Warum sind Quilts so teuer? — Gastbeitrag von Melanie aka Mellmeyer

Hey, ich bin Melanie und dachte wir sprechen heute mal über die Themen Quiltkosten. Vielleicht auch darüber, wie wir und der Quilt wertgeschätzt werden. Vielen Dank Annette für Deine Einladung!

Wir wissen alle, dass das Nähen von Quilts eine ganz tolle Aktivität ist, und am Ende haben wir alle mehr Quilts im Schrank als wir jemals gleichzeitig nutzen können – außer wir haben Gäste für eine Hochzeit im Garten und alle brauchen eine wärmende „Decke“. Gäbe es also die Chance, dass sich ein Quilt in ein neues Zuhause aufmacht, wo er genutzt, geliebt und wertgeschätzt wird? Ich würde ihm nicht im Weg stehen, aber zu welchem Preis?

Denn nach der häufigsten Frage „Wie lange hast Du daran genäht?“ kommt doch oft die Ergänzung „Was würde der Quilt denn kosten?“

Und wenn wir dann den – von uns auf welche Weise auch immer errechneten – Preis nennen, dann entgleisen den meisten Menschen die Gesichtszüge. Dafür können Sie noch nicht einmal etwas. Bei den Preisen die sie aus den großen Möbelhäusern & bekannten online Händlern gewohnt sind, kann ja gar nichts anderes als Verwirrung aufkommen. Doch klären wir die mal auf!

“Not everyone can afford handmade, so as makers, we shouldn’t try to cater or sell to those people. The target audience should be the higher socio-economic class. If your customer shops at Walmart, they probably can’t afford the true value of handmade (said with love).” Molly Sparkles *

Der „billige Quilt“ ist in der Regel aus einem großen Stück Stoff gefertigt, das mit einem Patchworkmuster bedruckt wurde. Er hat also nur einen Patchwork-Effekt. Die Menge des Stoffes ist deshalb deutlich geringer. Je nach Muster kann in einem Quilt mit Nahtzugaben und Verschnitt gut das Doppelte oder Dreifache an Stoff verarbeitet sein. Außerdem ist das Material oft schlechterer Qualität. Dies gilt auch für das Batting – die Watte zwischen der Vor- und Rückseite. Außerdem stellt sich die Frage wie intensiv der Quilt gesteppt wurde. Die Steppung – aus dem Englischen quilting und somit Namensgeberin – stabilisiert die drei Schichten und ein geringerer Abstand erhöht die Qualität und Lebensdauer. Und natürlich müssen wir auch berücksichtigen wo der Quilt hergestellt wurde, denn die Arbeitskosten für Menschen in Billiglohnländern sind selbstverständig geringer.

Keine Bewertung – auch der „billige Quilt“ hat seine Berechtigung!


Was macht den „echten“ Quilt also so teuer?

Es gibt verschiedene Modelle die Kosten zu berechnen. Und außer Du rechnest für jeden Quilt ganz genau die Kosten aus und nimmst die Zeit für jeden Handschritt, dann ist keines besser als das andere. Je nach Deiner Situation mag das eine etwas genauer passen. Gemein haben Sie alle, dass Du die Ausgaben wieder rein holen möchtest und dass genug Gewinn für Deine Bezahlung übrig bleiben sollte.

  • Material + Lohn = Produktionskosten × 2 = Großhandelspreis × 2 = Verkaufspreis
  • Material × 2 = Großhandelspreis | Material × 3 = Verkaufspreis
  • Quadratzentimeter × xy € = Verkaufspreis *

Hauptpunkt für die Kosten am Quilt sind also das Material und die Zeit und da setzen wir mal mit der Aufklärung an.

Materialkosten
Zum Material zählen natürlich der Stoff für Vor- und Rückseite sowie die Einfassung und das Batting. Doch was leicht übersehen wird, ist das das nicht alles ist. Es kommen mindestens noch Nadeln, Garn, Rollenschneiderklingen und ggf. eine Anleitung dazu.

