Nürnberg | Ein Wochenende auf Entdeckungstour

*Werbung – unbeauftragt*

Hallo Ihr Lieben, heute nehme ich euch mit nach Nürnberg und zwar vom hier aus und auch morgen auf dem Bärbel bloggt … Blog. Dort gibt es auch noch am Samstag ein Rezept für euch. Nürnberg zu entdecken ist wirklich interessant. Wir hatten uns für ein Wochenende ganz bürgerlich, oben an der Burg einquartiert. Ein Maisonette Familienzimmer wurde unsere Bleibe, in der Jugendherberge. Vom 7. Stock aus hatten wir einen wunderbaren Ausblick über die Stadt. Einfach grandios, wie weit man da bei gutem Wetter schauen kann, toll!

 

 

Die Jugendherberge liegt direkt neben der Kaiserburg wo zu Kaiserzeiten die Kaiser des Heiligen Römischen Reichs von 1050 – 1571 residierten. Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen, uns dort umzusehen.

 

 

Der Fußweg vom Berg herunter führt in die Untere Söldnergasse und Am Ölberg vorbei. An den reich verzierten Fachwerkhäusern kann man sich kaum sattsehen, die ganze Altstadt ist voll davon. Weiter unten gelangt man über den Tiergärtnertor Platz direkt zum Albrecht-Dürer-Haus. Viele Touristen waren auf dem Platz unterwegs und ich stand eine ganze Weile dort, um das Dürer-Haus zu fotografieren. Ich wollte einen kurzen Moment erhaschen, um das berühmte Wohnhaus des Künstlers vollkommen menschenleer knipsen zu können *lach*. Lustig war es schon die Leute davor zu beobachten. Ein Pärchen stand direkt vor dem Eingang und die Dame kramte gefühlte 10 Minuten in ihrer Handtasche. Hihi, Frauen eben! Naja, dann war niemand mehr da und ich drückte schnell auf den Auslöser.

 

 

Im ersten Obergeschoss befindet sich die Küche, mit der historischen alten Feuerstelle. Viele Kupfertöpfe hängen an der Wand und auf dem Regal am Kamin stehen Zinnteller und Kannen. Der Wohnbereich ist im Stil des 16. Jahrhunderts eingerichtet. Die täglichen Gebrauchsgegenstände des Künstlers und seiner Frau Agnes werden anschaulich dargestellt. Auch seine Mutter, Lehrlinge und das Hauspersonal wohnten im bürgerlichen Haus.

 

 

In der Malerwerkstatt des zweiten Obergeschosses traf ich auf die Künstlerin Sofia Fränkl. Sie führte uns die hohe Kunst des Kupferstechens vor. Ich war so begeistert und so fragte ich sie, ob ich über ihre Arbeit schreiben darf. Sie willigte ein. :-)

Sie zeigte uns, wie sie die Kupferstecherplatte mit Farben bearbeitet, um davon anschließend an der Tiefdruckpresse einen Kunstdruck herzustellen. Dafür benötigt man besonderes, handgeschöpftes Papier und Naturfarben aus Ruß und Ton, die mit Leinöl angerührt werden. Das Mischverhältnis der Farben ist 90% Tonmehl oder Ruß mit 10% Leinöl. So hatte schon der alte Meister seine Farben hergestellt.

 

 

Was ist unter dem Tiefdruckverfahren zu verstehen?

In eine Kupferplatte werden mit einem spitzen Dorn, Linien und Strukturen eingebracht. Mit altertümlichen Farben aus Ruß und Ton färbt man die Kupferplatten ein. Dabei werden nur die tiefergelegenen Flächen mit Farbe eingerieben. Bei den bearbeiteten, gestochenen Stellen wird die Farbe gut aufgenommen. Unbearbeitete, blanke Stellen nehmen keine Farbe auf. In der Tiefdruckpresse wird anschließend das Farbmaterial aus den Kupferplatten durch sehr hohen Druck auf das Papier gepresst. Je tiefer die Stiche auf der Kupferplatte, desto intensiver die Farbintensität. Ja, das Papier saugt die Farbe förmlich auf. Für die Demonstration suchte ich mir aus dem großen Fundus der Künstlerin das Motiv einer Venezianern aus. Die für die Vorführung benutzen Kupferplatten wurden von der Künstlerin Sofia Fränkl selbst hergestellt und den Platten Dürers nachempfunden. Albrecht Dürer hatte das Bildnis der Venezianern 1515 in Kupfer gestochen und er lüftete nie das Geheimnis ihrer Identität. :-) Leonardo da Vinci hatte die Technik “der Wiederspiegelung in den Augen” erfunden. Das sind die weißen Punkte in den Pupillen, die eine Reflexion darstellen. Als Dürer davon erfuhr, hat er gleich diese Technik in seinen Bildern übernommen.

 

 

Wie aufwändig so ein Kupferstich angefertigt wird, zeigte uns Sofia Fränkl am Ende der Vorstellung. Für das Auftragen der Ton- und Rußfarben hatte sie mit einem Tuch die jeweilige Farbe in die Vertiefungen gerieben. Das erfordert ein hohes Maß an Geschick. Es gibt kaum noch Künstler, die diese Technik beherrschen. Sofia Fränkl verriet mir, sie habe 8 Jahre benötigte, um das Kupferstechen mit dem Grabstichel und die dazugehörigen Druckverfahren, bis aufs FF zu beherrschen. Albrecht Dürer hatte zu Lebzeiten eine Vielzahl von Kupferstichen angefertigt. Besonders bekannt wurde Dürer durch seine unglaubliche Feinarbeit. Er spielte mit Helligkeit und Schatten in seinen filigranen Werken. An manchen Stellen wurden Wolken dunkler, an anderen heller gestichelt. In Blattkronen stichelte er jedes Blatt einzeln, um so die Lebendigkeit seiner Bilder zum Ausdruck zu bringen.

