Kategorie: Dies und das

Dies und das

Midlife-Crisis und ein schnelles Blechkuchenrezept

Mit welchen Luxusproblemen wir uns doch plagen. Volle Keller mit Sachen, die nicht mehr in den vier Wänden geliebt werden. Volle Schränke mit Stoffen und Kleider, aus denen die Kids herausgewachsen sind. Manchmal muss man einfach über seinen Schatten springen und die Ärmel hochkrempeln.

Gestern habe ich wieder Stoffe aussortiert, die ich nicht mehr vernähen mag. Teils sind es Kinderstoffe für keinere Wesen oder die Muster gefallen uns einfach nicht mehr. Die Kinder werden groß. Ich bin so happy das Nähzeug sinnvoll weitergeben zu können und das Berufsbildungswerk freut sich immer über die Stoffspenden.

Eulenstoffe sind ja total out und bunte Anziehsachen finde ich im Jugendzimmer überhaupt nicht mehr. Alles dezent, grau/einfarbig/schlicht. Die Zeiten ändern sich und wir uns mit ihnen. Oft sehe ich in den Spiegel und denke: Ich fühle mich (noch) jung, weshalb ist die Mode dieser Zeit so unglaublich anders als meine Vorlieben? Bin ich ein Dinosaurier?

Habt ihr euch schon einmal gefragt, warum moderne Frisuren gerade so eintönig aussehen? Bei den meisten jungen Leuten sehen ich lange, glatte Haare mit Mittelscheitel und Brillen in XXL Größe. Warum wollen alle uniform aussehen und warum heben wir „Älteren“ uns davon so ab?

Ich frage mich oft, wie kann man jung bleiben? Da läuft einem die Zeit davon, ohne dass man es merkt. Eine Freundin meinte einmal, ihr Chef hätte gesagt das Frauen ab 50  entweder Ziegen oder Schafe wären. Da kann ich nur den Kopf schütteln. Das ist echt unverschämt!

Allein äußerlich sieht man das ALTER einem ja schon an und …

JA, ich habe gerade Midlife-Crisis *lach*. Ich bin 55 Jahre alt und manchmal sehen ich schon Gespenster im eigenen Spiegelbild (vergrößerte Ohren/Nase)? Wieder der kritische Blick. Gott sei Dank, ich bin noch kein Weißkopfseeadler. Ok, ein paar graue Haare hatte ich schon mit 30, aber das ist nicht erwähnenswert. Ich gehen zum Frisör und lasse mir die grauen Haare einfach wegzaubern. Nur die Haare wird dünner mit 40+ und da geht kein Weg dran vorbei. Dumm, nicht wahr! Das wars wohl mit langen Haaren, damit muss ich mich abfinden.

Aber, was auf jeden Fall hilft bei Midlife-Crisis ist Kuchenbacken und Spazierengehen bei Sonnenschein.

Und jetzt verrate ich euch mein schnelles Blechkuchenrezept.

Buttermilchkuchen mit Mandeln

Das geht fix und tröstet über Vieles hinweg. 🙂

Zutaten:

  • 3 Eier
  • 1 Tasse Zucker
  • 4 Tassen Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 500 ml Buttermilch
  • Alle Zutaten mischen und auf ein gefettetes Backblech geben.

oben drauf:

  • 200g gehobelte Mandeln
  • 100 g Zucker streuen

Backen:

25 Minuten bei 175°C im Backofen/Umluft backen.

und dann:

Nach der Backzeit, 1 Becher Sahne auf den Buttermilchkuchen gießen und mind. 15 Minuten ziehen lassen.

Guten Appetit ihr Lieben und genießt das sonnige Wochenende!


 

Ich setzte mich jetzt noch ein bisschen zu Andreas Samstagsplauschrunde. 🙂

Ganz liebe GrüßeAnnette

Adventskalenderwichteln

… ein kleiner Einblick in meine Wichtelwerkstatt

Ach, wie die Zeit doch rennt….

Jetzt habe ich es endlich geschafft, euch meinen kleinen Teaser fürs Adventskalenderwichteln zu zeigen. Einige Geschenke sind ja schon fertig, aber einpacken konnte ich noch nicht alles. Ehrlich, ich bin hier wild am Werkeln *lach* und habe gleich wieder 4 Projekte gleichzeitig auf dem Tisch. Ich mag das, so kann ich am besten was wegschaffen. Ich brauche den Druck. 😉

 

 

Für meinen Wichtel habe ich mir ein paar praktische Sachen ausgedacht und ich hoffe sehr sie wird es mögen. Gut, dass wir ähnliche Geschmäcker haben (hoffe ich zumindest) *hihi* aber, … pssssst, ich verrate nichts. Wer könnte denn mein Wichtel sein? Habt ihr eine Ahnung?

Welche Weihnachtsverpackung sie gerne mag, das hat sie nicht verraten, aber ich denke so falsch liege ich nicht. 🙂 Ihr könne ja mal ein bisschen spicken was ich unter der Nähmaschine habe. Aber viel verrate ich euch nicht, denn Wichteln ist nun mal Wichteln *lach* und ich bin auch noch nicht ganz fertig mit Teil X. 🙂 Aber wir haben ja noch ein bisschen Zeit. Und Weihnachten lässt noch auf sich warten. Puh, gut so!

Gestern hatte ich schon vor die Schneeflocken über den Blog rieseln zu lassen. Dafür gibt es spezielle Plugins, aber ich finde ist es noch viel zu früh dafür. Bei uns fallen nur Blätter vom Baum. Habt ihr Weihnachten schon auf dem Schirm? Wie stimmt ihr euch auf die Weihnachtszeit ein? Na, dann gehe ich mal wieder weiter Werkeln.

Wer bei den anderen mal schauen möchte, hier geht’s zur Teaser Linkparty. 😉

Macht es euch gemütlich, ganz liebe Grüße

Annette

Adventskalenderwichteln

Adventskalenderwichteln 2020: Es darf geteasert werden

Heute geht es um die „Verpackung“ unserer Kalender. Ihr dürft gerne zeigen, wie weit ihr seid: Welches Material ihr verwendet oder auch einfach einen kleinen Ausschnitt des fertigen Kalenders zeigen, wenn ihr schon fertig seid.

Nachtrag: Wenn ihr eueren Adventskalender schon erhalten habt, bitte haltet eure Wichtelmama noch geheim, so können alle noch raten und die Auflösung kommt dann erst später, wenn alle Kalender angekommen sind. 😉

 

 

Und weil doch so einige gerne ein paar Vorgaben der zu Beschenkenden haben möchten, kann jede in ihr Teaserposting auch reinschreiben, was sie unbedingt oder auf gar keinen Fall haben möchte. Ich für meinen Teil lasse mich gerne überraschen 😉

Jetzt sind wir gespannt auf eure Beiträge!