Für eine echte Geschäftskalkulation nicht zu vergessen sind aber auch die Gemeinkosten. Also Kosten, die nicht vollständig auf einen Quilt gerechnet werden können, aber anteilig runter gebrochen werden müssen, da ohne sie Erstellung bzw. der Verkauf nicht möglich wäre. Dies sind Kosten für Geräte (Nähmaschine…), Zubehör (Schneidematte, Rollenschneider, Liniale…) und Verbrauchskosten (Wasser, Strom, Miete…) sowie Beratungskosten (Steuerberater, Anwalt, Marketing, IT …). Außerdem müssen vom Verkaufspreis noch Steuern und Krankenversicherung gezahlt werden.

Background für den Nicht-Quilter:

  • Qualitätsstoff kostet in Deutschland aktuell ca. 20 Euro pro Meter
  • Qualitätsgarn kostet bis zu 10 Euro pro Spule
  • Baumwollbatting startet ab ca. 11 Euro pro Meter, Wollbatting kann aber auch 30 Euro pro Meter kosten.
  • Eine gute Nähmaschine kann mehrere Tausend Euro, ein Longarm sogar dreißig Tausend Euro kosten

Zeit
Mein erster Gedanke bei Zeit ist immer Effektivität. Deswegen habe ich persönlich noch nie meine Zeit genau gemessen. Höchstens mal für einzelne Schritte. Denn dies ist mein Hobby, also möchte ich dabei Spaß haben und nicht alles muss effizient sein. Auf jeden Fall sind es nicht „nur“ zuschneiden und nähen.

Zu berücksichtigen ist definitiv auch der Designprozess, das Vorbereiten der Stoffe (Auswahl, Bügeln, ggf. Vorwaschen & Stärken)… Einen ganz großen Unterschied macht natürlich, ob das Quilting (die Steppung) per Maschine oder gar per Hand erfolgt. Dies zählt ebenfalls beim Binding (der Einfassung).

Bei einer Anfertigung auf Kundenwunsch muss auch die Kommunikationszeit für Absprachen mit eingeplant werden. Und für eine Geschäftskalkulation  sind ggf. weitere Zeitfaktoren wie die professionelle Fotografie sowie Verpacken & Versenden einzuplanen.

Im Internet hab ich Angaben von 8-10 Stunden für einen Baby-Quilt, 20-24 Stunden für einen Throw-Quilt * sowie 40 Stunden für einen Queen Quilt * gefunden. Ich denke aber, dass diese Zeiten eher einem effizienten, business Arbeitsstil zuzuordnen sind. Mein Bauchgefühl passt eher zu diesen 40 Stunden für eine Throw-Size Quilt-Vorderseite. Neben Effizienz ist dabei ganz klar auch die Komplexität des Quiltdesigns von Bedeutung und kann gravierende Unterschiede ausmachen.

Zitat aus dem Lied „We Don’t Owe You Affordability“ von Woah Dude *

Gesamtkosten für einen Thow-Quilt
Ein einfacher 50 × 65 Zoll (127 × 165 cm) Throw Quilt aus 5″ Quadraten (eingenäht) verbraucht ca. 4 Meter Stoff für die Vorderseite, 3 bzw. 4 Meter für die Rückseite (je nachdem ob die Naht vertikal oder horizontal verkaufen soll) und ½ Meter fürs Binding. Das sind insgesamt 7 ½ Meter Stoff.

Bei 20 Euro pro Meter summieren sich allein die Stoffkosten schon auf 150 Euro. Die Lohnkosten bei 20 Stunden und einem Mindestlohn von 12 Euro betragen zusätzliche 240 Euro. Sollten wir alle anderen Dinge unberücksichtigt lassen, kommen wir bereits auf 390 Euro.