 

 

Weiter ging unser Ausflug zum Spielzeugmuseum, was es dort alles zu bestaunen gibt, könnt ihr morgen im Bärbel Blog nachlesen. Unser Stadtbummel ging mitten ins Zentrum. Auf dem Hauptmarkt waren viele Touristen unterwegs und versuchten auf dem Markt noch ein Schnäppchen zu finden, allerdings war es nicht leicht. Die Preise sind dort echt gepfeffert. Ich beobachtete einige Leute, die sich vor den “Schöner Brunnen” stellten für ein Selfie. Hach, was war dort viel los an dem Wochenende. Schade, leider konnte ich den Schönen Brunnen nicht ohne Menschen fotografieren, da hätte ich wohl ganz früh aufstehen müssen *lach*. Auch die Frauenkirche ging nicht ganz aufs Foto *hihi*. Aber das “Männleinlaufen” unter der Kunstuhr ist wirklich hübsch anzusehen. Die Männlein kreisen mittags um 12:00 Uhr um den Kaiser herum.

 

 

 

Ihr Lieben, wollt ihr noch mehr über unser Wochenende in der schönen Frankenstadt lesen, dann schaut morgen unbedingt beim Bärbel Blog vorbei. Und vergesst nicht das Rezept, *lach* aus der Frankenstadt dort abzuholen! ;-)

Mit meinen Freitagsblümchen und den Herbstkarten möchte ich mich bei euch zum Friday Flowerday von Holunderblütchen und  Floralfridayfotos  verabschieden.

 

 

Diese beiden Herbstkarten erreichten mich noch letzte und vorletzte Woche. Die linke Rehlein Karte hat Nicole für mich verschickt und die rechte kommt von Ingrid. Vielen Dank ihr Lieben ich habe mich sehr über die lieben Worte gefreut, also ab damit zum Freutag. ;-)

 

 

Und sonst? An diesem Wochenende bin ich auf Heikes Nähtreff in Tamm, das bis Sonntag stattfindet. Dort treffen sich die Bärbels und auch noch ein paar andere Leute. Eigentlich wollte ich ja einen Softshellmantel nähen. Aber ich habe mir ein Herz genommen und den Wintermantel vom November 2017 eingepackt. Der schöne rote Mantel soll endlich fertig werden und kein UFO bleiben. Wie sage ich den Kindern immer: Erst eine Sache fertigmachen, dann etwas Neues beginnen! *Lach*, ja das ist total wichtig fürs Leben und ich freue mich auch schon sehr auf die Fertigstellung. Und, wenn er fertig ist, nähe ich mir vielleicht noch eine Bluse. Aber die steht ganz hinten auf der Liste. ;-) Hach, ich freue mich so auf das Nähtreffen und auch auf die lieben Bärbels.

 

Ihr Lieben, ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende, macht es euch schön gemütlich und kuschelt euch ein bei dem Grau in Grau da draußen.

Liebste Grüße,

Annette

 

Meine UFOs im November – Monatsplanung

Ihr Lieben,

hachz ich habe gerade das Gefühl die Zeit rennt und überholt mich an jeder Ecke. Für meine UFO Planung im November habe ich mir vorgenommen die Projekte, die bis jetzt auf den Monatsplanungslisten standen und nicht abgehakt sind, noch einmal näher zu betrachten. Den großartigen UFO Abbau kann ich jetzt, Ende des Jahres nicht mehr stämmen. Das habe ich mir schon abgeschminkt, aber da wir ja im neuen Jahr 2019 weiter machen bin ich froh gestimmt.

Gerade jetzt zum Jahresende gibt es viele Termine, Aufgaben, Projekte und dann ist noch Erkältungszeit. An diesem Wochenende findet der Nähtreff in Tamm bei Heike von der  MODEWERKSTATT statt und am Samstag bin ich dran mit meinem Bärbelpost auf dem “Bärbel bloggt… Blog”. Da erzähle ich euch von unserem Besuch in Nürnberg. Gestern Abend habe ich mich noch um den Marmeladen Adventskalender gekümmert. Hey das Aufhübschen der Gläser hat ja fast so viel Zeit gebraucht, wie die Früchte in die Gläser zu bekommen *lach*. Aber ein bisschen habe diese Woche noch genäht und zwar ein Sitzkissen To Go” mit Personalisierung. Mal sehen, vielleicht schreibe ich nächste Woche dazu noch ein Tutorial. Denn die Parkbänke sind jetzt im Herbst wieder so kalt und so ein Sitzkissen ist wirklich schnell genäht. Also, ihr Lieben erwartet in diesem Monat nicht zu viel von mir *lach*, aber ich sage mir: Kopf hoch, auch wenn der Hals schmutzig ist (natürlich ist das eine Metapher *hihi).

 

 

Hier noch der Link zur UFO Linkparty – Let’s finish old stuff!! für alle Fälle.

 

Und, wie sieht es bei euch aus mit den UFOs? Seid ihr brav dabei oder habt ihr auch anderen Projekten den Vorzug gegeben?

Vielleicht gibt es ja zwischendrin noch ein bisschen Luft, um zumindest ein UFO abzuarbeiten. Besser eins als keins. :-)

So, das wäre es auch schon bei mir. Ihr Lieben, ich wünsche euch einen wunderschönen November, bleibt gesund und lasst euch nicht die gute Laune verderben. Der letzte Zipfel vom Jahr ist immer ein bisschen turbulent und dann nach Weihnachten wird es wieder ruhiger. Hoffentlich! :-)

Liebste Grüße,

Annette  :-)

Meine UFOs im Oktober – Abschluss

Willkommen im November –  Ihr Lieben,

heute mache ich meinen Oktober Abschluss und zwar ganz kurz – ohne Tamtam.

Hier sind ja schon wieder Herbstferien, da komme ich kaum an die Nähmaschine, aber ihr seid natürlich alle richtig fleißig, stimmt’s! ;-) Aber, die Planungen für die Abschlussverlosung im Januar schreiten voran. ;-) Seid ihr dabei?

 

Vielleicht hat noch jemand ein UFO aber weiß nicht, wie er/sie es wegschaffen kann?

Dann steig mit ein in den UFO Sew along 2018/2019 Let’s Finish old stuff!!
Im kommenden Jahr geht es hier dann weiter  ;-), denn es ist schon klar, ich werde nicht fertig!!
Für die Sammlung der “UnFOlendeten Dinge” hatte ich für euch eine To Do Liste angelegt, die ihr
gern kostenlos mitbenutzen könnt. =>  zum Herunterladen *hier* klicken. Für 2019 gibt es eine neue Liste.

