Bee Blocks

Bee.4.Bees #8 Kite Tales Block – Januar 2021

Vor ein paar Tagen habe ich Bärbel @otticreativ (unsere Bee-Queen bei den Bee.4.Bees), die „Kite Tales“ Blöcke zugeschickt. Die möchte ich hier noch schnell zeigen. Sie hatte das moderne Quiltmuster bei Melanie von Mellmeyer entdeckt.

Bärbel wünschte sich auch kleingemusterte Stoffe. Ein Bild ihrer Stoffauswahl zeigte sie uns in der Bee.4.Bees WhatsApp Gruppe. Farben wie Mittelblau, Marineblau, Rot für die Schleifen und Low Volume Stoffe als Hintergrund standen natürlich auch in der Gruppentabelle. Eine wunderschöne Stoffkombination, solche Stoffe sollte ich Zuhause haben, dachte ich mir. Den roten Stoff stimmte ich mit ihr ab. Da er nicht nur rote und weiße Schrift hat, sondern auch ein helles Rosa. Bärbel war einverstanden, da sie selbst Stoffe aus der gleichen Stoffserie von Brigitte Heitland vernähen würde.

Mit den dunkelblauen Stoffen habe ich mich ehrlich gesagt schwergetan. Denn meine Blautöne hatten nicht exakt den gewünschten Farbton und auch das große, bunte Muster passte nicht so gut in Bärbels Vorgaben. Also bestellte ich mir ein paar Fat Quarter. Als sie geliefert wurden, war ich damit auch nicht zufrieden. Denn so wie es oft bei Onlinebestellungen passiert, waren die Mustergröße nicht wirklich in der Größe, wie ich es bei der Bestellung gedacht hatte. Kennt ihr das? Aber ich pickte mir davon 4-6 blaue Stoffe heraus. Dann wurde das Pattern ausgedruckt und zusammengeklebt. Erst jetzt bemerkte ich, die besondere Druckereinstellung. Man sollte nämlich in Europa die Druckereinstellung: US-Letter, randlos wählen. Also musste ich erneut ausdrucken. Lieber auf Nummer sicher gehen, dachte ich mir. In der Bee Gruppe wurde das ebenfalls diskutiert und jemand erwähnte, dass sich bei dem Ausdruck tatsächlich ein Unterschied von ¾ Inch in der Breite ergeben würde, also Obacht!!

Die Blöcke werden mit Papier genäht – also stand FPP (Foundation paper piecing) auf dem Plan, und der fertige Block hat eine Größe von 12×18 Inches.

Bei dem Zuschnitt habe ich mir vorsorglich einfach größere Stücke ausgeschnitten. Ich habe mir angewöhnt bei Foundation Paper Piecing Schnittmuster immer rundherum 2cm Nahtzugabe extra dazu zunehmen. Damit fahre ich ganz gut.

Beim ersten Block habe ich dummerweise erst die eine Hälfte und dann die dazu passende andere Hälfte genäht. Da dauert dann die Näherei ein bisschen länger *lach*. Beim zweiten Block habe ich an beiden Hälften gleichzeitig genäht. So war von vornherein klar, welcher Stoff als nächstes drankommt. Wirklich, das hat sehr viel Zeit gespart. Dabei war es war auch schön gleich den Fortschritt an beiden Hälften zu sehen. Allerdings hatte ich die ganze Zeit über einen Knoten im Kopf *lach*, denn die Schleifen (die zwei Hälften) müssen ja auf der Rückseite zusammengenäht werden. Deshalb würde ich sagen, dieses Pattern ist eher für Fortgeschrittene gedacht oder für etwas geübtere Anfänger. Tja, da sieht man mal wieder – ich bin ein wirklich noch Anfänger *lach*!

Und, ich fand es sehr schwierig herauszufinden, wie man einen Schrift-Stoff anlegt, damit das Muster genau gerade, also waagerecht zur Schleife angenäht wird.

Die Dreiecke werden ja mit der Nahtzugabe umgeklappt und ich (Patchwork-Anfänger) konnte es nicht durchschauen, wie das Muster an die Linie (auf dem Papier) angelegt werden muss, damit das Muster richtig orientiert ist. Also im aufsteigenden Dreieck erscheint, bzw. waagerecht zum Block oder parallel zur Nahtzugabe zu sehen ist. Hahaha, kommt ihr noch mit???? Das ist gar nicht einfach zu erklären *lach*. Kein Problem hat man natürlich, wenn man nur Unistoffe oder Stoffe mit sehr kleinen Mustern vernäht. Denn dann kommt diese „Muster-Orientierung im Block“ gar nicht erst auf.

Definitiv sollte man als Anfänger nicht den Fehler machen, die Anleitung aus Papierspargründen doppelseitig auszudrucken. Und dann beim Zusammenkleben der Paper piecing Seiten festzustellen, huch – welche Seite muss ich nochmal nehmen??? Hätte ich vorher gewusst, wieviel Verwirrung er beim Nähen auf dem Papier bringt, hätte ich gleich die Blätter nochmal einseitig ausgedruckt!! Ich habe mir die jeweilige richtige Seite zwar markiert und dachte das recht aus. Aber gerade, wenn man auf der B Seite versucht die gleichen Stoffe zu verwenden, wie auf der A-Seite, fängt der Kopf an zu rauchen *lol*.

Vor dem Zusammennähen der beiden Hälften muss man das Zuviel an Nahtzugabe (ich hatte ja schon erwähnt, dass ich immer rundherum 2 cm Rand gelassen, anstatt nur ¼ Inch) zurückschneiden. Dafür sollte man den ganzen Block mit der Stoffseite auf die Schneidematte legen und mit einem langen Lineal und Rollschneider den Rand entsprechend der Nahtzugabe zu schneiden. Wer denkt, das geht auch zusammengelegt (also im Bruch), der irrt. Denn so werden die äußeren Kanten nicht maß genau abgeschnitten. Der Stoffbruch bewirkt eine Verschiebung des doppeltgelegten Stoffs. Also … mal eben schnell – ist nicht wirklich eine Hilfe beim genauen Arbeiten. Lieber Schritt für Schritt arbeiten, dann bekommt man auch schöne Ergebnisse, die sich sehen lassen können.

Und, vor dem Zusammennähen der beiden Hälften ist es wirklich wichtig, dass die äußeren Kanten das richtige Maß haben, sonst passen die Schleifen nicht perfekt zueinander. Dazu sage ich nur, aus Fehlern wird man klug *grins*. Dann passt es auch super, wenn man mit Stecknadeln durch die zwei Stofflagen sticht (jeweils an den Kreuzeckpunkten des gedruckten Papiers), dann passen die beiden Stoffhälften wirklich super aufeinander. Das ist der Vorteil beim Paper piecing, das geplante Zusammennähen an den Kreuzeckpunkten des Papiermusters.

Ganz zum Schluss habe ich die Nahtzugabe der Mittelnaht des fertigen Blocks von der Rückseite auseinandergebügelt und mit einer kleinen Holzwalze plattgepresst. So hat sich der Block wirklich schön plan gelegt. Das Papier habe ich an den Blöcken gelassen. So kann Bärbel die einzelnen Blöcke einfacher zusammennähen.

