Kategorie: Dies und das

Dies und das

Fleckchensquilt zu Gast bei Augensterns Welt

Liebe Annette, vielen Dank für die Einladung auf deinem Blog einen Gastbeitrag zum Thema „UFOs“ beisteuern zu dürfen!

Erst einmal ein wenig zu mir:  Ich bin Rike, bekennende UFO-Staplerin! Meine Ausrede? Ich habe einfach zu viele Ideen bei zu wenig Zeit. Und jetzt einmal die Hand heben, wem es genauso geht! *gg* Ich denke, ich bin nicht alleine hier, oder?

Zum Patchworken bin ich 2010 gekommen – das Interesse am Patchwork war aber schon länger da und ausschlaggebend war eine Ausstellung der Cannstatter Stichlinge, zu denen ich nun auch schon ein paar Jahre lang gehöre, in 2009. Seit 2011 habe ich auch einen Blog, der familiär bedingt gerade sträflich vernachlässigt wird und bin auch bei Instagram zu finden. Seit ein paar Jahren bin ich auch noch Mitglied der Modern Quilt Guild Stuttgart, denn die modernen Quilts gefallen mir definitiv besser als traditionelle. Im Moment stehe ich sehr auf unifarbende Stoffe mit leuchtenden bzw. kräftigen Farben – mein Alltime-Favorites sind die Oakshott Fabrics und Kona Cottons. Was ich auch sehr gerne mache, aber im Moment viel zu wenig zu komme, ist das Quilten mit der Nähmaschine. Freemotion quilting und auch Ruler quilting bereiten mir sehr viel Spaß! Generell kann ich sagen, dass ich eine überzeugte Maschinennäherin bin – mit der Hand nähen? Nur, wenn es sich gar nicht anders vermeiden lässt! Ich bewundere jeden, der English Paper Piecing macht – die Ergebnisse sind wunderschön, aber ich drehe dabei schlichtweg durch. Glaubt mir!

btr

Im Moment kommt das Nähen und Quilten im Allgemeinen etwas kurz. Ich habe Bauingenieurwesen studiert und arbeite im Bereich der Baudynamik. Seit Ende Januar bin ich Mutter zweier Jungs – inzwischen fast 4 Jahre bzw. 7 Monate alt. Eigentlich wollte ich in meiner aktuellen Elternzeit so viel wie möglich nähen und quilten – gerade, wenn der Große im Kindergarten, mein Mann bei der Arbeit und der Lütte am Schlafen ist. Tja, und dann kam Corona und die ganze Jahresplanung war dahin.

A propos „Jahresplanung“ – jedes Jahr im Januar schreibe ich meine ToDo-Liste neu, um mal wieder einen Überblick zu bekommen. (Die Vorlage habe ich im Netz mal gefunden.) Mein Plan für dieses Jahr war es, die UFO-Liste mal endlich deutlich zu reduzieren.

Naja, Wort mit X, war wohl nix! Aber wenigstens ein UFO wollte ich mal dieses Jahr endlich abhaken – mein Quilt As You Go (QAYG). Und jetzt ratet mal, seit wann dieser Quilt hier in zwei Tüten schlummert! Na, wer hat auf 2011 getippt? Genauer gesagt der 13.03.2011. Schlimm, oder? Es ist das Projekt, dass ich in meinem allerersten Quiltkurs begonnen habe. Es ist alles fertig zugeschnitten und ich hätte nur noch loslegen müssen.

Gehen wir das ganze mal aus der Sicht des Ingenieurs an:

Warum liegt das Projekt so lange rum? – Dafür gibt es zwei Gründe:

1. Die Farben – damals war ich noch recht neu in der Quiltszene unterwegs und habe mich zu einer Farbkombi breitschlagen lassen, die ich heute nie genommen hätte – und auch damals schon nicht mein Fall war, wenn ich ehrlich bin. Versteht mich nicht falsch: Die Farben passen super zusammen und es ist stimmig, aber das leuchtende Pink auf der Rückseite ist einfach nicht meine Farbe.

2. Man muss eigentlich relativ viel mit der Hand nähen, denn die rückseitigen Streifen, die die Stöße der einzelnen Blöcke bedecken und wie ich oben schon erwähnt habe: Ich hasse es mit der Hand zu nähen!!!

Wie kann man die Probleme lösen? – Da die Farben auch immer noch nicht meins sind, werde ich den Quilt, wenn er mal fertig ist, verschenken. Im Moment denke ich da an meine beste Freundin. Die Farben würden super zu ihrem schicken neuen Schlafsofa passen und Rosa ist ganz klar auch ihr Ding. Mal schauen, was sie dazu sagt.

Und das Handnähen werde ich jetzt auch umgehen. Wie sagt Angela Walters immer so schön? „Better done than perfect!“ Und genau so sehe ich es jetzt auch. Optisch perfekt ist es sicherlich nicht, aber ich zeige euch einfach mal, wie ich das jetzt gelöst habe:

Die Blöcke werden beim QAYG gleich auf dem Vlies mit Vorder- und Rückseite in einem Rutsch genäht. Damit kann man ratzefatz die Blöcke fertig stellen und tolle geometrische Muster legen. Dies ist meine Idee zur Anordnung der Blöcke aus 2011. Die rosa markierten Linien zeigen, in welchen Etappen ich die Blöcke dann zusammennähen wollte. Das könnte man ja auch ganz klassisch Reihe für Reihe machen, aber so fand ich es besser.

Mittels eines Streifens vorne und einem hinten, werden dann die einzelnen Blöcke miteinander verbunden. Der vordere kann komplett mit der NäMa angenäht werden. Auf der Rückseite soll die zweite Naht traditionell per Hand angenäht werden. So sieht man kaum eine Naht.

Ich habe eine kleine Änderung vorgenommen, so dass ich den hinteren Streifen nun auch mit der NäMa annähen kann. Im ersten Schritt werden der vordere und der hintere Streifen mit der NäMa angenäht. Dabei habe ich den hinteren nicht Kante an Kante auf den Block gelegt, sondern um ca. 1/8″ bzw. 0,25 cm nach innen versetzt.

Im zweiten Schritt wird der vordere Streifen am zweiten Block angenäht. Somit ist die Vorderseite schon mal fertig.

Jetzt kommt die zweite Anpassung meinerseits. Dadurch, dass der hintere Streifen etwas eingerückt angenäht wurde, überlappt er nach dem Umklappen die Naht vom vorderen Streifen um ca. 1/8″ bzw. 0,25 cm. Und nun kommt die Fleißarbeit – der hintere Streifen muss ordentlich und eng mit Nadeln festgesteckt werden.

Dann wird von der Vorderseite aus im Nahtschatten des vorderen Streifens genäht und dabei der hintere Streifen erfasst. Dabei wird das Ober- und Untergarn farblich an die Streifen angepasst. So fällt die Naht kaum auf.

Und was soll ich euch sagen? Das Ganze geht wirklich schnell und sieht gar nicht so schlecht aus. Es ist schon ein ganzer Stoß Blöcke vernäht und ich werde versuchen, den Quilt wirklich so schnell wie möglich fertig zu stellen. Vermutlich hängt es dann an meinem zweiten Stolperstein fast aller Quilts: Das Binding! Aber auch das nähe ich inzwischen in erster Linie mit der NäMa an. Better done, than perfect!

Vielleicht ist diese Art des QAYG ja auch für euch etwas, wenn es einmal schnell gehen muss. 🙂 Und nun aufi – den UFOs weiter an den Kragen!

 


verlinkt mit der UFO Linkparty: Let's finish old stuff! 

Vorschau: Im September ist Friederike von @piecestopatch hier zu Gast.
Dies und das

Samstagsplausch {29/20}

Am letzten Wochenende fand zum 7. Mal der Machwerk Taschennähkurs bei Susanne Frau Nahtlust in Heidelberg statt und ich war wieder mit von der Partie. Es tat so gut nach so langer #stayhome Zeit all die lieben, bekannten Gesichter wiederzusehen: Frau U., Mirella, Simone, Marita, Karine, Susanne und natürlich Martina, die geniale Workshopleiterin.