 

Meine Jahresliste ist längst nicht fertig, so wie es im Anfang des Jahres geplant war. So werde ich 2019 weitermachen mit den UFOs – Let’s finish old stuff!!
Es macht einfach Spaß sich mit den Altlasten zu beschäftigen *lach*. Obwohl ich mich auch riesig freuen würde, wenn ich keine mehr hätte *hihi*. Wäre es nicht schön ein neues Projekt zu beginnen, ohne schlechtem Gewissen? Das wünsche ich mir für 2020 *lach *lach *lach*. :-D Ob ich das schaffe? Helft ihr mir dabei? Unterstützt ihr mich? Dann macht auch weiterhin mit. Denn gemeinsam sind wir stark, Yeah!!

 

Wie sehen meine Ergebnisse für den Oktober Abschluss aus?

I c h   b i n   n o c h   n i c h t   s o  w e i t, um etwas zeigen zu können. Deshalb kommt hier ein NACHTRAG hin, wenn ich damit fertig bin.

 

Aber vielleicht habt ihr noch etwas nicht gezeigt, dann her damit!!
Hier geht es wieder weiter zur UFO Sammelliste …
 

 

Und hier wieder die fleißigen Bienchen, die auch im Oktober wieder ganz viel weggeschafft haben:
♥   ♥   ♥   ♥   ♥   ♥

Anni – Antetanni  hatte 11 UFO Abbau Posts im Oktober!!! WOW!!!!

Eule im Schlafanzug

Karin – nealichundderdickeopa

Klaudias Kreativ-World

Marita – Fischtown Lady

Valomeas Flickenkiste

♥   ♥   ♥   ♥   ♥   ♥

Hach, ich bin so froh das ihr wieder so wunderbare Werke vollendet habt!!

Ihr macht das sooo toll, einen kräftigen Tusch!! Ihr alle seid einfach S p i t z e !!!

 

Für meine UFO Abschluss Verlosung im Januar habe ich mir ein paar Sponsoren eingesackt. Uhi, das wird richtig spannend!! :-D

Geplant ist, in der zweiten Januar Woche eine große UFO Abschluss Party zu schmeißen. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr alle und zwar wirklich alle Teilnehmer des UFO Abbaus 2018 euch eine Sammlung erstellt, mit dem UFOs, die ihr 2018 vom Stapel abgearbeitet habt. Macht eine Gesamtliste, eine Monatsliste, eine Bildercollage, was auch immer. Jedenfalls sollten alle UFOs, die keine UFOs mehr sind genannt und gebührend gefeiert werden. Ja, Kopf hoch ihr habt wirklich viel weggeschafft in diesem Jahr. Ihr seid einfach super gut!! Bravo, bravo.

Was kommt im Januar auf euch zu? Ihr schreibt einen Jahres-Abschluss Post und verlinkt ihn bei mir in der großen Linkparty. Dann wird gefeiert und es gibt eine saftige Verlosung! Und, es geht weiter im neuen Jahr mit dem UFO Abbau 2019. Wie gehabt, neue UFO Abbauliste, neue Planung und so weiter. Habt ihr Lust im Januar mit dabei zu sein, dann geht schon mal in die Startlöcher.

 

Ihr Lieben, ich wünsche euch einen guten Start in den November, bald ist das erste Jahr geschafft!!

Hat jemand noch UFOs zum Abbauen? Dann macht auch weiterhin mit beim

UFO Sew along – Let’s finish old stuff!!

 

Ganz liebe Grüße,
Annette

Babydecke Schmusi nähen – {Kooperation mit Makini}

*Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Makini. Das Nähset “Babydecke Schmusi” wurde mir zum Nähen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Im Blogpost befindet sich Links zu den Produktseiten von Makini.

Wie schnell eine Babydecke genäht ist, erfahrt ihr heute bei mir. :-)

Die liebe Kirsten von Makini schlug mir vor einiger Zeit vor mir ein Nähset meiner Wahl zu schicken, damit ich euch zeigen kann wieviel Spaß es macht mit Charm Packs etwas Schönes zu zaubern. Ich entschied mich für das Materialpack: Babydecke Schmusi, aus dem DIY Projekte Konfigurator. Dort kann man unterschiedliche DIY Patchworkprojekte selbst zusammenstellen. Super praktisch finde ich, so können besonders Patchwork Anfänger schnell zu einem schönen Ergebnis kommen.

 

 

Wie man die “Babydecke Schmusi” aus 42 Patchwork Charm Pack Quadraten näht, zeige ich euch jetzt.

Das Nähen geht super easy und ehe man sich versieht, ist die Babydecke auch schon fertig. Das schöne ist, jedes dieser Charm Pack Quadrate hat eine Seitenlänge von ca. 12,7 cm und alle Stoffstücke stammen aus ein und derselben Stoffkollektion. So passen diese Stoffquadrate in Farb- und Musterkombination bestens zusammen. Das ist der große Vorteil von Precuts, den vorgeschnittene Stoffteilen mit gleicher Größe und Materialbeschaffenheit. Wem das alles spanisch vorkommt, der kann sich beim Makini Online Shop über all diese Begriffe informieren. Auch gibt es Schritt für Schritt Anleitungen zum besseren Verstehen und Nacharbeiten. Kirsten hat dort alles schön und mit einfachen Worten formuliert. Und, wenn ihr wollt, schaut auch noch bei Ulrikes Smaating vorbei. Bei meinem Gastautorenbeitrag über Precuts startete ich von ganz vorne, so das selbst Patchwork Anfänger gut verständlich ein neues Nähprojekt starten können. :-)

 

Im Makini Online Shop hatte ich mir für dieses DIY Projekt ein komplettes Materialset, für die Babydecke “Schmusi” ausgesucht. Das Zusammenstellen im Konfigurator ist total easy, denn so kann man sich für ein bestimmtes Nähprojekt genau die Menge an Material zusammenstellen, die benötigt wird. Da passt auch von den Stoffen alles bestens zusammen und die Qualität der Materialien ist top. Sowohl farblich als auch mengenmäßig ist so ein Materialpaket gut durchdacht und es bleiben kaum Reste übrig.