Ganz liebe Grüße – Annette und Janny

(Backlink: https://www.augensternswelt.de/ nicht vergessen)


Inlinkz Tool – Datenschutz:

Die Datenschutzhinweise für die Linkparty findest du in meiner Datenschutzanweisung.

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verlinkt mit der Adventskalenderwichteln 2020 Teaser Linkparty 🙂

Machwerk

Siebdruck- und Taschennähkurs mit Frau Machwerk

→Werbung, unbeauftragt und unbezahlt!←

Der Siebdruck- und Taschennähkurs im Jeromin Werkladen war letztes Wochenende mein high light im Oktober. Am Freitag um 10 Uhr begann der dreitägige Workshop, unter der Leitung von Sabine Jeromin-Gerdts und Griselda von Machwerk.

Wie auch im letzten Jahr, starteten wir mit dem Grundieren der Stoffe. Dafür musste zuerst der vorgewaschene Baumwoll-Köper mit Wasser eingesprüht werden, um ihn anschließend mit Siebdruckfarbe einzuspachteln. Getrocknet wurden die Stoffstücke auf dem Wäscheständer, im farbenfrohen Kursvorraum. Die blauen und gelben Stoffstücke gehören alle zu mir. 😉

Im Sommer hatte ich zwei Reisetaschen und einen Rucksack nach dem neuen Machwerk Schnitt Arc genäht, deshalb nahm ich mir vor, nur Stoffe für kleinere Projekte herzustellen. Auf dem Plan stand die Heftemappe und eine Grete. Für diese Projekte, färbte ich mehrere Stoffe in blau-smaragdfarbenen Farbtönen ein.

Martina hatte aber noch andere Ideen, wie man Stoffe gestalten könnte. Sie hatte wieder einige Strukturwalzen mitgebracht. Hier ein von Sabine P. chloriertes Stück Stoff mit Strukturwalzenmuster.

Außerdem entdeckte sie bei Insta eine Pinseltechnik, der „bookhou-Art“ von Arounna Khounnoraj. Die Künstlerin zeigte in einem Video, wie sie mit einfachen Pinselstrichen ein Tuch kunstvoll gestaltete und daraus später eine schicke Tasche nähte. Wir waren gleich davon begeistert und probierten aus, einen ähnlichen Effekt nachzuahmen. Bei Sabine P. entstanden so wunderschöne petrol farbene Muster. Martina war davon schwere begeistert.

Der Versuch etwas Neues auszuprobieren reizte mich, aber es war gar nicht so leicht. Meine Pinselstriche erinnern irgendwie an Spermien *hihi*. Martina hatte noch eine Idee. Sie schlug vor, zu den rundlichen Formen lange Balken hinzuzufügen. Und so malten wir rechts, neben den Pinselklecksen langgezogene Pinselstriche, die mit mehr oder weniger Druck beim Farbauftrag, lange Striche ergaben. Sie erinnerten uns an Birkenbaumstämmen.

Am Samstag begannen wir mit dem bedrucken der farbigen Hintergrundstoffe. Dafür hatte sich jede Teilnehmerin 3-4 Siebdruckschablonen vorab ausgesucht. Zuerst nahm ich die blau-grünen Köperstoffe in die Hand und bedruckte sie mit zwei verschiedenen Siebdruckmustern.

Doch das Ergebnis war nicht zufriedenstellend, alles wirkte viel zu dunkel. Wenn der Hintergrund schon sehr dunkel ist, stechen die Siebdruckmuster nicht wirklich heraus. Daher bearbeitete ich die Siebdruckstoffe vom letzten Jahr, die ich mit der Abklatsch-Technik hergestellt hatte weiter.

Auf das erste Teil druckte ich einen gelben Fisch und gelbe Blüten (Schablone oben rechts). Aber der Fisch war überhaupt nicht als solcher zu erkennen. Da pinselte ich im Freestyle Farbe über das Ganze, um das Stoffstück überhaupt noch verwenden zu können.

Während des Trocknens arbeitete ich an dem zweiten Druck weiter und begann daraus eine Heftmappe zu nähen. Der gelb gefärbte Stoff darunter ist der Futterstoff.

Leider habe ab hier (nähen der Heftemappe) überhaupt nicht mehr fotografiert, so das ich euch gar nichts davon zeigen kann. Ehrlich, beim Nähen musste ich mich mächtig anstrengen, weil bei mir schon die Luft raus war *lach*. Stoffe grundieren, bedrucken und daraus was zu nähen ist echt eine Herausforderung. Ja, ich bin nicht fertig geworden. Aber das war auch nicht mein Ziel in diesem Kurs. Ich wollte mit Farben und Stoffen spielen und dafür war auch wirklich genug Zeit. Die Heftmappen und die Grete kann ich auch Zuhause fertig nähen, dass war mir klar. Die zeige ich euch dann, wenn sie fertiggenäht sind. ⇒ Hier geht es zum Blogbeitrag der Projektmappe und zur halbfertigen Grete.

Für die Grete färbte ich am zweiten Tag noch Stoffe mit einem türkisfarbenen Blau ein. Dann druckte ich mit einer Blümchen Siebdruckschablone, die Sabine J-G. selbst entworfen hatte ein Muster auf. Dann beschichtete ich den Stoff mit Odicoat. Martina gab mir den Tipp, das für viel beanspruchte Stoffe, wie z.B. für ein Portemonnaie am besten wachstuchähnliche Stoffe geeignet sind. Wie es weiter ging, erzähle ich demnächt einmal.

So, und das war auch schon mein kurzer Bericht, von Workshop am letzten Wochenende. Schön fand ich, dass Hanka und Gabi wieder mit dabei waren. Die beiden lernet ich bei meinem ersten Siebdruckkurs 2019 kennen. Hanka nähte diesmal 2x die Grete parallel und Gabi eine Carpet Bag für ihren Mann. Catharina zauberte sich einen Arc Kulturbeutel und Sabine P. eine Anna Handtasche. Das war eine richtig schöne, kleine Gruppe und wir hatten viel Spaß zusammen. Da wurden Farben geteilt, gestaunt, konzentriert gearbeitet. Natürlich  alles mit genügend Abstand und Maske auf. Ist doch klar. Gelüftet wurde übrigens wirklich oft. Aber ich hatte ja meinen warmen Wollpullover angezogen, gefroren habe ich nicht.

Das war eine schöne Nähzeit am Wochenende und, nun gehe ich schon schnell zum Freutag und morgen zu Andresa Samstagsplausch. Dann geht es entspannt ins Wochenende. Macht es euch fein, ihr Lieben.

Annette

 

Nähzutaten und Anleitungen:

Heftmappe und Portemonnaie Grete aus dem Hause Machewerk

Die fertiggenähte Heftmappe könnt Ihr Euch *Mein UFO Abbau im März* anschauen.

