Saint Jean De Luz – Urlaub in Frankreich

Ihr Lieben, ich hatte ja versprochen nicht nur von Bilbao zu berichten, sondern auch von dem französischen Baskenland. Aber Achtung, eine Bilderflut ist unumgänglich *lach*. – Dieser Beitrag kann indirekte Werbung ohne Auftrag enthalten (Markennennungen, Ortsnennungen oder Verlinkungen). –

….

Die ersten Tage unserer Reise an die Atlantikküste hatten wir in Bilbao verbracht. Im zweiten Teil unserer Reise führte uns der Weg weiter ins französische Baskenland, wo wir für ein paar Tage eine FeWo in einem alten Hotel mit direktem Blick auf die Bucht bezogen. Nie werde ich diesen traumhaften Blick vergessen.

 

Am zweiten Tag nach der Ankunft in Saint Jean De Luz stand der baskische Hausberg La Rhune (Udako Etxea – baskisch) mit einer Höhe von 905m auf dem Plan. Auf dem heiligen Berg der Basken verläuft direkt am Gipfel die Grenze von Frankreich und Spanien. Für die Basken ist es Tradition den Berg zu Fuß zu erklimmen und in etwa 4-5 Stunden ist die Pilgertour geschafft. Familien mit Kindern und ältere Herrschaften bevorzugen die Zahnradbahn aus dem Jahre 1924, die natürlich den heutigen Sicherheitsstandards entspricht. Ist ja klar *lach* :-). Eine Fahrt zur Bergspitze mit einem Tempo von gemütlichen 8km/h dauert ca. 35 Minuten. Die Tour war unterhaltsam und abwechslungsreich, auch weil ein mehrsprachiger Reiseführer ein paar Fakten an die Touristen weitergab.

 

 

Wir Naturliebhaber erfreuten uns an der schönen Aussicht über Berge und Täler. Die Kinder hatten zusätzlichen Spaß mit den Pottok-Wildpferden am Berg. Genauestens beobachten sie die Vierbeiner und freuten sich ein frischgeborenes Fohlen zu beobachten.

 

 

Oben angekommen konnten wir die spanischen Gipfelgruppen der Provinzen Labourd und Navarra von weitem sehen. Dafür hatten wir uns extra unser Fernglas eingepackt. Es gibt aber auch ein festmontiertes Aussichtsfernrohr, womit sich die Bergketten auch gut betrachten lassen, aber der Andrang ist groß. Die frische Luft und der weiter Blick dort oben war einfach wunderbar.

 

 

Die Abfahrt führte wieder an Felsen und Farnen vorbei und auf den Wanderwegen sahen wir etliche Wanderer die dem Berg La Rhune zu Fuß die Ehre erweisen wollten.

 

 

Derweil planten wir das Mittagessen, denn Frischluft macht hungrig und so fuhren wir nach Sare. Das kleine Örtchen hatte nicht nur auf der Landkarte unser Interesse geweckt. Es war auch der Ort, wo der Kinofilm: “Die Pariserin –  Auftrag Baskenland” gedreht wurde. Eine lustige  französische Komödie, die wir 8 Wochen zuvor im Kino genossen hatten.

 

 

Wir fanden es höchst interessant durch genau diese Straßen zu laufen, wo einmal das Filmteam gestanden hatte und schwelgten in Erinnerung an die Handlung der Story. In Fußnähe fanden wir auch ein klitzekleines Straßenrestaurant mit köstlichem Mittagessen.

 

 

Den nächsten Ausflug machten wir nach Bayonne und besuchten das baskische Museum in der Rue Marengo. Das Museum beherbergt in 20 Ausstellungsräumen etwa 2000 Exponate aus den Bereichen, Haushalt, Mobiliar, Kleidung, Volkskunst etc. Die Traditionen der Basken werden hochgehalten und so kann man auch verstehen, dass es in jedem Ort ein Pelota Spielfeld gibt. Die Einheimischen betätigen sich dort sportlich nach allen Regeln der Kunst. Die für Außenstehende schwer zu verstehende Spielregeln sind im Museum gut anhand von Bildern und Ausstellungstücken erklärt. Wettkämpfe werden gezeigt und auch Siegerehrungen. Gerne würde ich einmal bei einem Spiel in der Zuschauerreihe sitzen.

