Kategorie: Dies und das

Nähen

Mädels Nähtreffen am Faschingssonntag

Hach, ich bin noch total beschwingt von unserem privaten Nähtreffen bei uns am Sonntag. Schon im letzten Herbst hatte ich mit Hanka und Heidi beim Siebdruckkurs ausgemacht, wenn wir gemeinsam Zeit finden, uns dann zum gemeinsamen Nähen zu treffen. Als dann Anika vom Quiltworkshop auch noch vorschlug sich zu verabreden, hatte ich die Idee die Mädels einfach am Faschingssonntag einzuladen. Denn Fasching ist nicht wirklich meins, da setzte ich mich lieber an die Nähmaschine. 😉

Eigentlich wollten Heidi, Hanka und ich eine Carpet Bag nähen. Mein Wunsch war es endlich mal die Bürotaschengröße auszuprobieren. Doch als ich die Materialien sichtete, kam die Enttäuschung. Ich hatte beim letzten Machwerk Nähtreffen mit Martina doch keine ledernen Taschenhenkel für die Bürotasche gekauft. Mist! Also wurde umdisponiert und ich nähte stattdessen kleine Täschchen von der neuen Taschenspieler 5 CD, für die Stoffspielereien im Februar.

Heidi hatte auch umdisponiert, sie brachte ihre UFO Tasche Arya mit. Anika blieb bei ihrem Vorhaben die Didi zu nähen und Hanka schloss sich ihr an. Aber zuerst mussten wir Kaffeetrinken und Heidis leckere Schneckennudeln probieren. Die waren vielleicht köstlich! Dann ging es gleich an die Maschinen, bzw. jede baute erst alles auf, damit es ein gemütliches Nähen werden konnte. Anika packte ihre „gefühlten 1000“ Garnrollen aus und ich war total hin und weg von all ihren Alterfilgarnen. Frau muss ja immer den richtigen Faden parat haben *lach*.

Die Mädels hatten feines Essen mitgebracht und so war auch das Mittag- und Abendessen gesichert. Sehr cool! Und dann wurde gestartet. Während Hanka zuschnitt, waren Heidi und Anika schon fleißig am Nähen. Die Zeit verging wie im Flug und schon am frühen Abend hatte Heidi ihre UFO-Arya fertiggestellt. Was für eine schöne Tasche (Collage in der Mitte).

Dann verabschiedete sich Heidi, währenddessen Hanka und Anika beschäftigt an ihren Didi Projekttaschen weiter nähten. Und es wurde später und später … 🙂

Late Night Sewing – hach das war so lustig! Natürlich haben wir viel erzählt, gelacht und Spaß gehabt. Das kommt ganz automatisch. Meine drei Täschchen wurden auch fertig. War ja auch mein Plan keine neuen UFOs zu produzieren *lach*. Eine Stunde nach Mitternacht nahmen wir dann noch die letzte Mahlzeit ein und gegen 2 Uhr waren auch die letzten Nähmaschinen wieder im Auto verstaut. Dann war unser schönes Näh-Event beendet. Bald treffen wir uns wieder zum gemeinsamen Nähen.

Habt alle einen schönen Tag.

Liebste Grüße

Annette

Nähen

Stoffspielereien XXL: Zackenlitze

Im Februar ist Bimbambuki die Gastgeberin bei den Stoffspielereien und das Thema ist, ihr könnt es euch denken: XXL. Ein sehr vielfältiges Thema finde ich und es hat mich dazu angeregt einfach mitzumachen. Ich bin heute zum ersten Mal dabei. Der Beitrag erschien Sonntagnacht, da die Late Night Sewer nicht aufhören konnten. Dazu aber in Kürze mehr. 😉

Jetzt erzähle ich euch aber erstmal, was ich mir dazu einfallen lassen habe. Es geht um Verzierungen oder Zierblenden. Und ich lege ein Augenmerk auf Zackenlitzen. Kennt ihr Zackenlitzen? Eine Zackenlitze ist eine Borte, die schlangenlinienförmig verläuft. Früher hat man sie oft als Verzierung von Kleidersäumen vernäht. Heute sieht man sie kaum noch. Höchstens auf kleinen Täschchen und Mädchenkram-Taschen. Das war eine Zeit sehr modern. Die gewöhnliche Zackenlitze, ist eigentlich relativ klein und zierlich, mit einer Höhe von max. 1 Zentimeter. Doch es gibt auch ganz andere Exemplare, wie ihr in dem zweiten Foto hier seht. Da liegt die Zackenlitze in der Mitte (Farben blau und gelb). Zusätzlich liegen dort auch noch zwei Projektstoffe und eine Schablone. Was man damit machen kann, zeige ich euch jetzt.

Das Quick Points Scallop Ruler kannte ich vorher nicht. Es wurde bei unserem letzten Quilttreffen vorgestellt. Lieben Dank an Gabi für die Leihgabe. 🙂

Es ist eine interessante Schablone und ich hatte auch gleich eine passende XXL Idee dazu.

Warum immer nur kleine Zackenlitzen vernähen, wenn es noch viel, viel Größere gibt. 😉

Zuerst mit einem Stift die Markierungen der Schablone auf die linke Seite des zwei-lagigen Stoffs übertragen.

Dann näht man mit einem 1/4 Inch Füßchen die Markierungen nach und schneidet dann in der Mitte (in einer Lage Stoff) eine lange Wendeöffnung. Anschließend werden die Bögen klappkantig innerhalb der Nahtzugabe ausgeschnitten. Knipse nicht vergessen.

Zum Schluss werden die Bögen mit dem Scallop Puscher ausgeformt und gebügelt. Super genial ist es, dass die Pusher bügelfest sind. So lassen sich die Bögen wirklich schön ausformen und mit Bügelstärke festigen.

So sehen die Bögen aus, von der Rückseite sind sie noch offen.

Passend zu der XXL „Zackenlitze“ habe ich Täschchen genäht. In der Taschenspielerei 5 gibt es das Ebook: Taschenvielfalt. Dort gibt es Taschen in den unterschiedlichsten Größen. Ich entschied mich für das zweite Modell mit dem breiten Boden. Die kleinen Täschchen (Nr. 7) sind ganz niedlich im Gegensatz zu der großen Tasche (Nr. 10). Um den XXL Effekt zu erreichen, stellte ich beim Druck eine Vergrößerung von 115% ein und hatte am Ende eine Tasche mit den Maßen: 19 cm (H) x 32 cm (L) x 14 cm. Die Gr. 7 ist merklich kleiner: 7,5 cm (H) 20 cm (L) x 6,5 cm (T).

Die Täschchen waren schnell genäht und auch die XXL Borte konnte fix aufgenäht werden.

Hach, ich liebe diese Stoffe, das kleine Blaue Täschchen gefällt mir am besten. Besonders auch, weil die fette Borte farblich so gut zum Rest passt. Auch bei der XXL Tasche war die XXL Borte gleich aufgenäht.

Und, schwupp waren die Taschen aufgepimpt. Mein Monk hat ich gezwungen die Borte bei der großen Tasche an der gleiche Stelle festzusteppen, wie bei der kleinen Tasche, also 1 cm vom Reißverschluss entfernt. Im Nachhinein hätte es besser ausgesehen, sie einfach ca. 5 cm tiefer zu platzieren. Aber nachher ist man immer schlauer *lach*.

Und wie gefällt euch meine XXL Zackenlitzen Stoffspielerei?

Ich sende euch schöne Grüße

Annette

 


Schnitt und Nähzugehör:

  • Schnittmuster: Taschenspieler 5 – TaschenVielfalt Nr. 7 (klein) und Nr. 10 XXL (vergrößert)
  • Stoff: Brigitte Heitland – Day in Paris
  • Schablonen aus dem Fat Quarter Shop

 

Die Stoffspielereien

Mach mit, trau dich, sei dabei! Die Stoffspielereien sind offen für alle, die mit Stoff und Garn etwas Neues probieren wollen. Es geht ums Experimentieren und nicht ums Perfektsein, denn gerade aus vermeintlich „misslungenen“ Experimenten können wir im Austausch jede Menge lernen. Lass dich gerne vom monatlich vorgegebenen Thema inspirieren und zeig deine Ideen dazu.

