Morgen ziehe ich um!

Hallo liebe Leser von Annette!
Sie hat mich ja in ihrem letzten Post schon
vorgestellt, deswegen legen wir jetzt direkt los. 
Beim Thema aufräumen und ausmisten breche ich jetzt
nicht gerade in Begeisterungsstürme 
aus, aber wenn ich erstmal dabei bin, macht es mir
eigentlich sogar richtig Spaß! Mich von Sachen
zu trennen fällt mir mittelmäßig schwer. Das
befreiende Gefühl hinterher ist allerdings sensationell.
Denn stellt euch vor, von allen Dingen die wir
haben, nutzen wir nur 20%. Im Umkehrschluss 
heißt das, 80% bleiben dauerhaft ungenutzt. Also
raus mit dem unnötigen Ballast!!!
 Es ist nicht wichtig, ob ihr die Sachen in
der Vergangenheit gebraucht habt oder wieviel sie euch bedeutet haben, sondern
ob ihr sie für die Zukunft braucht – für euren Neuanfang!
Und wisst ihr, welcher Schritt der schwerste ist?
Genau der Erste! Wie fange ich also an?

DER ANFANG
Die Motivation.
Was ist deine Motivation? Mehr Platz? Mehr Zeit?
Dauerhaft Ordnung? Egal was es ist, freu dich darauf. Stell dir vor wie es dann
sein wird, wenn du dich von allem befreit hast was dich heute noch belastet und
erdrückt. Visualisiere dein Ziel.
Der feste
Termin.
Ab heute ist Schluss mit: “Ich müsste mal…”. Setze dir
einen festen Termin! Schreib ihn in deinen Kalender und halte ihn dir frei! Ihr
habt ab jetzt regelmäßig ein Date, du und deine Wohnung!
Kleine
Schritte.
Damit dich die Lust nicht schon verlässt bevor du
überhaupt angefangen hast, steck dir kleine Ziele. Step by Step. Bei jedem Date
ein kleines Projekt. Es reicht schon eine Schublade, ein Regal. Hauptsache du
bleibst am Ball. Man kann nicht jahrelang sammeln und sich dann an einem Tag
von allem befreien. Setze dir realistische Ziele.
Die
Erfolgsliste.
Damit du dich nicht verzettelst,
schreib dir eine Liste mit den ersten 5 Projekten, die du dann nach
erfolgreicher Mission abhaken kannst. Du hast was erreicht und das gibt dir ein
gutes Gefühl.
Die
Reihenfolge.
Wenn du Angst hast vor dem
Trennungsschmerz, fange mit den Dingen an, die dir nicht so wichtig sind und
nimm als letztes, das was dir am schwersten fallen wird, dann geht es schneller
voran. Wie du dabei konsequent und strukturiert vorgehen kannst, erzähle ich dir
übermorgen.
Die Belohnung. Für jedes Projekt gibt es eine Belohnung. Was würdest du denn lieber
machen als aufzuräumen? Lesen, nähen, basteln, bloggen, shoppen? Dir wird
schon etwas einfallen, wofür du extra Zeit gebrauchen könntest. Und die planst
du dir dann ein, als Belohnung.
Jetzt hast du vielleicht schon Lust bekommen zu starten?! Dann hast du
heute Abend im Bett 
noch eine Hausaufgabe. Stell dir vor, du ziehst morgen um. Nicht eine
Straße weiter, nein! Du 
ziehst in dein Lieblingsland. Dort willst du ein neues Leben beginnen. Jede
Kiste die du mitnimmst kostet dich viel Zeit. Einpacken, auspacken und
einsortieren. Und sie kostet Geld! Je mehr Kisten, desto teurer wird es. Mit
diesem Gedanken machen wir uns beim nächsten Post ans Werk. Unter diesem Kriterium
überlegst du bei jedem Teil: Will ich es wirklich mitnehmen?

 

Je mehr von den toten Sachen verschwinden, je mehr Platz hast du zum Leben!
Wollt ihr wissen, was euch im nächsten Post erwartet?
Ich habe nix Neues erfunden. Keine Zauberei. Aber ich habe mich mit dem
Thema wirklich 
eingehend auseinandergesetzt, und alles zusammengetragen was ich dazu
gefunden habe
und in eine Übersicht, eine Reihenfolge gebracht, die es leichter machen
soll sich von
alten ungenutzten Dingen zu trennen. Es geht um Strategien und
Prioritäten.   
Bevor ich mich heute verabschiede, möchte ich euch jetzt schon auf eine
Aktion 
aufmerksam machen, die ich zu Beginn der Fastenzeit auf meiner
Facebookseite starten
werde. Jawohl wir fasten Krempel und Unordnung! Ich werde euch jeden Tag
eine
 kleine Aufgabe stellen, min. 3 Dinge aus einem bestimmten Bereich zu
entsorgen. 
Habt ihr Lust mitzumachen? Dann schaut einfach ab 1.3. vorbei!  
Also ihr Lieben, bis Donnerstag!
Liebe Grüße aus Berlin
Doreen      