Der Workshop-Raum war sehr einladend und Abstand zu halten kein Problem. Die Fenster standen offen und das Klima war wirklich sehr angenehm und nicht so heiß, wie schon in den letzten Jahren. Natürlich gab es Desinfektionsmittel und auf die üblichen Umarmungen und „shake hands“ haben wir einfach verzichtet.

Martina hatte wieder all ihr schönes Material mitgebracht. Lederriemen, Reißverschlüsse, all ihre Schnitte, Metallteile, die Ösenpresse, die Bügelstation, Vliese, Bügeleinlagen, feines Leder, Lederhenkel usw. alles was man zum Taschennähen gebrauchen kann. Eigentlich sehen die Kisten immer ähnlich aus, aber ihr glaubt gar nicht wie viel Freude es macht, sie jedes Mal wieder zu fotografieren. 😉

Eigentlich hatte ich geplant mir eine schwarze Carpet Bag, als Bürotasche zu nähen, doch dann kam es anders…

Griselda von Machwerk hatte sich nämlich extra für diesen Kurs einen neuen Schnitt ausgedacht und wir durften ihn testen. Eine Anleitung dazu gab es noch nicht und so begaben wir uns in ein höchst interessantes Nähabenteuer. All zu viele Details dazu darf ich allerdings noch nicht verraten, nur meine Stoffauswahl für die Tasche und einen kleinen Ausschnitt zeige ich euch einfach schon mal. Wer mich kennt, weiß was mir gefällt. 🙂 Na, wer will MEER?

Das Nähen selbst war so erfrischend. Jede Teilnehmerin werkelte an demselben Nähschritt und wartete dann geduldig auf neue Instruktionen von Martina. Erst als alle so weit waren, ging es mit dem nächsten Schritt weiter. Meine sensible Näh-und Stickmaschine hatte ich diesmal vorsorglich zuhause gelassen und war mit der robusten Pfaff Haushaltsmaschine angefahren. Die hatte ich kurz zuvor beim Maskennãhen verliehen, seitdem machte sie Zicken. Jetzt weiß ich: Verleihe nie deine Nähmaschine, auch wenn sie noch so robust erscheint!! Puh, aber irgendwann hat es dann aber doch geklappt, Fadensalat ade. Natürlich waren die anderen da schon weiter. Bei Mirella konnte ich spicken *lach*, sie saß rechts neben mir und dass war so nett.

Das Werkeln in der netten Runde hat mir viel Spaß gemacht. Wir diskutierten dies, besprachen das und alle überlegten, wie man dies und jenes umsetzen könnte. Zwischendrin kam immer mal wieder der Zwischenruf von Susanne: „Vergesst nicht zu trinken!“. Für den kleinen Hunger zwischendurch hatte Mirella köstliche Schneckennudeln mitgebracht und ich freute mich sehr, als ich den Teller mit den leckeren Haferkekse von Simone sah. Die hatte sie schon im letzten Jahr mitgebracht und jetzt habe ich auch das Rezept. 🙂 Nicht zu vergessen der ultra leckere Zitronenkuchen von Susanne!! Der war so fluffig und schmeckte wie direkt aus Frankreich eingeflogen *hmm* und mit Kaffee und Tee hatte Susanne uns auch noch verwöhnt. Ansonsten brachte sich jeder ihr Essen selbst mit. In alter Tradition trafen wir uns nach dem ersten Kurstag zum gemeinsamen Abendessen mit Martina. Diesmal in einem gutbürgerlichen Restaurant in Eppelheim.

Einige der Damen starteten am Sonntag gleich mit einem zweiten Machwerkschnitt. Meine große Tasche wurde erst am Sonntagnachmittag fertig, angeblich war der Grund dafür die selbstgemachte Paspel *lach*, die ja die anderen nicht hatten. Aber vielleicht war ich aber auch einfach nur ein bisschen langsam, aber fuchspenibel *lach*.

Als ich gestern Susannes „Rückblick“ – Nähwochenende in Heidelberg“ las, wurden die Erinnerungen an das schöne Wochenende wieder lebendig. Für den neuen Schnitt wird nun noch an einer weiteren Variante gearbeitet, deshalb dauert es noch ein Weilchen mit der Veröffentlichung. Bei mir hat der Machwerk Wochenend-Nähkurs „Nähfieber“ ausgelöst. Diese Woche habe ich so Lust zum Nähen bekommen, dass ich allein in den letzten zwei Tagen 5 T-Shirts für mich genäht habe *lach*. Ich sage nur Stoffabbau!! Genäht habe ich nach den Schnittmustern: Kimono Tee und Prüllas Shirt Silia. Nähen ist so toll und gemeinsam Nähen macht natürlich noch mehr Spaß. Eigentlich wäre ja morgen wieder ein Nähtreffen in Heidelberg gewesen. Doch wegen Corona habe ich die Sommertermine im Gemeindehaus komplett abgesagt. Im September starten wir zum ersten Mal mit dem selbstorganisierten Nähtreffen – mit ganz viel Abstand. Eine kleine, feine Gruppe, die sich zum gemeinsamen Nähen trifft. Hach, das wird schön. Am Dienstag hatte ich noch Julia im Laden besucht. Sie machte ja gerade den „Room Mate Räumungsverkauf“. Nach 10 Jahren möchte sie sich einfach umorientieren und was Neues machen. Es war richtig nett sie wiederzusehen. Heute ist der letzte Tag, dann ist der Laden dicht. Schade eigentlich, aber ich kann sie auch gut verstehen. Ansonsten war die Woche relativ ruhig. So, und nun suche ich mir aus meiner Schnittmustersammlung noch einen Schnitt aus für Kinder Shirts in der Größe 104 und 116 und dann geht es ran an die Nähmaschine, bevor es hier wieder so richtig heiß wird. Für morgen sind nämlich 30°C vorhergesagt *schwitz*.

Ihr Lieben, macht es euch fein und nutzt (wenn ihr könnt) die freie Zeit zum Nähen, bevor die Temperaturen wieder unerträglich werden. Vielleicht treffen wir uns ja noch bei Andrea zum Samstagsplausch. Erst gestern war sie Gastautorin bei mir und hatte über UFOs geschrieben. Hast du vielleicht auch noch UFOs auf dem Stapel? Ach, lass uns später einfach bei Andrea plauschen. Vielleicht ist ja auch noch Kuchen da? 🙂

Liebe Grüße

Annette

Dies und das

Herz Bettlaken zur Hochzeit – DIY

Immer wieder ein schönes Geschenk – das Bettlaken Glückwunsch Herz zum Aufhängen. Viele drücken ja dem Jubelpaar eine Schere in die Hand und dann wird von beiden Seiten das so schön gemalte Herz ausgeschnitten. Dann muss das Paar durch die Herzöffnung steigen. Aber ist das nicht viel zu schade? Ich finde JA. 🙂

[spacer height=“20px“]

[spacer height=“20px“]

Geschenke zur Hochzeit kommen von Herzen, was ist da naheliegender, als ein großes Herz mit ganz viel Liebe zu verschenken. Damit man lange etwas davon hat, wird es einfach so wie es ist aufgehängt. Und, heute zeige ich euch mein selbst gemachtes Herz Bettlaken, dass ich letzte Woche zur Silberhochzeit meiner Schwägerin gewerkelt habe.

Anleitung:

Ihr braucht ein Bettlaken, die gibt es in verschiedenen Größen. Meins hat die Größe von 180 x 200 cm. Fragt bei Oma, Opa, Onkel und Tante nach, denn oft liegen diese gestärkten Bettlaken von früher noch im Wäscheschrank und werden gar nicht mehr benutzt. Deshalb macht was Schönes daraus, dann wird die Freude groß.

Material:

Ihr braucht gar nicht so viel.