Jeden letzten Sonntag im Monat sind die Stoffspielereien zu Gast bei einer anderen Bloggerin. Dabei kommen wir ohne Verlinkungstool aus: Schreib einfach einen Kommentar mit dem Link zu deinem Beitrag im jeweiligen Blogpost der Gastgeberin. Sie fügt die Links im Lauf des Tages in ihren Beitrag ein – ganz persönlich und individuell.

Bist du nächstes Mal auch dabei?

Die nächsten Themen der Stoffspielereien lauten:

29.03.2020: Draht und Stoff – bei Nahtlust
26.04.2020: Visible Mending – bei 123-Nadelei
31.05.2020: Blumen –  bei Petersilie & Co
28.06.2020: Monogramme – bei made with Blümchen
27.09.2020: Texturen aus der Natur – bei Schnitt für Schnitt

25.10.2020: Textile Behältnisse – bei Feuerwerk by kaze
29.11.2020:  Thema noch offen – bei Nähzimmerplaudereien

Gastautor

Zu Gast in Augensternswelt: Ines – Nähzimmerplaudereien

Hallo Ihr Lieben!

Heute darf ich einen Gastbeitrag hier auf Annettes Blog „Augensterns Welt“ schreiben.
Mein Name ist Ines und ich blogge seit fünf Jahren unter dem Namen „Nähzimmerplaudereien“ (Instagram: @naehzimmerplaudereien) über meine verschiedenen Nähwerke. Nach einigen Jahren Studium und Berufstätigkeit im Süden und Norden Deutschlands, bin ich nun seit 16 Jahren wieder in meinem Geburtsort im Südwesten Deutschland, wo ich mit meiner Familie – in einem großen Haus mit einem eigenem kleinen Nähzimmer und viel Platz drumrum – lebe. Ich nähe leidenschaftlich gerne und eigentlich auch alles: Kleidung, Patchwork, Taschen und was mir sonst so unter die Nähmaschine kommt. Beim Nähen liebe ich speziell das Handwerkliche daran sehr. Daher probiere ich gerne ein interessantes Schnittmuster aus. Neben dem Nähen an sich schreibe ich auch gerne Nähanleitungen: ab und zu veröffentliche ich ein Tutorial bei mir auf dem Blog oder schreibe Artikel auf dem BERNINA Blog.

Mein Gastbeitrag soll sich um das Thema „Ufo“ (= unvollendete Projekte) drehen. Eine Expertin auf diesem Gebiet bin ich nicht, denn eigentlich mag ich kein UFOs haben: Da ich selbständig mit saisonal stark schwankendem Arbeitsaufkommen arbeite und eine Familie mit vier Teenie-Söhnen habe, kann ich mir meine Nähzeit zwar meist frei einteilen, dennoch ist sie limitiert. Dazu kommt noch meine schwäbisch-hohenlohische Familienprägung:

  • lieber zügig etwas „wegschaffen“, als es ewig rumliegen lassen
  • konsequent eine Sache zu einem Ende bringen
  • sparsam mit Material und meiner Zeit umgehen und
  • am besten nichts Unnötiges machen.

Diese Prägung hilft mir immer wieder, in mein Nähen Struktur zu bringen. Diese darf sicher an manchen Stellen noch besser werden, doch habe ich in den letzten Jahren bezüglich Ufos so einiges gelernt und versuche, mich immer wieder daran zu erinnern und mich daran zu halten. Das heißt jetzt nicht, dass ich immer die nachfolgenden Punkte einhalte – gelegentliche Ausrutscher davon gibt es schon!

1. Nur nähen, was mir gefällt

Das hört sich komisch an, denn wer von uns näht schon etwas, was ihm nicht gefällt. Ich meine damit auch eher die Grauzone „probiere ich halt mal“ – entweder weil es gerade alle in der Nähszene nähen oder weil ich den Stoff nun eben habe. Mittlerweile handhabe ich es so, dass ich ein Projekt abbreche und es entsorge, wenn sich herausstellt, dass ich mit Stoff/Schnitt nicht zurechtkommen. Ich mag meine Nähzeit nicht mit Projekten verschwenden, die ich nicht mag oder die nicht gelingen mögen. So habe ich ein Kleid entsorgt, dessen Stoff mich nicht wirklich angesprochen hat (ich brauchte ein Kleid und kaufte den Stoff gegen mein Gefühl – er gefiel mir eigentlich schon im Stoffladen nicht) und sich dann Schnitt samt Anleitung auch noch als Katastrophe herausstellte.

So sortiere ich auch jedes Mal, wenn ich mein Nähzimmer aufräume, Stoffe aus. Dies betrifft speziell Kleidungsstoffe. Da habe ich vor längerer Zeit manchmal Stoffe gekauft, von denen ich mittlerweile weiß, dass ich sie nie vernähen werde. Manchmal verschenke ich den Stoff, manchmal landet er in der Altstoffsammlung. Oder ich nähe bei einem neuen Schnitt bewusst ein Probemodell aus diesem Stoff und ärgere mich dann nicht, dass ich einen Lieblingsstoff zu einem eventuell unpassenden Stück vernäht habe.

2. Ich darf nur ein Projekt auf dem Nähtisch haben

Normalerweise beginne ich ein Projekt erst, wenn das vorherige abgeschlossen ist. So sehr es mich manchmal reizt, „schnell mal“ das nächste Projekt anzuschneiden, achte ich darauf, zuerst das gerade aktuelle Projekt zu beenden, den Nähtisch leerzuräumen, dann angesammelte Flickarbeiten zu erledigen und erst dann den nächsten Stoff an- und zuzuschneiden. Lediglich bei großen Quilts kann es sein, dass ich parallel zwei Projekte habe. Daher ruhen bspw. alle Materialen und Schnittteile für den Elefanten (Elephant Abstraction Quilt von Violetcraft) in einer Kiste, bis sich ein längeres Zeitfenster auftut, um ihn „am Stück“ zu nähen.

Wenn ich einen Kurs besuche, egal ob Taschen- und Quiltkurs, dann stelle ich das darin angefangene Projekt innerhalb der nächsten Tage fertig – meist steckt ja viel Mühe und gutes Material in einem solchen Projekt. So war es mir ein inneres Bedürfnis, meinen in einem Longarmkurs begonnenen Miniquilt innerhalb der folgenden Woche fertigzustellen: Samstag und Sonntag gequiltet, am Donnerstag hing er über dem Sofa – hier trieb mich zusätzlich, dass ich das fertige Stück „haben“ wollte!

Auch bei Nähen von Kleidung nähe ich ein Kleidungsstück komplett fertig, lasse es also nicht liegen, weil „nur noch“ die Knöpfe oder Knopflöcher fehlen. Bevor ich mich an ein anderes Projekt setze, kann es sein, das ich bspw. mit der fast fertigen Bluse in den Stoffladen fahre und die passenden Knöpfe kaufe, die ich dann auch anschließend annähe. Oder bei Shirts nähe ich alle Säume, auch wenn ich dafür von der Overlock auf die Coverlock umfädeln muss und anschließend die Fadenfarbe eigentlich wieder an der Overlock benötige.

3. Ich darf an keinem Quiltalong mitmachen darf, der sich über mehrere Monate zieht.

Wenn ich bei einem sogenannten BOM (Block of the month, also eine monatliche Blockaktion) schwach werde, sammeln sich diese Blöcke und ich brauche viel zu lange, bis ein Quilt daraus wird. So gern ich meine sogenannten „Schweizer Blöcke“ mag: Ich habe sie immer noch nicht zusammengenäht.

Als Anreiz, diese von mir sehr geliebten Blöcke zusammenzunähen, habe ich mich nun endlich für ein Layout entschieden und entsprechend Stoff für den Hintergrund dafür gekauft.

Wenn ein QuiltAlong oder entsprechend ein Sewalong bei Kleidung nur über wenige Wochen geht, ist das für mich besser. Dann bleibe ich bei der Stange. So ging es mir mit dem Quiltalong des Mosaic Jig Medaillion Quilt, bei dem ich im Prinzip keine Pause einlegte.

oder beim Sewalong für ein Etuikleid, der sich auch nur über eine kurze Zeit erstreckte.

