Darf ich vorstellen: Das Duett, der neue Taschenschnitt von Frau Machwerk!
Dieses kleine, neue Taschenmodell aus dem Hause Machwerk besteht aus zwei unabhängig genähten Einzeltaschen, die mit einem Reißverschluss verbunden sind. Da gibt es auch kein langes Gefummel beim Zusammennähen, denn dieser Reißverschluss ist wirklich üppig.
Durch diese patente Teilung entsteht in der Mitte ein drittes Fach, dass mit einem Magnetverschluss verschlossen werden kann. Hier findet dein Schlüsselbund schnell seinen Platz und Frau muss nicht lange suchen. Echt praktisch!
Größe der Duett Tasche:
22 cm x 18 cm x 11 cm (B x H x T)
Genäht habe ich meine Duett aus einem dunkelblau/schwarzem Canvas Taschenstoff. Für das Innenfutter habe ich einen Patchworkstoff aus meiner Patchworkkiste verwendet. Das Muster hat nur eine Richtung, da habe ich den Stoff quer zugeschnitten und eingenäht. So stehen die Blätter nicht auf dem Kopf, wenn ich in der Tasche krame. 😉
Für die Frontstickerei habe ich Libellen ausgewählt, die sich als Standartdatei auf meiner Pfaff Creativ 3.0 Stickmaschine befinden. 2015 hatte ich sie bereits zum ersten Mal gestickt, damals auf auf die Vorderseite meines grünen Ponchos. Da hatte ich sie schon für gut befunden.
Hihi, und weil die beiden Einzeltaschen so hübsch anzuschauen sind, hier noch die Seitenansicht. Deutlich ist in der Mitte der Verbindungsreißverschluss zu sehen. Daran werden zwei D-Ringe befestigt, die den Tragriemen, samt Karabinerverschlüsse halten.
Sowohl auf der Front- als auch auf der Rückseite lassen sich hübsche, senkrechten Linien aufsteppen, die ein schlichtes Erscheinungsbild aufwerten. Natürlich kann man die Frontseite, auch anders gestalten, ganz wie es beliebt. Wenn man sich die Tasche ansieht, kann man kaum glauben, dass sie nur aus einem Schnittteil genäht wird!! Cool oder!!
Bei diesem Taschenschnitt ist es aber auch möglich nur eine Einzeltasche zu nähen. Das ist dann DIE SOLO Variante. Fix gezaubert und vielseitig verwendbar. In beide Taschen passt wunderbar eine längere Geldbörse z.B. die Grete, das Handy und auch die Schlüssel hinein.
Dieses Modell nenne ich „Diva“ *lach*, denn der Aussenstoff glitzert was das Zeug hält!! Die silbernen Lederriemen hat mir Martina für das Probenähen zur Verfügung gestellt.
Größe der Solo Tasche:
22 cm x 18 cm x 4,5 cm (B x H x T)
An der Solo werden die Karabinerhaken beitseitig an einem umlaufenden Gurtband befestigt. Der goldene Reißverschluss springt förmlich ins Bild. Praktisch ist auch der Reißverschluss mit den zwei Schiebern. Hier habe ich messingfarbene Nieten als Eyecatcher verwendet. Die lassen sich mit dem Hammer ganz leicht einschlagen.
Ich habe mir die Solo für die Silvesterparty genäht, eine richtige Girly-Partytasche. Denn sogar das Futter hat goldene Akzente. Sooo schön ist der Stoff von Brigitte Heitland.
Aber das ist noch nicht alles, was Martinas neue Taschenschnitt zu bieten hat. Das Schnittmuster lässt sich nämlich beliebig anpassen. Vielleicht wünscht ihr euch eine breitere, höhere Tasche oder wohlmöglich eine viel größere als Laptoptasche? Das alles ist mit diesem Schnitt machbar. Ich mag solche Mehrfachvarianten und finde es sehr spannend was man daraus noch alles nähen kann. Ihr wisst ja, ich liebe Taschen selbst zu nähen!!
Besucht Martinas Machwerk Blog, dort zeigt sie weitere Designbeispiele. Auch bei den anderen Probenäherinnen könnt ihr vorbeischauen, und euch von ihren Ideen inspirieren lassen. Sie freuen sich ganz bestimmt auch über deinen Besuch. 🙂
Doris, Sabine, Eva und Nicole haben keine Seite, ihre Taschen könnt ihr euch aber bei Martina auf dem Machwerk Blog anschauen.
Ihr Lieben, schön das ihr vorbei gekommen seid. Bleibt ihr noch ein bisschen zum Plaudern? Bis später dann und ganz liebe Grüße von mir
Das Ebook ist seit heute im Machwerk-Shop erhältlich und dort gibt es auch das hochwertige Taschenmaterial wie Taschenleder, Reißverschlüsse, Metallteile, etc genau abgestimmt auf die einzelnen Taschen von Frau Machwerk.
Material Blaue Duett Tasche:
Aussenmaterial: blauer Taschenstoff aus dem Lieblingsladen
Innenfutter: Patchworkstoff Woodland Leaves von Makower UK
Verbindungsreißverschluss und Nieten aus meinem Stoffkeller
Tragegurt: Selbstgenähter Riemen aus dem blauen Taschenstoff
Material Silberne Solo Tasche:
Silberstoff: Veritable Tissu paillette (Rolle: 66 x 45 cm), gekauft auf der Nadelwelt 2018
Futterstoff: Patchworkstoff von Brigitte Heitland – Day in Paris, selbst gekauft
Die metallisierte Reißverschlüsse, Riemen, Einlagen und Buchschrauben stammen aus dem Machwerk Shop und wurden mir für das Probenähen zur Verfügung gestellt.
Heute habe ich Uta Hanson bei mir zu Gast und sie erzählt euch ein bisschen über UFOs und auch zu ihrer Liebe zu Patchwork. Ich wünsche euch ganz viel Spaß bei 12 ein-halb Minuten Uta Hanson. Und jetzt hat Uta das Wort…… 🙂
copyright: Uta Hanson
Mein Gastbeitrag kommt in Form eines Videos (vielleicht hätte er auch als Podcast funktioniert).
Spoiler:
Es hat wohl etwas mit meinen Gedanken über die Ressourcen, oder besser dem Nachhaltigkeitsgedanken (das Wort viel mir in der Aufnahme nicht ein) und dem kritischen Hinterfragen, bevor ich beginne: „Wird es gut werden?“, zu tuen.
Viel Spaß beim Zuhören.
Uta
Uta Hanson findest Du auf Instagram und Pinterest.
Hallo ihr Lieben heute berichte ich euch von meiner Woche und womit ich mich gerade beschäftige. Am Montag kam meine liebe Schwester aus dem hohen Norden zu Besuch. Sie war auf der Durchreise und wollte auch noch gern mit mir zusammen einen Rock nähen. Das hatten wir uns schon so lange vorgenommen. Dafür brachte sie drei Jerseystoffe mit, die sie auf mein Anraten vorher gewaschen hatte. Gut so, denn alle drei waren stark eingelaufen, einer sogar fast 30 cm! Da hat sie ganz schön gestaunt. Schon heftig wie unterschiedlich die Stoffqualitäten sind.
Für ihren ersten selbstgenähten Rock hatte sie sich einen Schnitt ausgesucht, den ich mal vor ein paar Jahren probegenäht hatte. Das ist der O‘ Summer von Berlinerie. Der ist für Nähgeübte in 2 Stunden ausgehbereit. Bei uns hat es natürlich ein bisschen länger gedauert *lach*, denn wir haben von ganz vorn angefangen und ich erklärte ihr jeden einzelnen Schritt. Zwischendurch mussten wir auch noch Pflaumenkuchen von der Nachbarin essen, hihi und dazu gab es natürlich auch noch ein Tässchen Tee. Und, lachen mussten wir auch viel.
Eigentlich haben wir die ganze Zeit gelacht, denn es sah so aus, als wäre der ausgesuchte Streifenjersey gar nicht geeignet für DEN ERSTEN ROCK.
Hach, der Viskosestrickstoff zog sich in alle Himmelsrichtungen und die Querstreifen waren nur schwer zu bändigen. Aber wir haben einfach weitergemacht, war ist ja der erste Rock zur Passformbestimmung. Als wir am frühen Abend fertig waren, konnten wir es gar nicht fassen. Der Rock passte wie angegossen und wir beide waren so froh über das schöne Ergebnis. Aber Tragefotos haben wir in dem ganzen Gewusel nicht gemacht, das erschien uns nicht wichtig.
Und wieder ein Bingo Punkt für das #HerbstHandarbeitsbingo abgearbeitet: gemeinsam Handarbeiten Yeah!!