  • 1x Bettlaken
  • 250 ml Rote und 75 ml silberne Acrylfarbe aus dem Baumarkt
  • Pinsel mit ca. 5 cm Breite und eine Untertasse als Farbteller
  • Textilstifte von edding in Schwarz und Silber aus dem Bastelladen
  • Silberstift von uni POSCA – PC 8K – 8.0 mm
  • Bleistift, Radiergummi
  • Kreppband
  • eine alte Wachstuchtischdecke als Unterlage
  • Ösen 8 mm, Ösen Werkzeug und Hammer

[spacer height=“20px“]

Zum Anzeichnen der Herzform das Bettlaken an den kurzen Seiten zusammenlegen. In der Mitte entsteht eine Falte, die über die ganze Breite geht. Das ist der Bruch, bitte glatt streichen, damit ihr die Falte als Mittellinie nutzen könnt.

[spacer height=“20px“]

[spacer height=“20px“]

Nun zeichnet an der Bruchkante eine Herzhälfte auf. Das geht am besten mit einem Bleistift.

Vorher ist es hilfreich mit dem Bleistift Markierungen zu machen, wo das Herz beginnen und auch enden soll. Wenn ihr, ich es gemacht habe, oben noch einen Text auf Lettern möchtet, lasst genügend Platz dafür. Falls ihr die Form korrigieren müsst, das geht ganz leicht mit einem weißen Radiergummi.

Damit die zweite Seite des Herzens genauso schön und deckungsgleich wird, steckt nun die zuvor gemalte Herzlinie mit Stecknadeln ab (bei doppelter Stofflage, wie zuvor). Dann dreht das so gefaltete Bettlaken um und verbindet die Nadeleinstiche mit dem Bleistift. Jetzt alle Nadeln entfernen und fertig ist die Herzform. Legt nun einen Tischschutz auf. Dafür eignen sich gut alte Wachstuch Tischdecken, die für den Tisch unschön geworden sind oder vielleicht habt ihr noch Malerfolie Zuhause?

[spacer height=“20px“]

[spacer height=“20px“]

Mit der roten Acrylfarbe wird nun das Herz angemalt. Zuerst das Mittelfeld und dann die Ränder. Wobei ich bei den Rändern zuerst noch einen Rand von ca. 1cm freigelassen habe, um nicht versehentlich über die Linie zu malen.

[spacer height=“20px“]

[spacer height=“20px“]

Ist das Herz mit Farbe ausgefüllt (eine Schicht ist ausreichend), wenden wir uns dem Rand zu. Mit der flachen Pinselspitze fährt man nun langsam über die Außenkante der Herzform. Falls man ein bisschen darüber hinaus malt, … das ist gar nicht schlimm. Später, wenn man 2-3 m von Bettlaken Geschenk entfernt steht, achtet niemand darauf. 😉 Einfach die Linie korrigieren und anpassen, meist ist das Auge schon streng genug. Nun die Farbe über Nacht trocknen lassen.

[spacer height=“20px“]

In der Zwischenzeit am Drucker die Zahlen drucken. Dafür habe ich einfach in Power Point eine Seite geöffnet und je eine Zahl mit der Schriftgröße: 900 ausgedruckt. Dann die Zahlen mit der Papierschere ausschneiden (an den Rundungen habe ich eine Nagelschere verwendet). Und diese „Schablonen mittig auf das Herz gelegt.

[spacer height=“20px“]

[spacer height=“20px“]

Jetzt wenig silberfarbene Farbe auf den Tassenteller geben und die Zahlen vorsichtig auspinseln. Da die Silber Acrylfarbe nicht so kräftig ist, trägt man die in zwei Schichten auf.

[spacer height=“20px“]

[spacer height=“20px“]

Da das Papier recht dünn ist, hat sich von der Farbe etwas unter die Schablone gezogen. Das wird anschließend einfach korrigiert. Ich finde, die Zahlen sehen richtig prächtig auf dem Rot aus.

[spacer height=“20px“]

[spacer height=“20px“]

Um noch die Vornamen des Hochzeitspaares zu nennen, habe ich Kreppband als Hilfe aufgeklebt. So weiß man genau, wo die Buchstaben enden müssen. Die Anfangsbuchstaben sind etwa 7 cm hoch, nur so als Anhaltspunkt.

[spacer height=“20px“]

[spacer height=“20px“]

Die Namen haben ich nicht mit der silbernen Acrylfarbe aufgemalt, weil der Pinzel dafür nicht fein genug war. Ehrlich gesagt war mir das mit dem Pinsel auch zu mühsam. Stattdessen habe ich einen POSCA Silberstift verwendet. Das hat super funktioniert. Nach 2-3x übermalen der Buchstaben, war kein optischer Unterschied zwischen den beiden Silberfarben. Sowas macht einfach Freude!

[spacer height=“20px“]

[spacer height=“20px“]

In einem Handlettering Buch fand ich den Schriftzug „Herzlichen Glückwunsch“, den ich über das Herz malte. Dafür eignen sich die edding Textilstifte sehr gut, weil sie nicht „auslaufen“. Zum Anzeichnen wieder mit einem Bleistift den Bereich markieren und dann einfach drauf los Lettern.  Meine Schrift ist auch nicht perfekt gemalt, aber sie kommt von Herzen und das ist doch das wichtigste.

Jetzt nur noch die Ösen ringsherum einschlagen – das wars auch schon! Fertig!!

[spacer height=“20px“]

[spacer height=“20px“]

Damit will ich dann auch zum Ende kommen!

Wie ihr seht, gibt es auf dem Laken viel Platz für Unterschriften, alle können unterschreiben. 🙂

[spacer height=“20px“]

[spacer height=“20px“]

Ich wünsche euch eine schöne sommerliche Woche.

Liebe Grüße aus Heidelberg

Annette

 


verlinkt: creadienstag, HoT, Dings vom Dienstag, SommerlinkpartyFroh und Kreativ, Creative Lovers 2020

Kooperation

‚Holding hands‘ – Hände für den Frieden

Januar 2026: Es gibt eine neue Spendenaktion bei JoeJuneandMae! Der gesamte Erlös (aus allen Handmustern)  geht an www.immigrantjustice.org !!!

Blogbeitrag Juni 2020:

Wie ich euch schon letzte Woche erzählte, durfte ich bei Ingrid von JoeJuneandMae Patchwork Muster der BLM support Serie ‘Holding hands’ testen. Ingrid hat drei verschiedene Muster entworfen, die für EINHEIT, LIEBE und SCHUTZ stehen. Genauer gesagt, handelt es sich bei den Schnittmustern um Anleitungen der Foundation Paper Piecing Methode. Wer sich damit nicht auskennt, Paper Piecing bedeutet: *Nähen auf Papier*. Ingrid hat dazu auch ein Tutorial geschrieben. Beim Zusammensetzen der einzelnen, fertiggenähten Teile beim Paper Piecing denke ich oft an Puzzleteile, die ihren Platz finden müssen, das macht das Ganze so spannend.

 

 

Das erste Nähmuster, mit dem ich begonnen hatte, heißt: ‘I love you’ hand sign. Von der Farbstimmung sollte es ein eindeutiges Zusammenspiel von hellen und dunklen Stofffarben ergeben, mit einem roten Herz in der Mitte. Es war unkompliziert zu nähen. Besonders schön finde ich die Herz-Region im Zentrum, aber auch die einzelnen Finger bringt sie gut zur Geltung. Der Block hat eine Größe von 10‘‘ x 10‘‘ und eignet sich perfekt als Motiv für ein Sofakissen. Ich bin noch auf der Suche nach passenden Kissenstoffen, damit ich neue Kissen für die Lieblingscouch zaubern kann. Oder, vielleicht verschenke ich sie zum Geburtstag? Mal sehen.