Aktuell nähe ich beim Quiltalong des Meadowlandquilts mit, der geht aber nur über 6 Wochen und ich habe das Ziel, diesen Quilt in Händen zu halten und über das neue braune Sofa zu legen und ihn dort zu nutzen.

Besonders gut komme ich damit zurecht, wenn zu Beginn eines QuiltAlongs alle benötigten Teile zugeschnitten werden und dann pro Woche eine bestimmte Anzahl Blöcke bzw. Reihen zu nähen sind.

Hier nähe ich je Woche fünf Blöcke, packe diese an die Designwand und erst wenn diese fünf hängen, nähe ich an einem anderen Projekt.

4. Ich darf nichts nähen, wenn ich nicht weiß, wofür

Mich hat bspw. die Teilnahme an der Aktion 100Tage100 Blöcke unheimlich gereizt und ich habe es auch geschafft, 100 Blöcke zu nähen und diese an 100 Tagen auf Instagram zu zeigen. Ich habe aber für diesen riesigen Quilt im Moment keinen Bedarf – also liegen die 100 Blöcke immer noch in der Kiste und warten auf einen Zweck, zu dem sie dann zu einem Quilt vernäht werden.

Schwierig ist das manchmal, wenn ich Patchworkblöcke zur Probe für Designerinnen nähe. Meist soll nur der einzelne Block ausprobiert werden. Für mich habe ich jetzt die Lösung gefunden, diese Blöcke sofort zu einem Kissen, Tischläufer oder Miniquilt (die hänge ich auf) zu verarbeiten.

Ich habe auch zwei Kisten, in denen ich nach Designerin die einzelnen Blöcke sammle, so dass die Blöcke von Stil und der Technik eigentlich gut zusammenpassen. Ich achte dann darauf, dass ich einen gleichen oder zumindest gut zusammenpassende Hintergrundstoffe verwende, so dass die Blöcke dann irgendwann zu einem Babyquilt oder ähnlichem vernäht werden können.

Meine Nähfreundin Karen vom Blog „Easypatchwork“ hat einen Artikel (allerdings in Englisch) auf ihrem Blog auch zu diesem Thema veröffentlicht („Quality vs Quantity), in dem sie u.a. sich mit ihrem „Nähoutput“ auseinandersetzt.

5. Ich darf nicht an Blocktauschaktionen teilnehmen

Solche Blocktauschaktionen sind eigentlich tolle Aktionen: Man näht Blöcke in einem bestimmten Format oder Größe oder Technik und tauscht dann untereinander. Ich weiß dann aber nicht, wie ich diese „zusammenbringen“ kann: So sehr ich die 12 verschiedenen Postkarten-Blöcke mag – ich bekomme sie einfach nicht zu einem „Ganzen“

Je länger dann die gesammelten Blöcke liegen, umso schwerer wird es für mich, sie wieder hervorzuholen und zusammen zu nähen – und dabei ärgert es mich, dass soviel Material und aufgewendete Zeit rumliegen.

6. Ich darf mir nicht zu viel vornehmen

Das ist meine größte Herausforderung! Ich plane und dann kommt „das Leben“ dazwischen. Daher habe ich festgestellt, dass ich immer nur eine Sache zuschneiden darf, die anschließend auch genäht wird. Erst dann darf ich das nächste Stück zuschneiden. Immer wenn ich mich nicht daran halte, liegen unfertige Projekte zu lange auf dem Nähtisch rum, wie gerade jetzt ein Pullover für mich. Geplant hatte ich, meinem Jüngsten einen Hoodie und mir einen Pulli zu nähen und schnitt beide direkt nacheinander zu. Den Hoodie habe ich genäht – dann kam ungeplant etwas dazwischen und so liegt mein Pulli zugeschnitten nun schon drei Wochen rum. Ich hoffe, ich schaffe es, ihn in den nächsten zwei Wochen zu nähen!

So habe ich Euch nun auf eine Reise durch mein Nähen mitgenommen – an manchen Punkten kann ich recht konsequent sein, an anderen muss ich mich immer wieder selbst an der Nase packen… .

Liebe Grüße

Ines

 


Verlinkungen zu:   UFO Linkparty Let’s finish old stuff!!   und   Froh und Kreativ

Dies und das

Private Nähtreffen organisieren …

Das ist das, womit ich mich seit Anfang diesen Jahres beschäftige. Ich wünsche mir private Nähtreffen in Heidelberg. Die Idee dazu kam mir schon vor einer ganzen Weile und das #Nä(h)Ka von Anna vom Blog Zwergstücke, ist nicht ganz unschuldig daran. Sie veranstaltet seit 2016 private Nähtreffen in Karlsruhe.

Ich möchte es ihr gleichtun und auch in Heidelberg Nähtreffen organisieren. So etwas gibt es hier nämlich noch nicht. Zwar kann man an der Volkshochschule Nähkurse belegen und auch einige Nähläden bieten Workshops an, aber das sind ja keine Nähtreffen im eigentlichen Sinne.

Warum dann nicht private Nähtreffen selbst organisieren? Ich finde, dagegen gibt es nichts einzuwenden. Ich bin momentan nicht berufstätig und nehme mir die Zeit dafür. Und, was wird so etwas kosten? Lediglich ein kleiner Betrag, zum Umlegen der Raummiete, so klappt das auch schon seit fast 4 Jahren in Karlsruhe. Dafür lädt Anna regelmäßig max. 25 Teilnehmerinnen ein.

Wichtig ist mir, dass das Nähtreffen in Heidelberg nicht als Konkurrenz zum Nä(h)Ka in Karlsruhe angesehen wird. Es soll eine zusätzliche Möglichkeit bieten, an einem weiteren, privaten Nähtreffen teilzunehmen. Denn oft überschneiden sich Termine mit privaten Angelegenheiten. Manchmal ist auch die Anfahrt ausschlaggebend, u.a. wetterbedingt. Da ist es ganz gut ein paar Alternativen zu haben. Anna @zwergstuecke hat kürzlich damit begonnen, auf Instagram unter dem Hashtag #deutschlandnaeht Nähtreffen in unserem Land zu sammeln. Das ist wirklich eine gute Idee.

Quelle: Anna @zwergstuecke

Doch was genau zeichnet ein privates Nähtreffen aus?

Es ist kein Nähkurs, wo ein Kursleiter den Teilnehmern Nähwissen vermittelt.

Es ist ein privates Treffen von erfahrenen Hobbynäherinnen und Näh-Bloggern.

Man trifft sich in der Gruppe, um einen Tag oder manchmal auch ein Wochenende miteinander zu nähen, an der eigenen Nähmaschine, die jeder selbst mitbringt. Im Vordergrund steht das Nähen in gemütlicher Runde und natürlich der Austausch mit Gleichgesinnten, die viel Näherfahrung haben.

Man spricht über seine Nähprojekte, tauscht sich aus, bewundert fertiggenäht Nähstücke. Und am Ende zeigt man stolz was man genäht hat und freut sich. Vielleicht gibt es sogar am Schluss eine kleine Kleiderschau? Es macht auf jeden Fall eine Menge Spaß dabei zu sein.

Und was passiert auf einem selbstorganisierten Nähtreffen?

Eigentlich nichts Besonderes, die Damen sitzen an ihren Nähmaschinen und nähen, einfach so!

Und was wird genäht?

Jede näht das, was sie will!

Was ist das Besondere an privaten Nähtreffen?

Gemeinsam zu Nähen mit Leuten die gleiche Interessen haben macht einfach Freude.

Es ist eine Auszeit vom Alltag, zum Luftholen und neue Kräfte sammeln.

Es stärkt das Selbstbewusstsein, weil mal kreativ ist.

Durch die Eigeninitiative kostet das Nähtreffen kaum Geld. Nur die Miete des Raums wird auf alle Teilnehmerinnen umgelegt, also ist es ein Low Budget Treffen.

Es ist schön, wenn man sich einen ganzen Tag Zeit nehmen kann für sein Hobby. Und dieser Tag wird fest im Kalender eingetragen. 😉 Nähtreffen sind einfach schön und inspirierend.

Wo werden derzeit private, selbst organisierte Nähtreffen angeboten?