Gastautor

Fischtown Lady zu Gast in Augensterns Welt

Hallo Ihr Lieben, liebe Annette,

vielen Dank das ich heute hier bei Dir über (meine) Ufos und ihre Bekämpfung schreiben darf.  Ich habe mich wahnsinnig gefreut über Dein Vertrauen.

Wer schreibt hier heute?

Ich bin Marita von Fischtown Lady. Meinen Blog gibt es seit 2009, aber dem Patchworkvirus verfallen bin ich schon seit 20 Jahren. Genäht, und überhaupt gehandarbeitet habe ich seit meine Oma mir das Stricken beigebracht hat. Ein Tag ohne Handarbeiten, dass kommt bei mir kaum vor.

In Bremerhaven, im Norden von Deutschland bin ich zu Hause und das schon seit 57 Jahren, seit meiner Geburt. Die offene Landschaft hat mich geprägt. Ich liebe die Natur und das Wetter hier. Und glaube, das sieht man auch in vielen meiner Quilts. Ebenso liebe ich meine Familie und meinen Hund Balu. Sie stehen für mich immer an erster Stelle.

Ich mag vor allen kleinteilige Arbeiten, je kleiner und aufwändiger sie sind um so besser. Der Dear Jane und vor allem der Quilted Diamonds waren meine Lehrmeister.

Tja, und so kleinteilige Arbeiten dauern lange. Ich bin immer leicht zu begeistern für schöne, neue Arbeiten. Leider fehlt mir dann die Zeit. Man hat nun mal nur zwei Hände. Und so entstehen sie, die Ufos.

Noch vor 5 Jahren hätte ich gesagt, Ufos habe ich gar nicht, nur Pias (Projekte in Arbeit). Na gut, und ein paar wenige Sachen, die da mal liegengeblieben sind.

Dann gab es im Netz auf einem Blog einen Aufruf: „Macht eure Ufos fertig! So ganz ohne Druck, jeder so viel wie er schafft. Gemeinsam!“ Einmal im Monat posten wir dann unseren Fortschritt.

Na gut, kannst dich ja mal anmelden und diese liegen gebliebenen Dinge erledigen, habe ich gedacht und gleichzeitig bin ich auch auf Annettes Ufo Aktion hier gestoßen. Das hat sich super sich ergänzt.

Nein, Ufos zählen hatte ich keine Lust. Das hab ich bis heute nicht getan, das frustriert mich nur. Ich habe einfach mir einfach die unfertigen Arbeiten geschnappt, sie fotografiert und mich zu dieser übrigens sehr netten Gesellschaft der Ufobekämpferinnen angeschlossen. Und da bin ich heute noch. Denn ich habe im ersten Jahr, in dem ich dabei war, mehr Ufos geschafft als ich jemals dachte zu haben.

Ich habe einfach angefangen etwas fertig zu machen und mir dann das Nächste geschnappt.

Zuerst die kleinen Sachen Tischsets, Sofakissen, kleine Quilts. Ich habe mich gefragt, warum diese eigentlich schnell fertig zu stellende Dinge denn überhaupt zu Ufos werden konnten? Inzwischen war mein Ehrgeiz geweckt und ich wollte ja auch immer etwas vorzeigen. Im ersten Jahr, also 2018 habe ich tatsächlich viel geschafft.

Nicht nur Nähsachen waren dabei, ich habe alles fertig gemacht was mir in die Hände gefallen ist.

Im nächsten Jahr, 2019 war die Luft wohl raus. Es wurden nur ganz wenige Dinge fertig, aber ich blieb dran an meinen Ufos. Denn inzwischen war mir sehr bewusst, dass ich Ufos hatte, sehr viele sogar.

Denn jetzt in diesem Jahr 2020 wollte ich neu durchstarten. Inzwischen habe ich einige Schränke aufgeräumt und noch mehr von diesen unfertigen Objekten gefunden. Übrigens, ich sammle alle Ufos, die ich finde in einem Schrank. Da sieht man was man hat. Die sollen fertig werden. Ich möchte nicht irgendwann meinen Kindern nur unfertige Sachen hinterlassen. Klar, ich könnte das alles in die Tonne werfen und wäre befreit davon. Aber ich habe in diese Sachen viel Geld und auch Zeit investiert. Und, fast alles gefällt mir auch noch.

Bewährt hat sich bei mir diese Strategie: Ich nehme mir ein Ufo vor und schaue es mir an.

Gefällt es mir noch? Kann ich es fertig machen?

Bei „Nein“ frage ich mich, ob es Sinn macht es für jemand anderen fertig zu machen und ob ich das möchte. Lautet die Antwort: „Nein“ gebe ich es in gute Hände ab. In die Tonne, dass kam bei mir noch nicht vor. Das ist aber durchaus eine Option. Ich hatte auch nur ein Ufo, dass ich nicht fertig machen konnte, weil es wirklich ungute Gefühle in mir geweckt hatte.

Bei „Ja“ nehme ich mir das Ufo vor und beende es, ohne es wieder im Schrank zu verstauen. Wirklich, ich bleibe dran an diesem Ufo. Klar ist es erlaubt zwischendurch etwas anders zu nähen, z.B. ein Geschenk, ein Bekleidungsstück oder etwas das gebraucht wird. Ja, und ich erlaube mir auch etwas Neues. Denn ich habe festgestellt, bei „nur noch Ufos“ verliere ich die Lust.

Damit ich auch wirklich dranbleibe, hängt ein Foto oder Ausdruck des Ufos an meinem Schrank. Ihr wisst ja, aus den Augen aus dem Sinn! Die monatliche Aktion hilft, dass die Sache auch wirklich voran geht.

So sieht das dann aus: Ufoausdruck am Schrank

Erst wenn das Ufo fertig ist, nehme ich mir das Nächste vor.

Warum ich das so mache? Es kostet unheimlich viel Zeit sich neu in das Projekt einzuarbeiten. Stunden, in denen man immer wieder neu lesen muss und/oder Maße vergleicht und was nicht noch alles. Manchmal sind Stoffe verschwunden, die muss man suchen oder neu besorgen. Also ran und fertig machen, auch wenn es dauert.

Zweitens überlege ich mir, warum das Projekt zu einem Ufo geworden ist. Besonders wenn es mir noch gefällt.

Ganz oft war Zeitmangel der Grund. Manchmal wusste ich auch (noch) nicht, wie ich die Sache angehen sollte. Einmal gefiel mir die Machart der Anleitung nicht. Es klappte erst, als ich es auf meine Art fertig gemacht hatte. Und dann auch ganz schnell.

Ich hoffe, dass ich weitere Ufos vermeiden kann, wenn ich das so analysiere. Das hat inzwischen oft geklappt, aber nicht immer.