Mittwoch war ein aufregender Tag. Erst hatte ich am Morgen mein erstes Video Meeting mit Uta Hanson, die im Oktober bei mir den Gastautoren Beitrag über UFOS abhält. Da könnt ihr gespannt sein, was sie sich überlegt hat. – Dann traf ich abends noch zum Mädelsabend mit Frau B., die ich schon soooo lange nicht mehr gesehen hatte. Und ganz spät am Abend erfuhr ich dann noch von dem Heidelberger Quilt Kollektiv Workshop, bei dem ich mich gleich anmeldete. Wow, das wird klasse.
Am Donnerstagnachmittag packte ich schon mal die Nähmaschine ein für den 3 tägigen Workshop „Siebdruck und Nähen mit Martina von Machwerk“. Was für ein Glück dort einen Platz bekommen zu haben. Ihr wisst gar nicht, wie lange ich mir schon gewünscht hatte, an solch einem Kurs teilzunehmen. Gestern startete der tolle Workshop im Jeromin Werkladen Mannheim und ich habe meine ersten Erfahrungen gesammelt. Um Stoffe für den Siebdruck vorzubereiten, müssen sie grundiert werden. Das war gestern unser Tageswerk und weil ein Stück Stoff ja ganz fix angepinselt ist, habe ich mich mit Sabines bunten Farbtöpfen gleich sehr produktiv ausgetobt *lach*. Dafür gab es vor Ort auch genug praktische Hilfsmittel: Pinsel, Spachtel und sogar Strukturwalzen, die Martina noch mitgebracht hatte. Das hat echt Spaß gemacht. Entstanden sind mehrere farbenfrohe Stoffe, die heute mit den Siebdruckschablonen bemustert werden. Hier zeige ich euch mal nur einen Futterstoff, den ich gelb grundiert habe. Der gefällt bestimmt auch Susanne aka Frau Nahtlust, die uns heute besuchen wird. Ich freue mich sehr darauf sie wiederzusehen. Der letzte Machwerk Taschennähkurs bei ihr ist ja auch schon wieder einige Monate her.
Hach, ich habe gerade auf die Uhr geschaut, ich muss mich fertig machen. Die Zeit, die Zeit *lach*. Ihr Lieben, jetzt gehe ich noch schnell bei Andreas Samstagsplausch vorbei und dann ab auf die Autobahn. Habt alle ein sehr schönes Wochenende und macht es euch fein.
Werbung! Das E-Book wurde mir zum Probenähen kostenfrei zur Verfügung gestellt! Im Blogpost befinden sich Links zu den Produktseiten von The Crafting Café. Das Probenähen diente dazu, einem Schnitt und der Anleitung der Größe entsprechend auszutesten und evtl. Fehler zu beseitigen. Eine weitere Bezahlung gibt es dafür nicht!
[spacer height=“20px“]
Hallo Ihr Lieben, heute darf ich euch meine Einschlagdecke für den Maxicosi Kindersitz zeigen. Die liebe Sonja von The Crafting Café hatte wieder zum Probenähen ausgerufen und ich habe für Herrn Q., der gerade 10 Monate alt ist die Hand gehoben.
[spacer height=“20px“]
[spacer height=“20px“]
Für die Auto-Babyschalen Einschlagdecke empfiehlt Sonja als geeignete Stoffe: Fleece oder Microfleece zum Beispiel auch aus einer alten Kuscheldecke, Flanell, Sweatshirtstoff oder auch Alpenfleece.
[spacer height=“20px“]
[spacer height=“20px“]
Meine Einschlagdecke habe ich aus einem grünen kuscheligen Sternenstoff-Fleece gezaubert, kombiniert mit einem farbenfrohen Bio-Jersey von Lillestoff. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen keine Fleecestoffe mehr zu vernähen, aber es sind hier noch ein paar Meter vorhanden und die werde ich für den Stoffabbau auch verbraucht. Denk immer daran was du als Stoff vernähst sollte umweltverträglich sein, denn #weniger Plastik ist mehr!! Anstatt Kunstfasterstoffe zu verwenden, gehen auch Woll- oder Walkstoffe aus Naturfasern. 😉 Als Stoffmenge benötigt man zwei Stoffstücke mit der Größe von je 1,00 m x 1,40 m.
[spacer height=“20px“]
Nun aber zurück zur Einschlagdecke, die wirklich kuschelig warmhält, gerade jetzt im Herbst. Das Schöne ist, die Einschlagdecke wird mit einem Gurtloch genäht, so dass man das Kind in der Babyschale festschnallen und es gleichzeitig es schön warm einpacken kann. Wer mag, kann sie an seinen eigene Babyschale anpassen, so ist jede Einschlagdecke ganz individuell angepasst auf den eigenen Auto-Kindersitz.
[spacer height=“20px“]
[spacer height=“20px“]
Mit der Kapuze ist das Baby auch beim Transport, z.B. von der Wohnung zum Auto gut gegen Zugluft geschützt. An den „Flügeln“ oder auch Seitenschals rechts und links können Klettverschlüsse angebracht werden, die verhindern, dass die Kleinen sich bloß strampeln.
[spacer height=“20px“]
Ich finde die Einschlagdecke ist eine gute Idee, Babys unterwegs vor Zugluft zu schützen. Natürlich reicht eine einfache Decke zum Abdecken der Beinchen auch, nur mit der Einschlagdecke kann man das Kind noch besser einwickeln. Und, es sieht auch noch niedlich aus, mit den putzigen Teddyohren auf der Mütze. 🙂
[spacer height=“20px“]
Das Ebook ist für Anfängerinnen und Anfänger ohne viel Mühe leicht nachzuarbeiten und die Anleitung ist leicht verständlich. Anhand der Bilder im Tutorial kann man die einzelnen Nähschritte gut nachvollziehen.
Auf meine Nähliste steht noch eine weitere Version für Baby Fräulein H und zwar mit einem abnehmbaren Fußsack. Wenn sie fertig ist, zeige ich sie euch natürlich gleich. Aber erst darf ich noch Herbstgardrobe nähen. Dann geht es hier weiter mit Babysachen und Co.
[spacer height=“20px“]
Also dann ihr Lieben, macht euch einen schönen Tag und plant immer auch ein bisschen Zeit nur für euch ein. Wir brauchen einfach dann und wann Zeit nur für uns!!
[spacer height=“20px“]
Ganz liebe Grüße aus dem verregneten Heidelberg
[spacer height=“20px“]
[spacer height=“20px“]
Stoff- und Nähzutaten:
Fleecestoff aus dem Stoffkeller
Bio-Jersey von Lillestoff
[spacer height=“20px“]
verlinkt bei: creadienstag, HoT , Dings vom Dienstag
Auch im September hatten Ingrid von Nähkäschtle und ich uns auf ein Thema für den Monatstausch geeinigt, mein Vorschlag war eine Popkorn-Tasche zu nähen. Das ist eine kleine Tasche. Im geschlossenem Zustand ist sie ganz flach, wenn sie aber gefüllt wird, poppen die seitlichen Falten auf. Dann sieht das Täschchen aus, wie eine Popkornpackung die gerade aus der Mikrowelle kommt. Spaßig, oder? Es gibt sie in drei verschiedenen Größen. Wir haben uns für das mittlere Format entschieden.
Hier zuerst Ingrids hübsches Popkorntäschchen…
Ich mag ja Äpfel sehr gerne, nicht nur zum Essen. Äpfel sind einfach lecker und so hat Ingrid sich das auch gedacht, vermute ich. Denn in ihrem Popkorntäschchen soll ein Apfel transportiert werden. Stimmts Ingrid?
Der apfelige Außenstoff strahlt so wunderschön, daran muss man sich einfach erfreuen. 🙂 Innen hat Ingrid ein hübsches, kleingemustertes Stöffchen vernäht, farblich passend zum Außenstoff.
Ziemlich niedlich finde ich auch die Webbänder an den Reißverschlussenden, mit Sahnehäubchen darauf. Es ist also ganz offensichtlich ein Snacktäschchen für unterwegs. Gefällt mir sehr gut Ingrid, Dankschön! 🙂
Passend zu ihrem Täschchen fand ich heute auf dem Feld pinkfarbene Dahlien, diese hier ist sooo schön und muss gezeigt werden.
Ist doch fast Ton in Ton, oder? 😉
Für mein Popkorntäschchen habe ich Baumwollstoff in einer Popeline Qualität vernäht. Da es so geregnet hatte die letzten Tage, fiel mir dieser Raindrops Stoff gleich in die Hände. Farblich passte auch gut der rote Reißverschluss dazu und auch die orangefarbenen Abschlusskanten. Eine Farbexplosion ohne gleichen *hihihi*. 😉
Als Innenstoff habe ich zur Aufmunterung einen sonnen-gelben Baumwollstoff mit kleinen Punkten gewählt, damit nach dem „Regenschauer“ gleich wieder die Sonne aufgeht *lach*.
Hach, dieser Swap war wieder sehr spaßig. Denn auch mit kleinen Sachen kann man lieben Menschen eine Herzensfreude bescheren. Ich habe mich riesig über dieses Swap gefreut und kann kaum den Tauschmonat Oktober abwarten. 😉 Wenn ihr Lust habt, schaut jetzt noch kurz bei Ingrid vorbei, um bei ihr über den September Swap zu lesen.