  Nähtreffen Name Ort   wie oft  Kosten
Nä(h)Ka Nähtreffen in Karlsruhe    alle 1-2 Monate  7-15€
Hopfgarten näht

Schwalmtal am Niederrhein

  regelmäßig 5€
Sew Together Lauterbach/Winnende   regelmäßig 8-12€
Nähtreff Bad Wildbad   alle zwei Monate 3-5€

Was muss man mitbringen?

Natürlich seine Nähmaschine mit allen Kabeln, ein extra Verlängerungskabel, Nähfüße, Nähutensilien (Nähnadeln, Garn, Spulen, Nahttrenner, Handmaß, usw.) Schnittmuster und Anleitungen, Papierschere/Stoffschere/Rollschneider, Stoffe (vielleicht schon zugeschnitten, das spart Zeit) und alles was man noch so braucht, um glücklich seinem Nähhobby einen Tag lang, außerhalb der eigenen vier Wände nachzugehen.

Muss man etwas zu Essen und zu trinken mitbringen?

Mittagessen – ja, denn es ist ja ein privates Treffen. Einige gehen aber auch in der Mittagspause etwas Essen, doch die Meisten nutzen lieber die Zeit zum Nähen. Macht es so wie ihr wollt! Vergesst nicht die Kaffeetasse und was zu Trinken mitzubringen. Auch Teller und Besteck ist hilfreich ;-).

Wie sieht es aus mit der Organisation?

Ich wünsche mir 6 – 10 Nähtreffen pro Jahr, an einem Samstag oder Sonntag.

Zuerst brauchen wir einen geeigneten Raum, wo das Nähtreffen stattfinden kann. Dann kann ich auch erst die Anzahl der Nähplätze angeben. Es sind aber mindestens 16 Plätze.

Der Raum sollte mit Tischen und Stühlen bestückt sein und über mehrere Steckdosen verfügen.

Räumlichkeiten findet man in Gemeindehäusern, Vereinsheimen, Freizeit- und Bürgerzentren oder auch privat.

Jetzt bin ich auf der Suche nach einem schönen, hellen Raum mit Tischen und genügend Steckdosen für die Nähmaschinen und das Bügeleisen. Sobald ich näheres weiß, gebe ich euch Bescheid.

Wer kann sich anmelden für das Nähtreffen in Heidelberg, und Wo?

Anmelden können sich Frauen, die erfahrene Näherinnen sind. Du must kein Nähblogger oder Profi sein. Jeder kann kommen, der Lust hat gemeinsam in der Gruppe kreativ zu sein. Natürlich können auch Heidelberger und Leute aus der Umgebung kommen, genau das ist ja der Plan.

Die Anmeldung erfolgt per Email über mich, damit ich einen besseren Überblick habe. Falls der Ansturm groß ist, wird es eine Warteliste geben.

Schreibt bei Interesse an: naeh_HD(at)web(Punkt)de und schließe dich 70  Abonnenten an. Die neue Email Adresse findet ihr unten im Text. 😉

Deine Daten werden nicht weitergegeben. Sie werden lediglich für die Planung des Nähtreffens verwendet. Es ist eine private und keine kommerzielle Veranstaltung! Jeder der sich anmeldet haftet für sich selbst (Haftpflichtversicherung erforderlich!). Die Veranstalter haften nicht für Schäden an den mitgebrachten Geräten während des Treffens oder danach!

Für die anderen Nähtreffen im Land gibt es Aufrufe in den sozialen Medien.

Und wisst ihr was ich am 8. März 2020 vorhabe? Ich bin auf dem Nähtreffen in Karlsruhe! Hach, wie sehr ich mich darauf schon freue. 🙂 Auf Instagram @augenstern_HD berichte ich dann davon.

Ihr Lieben, macht es gut und vielleicht habt ihr ja auch mal Lust auf ein Nähtreffen in Heidelberg? Dann lasst es mich wissen.

Liebe Grüße

Annette

 


Nachtrag am 17. März 2020:

Das Nähtreffen kann auf aufgrund der aktuellen Corona Situation leider nicht stattfinden!


Die ersten 3 von 9 Termine für 2021: 

(Aufbau um 8.30 Uhr – Abbau: 19.00 Uhr)

  • Sonntag, 17. Januar –> Start: erst ab 11.30 Uhr
  • Samstag, 20. Februar
  • Sonntag, 21. März –> Start: erst ab 11.30 Uhr

Email Update: Seit Mai 2024 könnt ihr folgende Email nutzen: annette(at)naeh-hd(Punkt)de

Dies und das

Samstagsplausch {7/20} zum Stick-Workshop

Schwupps ist auch schon wieder eine Woche rum. Hier ist das Wetter gerade richtig schön. Blauer Himmel, milde Temperaturen um die 18 Grad und endlich Wochenende – was will man mehr. Vielleicht gehe ich noch in den Garten, aber erst möchte ich euch ein bisschen von meiner Woche erzählen.

Am letzten Samstag fand von der Heidelberger Hearts and Castles Quilt Guild ein Handstick-Workshop statt. Der war richtig nett und auch sehr entspannend. Die Kursleiterin Kara Mason ist Mitinhaberin von „Through the Needles Eye“ und die derzeitige Präsidentin der Black Forest Quilt Guild Stuttgart. In diesem Workshop zeigte Kara, wie man eine kleine Buchhülle, mit Applikationen auf Wollfilz herstellt. Kara ist so eine nette Person, sie hat sich ganz viel Mühe gegeben uns alles genau zu erklären. Dafür brachte sie etliche Stickarbeiten zum Zeigen mit. Hier ist nur ein winziger Teil zu sehen. Insgesamt stellte sie 4 Tische mit all ihren Werken aus, alles wunderschöne Arbeiten.

Zu meiner Überraschung hatte sie auch noch einen großen Koffer mitgebracht, gefüllt mit historischen Quilts, die sie Daheim im Internet gekauft hatte. Der älteste darunter war ein King David’s Crown Quilt von 1830. Ein zweiter, sehr alter Quilt aus der Familie ihres Vaters war ein weiß-roter Quilt mit Schneeballmuster aus dem Jahre 1870. Es gab aber auch noch jüngere Exemplare zu bewundern. Ein Quilt aus dem Jahre 1920 hatte auf der Topoberseite viele Einzelbilder, die teilweise mit Stiften nachgezeichnet waren. Offenbar wurde er viel genutzt und die Farben waren verblichen. Dann ein Hexagonquilt von 1940, ein rot-blauer Quilt der ungewaschen ist, der war von 1910. Kara hatte zu allen historischen Quilts viele Informationen gesammelt, die sie mit uns teilte. Das war so interessant.

Sie zeigte uns aber auch noch einen ihrer eigenen handbestickten Quilts. Dieser war reich mit bunten Applikationen verziert. Ein Traum von Quilt, den ich auch kurz in den Händen hielt und liebevoll streichelte.

Für den praktischen Teil des Workshops durfte sich jede Teilnehmerin ein Materialpaket aussuchen. Das Applikationsset: Marcia’s Needles Book gab es entweder mit kräftigen oder gedeckte Farben. Meine Auswahl ist hier zu sehen (ganz links), gedeckte Farben – sind sie nicht schön?

In den Materialpaketen befanden sich Wollfilzstücke für die Applikationen, Vliesen, Stickgarn, Innenfutter und auch gutes Wollfilz für die Außenseite. Auch eine kurze Anleitung ist mit dabei gewesen, in der die unterschiedlichen Stickarten kurz beschrieben sind.

Nachdem wir die Applikationsschablonen auf Papier übertragen haben, stickten wir zuerst alle Teile mit einem unsichtbaren Stich fest. Damit die Applikationen beim weiteren Handsticken sich nicht selbstständig machen. – Ganz ehrlich, sticken ist ja absolutes Neuland für mich, dafür braucht man viiiiel Geduld. Wie auf dem Bild zu sehen ist, bin ich im Kurs nicht weit gekommen. Dafür war die Zeit zu knapp. Nach dem leckeren Podlook Mittagessen, startete Kara nämlich gleich mit ihren Geschichten zu den historischen Quilts, die sie mitgebracht hatte. Danach wurde aufgeräumt und schwupps war der Kurs auch schon vorbei.