Zu diesem Teil z.B. habe ich mich mal wieder hinreißen lassen.

Tja, wie war das noch? Man hat nur zwei Hände, aber auch der Quilt wird irgendwann fertig werden. Ein Verspechen, dass ich mir selbst gebe.

Für dieses Jahr habe ich mir das Versprechen gegeben, dass die Häuser fertig werden sollen.

Es fehlen noch zwei Blöcke, das möchte ich schaffen und das Quilten auch.

Auch im nächsten Jahr werde ich weiter an meinen Ufos und auch an mir arbeiten. Denn nur wenn ich weniger anfange als ich fertigbekomme, werden die Ufos weniger. Ich bin auf einem guten Weg, aber da ist noch Spiel nach oben.

Ich möchte eines Tages sagen können, ich habe keine Ufos mehr, nur noch fertig Sachen und Dinge, an denen ich arbeite, wirklich arbeite.

Ich glaube, dieses Ufo könnte ich mir im nächsten Jahr vornehmen.

Auch das liegt schon mehr als 15 Jahre. Ja, es gefällt mir noch und ich möchte es fertig machen. Unbedingt! Warum es liegen blieb? Es fehlte mir das Wissen, wie man es macht. Ich war schnell begeistert und fing an. Im ersten Teil klappte das noch gut, dann wurde es schwieriger. Es sollte mit der Maschine appliziert werden und das gefiel mir nicht. Heute habe ich die Erfahrung das zu ändern. Ich werde die Applikationen mit der Hand machen. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mich begleitet.

Hoffentlich hat euch mein Beitrag gefallen. Genauso hoffe ich auch, dass der eine oder andere etwas für sich mitnehmen kann.

Ich wünsche mir das wir alle irgendwann sagen können: „Wir haben keine Ufos mehr“!

Liebe Grüße, Marita


Ufo Linkparty „Let’s finish old stuff, creadienstag,  Magic Crafts, froh und kreativ, Dings vom Dienstag, Creativ Lovers 

Adventskalenderwichteln

Adventskalenderwichteln 2020 für alle! – Regeln und Anmeldung

Es ist so weit, bald darf wieder gewichtelt werden!

Hach, ich bin so happy, denn ich habe mir das Adventskalenderwichteln von Appelkatha und Jannymade zurückgewünscht. Als ich Janny fragte, sagte sie gleich JA. Stellt euch vor, auch sie es vermisst und hat wieder Lust zum Adventskalenderwichteln, also machen wir es zusammen. Wisst ihr, manchmal gehen Herzenswünsche einfach in Erfüllung.

Möchtet ihr wissen, wie alles bei Appelkatha und Janny begann, klickt *hier*. Appelkatha und Janny haben 2014 das Adventskalenderwichteln ins Leben gerufen und bis 2017 organisiert.

Wer von euch hat auch Freude daran, einen DIY Adventskalender für einen Wichtel zusammenzustellen und ihn zu verschicken?  Und, wer von euch freut sich mindestens genauso doll auf das Auspacken von 24 kleinen Tolligkeiten aus einem kreativen Adventskalender?

Kommt, und macht bei uns mit!

Teilnahme-Infos: (Quelle: Appelkatha Blogspot, + Update)

Alle, die an unserem Adventskalenderwichteln teilnehmen möchten, verlinkt sich unter diesem Beitrag, das geht mit einem Blogpostlink und auch mit einem Instagramlink. Eure Blogs und Instagram Accounts müssen aktiv und öffentlich sein, damit alle Teilnehmer eine Chance haben bei dir vorbeizukommen.

Zusätzlich benötigen Janny und ich von jeder Teilnehmerin eine Emailadresse, damit wir euch schnell erreichen können. Schreibt uns deshalb eine E-Mail mit Blog- bzw. Instagram Namen an annette⌈ät⌉augensternswelt⌈punkt⌉de mit dem Betreff: „Adventskalenderwichteln Adresse“.  Und, vergesst nicht den Wichtelfragebogen ausgefüllt mit anzuhängen. Ohne Email Adresse & Wichtelfragebogen geht es leider nicht.

Die E-Mail-Adresse und die Daten im Fragebogen werden natürlich nur für das Adventskalenderwichteln benutzt. Ist es beendet, werden alle Daten, die wir von euch erhalten haben, natürlich von uns gelöscht! Wenn jemand nicht mit den Regeln einverstanden ist, sollte er sich nicht anmelden!

Wenn ihr euren Beitrag verlinkt, dürft ihr auch schon gleich für euren Wichtel ein paar Hinweise geben, z.B. könnt ihr Vorlieben aufschreiben oder einfach alles offenlassen, wie ihr wollt. Ich fand es immer hilfreich bei den Wichteleien, schon einen Anhaltspunkt zu haben, was jemand mag und was nicht.

Zeitplan:

Vom 09. – 14. Oktober 2020 habt ihr Zeit euch anzumelden. Das Linkup Tool dazu findet ihr hier unten im Blogbeitrag. Nach Anmeldeschluss und Auslosung der Wichtel, erhaltet ihr zeitnah, um den 17. Oktober herum eine Mail von mir, in der ich euch eure Wichtelpartnerin/euren Wichtelpartner nenne. Wer wen bewichtelt bleibt bis zum Versand der Kalender GEHEIM. Dann habt ihr fünf Wochen Zeit, um für euren Wichtel einen supertollen Adventskalender zusammenzustellen und liebevoll zu verpacken.

Ab dem 07. November 2020 öffnen wir eine Teaser-Linkparty für euch. Dort könnt ihr schon einen Blick in die Wichtelstube werfen und auch schon einmal zeigen, welches Material ihr verarbeitet. Alle können dann bei euch vorbeischauen und raten, für wen das wohl gestaltet wird. 😉

Ab dem 21. November 2020 müssen sich alle Adventskalender versichert, verschickt auf den Weg machen, damit alle am 1. Dezember ihr erstes „Türchen“ öffnen können. Bitte haltet den Versandtermin ein und beachtet die verzögerten Versandwege zu Coronazeiten! Aufgrund der hohen Versandkosten im europäischen Ausland, ist das Adventskalenderwichteln nur in Deutschland möglich!

Was darf rein?