Juhu, wieder etwas abgehakt beim HerbstHandarbeitsbingo, und zwar „für einen lieben Menschen“. 😉
Ihr Lieben, genießt den schönen Sonntag und macht es euch fein!
Hier eine Sammlung meiner monatlichen Posts „Let’s swap!, dem Jahrestausch mit Ingrid:
Ich muss gestehen, von Astrid und Silvias Blogtour #WENIGERPLASTIKISTMEHR habe ich mich sehr angesprochen gefühlt. Ich dachte, hey cool da gibt es eine Möglichkeit aktiv etwas zu bewegen. Nachhaltigkeit liegt im Trend. Aber nicht alle laufen mit offenen Augen durch die Welt und sind bereit im Alltag umzudenken. Sie kaufen weiterhin Nahrungsmittel und Kosmetik in Plastikverpackungen ein und kümmern sich nicht um die Umwelt. Dabei ist es gar nicht so schwierig nach Alternativen zu suchen.
Jeder kann etwas tun, auch wenn es vielleicht in Bezug auf DIE GANZE WELT, fast unmöglich erscheint, etwas zu verändern. Man darf den Kopf nicht in den Sand stecken und glauben: Das betrifft mich nicht, ich allein kann nichts bewegen!
Ich weiß, dass jeder einzelne etwas bewirken kann. Aus vielen Einzelnen entsteht eine Gemeinschaft, eine Lobby für ein besseres Leben mit weniger Plastik.
Wir alle haben eine Verantwortung unserer Umwelt gegenüber und wer noch nicht damit angefangen hat, sich dafür zu interessieren, … jetzt ist der richtige Moment dafür!! Es gibt wirklich viele Möglichkeiten sich zu informieren.
Im letzten Sommer fand ich in einer Bremer Buchhandlung zwei informative Bücher. Diese habe ich mir privat gekauft und erwähne sie jetzt nur, weil sie wirklich viele gute Ideen für den Alltag in sich tragen.
Es gibt gute Ansätze für den Alltag, wie wir umweltbewusst leben können. Wer sich beim täglichen Einkauf darüber Gedanken macht Plastik einzusparen, entdeckt vermehrt Stoff- und Gemüsebeutel anstatt Plastiktüten in der Gemüseabteilung. Für den Café außer Haus gibt es seit Mitte letzten Jahres das Pfandsystem „Recup Kaffeebecker To Go“. Darüber schrieb auch schon Sybille ganz ausführlich und die „unverpackt Läden“ in der Stadt werden gut besucht. Und, dass alles, um Plastikverpackungen zu vermeiden, gut so!
Was mich wirklich enttäuscht ist, wenn ich z.B. auf Gartenpartys darauf hinweise, Plastikbesteck und Einmalgeschirr zu sammeln und wieder zu verwenden. Die Reaktion: Ich werde belächelt! Dann sehe ich, wie alles einfach weggeworfen wird, gerade so!! Rein in den Müllsack, Augen zu und hopp! Was habe ich mir schon den Mund fusselig geredet und trotzdem wurde das (gute) Einmal-Geschirr einfach weggeworfen!! So viele denken nicht weiter, wollen einfach nichts ändern in ihrer ganz persönlichen Komfortzone!
Warum nicht diesen kleinen Schritt in eine andere Richtung wagen? Ist es nicht schick genug Müll zu vermeiden? Da kann ich nur verständnislos den Kopf schütteln. Hey, Sachen wiederzuverwenden spart doch nicht nur Plastik sondern auch Geld! Denkt doch mal darüber nach!!Noch besser ist es natürlich kein Einmalbesteck zu kaufen. Es gibt günstige Metallbestecke, die den gleichen Zweck erfüllen. Oder man leiht sich Bestecke und Porzellanteller für eine Feier aus. Das wäre doch auch eine gute Möglichkeit, um den Plastikberg zu reduzieren.
Doch, was können WIR aktiv dazu beitragen, um Ressourcen einzusparen…
Ihr wisst ja schon, Gemüse kauft man regional auf dem Markt ein und Fleisch beim Metzger seines Vertrauens. Viele kaufen auch Getränke in Glasflaschen, was sowieso gesünder ist. Aufschnitt und Käse wird in mitgebrachten Dosen nach Hause transportiert. Manche Nahrungsmittel lassen sich auch gut Zuhause herstellen so wie z.B. Joghurt oder Frischkäse (wie Caro es uns zeigt). Doch im Alltag begegnen uns mehr Plastikarten, als uns bewusst ist.
Wer kennt sich aus mit Mikroplastik? Hand hoch!
Kürzlich las ich, dass in Deutschland pro Jahr ca. 500 Tonnen Mikroplastikteilchen für Kosmetikartikel verwendet werden. Wozu soll das bitte gut sein? (Quelle: Umweltbundesamt). Ich habe in den letzten Wochen viel darüber gelesen und bin schockiert. Da wird man doch echt angeschmiert als Verbraucher. Besonders weil das Wort „Mirkoplastik“ definitiv nicht bei den Inhaltsstoffen aufgeführt wird. Da muss man schon genau recherchieren, wie die chemischen Bezeichnungen für Mikroplastik lauten, um nicht ahnungslos in die Falle zu tappen.
Doch was ist Mikroplastik überhaupt und wie gelangt es in die Umwelt?
Plastikpartikel die kleiner als 5 Millimeter sind, werden als Mikroplastik bezeichnet. Sie finden gezielt in Kosmetika Anwendungen, um z.B. als Bindemittel, Füllstoff oder Filmbildner eingesetzt zu werden. Andere Mikroplastikteilchen gelangen indirekt in die Umwelt. Diese kommen durch Abrieb von Plastikteilen in die Umwelt. Wenn Plastik z.B. im Meer schwimmt, wird es durch die UV-Strahlung der Sonne und dem Wellengang brüchig. Knack, kaputt!! Es zerbröselt und eins, zwei drei ist es entzwei. Aber auch in unserer Kleidung sind Kunstfasern enthalten oder z.B. bei Fleecejacken besteht der Anteil zu 100% aus Kunstfasern, die nicht einmal fest im Gewebe stecken. Bei jedem Waschgang verlieren die Fasern Mikropartikel, die in die Kanalisation gehen. Grauenhaft!!
In welchen Kosmetikprodukten können Mikroplastikpartikel enthalten ein?
Nun, so wie es aussieht fast überall. In vielen Produkten wurden Mikroplastikteile nachgewiesen: Lippenstiften, Cremes, Sonnencremes, Make-up, Peelings, Bodylotion, Shampoo und Haarspülungen, Haushaltsreinigern, Putzmittel und so weiter.
Als ich noch Teenager war, hatten Peelings feste Bestandteile z.B. aus Pfirsichkernen. Heute sind es kostengünstige Mikroplastikteilchen. Aber muss Frau das kaufen? Stattdessen rührt man sich Zuhause eine kleine Menge Olivenöl mit Zucker an. Das ist eine kostengünstige Alternative und die Zutaten findet man in der Küche.
Welche Mikroplastikbezeichnungen sind üblich in Kosmetika?
Ich habe ein bisschen recherchiert. Beim BUND gibt es einen Einkaufsratgeber (aktualisiert im Juni 2019), der viele Fragen in Bezug auf Mikroplastik beantwortet. Greenpeace hat eine Mikroplastik Checkliste veröffentlicht. Mit der Codecheck App fürs Smartphone lassen sich Produkte scannen und geben Aufschluss auf die Inhaltsstoffe. Bei NABU werden u.a. Coastal Cleanup Days angeboten und bestimmt werden auch in deiner Stadt Umweltprojekte zur Unterstützung gesucht. Informiere dich über die Umweltprojekte auch in deiner Umgebung.
Und, wie steht es um unseren Müll?
Mich hat Anfang Juni die Nachricht wachgerüttelt, dass nur ca. 16 Prozent des gesamten Mülls unserer Haushalte wiederverwertet werden!! Das ist doch echt der blanke Hohn. Da lohnt sich doch die ganze Mülltrennerei gar nicht!!
Überall sammeln wir den Müll, trennen brav und haben ein scheinbar gutes Gefühl beim Einsortieren in die Gelbe, Graue und Blaue Wertstofftonne. Und am Ende wird doch wieder alles zusammengekippt, verschifft oder verbrannt!! Kein Wunder, dass so viele den Kopf in den Sand stecken.
Mit dem Sammeln kommen wir so nicht weiter, also müssen andere Wege eingeschlagen werden! Den Müll vermeiden ist die bessere Alternative. Jedes Stück Kunststoff, dass wir uns nicht aneignen, ist ein Stück weniger bei der Müllentsorgung!!