Die abgeschnittenen Stoffstücke der Dreiecke habe ich dazu verwendet, einen Miniquilt zu gestalten, mit der Quilt-as-you-go Methode. Wie das geht hatte mir Daniela im Quiltkollektiv Workshop gezeigt. Hach, und mit den Reststoffen vom Kite Tales Block ist das richtig hübsch geworden. Eine wirklich tolle Sache, um Stoffreste zu verarbeiten.

Seht her, ist das nicht schick geworden?

Aus diesem Miniquilt nähte ich ein kleines Halbkreistäschchen. Zuerst nach dieser Anleitung *klicke* und dann nach mit Hilfe von Evas Video.

Das Nähen der Kite Tales Blöcke und des Täschchens hat mir ganz viel Spaß gemacht. Und, wieder konnte ich vom Nähen aus der Bee-Quiltgruppe berichten, den Rest des Monats nähte ich nur an den UFOs. Und freut Euch auf Montag, denn dann kommt wieder ein neuer Gastbeitrag. Diesmal von Mühlenmeisje 😉

Ihr Lieben, macht es euch fein und genießt das Wochenende.

Annette

Dies und das

Jahresprojekt 2021

Andrea sammelt Jahresprojekte, da mache ich doch gerne mit. 

Lange habe ich überlegt was ich mir als Jahresprojekt auf die Stirn schreiben soll. Erst dachte ich, es muss etwas Neues sein und wollte schon den Plotter aus der Kiste holen. Aber dann kam die Einsicht. Meine Quilts müssten fertiggenäht werden! Und so nehme ich mir vor in jedem Monat bei Andrea einen Fortschritt dazu zu zeigen. Heute habe ich mir zuerst Quilt-Along-Listen geschrieben, damit ich die Tutorials leichter wiederfinden kann. Der Januar ist ja schon vorbei und der Februar gerade angefangen. Ehrlich, Andreas Idee für ein Jahresprojekt motiviert mich wirklich. Also dann mal los. Alle Informationen für diese Mitmachaktion findet man *hier*.

Machst gut ihr Lieben.

Liebe Grüße 

Annette

Dies und das

Der 5. Bloggergeburtstag bei Nanusch

Ich hatte mir überlegt, zu meinen Projekten in diesem Jahr an keinen Bloggeraktionen teilzunehmen. Denn ich möchte ja genügend Zeit haben, um meine UFOs abzubauen und an den Quilts weiterzuarbeiten. Nun sah ich aber letzte Woche den Aufruf zu Christianes Bloggergeburtstagssause. Hey, Christiane hat so einen schönen Blog und ich hatte mich schon darauf gefreut, sie im letzten Jahr auf der Nadelwelt zu treffen. Das hat ja leider nicht geklappt. Beim Adventskalenderwichteln hatte ich sie gezogen und da haben wir so nett miteinander geschrieben. Deshalb möchte ich sie unterstützen. Bis April ist ja noch gut Zeit und die Aufgaben lassen sich einfach dazwischenschieben. Also, ich liebe Hexis und ich finde es schön kleine Täschchen zu nähen, um sie dann zu verschenken. Das geht auch wunderbar zur Resteverwertung. Erst letzte Woche habe ich wieder eins gezaubert. 😉 Das hat total Spaß gemacht und ging auch ganz fix. Deshalb mache ich auch mit beim Bloggergeburtstag von Nanusch.

Und? Wie sieht es aus, macht Ihr auch mit? Eine Wichtelei im Frühling – das kann doch nur nett werden. 😉 Schaut einfach bei Christiane vorbei und meldet Euch *hier* an, wenn Ihr es zeitlich einrichten könnt! Ich finde Geburtstagspartys gerade im Frühling so kreativ und ich liebe es Geburtstagsgeschenke selber zu machen.

 

 

Hier ein Auszug zu Christianes Einladung, damit Ihr gleich wisst, worum es geht!

Bloggeburtstag – Fahrplan

Bis zum 7. Februar 2021 meldest du dich durch das Verlinken deines Blogs zur Geburtstagssause an. Vielleicht hast du ja auch Lust, einen Post zu verfassen, der ein paar Infos enthält, z.B. welche Farbe du besonders magst oder was so gar nicht geht? Bitte schicke mir auch eine E-Mail mit deiner Postadresse (nanusch_naeht(at)ist-einmalig.de).

Spätestens am 13. Februar 2021: Du erhältst den Namen und die (Blog-)Adresse deines Wichtelpartners, dann  kannst du mal auf seiner Seite stöbern gehen, was ihm so gefällt…

14.2.- 25.03.: Es geht ans Vorbereiten: Du solltest mindestens 20 Hexies in einem Täschchen verschicken. Vergiss nicht, deinem Wichtel mitzuteilen, wenn du ein anderes Maß (also nicht 3/4inch) für deine Hexies verwendet hast. Vielleicht will ja der eine oder die andere noch Hexies nachproduzieren. Da das Täschchen sich ja per Post auf den Weg zu deinem Wichtel macht, erklärst du dich, wenn du mitmachen willst, damit einverstanden, die Portokosten zu tragen.

  1. April 2021: Bloggeburtstag: Zeigeparty: Yuchuuu! Wir zeigen, was wir bekommen und verschickt haben.
  2. April 2021: Das ist aus den Hexies geworden – Party: Und, hattest du schon Zeit etwas Schönes aus den Hexies zu werkeln? Zeig doch Mal!#

Meine Angaben für das Wichteln sind:

Lieblingsfarbe und Muster:

Am liebsten klare, freundliche Farben z.B. Rot, Gelb, Blau, aber auch Türkis und Pink.  Als neutrale Farben sind bei mir Grau, Marine und Schwarz zu finden.

Kleine Stoffmuster die freundlich aussehen mag ich auch sehr.

Eine Grusel-Gänsehaut bekommt ich bei:

Totenköpfe, Pastell- und Neonfarben und die Farben: Grün und Braun mag ich auch nicht so gern. Mit Spitzen und Shabbychic kann ich auch nichts anfangen.

Lieblingsstoffhersteller:

Brigitte Heitland, Ruby Star Society, Art Gallery Fabrics, Cloud9, Cotton & Steel, kokka Stoffe

Stoffdesigns z.B.:

Zen Chic – Brigitte Heitland 


 

Was gibt es sonst noch zu berichten? Heute ging im Creativsalat die #3 Linkparty online. Ihr könnt wieder Eure kreativen Werke oder an was Ihr gerade arbeitet dort zeigen. Die Linkparty wird nun immer bis zum Donnerstag bis 23 Uhr geöffnet sein. Komischerweise muss ich immer wieder Blogbeiträge freischalten, bis jetzt habe ich nicht herausgekommen, woran es liegt. Echt dumm! Aber ich schaue täglich bei Inlinkz vorbei, um zu kontrollieren, ob es wieder etwas zum Freischalten gibt. Habt Ihr Linkpartybenutzer sowas auch schon bei anderen Linkpartys gehabt? Ich möchte die Funktion mit dem Backlink nicht herausnehmen. Denn sonst verlinken sich sehr viele, die mich mit Spam und Werbung vollmüllen. Darauf kann ich wirklich verzichten.