Dann kam der zweite Block, mit dem Namen: ‚Holding hands‘ quilt block an die Reihe. Dieser Block ist anspruchsvoller zu nähen, da er aus mehr Teilen (20) besteht als das ‚I love you‘ hand sign Pattern (12). Bei diesem Block habe bewusst auf ruhige und kleine Muster verzichtet. Es sollte BUNT sein – wie die Welt, und fröhlich mit warmen Farben. Ich war inspiriert durch die musterreichen Kleider afrikanischer Frauen und begab mich auf eine bunte Reise.

Stoffe sind ein gutes Beispiel für die Vielfältigkeit, die in der Welt herrscht.

Bunte Farben – Multi Kulti – That’s it!!

 

 

Holding hands… aber was sagt dieses Muster aus? Wir stehen in Freundschaft zusammen. Wir helfen einander und respektieren uns, egal welche Hautfarbe wir haben oder woher wir kommen. – Wollen wir nicht alle in Frieden leben und freundschaftlich miteinander umgehen? Ich finde, das ist erstrebenswert! Lasst es uns wenigstens versuchen und damit es gut klappt, hier das dritte Pattern…

HAMSA, ist der Name und die Hand der Fatima, die als schützendes Auge das Böse abwehrt und ist in allen Religionen präsent. Es wird oft als Talisman getragen, um vor Schaden gegen böse Mächte zu schützen. Die Form gleicht einer Palme, die auch als Friedenssymbol gilt. Hamsa ist ein Glücksbringer, der zugleich Glück, Gesundheit und Frieden bringt. Diesen Block wollte ich unbedingt mit farbenfrohen, freundlichen Stoffen nähen. Der türkisfarbene Hintergrund zeigt den Himmel und vor ihm steht das alles beschützende Auge.

Schon ist die bunte Reise zu Ende.

 

 

Ich möchte mich an dieser Stelle bei Ingrid für das Probenähen bedanken. Es hat mir große Freude bereitet, diese drei BLM #blacklivesmatter Support-Pattern auszutesten. Und auch DANKESCHÖN sagen, für das Interesse meiner Leser an diesem Beitrag. Schön, dass ihr hier seid und euch dafür interessiert was ich schreiben und tue.

 

Jeder kann etwas Gutes Tun und Zeichen setzen!!

Schaut nicht weg, wenn etwas Ungerechtes passiert.

Wir sind eine Welt - wir halten die Hände!!

 

Ingrid spendet im Juni 2020 den gesamten Erlös aus dem Verkauf dieser drei Schnittmuster an die Nationale Vereinigung zur Förderung farbiger Menschen, NAACP die 1909 gegründete wurde. Die NAACP ist die erste und größte Bürgerrechtsorganisation der USA. Darüber hat Ingrid auch in ihrem Blogpost: „Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und machen Sie eine Pause, um zuzuhören …“ geschrieben. Hüpft rüber zu ihr und lest den Blogbeitrag.

Ihr Lieben, macht es gut und bleibt gesund!!

Herzliche Grüße

Annette

 


Material, Nähzutaten und Verlinkungen:

[Werbung*] Die Schnittmuster “Holding hands” wurde mir von Joe June and Mae – Ingrid Alteneder kostenlos für das Probenähen zur Verfügung gestellt. In diesem Post sind Werbelinks von Joe June and Mae – Ingrid Alteneder enthalten. Außerdem sind im Text verwendete Stoffe angegeben und Hersteller genannt. Dies ist in meinen Augen keine Werbung, da ich nicht von den Herstellern beauftragt wurde. – Ich schreibe hier mit meinen eigenen Worten und dieser Blogpost spiegelt einzig und allein meine Meinung ehrlich dar.

Blogroll

Samstagsplausch {24/20}

Hallo ihr Lieben,

heute setzte ich mich wieder ein bisschen zu Andreas zum Samstagsplausch.

Die ersten beiden Juniwochen vergingen wie im Flug. Pfingsten haben wir mal so richtig den Keller aufgeräumt und viel aussortiert und entsorgt. Mein Mann hatte tolle Boxen bestellt, mit denen der knappbemessene Platz nun bestmöglich genutzt werden kann. Ich hatte mich schon vorher von vielen Nähsachen getrennt und einige Streichelstoffe konnte ich auch an liebe Nähfreundinnen weitergeben. Hauptsache Platz schaffen, war mein Antrieb.

Letzte Woche habe ich es geschafft mir endlich eine Blogroll auf eine Blogseite zu basteln. Es hat etwas gedauert, aber dann hat es funktioniert. Darüber bin ich total happy. Endlich wieder all meine Lieblingsblogs übersichtlich gelistet zu haben und durch die Dynamik wird auch der neueste Beitrag angezeigt. Jippi, wenn ihr euch meine Lieblingsleseliste anschauen wollt, dann scrollt auf der Startseite ganz oben. Ich habe sie neben den Seiten-Button ‚Kontakt, Impressum und Datenschutz platziert. (Nachtrag: Ich habe die Blogroll in die Menüleiste verschoben, und zwar bei „Dies und Das“, also hier: Blogroll. Oben bei dem Datenschutz etc. hatte sie wirklich nichts zu suchen.)

Zum Nähen habe ich kaum Zeit, obwohl ich mich gestern sogar zum virtuellen Nähen mit Anika verabredet hatte. Wir nahmen uns schon vor Wochen vor, Barbaras „Jule“ per Videochat zu nähen. Sie hatte auch schon begonnen, aber bei mir ist ständig etwas dazwischengekommen. Dieses Wochenende möchte ich zumindest mit dem Zuschnitt erledigen. Das sollte ja zu schaffen sein. Für die Außenseite der Jule habe ich mir ein gepatchtes Vliesstück vorbereitet, ich sage nur Quilt As-You-Go. Das macht total Spaß.

Letzte Woche hatte ich damit begonnen für Ingrid von Joe June and Mae drei Patchworkblöcke probezunähen, mit dem Thema: Holding Hands. Im Juni spendet sie den Erlös aus dem Verkauf dieser drei Pattern an @naacp, dass ist die Nationale Vereinigung zur Förderung farbiger Menschen. Ich finde das auf jeden Fall unterstützungswert. Alle Ergebnisse dazu zeige ich nächste Woche. Momentan läuft hier alles viel langsamer. Der Kerl kränkelt seit Tagen und die Nächte sind sehr unruhig. So standen auf dem Menüplan die altbewährte Hustensuppe von der Schwiegermutter und auch Hühnersuppe mit Zwiebacks Klöße. Ingwerwasser mit Zitrone trinkt er auch und er liebt gerade das Bauernbrot mit Butter und Honig. Großartig kochen brauche ich da gerade nicht. Obwohl, heute gibt es noch einmal selbstgemachte Tortellini mit Spinat und Mangold aus dem eigenen Garten. Hmm, lecker. Ich finde der Juni ist wirklich der beste Gartenmonat. Auch trägt der Glaskirschenbaum gerade ganz viele Früchte und gestern beim Einkaufen im Hofladen musste auch noch eine Auberginenpflanze mit in den Einkaufswagen. Das Hochbeet macht mir wirklich ganz viel Freude.

Sehnsüchtig habe ich letzte Woche die Bilder von unserem Frankreich Urlaub vom Juni 2019 angeschaut, wir waren ja auf der Insel Noirmoutier. Vielleicht schreibe ich noch einen Blogpost darüber. In diesem Jahr kann man ja so schlecht reisen, da ist ein Rückblick gar nicht verkehrt.

So, und da ich gerade auch noch ein Sauerteigbrot backe, ruft die Küche.

Also dann ihr Lieben, ich wünsche euch ein schönes Wochenende.

Macht es gut!

Annette

Dies und das

Samstagsplausch {21.20}

Heute setze ich mich nach einer ganzen Weile mal wieder zu Andrea zum Samstagsplausch.

Momentan halte ich mich mehr im Garten auf, als das ich an der Nähmaschine sitzen. Ich hatte euch ja schon von meiner neuen #Hochbeetliebe im März erzählt. Seitdem hat sich Einiges getan.