Allein im täglichen Leben gibt es so viele Plastikverpackungen, viele davon lassen sich vermeiden. Damit meine ich nicht nur die unnötigen eingefolten* Obst- und Gemüseartikel im Supermarkt. Nein, auch die Plastikverpackungen in den eigenen vier Wänden sind einzudämmen. Gerade in der Küche und im Badezimmer besteht großer Handlungsbedarf. Habt ihr euch schon einmal gefragt, wie viele Shampoo- und Duschgelflaschen ihr schon in eurem Leben weggeworfen habt? Allein beim Schreiben dieses Satzes bekomme ich eine GÄNSEHAUT. [ *eingefolt = in Folie eingepackt (Mannheimer Dialekt) ]
Wer auf sich achtet, benutzt natürlich Pflegeartikel für das ganz private Wohlfühlprogramm in den eigenen vier Wänden. Dazu gehören die allgemeinen Drogerieartikel des täglichen Lebens. Die feinen Haare sanft waschen, nach dem Duschen gibt es eine pflegende Bodylotion. Sonnenbaden wird erst entspannend mit einer Lichtschutzfaktor XYZ Sonnenmilch. Vielleicht noch einen Nagellack für den festlichen Abend? Ach ja, dann braucht man auch noch Nagellackentferner und Wattepats. Ohne Tagescreme verlassen wir nie das Haus und die Handcreme nach dem Abwaschen darf auch nicht fehlen. Wie gut es uns doch geht!! Für alles sind wir gewappnet. – Hier sind allein acht Pflegeprodukte aufgeführt, mit acht Verpackungen. Braucht man die wirklich?? Ich möchte mir gar nicht vorstellen wie hoch der Plastikverpackungsberg ist, den ich allein in meinem bisherigen Leben fabriziert habe. Wir können jeder für uns „S T O P“ sagen. Ganz leise, aber auch ganz laut, damit alle es hören!!
Wir kennen es schon gar nicht mehr anders: Shampoo, Haarspülungen und Seife im Spender sind flüssig.
Brauchen wir all diese Plastikverpackungen??? Ehrlich gesagt NEIN, es geht auch anders. Kürzlich fand ich in bei uns im Biomarkt ein Shampoo-Seifenstück im Pappkarton. Als ich den Preis sah, musste ich erstmal mit den Augen rollen, aber gekauft habe ich es dann trotzdem. Das sind 5 Euro für die Umwelt sagte ich mir. Einfach mal ausprobieren wollte ich es. Normale Handseife macht ja die Haare stumpf, dass weiß ich noch aus Kindertagen doch richtige Shampoo-Seife ist anders. Nun bin ich überzeugte Shampoo-Seifenstück Benutzerin *lach*. So schnell kann das gehen mit der Umstellung. Und, es freut mich, dass ich diesen Schritt gewagt habe. 😉 Bestimmt gibt es weitere Alternativprodukte auf die wir so easy umsteigen können. Und sicherlich wird dieses Shampoo Seifenstück günstiger werden, wenn sich mehrere Leute dafür entscheiden auf unnötiges Plastik zu verzichten. Letztendlich kaufen wir doch die Verpackung mit und werfen sie dann einfach weg.
Schade, eigentlich dachte ich ja früher das Bioplastik, z.B. aus Maisstärke eine Alternative zu normalen Plastiktüten ist.
Jetzt habe ich aber gelesen, dass Bioplastik Mülltüten aus dem Biomüll aussortiert werden, weil die Leute sie nicht von den richtigen Plastikmülltüten unterscheiden können. Wie unsinnig ist das denn???? Es muss doch möglich sein diese Bioplastik Mülltüten farblich anders zu gestalten, damit sie auch als Bioplastik erkannt werden. Ich finde alle Mülltüten sollten aus Bioplastik sein. Dann gibt es auch keine Verwechselungen mehr. Oder sie seht ihr das?
Vielleicht sollten wir auch häufiger zu unseren Nachbarländern herüberschauen. Bei unserem letzten Frankreichurlaub haben wir den Hausmüll in der Sammelstelle abgegeben. Da gab es nur eine Restmülltonne am Ferienhaus. Bei jedem Wegbringen der diversen Wertstoffe (Plastik, Papier und Glas) wurde uns mehr und mehr bewusst, wieviel unnötigen Müll wir tatsächlich „sammelten“. Zuhause stecken wir unseren Hausmüll ja mittlerweile gedankenlos in die Wertstofftonne. Wer aber täglich seinen Müll wegbringen, also selbst wegtragen muss, denkt noch ein bisschen mehr darüber nach, ob DAS alles so richtig ist!! Auch werden in diesem Fall, die einzelnen Mülltonnen vor dem Haus reduziert. Die sind ja auch aus Plastik hergestellt.
Um Papier einzusparen, habe ich mir kürzlich einen E-Book-Reader zugelegt. Ich bin echt begeistert. Bei uns im Ort gibt es eine Stadtbücherei. Dort kann man sich auch E-Books ausleihen, bis zu 21 Tage. Das reicht zum Schmökern allemal. Momentan habe ich 15 E-Books ausgeliehen. Nicht nur Themen über Plastikvermeidung und digitale Fotografie finde ich gerade interessant, auch Ratgeber, Romane. Super praktisch sind auch die Leseproben diverser Online Buchgeschäfte zum Downloaden.
Früher musste ich ein Buch immer besitzen, das gab mir ein herrliches Gefühl. Aber als dann das Bücherregal aus den Nähten platzte, stellte ich fest das die meisten Bücher nur 1x gelesen wurden, schade eigentlich! Bücher sind für alle da und es macht nichts, wenn andere darin gelesen haben. Die Geschichten, bzw. die Worte werden ja nicht weggelesen *hihi*, das wäre ja was!!
Wie kann man sein Bewusstsein für mehr Nachhaltigkeit verbessern?
Schreibe für dich eine Liste für den wöchentlichen Einkauf. Was kaufst du wo, und wie lässt sich Plastik beim Einkaufen vermeiden. Denk auch mal daran das Auto stehen zu lassen? Vielleicht gibt es einen kleinen Anhänger für dein Fahrrad? Wir hatten so ein praktisches Teil in Göttingen, das war sehr cool.
Welche einfachen Tipps kann ich an euch weitergeben….
Nun, ich habe mir angewöhnt immer eine gebrauchte Tüte in der Handtasche mitzunehmen, für unterwegs versteht sich. Beim Spaziergang sammle ich darin Müll ein. Das klappt super und macht auch noch Spaß.
Im Urlaub, am Strand habe ich auch schon Altglas, also Glasscherben und nicht nur Muscheln und schöne Steine gesammelt. Das hat richtig Spaß gemacht. Und ich war mir auch nicht zu schade im weißen Sandstrand nach Kippen, Kronenkorken und Eislöffel zu fischen. Sich gelegentlich zu Bücken für eine saubere Umwelt, hey das hat noch niemandem geschadet. Das hält sogar noch fit. Müssen wir nicht auch ein gutes Beispiel für andere sein? Wenn wir lernen umzudenken, kann nachher niemand mehr sagen:
WAS KANN ICH ALLEIN SCHON AUSRICHTEN?
Hey, gemeinsam sind wir stark!! – Jeder kann etwas tun!!
Ich nutze nun schon eine ganze Weile Stofftaschen für den Wochenmarkt. Eine Tasche für das Brot (Brot-Papiertüte gespart), eine Gemüsetasche, eine allgemeine Tasche und eine für das Obst. 😉 Ausserdem habe ich wieder damit begonnen, meine Stoffvorräte zu entrümpeln. Stoffe, die ich nicht mehr verwenden möchte, aus welchem Grund auch immer, werden jetzt für den Wochenmarkt vernäht. Stoffbeutel kann jeder gut gebrauchen und deshalb verteile ich sie auch z.B. beim Gemüsehändler, zum Verschenken. Aber davon erzähle ich euch ein anderes Mal.
Hier noch ein paar Denkanstöße zum Thema #wenigerplastikistmehr :
Waschmittel aus Rosskastanien, auf Weichspüler ganz verzichten
Natürlicher Dünger im Hausgarten: Kaffeesatz und Bananenschalen (https://gartenwonne.com/2019/06/natuerlich-duengen/)
selbstgenähte Abschminkpats aus Frottee (Handtuch-Recycling)
Anstatt Feuchte Tücher für unterwegs, tut es auch der gute alte Waschlappen im Beutel, den die Mama beim Ausflug in der Tasche hat.
DIY Putzmittel selbst herstellen, es gibt viele Rezepte und auch gute Bücher mit Tipps. Z.B. → https://www.augensternswelt.de/clean-einfache-tipps-und-techniken-fuer-ihr-sauberes-zuhause-gastautoren-buchvorstellung-mit-verlosung-2-2/
Kernseife verwenden, manche sind sogar frei von Palmölen und enthalten keine synthetischen Inhaltsstoffe wie Konservierungsstoffe, Silikone, Parabene und Tenside.
Auf der Waschbär Webseite habe ich interessante Tipps für ein plastikfreies Bad gefunden. Schaut mal bei Waschbär.de → plastikfrei im Bad/Tipps Plastikfasten.