Und dann haben wir noch nicht mal die Frage gestellt, ob Mindestlohn hier überhaupt der richtige Ansatz ist. Ist unsere Qualifikation, die wir über viele Jahre aufgebaut haben, für die wir Kurse besucht und Bücher gelesen haben, vielleicht noch mehr wert?


Wie viel ist der Quilt also Wert?
Das hängt natürlich davon ab, wie viel jemand bereit ist dafür zu zahlen und für wieviel Du selber bereit bist, Dein Werk abzugeben. Ich muss zugeben, ich habe selber schon einige Quilts zum reinen Materialpreis verkauft. Einige auch schon darunter. Für mich ist es eine Chance neue Materialien zu kaufen und weiter Spaß an meinem Hobby zu haben. Andererseits sehe ich aber auch das Problem dieser Herangehensweise, da dadurch die Preise selbständiger Künstler unrealistisch unterboten werden und keine Verbesserung in der Wahrnehmung unserer Arbeit erfolgt. Der erste Schritt dahin ist aus meiner Sicht mehr Verständnis und Aufklärung zu den Kosten & dem Zeitaufwand. Schließlich kann ich nur wertschätzen, was ich auch einschätzen kann.

Außerdem gehen ganz viel Liebe und Herzblut in jedes Quiltprojekt. Für mich ist deshalb auch die Wertschätzung davon besonders wichtig. Es freut mich besonders den Quilt in Nutzung zu sehen und zu wissen, dass er mit Sorgfalt behandelt wird – egal ob ich ihn verschenkt oder verkauft habe. Ein liebes Wort zur Qualität – soll noch vorkommen – ist natürlich auch immer gern gehört.

Mein größter Quilting-Traum wäre, dass auch hier in Deutschland mehr Wertschätzung für die Quilts entsteht, dass diese in den Alltag integriert und später mal wie in Amerika als Familienerbstück weitergegeben werden – am liebsten natürlich zu fairen Preisen.

Ein selbstgemachtes Unikat ist doch etwas Besonderes!

Alles Liebe,
xo Melanie

PS: Es gäbe noch so viel mehr zu sagen, aber dies ist ja nur ein grober Überblick – ein Konversationsstarter.

Hier noch einige Links zur Ergänzung:

 


verlinkt mit HandmadeOnMondayCreativsalat,  froh und kreativ, Patchwork und QuiltenSmall Quilts and Doll Quilts, Oh Scraps! 

14 Kommentare

  1. Liebe Melanie und liebe Annette, vielen Dank für diesen tollen Post! Gerade im Hobbybereich ist so eine Kalkulation extrem schwierig. Ich hatte auf einer Ausstellung auch mal eine Unterhaltung mit einem älteren Herren über den „Preis“ meiner Arbeit… Es ist so schade, dass viele meinen, sind ja eh nur Reste und das bisschen zusammennähen kann ich auch. An der Stelle breche ich mittlerweile jede Unterhaltung über Patchwork und Quilts ab.
    Ganz liebe Grüße an Euch beide
    Katrin

    1. Liebe Katrin, das kann ich gut verstehen – manchmal sind solle Gespräche wirklich sinnlos, manchmal kann man zum Glück immerhin noch aufklären 😉 Wäre bestimmt auch spannend darüber nachzudenken, wie es mit der Wahrnehmung in verschiedenen Generationen oder Geschlechtern ist. xo

