✿ Wangerooge – Erholung ist eine Insel….. Teil 3

Letztes Jahr verbrachten wir wieder unsere Ferien auf Wangerooge, auch um die gestrandeten Pottwale wiederzusehen.
Bestimmt hattet ihr von den gestrandeten Pottwalen, die im Wattenmeer vorletzten Winter gefunden wurden gehört. Die armen Tiere hatten höchstwahrscheinlich ihre Orientierung im flachen Wasser verloren und verhungerten. Kraftlos verendeten sie am Strand.

Insgesamt wurden 29 tote Pottwale an der Nordsee gefunden, nicht nur bei uns sondern auch in Frankreich und England.

 

Zwei von Ihnen beendeten ihre klägliche Reise auf der Insel Wangerooge und eines dieser Tiere wird im Nationalparkhaus Wangerooge, das auch als Rosenhaus bezeichnet wird, der Öffentlichkeit zur Schau gestellt. Zum ersten Mal in der Geschichte zeigt man dort unter freiem Himmel das Gerippe eines dieser Tiere, dass war auch für den niederländischen Tierpräparator Aart Walen etwas ganz Neues. Er war im letzten Jahr noch damit beschäftigt, die einzelnen Knochenteile zu spachteln, bzw. ihnen den letzten Schliff zu verpassen. Wer noch mehr über die Pottwale erfahren möchte, klickt direkt auf die Nationalpark Webseite. 🙂
Das Nationalpark Haus Wangerooge befindet sich im Rosenhaus, direkt am Rosengarten und vor zwei Jahren wurde es komplett renoviert und auch umgebaut. Vor dem Umbau war das Rosenhaus zwischenzeitlich in die Räume der alten Grundschule ausgelagert. Doch nun erstrahlt es in neuem Glanz. Nun ist nicht nur die untere Etage barrierefrei zu erreichen, auch das obere Stockwerk ist mit dem Fahrstuhl gut erreichbar.Im Rosenhaus erfährt man viel über den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Hier gibt es viele Informationen über die Tiere, die auf der Insel leben, welche Wattwürmer gibt es hier, wie heißen die Muscheln die man am Strand findet und welche Vögel brüten auf Wangerooge. Wer sich nicht nur für die Fauna, sondern auch für die Pflanzenwelt im Küstenbereich interessiert, ist hier bestens beraten. Kinder können einen eigenen Kescher basteln oder auch z.B. an Spülsaumerkundung teilnehmen. Und über Seehunde kann man dort auch viel erfahren, die gibt es nämlich dann und wann auch auf den Ostfriesischen Inseln.

 

 

Hier werden auch Wattführungen angeboten. 🙂 Und anschließend werden die Gummistiefel ordentlich abgespritzt und zum Trocknen aufgereiht. 😀

 

Hach und Urlaub ist so etwas schönes – einfach die Seele baumeln lassen und tief durchatmen. That’s it!! Aber das schöne ist, hier kann man auch etwas für die Umwelt tun, auch wenn man sich vielleicht erstmal darüber informiert, wie schlimm die Meere schon mit Müll verschmutzt sind. Hey, da können wir alle doch mithelfen und einfach auf Plastik Müll verzichten. Joghurt macht man sich selbst zuhause. Einkaufstüten näht man sich aus Stoff selbst und weitere Beispiele fallen euch bestimmt auch noch ein. Jeder ist gefragt – wenn es um die Welt geht. Heute ist der Tag an dem jeder starten kann. Also, was trägst du dazu bei?
Wer Wangerooge auch einmal besuchen möchte, fährt mit dem Zug oder Auto bis Harlesiel und steigt dort auf die Fähre und auf der Insel gleich in die Ineslbahn. Oder für ganz sportliche, … mit dem Flugzeug kann man auch durch die Lüfte fliegen. 🙂 Und dann ruck zuck den Wind um die Nase wehen lassen, also raus an den Strand! Aber bitte barfuss. 🙂
Teil 1 und Teil 2  könnt ihr euch gerne auch ansehen. 🙂
Liebste Nordseegrüße und genießt den Juni,
Frau Augensternchen

6 Kommentare

  1. Liebe Frau Augensternchen,
    herrliche Bilder sind das wieder … ach ja, da würde ich jetzt auch gern für ein paar Tage sein ….
    Hab noch einen wunderschönen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße , Claudia ♥

  2. Dieses Haus gab es seinerzeit bei meinem Aufenthalt dort nicht. Und ja der Plastikmüll. Tüten kaufe ich auch nicht, sondern ich habe immer einen Stoffbeutel dabei. Aber m.E muss die Industrie viel mehr tun. Dieser Vorabverpackungswahn ist echt grauenhaft.

    Gruß Marion

  3. Toller Bilder von der Insel Wangerooge zeigst du uns. Ich war noch nicht dort…habe aber letztens erst eine sehr schöne Reportageim TV gesehen….und war begeistert!

    LG Klaudia

  4. Liebe Annette,

    recht hast Du, Umweltschutz fängt vor der eigenen Haustür an. Ich habe sicher schon seit über 30 Jahren keine Plastiktüte mehr zum einkaufen gekauft, da habe ich immer eine Tasche dabei und zum Obst und Gemüse einkaufen habe ich selbstgenähte Säckchen, die ich mal bei der lieben Heike von "Modewerkstatt HT" gewonnen habe und immer wieder benutze. Mein Biomüll kommt weitestgehend auf den Kompost.

    Liebe Grüße Burgi

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