Bahnfahren anstatt Fliegen und auf das Auto verzichten (wenn möglich), Fahrradfahren ist gesund!
Am 09. September 2019 ging das neue staatliche globale Textilsiegel „Der grüne Knopf“ durch die Medien. Ein guter Schritt um auch Unternehmen, die Textilien herstellen zum Umdenken zu bewegen. Es kennzeichnet sozial und ökologisch nachhaltig hergestellte Textilien, die von verantwortungsvoll handelnden Unternehmen in Verkehr gebracht werden. (Quelle: bmz.de)
Also dann stürzt euch ins Abenteuer der Plastikvermeidung, es gibt viel zu tun.
Und vergesst nicht, gemeinsam sind wir stark und wir KÖNNEN etwas bewegen, jeder für sich oder alle zusammen.
Ihr Lieben, Dankeschön dass ihr bis zum Schluss durchgehalten habt. Ich freue mich über jeden Denkanstoß zu diesem Thema, tobt euch aus!!
Macht es gut und genießt das Wochenende, ich besucht morgen noch Andreas Samstagsplausch.
Liebste Grüße
Ein paar Blogbeiträge zum Thema Nachhaltigkeit hatte ich ja bereits schon veröffentlicht:
Mit diesem Beitrag reihe ich mich in die Blogtour „Weniger Plastik ist mehr“ von Leckere Kekse Blog ein. Seit dem 4. Juli bis zum 15. September 2019 werden Blogposts zum Thema #WENIGERPLASTIKISTMEHR bei Silvia gesammelt. Schaut doch vorbei bei den einzelnen Bloggern und helft selbst Ideen zur Nachhaltigkeit und für den Schutz der Umwelt auf den Weg zu bringen!!
Hier die bereits erschienen Beiträge aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Blogtour Weniger Plastik ist mehr:
Werbung* – Ich bin total überwältigt. Die Resonanz auf Angelikas Buchvorstellung “Clean – Einfache Tipps und Techniken für Ihr sauberes Zuhause” war einfach gradiosl!!! Über 30 Teilnehmer tummelten sich im Lostopf und es freut mich wirklich, dass euch dieser Ratgeber so gut gefällt. Da habe ich bei der Auswahl dieser Buchvorstellung wohl genau euren Nerv getroffen *lol*, von wegen Saubermachen macht keinen Spaß!!
Lieben Dank für all die herzlichen Worte und das Lob zu meinem Blog. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Schön ist es auch, dass sich einige Besucher für ein Blogabo erwärmen konnten. Da sage ich nur: „Seid ganz herzlich willkommen ihr Lieben!!“ Ich freue mich wahnsinnig über jeden einzelnen, neuen Newsletter Abonnenten und Blog Follower!! Ihr glaubt gar nicht, wie sehr mich das happy macht. Hach, ihr seid einfach wunderbar!
Nun aber zu den Gewinnern, der Zufallsgenerator hat ausgelost.
Lydia J. – Auch dir gratuliere ich ganz herzlich, liebe Lydia!
Nanusch – Gratulation zum Buchgewinn, liebe Christiane!
Wolfgang Nießen – Meine besten Glückwünsche auch für dich Wolfgang!
Ich freue mich mit euch und bin sehr gespannt darauf wie euch das Buch gefällt!! Und, ein liebes Dankeschön an alle, dass ihr mitgemacht habt. Es hat mir große Freude bereitet euch dieses schöne Buch zu präsentieren. Ich setze mich nun an die Nähmaschine, denn die Herbstzeit ruft und hier liegen gerade 2-3 Projekte auf dem Tisch. Als dann…
Ihr Lieben, macht euch einen schönen Tag und lasst es euch gutgehen!
*Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit dem mvg Verlag. Das Buch und die Verlosungsexemplare: Clean – Einfache Tipps und Techniken für Ihr sauberes Zuhause wurde mir vom Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt. In diesem Blogpost befinden sich Links zu den Produktseiten des mvg Verlags.
Buchstäblich Bunt im September: Wind, Wetter, Wellen und mehr…
Hallo, und schön das ihr da seid!
Auch im August habe Ingrid und ich wieder getauscht. Zu meiner Freude hatte Ingrid von Nähkäschtle Urlaubskarten vorgeschlagen, ob nun genäht, gemalt oder gestickt – vollkommen egal. Wir haben uns diesmal aber richtig Zeit für dieses Monatsprojekt gelassen, es sind ja noch Sommerferien im Süden des Landes, yeah!!
Zuerst zeige ich euch Ingrids maritime Karte.
Letzte Woche erreichte mich Ingrids schöne ‚Segelschiff Urlaubskarte‘. Beim Anblick erinnerte ich mich gleich sofort an ihre Erzählungen vom letzten Segeltörn, mit dem Unwetter. So stark hatte der Wind gepustet, dass sie nicht in den Hafen einfahren konnten. Himmel, das war wirklich abenteuerlich! Gut, dass nichts passiert ist!!
Let’s swap!! Urlaubskarte im August
Auf ihrer Karte ist natürlich davon nichts zu sehen, hihi. Bei ihr ist das Meer ganz ruhig und das Wasser türkisfarben. Ich weiß warum ihre Karte so schön ist, weil sie das Meer, den Himmel und all die bunten Segel mitgeschickt hat. Ich rieche das Meer förmlich. Hach, wie ich mich gefreut habe. So eine wunderschöne Stoffkarte. Sie strahlt pure Lebenslust aus und auch die Liebe zum Meer, toll. Und der Leuchtturm hat auch etwas zu bedeuten. Ja ja, denn im letzten Jahr haben wir uns ja zum ersten Mal in Heidelberg beim Machwerk Kurs persönlich getroffen. Da, als ich das Jonidress nähte. Und stellt euch mal vor was für ein Muster auf diesem Jerseystoff ist? Geht mal nachschauen. …. Hihi tatsächlich, genau dieser Leuchtturm ist darauf. Also echt Ingrid, wie kriegst du das immer wieder hin mit unseren Verbindungen. Super klasse, da muss ich echt schmunzeln.
Auf der Rückseite der Karte geht es gerade mal so weiter mit all den schönen, bunten Segeln. Einfach wunderschön, ich spüre schon beim Anblick den Wind im Gesicht und auch die Freude beim Betrachten der farbenfrohen Segelschiffe.
Ich bin ja fast mit Segelschiffen großgeworden. Mein Bruder war Segellehrer und oft habe ich mit ihm zusammen eine Segeltour auf dem Bad Zwischenahner Meer gemacht. Einmal haben wir zusammen ein Segelboot auf die Insel Helgoland überführt. Hihi, da bin ich dann auch zum ersten Mal richtig seekrank geworden. Das hat ja sowas von geschaukelt *lach*.
Am Strand…
Das Meer ist so schön, mit dem Wellenschlag, dem Möwengeschrei und bei starkem Wind. Manche nennen es Reizklima, ich nenne es Wohlgefühl.
Wir hatten so einen herrlichen Sommer, den blauen Himmel möchte man doch am liebsten immer sehen. Auch wir haben unsere Ferien am Meer verbracht, auf unserer Lieblingsinsel Wangerooge.
Für meine Urlaubskarte…
habe ich natürlich auch ein maritimes Motiv ausgewählt.
Ich wollte etwas mit Patchwork/Quilten, der See, dem Strand, dem Himmel und den Seevögeln zaubern. Erst saß ich im Strandkorb und wollte ein Strandbild mit Strandkorb mit der Hand auf Leinenstoff sticken. Doch bald stieß ich an meine Grenzen. Denn der Himmel verändert ist immerzu und ein Strandkorb erzählt nicht von meiner Meerliebe, die ich im Urlaub wiederauffrischen konnte.
Also änderte ich meinen Plan alles mit der Hand zu sticken. Dann erinnerte ich mich an ein wunderschönes Landscape Bild, dass ich mal irgendwo gesehen hatte. Sowas wollte ich mal ausprobieren.
Und so suchte ich mir unterschiedliche Patchworkstoffe, die zum Strand und auch zum Himmel passten. Auf diese bügelte ich zuerst (auf der Rückseite) Haftvlies und schnitt sie bildartig zu. Dann bügelte ich sie der Reihe nach auf ein Stück Stickvlies. Die schmalen Streifen überlappten sich teilweise, um den Hintergrundstoff zu überdecken. Dann wurde gequiltet. Passendes Garn in allen Nuancen fand ich in der Stickgarnbox der Stickmaschine. Einfach perfekt waren die Stoff- und Garnkombinationen.
Aber nur das Meer, den Strand und den Himmel zu nähen,
stimmte mich ein bisschen traurig. So trostlos sah es aus.
Nee, da fehlte noch was. Ein Eyecatcher musste her *lach*. Da habe ich mir einen Rotschenkel (Tringa totanus) ausgesucht und ihn mit Nadel und Faden auf mein erstes Landscape Bild gestickt. Natürlich mit der Hand und nicht mit der Stickmaschine, so wie sonst immer!! Selbst ist die Frau!!