Am Mittwoch beim Quilttreffen brachten einige Damen ihre fertiggestellten Buchhüllen mit. Da war ich sehr überrascht, was für wunderschöne Exemplare bei dem Workshop entstanden sind.  Besonders das Nadelheft von Gudrun hat uns sehr entzückt. Hach, alle sind einfach wunderschön geworden. Toll Mädels!

Das war ein richtig schöner Workshop und es hat mir sehr viel Freude bereitet dabei gewesen zu sein. Gemeinsam mit anderen zu werkeln und auch neue Nähtechniken kennenzulernen macht einfach Spaß.

Ihr Lieben, ich wünsche euch einen netten Sonntag. Ich gehe jetzt erst mal zu Andrea. Vielleicht kommen heute noch ein paar Samstagsplausch Gäste hinzu Ich freue mich darauf. Doris  und Gabi statte ich auch noch einen Besuch ab, sie sammeln ja im Februar wieder Nadelsticheleien. 😉

Macht es euch fein ihr Lieben

Annette

Ausflüge

Samstagsplausch {5/20}

[enthält unbeauftragte Werbung]

Heute sitzen wieder alle bei Andrea und genießen den 5. Samstagsplausch. Wie meine Woche war, erzähle ich euch jetzt. Die kleine Reise am letzten Wochenende wirkt immer noch nach.

Am letzten Donnerstag fuhren wir mit dem Auto gen Süden. Rosenheim war unser Ziel, doch einen kleinen Stadtbummel in München hatten wir uns auch mit eingeplant. In den Stachus Passagen fanden wir ein zentrales Parkhaus, von dort aus ließ sich das Zentrum gut zu Fuß erkunden.

[spacer height=“20px“]

[spacer height=“20px“]

Zuerst ergatterten wir uns einen Platz beim Italiener in der Kapellenstraße 1. Italienisches Essen finden die Kinder immer schmackhaft und wir natürlich auch. Wir waren die ersten im Restaurant und sehr erstaunt, wie schnell sich die Plätze dort füllten. In null Komma nix waren alle Tische besetzt, hauptsächlich mit Stammgästen, die telefonisch das Gericht schon vorbestellt hatten. Unser Essen kam dann etwas später, jetzt wissen wir warum. Aber es war so köstlich! Yummi.

Anschließen sind wir durch die Innenstadt gestiefelt und haben ein paar Geschäfte besucht. Im Oberpollinger, das es schon seit 1905 gibt, wurde ich von einer sehr netten Angestellten ermuntert doch die KaDeWe App bei mir auf dem Handy zu installieren. Das war ein Akt! Die Gute war so überaus zuvorkommend und geduldig, doch das Netz übermittelte mir einfach nicht die E-Mail für die Anmeldung. Zum Schluss waren wir ziemlich froh von der werten Dame durch das riesige Ladengeschäft geführt zu werden. Denn eigentlich wollte ich nur ein Paar Wollsocken fürs Tochterkind kaufen, damit sie nicht so kalte Füße hat, wenn wir auf den Wendelstein fahren. Aber auf der Etage waren so viele Socken, das glaubt ihr gar nicht *lach*. Der Laden ist wirklich sehr groß und edel – KaDeWe eben – purer Luxus.

[spacer height=“20px“]

[spacer height=“20px“]

Als ich im Traditionskaufhaus die Isetta beim Juwelier Bucherer entdeckte, musste ich gleich wieder an meine Tante Lissi und den Onkel Heini denken. Sie hatten in den 60ern so ein hübsches Motocoupé. Und, es war mir immer ein Rätsel, wie diese beiden, großen Menschen in das kleine Rollermobil passten. Oldtimer-Fans können sich die rot-weiße BMW-Isetta noch bis zum 14. Februar dort anzuschauen.

Natürlich warfen wir auch einen Blick in die berühmte Frauenkirche, die mit den zwei Zwiebeltürmen. Diese Türme sieht man ja fast immer, wenn man eine Postkarte von München in der Hand hält. – Ich war so beeindruckt von den hohen Decken und den bunten Kirchenfenstern. Dass ich mir gleich …

[spacer height=“20px“]

[spacer height=“20px“]

… wieder irgendwelche Farbkombinationen für einen Quilt ausdachte. Hihi, manchmal kann ich einfach nicht anders *lach*. Schaut nur diese wunderschönen Fenster an! Und, ich fand tatsächlich auch ein kleines Zeitfenster, um das Quilt Et Textilkunst Geschäft am Sebastiansplatz 4 zu besuchen, welches Karine mir empfohlen hatte.

[spacer height=“20px“]

[spacer height=“20px“]

Richtig nett war es dort. Ich finde es so lustig, wie schnell man mit Gleichgesinnten ins Gespräch kommt. Mit der Inhaberin Christine Köhne habe ich mich ein bisschen über die „Duffy“ von Frau Elbmarie unterhalten, das war richtig nett. Aber Stoff zu kaufen habe ich mir verkniffen, aber ein bisschen Zubehör und zwei Anleitungen mussten dann doch mit. Gern hätte ich mich noch mit Sandra der Hohenbrunnquilterin getroffen, aber leider waren wir nur einen Nachmittag. Echt schade!

Direkt gegenüber von Quilt Et Textilkunst ist die italienische Markthalle Eataly. Dort tranken wir anschließend noch einen guten Kaffee und erholten uns von dem Stadtbummel. Dann ging es weiter nach Rosenheim. Der eigentliche Anlass für die Reise war ja der 80. Geburtstag von meinem Schwiegervater.  Und die Überraschung ist uns gelungen! Als sich für die Feier plötzlich die ganze Familie und auch noch die Reise-Freunde-Gruppe einfanden, kam er aus dem Staunen nicht mehr raus. 🙂

Am Freitagmittag stand die Rosenheim-Cops-Stadtführung auf dem Tagesplan, dass musste sein, sagte mein Kerl. Aber wirklich viel aus der Fernsehserie haben wir nicht wieder erkannt. Wer die Sendung verfolgt, weiß … in Rosenheim ist immer gutes Wetter und die Sonne lacht, wenn Frau Stockl wieder erstaunt sagt: „Es gibt eine Leich“! Wir haben Rosenheim zu Fuß  entdeckt. Die Führung ging quer durch die Stadt und die berühmten Plätze aus der Serie besuchten wir fast alle. Aber viele Sehenswürdigkeiten entdecken wir nicht. Die meisten Szenen werden im Studio gedreht, da waren wir wirklich überrascht. Lediglich das Rathaus kam uns bekannt vor und der Park mit dem ehemaligen Apothekergarten.

[spacer height=“20px“]

[spacer height=“20px“]

Am Samstag war dann die Fernsicht leider nicht so prächtig, um den Wendelstein zu erklimmen. Wir hatten ja überlegt die Zahnradbahn zu nehmen, aber dafür sollte die Sicht auch gut sein. Und da am Abend ja kräftig gefeiert werden sollte, disponierten wir um und gestalteten den Nachmittag frei. Wir teilten uns auf. Eine Gruppe fuhr an den Happinger See, die zweite traf sich zum Kaffeetrinken und die dritte klapperte die Trachtenmoden Shops ab, da war ich dann mit dabei. Am Abend wurde dann im Hotel fein gefeiert, gut gegessen und viel erzählt. Und dann kam am Sonntag noch ein Geburtstag. Unser Mädchen hatte Jubeltag. Deshalb wollte sie auch  nach dem Frühstück schnell wieder nach Hause. Denn die Freundinnen hatten einen Pizza-Fernsehabend geplant. Als wir uns nach dem Gruppenfoto verabschiedeten, wäre ich aber am liebsten noch ein bisschen im Süden geblieben. Die Gegend rund um Rosenheim gefällt mir sehr gut. So viel Natur ist dort zu finden und man sieht auch die Berge. Schöne Wanderwege und auch die Seen in der Nähe sind wirklich schön. Das nächste Mal möchte ich auf jeden Fall auch noch an den Chiemsee und die Fraueninsel soll ja richtig schön sein. Von dem Wochenende habe ich noch Tage später gezerrt. Wieder zu Hause angekommen habe ich erst mal all die Fotos überarbeitet und weitergegeben. Dann hatten wir ein paar wichtige Termine zu erledigen. Aber ich hatte auch Zeit ein paar UFOs abzubauen.