Dann habe ich neue Seiten zum Creativsalat eingefügt. Und zwar die Blogger-Mitmachaktionen, dort findet man Bloggergeburtstage und andere Mitmachaktionen. Falls Ihr noch einen Tipp habt, für einen Bloggergeburtstag oder andere Mitmachaktion, hinterlasst doch dort bitte einen Kommentar oder schreibt mit eine Mail. Dann trage ich das dort nach. Auch habe ich Messen und Märkte ins Menü unter „Was? Wann? Wo?“ aufgenommen. Vielleicht habt Ihr das schon dort entdeckt?  Dann arbeite ich gerade an den Seiten mit den kostenlosen Schnittmustern und der Linkpartysammlung anderswo. Ihr könnt ja mal zum Stöbern vorbeikommen. 🙂 Alle Seiten sind erst im Aufbau, also nicht zu viel erwarten *lach*. Ich möchte mit dem Creativsalat eine Informationsplattform zaubern, wo man gerne vorbeikommt. Es macht mir einfach Spaß Informationen mit Euch zu teilen, dass hat sowas gemeinschaftliches. 😉

Im Februar ist Ute von Mühlenmeisje UFO Gastautorin, sie ist schon hier eingezogen und arbeitet an ihrem Gastbeitrag, den Ihr hier schon bald lesen könnt. 

Sehr cool finde ich, das Ingrid, Marita und Ulrike in diesem Jahr ihr 5. Jubiläum mit der Bloggeraktion „Wir machen klar Schiff“ machen. Diesmal sind es Fundstücke, die im Februar gefragt sind. Da bin ich sehr gespant, was uns da erwartet. Hier das Bildchen dazu….

 

Und sonst? Heute werde ich die Rosenstoffe für den #violetqual zuschneiden. Warum ich mich dort angemeldet habe? Erstens, weil ich schon längst mal die Blümchenstoffe aus dem Stoffkeller vernähen wollte. Das ist sozusagen ein UFO und zweitens, weil der Zuschnitt mit der Big Shot und meinen Stanzen total fix geht. Hey, ich lade mir doch nicht noch zusätzliche Arbeit auf *lach*. Ihr kennt mich doch!! 

So, gleich gibt es Mittagessen, ich muss in die Küche. 

Macht es gut Ihr Lieben, habt einen schönen Tag.

Annette

Bee Blocks

Bee.4.Bees #7 Raspberrykiss Block – Dezember 2020

Im Dezember war Beate @beate_2004 unsere Bee-Queen bei den Bee.4.Bees. Als Pattern hat sie sich den Raspberrykiss Block von Woodenspoonquilts auserkoren. Der fertige Block hat eine Größe von ca. 9 Inch.

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Beate wünschte sich von uns kleingemusterte Stoffe, in den Farben Schwarz, Mittel- bis Dunkelgrau, dunkles Gelb bis Orange, Türkis und evtl. Dunkelblau. Für den Hintergrund waren Low Volume Stoffe gefragt. Auf keinen Fall sollten rosa oder hellblaue Stoffe vernäht werden. Das passte nicht in ihr Farbschema. Da der Dezember aber sowieso immer grau in grau ist, entschied ich mich für die freundlichen Farben Gelb und Orange.

Schon beim Zuschnitt fiel mir auf, wie schnell dieser Block von der Hand ging. Und, zack hatte ich gleich für mehrere Raspberrykiss Blöcke den Stoff zugeschnitten. Es machte richtig Spaß, auch beim Nähen der Blöcke konnte ich mich kaum bremsen. Das Pattern ist wirklich sehr anfängerfreundlich. 🙂 

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Auch die Bügelei auf der Rückseite ist fix erledigt. Hier könnt ihr sehen wie easy der einzelne Block zusammengesetzt wird. Toll, dass gefällt mir!

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Mit einer selbstgebastelten Karte und noch ein Paar Reststoffstreifen gingen die vier Blöcke Mitte Januar auf die Reise zu Beate. 

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Beate rechnet für ihren Quilt mit 56 Blöcken und ich bin sehr neugierig, wie ihre Farbzusammenstellung im fertiggenähten Quilttop aussehen wird. Es bleibt spannend!

Und wieder konnte ich einen Queen-Bee Monat abhaken *smile*. Juhuu. 🙂

Ihr Lieben, macht es euch fein. 🙂

Annette


verlinkt bei Patchen und Quilten, Creativsalat, Nähzeit am Wochenende, froh und kreativ DvD, HoT ,Dings vom Dienstag, Creativ Lovers

Bee Blocks

Bee.4.Bees #6 Dream Weaver Block – November 2020

Im November war Beate @bealina05 die Queen bei den Bee.4.Bees. Sie hatte sich den Dream Weaver Block von Christina aka Minerva Huhn ausgesucht. Als Stoffwünsche nannte Beate weiße „low volume“ Stoffe, dazu passende Akzente in Apricot oder Pink gemixt mit grauen, kleingemusterten Stoffen. Ein fertiger Block, mit 9 Miniblöcken hat die Größe von ca. 12 Inch.

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Diesmal wollte ich nur Stoffe aus meinem Fundus nehmen und entschied mich für einen aprikot farbenen Akzentstoff aus der Stoffserie Day in Paris von Brigitte Heitland. Davon hatte ich mir 2019 einige Fat Quarter gekauft.

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Der auf den ersten Blick einfach zu nähende Block war dann doch unerwartet etwas kniffelig. Denn manch einer überfliegt die Anleitung *lach* und übersieht, dass die kleinen Blöcke, die aus drei 2″ breiten Streifen bestehen, vor dem zusammennähen des neuner Blocks noch getrimmt werden müssen. Es ist nämlich so, dass ein fertiger dreier Block eine Größe von 4,5″ x 4,5″ haben soll! Aber Achtung, nach dem zusammennähen der drei Streifen ist dieser kleine Block etwas größer, als zuerst gedacht.

Wie schon erwähnt, werden bei dem „Dream Weaver“ Block alle Stoffstreifen mit 2 Inch Breite zugeschnitten. Jedoch ist beim zusammengenähten Block der mittlere Streifen schmaler. Klar, denn bei ihm wurde rechts und links die Nahtzugabe abgesteppt. Um auf eine Blockgröße von 4,5″ x 4,5″ zu kommen, müssen die Außenseiten jeweils der Länge nach getrimmt werden. Man kann die Arbeitsschritte vereinfachen, indem man zuerst alle drei Streifen-Blöcke näht. Anschließend werden die Seitenstreifen gekürzt, um jeweils 1/4 Inch. Erst dann wird wieder wie am Fließband gearbeitet und alle 9 Dreierblöcke zusammengesteppt. So spart man sich kostbare Zeit!

Als ich die Anleitung vor dem Nähen überflog, übersah ich diesen Schritt. Hätte mich nicht Elke, unsere Bee-Mama darauf aufmerksam gemacht, hätte das Zusammennähen fatale Folgen gehabt. Es ist doch immer wieder schön in der Gruppe gemeinsam zu nähen. Das Nähen in der Bee Gruppe ist einfach sehr lehrreich. 

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So sehen die fertigen 9er Blöck aus, von dem ich drei mit nur minimalen Unterschieden genäht hatte. Lediglich variiert die Position des Akzentstoffs, wie man auf den Fotos sehen kann. 