Seht selbst wie schön Kirsten das Paket zusammengestellt hat …

 

 

Für die Patchwork Kuscheldecke SCHMUSI hatte ich folgendes Material bestellt:

  • 1x Charm Pack STELLAR BABY
  • 1x Bio-Plüsch Türkis für die Rückseite der Kuscheldecke (wer sich für eine Plüschrückseite entscheidet, benötigt keine extra Wattierung)
  • 1x Sprühkleber für Stoffe (Der Sprühkleber wird allerdings für eine Plüschrückseite nicht verwendet.)

 

Wie startet man nun….

Lest euch Kirstens Nähanleitung: Kuscheldecke Schmusi aus einem Charm Pack gut durch.

Dort sind viele Tricks und eine bebilderte Nähanleitung zu finden.

Als erstes habe ich das Charm Pack geöffnet und die Stoffquadrate bei uns im Wohnzimmer auf dem Boden ausgebreitet. Da muss man seinen eigenen Geschmack freien Lauf lassen. Ich habe in der ersten waagerechten Reihe 7 Stoffquadrate ausgelegt und somit 6 Reihen nach unten mit bunten Stoffstücken ausgefüllt. Immer wieder mussten Quadrate den Platz wechseln, nachdem ich aus einer anderen Perspektive das Nähprojekt betrachtet hatte. Nach einer Weile war aber das Patchwork Mosaikmuster klar. ;-) Am besten knipst man das Ganze mit dem Fotoapparat, bevor die einzelnen Teile genäht werden, so bleibt die Reihenfolge bestehen und nichts wird vertauscht. ;-)

 

Dann ging es an die Nähmaschine und im Schlepptau hatte ich jeweils immer nur eine Reihe Quadrate, die zusammengenäht wurde.  Beim Übereinanderlegen der Stoffstücke ist es am einfachsten, wenn man den Rand, also die Stoffzähnchen genau übereinanderlegt. Genäht wird mit dem normalen Gradstich an der Nähmaschine. Ich habe ein 1/4 Inch Nähfüsschen benutzt, du kannst aber auch mit deinem normalen Nähfuß für den Gradstich nähen.

 

 

Nach dem Zusammennähen der einzelnen Reihen, habe ich auf der linken Stoffseite die Nahtzugabe jeweils nach rechts oder nach links gebügelt. Das macht das Zusammenfügen der einzelnen Quadrate beim Reihenzusammennähen viel einfacher, weil dann die Nähte nicht so dick werden. Wie auf dem zweiten Bild zu sehen ist, werden die Nähte genau übereinander gelegt. Da die eine Seite der Nahtzugabe nach links zeigt und die andere nach rechts, fügen sich die beiden Stoffschichten mit der Naht wunderbar zusammen. Mit den Fingern können die beiden Nähte so direkt aneinander geschoben werden. Probiert es aus! So werden liegen die Nähte später punktgenau zusammen.

 

 

Mit Stecknadeln werden die zusammengelegten Nahtstellen fixieren. Die Mühe lohnt sich wirklich. Dann darf nach jeder Reihe gebügelt werden. Besser einmal zu viel gebügelt, als einmal zu wenig. Achtet auch auf die Richtung der Nahtzugabe, die beibehalten werden sollte, so sieht später alles fein aus. Schöne Nähsachen erfreuen den Betrachter – ja Nähen ist wahrhaftig eine wunderschöne Beschäftigung *smile*.

 

 

Das Top mit den 42 Charm Pack Quadraten ist nun fertig genäht und kann auch von oben gebügelt werden. So legen sich die Nähte schön flach und es fällt leichter das Top auf den Rückseitenstoff zu platzieren.

Mir war allein die Fläche des zusammengenähten Tops für die Babydecke zu klein, deshalb habe ich rundherum noch 4 Stoffstreifen als Umrandung angenäht. Für die Seiten 2x 7,5cm breit und 90cm lang, für oben und unten 7,5cm breit und 100cm lang. Diese Stoffstreifen wurden mit dem Gradstich füsschenbreit auf den Rand des Tops genäht. Die Endgröße meiner Decke ist: 92 x 82cm.

 

Dann wurde das Top mit der schönen Seite auf die schöne Seite des Bio-Plüschstoffs gelegt und der überstehende Rückseitenstoff rundherum abgeschnitten. Mit Klipse wurde das Top mit dem Plüschstoff zusammengesteckt und rundherum füsschenbreit mit der Nähmaschine festgesteppt. Eine Wendeöffnung von ca. 15 cm habe ich offengelassen. Dann wurden die Ecken eingekürzt und die Babydecke gewendet. Die Ecken mit einem Bleistift schön ausgestülpt und die Steppnähte mit Klammern ausgeformt und fixiert.

 

 

Mit einem Gradstich wurde nun der äußeren und inneren Rand klappkantig abgesteppt.  –   Und, dann war sie auch schon fertig, die Babydecke – Juhu!! :-)

 

 

Mir gefällt die kuschelige Bio-Plüschseite richtig gut und ich kann es kaum erwarten, bis die Babydecke in Gebrauch genommen wird! Im kommenden Jahr gibt es nämlich Nachwuchs bei ganz lieben Menschen. :-) Da macht es Spaß schon ein fertiges Geschenk hier liegen zu haben *smile*.

 

 

Und? Habt ihr schon mal eine Babydecke aus einem Charm Pack genäht? Wie ihr seht, ist das viel leichter als es aussieht. Ich wünsche euch jedenfalls ganz viel Freude beim Nähen und all euren Werkeleien.

 

 

Liebste Grüße und eine schöne Zeit,

Annette :-)

 

verlinkt mit Creadienstag #354,

Handmade on Tuesday,

Dienstagsdinge &

KiddiKram

Meine erste “Elina” – ein Kapuzenshirt

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Kreativlabor Berlin. Das Schnittmuster “Elina” wurde mir zum Designnähen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Im Blogpost befindet sich ein Link zu den Produktseiten von Kreativlabor Berlin.