12 Kommentare

  1. Deine Aktion werde ich mal genau verfolgen. Ich bin der minimalistische Aufräum- und Wegwerfmensch, ich fühle mich sonst nicht wohl und ich könnte bedenkenlos einfach alles in Kisten packen. Das was ich beim jährlichen Ausmisten in allen Räumen finde, kommt in eine Kiste und nach einem Jahr weg durch Verkauf oder Verschenken. Mein Mann behauptet wir seinen die einzigen Menschen mit einem nahezu leeren Keller :-). Sein Arbeitszimmer ist der einzige Raum in dem ich nicht übergriffig werde. Inzwischen hat er meinen Minimalismus akzeptiert, auch wenn es ihm manchmal schwerfällt. Viel Freude beim Ausräumen und vielleicht finde ich ja doch noch was, da weg kann :-). LG Ingrid

  2. Das klingt sensationell gut! Der Plan, sich einzelnen Fächern zu widmen, ist vermutlich genau der Richtige. Ich komme nicht zum Entrümpeln, weil ich diesen Plan nicht habe…. Danke für die Inspiration.
    LG
    Valomea

  3. Wow. Ich habe gerade voll Lust den Keller aufzuräumen, nur blöd dass ich zum Arbeiten muss. Aber das mit der Fastenzeit ist perfekt. Also habe ich am 01.03. ein Date mit dem Keller. Ich freu mich schon darauf.
    LG Anita

  4. Liebe Doreen,
    super dein Einstieg in die Gastautorenwoche!!!!
    Ich bin richtig motiviert und gehe gleich mal in den Keller! 😉

    Liebste ♥ Grüße und einen wunderschönen Tag für dich.
    Annette

  5. Hallo,
    toller Post – ich hab ja schon vor einiger Zeit damit begonnen nach Karen Kingston – es tut einfach nur gut. Ich musste allerdings Krankheitsbedingt damit pausieren, aber ich mache weiter. Und persönlich finde es passend zur Fastenzeit. Innere und äußere Ordnung.
    LG
    Ursula

  6. Liebe Doreen,

    Dein Post ist toll und du hast mich direkt motiviert mitzumachen! Der Gedanke mit System auszumisten und zu reduzieren verfolgt mich schon eine Weile – aber irgendwie fehlt mir der Plan.
    Der Hausaufgabe will ich mich heute Abend gerne widmen und meinen Umzug gedanklich planen! OK ab 1.3. faste ich Krempel und Unordnung!
    Liebe Grüße,
    Ingrid

  7. Liebe Doreen,

    ich beobachte das nun alles ganz genau und dann schlag ich zu oder ruf Dich an :-)). Herrlich, ja, ausmisten muss man wirklich regelmäßig immer und das ganze Leben lang sonst wird das nix. Ich denke ich hab das ganz gut im Griff aber mir haben unsere wirklich richtigen Umzüge regelmäßig dabei geholfen und das waren ja auch nicht wenige. Bei unserem Koreaaufenthalt hatten wir ja gar nicht alles dabei und hatten so Dinge wie Fahrräder und Fotoalben und vieles mehr eingelagert. Als wir dann wieder da waren und diese Sachen dann wieder bekamen waren wir so erstaunt was wir alles hatten und gar nicht mehr wußten, das hat mir dann schon zu denken gegeben. Ich finde Eure Aktionen toll!

    Liebe Grüße
    Kerstin

  8. Hoi Doreen,
    das liest sich so schön an. Ich kenne mich ich räume nicht tgl. auf, habe nebst Arbeit gar nicht Zeit dazu, aber wenn es mich packt dann ist in kurzer Zeit viel entrümpelt. Deine Idee und Vorstellung welche du uns gibst ist auch sehr verlockend und kann einem anspornen mitzumachen. Viel Glück beim ausräumen, ah ja Zügeln das hilft, auch wenn es nur visuell ist, aber da überlegt man wirklich gut, was man alles mitnehmen will, dass kenn ich sehr gut 😉
    Lieber Gruss Heidi

  9. Oh je…Ich sollte auch mal dringlich "umziehen"…mit meinem Arbeitszimmer…Danke für die Motivation! LG Lotta.

  10. Gerade fiel´s mir wieder ein, das du 2 Gastbeiträge schreiben wolltest. Also hab ich schnell reingeklickt und gelesen. Ich beschäftige mich auch seit langem mit dem Thema und ich finde, du hast es sehr übersichtlich und kurzweilig auf den Punkt gebracht. Die Vorstellung mit dem Umzug kannte ich noch nicht. Ich glaube, die hilft mir bei meiner Dachbodenwerkstattentrümpelung sehr. Ich krieg nämlich im März lieben Besuch und ich befürchte, der will das begutachten!!!
    Die Facebookaktion finde ich geil, wie du immer so schön sagst. Ich bin zwar nicht angemeldet, aber lesen kann ich dort und versuche mitzumachen. Bin gespannt.
    Jetzt guck ich mir noch den Donnerstag an.
    Dicken Knutscher
    Grit

Kommentare sind geschlossen.