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Wie Beate mir erzählte, plant sie den Quilt mit 30 Blöcken. Allerdings ist sie mit dem Nähen noch nicht fertig, ihr fehlen noch etwa 10 Blöcke. Dann kann sie das Top zusammennähen.

Zusätzlich habe ich für Beate noch ein Wendetäschchen genäht und zwar nach der Anleitung von Nastja aka DIY-Eule (Japanische Kinchaku Beutel).

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Das Nähen dieser Blöcke hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich bin schon sehr gespannt wie der fertige Dream Weaver Quilt von Beate aussehen wird.

Ihr Lieben, macht es euch fein!

Viele Grüße

Annette


verlinkt bei Patchen und Quilten, Creativsalat, Nähzeit am Wochenende, froh und kreativ 

Dies und das

Mein UFO Abbau 2021

Heute zeige ich Euch was auf meiner UFO To-Do Liste 2021 steht. Im letzten Jahr habe ich kaum etwas geschafft und so kann ich die Punkte von dem Jahresrückblick 2019 gleich wieder mit auflisten. Lediglich die Sew Together Bag hatte ich 2020 geschafft. Warum das so war, steht im Jahresrückblick 2020. Jetzt möchte ich nur noch nach vorne blicken. Tatsächlich fand ich beim Nähplatz-Aufräumen Anfang Januar noch weitere UFOs. Es sind Nähstücke, die im letzten Jahr hinzugekommen sind, wie z.B. die Pepin Tote im November, die ich eigentlich im Sew Along von Noodlehead mit nähen wollte. Andere Ufos dagegen liegen schon ein bisschen länger herum.

Generell sollte ich (sofern Weihnachtsgeschenke zum Selbermachen auf der To Do Liste stehen), nicht an einem Sew Along vor Weihnachten teilnehmen. In diesem Punkt bin ich jetzt klüger. Und, ehrlich gesagt hatte ich mir für die Pepin Tote spezielles Material bestellt. Ich wollte die gleichen Nähzutaten nutzen, wie die amerikanischen Mitnäherinnen. Mein Perfektionismus kennt keine Grenzen *grrr*. Als die Sendung endlich geliefert wurde, hatte sich mein Zeitplan geändert und schwupps war der Sew Along vorbei. Aber gut! Es ist so wie es ist. Ob ich mich jemals ändern werde? *lach* 

Hier kommt eine Teil-Collage und auch die angekündigte Liste, mit neuen Dingen, die ich mit auf die Inventurliste genommen habe. Die Reihenfolge geht von links nach rechts.

 

Nr. 1: die Pepin Tote.

Nr. 2: ist die Heftmappe, die ich im Siebdruckkurs angefangen hatte. Eigentlich ist sie fast fertig. Jetzt fehlt nur noch die Blende. Leider war das Stoffstück des selbstgefärbten Stoffs zu klein gewesen. Es reichte nicht mehr für die Blende. Martina hatte vorgeschlagen Filz zu verwenden, so wie bei ihrer orange färbenden Heftmappe, die sie im E-Book zeigt. Doch bis jetzt habe ich kein farblich passendes Material gefunden, mit dem ich zufrieden war. Mir fehlen die Stoffmärkte, wo man das Material in die Hand nehmen kann, online geht das längst nicht so gut. Die Fertigstellung würde maximal 30 Minuten dauern. Das wird schnell gehen. 

Nr. 3: Sind zugeschnittene Stoffmusterkatalog-Täschchen-Schnittteile. Diese Designerstoffkatalogmappe hatte ich mir vom Flohmarkt mitgebracht. Kennt Ihr das? Ihr habt eine tolle Idee und nehmt Material dafür mit, um es zu vernähen. Und dann liegt es herum, erst Monate, dann Jahre und nichts passiert. So ging es mir, nachdem der Musterkatalog bei uns einzog. Ich dachte mir, wenn ich mal Zeit habe *lach*, nähe ich Täschchen daraus. In diesem Jahr wird das tatsächlich passieren *lol*. Endlich!!

Nr. 4: Ist ein kleines Schlamper-Mäppchen von einer Messe, das an alle Blogger verteilt wurde. Ich glaube das war auf der Kreativ in Stuttgart 2017. Der Stoff ist schon passend zugeschnitten und einen Reißverschluss gibt es auch. Was mich bislang an der Fertigstellung gehindert hat war, das Material ist qualitativ minderwertig. Die Schnittteile sind aus sehr, sehr dünnem Stoff. Aber ich nähe es jetzt doch einfach fertig, denn für die Mülltonne ist es auch zu schade. Vielleicht mache ich hier im Blog eine Fundgruben-Sammlung. Die hatte ich bei Anni entdeckt, gute Idee finde ich. Schauen wir mal wie ich voran komme. Jedenfalls ist das eine zusätzliche Motivation!

Nr. 5: Aus dem maritimen Stoffpaket möchte ich mir noch ein Segelschiff-Kissen nähen. Ich hatte bei Ursula vom Kleinkariert Stoffversand (über Instagram) dieses Stoff Set, anlässlich des 25.-jährigen Jubiläums beim Gewinnspiel gewonnen. Dazu durfte ich mir ein Segelschiff Pattern von Ingrid aka Joe, June and Mae aussuchen. Über diesen Doppel-Gewinn habe ich mich wirklich sehr gefreut, denn ich gewinne sonst nie was. Jetzt wartet das Set geduldig darauf vernäht zu werden.

Nr. 6: Never ending story???? Die Projektmappe aus dem Paper Piecing Quiltmuster von der Nadelwelt 2017 wartet auch darauf fertiggestellt zu werden. Daran hatte ich ja schon im letzten Jahr (vor dem ersten Lockdown) bei Annas Nähtreffen weitergearbeitet. Seitdem liegt es auf dem Nähtisch in der Ecke. 

Nr. 7: Stoffabbau – Ich habe eine riesige Kiste mit Wachstüchern, daraus wollte ich ursprünglich Lätzchen für den Dawanda Shop nähen. Viele Wachstücher sind übrig geblieben deswegen nähe ich nun Utensilos daraus. Das ist dann auch was für die Fundgrube.

Nr. 8: Makini Mug Rugs nähen aus dem Nähset (für die Geschenkekiste oder die Fundgrube).

Nr. 9: Stoffabbau – kleine Schminktäschchen nähen (für die Geschenkekiste).

Nr. 10: Nicht in der Collage aufgelistet ist die Carpet Bag, die ich im Sommer für den Taschenkurs zugeschnitten hatte. Nun ist sie auch in der Tabelle. Lieben Dank noch an Tina, sie hatte mich positiv inspieiert meine UFOs ebenfalls in solch einer Liste zu sammeln.

Nr. 11-14: Das sind Kleider– bzw. Stoff UFOs, zwei Kleider, die ich mir seit langem nähen möchte und ein paar Hoodies stehen auch noch auf der To Do Liste. Ich denke es ist besser, wenn ich sie hier mit aufliste, damit sie nicht in Vergessenheit geraten.

Die UFO Abbau 2020 Liste hängt bei mir in der Nähecke, ich habe sie fest im Blick *lol*.