Kennt ihr schon das neue, leger geschnittene Basic Raglanärmel-Shirt “Elina” von Kreativlabor Berlin? Ich durfte es für Julia Designnähen.

 

 

Es ist ein gemütliches Kapuzenshirt, schnell übergezogen und ohne viel Schnick Schnack genäht, also definitiv anfängertauglich! Ich habe die Ehre euch ein paar Designbeispiele davon zeigen zu dürfen. Meine erste Elina nähte ich aus Bio-Sommersweat von Lillestoff und mit einer selbstgemachten Fakepaspel. So kommen die Raglannähte noch besser zur Geltung. Ich zeige euch mal, wie die Jerseystreifen die beim Zusammennähen der Raglanärmel mit dem Vorder- und Rückenteil eingefügt werden aussehen. Ihr könnt sie ganz leicht selbst passend für euer Lieblingsshirt zuschneiden.

 

 

Dafür benötigt ihr ein bisschen Jersey als Kontraststoff und ein Maßband damit ihr die Länge der Ärmelausschnitte ausmessen könnt.  Also nach dem Zuschnitt, wie in der Anleitung des E-Books beschrieben, werden die oberen Ärmelausschnitte mit dem Maßband ausmessen. Aber Achtung, die Ärmelausschnitte vorne und hinten sind unterschiedlich lang! Es werden je 2 Jerseystreifen für das Vorderteil und 2 Jerseystreifen für das Rückenteil benötigt. Die Breite der Streifen richtet sich nach der Paspelbreite, die später zu sehen ist. Meine sind meistens 2cm breit.

Ihr benötigt also: Die Länge des Ärmelausschnitts x Breite (2cm) plus Nahtzugabe (auf jeder langen Seite plus ca. 2cm). Die Nahtzugabe ist wichtig, denn so lässt sich der Streifen besser einnähen und es ist nicht so kniffelig, weil der Streifen vielleicht zu kurz geraten ist. Diese 4 Streifen werden mit der langen Seite links auf links zusammengefaltet und zwischen die beiden Stoffstücke (Rückenteil/Ärmel oder Vorderteil/Ärmel) gesteckt und mit Klammern fixiert. Dann werden die Stoffteile wie in der Anleitung beschrieben zusammengenäht. Eine Fakepaspel zu nähen ist gar nicht schwer. Sie sieht interessant aus und ruck zuck sind die Raglanärmel fein in Szene gesetzt. :-)

 

 

Zusätzlich habe ich die Ärmel geteilt, so sieht das Shirt einfach peppiger aus. Dafür wurde beim Zuschnitt der Raglanärmel der Unterarm Stoff bei der Schnittmusterlinie: 8><8 auf der Seite: F><F im Knick gefaltet und mit einem Unistoff zugeschnitten. Für den obere Teil des Ärmels verwendete ich den Hauptstoff und eine Nahtzugabe von je 0,7cm pro Ärmelteil kam auch noch hinzu. Die Innenkapuze wurde wie die Ärmelteilung in uni Schwarz gehalten. Auf Bündchen am Saumrand habe ich, wie ihr sehen könnt, komplett verzichtet. Die Saumabschlüsse wurden mit der Coverlook zweireihig genäht, nur fällt das durch den gemusterten Stoff leider gar nicht auf. Aber ehrlich, wer schaut sich sowas auch an nur Leute, die selbst nähen, sonst doch wirklich niemand, oder? *Lach* :-)

 

 

In Julias Anleitung gibt es noch die Möglichkeit das Shirt ohne Kapuze und/oder mit einer aufgesetzten Brusttasche zu nähen. Oder wer will, kann es auch mit kurzen Ärmeln nähen. Wie die Brusttasche aussehen könnte, seht ihr ganz gut an dem Shirt “Stella”, das ich für Julia Designnähen durfte. Wer den Schnitt generell ausprobieren möchte, ist mit dünnen Jersey-, Viskose- oder Strickstoffen gut unterwegs, denn damit fällt die Elina besonders schön, schreibt Julia in der Anleitung. Im Schnittmuster sind die Größen 34 – 48 enthalten.

Ihr Lieben, es hat mich gefreut, euch mein neues Shirt Elina vorstellen zu dürfen, die Nr. 2 ist schon zugeschnitten aus einem leichteren Rosen-Jersey. Vielleicht zeige ich es euch nächste Woche, mal sehen. – Ach ja, ich finde den Schnitt super bequem und am letzten Wochenende wollte ich es gar nicht mehr ausziehen, so kuschelig warm ist es mit der großen Kapuze. :-)

 

Schnitt und Nähzutaten:
Ebook: “Elina” von Kreativlabor Berlin
genähte Größe: 38 – Stoffverbrauch: 2m
Stoff: Bio Sommersweat Clouds von Lillestoff

 

Möchtest du nichts verpassen? Dann trag dich als Leser in die Leseliste ein. :)

Ihr Lieben, macht es euch fein!
Viele liebe Herbstgrüße,
Annette
verlinkt bei:
Heikes Linkparty “Lieblingsshirts”

UFO Zwischenstand – Oktober

Hallo Ihr Lieben,

hier nur ganz kurz ein kleiner Einblick in meinen UFO Abbau im Oktober.

 

 

Meine Oktoberplanung musste ich komplett über den Haufen werfen, weil wir den Maler im Haus hatten, ist doch immer was los hier *lach*. Endlich konnte ich gestern wieder an die Nähmaschine und an den 6Köpfe12Blöcke 2018 März BlöckenWonky Star” arbeiten, die Blöcke finde ich so wunderschön.

 

 

Ansonsten möchte ich die Utensilos fertigstellen, zwei fehlen noch. Zugeschnitten sind sie auch schon, nur haben sie sich jetzt in die Wochen-Nähliste eingereiht.

 

Die Sew Together Bag liegt hier auch schon bereit. Dafür hatte ich schon im Frühjahr zugeschnitten. Ein richtiges UFO!!

 

 

Am Mantel habe ich auch weitergenäht, da fehlt allerdings noch das Innenfutter. Die Sache ist, ich hatte mir noch ein extra Thermovlies dazu gekauft. Jetzt bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich das wirklich mit einnähen soll. Ob die Wattierung dann doch vielleicht zu dick ist, wird sich herausstellen.