Mein Sohnemann meinte, als ich fertig war: „Mama willst du ehrliche Kritik? Erstens der Schnabel und der Schwanz sind zu kurz und die Beine zu dick!! Und die Füße sehen aus als würde der Vogel gleich umkippen!“ Hihi, Kindermund tut Wahrheit kund!! Ich habe die Schwachstellen natürlich neu angepasst. Aber die Beine, nee, ie musste ich leider so lassen. Was sagte er noch? „Dinofüße *hahaha*“ Ich trage es mit Fassung!!
Meine Tochter meinte zum Schluss: „Mama, der Vogel ist total süß.“ Ach, wie lieb. 🙂
Am Ende trennte ich schweren Herzens die linke Seite der Landschaft ab, damit daraus eine richtige Grußkarte, mit den Maßen von ca. 15,0 x 10,5 cm entsteht. Natürlich hätte ich auch so eine Klappkarte „basteln“ können, so wie Ingrid. Aber auf die Idee bin ich einfach nicht gekommen. Das war ein tolles Monatsthema, voll und ganz nach meinem Geschmack!
Hier noch ein letztes Foto kurz nach dem Sonnenuntergang. Was für ein Abendlicht!!
Jetzt gehe ich mal rüber zu Ingrid, also Frau Nähkäschtle, um zu schauen was sie über unseren Swap geschrieben hat. Kommt ihr mit? Morgen schaue ich auch noch bei Andreas Samstagsplausch vorbei.
Nachtrag: (Tipp von Andrea = die Nähbegeisterte/ in den Kommentaren): Da Maika diesen Monat den Buchstaben „W“ präsentiert, verlinke ich auch bei Buchstäblich bunt…. W = wie Wasser + Wellen + Wind. Herzlichen Dank liebe Andrea 🙂 .
Ihr Lieben, schön das ihr mich besucht habt, ich freue mich sehr darüber.
Habt einen wunderschönen Tag.
Liebe Grüße
Annette
Hier sammele ich meine monatlichen Posts „Let’s swap!, dem Jahrestausch mit Ingrid:
Und wer viele Quilts näht, hat viele kleine Stoffreste: SCRAPS!!
Diese sind so hübsch und bunt, dass man sie am liebsten streicheln möchte. Schon ihr Anblick macht gute Laune. Also werden sie sorgfältig aufgehoben und gut verwahrt.
Im Laufe der Zeit kommen immer mehr kleine Schachteln und Tütchen gefüllt mit den hübschen Dingern dazu. Sie vermehren sich scheinbar mühelos und von ganz allein und man findet sie irgendwann überall im Nähzimmer. Sie verstopfen Regale und Schubladen und irgendwann leider auch unseren kreativen Flow.
Spätestens dann ist es an der Zeit, sich ein paar Gedanken über ein Scrap-Management zu machen. Und zwar über eines, das gut zu euch und euren Bedürfnissen passt und das für euch funktioniert.
Kissen „Scrappy Love“ nach einer Anleitung aus der Patchwork und Nähen Spezial Kissen.
Als Annette Gastautoren für ihren Blog gesucht hat, dachte ich mir, dass dies eine gute Gelegenheit wäre, um mal ausführlich darüber zu berichten, wie das mit mir und meinen Scraps so läuft. Vielleicht findet ihr dabei ein paar frische Ideen oder Denkanstöße. Danke für diese Möglichkeit, liebe Annette.
Die Anfänge
Mein Name ist Kirstin und ich bin schon eine Weile als Augusthimmel online unterwegs. Früher auf meinem Blog und seit einiger Zeit auf Instagram. Dort geht es mittlerweile fast ausschließlich ums Nähen, um Patchwork und Quilten. Dabei mag ich es besonders, wenn es richtig scrappy wird.
Ich habe im Laufe der Zeit eine echte Obsession für Scraps entwickelt. Ich liebe sie wirklich! Es ist oft eine kreative Herausforderung, daraus etwas zu nähen. Es gibt mir einfach ein gutes Gefühl, auch kleinste Reste zu verarbeiten und nicht in den Müll zu werfen.
Das bin ich in einem Stoffgeschäft in London. Vor mir ein großer Berg von kleinen Stücken Liberty`s Stoffe.
Den Grundstock meiner Sammlung legte ein 8 kg schweres Restepaket, das ich vor Jahren über das Forum der Hobbyschneiderinnen gekauft hatte. Das waren unglaubliche Mengen an Stoff! Ich hatte noch nie zuvor so viele Baumwollstoffe auf einem Haufen gehabt! Im Laufe der Zeit kamen immer mal wieder neue Pakete über Ebay oder Dawanda dazu. Außerdem ich habe immer ganz laut „Hier!!“ gerufen, wenn jemand Stoffreste abzugeben hatte. Und irgendwann – siehe oben – wurde die Menge meiner Stoffreste zu einem Problem.
Eine Lösung musste her!
Das Internet ist ja rappelvoll mit Ideen, diese kleinen Stoffschätzchen zu sortieren. Und die Fotos dazu! Hach!! Nur allzu gerne lässt man sich da inspirieren.
Ich habe im Laufe der Zeit einiges ausprobiert und musste immer wieder feststellen, dass es noch nicht die richtige Lösung für mich war. Aber nur weil es für mich nicht passte, heißt das nicht, dass es keine gute Idee für euren Stoffvorrat wäre. Deshalb habe ich mal eine Aufstellung gemacht:
Aufbewahrung in großen Gläsern
Wenn euer Vorrat an Scraps noch übersichtlich ist, könntet ihr sie in Gläsern aufbewahren. Ein Foto mit Stoffresten in großen antiken Weckgläsern – am besten in Regenbogenfarben sortiert – bringt Euch auf Instagram sicherlich gaaaanz viele Herzchen. Und es sieht ja auch schön aus! Als Dekoration daher absolut empfehlenswert.
Aber um damit zu arbeiten, waren mir solche Gläser zu unhandlich, zu schwer. Die Öffnung war zu klein, um darin zu wühlen. Ich musste immer den gesamten Inhalt ausschütten und wieder einräumen.
Stoffreste auf Standardmaße vorschneiden
Das ist definitiv ein guter Tipp, für alle, die gern und oft z. B. mit 5″ oder 2,5″ Quadraten oder Streifen nähen. Es gibt unzählige Vorlagen für Projekte, die zu diesen Maßen passen. Da kann man eigentlich nichts falsch machen. Dank ihrer Einheitsgröße kann man sie gut verstauen und man spart Zeit beim Zuschneiden, sobald ein neues Quiltprojekt ansteht.
Ich habe das für mich probiert. Ein großer Haufen 5″ Quadrate liegt seitdem bei mir herum. Oftmals waren diese Quadrate zu klein für meine Projekte. Hätte ich sie doch lieber größer gelassen! Manchmal waren sie zu groß. Das heißt doppelte Arbeit, weil ich noch einmal nachschneiden musste.
Transparente Boxen
Transparente Boxen im Regal, mit Deckel und stapelbar sind eine gute, saubere Lösung. Jede Farbe bekommt eine eigene Box und man sieht auf einen Blick, was man hat. Perfekt für alle, die gern den Überblick behalten und genug Platz im Regal haben.
Bei mir war die Box für Rosa/Pink allerdings immer zu voll und quoll über. Grau/Schwarz hingegen war halb leer. Außerdem ist mein Regal nicht besonders groß, so dass ich die Boxen hintereinander stapeln musste.
Alles auf einen Blick?! Fehlanzeige. Immer wieder Deckel auf und zu machen, hat mich irgendwann genervt.
Genähte Aufbewahrungsboxen in verschiedenen Farben
Das ist definitiv die Luxuslösung zur Aufbewahrung und etwas für Ästheten mit viel Platz im Regal. Ich schmelze dahin, wenn ich ein Regal mit diesen Boxen sehe!
Aber leider, leider habe ich nicht genug Platz dafür und das Problem, dass einige Boxen überquellen und andere halb leer sind, hätte ich weiterhin.
Brauche ich überhaupt ein Scrap-Management?
Ich hätte an dieser Stellen einfach alles genervt in eine Kiste schmeißen und auf dem Dachboden versauern lassen können.
Der Gedanke war da. Hab‘ ich dann aber doch nicht ;-)! Natürlich nicht!! Es gab einfach viel zu viele bunte Gründe dagegen ;-).
Aber vielleicht macht es für euch Sinn, erstmal zu überlegen, ob sich Mühe und Aufwand der Aufbewahrung lohnen?
Zwei Fragen könnten dabei helfen:
Habe ich überhaupt Verwendung für Scraps?
Diese Frage scheint fast zu banal zu sein, oder? Aber Tatsache ist: nur weil ich bergeweise Scraps habe, heißt das nicht, dass ich sie auch tatsächlich verwenden werde. Geht mal in Gedanken die Liste eurer genähten Scrap Quilts durch. Kleinere scrappy Projekte wie Kissen oder Taschen zählen natürlich auch. Und fallen euch ganz spontan tolle Scrap-Quilts ein, die ihr UNBEDINGT mal nähen möchtet? Na?! Sprudelt es da nur so?