Nr. 15-17: Die Patchwork Blöcke von den 6 Köpfe 12 Blöcke Quilts 2017 und 2018 und der Sugaridooquilt müssen auch noch genäht werden. Ich habe mir vorgenommen, diese Blöcke einfach zwischendrin zu nähen. Den Sugaridooquilt möchte ich zusammen mit Ingrid weiternähen. Wir sind nämlich beide nach dem „Hashtag“ Pattern hängengeblieben. Ich bin gespannt, wie weit wir uns dazu motivieren können. Genäht wird per Video-konferenz.  Das wird bestimmt lustig.

Nr. 18: zugeschnittene Sitzkissen To Go fertignähen

Nr. 19: Geburtserinnerungskissen für die Familie nähen

Nr. 20: personalisierte Lätzchen für die Familie nähen

 

Seht her, das ist die Liste:

Nr. UFO To Do Fertigstellung

1.

 “The Pepin Tote” noodlehead

 Sew Along 1-2-3  
2.  Machwerk Heftmappe  Blende festnähen     März 2021
3.  Stoffmustertaschen fertignähen  zusammen nähen  
4.  Schlampermäppchen von der Kreativ in Stuttgart fertignähen  zusammen nähen  
5.  maritimes Kissen (Gewinn) Paperpiecing

 Kissen nähen

Paper Piecing Pattern

 
6.  Projektmappe nähen  Reißverschluss und Folie annähen  
7.  Wachstuch Utensilos nähen  fertig nähen    Mai 2021
8.  Makini Mug Rugs nähen  Patchwork arbeiten  
9.  Stoffabbau Täschchen nähen  fertig nähen  
10.  Machwerk Capet Bag Bürotasche (2020/07)  komplett fertig nähen  
11.  Kleid Gerda nähen  Zuschneiden, Nähen  
12.  Hoodie: Käthes Schwester  Zuschneiden, Nähen  
13.

 Kleid Bertha

 Zuschneiden, Nähen  
14.  Hoodie Hudie  Zuschneiden, Nähen  
15.  6 Köpfe 12 Blöcke Quilts 2017  5 Blöcke nähen  
16.  6 Köpfe 12 Blöcke Quilts 2018  10 Blöcke nähen  
17.  Sugaridoo Quilt  Blöcke/Reihen nähen  
18.  Sitzkissen to Go  fertig nähen  
19.  Geburtserinnerungskissen  besticken  
 20.  personalisierte Lätzchen  besticken  

Und nun schaue ich noch in der UFO – Let’s finish old stuff! Linkparty vorbei, um zu sehen was die anderen für Pläne haben in diesem Jahr.

Ihr Lieben, ich wünsche Euch eine gute Woche!

Herzliche Grüße 

Annette


verlinkt mit: Nähzeit am Wochenende Froh und kreativ, Samstagsplausch Handmade on Monday 

Blogger Mitmachaktionen

Creativsalat – mein zweiter Blog

Letzte Woche ging der Creativsalat.de Blog online. Schon im Herbst hatte ich die Idee, einen neuen Blog zu gestalten. Es folgte ein ausgeweitetes Brainstorming, mit ein paar Seiten Kritzeleien und Pläne fürs neue Jahr. Zwischenzeitlich meldete mein lieber Mann die Domain an und von heute auf morgen ging es los. Ich hatte dem Augensternswelt-Blog ja schon zwei Mal ein neues Kleid verpasst. Also schusterte ich mir den Creativsalat Blog auch selbst zusammen.

Doch, bevor ich am Blog herumbasteln konnte, musste zuerst ein Name her, der meine Vorstellungen und Wünsche auf den Punkt bringen sollten. Das Wort „kreativ“ wollte unbedingt mit ins Wort *lach*. Doch kreativ mit K geschrieben, – das gefiel es mir nicht. Zu konservativ dachte ich, ich wollte ein Phantasiewort. So entstand der Name: Creativsalat. Ein Creativsalat mit frischen Zutaten die glücklich machen.

 

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Ich muss ja zugeben, Stoffe machen mich sehr glücklich *lach*. Wisst Ihr was ich meine,  *grins*? Und ehrlich, der Blogname hatte auch ein bisschen was mit Gretes Laden zu tun. Als ich hörte, sie würde ihr Stoffgeschäft aufgeben, war meine Laune ziemlich gedrückt. Grete hatte ich vor ein paar Jahren auf der Nadelwelt persönlich kennengelernt und durch Erzählungen hatte ich das Gefühl sie näher zu kennen. Schon lustig, welches Gedankenkarussell einen so mitreißt.

Na, jedenfalls ist aus dieser Meldung heraus mein Creativsalat letztendlich entstanden. Enthalten in dem Namen ist in bisschen Vergangenheit, ein bisschen Zukunft und mittendrin eine glückliche Gegenwart. Na, ist das was?

Anfang des neuen Jahres fuhren wir zum Zeitschriftenladen am Bahnhof, Patchwork Zeitschriften kaufen, um mein Projekt Creativsalat auszubauen. Aber ich wollte keinen „nur Näh- oder nur Patchwork Blog“, sondern eine vielfältige Salatplatte anrichten, für eigene Ideen und Gedanke zum Teilen. Denn das finde ich persönlich immer noch sehr wichtig. Ein Hobby macht Spaß, aber eine gesellige Tummelei (ach, wie sehr ich mir das wünsche), mit regem Austausch, das ist etwas ganz Wunderbares. Gerade jetzt in der #stayhome Zeit, wo so viele im Homeoffice sitzen und die Zeit totschlagen. Ich möchte Pläne schmieden (für die Zeit danach), Ausblicke schaffen, an denen sich andere genauso erfreuen wie ich mich.

So wurde aus einer Idee ein Traum und jetzt ist er schon Wirklichkeit geworden. Hach, ich freue mich! Jetzt wird der Blog langsam und sorgfältig gefüllt. Ich bin sehr gespannt, wie es sich entwickelt.

Und, ich möchte nicht nur Linkpartys mit Euch teilen, auch interessante Informationen, auf die ich gestoßen bin. Lasst Euch überraschen im Creativsalat.

Und, die neue Creativsalat Linkparty #1 ist noch bis Montag geöffnet, schaut doch mal vorbei. Die zweite Linkparty startet am Dienstag, so wie viele weitere.

 

Hier geht es zum Creativsalat. 🙂

Viele, liebe Grüße und passt gut auf Euch auf! Vielleicht treffen wir uns am Wochenende bei Andreas Samstagsplausch?

Annette


 

 In der Linkparty “Mein Blog” findet Ihr aktive Blogger. Möchtest Du auch dabei sein? Und, die JAHRESRÜCKBLICKE 2020 LINKSAMMLUNG ist noch bis Ende Januar geöffnet. Habt Spaß Ihr Lieben!

Meine Gastautoren

Zu Gast in Augensterns Welt: Sabrina aka StitchTillDawn (Teil 2)

Willkommen zurück ihr Lieben,

hier könnt ihr den zweiten Teil des Blogbeitrags über meine UFOs lesen. Falls ihr den ersten Teil verpasst habt, findet ihr ihn hier: Sabrina aka StitchTillDawn (Teil 1)

Vom Babyquilt, der viel zu schnell genäht wurde

Bei dem zweiten Quilt, den ich euch vorstellen möchte, muss ich gestehen, dass ich eine der wichtigsten Lektionen der vergangenen Jahre aus ihm gelernt habe, aber mich immer noch ein bisschen für ihn schäme. Dieser Quilt war ein Pattern Testing, das ich 2019 zugesagt habe, obwohl ich wusste, dass ich bereits hoffnungslos überlastet war. Ich habe damals Vollzeit gearbeitet, hatte ein zweijähriges Kind zu Hause und zugesagt, noch drei weitere Quiltmuster zu testen.

