Angelika Reisinger-Remmers zu Gast bei der “1000 Teile raus” Jahresaktion | Teil 3.

– Gastblogger Woche  bei Frau Augensternchen –

Und nun zum beliebten Thema „Bücher aussortieren“, nachdem ich euch gestern vom Aussortieren  meiner Kleidern erzählt hatte.

Ich lese sehr gerne, gehe mit Vorliebe in Buchläden zum Stöbern und Einkaufen und freue mich unglaublich an einem neuen Buch. Und jetzt soll ich meine schönen Bücher aussortieren? Gar nicht so einfach.

Zitat der Autorin Marie Kondo:

Aber auch hier überzeugen mich die Argumente von Marie Kondo: Wie viel Freude haben wir wirklich noch an Büchern, die seit langem angestaubt im Regal rumstehen? Werden wir sie tatsächlich nochmal zur Hand nehmen? Wir alle kennen den Vorsatz – das lese ich irgendwann nochmal. Wenn ich ehrlich bin, kommt das bei mir praktisch nie vor. Marie Kondo sagt dazu: „das Irgendwann kommt nie“.

Buch: “Magic Cleaning”:
Verfasserin: Marie Kondo
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag
Erste Auflage 2013; neueste 24. Auflage von Sept. 2016
Seitenzahl: 224
ISBN: 978 3 499 62481 0
Also, ran an die Bücher!

Meine Bücher stehen nicht nur in einem Regal, sondern ich habe auch einige bei mir auf dem Nachttisch – gelesene und ungelesene. Und dann gibt’s da noch eine große Kiste mit Büchern, die ich mal auf dem nächsten Flohmarkt verkaufen wollte.

Inzwischen hat sich herausgestellt, dass ich für diesen Flohmarkt gar keine Zeit haben werde. Also, möchte ich sie jetzt loswerden.
Die spannende Frage ist ja immer, wohin mit den Büchern? Ich habe für mich zwei gute „Anlaufstellen“ gefunden:
1. Im Yogastudio, in das ich gehe, steht eine Bücherkiste. Dorthin können gut erhaltene Bücher gebracht werden und die Yogateilnehmenden können sich einfach eins oder auch mehrere mitnehmen. Eine schöne Idee. So weiß ich, dass sich noch jemand an meinen Büchern freuen wird. Diese Auswahl nehme ich beim nächsten Mal gleich mal mit.

2. Die Gemeindebücherei meiner Nachbargemeinde organisiert jedes Jahr einen Flohmarkt. Dafür können Bücher gespendet werden. Das finde ich prima. So komme ich nicht in Verlegenheit, meine geliebten Bücher wegwerfen zu müssen, sondern weiß, dass sich andere noch daran freuen.

Und wie mache ich jetzt weiter, da sich meine Buchbestände doch merklich reduziert haben?
Zu Weihnachten habe ich einen eBook-Reader „Tolino“ geschenkt bekommen. Zuerst war ich gar nicht so angetan. Schließlich liebe ich „richtige“ Bücher, ihre Anmutung, das Umblättern, Lesezeichen und das befriedigende Gefühl, ein Buch fertig gelesen zu haben.
Mittlerweile hat mich der „Tolino“ aber doch von seinen Qualitäten überzeugt: Ich kann ihn problemlos überall hin mitnehmen – zu einem Termin, bei dem ich warten muss, oder auf Reisen. Er nimmt wenig Platz weg und wiegt fast nichts. Selbst unterwegs kann ich mir mal eben (WLAN vorausgesetzt) ein Buch kaufen und sofort mit dem Lesen beginnen. Oder, ich kann mir zum Beispiel vor dem Urlaub schon eine Auswahl downloaden und mich dann spontan entscheiden, was ich gerne lesen möchte.
  
Auch in Zukunft werde ich mir ab und an ein gedrucktes Buch gönnen. Einfach aus Spaß an der Freude. Aber der Tolino hilft eindeutig dabei, die Buchbestände in Zukunft sehr reduziert zu halten.

Marie Kondo wäre sicher zufrieden.

Ihr Lieben, ich bedanke mich recht herzlich bei Annette für die nette Idee hier als Gastautorin mitzumachen und freue mich über jeden eurer Besuche und auch über die lieben Kommentare.

Herzlichen Dank!

Viele, liebe Grüße von Angelika Reisinger Remmers
Ihre Kommentare wird Angelika später noch beantworten.  🙂



Möchtet ihr mehr über Angelika erfahren, lest ihren Gastautoren Vorstellungpost
und ihre Gastbeiträge: Teil 1 (Magic Cleaning) und Teil 2 (Kleidung).
Dieser Gastbeitrag wird bei der “1000 Teile raus” Linkparty geteilt.

9 Kommentare

  1. In den nächsten Monaten werde ich auch einige Bücher aussortieren , Die ersten 2 waren so gar nicht mehr die habe ich ins Altpapier geschickt , andere Spende Ich 🙂 Irgend einer hat sicher Freude daran 😉
    LG Heidi

    • Liebe Heidi, ja, das Bücher Spenden finde ich eine gute Idee. Es gibt ja mittlerweile auch in manchen Städten ein "offenes Bücherregal", in das man/frau auch Bücher stellen kann, die von anderen noch gerne gelesen werden. Viel Erfolg beim Aussortieren 🙂

  2. Bei uns gibt es Bücherschrämke, in die man seine Bücher stellen kann.
    Nur meine asbachuralten Schinken auf dem Dachboden könnten auch mal so langsam ins Altpapier 😀
    LG, Gudrun

  3. So Bücherregale gibt es in Heidelberg auch – eins in der Innenstagd nähe St- Anna, das andere in der Weststadt. Dort habe ich auch schon einige unserer Bücher hin geracht, so kann sich ein anderer noch datan erfreuen.
    Liebe Grüße
    Petra

  4. Liebe Angelika,
    hab herzlichen Dank für deine Mühe und die Mitarbeit an der "1000 Teile raus" Aktion.
    Es hat mir ganz viel Freude gemacht dich mit dabei gehabt zu haben. 😉
    Gerade gestern habe ich auch wieder Bücher in den Bücherschrank an der Tiefburg gestellt, so hab ich wieder ein bisschen mehr Platz für meine Geburtstagslektüre. Das Buch "Magic Cleaning" ist wirklich klasse. Danke dass du es hier vorgestellt hast.

    Herzliche Grüße,
    Annette

    • Liebe Annette, das freut mich sehr, dass das Buch und meine Beiträge gerade für dich als Aufräum-Profi eine gute Anregung waren. Dir nochmals vielen Dank für die Chance, hier Gastbeiträge zu schreiben. Ich hoffe, wir können das Thema – und andere – bald mal bei einem persönlichen Treffen vertiefen. Liebe Grüße, Angelika

  5. Hej Angelika,
    Bücher sind auch so mein schwachpunkt 🙂 offene bücherschränke finde ich eine gute einrichtung, gibts bei uns leider nicht, einen e-book reader habe ich von meinem mann bekommen,mir geht es da so wie dir auch,aber ich finde ihn ungeheuer praktisch zum mitnehmen. ganz LG aus Dänemark,Ulrike :0)

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