Super! Dann macht es definitiv Sinn, Zeit und Mühe in die Organisation eurer Scraps zu stecken.
Oder grübelt ihr immernoch? Euch fällt so richtig nichts ein? Vielleicht wäre es für euch besser, wenn ihr euch von den Scraps trennt und dadurch mehr Platz für andere inspirierende Stoffe und Nähmaterialien schafft? Denkt mal drüber nach.
(Stoffreste – auch ganz kleine – werdet ihr ganz sicher über einen Post bei Instagram oder auch über Ebay / Ebay-Kleinanzeigen los. Sie gehören natürlich nicht in den Müll!)
Und die zweite Frage:
Wann ist ein Scrap ein Scrap?
Auch diese Frage erscheint dem einen oder anderen vielleicht merkwürdig. Es erleichtert aber das Sortieren ungemein, wenn man für sich selbst definiert, welche Stoffe in den regulären Stoffvorrat und welche in die Scrap-Box gehören. Das kann nämlich individuell sehr unterschiedlich gesehen werden. Nicht jeder plant einen Postage Stamp Quilt mit 1,5″ Quadraten und sortiert diese kleinen Stücke gleich gnadenlos aus.
Für mich ist ein Scrap ein Stück Stoff, das ich nicht mehr zu zwei 5 Inch Quadraten zuschneiden kann, das ein Mindestmaß von 1,5 Inch und ein Höchstmaß von ca. 20 Inch (Länge und/oder Breite) hat. So „Pi mal Daumen“. Ihr wisst, was ich meine. (Alle Stoffe, die größer sind, werden bei mir gefaltet und nach Farben sortiert in extra Boxen aufbewahrt.)
Meine Boxen mit den größeren Stücken. Ich liebe diesen Anblick.
Zwischenstand
Allen die bis hier gelesen haben: Danke! Und Glückwunsch!!
Ihr wisst, dass ihr Scraps liebt und könnt auch genau sagen, was für euch einen Scrap ausmacht. Und mit etwas Glück habt Ihr auch schon ein System für die Aufbewahrung zu Hause oder Euch gefällt eine der oben von mir beschriebenen Methoden. Dann heißt es Ärmel hochkrempeln, Scraps ausgeschüttet und sortieren. Viel Spaß!
Scraps sortieren macht Spaß!
Meine Lösung
Allen anderen verrate ich jetzt mein System. Ich will gar nicht lange um den heißen Brei herumreden: Mein perfektes System besteht aus einem Wäschekorb und einer Rolle transparenter Müllbeutel.
Wie?! Das soll es schon sein?! Ich muss direkt ein bisschen grinsen bei der Vorstellung Eurer enttäuschten Gesichter. Aber oft sind die ganz einfachen Lösungen die besten. Vertraut mir!
Diese Wäschekörbe oder Wäschesäcke gibt es in vielen Designs überall günstig zu kaufen. Sie sind aus Stoff, nehmen nicht viel Platz weg und passen bei mir unter den Nähtisch – gleich links neben das Pedal. Ideal für mein winziges Nähzimmerchen! Dieser Platz bliebe sonst ungenutzt. In diesem Wäschekorb bewahre ich meine Scraps in Müllbeuteln auf – sortiert nach Farben und Themen.
Wenn ich zuschneide und Reste habe – zack! – ab damit in den Sack! Wenn ich nicht gleich dazu komme, größere Stoffstücke zurück an ihren Platz zu legen – zack! – ab damit in den Sack. So bleibt mein Arbeitsbereich immer meistens 😉 schön aufgeräumt.
Irgendwann merke ich, dass der Sack voller wird. Das ist für mich das Zeichen! Ich hole ihn hervor und leere ihn einmal komplett aus, sortiere den Inhalt. Größere Stücke kommen wieder ins Regal zurück, Scraps (nach meiner Definition – siehe oben) werden nach Farben sortiert.
Nachschub für meine Scraps. Diesmal ein Stoffreste-Paket von Ebay.
Die frischen Scraps kommen dann zu ihren Kollegen in die jeweiligen Müllbeutel. Es ist dabei egal, wenn der Beutel mit Grau/Schwarz nur zu einem kleinen Teil gefüllt ist. und es ist auch egal, wenn ich Rosa und Pink auf zwei verschiedene Beutel sortieren muss, weil ich so viel davon habe. Die Beutel werden zusammengezwirbelt und nehmen im Wäschesack so viel Platz weg, wie sie gerade brauchen. Und wenn mir der Sinn danach steht, z.B. Webkanten oder Scraps für Fussy Cutting zu sammeln, dann reiße ich einen neuen Beutel von der Rolle und beginne, darin zu sammeln.
Plane ich ein neues Scrappy Projekt, so schnappe ich mir nur den passenden Beutel aus dem Wäschekorb. Durch die weite Öffnung der Müllbeutel kann ich herrlich darin wühlen und das passende Stück Stoff finden. Ein klarer Vorteil gegenüber Zip Lock Beuteln! Anschließend wird der Müllbeutel verzwirbelt und kommt zurück in den Wäschesack.
Manchmal wird der Platz in meinem Wäschesack knapp. Dann weiß ich, dass es an der Zeit für einen neuen Scrap Quilt ist.
Zum Abschluss einen Song
Kam euch der Titel meines kleinen Beitrags bekannt vor? Ja, genau! Salt ’n‘ Pepa haben da mal einen Song über Scraps geschrieben. Darum gibt es jetzt kleine Auszug daraus zum Mitsingen und einen gratis Ohrwurm dazu ;-).
Ich verabschiede mich und würde mich freuen, wenn ich euch mit meinem kleinen Beitrag etwas inspirieren konnte. Gern würde ich von euren Erfahrungen und Tipps und Tricks zum Thema Scraps lesen. Alles Gute und bleibt schön scrappy, meine Lieben!
Let’s Talk About Scraps*
Let’s talk about scraps, baby Let’s talk about you and me Let’s talk about all the good things And the bad things that may be Let’s talk about scraps Let’s talk about scraps Let’s talk about scraps Let’s talk about scraps
… … … …
Ladies, all the ladies, louder now, help me out Come on, all the ladies – let’s talk about scraps, all right?!
… … … …
*(Auszug aus „Let`s talk about sex, baby“ von Salt ’n‘ Pepa, 1991)
So eine lange Sommerpause hatte ich gar nicht geplant. Der Juli verging wie im Flug und im August erging es mir ebenso. An meine Nähprojekte habe ich kaum gedacht, dafür war es einfach zu heiß. Stattdessen haben wir es uns schön gemacht, sind zur Kunstausstellung in die Schirn nach Frankfurt gefahren, dort gab es das „Big Orchestra“ zu bestaunen. Besuchten ein Open-Air Jazzkonzert auf der Mittelburg in Neckarsteinach und waren fasziniert von der schönen sommerlichen Atmosphäre. Der Sommer hat auch seine schönen Seiten auch, wenn es mir bei Temperaturen über 28 °C meist zu heiß ist. In der Wohnung unterm Dach lässt es sich nur mit den Klimaanlagen aushalten und die Jalousien sind tagsüber meistens zu. Da kommt keine große Lust auf, sich an die Nähmaschine zu setzen, hoffentlich wird es bald Herbst!
Ein klein bisschen genäht habe ich zwischendurch dann doch. Erst ein Kameraband für meine Groß-Cousine Johanna und noch drei abwaschbare Lätzchen piekfein mit Namen, für Familie und Nachbarn.
[spacer height=“20px“]
[spacer height=“20px“]
Ende Juli feierte ich trotz der Hitze meinen Geburtstag im Garten, bei 38°C. Das war schon nicht mehr lustig. Wir hatten alles ein paar Tage vorher hergerichtet und zwar in den frühen Morgenstunden. Ab 11 Uhr ging gar nichts mehr, einfach zu heiß. Am Geburtstag selbst hat mein Liebster morgens schon alles aufgebaut und wir haben den Garten zusammen geschmückt. Dann kam ein Gewitter um halb sechs und die ganzen Papiertischdecken waren kaputt und aufgeweicht. Danach blieb es Gott sei Dank regenfrei. Die Tische bekamen neue Kleider und die Stühle wurden einfach abgewischt. Die Party wurde wunderschön und wir saßen noch bis halb zwei draußen im Kerzenschein. Schön, dass auch Angelika aka rrangelika und Herr G. kommen konnten. Hach, ich freute mich so über all die Gäste und den ganzen Tag. Die Kids hatten auch Spaß, sie spielten zusammen Karten. So wie in alten Zeiten meine Geschwister an manchen Abenden zusammenspielten, das hat mir so sehr gefallen. Kuchen hatte ich nicht gebacken, stattdessen gab es Eis am Stiel und Melone. DIE Erfrischung überhaupt! Und, weil mir Andreas Erdbeer-Limes auf dem Machwerk Nähwochenende so gut geschmeckt hatte, setzte ich für die Party zwei kleine Flaschen davon an. Der kam super bei meinen Mädels an und ich freute mich mit ihnen.