Wer mich kennt, der weiß, wie heilig mir Deadlines sind. Ich versuche – so gut es geht – immer pünktlich zu liefern. Ein Ziel, das sehr viel schwieriger zu erreichen ist, wenn man ein Kleinkind zu Hause hat, wie ich lernen musste. Kurz und gut: Der Termin kam heran, das Quilt Top war weit entfernt davon, fertig zu sein, aber wirklich cool zu nähen. Es enthält Elemente, die mit Foundation Paper Piecing hergestellt werden, zudem Kurven und Half Square Triangles.

Die Stoff- und Farbauswahl gefällt mir noch heute außergewöhnlich gut. Ich habe hierfür neben Stoffresten auch einige Vintage-Stoffe und alte Stoffservietten verwendet, die mir Freunde aus dem Nachlass ihrer Mutter gespendet haben. Ein Material, mit dem ich für gewöhnlich extra sparsam und sorgfältig umgehe. Die Form in der Mitte des Quilt Tops in dem kräftigen Korallen-Ton habe ich aus den Resten eines handgefärbten Stoffes einer Textilkünstlerin genäht, die ich sehr schätze. Ich habe mit ihren Stoffen immer sehr gerne gearbeitet, aber leider stellt sie diese mittlerweile nicht mehr her, weshalb die wenigen in meinen Bestand noch verfügbaren Stoffreste ganz besonders kostbar für mich sind.

Den Termin wollte ich halten, die Zeit war zu kurz. Also habe ich geschludert. Das Ergebnis: Einige der Spitzen meiner Half Square Triangles sind abgeschnitten. Der Stern in der Mitte etwas ungleichmäßig geraten. Als ich das Top fertig hatte, fotografierte ich es und warf es dann in die euch allen bereits bekannte Schublade, um ja nicht mehr mit meinem Unvermögen konfrontiert zu werden. Jedes Mal, wenn ich das Top sah, ärgerte ich mich über mich selbst und als ich es im Dezember 2020 anlässlich dieses Blogbeitrags wieder aus der Schublade holte, war mir klar, dass ich es entweder reparieren oder entsorgen muss.

Also hatte ich mehrere Abende hintereinander ein Date mit meinem Nahttrenner. Erst wollte ich das Top nur an einigen bestimmten Stellen aufmachen und korrigieren, doch es stellte sich heraus, dass viele Stellen so ungenau genäht waren, dass ich am Ende das gesamte Quilt Top aufgetrennt, in seine Einzelteile zerlegt und anschließend wieder neu zusammengesetzt habe. Das war wirklich Präzisionsarbeit, denn das Patchwork war teilweise so schief und ungenau zusammengesetzt (ich glaube, ich hatte damals noch nicht einmal meine HST begradigt), dass ich sehr genau schauen musste, wo die neuen Nähte verlaufen sollten bzw. überhaupt verlaufen konnten. Natürlich sind mir die einzelnen Teile auch fast in den Händen  zerfallen, da die Nähte durch das Auftrennen wieder aufgingen und sich der Stoff teilweise stark aufgeribbelt hatte.

Vermutlich hätte ich aufgegeben, wenn die Stoffe für mich nicht eine so besondere Bedeutung gehabt hätten und ich euch diesen Quilt nicht hier hätte zeigen wollen. Die Spitzen meiner HST habe ich – soweit es ging – versucht, wieder zu retten. Außerdem habe ich mich dazu entschieden, einen neuen Rand zu nähen, da auch hier die Kombination der Stoffe einer sehr schnellen Entscheidung geschuldet war und ich bis heute nicht richtig zufrieden damit bin. Hier seht ihr das Ergebnis, das jetzt „nur noch“ geheftet und gequiltet werden muss. Ich habe mir fest vorgenommen, den Quilt in den nächsten Wochen fertig zu stellen, also schaut doch einfach bei @stitch_till_dawn vorbei, falls euch das Ergebnis interessiert.

Übrigens habe ich mich seit diesem Erlebnis nie wieder bei der Fertigstellung eines Quilts gehetzt. Viel lieber lebe ich heute damit, eine Deadline nicht einzuhalten, auch wenn es mir schwerfällt, aber ich weiß jetzt, wie unglücklich es mich macht, ein Projekt „unter meinen Fähigkeiten“ fertigzustellen.

Vom Quilt, der plötzlich per Hand gequiltet werden wollte

Als dritten Quilt in der Reihe möchte ich euch ein Quilt Top zeigen, das ich 2020 im Rahmen eines Sew Alongs fertiggestellt habe. Vielleicht ist es auch gar kein richtiges UFO, weil es ja nur ein halbes Jahr in meiner Schublade lag, in jedem Fall aber eine Arbeit, die ich auch nur mit Verzögerung in Angriff genommen habe. Ich habe mich hier erstmals getraut, nur „low volume“-Stoffe zu verwenden und bin mit dem Ergebnis immer noch sehr zufrieden. Das Quilt Top habe ich in der größten Sommerhitze im Juli 2020 fertiggestellt. Hier seht ihr ein Foto in Grünen, mit dem Wald in voller Blüte.

Als ich nach dem Fotoshooting nach Hause kam, war ich aber schlechter Stimmung. Irgendwie war das Quilt Top nicht so geworden, wie ich mir das vorgestellt hatte. Erst im Dezember, als ich alle meine UFOs für diesen Beitrag zusammenkramte, wurde mir klar, woran das lag: Für die grüne Wiese ist dieser Quilt nicht gemacht, dafür aber für Schneelandschaften und kuschelige Momente vor dem Kamin. Für mich ist es der perfekte Winterquilt und das perfekte Winterprojekt. Vor meinem inneren Auge begann sich ein Bild zu formen: Ein Woll-Vlies wäre doch fein, und dazu ein schönes Handquilting! Hals über Kopf habe ich mich in diesen Gedanken verliebt und eine andere Option war nicht mehr denkbar. Allerdings hatte ich noch nie einen kompletten Quilt mit der Hand gequiltet, auch wenn ich es liebe, alle meine Bindings mit der Hand anzunähen.

Mittlerweile ist der Quilt geheftet und ich habe bereits drei Mal (!!!) damit begonnen, die ersten Handquilt-Stiche auszuführen (zuvor habe ich an einem Probestück geübt) und ebenso oft habe ich die Stiche wieder aufgetrennt. Nun allerdings scheine ich eine schöne Garnstärke und ein schönes Muster gefunden zu haben und ein „Work-in-Progress“-Bild seht ihr hier:

Für mich ist dieser Quilt ein tolles Projekt, um abends auf dem Sofa noch etwas zu nähen (oder vielleicht auch als Beschäftigung für meine Hände bei irgendwelchen öden Online-Konferenzen). Ich hoffe auf jeden Fall, dass dieser Quilt bis zum nächsten Winter fertig wird. Dann zeige ich euch ein Foto im Schnee und freue mich, wenn ihr mir dann zustimmt, dass dieser Quilt für den Winter wie gemacht ist.