Bei dem DIY Adventskalender geht es an erster Stelle ums Selbermachen. Der Adventskalender sollte nicht gekauft, sondern selbstgestaltet sein. Auch die 24 Geschenke machen besonders Freude, wenn sie mit ganz viel Liebe zusammengestellt werden. Geht in die Wichtelstube und werkelt was das Zeug hält. Und, denkt auch daran etwas zu verschenken, dass ihr selbst gerne in Empfang nehmen würdet. Der Adventskalender sollte einen Mindestwert von ca. 40 Euro haben (ohne Geschenkverpackung & Porto). Nur so als Anhaltspunkt. 😉

Enthalten sollte der Kalender entweder selbstgemachte Kleinigkeiten oder Materialien zum Weiterverarbeiten, wie schöne Knöpfe, Webbänder usw. Es ist völlig in Ordnung Dinge weiterzugeben, die ihr Zuhause habt, sie sollten allerdings in einem sehr guten Zustand sein. Mit Essbarem solltet ihr zurückhaltend sein, denn schließlich werden die Päckchen nicht sofort geöffnet und das z.B. Gebackene könnte verderben.

Wie soll verpackt werden?

Das ist im Großen und Ganzen euch selbst überlassen. Vorstellbar ist, die Kleinigkeiten in Tütchen zu stecken oder als kleine Geschenke zu verpacken. Wichtig ist, dass da Zahlen drauf sind, wie es sich für einen Adventskalender nun mal gehört. Dann alles in einem Karton und versichert als Paket verschicken.

Dokumentation

Jeder freut sich, wenn seine Geschenke wertgeschätzt werden. Deshalb stellen wir uns vor, dass ihr ungefähr einmal pro Woche eine Zusammenfassung über den Inhalt des Kalenders zeigt. Dann könnt ihr allen zeigen, was ihr bekommen habt. Die vier Linkpartys werde ich im Dezember immer am Sonntag starten, Aufnahme ist die 4. Woche, sie startet am Heiligabend.

Bitte versetzt euch in die Gedanken, dass alle Wichtel sehr gerne sehen möchten, ob und wie ihr gezaubertes Werk gefällt. Natürlich sind manche eifrig und posten schon jeden Tag was im Türchen war. Dürft ihr natürlich, aber insbesondere die Sonntage dürfen einen Überblick über eure Türchen bieten.

Linkups im Dezember:

  Dienstag, 1. Dezember    Mein Kalender ist daaa!
  Sonntag, 6. Dezember    AKW 2020: Was war drin – 1. Woche
  Sonntag, 13. Dezember    AKW 2020: Was war drin – 2. Woche
  Sonntag, 20. Dezember    AKW 2020: Was war drin – 3. Woche
  ab Do, 24. Dezember    AKW 2020: Was war drin – 4. Woche – Finale

Wenn ihr noch Fragen habt her damit und das Logo könnt ihr selbstverständlich überall mit hinnehmen!! 😉

Ihr Lieben, ich wünsche euch viel Erfolg bei der Anmeldung und ganz viel Freude beim Adventskalenderwichteln. Jetzt noch gehe ich zum Freutag und ich freue mich mit euch. Und morgen zu Andreas Samstagsplausch. 🙂

Schaut auch noch bei Janny vorbei, sie freut sich auch so sehr!

Viele, liebe Grüße

Annette


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Es stehen 30 Wichtel-Plätze zur Verfügung! Also meldet euch schnell an. 😉

Inlinkz Tool – Datenschutz

Die Datenschutzhinweise für die Linkparty findet ihr in meiner Datenschutzanweisung.

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Dies und das

Überraschungspost aus Holland – Juhuu, ein Freutag für mich!

Anfang dieser Woche wurde ich ganz, ganz lieb überrascht.

Gleich am Montagmorgen kam ein Paket aus den Niederlanden und mein Mann sagte verwundert: „Du hast Post aus Holland!“ Ich schaute ihn fragend an und dachte bei mir, bestimmt hatte mein Bruder wieder etwas (in meinem Namen) bestellt. ICH fühlte mich vollkommen unschuldig *lach* und war sehr überrascht als ich das feine, weiße Paket in den Händen hielt. Ich packte aus und fand ein Geschenk darin. Sehr sorgsam verpackt und beschriftet.

Es kam tatsächlich aus Holland wie ihr gleich unschwer erkennen könnt und es war an mich adressiert. Die Absenderin kam mir im ersten Moment unbekannt vor. Ehrlich – ich wußte überhaupt nicht wie mir geschah. Also packte ich weiter aus und wunderte mich noch mehr, … 13 Euro Porto, oh ha! Das konnte definitiv nicht von meinem Bruder stammen, hihi.

Nein, ich hatte Post von Ute aka Mühlenmeisje  erhalten.

Freu  🙂   Freu  🙂   Freu  🙂

Ute schenkte mir einen wunderschönen, selbst gestrickten Baumwollschal! Einfach so! Es lag auch noch eine Windmühlen Grusskarte und ein Lesezeichen aus Holland dabei. Alles so liebevoll ausgesucht. Womit hatte ich DAS nur verdient?

Sie schrieb, sie bedankt sich bei mir für meinen Blog und die Mühe, die ich mir damit mache. Oh manoman, da war ich sprachlos! Wie lieb ist das denn????? 😀

Ich freue mich noch immer. Gleich zog ich das Schultertuch über und kam aus dem Grinsen gar nicht mehr heraus!! Ich trug es Montagnachmittag, Montagabend und auch am Dienstag und Mittwoch, … Eigentlich die ganze Woche. 🙂 Schaut her, was für ein tolles Geschenk!! Es rettete mir den Tag, denn am Montag ging es mir gar nicht gut. Es war ein grauer Tag, mir war schwindelig und ich hatte Kopfweh.

Am Dienstagabend bat ich meinen Mann ein Foto zu machen. Seht ihr, wie viel Arbeit darin steckt? Er ist sooo kuschelig und aus Baumwollgarn gestrickt mit feinem Lochmuster, einfach soooo unglaublich schön.

Ich sage nur  w u n d e r s c h ö n !! Herzlichen Dank, liebe Ute. Du hast mich sehr überrascht und ich finde den Schal einfach mega hübsch. Auch die Farbe mag ich wirklich sehr. Ute, und übrigens die Socken, die du mir 2018 geschickt hast, sind immer noch gut. Vielen, lieben Dank für alles.

Es ist so ein netter Zug, einfach mal DANKE zu sagen.

Ihr Lieben, auch ich möchte mich bei euch ganz herzlich für eure Treue bedanken. Dankeschön für all die lieben Kommentare und Nachrichten, mit denen ihr mich immer wieder überrascht. Ihr zaubert mir damit jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht. Danke, dass ihr meine Tage verschönt. Ich trage diese freudigen Momente in jeden Tage hinein. Das sind die kleinen Freuden des Lebens, die mich so glücklich und zufrieden machen. 🙂

Fühlt euch herzlichst gegrüßt von mir

Annette

 

 

Nun setze ich mich auch noch ein bisschen zu Andreas Samstagsplausch. 🙂 Bis nachher ihr Lieben.