 

 

Auch wird in dem Museum über die traditionelle Schokoladenherstellung und den Walfang berichtet. Für uns gab es einen deutschen Museumsführer, darüber war ich sehr froh.

Die durch die Römer geprägte Stadt Bayonne wird von dem Fluss Adour und dessen Nebenarm Nive in drei Stadtteile getrennt.

 

Die historischen Fachwerkfassaden am Fluss sind Anziehungspunkt und eine Augenweide zugleich. Dort findet man auch kleine Cafes und nette Läden zum Verweilen.

 

 

Zurück in St-Jean-de-Luz wollte ich unbedingt die Kirche Èglise St-Jean-Bastiste sehen, wo Louis XIV am 9. Juni 1660 die spanische Infantin Marie-Therese heiratete. Leider war entweder die Tür verschlossen oder es waren so viele Menschen dort, dass es mir nicht möglich war ein gescheites Foto zu machen. Auch sind die Gassen im Zentrum recht eng, da kriegt man die Kirche leider gar nicht ganz aufs Bild *lach*.

 

 

Mir persönlich gefällt die Kirche in Ciboure wesentlich besser. Hier befanden sich fast keine Besucher, obwohl das Inventar nicht weniger prunkvoll ist.

 

 

Ciboure liegt mit seinem Hafen ganz nahe bei Saint Jean De Luz, nur getrennt durch den Fluß Nivelle. Oft waren wir zum Mittagessen dort, denn hier hatten unsere 2 Lieblings-Restaurants. Eins am Hafen, eins im Ort.

 

 

Und, dann zeige ich euch auch noch den Hafen von Saint Jean De Luz, der ist nämlich auch schön. :-)

 

 

Und, die Bucht bei Sonnenuntergang  ♥

 

 

Die Gegend ist einfach schön, der Hafen, die lieben Menschen, das gute Essen und die Architektur lenken vom Alltag ab und es macht Spaß sich einfach treiben zu lassen. Im mondänen Biarritz, der Stadt der Könige, fanden wir ein Restaurant direkt am Meer und konnten so ganz bequem beim geniessen unseres Essens die mutigen Surfer, die mit den Wellen ritten, beobachten.

 

 

Meer, Meer Meer, ich kann nicht genug davon bekommen. So sehr liebe ich es. Ehrlich gesagt kann ich es kaum abwarten, wieder träumend in der Abendsonne aufs Meer zu schauen. Das Baskenland ist einfach atemberaubend schön. Und die Menschen sind dort so sympathisch und freundlich, selbst wenn man – wie ich –  kein Wort französisch spricht. Mit Händen und Füßen geht es auch. Alles ist möglich, man braucht nur Mut und den Willen etwas Neues auszuprobieren. Alles klar? :-)

 

… ich gehe dann mal eine Runde laufen…..

 

 

Liebste Grüße,
Frau Augenstern

 

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– verlinkt mit Andreas Samstagsplausch 40/18


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Mit Stella an der französischen Atlantikküste

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Kreativlabor Berlin. Das Schnittmuster “Stella” wurde mir zum Designnähen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Im Blogpost befindet sich ein Link zu den Produktseiten von Kreativlabor Berlin.

 

Frankreich ist eigentlich immer eine Reise wert, besonders wenn man im Süden Deutschlands wohnt, da ist die Anreise nicht so langatmig. Trotzdem haben wir uns wieder in den Flieger gesetzt. Erstes Ziel war Bilbao und anschließend noch ein paar Tage mit dem Mietwagen ins Baskenland, nach Frankreich. Wir lieben Land und Leute sehr und gönnen uns manchmal einfach eine Auszeit an der südlichen Atlantikküste.

 

 

Schon im Frühling wurde das “Damen Shirt Stella” in der Probenähgruppe von Kreativlabor Berlin getestet. Zu dem Zeitpunkt war ich allerdings noch mit einigen anderen Dingen, wie das Geschenk zum 90. Geburtstag der Patentante (April), die Monstera Dany Tasche (Mai) und noch diversen UFOs beschäftigt. Also fragte ich Julia später, ob ich vielleicht die Stella “Designvernähen” dürfe? Nach der Zustimmung legte ich mich gleich ins Zeug und nähe drei Stella Shirts an einem Nachmittag für den Urlaub. Dieses Gestreifte hier, ist das erste Shirt und die zweite Stella, nähte ich aus zwei unterschiedlichen Stoffen. Die Nr. 3 findet ihr weiter unten, hier in diesem Post.