Seelenwärmer

Das waren meine drei UFOs, die ich euch in meinem Beitrag vorstellen wollte. Vielleicht konnte ich euch dazu inspirieren, nun zum Jahresanfang doch noch einmal das ein oder andere unfertige oder verloren geglaubte Projekt zur Hand zu nehmen und noch etwas Schönes daraus zu machen. Etwas, das euch Freude macht und die Seele wärmt, denn das ist doch das Schönste am kreativ sein.

Ich habe mir jedenfalls vorgenommen, zunächst noch all die anderen Quilts aus meiner Schublade fertigzustellen, bevor ich neue Projekte beginne. Am Ende gewinne ich damit nämlich nicht nur acht neue Quilts, sondern auch eine leere Schublade, die ich wieder mit neuen Stoffen, Ideen und Projekten füllen kann. 🙂

Alles Gute für euch!

Eure Sabrina

Meine Gastautoren

Zu Gast in Augensterns Welt: Sabrina aka StitchTillDawn (Teil 1)

Hallo liebe Nähbegeisterte!

Zunächst vielen Dank an Annette, die mich als Gastautorin für den Blog angefragt hat, so dass ich euch in diesem Monat ein bisschen etwas über meine UFOs erzählen kann. Zudem trifft es sich wunderbar, dass ich gleich im Januar an der Reihe bin: Ich liebe den Jahresanfang. Alles ist neu und unbeschrieben, ein Jahr voller Möglichkeiten liegt vor einem und es wird wieder viele aufregende Tage und spannende Erlebnisse geben und hoffentlich viele kreative Stunden.

Etwas über mich

Ich bin Sabrina. Auf Instagram blogge ich seit 2017 als @stitch_till_dawn und ich freue mich, wenn ihr mal auf meinem Profil vorbeischaut. Im Vergleich zu vielen anderen Gastautorinnen, deren Beiträge ich schon auf Annettes Blog gelesen habe, nähe ich erst seit relativ kurzer Zeit. Ich habe 2015 damit angefangen, als ich nach vielen Jahren endlich meine Doktorarbeit in Theaterwissenschaft erfolgreich beendet hatte und gar nicht mehr wusste, was ich mit der vielen freien Zeit an den Abenden und am Wochenende anfangen soll. 🙂

Quilten hat mich anfangs allerdings überhaupt nicht interessiert. Durch Zufall stieß ich auf ein interessantes Tutorial, habe aus purer Lust am Machen meinen ersten Baby-Quilt genäht und schon war es um mich geschehen. Die Faszination für Patchwork und Quilten hat mich seither nicht mehr losgelassen und wird mich, wenn ich es richtig einschätze, auch noch sehr lange begleiten.

„Ich habe keine UFOs“

Als Annette mich im Herbst 2020 fragte, ob ich Lust hätte, einen Beitrag über meine UFOs für den Blog zu schreiben, habe ich sofort zugesagt, denn ich war bereits ein großer Fan der UFO-Gastautoren-Reihe und von Annettes Blog natürlich sowieso. Um aber ehrlich zu sein, dachte ich, dass sich bei mir wohl nicht mehr als drei oder vier unbeendete Projekte finden lassen. Weit gefehlt! Am Ende waren es insgesamt acht Quilt Tops, die ich aus einer eigens dafür reservierten Schublade gezogen habe. Ich war sehr erstaunt und auch etwas überwältigt.

Doch wenigstens bestätigte sich eine andere meiner Vermutungen: In meinem Nähzimmer gibt es quasi keine angefangenen Projekte in Form von zugeschnittenen, aber nicht fertig genähten Patchworkprojekten oder halb gequiltete Quilts. Vielleicht liegt es daran, dass ich erst seit relativ kurzer Zeit nähe, vielleicht aber auch daran, dass ich einfach nicht gerne parallel an zwei oder mehr Projekten arbeite. In meinem Nähzimmer scheint es jedoch ein kleines schwarzes Loch zu geben, das fertig zusammengenähte Quilt Tops verschluckt, bevor sie zusammengeheftet und gequiltet werden können.

Die Schublade der Schande

Als ich also in meiner „Schublade der Schande“ kramte, stellte sich sogar heraus, dass ich zu jedem dieser acht Quilt Tops bereits eine ausgewählte (manchmal auch schon zusammengesetzte!!) Rückseite hatte und in manchen Fällen sogar schon ein fertig vorbereitetes Binding. Über das Budget für die Rückseitenstoffe, die seit teilweise drei Jahren in dieser Schublade liegen und auf ihren Einsatz warten, wollte ich dann aber lieber nicht nachdenken. 🙂

In diesem Blogbeitrag möchte ich euch drei ausgewählte UFO-Projekte anhand ihrer individuellen Geschichte vorstellen. Außerdem zeige ich euch, wie ich diese Projekte nun erneut in Angriff genommen und teilweise bereits fertigstellt habe.

Vom Hochzeitsquilt, der dann doch keiner wurde

Das erste Projekt, das ich euch vorstellen möchte, wäre eigentlich gern ein Hochzeitsquilt geworden. Tatsächlich handelt es sich um eines meiner ältesten UFOs aus dem Jahr 2018. Ein paar sehr gute Freunde von uns – zudem die Paten unserer Tochter – wollten heiraten. Eine Dezember-Hochzeit war angesagt und wir wussten bereits ein Jahr zuvor davon. Da ich der Zwillingsschwester der Braut bereits für ihre Hochzeit im Jahr zuvor einen Quilt genäht hatte – und es sich wie gesagt um sehr gute Freunde handelt – stand außer Frage, dass wir auch hier ein handgemachtes Stück schenken wollen. Ich hatte mich für ein wunderschönes Quiltmuster mit einem applizierten Ampersand (also dem kaufmännischen & bzw. Et-Zeichen) entschieden.

Die Braut war ein paar Wochen zuvor zufällig in meinem Nähzimmer gewesen und hatte eine Kollektion schöner schwarz-weiß-grauer Stoffe mit geometrischem Muster entdeckt und die einzelnen Quadrate des Charm Packs voller Bewunderung mehrmals in ihren Händen hin und her gewendet. „Perfekt“, dachte ich. Im Internet stieß ich zudem auf einen absolut genial passenden Rückseitenstoff und war überzeugt, dass es die „Nähgötter“ bei diesem Projekt gut mit mir meinen. Es war Januar, die Hochzeit sollte erst im Dezember sein. Was sollte jetzt noch schief gehen!

Also ließ ich die Arbeit erstmal ruhen. Irgendwann im Frühjahr holte ich mir farbliche Beratung von der lieben Sandra aka @hohenbrunnerquilterin im Münchner Stoffgeschäft unseres Vertrauens und wir waren uns beide einig, dass ein sehr intensiver Grünton sich perfekt als Hintergrundstoff zu dem ausgewählten weiß-schwarz-grauen Charm Pack anbieten und der Quilt dadurch unglaublich modern und cool aussehen würde. Ich finde das auch heute noch und bin wirklich dankbar für die tolle Beratung. Sogar passendes Garn haben wir damals gefunden.