Den Vorhang für den Nähtisch werde ich auch bald nähen können. Das geht ja fix. Nur möchte ich dafür doch lieber einen anderen Stoff. Der rote Streifenstoff vom Schweden ist mir zu kräftig. Den gab es doch auch in Gelb, wenn mich nicht alles täuscht. Vielleicht gibt es den ja noch?

Ansonsten nähe ich mir gerade noch ein paar herbstliche Shirts, irgendwie habe ich nichts passendes mehr im Kleiderschrank und da noch so viele UFO Stoffe hier liegen, wird jetzt genäht was das Zeug hält. ;-)

 

 

Jetzt ist das schöne Oktoberwetter komplett zu Ende, schade eigentlich. Es hat mir gut gefallen mittags bei strahlend blauem Himmel, meinen Tee auf dem Balkon zu trinken. Aber gut, die Natur braucht ihren Rhythmus. Und wir brauchen ganz dringend Regen!!

 

 

Was mir sonst noch so durch den Kopf geht ….

Mich nervt es total, dass es hier bei WP keine Blogroll gibt, der sich automatisch erneuert. Bei Blogger ist das wirklich praktisch. Ich meine, ein Blogroll mit Posttiteln und Bildchen. Hat da jemand einen Tipp für mich? Zwar habe ich in meiner Sidebar das Widget “Simple Links” mit den Lieblingsblogs abgelegt, allerdings werden dort nur die Blogs und nicht die neuesten Posts angezeigt.

Als Alternative dazu habe es geschafft *lach* mir am Tablet eine Leseliste von Blogger einzurichten, indem ich den Link der Leseliste als Favorit sicherte. Das ich darauf nicht schon längst gekommen bin!! Da mein Blog nicht direkt bei WP gehostet ist, konnte ich bislang auch nicht den Reader von WP nutzen. Nun habe ich mir einen WP Account eingerichtet, damit ich zumindest bei WordPress Blogs easy peasy kommentieren kann, ohne ständig meine URL mit angeben zu müssen. – Total doof ist es, wenn ich bei Blogger kommentieren möchte und dafür meinen Namen und die URL angeben muss. Himmel, da springt dann ein Fenster auf, wo man beweisen muss, das man kein Roboter ist! Gestern habe ich fast 5 Minuten auf so einer Seite Hydranten, Fußgängerüberwege oder Ampeln anklicken müssen. Dabei vergeht einem wirklich die Kommentarfreude!! So schade, das Blogger und WordPress nicht Hand in Hand gehen und es den Lesern einfacher macht!! Es nervt mich so!!

Ganz lieb angeschrieben worden bin ich gestern Abend von Jana aka Zum Nähen in den Keller, die mich fragte ob ich noch beim #wgsk2018 teilnehmen möchte. Da musste ich erst Schlucken, habe aber dann zugestimmt. Weil ich so kurzfristig natürlich nichts fertig habe, bekam ich einen Aufschub bis Mitte November. Denn mein Termin ist erst am 8. Dezember und ich freue mich sehr auf die Weihnachtsgeschenkewanderkiste.

 

 

Bei Ulrikes Quiet-Book habe ich schon die ersten Seiten genäht, die zeige ich euch dann nächste Woche alle zusammen, und zwar von Seite 1-4.

 

 

Riesig freue ich mich auf das Nähwochenende in Tamm vom 9.-11. November bei Heike aka Modewerkstatt HT. Da treffen sich einige Bärbels und auch noch ein paar ander Leute. Für die Nähmaschine habe ich mir einen Softshell Stoff gekauft. Ich hatte bei Marion so ein schönes Exemplar gesichtet und war total davon angetan. Da fällt mir gerade ein, dass ich noch einen langen Reißverschluss kaufen muss.

Na, dann ihr Lieben, weiter geht es …

 

Ganz viele liebe Grüße,

Annette ;-)

Samstagsplausch {41-18} + Herbstpost

Schön das heute wieder Andreas Samstagsplausch stattfindet. Diese Woche war bei mir eher eintönig. Hier wird noch immer “klar Schiff” gemacht und alles einmal von Grund auf durchsortiert. Jede Ecke, jede Kiste, jedes Fach und am Ende wird alles wunderschön sein. Neue Farbe an der Wand, neue Bilderrahmen, neues Wohlfühlgefühl. :-)

 

 

Zwischendrin konnte ich in einer kleinen Pause meine ersten fünf Herbstkarten basteln. Diesmal steht der „goldene Herbst“ im Mittelpunkt. Dafür habe ich ein altes Buch geschröpft, ein bisschen gestempelt und den Goldfarbkasten rausgekramt. Bei Nicole werden ja gerade Herbstkarten gesammelt, das passt dann wohl so.

 

 

Mein Gesicht sieht noch etwas lädiert aus, der Hautarzttermin war etwas schmerzhaft am Mittwoch, jetzt sind die bedenklichen Stellen abgetragen. Aber es liest sich schlimmer als es ist. Nur schön sieht es nicht aus und ich darf damit nicht in die Sonne, sonst gibt es unschöne braune Flecken, hat die Ärztin gesagt. Gestern konnte ich mich noch für den Teeadventskalender bei Claudia anmelden. Hach was war das aufregend, den vorletzten Platz habe ich ergattert nachdem ich bei Kirsten die schönen Blümchen bewundert hatte. Hier zeige ich euch mal das Logo zum Teezember.

 

 

Meine Buchseiten für Ulrikes Quiet-Book Sew Along habe ich schon vorbereitet, nur zum Nähen bin ich noch nicht gekommen, aber das wird schon noch *lach*. Da werde ich dann mehrere Seiten gleichzeitig zeigen müssen. Und, NEIN Burgi, mit den African Flowers bin ich noch nicht fertig. Nächste Woche habe ich wieder mehr Zeit – für vieles *lach*. Ansonsten scheint hier wieder lustig die Sonne, als wenn der Sommer noch nicht aufgegeben hätte, er gibt alles.

Ihr Lieben, ich wünsche euch ein zauberhaftes Wochenende, macht es euch fein!