Ich bin super zufrieden mit dem Schnitt und die Passform ist einfach perfekt! Erst dachte ich, die Brusttasche kann man auch weglassen. Aber sie ist wirklich ein Eyecatcher und super praktisch, besonders wenn man seine Lesebrille ständig suchen muss *lach*. Ihr ahnt schon, was jetzt kommt.  – Ja, stimmt, ich nutze die Brusttasche sehr gerne als Brillengarage nicht nur Zuhause, auch wenn wir unterwegs sind. Schämen tue ich mich dafür nicht. Hihi, ich war ja immer schon praktisch veranlagt und die Taschentiefe ist einfach perfekt um das Spekuliereisen verstauen zu können. *Spekuliereisen? Hilfe, ein Wort aus meiner Kindheit!! Kennt das noch jemand? Spekulieren, das bedeutet bei uns im hohen Norden neugierig schauen, und Eisen nun ja, früher waren Brillen fast ausschließlich aus Metall. Also hat das zusammengesetzte Wort doch tatsächlich eine einleuchtende Bedeutung.

 

Zurück zur Stella, das Shirt ist bequem und durch den runden Bogen, unten am Saumende irgendwie peppig, also alles andere als langweilig. Die Schultern sind leicht überhängend und der Halsausschnitt bequem geformt. Für größere Größen gibt es Brustabnäher, die habe ich mir allerdings gespart, denn bei meiner kleinen Größe sind Brustabnäher vollkommen überflüssig *lach*. Beim Zuschnitt reicht 1m Jersey Stoff, mit einer Breite von 1,40m (für alle Größen) vollkommen aus. Solche Stoffstücke habe ich ja noch in Mengen im Stoffkeller liegen. Für die Brusttasche habe ich das Streifenmuster versetzt auf die Vorderseite aufgenäht, so ist sie trotz der monotonen Streifen gut sichtbar. Die Fotos entstanden am Strand von Ciboure und in Bayonne in Frankreich.

Hier zum Schluss noch mein drittes Shirt, *hihi* ich möchte euch ja nichts verheimlichen. Das Foto wurde in Bayonne gemacht, an dem Tag als wir das baskische Museum besuchten. Bitte nicht auf die Farbkombination von Shirt und Hose achten *lach* im Urlaub bin ich manchmal sowas von entspannt *hehehe*. ;-)

 

Über meinen Urlaubsbericht aus dem französischen Teil des Baskenlandes berichte ich später noch, dafür muss ich erst schöne Fotos aussuchen und möglichst nicht zu viele *lach*.

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Ihr Lieben, macht es euch fein!

 

Viele liebe Sommergrüße,
Annette
Schnitt und Nähzutaten:
Ebook: Stella von Kreativlabor Berlin
genähte Größe: 36 (M)
Stoff: aus dem Nähkeller

 

Linkpartys:

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✿ Hossegor – Urlaub in Frankreich

Kennt ihr HossegorSoorts-Hossegor liegt etwa 21 km nördlich vom mondänen Biarritz entfernt und ist ein wunderschönes, kleines Örtchen direkt an der französischen Atlantikküste, 
nicht nur ein Paradies für Surfer.

Im letzten Sommer trieb es uns nach langer Zeit wieder einmal nach Frankreich. Erst mit dem Flugzeug nach Bordeaux und dann etwa 2 Autostunden weiter über die A63 nach Hossegor, im Département Landes, in der Region Nouvelle-Aquitaine am südlichen Atlantik.

Wir hatten ein gepflegtes Ferienhaus gebucht, nur ca. 200m Fußentfernung vom feinkörnigen Sandstrand. Im Juni empfanden wir es angenehm kühl und auch sehr ruhig, mit wenig Tourismus. Die meisten Urlauber, besonders Surfer besuchen diese Region in den wärmeren Sommermonaten (Juli-September), dann pulsiert das Leben in den Bars am Strand und Wellenreiten steht hoch im Kurs.