  2. Ein schöner Beitrag. Und so wahr.
    Hatte ich doch kürzlich so eine Anfrage. Derjenige, der mir meine Wohnzimmer renoviert und das Laminat verlegt hat (im übrigen Verwandtschaft) fragte mich, ob ich aus alten Shirts eine Decke nähen könnte. Ich habe mir ein paar Gedanken gemacht, wie ih das machen könnte. So habe ich ihm dann mitgeteilt, dass ich das machen könnte. Freudiges Lächeln. Dann aber habe ich gesagt, dass wir dann über die Kosten reden müssten. Nicht nur über die Kosten für das zusätzlich benötigte Material, sondern auch meine Arbeitszeit. Ich habe ihm erklärt, dass das nicht anders zu bewerten ist, als sein Renovierungsarbeiten bei mir. Wir könnten die Stunden dafür gerne verrechnen. Das Lächeln erstarb.Offensichtlich wurde davon ausgegangen, dass ich die Renovierungsarbeiten bezahle, die Decke jedoch einfach nur mal so nähe. Macht mir ja schließlich Spaß!
    Ich habe die Shirt nicht zu einer Decke vernäht und habe den Preis für die Renovierungsarbeiten, den ich für Verwandtschaft recht hoch fand, bezahlt.
    So habe ich wieder was dazu gelernt. Für die Kindersitze des renoviertes habe ich immer wieder Shirts aus meinen Jerseyresten genäht. Das tatsächlich für nothing. Aber auch das habe ich eingestellt, denn irgendwie hatte ich das Gefühl, dass das schon selbstverständlich war.

    Gruß Marion

    1. Hey Marion, das ist wirklich eine traurige Erfahrung. Toll, dass Du bei Deinem „Wert“ geblieben bist und nicht nachgegeben hast. Viel Spaß beim weiteren Nähen und hoffentlich Abnehmer, die die Arbeit wertschätzen! xo

  3. Liebe Melanie, liebe Annette,
    das ist ein sehr interessanter Artikel, gut geschrieben. Über die Preise von Handarbeiten wird ja oft sehr kontrovers diskutiert. Ich wurde, nachdem ich damals meinen Sohn und meiner Schwiegertochter zum Einzug in die erste gemeinsame Wohnung einen Quilt geschenkt habe, von einem Gast (Familie der Schwiegertochter die ich gerade erst kennen lernte) bei der Einweihungsfeier gefragt, was so ein Quilt kosten würde. Über meine Antwort „grobe Schätzung für einen ähnlichen Quilt: da können wir bei etwa 250 Euro anfangen über einen Freundschaftspreis zu reden“ bekam die Dame Schnappatmung. Als ich ihr sagte, dass damit gerade mal die Materialkosten und ein kleines Taschengeld für mich berechnet seien schüttelte sie entsetzt den Kopf.
    Nur die wenigsten Menschen haben wirklich Verständnis und Ahnung und wissen so ein Stück zu schätzen. Diese Menschen bezeichnen es dann aber auch als Kunst.
    Liebe Grüße
    Carolyn

    1. Hey Carolyn, das stimmt voll. Menschen, die die Arbeit zu schätzen wissen, nennen es meist Kunst. Es ist wirklich schade, dass aktuell weder Verständnis für Materialkosten noch für den Zeitaufwand oder das Geschick selbstverständlich sind. Aber vielleicht kommen wir da ja noch hin 🙂 xo

  4. Hallo Melanie,
    dieses Thema stand schon lange auf meiner ‚da-muss-ich-bald-mal-drüber-schreiben‘-Liste ganz oben, der Blogpost soll im August erscheinen, lol.
    Hier in Amerika gibt es natürlich auch viele, die den Wert eines Quilts nicht richtig einschätzen können, aber Quilts haben ihren festen Platz im Alltag und werden wertgeschätzt. Und obwohl die Materialkosten hier deutlich niedriger sind, werden bereitwilliger vernünftige Preise bezahlt. Trotzdem bleibt das ein kniffeliges Ding, unsere Arbeit angemessen zu beurteilen. Und wie so oft ist es auch eine Frauensache – ich kenne hier kaum einen männlichen Quilter, der sich unter Preis verkauft.
    Ein super Schritt zur Erfüllung Deines (und meines) Quilting-Traums ist es, darüber zu reden, Leuten zu erklären, was es braucht, einen Quilt zu machen, ihre Schönheit mit der Allgemeinheit zu teilen… also genau das, was Du hier gerade machst. Danke :o)
    Liebe Grüße
    Nico