Nähen …

Richtig happy bin ich über die Fertigstellung meiner zweiten Sew Together Bag. Dann habe ich noch an den Blöcken von dem Nadelweltkurs 2017 weitergearbeitet. Nett war diese Woche auch der Austausch mit Anika vom Quiltkollektiv Workshop in Heidelberg und Hanka & Heidi vom Siebdruckkurs. Wir planen nämlich am Faschingswochenende ein gemeinsames Nähtreffen in Heidelberg. Und die Freude darüber ist jetzt schon riesengroß. 🙂

Gastautorin im Januar

Danken sagen möchte ich auch noch der liebe Anni aka Antetanni, die sich noch spontan entschlossen hatte, noch eben schnell einen Januar Gastbeitrag für die Ordnung zu schreiben. Ich mag sie wirklich sehr und hoffe sie bald einmal persönlich kennenzulernen. Das haben wir  uns jedenfalls für 2020 vorgenommen. 🙂

Gastautorin im Februar

Die liebe Ines von Nähzimmerplaudereie hat schon Bescheid gesagt, dass sie in der zweiten Februarwoche ihren UFO-Gastbeitrag schreibt. Hach, ich bin ja sooo gespannt darauf und freue mich riesig!! 🙂

Nachbarschaftshilfe …

[spacer height=“20px“]

[spacer height=“20px“]

Die Nachbarn von gegenüber hatten mich kürzlich gefragt, ob ich beim Kinderhüten helfen kann. Natürlich habe ich ja gesagt. So kam ich auch am Donnerstag in den Genuss den Jüngsten zum Instrumentenkarusel Abschlussnachmittag im Carl-Rottman-Saal zu begleitet. Da hat mir auch das Mitsingen zum Schluss sehr viel Spaß gemacht.

Und gestern ging der Tag so schnell vorbei. Erst habe ich eingekauft, dann nochmal, da ich doch keine roten Linsen mehr hatte. Mittags kochte ich ein figurbewußtes Menü, eine Tomaten-Linsen-Suppe, denn der Winterspeck muss wieder weg. Deshalb gibt es heute bei Andreas Samstagsplausch auch kein Stück Kuchen für mich *lach*.

Also ihr Lieben habt ein schönes Wochenende und macht es euch fein!

Herzliche Grüße

Annette

 

Kooperation

Zu Gast in Augensternswelt: antetanni über die Aufbewahrung von Schnittmustern und Anleitungen

Ein Jahr ist vergangen, seit ich zuletzt bei Annette über Ordnung im Nähzimmer geschrieben habe. Damals ging es um den Abbau von Ufos. Höchste Zeit, das Thema Ordnung wieder aufzugreifen, denn in einem Jahr sammelt sich ja gerne so manches an… Bevor ich mit meinem heutigen Thema aber loslege, noch ganz kurz einen Satz über mich, für den Fall, dass du mich noch nicht kennst: Ich heiße Anni und blogge seit 2013 auf antetanni.wordpress.com hauptsächlich über mein Hobby Nähen, bin Gastgeberin der Sonntags Top 7 und des Montagsstarters und berichte über Gelesenes, Gekochtes, Bereistes und vieles mehr.

Viele meiner Beiträge drehen sich um Ordnung schaffen. Ein Thema, das mich ständig umtreibt, in diesen Tagen vor allem, was Ordnung und Disziplin der Aufbewahrung von Nähbüchern, Nähzeitschriften und der leidigen losen Blättersammlung an Schnittmuster und Anleitungen angeht.

Für 2020 habe ich mir vorgenommen, mein Verzeichnis Nähen auf der Festplatte wieder einmal von unnötigem Ballast zu befreien, heute aber will ich dir zeigen, wie ich unlängst Ordnung in die Bücher- und Zeitschriftensammlung gebracht und wie ich die vielen ausgedruckten E-Book-Anleitungen (neu) geordnet habe.

Mein Näharbeitsplatz ist klein. Viel Platz für Möbel gibt es nicht und viele Dinge lagern bislang verstreut in Kisten unter der Dachschräge, in den Schubladen oder Schrankfächern der wenigen Möbel oder liegen irgendwie kreuz und quer auf und zwischen anderen Dingen. Das galt vor allem für die Nähbücher und Nähzeitschriften, die bislang noch nicht so richtig einen festen Ort hatten bzw. – zwar thematisch sortiert – an mehreren Stellen lagerten. Wehe aber, ich habe eine Anleitung aus Buch X oder Zeitschrift Y gesucht. So ging es mir letzte Woche, ich habe ewig nach einer ganz bestimmten Anleitung gesucht und musste an mehreren Stellen kruschteln. Nun ist Schluss mit lustig, dachte ich mir, und es musste eine Lösung her!

Zunächst habe ich mir einen Überblick verschafft, was alles an Büchern und Zeitschriften sowie als Lose-Blatt-Sammlung an Anleitungen vorhanden ist und habe alles (alles!) auf dem Boden gestapelt bzw. ausgebreitet (ein Foto davon erspare ich dir und mir, zu schlimm sah es aus – einen klitzekleinen Ausschnitt habe ich auf Instagram gezeigt…uhhh).

Sämtliche Nähbücher (2017 habe ich hier bei Annette schon einmal meine  Aufbewahrungslösung für Schnittmuster aus Nähbüchern gezeigt) stehen nun gesammelt auf einem Kasten und sind nicht mehr an verschiedenen Stellen im Zimmer untergebracht.

Alle meine Nähzeitschriften habe ich nun in Hängemappen untergebracht. Es gibt diese Mappen mit festen/breiten Böden, sodass – je nach Breite des Bodens – vier, fünf oder sechs Magazine in eine Mappe passen.

Da die (meisten) Nähzeitschriften auf dem Buchrücken beschriftet sind und somit die jeweilige Ausgabe gut lesbar ist, habe ich auf eine Beschriftung der Mappen verzichtet und die Zeitschriften lediglich chronologisch in die Mappen einsortiert. Über meine Lösung, Schnittmuster aus Nähzeitschriften aufzubewahren, habe ich 2016 bei mir im Blog geschrieben.

Was aber nutzt die beste Sortierung, wenn ich nicht weiß, welche Modelle in der jeweiligen Zeitschrift zu finden sind? Ich möchte ja nicht immer alle Hefte durchblättern müssen, egal, ob ich ein neues Modell suche oder nach einem Schnittmuster krame, das ich vielleicht schon einmal genäht habe, aber nicht mehr weiß, ob es jetzt in Heft 4711 aus dem Jahr 2017 oder in Heft 0815 aus dem letzten Jahr war… Dafür habe ich von allen Heften mit dem Smartphone Fotos des Deckblatts und der Übersichten gemacht (bei Burda kein Problem, die Hefte von La Maison Victor sind da schon spezieller, da nicht alle Ausgaben eine Übersicht der Modelle enthalten) und diese Bilder in eine Tabelle einer Worddatei gespeichert. Der Aufwand war einmal da und zugegebenermaßen nicht ganz ohne, aber ich finde, die Mühe hat sich gelohnt. Schau selbst:

Das Bild zeigt den ersten Entwurf der Tabelle, damit du dir vorstellen kannst, was ich damit meine. Inzwischen ist die Tabelle schon prall gefüllt mit weiteren Bildern (in chronologischer Reihenfolge) und auch mit Informationen zu den Modellen, die ich aus den Heften schon einmal nachgearbeitet habe. Für die Nähbücher habe ich ähnliches vor. Diese enthalten zwar meistens ein Inhaltsverzeichnis, jedoch stehen da oft eben nur der Name des Modells, manchmal ohne Angabe, ob es sich jetzt um eine Hose oder einen Pullover usw. handelt und ein Bild fehlt auch. Hier plane ich, die Modelle abzulichten und eine Übersicht der Bilder vorne ins Buch einzukleben, damit auch hier auf einen Blick zu sehen ist, was das Buch enthält. Mehr dazu irgendwann bei mir im Blog.