Wir vertragen allerdings diesen Trubel nicht und reisen lieber im Frühsommer ans Meer.
Unser Ziel ist Entspannung, gutes Essen, ein Klimawechsel und das Rauschen des Meeres zu hören. Überall gibt es kleine Restaurants, die Köstlichkeiten und auch frisches aus dem Meer anbieten. Wer gern selbst kochen möchte, findet in der Markthalle “Les Halles” in Hossegor alles, was er dafür braucht.

Die Einheimischen treffen sich sonntags in der Halle, zum Mittagessen
oder für einen kleinen Plausch am Stehtisch mit Käse, Wein und/oder Café.

Wer im großen Einkaufszentrum der Stadt einkaufen möchte, hat danach keine Wünsche mehr offen. Was es hier nicht gibt, gibt es nicht. Die Artikelvielfalt ist mehr als ausreichend.

 

Als ich das erste Mal den Laden betrat, blieb mir fast der Mund offen stehen.
So eine reiche Auswahl an Lebensmitteln hatte ich zuvor nicht gesehen.

 

Im Supermarkt findet man gefühlte 30 Buttersorten und die Käsetheke streckt sich fünf Meter entlang der gesamten Lauflänge des Einkaufszentrums, Fischen, Meeresfrüchten, Fleisch, Obst und Gemüse und all dem was das Herz begehrt.

 

Etliche, wirklich gute, kleine Restaurants sind in Hossegor ansässig und es macht Spaß ganz neue Gerichte einfach mal auszuprobieren und der Nachtisch ist ein Muss. 😋
Hier ein Café Gourmet, da weiß man nie was man bekommt, aber lecker ist es immer.

Die Menschen sind sehr freundlich und offenherzig, auch dann wenn man kein einziges Wort Französisch spricht. Vielenorts kommt man auch mit Englisch oder mit “Händen und Füßen” weiter. Selbst der Campingplatz ist empfehlenswert, so wie mir meine Nachbarin berichtete.
Ein Leben wie im Paradies, fernab von Stress und Ruhelosigkeit.

 

Der Strand in Hossegor – Plage de la Gravière ist sehr beliebt.

Zum Schwimmen ist die Brandung allerdings viel zu stark, manche lassen sich jedoch nicht von dem starken Wellengang abhalten und geangelt wird fast überall.

Direkt neben Hossegor liegt der Ort Capbreton mit ca. 8500 Einwohnern und die beiden Orte sind nur durch den Seitenarm der Adour getrennt. Capbreton ist vom Strand aus in guter Sichtweite zu erkennen. Einige Restaurants, die direkt am Strand liegen, sind auch zu Fuß von Hossegor aus in wenigen Minuten zu erreichen, weil sie vor der breiten Flussmündung liegen. Möchte man aber in die Altstadt fahren, nimmt man am besten das Auto.

Besondere Ausflugsziele in Capbreton sind die berühmte, lange Seebrücke aus Holz, ein fast 70m hoher Leuchtturm, der noch in Betrieb ist, Architektur aus dem 15. und 16. Jahrhundert, tolle Sandstrände, ein Wellnesszentrum und ein imposanter Jachthafen.

In dem Badeort gibt es etliche, gute Strand-Restaurants.

Einige von ihnen haben wir mehrmals besucht und ich hatte ein Favorit, das Restaurant, das Chez Papa Joub, an Les Terrasse de L’Ocean. Mein Lieblingsgericht, der Salade Papa Joub, ein Traum!
Anschließend gab es einen Spaziergang am Strand, bei dem raueren Küstenklima, ist die Vegetation eher karg. Viele Blumen sind im Juni eher selten. Weiße und rosafarbene Oleander findet man dagegen oft, auch andere Küstenblümchen sind vertreten.
Am See – Lac d’ Hossegor wird Stand-up-Paddling angeboten, das macht wirklich großen Spaß. Mit Barfuß wartet man durch den Schlamm und zieht das Paddle Board ins Wasser. An einem Knöchel wird per Klettverschluss die Board Leine befestigt und dann kann es losgehen.

Der See lädt einfach zum Verweilen ein, man kann sich aber auch Paddelboote ausleihen. Wir lieben es uns in der Natur aufzuhalten. Es ist ruhig, die Luft ist angenehm frisch im Juni

und die Erholung kommt von selbst.