 


Linkparty Verlinkungen bei:
Gastautor

Zu Gast in Augensternswelt: Friederike aka Piecestopatch

Ich bin Friederike, auf Instagram @piecestopatch. Im letzten Jahr habe ich zusammen mit Daniela BlockMQuilts & Barbara Das mache ich Nachts das Quilt Kollektiv gegründet und teile meinen kreativen Output nun zwischen diesen beiden Kanälen auf. Annette und ich haben uns das erste Mal auf der Nadelwelt in Karlsruhe getroffen, und dann wieder auf einer Tagesveranstaltung vom Quilt Kollektiv in Heidelberg. Vielen Dank, Annette, dass Du mich als Gastautor eingeladen hast!

Ich wohne mit meinem Mann und zwei Kindern (2,5 und 5,5 Jahre) im wunderschönen Weinheim in Baden-Württemberg, mein Herz gehört aber auch zu einem großen Teil unserer alten Heimat Hannover.

Meine Näh-Geschichte hat nicht bei Patchwork und Quilten angefangen. Vor ca. 15 Jahren habe ich angefangen regelmäßig zu nähen, hauptsächlich Taschen, und habe fast ein Jahr lang einen Näh-Kurs besucht. Zwischenzeitlich hatte ich dann jedoch die glorreiche Idee ein Fernstudium anzufangen und mein jetziger Mann zog für seine Promotion 500 km weit in den Süden. Zeit zum Nähen war also knapp, aber manchmal habe ich es untergebracht.

Vier Jahre später, den Bachelor in der Tasche und mit den Nerven am Ende, fing ich endlich an intensiv zu quilten. Über Pinterest fand ich amerikanische Blogs über modernes Patchwork und Quilten und war angefixt.

Fast Forward in den September 2020

Zwei Umzüge, zwei Kinder, eine Unternehmensgründung und eine globale Pandemie später und ich habe eine ständig laufende UFO-Liste. Wobei ich es lieber „Work in Progress“ nenne, das fühlt sich irgendwie besser an 🙂 Die Elternzeiten haben zwischenzeitlich geholfen einige alte Projekte abzuarbeiten aber nach der Bestandsaufnahme für diesen Blog habe ich das Gefühl, ich dürfte erst einmal keine neuen Projekte anfangen *lach*

Was liegt also bei mir im Regal?

The New Hexagon (2017)

Dieses EPP (English Paper Piecing, oder “Lieseln”) Projekt habe ich Anfang 2017 begonnen. Es war mein erster EPP Versuch und ich war zu Beginn sehr enthusiastisch dabei.

Aber irgendwie habe ich zwischendurch die Lust verloren. Es war wunderbar, um abends noch einmal etwas mit den Händen zu machen, anstatt nur vor dem Fernseher zu versacken. Mal sehen, wann es mich wieder packt.

Peacock Abstractions Quilt (2018)

Diese Vorlage habe ich mir 2018 auf der Nadelwelt gekauft und auch hier mit viel Elan angefangen zu Nähen, aber dann mussten wir kurze Zeit später ungeplant umziehen und das Projekt versauert seitdem in seinem Korb. Die Blöcke sind relativ anspruchsvoll, weil die sehr kleinteilig sind und deswegen nicht „mal eben“ genäht.

Die Vorlage ist auf Papier (Foundation Paper Piecing) und ich nähe eigentlich sehr gerne mit dieser Technik. Wahrscheinlich sollte ich die Box einfach wieder in direkteren Zugriff stellen, um damit voran zu kommen.

Patchwork Baby Quilt (April 2019)

Dieser Quilt lag bis vor ein paar Wochen gebastelt im Regal. Ich hatte mir vorgenommen ihn Freihand- und mit Lineal an meiner Nähmaschine zu quilten und mir damit selbst eine unsichtbare Hürde gesetzt.

Als ich dann einfach mal angefangen habe ging es erstaunlich schnell und hat richtig viel Spaß gemacht. Es braucht einiges an Übung, aber ich war überrascht wie schnell FMQ im Vergleich zu so manchem „geraden“ Quilt Design mit dem Obertransport-Fuß geht. 

 

Kaleidoscope Quilt / Quilty Circle of Bees (Januar 2020)

Seit 2019 bin ich Teil des Quilty Circle of Bees, organisiert von Melanie. Meinen Quilt vom letzten Jahr habe gerade vor einigen Wochen fertiggestellt (City Tiles von Emily Dennis) nachdem er ein Jahr gebastelt im Regal lag. Mit diesem Quilt komme ich momentan nicht richtig voran, obwohl vieles schon zugeschnitten ist.

Ich mache mir viel zu viele Gedanken um die Farben und Stoffe und ob ich den Kaleidoskop Effekt richtig dargestellt bekomme. Da muss ich ganz dringend meinen Perfektionismus loslassen und einfach mal machen bzw. nähen.

Abgesehen von meinem eigenen Quilt muss ich im September auch noch Blöcke für zwei andere Queen Bees nähen. In diesem Jahr bin ich jedes Mal viel zu spät dran… das muss wieder besser werden!

Kleidung (August 2020)

Ganz aktuell habe ich mir außerdem Stoff für zwei Blusen, ein Shirt und eine Mütze für meinen Sohn gekauft (auf dem Bild oben Mitte). 

Kleidung ist Neuland für mich, aber ich habe gemerkt, dass es für mich eine schöne Ablenkung ist. Patchwork ist für mich Seelen-Arbeit, es beruhigt mich, macht mich ganz, ich liebe das repetitive und die vielen Schritte bis zur Fertigstellung. Aber manchmal ist es eben auch schön ein schnelleres Erfolgserlebnis zu haben. Momentan liebäugele ich noch damit, mir eine Overlock zuzulegen – vielleicht wird das dieses Jahr mein Weihnachtsgeschenk.

Abbau der Liste

Wenn man das so liest klingt es nicht nach so vielen Projekten, aber was soll ich sagen… mich macht es schier wahnsinnig etwas unfertig liegen zu haben. Beim EPP kann ich es noch ausblenden, denn diese Projekte dauern häufig viele Jahre. Bei den anderen nagt das schlechte Gewissen so lange an mir bis ich einen Rappel kriege und alles daran setze sie fertig zu nähen.

Meine persönliche Hürde ist dabei aber meistens die Zeit im Alltag zu finden. Nachdem mich die Corona Zeit extrem aus meinem Rhythmus geworfen hat, habe ich mittlerweile wieder eine Routine für mich finden können.

Ich bin ein Frühaufsteher. Seit ich quasi ausschließlich im Home Office arbeite stehe ich um 5 Uhr auf und fange um 5:30 an zu arbeiten (meine Aufgaben erlauben mir diese Flexibilität). Dadurch habe ich je nach Terminlage häufig noch ein bis zwei Stunden bevor die Kinder nach Hause kommen, um mich neben der Hausarbeit auch der Nähmaschine oder dem Quilt Kollektiv zuzuwenden. Am Wochenende versuche ich diesen Rhythmus beizubehalten, so dass morgens 1-2 Stunden Zeit für mich abfallen. Abends kann ich mich einfach nicht mehr kreativ auslassen (da widme ich mich eher Instagram oder Hausarbeit), deswegen ist das meine Lösung.