Die Lose-Blatt-Sammlung der ausgedruckten Anleitungen habe ich einer sehr kritischen Prüfung unterworfen. Wie oft habe ich schon Anleitungen und Schnittmuster – gerade von Freebooks – ausgedruckt, dann aber doch nie genäht. Insgesamt hatte ich 15 Ordner und Stehsammler, in denen Wunder was abgelegt war. Dazu kunterbunt durcheinander.

Ich habe sämtliche Ausdrucke von Anleitungen/Schnittmuster, die ich online gespeichert habe und von denen ich weiß, dass ich sie nicht regelmäßig oder in nächster Zeit nicht nähen werde, entsorgt. Ja, ist vielleicht doof in Sachen Umweltschutz, nachdem sie schon mal ausgedruckt da lagen, aber ich fühle mich von den Papierbergen befreit und dieses Gefühl hat obsiegt. Geblieben sind 5 Ordner mit Nähanleitungen plus 1 Ordner mit Häkel-, Strick- und sonstigen Bastel-/DIY-Anleitungen. Auch das sind noch zu viele, zu mehr Wegwerfen konnte ich mich aber noch nicht durchringen. Die Anleitungen sind nun thematisch geordnet.

In jedem Ordner befindet sich zudem vorne ein Deckblatt mit der Auflistung der Schnittmuster (was, woher, welche Größe; die Anleitungen/Schnittmuster liegen in wiederverwendbaren Klarsichthüllen und enthalten teilweise auch ein Deckblatt mit weiteren Angaben, sofern ich das Schnittmuster bereits verwendet habe – nicht alle, meistens schreibe ich auf das Schnittmuster bereits weitere Angaben drauf, wie das wann für wen genäht oder ob es bestimmte Dinge wie Größenanpassungen oder ähnliches zu beachten gab usw.). Ich plane, die Übersichtsliste vorne in den Ordnern noch mit Abbildungen zu versehen, aber für den Moment reicht mir die Sortierung nach Baby+Kind Oberteilen/Unterteilen, Kleidung, (Hand-)Taschen und Täschchen aus.

Ein Ordner ist – wie du vielleicht auf dem Bild schon erkannt hast – noch unbeschriftet. Das ist der mit den Häkel-/Strick- und sonstigen Bastel-/DIY-Anleitungen. Da muss ich nochmals durch hinsichtlich der Kategorien und was ich wirklich behalten möchte. Aber gut darf auch mal gut sein und die Reduzierung von 15 Ordnern auf aktuell 6 Stück erfreut mich schon sehr. Mein Traum wäre ja, alle Schnittmuster/Anleitungen usw. in Hängemappen aufzubewahren. Leider aber scheitert das daran, dass ich nicht genügend Mappenauszüge habe und die vorhandenen Schränke nicht mehr nachrüsten kann, da es das Modell nicht mehr gibt. Egal, es ist jetzt, wie es ist und mein Etappenziel ist auch ohne den Hängeregister-Traum erreicht: Alle Anleitungen, ob aus Büchern, Zeitschriften oder in Ordnern lagern nun an einem Ort nebeneinander! Tschakka!

Übrigens: Abweichend von meiner oben erwähnten Aufbewahrungslösung für Schnittmuster aus Nähbüchern liegen in den Ordnern teilweise auch Schnitte aus Nähbüchern, wenn die direkte Aufbewahrung in den Büchern dort aus Platzgründen nicht mehr möglich war. Dank der Übersicht in den Büchern selbst, was ich wann für wen genäht habe, weiß ich dann, dass das Schnittmuster im Ordner abgelegt ist, wenn es nicht im Buch selbst liegt.

Die Ablage… ein immer wiederkehrendes Thema und im besten Fall ein lebendiges System. Wie behältst du den Überblick an Schnittmustern und Anleitungen? Ich freue mich über deine Anregungen und Ideen dazu!

Viele Grüße
Anni | antetanni

Dies und das

Ich bin dabei … {Samstagsplausch 2/20}

Und auch in diesem Jahr mache ich dann und wann bei Andreas Samstagsplausch mit.

Ach, ist es nicht schön immer wieder in netter Runde zusammenzusitzen und ein bisschen zu plauschen? Ich bin sehr dankbar für Andreas Einladung und nehme ihre Einladung dankend an, denn so kann ich euch ein bisschen von meiner Woche erzählen.

Andrea schrieb heute, wie sie sportlich ins neue Jahr gekommen ist. Auch, ich bin wieder aktiv geworden. Am Mittwoch haben wir, also mein Kerl und ich es endlich wieder geschafft in den Milon-Rhythmus zu kommen. Der Kraft-Ausdauer-Zirkel tut besonders meiner Rückenmuskulatur gut. Da hatten sich nämlich schon wieder Zipperlein eingeschlichen.

Die Schule startete hier erst am Mittwoch wieder. So hatten wir noch ein paar ruhige Tage. Mittwoch war alles in allem ein guter und interessanter Tag. Am Abend besuchte ich zum ersten Mal die Heidelberg Hearts and Castles Quilt Guild in HD-Wieblingen. Das ist die hiesige Quiltgruppe und ich machte gleich Nägel mit Köpfen und wurde Mitglied im Verein, der im Dezember sein 30 jähriges Bestehen feierte. Der Abend war sehr interessant, fast 50 Damen waren gekommen. Einige Quilterinnen stellten ihre Projekte vor und es gab auch einen Vortrag über eine Amerikareise. Außerdem wurde ein Flohmarkt für Bücher, Patchworkstoffe und Hilfsmittel veranstaltet. Da stand z. B. ein großer Quilt-Stickrahmen, den hätte ich ja gerne mitgenommen. Aber ich habe mich natürlich zurückgehalten *lach*. Nur ein Buch musste mit und zwei kleine Stücke Stoff in grau und gelb.

Am Donnerstag habe ich kurz mit Ines von Nähzimmerplauderei geschrieben. Sie ist meine erste Gastautorin im Februar und ich freue mich schon sehr auf ihren Gastbeitrag. 🙂

Ansonsten wurde hier die ganze Woche viel genäht. Meine ersten zwei Dezember-Reihen (#) für den Sugaridoo Quilt für das Doppelbett sind fertig. Die zeige ich hier morgen und an der Probenähtasche von Elbmarie konnte ich auch noch ein bisschen weiter nähen. Da musste ich eine Pause einlegen, weil mir Material fehlte. Gestern kam es dann über mich und ich stickte noch ein Geweih auf die Frontseite. Allerdings ist das total hässlich geworden. Deshalb muss ich mir jetzt etwas anderes einfallen lassen.
Das Vlies Stück für die Quilt As You Go Tasche und die genähten Kreise für das Kissen sind jetzt auch fertig auch der Blogpost folgt nächste Woche.

Und dann kam noch ganz liebe Post aus Puschendorf von Emil, der sich für sein Geschenk bedankt hatte. Dankeschön für das tolle Feuerwerk du Lieber, ich habe mich sehr darüber gefreut. 🙂

Gestern begann der Wochenend-Französichkurs von der Volkshochschule. Mein Erster überhaupt. Ich wusste ja, dass es schwer wird, aber das mir beim Vorlesen die Wörter im Hals steckenbleiben hätte ich nicht gedacht *lach*. Aber ich mache weiter und lasse mich nicht davon abbringen. Nächste Woche werde ich mehr davon berichten.

Also dann ihr Lieben macht es gut und habt ein schönes Wochenende.

Ganz liebe Grüße

Annette

Dies und das

Der Quiltkollektiv Workshop in Heidelberg

[Werbung wegen Verlinkung!]

Fast hätte ich es versäumt euch von dem Quiltkollektiv Workshop in Heidelberg, der Mitte November stattfand zu erzählen. Der Kurs war sehr interessant, gut organisiert und fand im Seminarraum des Agaplesion Bethanien Krankenhaus statt. Als alle Teilnehmerinnen ihre Nähplätze eingerichtet hatten, gab es eine große Vorstellrunde. Dabei wurde klar, wie eng die Anfänge der einzelnen Quilterinnen und ihre Interessen beieinander liegen. Lustigerweise begann bei den meisten Damen die Näh- und Quiltleidenschaft im Jahr 2013 und hatte stark mit den Quiltbloggern zu tun, die über den großen Teich zu uns herüberschwappten. Da mussten wir echt schmunzeln.