Oh man, wie der Salat in die Höhe geschossen ist und die ersten Erdbeeren durfte ich auch schon vernaschen. Gestern habe ich zwei große Handvoll abgesammelt. Die sind total lecker und süß. Als dann letzte Woche endlich nach Wochen der Regen kam, waren wir alle so glücklich die dritte Regentonne aufgestellt zu haben, aber die Natur braucht noch viel mehr Regen! Neben der neuen Regentonne gibt es jetzt auch noch eine zweite Hütte. 😉

Salat, Erdbeeren, Zucchini, Mangold, Kohlrabi, Fenchel, Paprika und Gurken, all dass kann ich  wann immer ich möchte und es reif ist, aus dem Garten holen, unabhängig von der Zeit oder dem Wochentag. Das macht so viel Freude. Ein Garten ist aber auch zum Ruhefinden ein guter Ort.

Nähtechnisch ist nicht allzu viel Neues entstanden, nur ein Leseknochen fürs Tochterkind letzte Woche. Dann konnte ich noch ein paar Mundmasken für die Nachbarn, meine Schwester, Freundinnen und die Familie zaubern. Auch die gewünschten schwarzen Mundmasken für die Kinder wurden fertig und nun sind sie damit auch wirklich zufrieden. Bunte Stoffe sind bei den Kids absolut out und die schwarzen Stoffe lassen sich auch bei 60 Grad waschen.

So wie es schein, geht die Nähaktion mit den ehrenamtlichen Helferinnen langsam zu Ende. Vor zwei Wochen haben wir noch 180 Mundmasken an die Nachbarschaftshilfe der Friedensgemeinde angegeben. Und am Freitag konnte ich weitere 206 Mundmasken an die Friedenskirche abliefern, die sie an das Haus Philippus weitergeleitet haben und morgen holt auch noch die Uniklinik weiße Bettlaken-Mundmasken und bunte Kinder-Mundmasken ab.

Ich finde die Stoffmasken haben ja wirklich den Vorteil, dass sie mehrfach verwendbar sind. Das ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch nachhaltig. Ihr glaubt gar nicht, wie viele gebrauchte Mundmasken man beim Spazierengehen auf dem Gehweg findet! Komischerweise sind das alles nur Einmal-Masken. Stoffmasken habe ich nicht eine dort gefunden. Lustig nicht war? Mehrweg ist immer besser für die Umwelt. – Aber wie gesagt in der Nähgruppe wird kaum noch genäht. Einige versorgen noch die Schulklassen ihrer Kinder, andere die Pflegeheime ihrer Angehörigen. Ich bin sehr froh, dass wir so vielen Menschen helfen konnten mit unserer Aktion und bedanke mich auch nochmals bei allen Helferinnen und dem einen Quotenmann. Er hatte zusätzlich auf die schnelle noch weiter 80 Mundmasken genäht. Auch für die anderen die immer noch Masken abliefern ein großes Dankeschön. Insgesamt wurden nun schon über 2200 Mundmasken weitergegeben. Da kann ich nur den Hut vor allen Helfern ziehen.

Anfang des Monats erhielt ich eine liebe Mail von Nina aka wippsteerts. Sie überraschte mich mit wunderschönen Postkarten, die ich anlässlich ihres 5. Bloggeburtstags gewonnen hatte, das war vielleicht eine Freude!! In ihrem Blogpost Ostern-Jubiläum-und-mehr konnte ich mich gar nicht satt lesen. Sie hat einen so tollen Blog und ich lese oft bei ihr mit, aber oft nur ganz still und leise. Und schaut mal, sind die Karten nicht einfach der Knaller??

Ganz viel Freude und positive Ablenkung bereitet mir seit Anfang Mai der Austausch in der Bee.4.Bees Nähgruppe bei Instagram. Die NewbieGermany wird von Christina aka Minerva Huhn organisiert. Sie hat 4 neue Bee-Gruppen sich finden lassen, mit Teilnehmerinnen die noch nie an einer Bee teilgenommen haben. Eine Bee (Patchwork Bienen) ist eine Nähgruppe, die ein Jahr lang Quiltblöcke näht. Sehr spannend das Ganze. Wir haben auch eine Bee-Mama, dass ist die liebe Elke @felike_rb3. Sie ist für die Organisation innerhalb der Gruppe zuständig und macht das richtig gut. Im Juni  ist sie unsere erste Queen.  Wir sind schon fleißig dabei ihr ausgewähltes Block-Pattern zu nähen und ihre Farbauswahl finde ich wunderschön. Lasst euch überraschen. Dazu werde ich aber bald noch mehr erzählen. Heute ist der Blogpost schon lang genug *lach*.

 

Am Mittwoch gab es noch einen weiteren Freutag, denn die liebe Oggi @ogginelle aus der Bee.4.Bees Gruppe hatte sich mit mir in Heidelberg getroffen. Sie brauchte noch petrolfarbenen Stoff für den Juni-Block. Oggi hatte auch ein kleines Mitbringsel für mich dabei, ganz hübsch verpackt. Sie hatte eine kleine Projekttasche mit einem Stoffstück in Gelb, der mir für den Monatsblock Juni fehlte und ein Glas Holunderblüten Gelee für mich mitgebracht. Total lieb.

Das hat mir ein bisschen geholfen darüber hinwegzukommen, dass ich leider nicht nach Bayern fahren konnte. Denn eigentlich hätte ich ja das Wochenende mit Ingrid verbracht. Wir hatten schon im letzten Jahr geplant gemeinsam zu den Patchworktage in Meiningen zu fahren. Leider hat Corona uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. So schade! Aber wir holen das ganz bestimmt nach. Jedenfalls freue ich mich sehr mit ihr auch in diesem Jahr zu Tauschen, nur leider hat es mit dem Verschicken nicht so ganz geklappt. Die Corona-Krise läßt grüßen!

So ihr Lieben, jetzt muss ich schauen, ob ich noch jemanden bei Andreas Samstagsplausch erreiche. Vielleicht bin ich auch schon zu spät dran. Habt alle einen schönen Sonntagabend und  einen guten Wochenstart. Passt gut auf euch auf!

Liebste Grüße

Annette

 

Dies und das

Zu Gast in Augensternswelt: Morphea80 – UFOs? Ja, aaaber…

Als mich Annette vor einiger Zeit fragte, ob ich auf ihrem Blog einen Gastbeitrag zu UFOs schreiben würde, war ich erst ziemlich überrascht. Hatte ich auf Instagram, wo ich unter morphea80 zu finden bin, einen „Ruf“ weg? Aber egal: Ich habe kurzentschlossen zugesagt und schreibe euch nun etwas zu UFOs.

[spacer height=“20px“]

[spacer height=“20px“]

Vorweg: Ich bin eine weitgehend „selbstgelernte“ Patchworkerin und Quilterin. Seit ungefähr 20 Jahren hat mich dieses Hobby fest im Griff. Natürlich habe ich im Laufe der Jahre auch verschiedene Kurse besucht. Aber vieles, was ich gelernt oder ausprobiert habe, ist mir über meine Neugier zugeflogen. Und da sind wir auch schon am Punkt: Wenn ich etwas Neues sehe, wenn ich etwas entdecke, das ich ausprobieren möchte, dann gibt es kein Halten mehr. Das hat eine lange Zeit zu diversen UFOs geführt. Dann habe ich nämlich aus dem Bauch heraus etwas angefangen ohne wirklich eine Verwendung oder ein Ziel zu haben. Oder ich habe schnell wieder etwas entdeckt, was ich unbedingt ausprobieren musste, und das ältere Teil ist halbfertig irgendwo liegen geblieben.