Wer mehr über das Baskenland, den typischen Baustil der Basken, ihre Sprache und Kultur herausfinden möchte, fährt am besten nach Bayonne. Dort gibt es ein Baskisches Museum, wo es sogar einen Ausstellungsführer in deutscher Sprache gibt.

 Hossegor liegt ganz nahe an der Landesgrenze zu Spanien und mit dem Mietwagen erreicht man schnell
das spanischen Baskenland.

 

Ein Tagesausflug nach San Sebastián stand auch
bei uns auf dem Plan.
Hier sind mein Liebster und ich vor vielen Jahren ein Paargeworden und wir wollten unbedingt den Kindern

zeigen, wie wunderschön es dort ist.

Ein Revival sozusagen. :-)

 

 
San Sebastián liegt am Golf von Biskaya.
Diese Region Spaniens ist berühmt durch die wunderschönen Sandstrände.

 

Die muschelförmige Bucht, die auch La Concha (die Muschel) genannt wird,
ist der Eyecatcher der Stadt.

Am Vormittag fuhren wir mit dem Auto auf der A63 über Bayonne nach Saint-Jean-de-Luz und dann weiter über die Grenze nach Spanien. In San Sebastián angekommen frühstückten wir in einem kleinen Back Shop, namens Gogoko Goxuak. 

 

Zu Fuß lässt sich die Altstadt und der Stadtstrand gut erreichen. Mit Kindern ist der Besuch des Ozeanariums am Plaza Carlos Blasco de Imaz ein absolutes MUSS.
Schon bei meinem ersten Besuch war ich vollkommen fasziniert von dem 360º Glastunnel, der wie eine Straße unter dem Meer aussieht. Total spannend all die Fische, Quallen, Seepferdchen und auch Haie von unten anschauen zu können. Das nächste Mal möchte ich unbedingt wieder dort hin.
Donostia (der baskische Name von San Sebastián) ist die Hauptstadt der Provinz Gipuzkoa.
Im 19. Jahrhundert war es die Sommerresidenz von Kaiserin Isabella der II., durch sie erlangte die Stadt ihren Ruhm. Heute ist San Sebastián berühmt für die gute Küche und die Filmfestivals, die jedes Jahr im September stattfinden.

 

 

San Sebastián hat wirklich ihre Reize. Der Strand, der Bootsanleger, die Sternen Köche in den Restaurants, das mondäne Flair – einfach schön anzusehen.

 

Unser Tagesausflug war damit aber noch nicht ganz beendet. Auf dem Rückweg nach Frankreich fuhren wir über Saint-Jean-de-Luz zurück.  Die französischen Stadt, mitten im Baskenland, wurde berühmt durch die Heirat von Ludwig XIV und Maria Theresia von Spanien. 
Im Zentrum der Altstadt steht die Saint-Jean Baptist Kirche, hier wurde im Jahre 1660 
die Trauung der beiden vollzogen. Nicht nur historisch, auch architektonisch ist die Gegend sehr interessant. An der Strandpromenade von Saint Jean de Luz finden sich verschiedene Baustile, besonders schön finde ich die verspielten Art Deco Villen. 
 
 

Direkt neben Saint-Jean-de-Luz liegt Ciboure und auf dem grünen Hügel stehen baskisch-landaisischen Villen. Dieser speziell baskische Baustil aus den 1920er -1930er Jahren ist typisch für die Region. Das besondere an ihnen ist der weißgekalkte Anstrich, das Fachwerk und die einfache Form der Dächer, die leicht überhängen. Meist stehen sie in einer rein grünen Landschaft und das Fachwerk hat oft eine dunkelrote, grüne, braune und machmal auch blaue Farbe.

 

Die Architektur in den Stadtzentren “centre-ville” ist ausgesprochen schön, besonders mag ich die Häuser aus dem 16. Jahrhundert, mit den hohen Fenstern, den Fensterläden und den gedrechselten Geländern in den engen Gassen.
Traditionelle Leckereien findet man überall und in Biarritz gibt es auch ein Schokoladenmuseum. In den Bäckereien der Stadt, wird meistens der “Gâteau Basque”angeboten.
Das ist ein französischer Mandelkuchen nach baskischem Rezept.
Gebacken wird er mit einer Füllung aus Vanillecreme oder auch mit dunklen Kirschen.
Mir ist Frankreich sehr ans Herz gewachsen. Früher wollte ich überhaupt nicht nach Frankreich reisen, weil mir alles so fremd erschien. Doch durch die freundlichen Menschen,
fühlt man sich hier wirklich Willkommen und gut aufgehoben.
Das Essen ist ein so köstlich.
Das Meer, die Wellen und die frische Luft – Erholung pur.
Eine Reise an die französische Atlantikküste ist auf jeden Fall eine schöne Bereicherung.