 

 

Die beiden Kursleiterinnen Friederike vom Insta-Blog Piecestopatch und Daniela von Block M Quilts hatten interessante Themen für den Quilt Campus Workshop vorbereitet. In dem ersten Teil des Workshops „Kurven nähen mit Friederike“ zeigte Friederike, wie man Kurven in unterschiedlichen Größen und Formen zuschneidet und auch näht.

 

 

Als Vorbereitung dazu hatte sie an die Kursteilnehmerinnen ein paar Tipps sowie Schablonen Vorlagen per E-Mail geschickt. So war es möglich schon Zuhause, mit den eigenen Stoffen die Kreiszuschnitte anzufertigen. Das hat echt Zeit gespart. Ganz wichtig beim Zuschnitt ist es auf den Fadenlauf zu achten. Damit ist schon die halbe Miete beim Gelingen gesichert.

Friederike demonstrierte anhand eines Kurvenlineals und auch mit selbst zugeschnittenen Schablonen, wie akkurate Kreise zugeschnitten und genäht werden. Was mich erstaunt hat, waren ihre Freihand-Kreise, die sie ohne Schablone schnitt. So sind eigenen Ideen und der  Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, toll! Friederike hatte auch ihren wunderschönen „Spring Bloom Quilt“ mitgebracht, nur leider habe ich ihn nicht fotografiert. Echt schade, dass ich euch den nicht zeigen kann. Die Kreise sind so harmonisch angeordnet und das Farbzusammenspiel ist perfekt. Auch das Quilting ist super schön. Sie hatte darauf eine riesige Spirale füsschenbreit genäht.

 

 

Als Beispiel eignete sich auch dazu wunderbar der „Purzle Haze“ Quilt von Daniela, den sie für den Pantone Quilt Wettbewerb 2018 mit dem Farbthema: Ultraviolett angefertigt hatte. Alle Rundungen sind für diesen Quilt Freihand zugeschnitten worden. Ich mag ja das Design von modernen Kurvenquilts wirklich sehr und die Farben sind einfach umwerfend schön!

 

 

Dann wurde anhand der eigenen Stoffzuschnitte das eben gelernte in die Tat umgesetzt. Ich hatte mir einige Kreise in grauen Stofftönen zugeschnitten, um daraus ein Kissen oder einen Tischläufer zu nähen.

 

 

Sehr erstaunt war ich, dass Friederike tatsächlich recht behalten hatte. Bei den meisten Teilnehmerinnen waren wirklich nach dem Zusammennähen der Kreise keine Falten zu entdecken. Was für ein Erfolg für Friederike!

 

 

Wir haben viel genäht, ausprobiert und auch bei den anderen geschaut, bevor es mit dem zweiten Teil weiterging. Dann wurden wir aber erst noch gut bewirtete, damit wir nicht schlapp machen *grins*. Es gab belegte Brötchen, Fingerfood Gemüse, Obst, leckeren Kuchen und natürlich Mineralwasser, Saft, Tee und Kaffee.

 

 

Toll, und alle bekamen ein Goodie Bag mit vielen schönen Sachen drin. Herzlichen Dank für all die Beigaben. Das Foto habe ich zu Hause gemacht, da hatte ich mehr Zeit *lach*.

 

 

Der zweite Teil des Workshops war: Quilt-As-You-Go mit Daniela.

 

 

Daniela zeigte uns in zwei Stunden, wie man schnell aus Stoff- und Vliesresten kleine Paneele herstellen kann, die sich prima für Täschchen, Tischsets oder Deckchen eignen. Dafür ist die Quilt-As-You-Go Methode (QAYG) wirklich praktisch.

 

 

Sie erzählte, weshalb sie die Quilt As You Go Methode so spannend findet und erklärte welche Materialien sich gut eignen. Sie sprach auch über Farben und wie sie stimmig kombiniert werden können.

 

 

Daniela hatte unterschiedliche Vliesproben dabei, die in der Runde umhergehen ließ. Jetzt weiß ich welche Materialzusammensetzungen es gibt und wofür sie sich am besten eignen. Dann durften wir ausprobieren und das freie Nähen umzusetzen.

 

 

Ich kannte diese Methode vorher nicht und war sehr überrascht wie schnell kleine Stoffstücke in Szenen gesetzt werden können. Toll finde ich auch, dass die einzelnen Stoffstücke  auf dem Vlies direkt nach dem Zusammennähen gequiltet werden. Das ergibt dann tolle Quiltmuster auf dem Paneel.

Das fertige Erscheinungsbild kann sich sehen lassen, hier zwei fertige Quilt As You Go Stücke von Daniela. Super schön finde ich!

 

 

Ihr Lieben, schön das ihr so lang durchgehalten habt. Es hat mir sehr viel Freude bereitet, euch an diesem Kurs teilhaben zu lassen. Diese Woche möchte ich aus meinen genähten Kreisen ein schönes Kissen und aus dem As You Go Miniquilt ein hübsches Täschchen nähen. Die zeige ich euch demnächst. Also dann ihr Lieben, genießt noch ein paar ruhige Tage, bevor das neue Jahr so richtig losgeht und macht es euch fein.

Viele liebe Grüsse aus Heidelberg

Annette

 


Am Montag verlinke ich diesen Beitrag beim Modern Patch Monday. Zusätzlich Nähzeit am Wochenende, Freutag, Froh und Kreativ
Dies und das

UFO Linkparty 2020 – es geht weiter …

Willkommen zur UFO Linkparty 2020!!

Let’s finish old stuff!!

Und, weiter geht es mit den unvollendeten Projekten auch im neuen Jahrzehnt 2020!! Seid Ihr dabei? Beendet Eure UFOs, die sich in Ecken, auf Stapeln oder in Kisten tummeln. Wäre es nicht viel schöner sie fertigzustellen? Ich sage auch meinen UFOs wieder den Kampf an und im Jahresrückblick 2019 hatte ich euch schon davon erzählt, was ich noch fertigstellen möchte. Aber ganz wichtig es mir in diesem Jahr keine neuen UFOs mehr zu produzieren. Dafür muss ich nur zielgerichtet nach vorne schauen *lach*.

Zur UFO To do- Liste der “UnFOlendeten Dinge” geht es hier entlang:

=>  UFO_to-do-Jahresliste 2020. <= 

Wer die To Do Liste nutzt und oder sich verlinkt,

nimmt bitte auch mein UFO Logo 2020 mit auf seine Seite, aber das ist ja klar.

Lieben Dank, dass Ihr mitmacht!! 🙂

Jeder kann mitmachen, wann immer er/sie Lust und Zeit hat.  DU entscheidest ob DU jeden Monat mitmachst oder nur bei Bedarf. Der UFO Abbau soll Freude bereiten, deshalb mach Dir keinen Druck. 

Natürlich sind auch wieder NANOs erlaubt (NANO = Nicht Angefangenes Näh-Objekt). Das sind Projekte für die man schon Materialien gekauft hat, sie aber noch nicht fertigstellen konnte.

Verlinke Deine Werke auch bei Valomea, ehemals Klaudias „It’s UFO Time“ Linkparty.     Immer am letzten Donnerstag im Monat! Klaudias Linkparty ist zu Valomea umgezogen!

Häkeln, Stricken, Nähen, Quilten, Sticken, Basteln, Papierwerke, arbeiten mit Holz, Leder, Beton, Metall,Glas, Stein, usw. 

What ever!!!

Wenn DU willst, werden auch Deine UFOs, NANOs und NAFOs am Ende fertig sein!

Also dann mal los und viel Freude bei allem!!

Mit der Teilnahme/Verlinkung erklärt ihr euch mit der Verarbeitung eurer Daten bei inlinkz einverstanden. Nähere Infos: http://www.inlinkz.com (Impressum/Datenschutzerklärung). Über das Anklicken des Buttons gelangt ihr zu den Linkpartys bei Inlinkz. Weiter auch zum Datenschutz: Augensterns Welt

Diese Linkparty ist bis zum 31.12.2020 geöffnet!!

You are invited to the Inlinkz link party!

Click here to enter