Am Wochenende ist außerdem die Mittagspause heilig. Die Kleine schläft mittags noch und der Große hört mind. 1,5 Stunden Hörspiele. In dieser Zeit wird nicht die Küche aufgeräumt oder Wäsche gemacht, sondern sie gehört unseren Hobbies. Mein Mann hat auch diverse Interessen, da sind wir uns also einig. Die Kinder kennen es nicht anders und wir haben über die Jahre einen guten Rhythmus gefunden (mit Betonung auf „über die Jahre“!).

Wenn nichts dazwischenkommt fahre ich ungefähr alle zwei Monate auf ein privat organisiertes Näh-Treffen in Karlsruhe. Diese Zeit für mich ist Gold wert! Ein ganzer Tag mit Gleichgesinnten einfach nur Nähen, erzählen, austauschen, andere Projekte sehen – wundervoll!

Dieses Arrangement unterliegt ständiger Veränderung. Je nach Arbeit, Alter der Kinder, Krankheitssaison, sonstigen Projekten oder Terminen fluktuieren die Zeiten, aber unsere Hobbies haben eine Priorität in unserem Leben. Deswegen gibt es diesen Plan und nehmen wir uns diese Freiheiten, mein Mann genauso wie ich.

So, ich muss jetzt entscheiden, ob ich dieses Jahr endliche einen Weihnachtsquilt nähe oder es doch wieder aufs nächste Jahr schiebe, wenn der Rest „weggenäht“ ist 😉

Herzliche Grüße, Friederike 

 


verlinkt bei: Patchen und Quilten und der UFO Linkparty Let’s Finish old stuff!!

 

Dies und das

Nähtreffen in Heidelberg – NähHD 1.1

Hallo Ihr Lieben, heute erzähle ich euch ein bisschen vom letzten Wochenende, als mein erstes, selbstorganisiertes Nähtreffen in Heidelberg stattfand. Ich hatte euch schon im Februar davon erzählt, dass ich mir eine nette Nähgruppe wünsche, die sich regelmäßig trifft. Kurzerhand suchte ich Anfang des Jahres einen passenden Saal und begann mit der Planung der Treffen. Das erste Nähtreffen #Näh-HD 1.0 sollte schon Anfang April 2020 stattfinden, doch dann kam der Corona-Lockdown. Jetzt haben wir einen zweiten Anlauf genommen und am Sonntag war Premiere. Juhuu!!

Für das Nähtreffen hatten sich 6 erfahrene, nähbegeisterte Frauen über den Email-Verteiler angemeldet, aber die Anzahl wurde kleiner. Eine Einladung zum 50sten, der fehlende Babysitter und ein fiebriges Kind. So ist es im Alltag, manchmal kommt einfach was dazwischen. Egal, wie groß die Gruppe ist, dachte ich mir, dass Nähtreffen wird stattfinden! Wir waren zu viert, drei Nähnerds und ich im großen Saal, was für eine Freude.

Wir trafen uns um 8:30 Uhr zum Aufbau und bereiteten den Raum für das gemeinsame Nähtreffen vor. Zuerst wurden alle Tische, Türklinken, Fenstergriffe, Lichtschalter etc. desinfiziert. Dann haben wir die Nähplätze/Tische angeordnet und überlegt, wo auch die beiden Bügeltische am besten stehen könnten. Alles natürlich mit genügend Corona-Abstand.

Wir gönnten wir uns den Luxus pro Person gleich zwei Tische zu belegen. Das war sehr angenehm und ich kann mich nicht erinnern, jemals auf einem Nähtreffen so viel Platz zur Verfügung gehabt zu haben. Jeder hatte seine eigene A1 Schneidematte mit Rollschneider und gleich nebendran einen weiteren großen Tisch, für die Nähmaschine. Frau A. & H. brachten sogar zwei Nähmaschinen mit, auch für die Gemeinschaft. Die mitgebrachten Kabelrollen und Verlängerungskabel haben wir uns natürlich auch geteilt. Am Freitag hatte ich extra nochmals die Steckdosen am Veranstaltungsort gezählt und mich erkundigt, welche Steckdosen an welcher Sicherung hängen. Man muss ja gut vorbereitet sein.

Nach dem Aufbau gönnten wir uns Tee & Café in der Sonne und die geplante Vorstellungsrunde entwickelte sich zu einem netten Coffee-Brake draußen im Hof. Dann verteilte ich die Goodies der Sponsoren. Von Ursula Stoffversand Kleinkariert gab es ein Patchwork Stoffpaket und der Nähpark hatte Stoffrucksäcke und eine Zeitschrift geschickt. Herzlichen Dank nochmals an die Sponsoren für die feinen Gaben, wir haben uns wirklich gefreut.

Dann wurde fleißig zugeschnitten, geplaudert und auch genäht.  Frau B. sortierte ihre mitgebrachten Flohmarktstoffe auf einem Tisch, der abseits stand und gleich tummelten sich mit Abstand alle Näh-Hühner um den Tisch herum *hihi*. Manche Dinge ändern sich nie. Stoff ist so anziehend und jede wollte ihn gleich streicheln. Auch ich konnte mich nicht zurückhalten, nur meine Stoffdiät und der Plan keine weiteren Stoffe ein neues Zuhause zu geben, war stärker.

Einige hatten UFOs (unfertige Nähprojekte) mitgebracht, andere wollten Geschenke Fertigzaubern oder sich einfach Nähwünsche erfüllen. Weihnachtliche Tischsets, ein Vario Rucksack und diverse upcycling Nähprojekte, wie z.B. Utensilos aus Jeans-Hosenbeinen und aus Stoffresten Weihnachtsgeschenkebeuteln. Ich arbeitete an einem Probenähprojekt weiter.

Das Essen für die Mahlzeiten und Getränke hatte sich jede Teilnehmerin selbst mitgebraucht. Zwar hatte ich vorgeschlagen das wir gemeinsam zum Essen in ein Restaurant gehen, doch die zeitsparende Essensvariante wurde bevorzugt. Gemeinsame Nähzeit ist so kostbar. 😉

Die Zeit verging wie im Flug und am Nachmittag gab es leckeres Obst von Frau A, Kuchen von mir und Süßigkeiten. Die Köpfe rauchten und teilweise war es so still, dass wir uns ein Radio gewünscht hätten. Das nehme ich mit auf die Organisationsliste.

Um 19 Uhr starteten wir mit dem Aufräumen und nach einer gemütlichen Abschlussrunde traten dann auch bald alle den Heimweg an.