[spacer height=“20px“]

Der Block für diesen Miniquilt lag unbeachtet bestimmt 9 Jahre lang im Regal – ein typisches „Ich muss das mal ausprobieren“-Werk

[spacer height=“20px“]

Bei meinen Entdeckungsreisen durch das Internet bin ich auch auf sehr strukturierte Patchworker*innen gestoßen, die mit genauen Planungen für die nächsten Monate und mit verschiedenen Listen arbeiten. Annette, Du auch, nicht wahr? Das ist aber nichts für mich. Denn, neben allen Nebenwirkungen, die das mit sich bringt, liebe ich es aus dem Bauch heraus meinem Hobby nachzugehen. Schließlich muss ich im Berufsleben strukturiert und planvoll agieren.

Ein echtes Aha-Erlebnis war es, als ich trotz einiger Skepsis mit einem Skizzenbuch angefangen habe. Da kommt nämlich nicht nur rein, was ich konkret plane zu nähen, sondern all die wilden und noch völlig unstrukturierten Ideen, die mir durch den Kopf flattern. Und ich kann euch sagen: Eine Idee zu Papier zu bringen räumt den kreativen Kopf ganz schön auf! Ganz nebenbei schiebt solch ein Skizzenbuch eine Zwischenstufe ein: Gezeichnet und vor Augen ist die wunderbare Idee dann vielleicht nicht mehr ganz so reizvoll, sondern entwickelt sich weiter. Und damit ist wieder ein UFO verhindert.

[spacer height=“20px“]

Erste Skizze zum Miniquilt – noch sehr detailreich
Fertiger Miniquilt – jetzt reduziert in Farbe und Form

[spacer height=“20px“]

Im Laufe der Jahre haben sich trotz allem „Aus dem Bauch heraus“-Nähen einige wenige Grundregeln bewährt.

1. Ich habe gerne mehrere Projekte unter der Nadel: ein Langzeitprojekt (z.B. english paper piecing), ein kleines Zwischendurch-Projekt (oft ein zeitgebundenes Geschenk für jemanden) und ein großes Projekt (meist ein Quilt in Bettgröße). Auf diese Weise kann ich je nach Lust und Laune zum einen oder anderen greifen.

[spacer height=“20px“]

Beispiel für ein Langzeitprojekt – der Moncarapacho-Quilt

[spacer height=“20px“]

2. Ich versuche mich auf je ein Projekt in den drei genannten Kategorien zu beschränken. Schließlich will ich ja keine UFOs produzieren 😉

3. In Kursen entstandene Blöcke, die noch nicht ihre Bestimmung gefunden haben, zählen bei mir nicht zu den UFOs. Sie sind in Arbeit – auch wenn das manchmal lange dauern kann. Ein UFO ist bei mir immer ein Projekt, bei dem mir mein schlechtes Gewissen sagt: „Das sollte schon längst fertig sein!“

4. Wenn ich im Internet etwas Tolles entdecke, speichere ich es leicht vorsortiert (Kleidung, Patchwork, Quiltmuster,…) ab. In größeren Abständen gehe ich durch diese Sammlungen durch und lösche, was mich inzwischen nicht mehr interessiert. Das hat sich für mich als einfache Kreativ-Hygiene bewährt.

Mit diesen wenigen Regeln, an die ich mich zu halten versuche, gibt es tatsächlich nur ein echtes UFO in meinem Nähzimmer:

[spacer height=“20px“]

Ein UFO, dessen Fertigstellung ich immer wieder vor mir herschiebe

[spacer height=“20px“]

Dieser Quilt ist aus einer Jelly Roll mit Kaffe Fassett Stoffen entstanden. Die unifarbenen Quadrate sind jeweils mit einer Rosette handgequiltet.

[spacer height=“20px“]

Alle Rosetten sind gequiltet

[spacer height=“20px“]

Auf dem schwarzen Randstreifen habe ich, ebenfalls mit der Hand, ein Federmuster gequiltet – schwarzes Garn auf schwarzem Grund.

[spacer height=“20px“]

Wunderbare Federn – allerdings schwarz auf schwarz

[spacer height=“20px“]

Und das ist auch schon der Haken, warum dieser Quilt immer noch ein UFO ist: Ich kann ihn nur bei sehr guten Lichtverhältnissen quilten und es bleibt extrem anstrengend. Das verdirbt mir etwas den Spaß daran. Wieder etwas gelernt: Schwarz auf schwarz gibt es bei mir nicht mehr.

Fertig wird dieser Quilt trotzdem irgendwann. Vielleicht braucht er eben noch eine Weile…

Und nun ran an die Nadel!

Andrea

auf Instagram morphea80

 


verlinkt bei: Nähzeit am Wochenende bei Nähkäschtle, Ein kleiner Blog – Froh und Kreativ Linkparty und die Ufo – Let’s finish old stuff!! Linkparty

Dies und das

Gemeinsam Nähen geht auch alleine Zuhause

Ihr Lieben, bei mir ist es seit Mitte März ganz still. Hier wird viel gewerkelt und in diesem Jahr fühlt sich Ostern ganz anders an. Unter dem Motto: #stayhome und #wirbleibenzuhause hatte ich Ende März begonnen das Nähen von Mundmasken im Ort zu organisieren und zwar jeder für sich Zuhause. Bei dem Aufruf dazu lernte ich Julia Gless @room-made-heidelberg kennen. Sie hatte ebenfalls einen Aufruf in der Facebook Gruppe: Corona Hilfe Heidelberg gestartet. Wir haben uns einfach zusammengetan und unterstützen mit den Helfern ehrenamtlich 7 Pflegeheime und betreutes Wohnen, das Seniorenzentrum Wieblingen und die Kitas der AWO, die Geflüchteten in der Tompkins Kaserne (Schwetzingen), die Nachbarschaftshilfe HD-Handschuhsheim, das Haus Philippus in Neuenheim und die Uniklinik mit selbstgenähten Stoff-Mund-Masken.

Für die Klinik nähen wir nach der nach der Anleitung der Uni Essen mit Bindebändern, weil sich diese Masken enger an das Gesicht anpassen lassen. Diesen Schnitt und den der Uni Dresden hatte man uns empfohlen. Allerdings haben wir ein paar Änderungen vorgenommen. Das Stoffstück wird etwas größer zugeschnitten: 40 x 20 cm und die Bänder schneiden wir 4 cm breit. Wir nähen auch ohne Draht, da sich dieser beim Waschen und Schleudern verformen kann und ggf. aus dem Stoff heraustritt. Das könnte zu Verletzungen führen und das ist definitiv inakzeptabel. Die Senioreneinrichtungen bevorzugen Mundmasken mit Gummis an den Ohren, da die älteren Herrschaften sonst an den Bändern ziehen. Das Material zum Nähen stellen uns die Einrichtungen und die Uniklinik zur Verfügung, Bettlaken die kochbar und strapazierfähig sind, Gummi und Schrägbandformer, als es noch welche gab. Von der schwierigen Beschaffung von Schrägband will ich gar nicht berichten. Momentan werden ja überall Mundmasken genäht und das ist auch gut so.

Mittlerweile nähen ca. 60 Helferinnen und ein Helfer 🙂 mit und unterstützen uns mit ihrer positiven Energie und Freude an der Sache. Das gibt uns allen viel Hoffnung und immer wieder bekommen wir zu hören: „Danke, dass ich mithelfen kann!“ Es tut so gut von Zuhause aus etwas bewirken zu können und nicht tatenlos dazusitzen.

Gemeinsam sind wir stark und helfen macht glücklich!

Viele sind noch immer unsicher, ob diese zweilagigen Stoffmasken wirklich schützen. Natürlich ist uns bewusst, dass die Stoffmasken den Träger nicht vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus bewahren. Aber sie können dazu beitragen die Verbreitung der Corvid19 Viren zu minimieren. Menschen, die sich mit dem Corona Virus angesteckt haben, sind schon zwei Tage bevor sie Symptome zeigen ansteckend. Der Virologe Christian Drosten hatte in seinem Podcast des NDR Info „Corona Virus Update“ darüber berichtet. Wenn jeder von uns eine Stoffmaske tragen würde, könnte die Verbreitung emens vermindert werden. Weitere Quelle: Robert Koch Institut

Hier zeige ich euch mal einige der genähten Mundmasken, die wir von den Helferinnen und dem Quotenmann erhalten haben. 😉 Es sind aber längst nicht alle. Die Anzahl der weitergegebenen Masken sind schon vierstellig und es werden weitere folgen. 🙂

Nachtrag am 22. April: Wir könnten schon etwa 2000 Stoff-Mundmasken weitergeben!!!!

