Stadttors entdeckten wir Das Schieferlädchen, an dem wir nicht vorbeigehen konnten. Neugierig bestaunten wir die unterschiedlichsten Schieferplatten, die als Servierbrett, Tischset, Herz oder auch Lieblingsplatz Hängeschild gefertigt wurden. Da die Preise ganz passabel waren, haben wir uns ein Erinnerungsstück für diesen schönen Tag mitgenommen. Das Lieblingsplatz Schild hat nun bei uns ein neues Zuhause bekommen. Ich habe es für den Garten gekauft, da mir die Verkäuferin versicherte, dass die Schrift regenbeständig sei.

Auf meine Frage hin, woher der Schiefer komme, erzählte sie uns er stammt aus dem Hunsrück, um genau zu sein aus Buttenbach. Dieser Ort ist nur ein Katzensprung von Bernkastel-Kues entfernt. Wer sich auskennt weiß, der Hunsrück ist eines der ältesten Gebirge in Deutschland und befindet sich größtenteils in Rheinland-Pfalz.

Zur Mittagszeit waren wir auf der Suche nach einem guten Mittagessen und machten Halt im Restaurant Alt Bernkastel, in der Burgstraße 81. Ich bestellte ein kleines Schnitzel mit gebratenen Pfifferlingen, dazu Semmelknödel in Pfifferlingrahmsauce. Zum Reinsetzen lecker! Auch der Schnipo Teller vom Liebsten war sehr schmackhaft.

Dann spazierten wir wieder zurück zum Riesenrad. Leider war es noch nicht geöffnet und bis 13 Uhr wollten wir nicht warten. Riesenrad Öffnungszeiten: Montag – Freitag 13-20 Uhr. Also ging die Reise weiter, auf der Autostraße direkt an der Mosel.

Vorbei an den wunderschönen Weinberg-Gärten (Wingert). Wo ich am Hang an zwei Stellen wunderschöne Sonnenuhren aus Stein sah. Das Mosel Tal ist wirklich sehr reizvoll und ich könnte mir gut vorstellen, für ein paar Tage zum Wandern wieder hier her zu kommen.
Der nächste Halt war Zell, an der Mosel. Ehrlich gesagt hatten wir natürlich auch geplant, uns ein paar Fläschchen Wein mit nach Hause zu nehmen.

In Zell gab es in vielen Schaufenstern der Hauptstraße Weinflaschen zum Anschauen. Leider hatten am Montag alle Winzereien geschlossen, unser Pech.

Lustig fand ich die Katzenbilder, die fast überall zu sehen waren. Was es mit der Zeller schwarze Katz auf sich hat, steht hier geschrieben (Quelle Wikipedia). Nur ein kleiner Tipp, es handelt sich um eine Grosslage, also ein Weinanbaugebiet. Nur probieren konnten wir den Wein leider nicht. Ruhetag!

Wir fuhren über die Brücke, auf das andere Moselufer.

Und entdeckten den Waldeckhof, das Weingut der Familie Tries. Die Tür war offen und wir spazierten einfach hinein. 😉 Schon von der Straße aus hatten uns die gepflegten Gebäude, mit einem Wappen an der Fassade, neugierig gemacht.

Das Herrenhaus der Boos zu Waldeck, erbaut um 1243 diente dem Reichsgraf Ludwig Josef von Boos bis 1824 als Sommersitz. Seit 1889 ist der schmuckvolle Edelhof im Besitz der Familie Treis.

Wir suchten uns ein paar Flaschen Wein aus und für die Kinder Traubensaft. Und wir waren total happy, doch noch ein bisschen Wein zum Mitnehmen gefunden zu haben.
Dann gab es noch ein Selfie am Moselufer.
Ihr seht, es war wirklich ein wunderschöner Tag zu zweit.

Auf der Rückfahrt betrachteten wir uns noch die neue Hochmoselbrücke, die 2019 fertiggestellt wurde. Sie ist wirklich gigantisch hoch! So groß müssen Dinosaurier gewesen sein *lach*.

Was für ein toller Tag! Wir haben beschlossen häufiger einfach ins Blaue zu fahren. Ohne Plan und sich einfach treiben zu lassen. Denn so entdeckt man neue Plätze und erlebt großartige Augenblicke miteinander.
Ihr Lieben, macht es euch fein!
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*Dieser Beitrag enthält indirekt Werbung ohne Auftrag (Markennennung, Ortsnennung und Verlinkung). Alle Tipps sind meine persönlichen Empfehlungen.
verlinkt mit Nicoles: Niwibo „Nimm dir doch mal Zeit“ & Andreas Samstagsplausch!





Zunächst aber einmal: Wer bin ich überhaupt?
Generell würde ich mich als sehr begeisterungsfähig aber leider auch als sehr ungeduldig und schnell gelangweilt beschreiben. Ersteres führt dazu, dass ich, wenn ein neues Projekt in Aussicht steht, 



Gerade aus meiner Anfangs-Zeit ist mir aber ein Quilt noch gut in Erinnerung geblieben. Auf Craftsy hatte ich 2016 einen Mystery-QAL namens Chain of Stars mit Kimberly Einmo entdeckt. Total begeistert von der Idee, das fertige Design des Quilts vorher nicht zukennen, bestellte ich mir einige Stoffe der wunderschönen Nightfall – Kollektion von Maureen Cracknell und legte los. Was genau dazu führte, dass einige fertig genähte Blöcke schließlich in einer Schublade verschwanden, kann ich im Nachhinein leider nicht mehr sagen. Fakt ist jedoch, dass ich erst wieder etwa zwei Jahre später beim Aufräumen darauf stieß. Da ich das Projekt in dieser Zeit vollkommen vergessen hatte, war es für mich sozusagen wieder „neu“ und ich nähte es voller Begeisterung fertig. Der fertige Quilt wurde schließlich zu meinem Liebling. Leider hatte er aufgrund schlechter Vlies-Qualität letztes Jahr einen Unfall in der Waschmaschine und war danach nicht mehr zu retten.
Ganz ähnlich erging es mir mit dem Bernina-QAL von Sugeridoo, der einigen von euch sicher bekannt ist. Gestartet hatte dieser im November 2019 und die ersten drei Monate nähte ich hochmotiviert und pünktlich mit. Dann geriet das Projekt jedoch aus dem Fokus und kurze Zeit später komplett in Vergessenheit. Erst eine
Nach dessen Fertigstellung wandte ich mich wieder meinem vorherigen Projekt zu, aber dieses Mal hatte ich wirklich Mühe, am Ball, bzw. an der Nähmaschine zu bleiben. Vielleicht lag es daran, dass ich diesen Quilt nicht vergessen sondern in sehr guter Erinnerung behalten hatte. Teile davon hatten nämlich nicht irgendwo in Schubladen versteckt gelegen sondern direkt neben mir auf dem Nähtisch und hatten mich, während der Arbeit am Bernina-Sugeridoo QAL, die ganze Zeit anklagend und eifersüchtig angesehen. Trotzdem lautete die Devise „push, push, push“ und ich nähte ihn schließlich fertig.























