Schön war es, das erste private Nähtreffen in Heidelberg! Und wir freue uns auf den nächsten Termin am 28. November. Wer dann wohl alles mit dabei sein wird? 🙂 Hach, ich freue mich so.

Ihr Lieben, habt einen schönen Tag!

Viele, liebe Grüße

Annette


verlinkt mit Andreas 38/20 Samstagsplausch, Nähzeit am Wochenende und Froh und Kreativ

Wer auch mit auf den Email Verteiler möchte, schreibt mir eine Nachricht mit Kontaktdaten an: naeh_hd@web.de.

Blogger Mitmachaktionen

Samstagsplausch {35/20} und ein neues Blog Theme :)

Ach, ihr Lieben, was soll ich sagen. Der Alltag hat mich wieder!

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Gerade eine Woche zurück und schon funktionierte das Blog Theme nicht mehr ordentlich. Mein geliebtes „weta“ Theme hatte die Herausforderung vom WordPress 5.5 Update nicht angenommen. Es verzog sich in eine Ecke und schämte sich, was zur Folge hatte, dass alle Kommentare zwar noch im Dashboard (also auf der nicht öffentlichen Benutzeroberfläche von WP) zu sehen waren, aber nicht mehr unter den Blogposts. Da stand nur noch: „3 Kommentare“ und sie ließen sich auch nicht mehr von den Lesern oder mir dort öffnen. Zusätzlich ließen sich manche Seiten gar nicht mehr oder nur sehr zögerlich öffnen. Das hat mich die letzten Tage ziemlich gewurmt. Ich habe im Internet gesucht, ganz viel gelesen, geklickt und wieder nach Antworten auf meine Fragen gesucht, bis ich einfach mit meinem Talent zu Ende war und mir ein neues Theme auswählte. Im WP Dashboard gibt es ja unter Design den Reiter: Themes und dort kann man sich viele und sehr unterschiedliche Themes anschauen. Ich hatte folgende Kriterien beim Filtern angegeben: Blog & eine Spalte. Erst klickte ich mich durch drei Themes, die evtl. in Frage kommen konnten. Dann fand ich Nr. vier, also Graphy besser und habe spontan die Pro Version gekauft, selbst bezahlt und gleich als zip Datei in den Blog hochgeladen und installiert.

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Es dauerte nicht lange, viele Einstellungen wurden übernommen und ein paar wenige mussten noch angeglichen werden. Dann war der Blog wieder fein und schwupps waren auch die Kommentare wieder da wo sie hingehörten.

Puh, aber ganz war es noch nicht geschafft. Zwar kam ich jetzt wieder auf die Seite und konnte auch einige Änderungen vornehmen, nur ständig wurden die Seiten, die ich öffnen wollte, weiß – kein Inhalt war mehr zu sehen. Als würde die Zeit stillstehen. Es war verflixt! Ich ließ alles stehen und liegen und habe gestern den ganzen Mittag und Nachmittag versucht eine Lösung zu finden. Immer wieder öffnete sich ein graues Fenster, mit kaum Inhalt. Nur wenige Sätze standen dort…

Es gab einen kritischen Fehler auf deiner Website. Bitte überprüfe den Posteingang deiner Website-Administrator-E-Mail-Adresse für weiter Anweisungen. Erfahre mehr über die Fehlerbehebung in WordPress (mit einem Link zur WP Help Seite).

Nur hatte ich nicht eine einzige E-Mail bekommen, trotz der 1000 Hinweise darauf.

Ich befürchtete schon, mein Blog sei gehackt worden. Aber dem ist nicht so, es gab keine eindeutigen Anzeichen dafür.

Irgendwann fand ich heraus, dass es an meinem Theme oder an einem Plugin liegen muss. Das Theme hatte ich ja schon gewechselt, weil es nicht mehr unterstützt wurde, also musste ich mir meine Plugins einmal näher anschauen. Ich habe dann alle Plugins, die ich kürzlich, bzw. in diesem Jahr neu installiert hatte gelistet (deaktiviert). Einige hatte ich hochgeladen, um sie auszuprobieren. Andere waren nützlich oder einfach praktisch oder schick. Dann entschloss ich mich dazu, alle überflüssigen Plugins zu löschen. Gesagt getan. Aber vorher hatte ich mir noch eine Liste ausgedruckt, welche Plugins ich hatte. Ich finde es immer einfacher zu auch später noch genau zu wissen, was man geändert hat *lach*. Dann wurde schnell klar, es hatte funktioniert .

Ich konnte es kaum glauben, als ich plötzlich ohne Mühe wieder auf alle Seiten und Beitragsebenen klicken konnte. Juhu, das Problem war behoben. 🙂

Jetzt bin ich über glücklich es ganz allein geschafft zu haben, ohne mich ins Boxhorn jagen zu lassen. Und, wie gefällt euch mein neues Blogaussehen?

Na, ganz 100% zufrieden bin ich natürlich noch nicht. Die Bilder sind mir teilweise viel zu groß in der Darstellung, aber ich habe noch nicht alle Möglichkeiten durchgespielt. Da ist noch Luft nach oben. Aber für den ersten Installationstag so einen gelungenen Abschluss zu finden, macht mich happy. Ansonsten bin ich sehr zufrieden mit dem neuen Theme.

Und was noch diese Woche passiert ist? Nun, die Wäsche ist wieder komplett gewaschen im Schrank und auch das Bügeleisen hat sein Werk getan. Ich bin immer wieder froh, wenn der ganze Urlaubskram wieder an Ort und Stelle liegt. Die Kinder haben noch zwei Wochen Ferien, bevor der Ernst des Lebens weitergeht. Besonders das frühe Aufstehen wird uns allen schwerfallen. 🙂

Ach ja, ich hätte euch noch gerne von meinen Abenteuern auf der Insel erzählt. Ich hatte nämlich Fotografen-Einzelstunden-Fotokurs und wir haben auch einen langen Spaziergang zur Ostplate (12 km) unternommen. Das war total schön. Wieder auf dem Festland besuchten wir die schöne Stadt Bremen und waren auch wieder in der Botanika. Bei meiner Schwester in Garten hatten wir super viel Spaß mit den Wasserpistolen, die sie für die Kids gekauft hatte und bei meiner anderen Schwestern waren wir auch wieder im Wald, den Barfusspfad erkunden. Hach, schade das die schöne Zeit so schnell verging. Ich könnte glatt morgen wieder in die Heimat fahren. Dort ist es sooo schön und den Wind vermisse ich jetzt schon wieder ganz doll. So, und nun gönne ich mir einen großen Pod Ostfriesentee und geselle mich noch ein bisschen zu Andreas Samstagsplausch! Macht es euch fein ihr Lieben und genießt das Wochenende.

 

Ganz liebe Grüße

Annette