Nachtrag am 25. Mai: Es ist geschafft, der Bedarf läßt nach und wir haben 2546 Stoff-Mundmasken für soziale Zwecke genäht und übergeben. 🙂

Nachtrag am 19. Juni: Es wurden weitere Stoff-Mundmasken weitergegeben, jetzt ist die Zahl schon auf 2605 hochgeklettert. Ich bin so stolz auf die Helferinnen!!! Ihr seid einfach klasse, herzlichen Dank.

Ein herzliches DANKESCHÖN an:

Anni, Diana , Eve, Fee, Fryda & Julia B. , Hannah O., Hannah K., Heide und Astrid, Inessa G., Judit R. Katharina H., Katharina L., Dorothea und Katrin W.,  Lena, Mona R. und die Wohngemeinschaft, Marina M., Nadine M. aus MA, Nina, Nina H. Noemi Sch., Ramona, Sandra L., Sandra W., Sarah U., Su, Silke S, Verena, Jasmin G., Anke, Nicole, Ani, Melly, Elisabeth Sch., Brigitte F., Frau Fischer, Regine C., Anne K., Kerstin, Georgina P., Tabea, Dorothee F., Marlene F., Ulrike, Rita, Elke, Melanie, Caroline, Sibylle, Christine P., Claudia R., Sigrid G., Mutter von Monika, Katharina S., Hannah G., Angelika und Dorothee F., Amy J., Hannah G., Anita Sch., Stephanie P., Gaby C. und die Quilt Guide Damen, Christian G., Heike Sch. und viele andere, die hinter den Kulissen mithelfen.

Mittlerweile haben wir ca. 2500 Masken weitergegeben können.

Ich möchte einfach Danke sagen, für all die lieben Gesten der Menschen, die unsere Aktion unterstützen. Danke auch an Julia und ihre Mutter Sigrid, die beide so viel Arbeit investieren. Danke an Anna @Zwergstuecke, die uns mit so vielen Tipps durch ihre Karlsruher Nähgruppe informiert und 1000 Dank an alle freiwilligen Helferinnen und Helfer, ohne Euch wäre das alles in den letzten Wochen nicht möglich gewesen!!!  Hach, ihr seid alle einfach klasse.

DANKE, für alles ihr Lieben

Quelle: pixabay

Und jetzt wünsche ich euch und euren Lieben schöne Ostern mit vielen bunten Ostereiern. Bleibt auch weiterhin Zuhause und passt gut auf euch auf.

Aber vor allem wünsche euch GESUNDHEIT.

Herzliche Grüße

Annette


 

Informatives zu Mundmasken:

Welche Masken bieten welchen Schutz? (Quelle: Tagesschau.de)   „Anwendung eines Mund-Nasen-Schutzes“ – Ein Ehrklärungsvideo auf YouTube   Was man über Schutzmasken in Zeiten von Corona wissen muss Mundschutz – Welche Maske soll ich tragen?   Coronavirus-Schutzmasken – „Kein Schutz für den Träger“   Und, zum Schluss noch etwas Rechtliches…..Atemschutz-Mundschutz-selbstgemacht


Nachtrag: 25. Mai 2020

Wie wunderbar :-), heute brachte die Uniklinik 40 Rosen, 60 Pralinenpackungen und Notizbücher als großes Dankeschön für die 60 Helferinnen und den einen Quotenmann vorbei. Das war vielleicht eine Freude!! Am Nachmittag haben sich einige auf den Weg in den Garten zu uns gemacht und haben die Geschenke abgeholt. Die andere Hälfte hatte ich an Julia übergeben, sie hat ebenfalls an die ehrenamtlichen Helferinnen die Rosen und Geschenke verteilt. Da kann ich nur Dankeschön sagen für all die Mühe!! Wir haben uns sehr über die Wertschätzung gefreut. – Herzlichen Dank auch an alle die so fleißig beim Nähen und organisieren geholfen haben!!!

Insgesamt wurden bei der Mundmasken Nähaktion etwa 2546 Mundmasken genäht, davon gingen allein 1000 Stück zur Uniklinik. Wir werden auch weiterhin Mundmasken für die Kinder der Kinderklinik nähen, so fern sie benötigt werden.

Ihr Lieben, bleibt gesund und passt gut auf euch auf!! #MaskeAuf #stayhome #helfenkannsoeinfachsein 🙂


verlinkt bei Andreas Samstagsplausch 15/20 

Dies und das

Samstagsplausch {12/20} & Hello Spring #2

Hallo ihr Lieben, heute setze ich mich gern wieder zu Andrea Kaminrot, denn es ist Samstagsplauschzeit. In den letzten Wochen ist so einiges passiert.

[spacer height=“20px“]

[spacer height=“20px“]

Ich muss euch unbedingt von dem Nähtreffen in Karlsruhe bei Anna @zwergstuecke erzählen, das am 08. März stattfand. Nana und ich haben uns gemeinsam auf den Weg gemacht. Da sie schon einige Male teilgenommen hatte, war das Ankommen angenehm relaxed. Lieben Dank Nana.

[spacer height=“20px“]

[spacer height=“20px“]

Wie ihr euch vorstellen könnt, wurde ganz viel geplauscht aber auch genäht, genäht und nochmals genäht. Alle hatten gute Laune und Spaß am kreativen Tun. Da ratterten die Nähmaschinen, auf den Schneidematten am Tisch und auf dem Boden wurde zugeschnitten, hier ein Mantel in der Länge abgeschätzt und dort Stoffe in der Stoffbörse getauscht. Alles in allem ein tolles Nähtreffen!! Vielen lieben Dank Anna für die Organisation, das 11. Treffen war ein purer Genus für mich.

[spacer height=“20px“]

[spacer height=“20px“]

Lustiger weise habe ich kaum fotografiert und wenn doch, hauptsächlich nur Steckdosen und Kabeltrommeln, für das eigene Nähtreffen in Heidelberg, lach. Eigentlich hatte ich geplant für diesen besonderen Nähtag einen Softshell Mantel zu nähen. Doch dann war im Garten so viel zu tun, dass ich es nicht einmal geschafft hatte das Schnittmuster zusammenzukleben. Also wurde nur ein UFO mitgenommen und zwar das Paperpiecing Stück von der Nadelwelt 2017. Ein kleiner Quilt, aus dem ich eine Projektmappe nähen wollte. Auf die Idee brachte mich Ingrid, Dankeschön nochmal für die Inspiration.

[spacer height=“20px“]

[spacer height=“20px“]

Natürlich habe ich mich mit Anna kräftig über Nähtreffen und deren Organisation ausgetauscht. Für meine Nähtreffen hier in Heidelberg hatte ich noch einige Fragen offen. Wieder Zuhause angekommen war mein Kopf voll mit schönen Erinnerungen vom #Näh-KA. Am Dienstag drauf war der Termin im Gemeindehaus. Die Steckdosenfrage musste noch geklärt werden. Also trommelte ich die #Näh-HD Mädels zusammen, um die Watt- und Amperleistungen ihrer Maschinen zu erfahren. Juhuu, wir sind auf der sicheren Seite. Alles kein Problem, der Gemeinderaum ist bestens ausgestattet. Hach, da fiel mir wirklich ein Stein vom Herzen. Ich hatte schon befürchtet, es seien nicht genügend Steckdosen vorhanden, bis ich die unscheinbaren Steckdosen im Fußboden entdeckte. Und, wohin mit den Bügeleisen? Auch dafür haben wir eine Lösung gefunden. Puh, was da alles dazugehört! Die Organisation der Nähtreffen macht mir wirklich sehr viel Spaß. Nun hatte ich auch schon zum ersten Nähtreffen in Heidelberg Anfang April eingeladen, doch durch die Corona Pandemie haben wir das Treffen abgesagt. Jetzt ist erstmal #stayhome angesagt. Hoffentlich halten sich alle daran, damit das Virus sich nicht zu sehr ausbreitet.