Doch als ich den Quilt dann fertig zusammengesetzt hatte (es war mittlerweile August oder September) stand ich etwas ratlos davor. Er war viel kleiner, als ich mir ihn vorgestellt hatte.  Und irgendwie wollte die „coole“ Farbkombination so gar nicht zu einer romantischen Winterhochzeit passen.

Also entschied ich mich dazu, noch einmal neu anzufangen: Ein komplett neues Ampersand mit roten und apricotfarbenen Stoffen, ein weißer Hintergrund. Das Ergebnis seht ihr hier.

Fertig war der Quilt natürlich erst einen Tag vor der Hochzeit, denn ich hatte ja viel Zeit mit dem ersten Exemplar verloren. Ich war vollkommen erschöpft, aber glücklich und zufrieden, als ich den Quilt am Vorabend der Hochzeit liebevoll verpackte, während mein Mann mir seine Rede vortrug, denn er war auch noch Trauzeuge des Bräutigams. Das Brautpaar freute sich glücklicherweise über das Geschenk und da ich nun dieselben Farben wie beim Hochzeitsquilt der Zwillingsschwester verwendet hatte, war am Ende alles eine runde Sache.

Stellt euch mal vor: Das Brautpaar hat sogar entschieden, das Schlafzimmer in ihrem Neubau in den Farben des Quilts einzurichten. Das ist natürlich eine riesengroße Ehre, aber umso glücklicher bin ich, dass ich mich am Ende umentschieden habe, und die beiden nun nicht in ein neongrünes Schlafzimmer einziehen müssen. 🙂

Aber es kam, wie es kommen musste, und das etwas exzentrische, grüne Schmuckstück landete in  besagter Schublade, bis ich es im Dezember 2020 wieder hervorkramte. Die Aussicht darauf, es euch heute hier vorstellen zu können, motivierte mich dazu, meine nun doch schon etwas weiterentwickelten Fähigkeiten dazu zu nutzen, dem Quilt ein besonderes Finish zu geben. Dadurch, dass es für diesen Quilt nun keinen bestimmten Zweck mehr gab, war ich vollkommen frei und entschied mich, auf der einladenden Freifläche ein richtig tolles Quilting auszuprobieren, an das ich mich bisher noch nicht herangetraut hatte. Das Ergebnis seht ihr hier:

Da Binding und Rückseite hier schon vorbereitet waren, konnte ich den Quilt dann auch ruckzuck fertigstellen. Es ist wahrscheinlich keine Farbkombination, zu der ich heute noch greifen würde, aber wenn ich diesen Quilt anschaue, freue ich mich, bin ein wenig stolz und sehe verschiedene Stationen meiner Nähreise darin.

Die Geschichte über zwei weitere meiner UFOs erzähle ich euch morgen im zweiten Teil meines Gastbeitrags.

Ich freue mich auf euch!

Eure Sabrina


verlinkt mit: UFO – Let’s finish old stuff!, Freutag, Nähzeit am Wochenende und Patchen und Quilten 

Dies und das

Samstagsplausch (2-21)

Hallo Ihr Lieben, schon lange habe ich nicht mehr am Samstag bei Andrea geplauscht. Der Grund war einfach die turbulente Zeit und all die Feiertage, die jetzt ja vorbei sind. Erst einmal wünsche ich Euch allen ein frohes Neues! Seid Ihr gut reingekommen? Wir schon, und ich war in der Silvesternacht so erstaunt, wieviel doch noch geböllert wurde. Dabei ist hier ab 20 Uhr Ausgangssperre.

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Die Tage nach Neujahr waren ganz ruhig. Am Montag war ich spontan mit dem Kerl beim Bahnhof, um in der Buchhandlung dort neuen Lesestoff zu besorgen. Quilten und Patchwork ist ja meine große Leidenschaft und es gibt doch so tolle Zeitschriften, allerdings in Deutschland weniger. Deshalb habe ich mir ein paar aus USA und von anderswo gegönnt. Mit einer Tasse Kaffee oder Tee sich einfach in eine andere Welt beamen, dass macht mir Spaß und lenkt ab. Dabei kann man auch gut neue Projekte planen. Denn irgendwann sind die UFOs auch alle abgearbeitet.

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Abends haben wir Neujahrskuchen nach Jennys Rezept gebacken und mein lieber Sohn hat geholfen. Man, was hat das zu zweit Spaß gemacht. Im Radio düdelten poppige Lieder und wir wippten auf den Stühlen dazu.

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Diese Woche habe ich bis auf ein paar Spaziergänge und den Lauf durch die Altstadt gestern das Haus nicht verlassen. Ich telefoniere lieber, zum Beispiel habe ich einen ganzen Nachmittag mit Ingrid gequasselt. Wir wollten die neuen Swap-Themen besprechen. Denn wir machen natürlich weiter mit dem Tauschen.

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Und, ich bin so happy, dass wir in so einer schönen Region leben. Der Wald liegt bei quasi um die Ecke und der Kerl ist zum Wanderer geworden. Ich freue mich über jede Tour, die er glücklich hinter sich gebracht hat. Natürlich bin auch dann und wann draußen unterwegs. Ich nehme mir aber meistens die Kamera mit und knipse was mir vor die Linse kommt. Da kommt man zwar nicht an den Grenzpuls *lach*, aber Spaß habe ich trotzdem dabei. Erst heute morgen freute ich mich so sehr über den Sonnenschein und die schneebedeckten Bäume am Hang. Wobei die Wetterapp vor extremer Kälte gewarnt hatte. Dabei sind es hier gerade 2 Grad plus, dafür aber fast wolkenloser Himmel. Diese beiden Bilder hat der Kerl mitgebracht. Das Obere ist von gestern und unten (natürlich mit dem blauen Himmel) von heute. Ganze 10,2 km ist er heute Mittag gelaufen. Toll, morgen will ich auch wieder den Rundweg laufen, der hat allerdings nur ca. 5 km.

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Gestern  Nachmittag war ich noch kurz in der Heidelberger Altstadt. Eigentlich wollte ich nur meine Brille vom Optiker abholen, aber da war es mir zu voll. Ich gönnte mir einen kleinen Fußmarsch durch die Altstadt zum Heumarkt, wo man wunderbar zum Heidelberger Schloss hochschauen kann. Und, ich habe Euch ein paar Bilder mitgebracht.

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Wie leer doch die Altstadt war. Mir sind nur ganz wenig Menschen begegnet, das fand ich wirklich sehr angenehm. Allerdings war ich schon ein bisschen wehmütig. So gerne würde ich mal wieder ins Kino gehen oder in der Unteren Straße die kleinen Geschäfte besuchen. Momentan ist nur Windowshopping möglich, aber letztendlich ist das einfach notwendig. Hoffentlich halten all die kleinen Geschäfte in der Stadt durch. Dafür drücke ich ganz doll die Daumen. Die Schule geht ja kommende Woche auch wieder los. Wie es bei uns im BW gehandhabt wird, könnt Ihr in der Zeitung lesen. Hoffentlich kommen wir alle gut durchs Jahr!

Am 15. Januar gibt uns Sabrina von stich_till_down die Ehre und veröffentlicht hier ihren Gastbeitrag zum UFO Thema. Das wird ein Lichtblick für die dritte Januarwoche! 🙂

Ihr Lieben, habt ein schönes Wochenende und passt gut auf Euch auf.

Herzliche Grüße

Annette