 

Ganz liebe Grüße,

Annette

Saint Jean De Luz – Urlaub in Frankreich

Ihr Lieben, ich hatte ja versprochen nicht nur von Bilbao zu berichten, sondern auch von dem französischen Baskenland. Aber Achtung, eine Bilderflut ist unumgänglich *lach*. – Dieser Beitrag kann indirekte Werbung ohne Auftrag enthalten (Markennennungen, Ortsnennungen oder Verlinkungen). –

….

Die ersten Tage unserer Reise an die Atlantikküste hatten wir in Bilbao verbracht. Im zweiten Teil unserer Reise führte uns der Weg weiter ins französische Baskenland, wo wir für ein paar Tage eine FeWo in einem alten Hotel mit direktem Blick auf die Bucht bezogen. Nie werde ich diesen traumhaften Blick vergessen.

 

Am zweiten Tag nach der Ankunft in Saint Jean De Luz stand der baskische Hausberg La Rhune (Udako Etxea – baskisch) mit einer Höhe von 905m auf dem Plan. Auf dem heiligen Berg der Basken verläuft direkt am Gipfel die Grenze von Frankreich und Spanien. Für die Basken ist es Tradition den Berg zu Fuß zu erklimmen und in etwa 4-5 Stunden ist die Pilgertour geschafft. Familien mit Kindern und ältere Herrschaften bevorzugen die Zahnradbahn aus dem Jahre 1924, die natürlich den heutigen Sicherheitsstandards entspricht. Ist ja klar *lach* :-). Eine Fahrt zur Bergspitze mit einem Tempo von gemütlichen 8km/h dauert ca. 35 Minuten. Die Tour war unterhaltsam und abwechslungsreich, auch weil ein mehrsprachiger Reiseführer ein paar Fakten an die Touristen weitergab.

 

 

Wir Naturliebhaber erfreuten uns an der schönen Aussicht über Berge und Täler. Die Kinder hatten zusätzlichen Spaß mit den Pottok-Wildpferden am Berg. Genauestens beobachten sie die Vierbeiner und freuten sich ein frischgeborenes Fohlen zu beobachten.

 

 

Oben angekommen konnten wir die spanischen Gipfelgruppen der Provinzen Labourd und Navarra von weitem sehen. Dafür hatten wir uns extra unser Fernglas eingepackt. Es gibt aber auch ein festmontiertes Aussichtsfernrohr, womit sich die Bergketten auch gut betrachten lassen, aber der Andrang ist groß. Die frische Luft und der weiter Blick dort oben war einfach wunderbar.

 

 

Die Abfahrt führte wieder an Felsen und Farnen vorbei und auf den Wanderwegen sahen wir etliche Wanderer die dem Berg La Rhune zu Fuß die Ehre erweisen wollten.

 

 

Derweil planten wir das Mittagessen, denn Frischluft macht hungrig und so fuhren wir nach Sare. Das kleine Örtchen hatte nicht nur auf der Landkarte unser Interesse geweckt. Es war auch der Ort, wo der Kinofilm: “Die Pariserin –  Auftrag Baskenland” gedreht wurde. Eine lustige  französische Komödie, die wir 8 Wochen zuvor im Kino genossen hatten.

 

 

Wir fanden es höchst interessant durch genau diese Straßen zu laufen, wo einmal das Filmteam gestanden hatte und schwelgten in Erinnerung an die Handlung der Story. In Fußnähe fanden wir auch ein klitzekleines Straßenrestaurant mit köstlichem Mittagessen.

 

 

Den nächsten Ausflug machten wir nach Bayonne und besuchten das baskische Museum in der Rue Marengo. Das Museum beherbergt in 20 Ausstellungsräumen etwa 2000 Exponate aus den Bereichen, Haushalt, Mobiliar, Kleidung, Volkskunst etc. Die Traditionen der Basken werden hochgehalten und so kann man auch verstehen, dass es in jedem Ort ein Pelota Spielfeld gibt. Die Einheimischen betätigen sich dort sportlich nach allen Regeln der Kunst. Die für Außenstehende schwer zu verstehende Spielregeln sind im Museum gut anhand von Bildern und Ausstellungstücken erklärt. Wettkämpfe werden gezeigt und auch Siegerehrungen. Gerne würde ich einmal bei einem Spiel in der Zuschauerreihe sitzen.

 

 

Auch wird in dem Museum über die traditionelle Schokoladenherstellung und den Walfang berichtet. Für uns gab es einen deutschen Museumsführer, darüber war ich sehr froh.

Die durch die Römer geprägte Stadt Bayonne wird von dem Fluss Adour und dessen Nebenarm Nive in drei Stadtteile getrennt.

 

Die historischen Fachwerkfassaden am Fluss sind Anziehungspunkt und eine Augenweide zugleich. Dort findet man auch kleine Cafes und nette Läden zum Verweilen.

 

 

Zurück in St-Jean-de-Luz wollte ich unbedingt die Kirche Èglise St-Jean-Bastiste sehen, wo Louis XIV am 9. Juni 1660 die spanische Infantin Marie-Therese heiratete. Leider war entweder die Tür verschlossen oder es waren so viele Menschen dort, dass es mir nicht möglich war ein gescheites Foto zu machen. Auch sind die Gassen im Zentrum recht eng, da kriegt man die Kirche leider gar nicht ganz aufs Bild *lach*.

 

 

Mir persönlich gefällt die Kirche in Ciboure wesentlich besser. Hier befanden sich fast keine Besucher, obwohl das Inventar nicht weniger prunkvoll ist.

 

 

Ciboure liegt mit seinem Hafen ganz nahe bei Saint Jean De Luz, nur getrennt durch den Fluß Nivelle. Oft waren wir zum Mittagessen dort, denn hier hatten unsere 2 Lieblings-Restaurants. Eins am Hafen, eins im Ort.

 

 

Und, dann zeige ich euch auch noch den Hafen von Saint Jean De Luz, der ist nämlich auch schön. :-)

 

 

Und, die Bucht bei Sonnenuntergang  ♥

 

 

Die Gegend ist einfach schön, der Hafen, die lieben Menschen, das gute Essen und die Architektur lenken vom Alltag ab und es macht Spaß sich einfach treiben zu lassen. Im mondänen Biarritz, der Stadt der Könige, fanden wir ein Restaurant direkt am Meer und konnten so ganz bequem beim geniessen unseres Essens die mutigen Surfer, die mit den Wellen ritten, beobachten.