[spacer height=“20px“]

Quelle: antetanni/Quelle und ©https://twitter.com/bwjetzt

[spacer height=“20px“]

Vorletzte Woche Mittwoch war dann wieder das monatliche Treffen der Heidelberger Hearts and Quilt Guide. Zu meiner Überraschung hatte ich im Rundbrief entdeckt, dass Susanne @ Frau Nahtlust als Gastrednerin eingeladen war. Welch Freude! Susanne erzählte über ihre Projekte: Bagaholic, Paper Lover, Mixed-Media Explorer.

Sie hatte auch einige ihrer Werke zum Anfassen mitgebracht und berichtete über die Entstehung ihrer Kunstwerke. Ich verfolge ja mit großer Bewunderung ihre Blogbeiträge und Instaposts. Es erstaunt mich jedes Mal, mit welchen einfachen Materialien sie z.B. künstlerische Bücher gestaltet. Da wird bei ihr gedruckt, genäht, gestickt, usw. einfach klasse. Aber ein reales, gebundenes Kunstwerk von Susanne in der Hand zu halten, das war wirklich ein ganz besonderer Moment für mich.

Natürlich haben wir auch ein bisschen über ihre Nadelbrief Ausstellung auf der Nadelwelt 2020 gesprochen. Das wird bestimmt großartig, all die Nadelbriefe aus 52 Wochen 2019 ausgestellt zu sehen und auch mit einigen der Nähblogger zu sprechen, die Susanne unterstützen. Ich durfte ich ein paar Fotos von ihren Objekten an dem Abend machen, schaut mal …. 🙂

[spacer height=“20px“]

[spacer height=“20px“]

Wir sprachen auch ein bisschen über die künstlerische Freiheit beim Schaffen eines Werks, die mir persönlich sehr am Herzen liegt. Da steht nicht der Perfektionismus an erster Stelle, sondern eigene Ideen, die in Auseinandersetzung mit sich selbst umgesetzt werden. Und, … wenn Fäden aus einem Tulpenbild herausragen, dann werden sie eben nicht abgeschnitten!! Das ist die künstlerische Freiheit und zeitgleich die persönliche Unterschrift des Künstlers. Das ist Freestyle – Kunst eben!

[spacer height=“20px“]

[spacer height=“20px“]

Dann nahm die Woche ihren Lauf und wir waren viel im Garten. Die Hochbeete müssen aktiviert werden. Damit beschäftigen wir uns schon viele Wochen. Denn der genaue Platz war noch nicht festgelegt, geschweige vorbereitet. Und, als dann am Montag im Gartenshop die Hochbeet-Pflanzerde im Angebot war, wurden wir richtig quirlig. 50 Säcke a‘ 40 Liter Hochbeet-Pflanzerde haben wir am Dienstag mit dem Joe-car Leihwagen zum Schrebergarten transportiert. Hut ab, da hat der Kerl ganze Arbeit geleistet, ich natürlich auch. Jetzt noch die Wühlmausgitter anbringen und zack zack alles fein machen, bevor die Vegetation aufpoppt. Erst gesten habe ich wieder gefühlte 30 Ölbaum Stämme ausgegraben. Das ist ja wirklich die Pest in jedem Garten. Auch konnten wir die Frühbeet Kästen aktivieren. Da es beim Hofladen Lenz schon Jungpflanzen gab, konnte ich nicht nein sagen. Fenchel, Kohlrabi, Brokkoli und Porree als Minipflanze sind schon eingepflanzt. Im geschützten Frühbeet sollte das funktionieren. Sicher denkt ihr, hey die stehen aber viel zu eng! Das ist Absicht. Wenn nächste Woche die Hochbeete fertig sind, ziehen sie um.

[spacer height=“20px“]

[spacer height=“20px“]

Ein paar Samen mussten auch schon in den Topf. Die stehen allerdings noch im warmen Wohnzimmer. Besonders freue ich mich auf die Salatgurken. Vor ein paar Jahren hatte ich schon welche im Tomatenhaus. Da war die Ausbeute wirklich gut.

[spacer height=“20px“]

[spacer height=“20px“]

Bei all der Aktivität im Freien, passt natürlich auch der gestrige Post mit dem Titel: „Hello Spring“ ganz gut dazu. Die wunderschöne Glückskarte, die ich von Lucie bekommen habe, gefällt mir richtig gut. So eine schöne handgemalte Gruß Karte, einfach klasse!

Für meine Frühlingskarte hatte ich eigentlich eine ganz andere Idee. Bei einem Stickdateienshop fand ich ein wirklich schönes Stickmuster. Eine frühlingshafte Gießkanne, die hätte perfekt zu Beas Postkartenaktion „Hello Spring“ gepasst. Doch leider hat meine Nähmaschine schon wieder einen Defekt. Die zeigt den USB Stick nicht mehr an – Ahhh! Himmel Ar… und Zwirn!!! Wie ich mich geärgert habe könnt ihr euch denken. Alles wurde ausprobiert, diverse USB Sticks, neuer Software Update (funktionier nicht, weil der USB Stclk nicht gelesen werden kann), Steckeröffnung mit dem Staubsauer aussaugen, und beten!! Alles ohne Erfolg. Da musste ich mir eine andere Idee ausdenken und auf eine einfache Frühlingskarte, mit frühlingshaftem Stoff ausweichen. So ging meine Frühlingspostkarte auf die Reise zu Kirstin @wollkistchen.

[spacer height=“20px“]

[spacer height=“20px“]

Tja, und für heute ist es dann auch schon genug gewesen. Hihi, habt ihr bis zum Schluss durchgehalten? Hier regnet es heute bei 6°C plus, an Gartenarbeit ist da nicht zu denken. Aber ich setzte mich nachher noch ein bisschen an die Nähmaschine, nähen kann sie nämlich noch.

[spacer height=“20px“]

[spacer height=“20px“]

Ihr Lieben, passt gut auf euch auf und bleibt gesund!

Wir lesen uns…. bei Andreas Samstagsplausch.

Viele, frühlingshafte Grüße

Annette

Grusskarten

Postkarten Aktion: Hello Spring!

Ihr Lieben, heute ist Frühlingsanfang, was passt besser dazu als ein „Hello Spring“ Postkarten-Wichteln? Beatrice Gedankensprudler hatte Anfang Februar dazu aufgerufen und ich finde es eine wirklich nette Idee Frühlingsgrüße zu versenden, gerade in dieser angespannten Zeit.

Der Frühling ist gefühlt schon seit einer ganzen Weile da draußen voll im Gang. Die Vögel zwitschern und überall in den Gärten wird gewerkelt. Meine Osterglocken stehen auch schon mit erhobenem Kopfe im Beet.

Gestern erreichte mich die wunderschöne, selbstgemalte Glückskarte von Lucie @Lucieora, sie ist u.a. auf Instagram und Facebook zu finden. Als ich den Briefumschlag öffnete, kam gleich ein großes WOW über meine Lippen. Eine reine Glückskarte!!! Wie toll ist das denn? Mega toll!!

 

 

Herzlichen Dank, liebe Lucie für diesen ganz zauberhaften Frühlingsgruß!!! Ich habe mich so sehr darüber gefreut!! Einfach wunderschön!!

Meine Frühlingskarte ging an Kirstin, die zeige ich heute aber noch nicht. 😉

Ihr Lieben, habt einen schönen Frühling und bleibt gesund und munter.

Herzliche Grüße aus dem sonnigen Heidelberg.

Annette