[spacer height=“20px“]
[spacer height=“20px“]
Ein bisschen Geburtstagspost hat mich erreicht und ich sage Dankeschön für die lieben Karten und Nachrichten, Geschenke und Anrufe. Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut.
[spacer height=“20px“]
[spacer height=“20px“]
Ein kunterbuntes Geschenk kam nicht per Post, … Ingrid hatte mir ihr Präsent schon beim Machwerk Nähwochenende überreichte. Wahnsinn, eine Handtasche, was geht es mir gut! Lieben Dank ♥.
[spacer height=“20px“]
[spacer height=“20px“]
Die Sommerkarte von Claudia zeige ich euch auch noch schnell, sie kam direkt an meinem Geburtstag. Danke dir das du an mich gedacht hast, die Liebe! Sehr gefreut habe ich mich auch über die Geburtstagskarte von Kerstin und Gabi. Dankeschön ihr Lieben.
[spacer height=“20px“]
[spacer height=“20px“]
Ganz lieb verpackt war auch Nicoles Geschenk, über das ich mich riesig gefreut habe. Zumal sie auch noch die hübsche Box selbstgebastelt hat. Und die tollen Abschminkpats, WOW die sind selbstgehäkelt, wie toll ist das denn!! Und in der Dose mit dem beplotteten Glückskind-Ring ist eine wohlriechende Kerze versteckt. Aber der absolute Hammer ist die Sommerkarte von Nicole, hach sie ist ja sooo kreativ. Herzlichen Dank Schatzi ♥, fühl dich mal ganz lieb von mir umarmet.
[spacer height=“20px“]
[spacer height=“20px“]
In den Sommerferien rief der hohe Norden wieder ganz laut, – da mussten wir kommen. Bei der Hinfahrt fuhren wir auch wieder Rheine an und machten eine kurze Pause bei Marita. Sie überraschte mich auch noch mit einem Geburtstagsgeschenk, wie lieb. Dankeschön, du Liebe ♥. Bei ihr im Garten zu sitzen war eine gelungene Abwechslung und das Eis schmeckte besonders den Kindern. Dann ging die lange Fahrt weiter und wir haben uns herrlich amüsiert. Unterwegs hören wir meistens Geschichten vom Känguru, das ist schon fast Tradition.
[spacer height=“20px“]
[spacer height=“20px“]
In der Heimat besuchten wir gute Freunde und meine Schwestern. Fuhren einen Tag nach Emden in die Kunsthalle und hatten dort richtig Spaß, auch weil mein guter Freund Ingo uns begleitete. Die Meisterwerke von Marc, Macke und Nolde sind bewundernswert, aber die Otto Ausstellung fanden die Kinder doch interessanter. An dem Nachmittag bei meiner Schwester fanden wir endlich Zeit in den Barfuß Park zu fahren. Richtig Spaß hat es uns gemacht all die unterschiedlichen Aufgaben zu bewältigen. Hihi, die Füße mussten so einiges mitmachen, was für ein Abenteuer. 🙂
[spacer height=“20px“]
[spacer height=“20px“]
Dann ging es weiter auf unsere Lieblingsinsel, Wangerooge, die wir jetzt schon 14 Mal besucht haben. Schaut mal, und mit den neuen eGepäckschildern hat auch alles super geklappt. Damit es nicht den Rahmen sprengt, zeige ich euch nächste Woche mehr Urlaubsbilder.
[spacer height=“20px“]
[spacer height=“20px“]
Die ersten Tage auf der Insel hatte ich wieder mit der Klimaumstellung zu tun. Ich sage nur Reizklima, ganz viel frische Luft und WIND all mas. Da bin ich immer so müde. Erst am dritten Tag bin ich richtig auf der Insel „angekommen“. Lustig, es ist immer so, aber das gehört zur Erholung dazu. Das kennen wir schon. Meistens packe ich mir noch ein bisschen Handarbeitszeug mit in den Koffer, für Notfälle. Falls ich es nicht lassen kann aktiv zu sein, hahaha. So „nähmaschinenlos“ saß ich manche Tage im Strandkorb und vertrieb mir die Zeit mit meinen Hexis, Herr Knut war meistens mit dabei. Er machte es sich richtig gemütlich, in meiner roten Strandtasche. Und die Wellen tosten und gingen mir nicht aus dem Kopf *hihi*, also stickte ich sie auf Leinen. Lustigerweise sprudelten mir einige neue Ideen in mein Hirn. Davon berichte ich euch demnächst.
[spacer height=“20px“]
[spacer height=“20px“]
Schwuppdiwupp war die Inselzeit auch schon wieder vorbei und es ging zurück in den Süden. Die Ferien dauern aber noch an, gut so! Die „Heimkehr“ dauerte auch eine Woche, also sich wieder umgewöhnen ans heiße, schwüle Klima. Mit gefühlten 10 Waschmaschinenladungen Wäsche zurück in die Schränke räumen, war der Alltag wieder zurück. Aber in Gedanken bin ich noch immer am Meer und es fehlt mir so. Die täglichen Spaziergänge, schwimmen im Meer, Muscheln sammeln, im Surfcafe barfüssig chillen und, und und. – Da ist sie schon wieder, die Sehnsucht/Meersucht! – Schnitt!! – Hier ist der Alltag, – und die Nähmaschine ist wieder da. Ein kleiner Trost.
Letzte Woche Sonntag sind noch drei Leseknochen von der Nähmaschine gehüpft, für zwei Schwestern zum Geburtstag. Ich hatte sie wieder mit einem Reißverschluss genäht. Hach, was haben sich die Mädels gefreut. Der Lama Stoff ist aber auch herzallerliebst.
[spacer height=“20px“]
[spacer height=“20px“]
Und, was kann ich noch berichten?
Am Sonntag habe ich mit Kristin aka Augusthimmel telefoniert, wir hatten schon über Instagram geschrieben und uns locker ausgetauscht. Nun wird hier bald ihr Gastautoren Beitrag erscheinen. Sie schreibt über ihre Scraps und ich bin schon so gespannt was sie uns zeigen wird!
Dann gibt es noch eine Buchverlosung Anfang September. Das praktische Buch „Clean“ habe ich hier in mehrfacher Ausführung schon eine ganze Weile liegen. Ich dachte, der Titel „Clean“ passt ganz gut hier her. Nur als der Verlag 6 Ausgaben für die Verlosung schickte, wurde ich sprachlos. Was zum Kuckuck soll ICH mit so vielen Verlosungsbüchern?? So riesig ist mein Blog doch gar nicht. Naja, vielleicht hat ja einer von euch Interesse bei der Verlosung Anfang September mitzumachen und erzählt es auch noch weiter. Ich würde mich echt freuen, wenn endlich dieser Bücherstapel hier wegkommt. Nun hat sich die liebe Angelika bereiterklärt das Buch zu besprechen. Also, ihr könnt gespannt sein. Angelika ist hier auf dem Blog nicht ganz neu, sie hatte schon bei der „1000 Teile raus“ Aktion drei Gastbeiträge geschrieben. Ich finde ihren Schreibstil sehr angenehm. Hihi, zwei Exemplare sind auch schon vergeben, Angelika und ich möchten das Buch nicht mehr hergeben, dass ist echt klasse *lach*!! Also, wer Interesse an der Verlosung hat, trägt sich am besten in der Sidebar als Abonnent ein, damit verpasst ihr keine Beiträge mehr.
[spacer height=“20px“]
Heute habe ich auch wieder ein bisschen genäht und zwar etwas sehr Schönes für den August Swap, das Monatstauschprojekt von Ingrid und mir. Mehr darf ich aber leider noch nicht verraten, ihr werdet schon sehen was ist es. Wir lesen uns !!
Nachtrag:
Und, ich habe Jennys Herbstzeit Sew Along im September entdeckt. Da mache ich natürlich gerne mit, weil der Sohnemann ganz dringend neue Klamotten benötigt. Man, wie schnell die Kids doch wachsen. Die Langarmteile vom letzten Jahr sind schon wieder alle zu klein geworden. Na dann, auf in den September!! Ich freue mich drauf! 🙂
Hach, was ich eben bei Valomea entdeckt habe ….
es gibt wieder ein Herbst-Handarbeits-Bingo bei 60° Nord!!!! Da MUSS ich in diesem Jahr unbedingt mitmachen. Juhu, ich freue mich darauf!! Weitere Infos (klick auf den Link).
[spacer height=“20px“]
[spacer height=“20px“]
Ich schicke euch noch eine ♥ Rose, aus dem Garten meiner Schwester ♥ mit ganz vielen lieben Grüßen. ♥
Ihr Lieben, ich wünsche euch ein schönes Wochenende und lasst es euch gut gehen.