 

 

Meer, Meer Meer, ich kann nicht genug davon bekommen. So sehr liebe ich es. Ehrlich gesagt kann ich es kaum abwarten, wieder träumend in der Abendsonne aufs Meer zu schauen. Das Baskenland ist einfach atemberaubend schön. Und die Menschen sind dort so sympathisch und freundlich, selbst wenn man – wie ich –  kein Wort französisch spricht. Mit Händen und Füßen geht es auch. Alles ist möglich, man braucht nur Mut und den Willen etwas Neues auszuprobieren. Alles klar? :-)

 

… ich gehe dann mal eine Runde laufen…..

 

 

Liebste Grüße,
Frau Augenstern

 

Möchtest du nichts verpassen? Dann trag dich als Leser in die Leseliste ein. :)

– verlinkt mit Andreas Samstagsplausch 40/18

Herbstpost ist angekommen ….

Hallo Ihr Lieben,

nun ist wieder Freutag :-D und ich möchte euch heute meine Herbstpost und meine Blümchen zeigen, die bei mir das Wohnzimmer schmücken. Die Blumen dürfen zu Frau Holunderblümchen und die Herbstkarten zu Niwibos Herbstkartensammlung. Jippie  ;-).

 

Die Blümchen habe ich aufgeteilt in 4 Vasen, ihr wisst ja weniger ist mehr *lach*.

 

 

Lustig fand ich die Zierpaprika, die aussehen wie kleine Kürbisse.

 

 

Eine Rose musste auch noch mit.

 

Und nun zeige ich euch meine tollen Herbstkarten, die erste hat mir die liebe Karin geschickt.

Wunderschön und das gehäkelte Blatt passt super zu meinem Freitagsblümchen, besonders zu den Hagebutten.

 

 

Weiter mit der nächsten Karte, die Herbstzeit hat mir Tina geschickt und die Igelchen finde ich total niedlich. ♥ Auch unsere liebe Bärbel Rosi hat wieder gehäkelt, von ihr habe ich eine Fliegenpilz Herbstkarte bekommen. Gestern lag sie bei uns im Briefkasten, vorn hat sie ein Eichenblatt versteckt *lach*. Habt ihr es schon entdeckt?

 

Total schön ist gerade der Herbst. Draußen dominieren Farben wie Gelb, Orange, aber auch Bordeaux Rot. Und das Abendlicht schaut derzeit einfach wunderschön aus, besonders wenn die Sonne untergeht und der Lichtkegel sich in den Baumkronen wiederfindet. Toll – ich liebe den bunten Herbst!

Ihr Lieben, ich wünsche euch einen schönen Freitag und ein erholsames Wochenende,

lasst es langsam angehen und genießt den goldenen Oktober!

Herzlichst,

Annette

Meine UFOs im Oktober – Monatsplanung

Hallo ihr Lieben,

heute am ersten Dienstag im Monat möchte ich euch meine Nähpläne für den Oktober zeigen und ich freue mich auf einen goldenen Oktober mit dem besten Nähmaschinenwetter  ever *lach*. Ja, richtig schön kalt ist es geworden, da mussten schon wieder die Winterbettdecken aus der Kiste geholt werden und abends geht es nicht mehr ohne warme Jacke mit Schal und natürlich Wollsocken stehen auch hoch im Kurs und Dank Ute habe ich ja auch aktuell wunderschöne im Einsatz.

Zu diesen Gedanken fällt mir auch mein Wintermantel wieder ein, den ich im letzten Herbst begonnen hatte. Jetzt wäre doch die richtige Jahreszeit, um ihn endlich fertigzustellen. Auch möchte ich im Oktober den Nähtisch mit dem weiß/rot gestreiften Stoff vom Schweden aufpeppen und auch die Utensilos im Flurregal fertig zeigen können. Mal sehen, ob ich all meine Pläne in die Tat umsetzen kann. Ich werde euch davon berichten. Von den Plänen beim HerbstHandarbeitsBingo 2018 teilzunehmen habe ich Abstand genommen. Ich muss mich hier auf die wesentlichen Dinge konzentrieren und darf mich nicht ablenken lassen. Es reicht ja, dass ich mich doch für Ulrikes Weihnachts – Quiet Book Sew Along angemeldet hatte. Wann ich das auch noch machen will? Keine Ahnung!! Jedenfalls startet sie heute mit der der ersten Seite, dem Weihnachtsmann Puzzle. Na dann fange ich mal an …. *lach*. Schauen wir mal (und schlagen die Hände über dem Kopf zusammen), wie sich der Monat Oktober so entwickelt. Ahhh!! :-)

Hier geht es zur UFO Linkparty: Let’s finish old stuff!!

Ansonsten wird hier wieder kräftig entrümpelt, z.B. haben wir all die Bilderrahmen von den Wänden genommen, um sie durch schönere zu ersetzen. Nur wo findet man die? Wirklich Schöne habe ich bis dato noch nicht gefunden. Ich bin auch der Suche nach Holzrahmen für 10x15cm Fotos und am liebsten in der Farbe “Natur”. Habt ihr vielleicht eine Idee?

Und die Babydecke will noch fertiggenäht werden, ja die steht ganz weit oben auf der To Do Liste ach ja und neue Anziehsachen brauche ich ja auch noch für den Herbst. Ich möchte mir ja keine Shirts kaufen, weil ich noch so viele schöne Jersey im Keller liegen habe. Das sind auch UFOs, die abgearbeitete werden müssen. Da habe ich mir auch noch ein paar schöne, neue Schnitte zugelegt. Wann ich wohl dazu komme. Und einen Hosenschnitt ist auch noch in meine E-Book Sammlung eingezogen. Und, und und … *lach* warum hat der Tag nur 24 Stunden???

So, ihr Lieben jetzt aber Schluss damit, ich muss an die Nähmaschine, ach ja und am Freitag zeige ich euch meine Herbstpost!

Macht es euch fein und genießt das schöne Leben,

Annette