    1. Hey Nico, vielen Dank für Deine Ergänzung und die lieben Worte. Die Geschlechterfrage wäre wirklich eine spannende „Untersuchung“. Und wir machen einfach weiter die Quilts in Deutschland bekannt 😉 xo

  5. Ein toller Beitrag….Vielen Dank!
    In den seltenen Fällen, wo ich gefragt werde, ob ich meine Quilts verkaufe (was ich gerne tun würde, weil ich sie zum Benutzen herstelle 😀 ), überlege ich auch immer, wie ich es plausibel erklären kann, dass nicht nur hochwertige Materialien sondern auch viel Arbeit und Herzblut ( und wenn doch mal was schief geht, diverse „Rettungsversuche“) drinstecken.
    Alle wollen gern „ordentlich “ für ihre geleistete Arbeit bezahlt werden…..warum sollte das bei uns Quilter/innen anders sein?

    1. Hey Diana, ich denke da kommt eine lange Historie von Handarbeit = Heimarbeit = Frauenarbeit mit ins Spiel. Die Frage, ob männliche Quilter Ihre Arbeit tendenziell weniger unter Wert verkaufen finde ich total spannend. Vielleicht forscht da ja mal jemand zu 😉 Aber auch, dass die wenigstens sich jemals mit Stundenlöhnen und Nebenkosten auseinander gesetzt haben – außer sie hatten viel mit Handwerkern zu tun – und selbst da finden viele die Kosten nicht nachvollziehbar… Mal sehen wie sich das in der Community über die nächsten Jahre so entwickelt. xo

  6. Liebe Melanie!
    Vielen Dank – das ist ein ganz toller Beitrag! So schön beschrieben wie Frau auf ihre „Kosten“ kommen könnte… denn kaum einer zahlt das…
    Meine Erfahrung: Ich habe einen Wedding-Ring-Quilt zur Hochzeit für meine Nichte genäht – die Freude war riesengroß und auch die Anerkennung war ganz toll! Meine knapp 80 Stunden Nähspaß und ca. 200,- Euro Material waren dieses Geschenk und die Freude damit auf jeden Fall wert. Hier zu sehen: https://iunddu.blogspot.com/2018/05/noch-ein-hochzeitsquilt.html?m=0
    Anders erging es mir bei meinem „Froschquilt“ der auch als Geschenk genäht wurde, dann aber nicht verschenkt wurde, weil kein Kontakt mehr. Einer Bekannten hat der Quilt gut gefallen und sie wollte ihn mir abkaufen. Ihr Gebot: 250,- Euro – Frau bedenke die Frösche und Co sind mit der Hand gestickt. Hier habe ich keine Stunden gezählt.
    https://iunddu.blogspot.com/2019/08/und-nochmal-ufo-abbau.html?m=0
    Ich habe ihn nicht hergegeben. Wenn man bedenkt ihr Mann ist „Künstler“ und verlangt für ein kleines Bild (15x15cm) mit Paspartout und Rahmen 150,- als Freundschaftspreis, dann fühle ich mich echt etwas verar…
    Aber damit müssen wir wohl leben. Mein Ziel ist ja die Dinge mit Freude zu nähen und dann entweder selbst zu behalten oder an jemanden zu verschenken der meine Arbeit auch wirklich schätzt. Banausen schauen bei mir durch die Finger!
    Alles Liebe und viel Nähspaß weiterhin
    Karin

    1. Hallo Karin, da kann ich Deine Enttäuschung um den Preisvorschlag gut verstehen – auch wenn die 250 Euro ja erstmal nach viel klingen. Auf jeden Fall ist es sehr schade, wie da der große Quilt und das kleine Bild gar nicht zusammen passen. Auf jeden Fall zwei schöne Quilts! xo

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