 

 
Wissenswertes und kleine Tipps:
 
Die Autobahn Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h sollte man unbedingt einhalten. Hohe Strafen drohen bei Verkehrsdelikten. Man passt sich schnell an den geregelten Verkehr an. Auf der Autobahn gibt es Mautstellen, wo entweder das Münzgeld in ein Fangnetz geworfen wird oder man zahlt per Kreditkarte. Bei den sensorgesteuerten Mautstellen fährt man einfach durch die “Lesestation” und die Gebühren werden elektronisch abgebucht. Kleines Geld wird dort verlangt. Beträge zwischen 1,80 – 3,60€ sollte man pro Mautstelle bereit halten. So betrug der Betrag für die Rückreise von Hossegor nach Bordeaux zum Flughafen, auf der A63 (Salles) ca. 9€.
Wer in den Einkaufsläden nach Mineralwasser ohne Kohlensäure sucht, findet es unter diesem Namen: “eau minerale naturelle” oder kurz “eau plate” oder mit Kohlensäure: “eau minerale naturellement gazeuse“. Butter heißt hier: “le beurre” und eine Flasche Milch: “bouteille le lait“, Erdbeermarmelade: “confiture de fraises“.
In den Restaurants gibt es sowohl den Mittagstisch: “Midi” 12-14 Uhr als auch das Abendessen “Soir”: 19:30 – 21:30 Uhr, wer lieber seine Hauptmahlzeit später am Tag ein nimmt. In den Speisekarten findet man Gerichte wie: eingelegte Ente: “Confit de Canard”,  Miesmuscheln in Weinsauce mit Pommes Frites: nach Art des Hauses: “Moules marinières, frites maison”,  gegrilltes Rippenstück vom Rind: “Entrecôte grillée” oder ein Rib-Steak: “Côte de bæuf” sind Delikatessen. Leckere Nachspeisen sind: gebrannte Creme: Crème brûlée à la vanille, Baskischer Mandelkuchen mit Kirschen: “Gâteau basque à la cerise.

Und du? Reist du gerne nach Frankreich? Ich habe es lieben gelernt und jedes Mal wieder beschließe ich im nächsten Herbst einen Französischkurs an der Abendschule zu belegen. Vielleicht klappt es ja irgendwann. :-)

Ihr Lieben, macht es euch fein und genießt die Zeit!
Liebe Grüße,
Frau Augensternchenverlinkt mit Andreas Samstagsplausch
Nicoles Mai Meer Sammlung


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✿ Rock + Top = Sommerkombi für Südfrankreich | ROT ist die Liebe ♥

 

Kofferpacken ist ja nicht wirklich meins. Ich schiebe es immer bis zum letzten Tag auf. So war es auch letztes Mal wieder. Hach, ich komme einfach nicht aus meiner Haut! :-)
Endlich Sommer, Sonne und Meer, was für eine Freude. Doch verreisen mit nur einem Rock? DAS geht nicht und so nähte ich mir noch wenige Stunden vor dem Abflug einen superbequeme Hüftschmeichler, nach dem Schnittmuster O’ Summer, den hatte ich ja im Frühling letzten Jahres schon probenähen dürfen. Weil es schon beim letzten Mal so gut dazu passte auch noch ein passendes ärmelloses Top mit aufgenähter Knopfleiste und schon ist das Sommerkleid fertig. Es ist ja Entspannung pur, wenn man nicht lange überlegen muss, was man farblich zum Outfit kombiniert! ;-) Da bin ich ganz einfach gestrickt, das gebe ich offen zu!
Ok, mit dem zusätzlichen Oberteil hat es mit dem Nähen natürlich etwas länger gedauert. Aber ich war trotzdem pünktlich mit dem Kofferpacken fertig und so stand einem erholsamen Urlaub nichts mehr im Wege.

 

Hier ein erstes Urlaubsfoto, vor dem Ferienhaus. Super, endlich mal eine weiße Wand zum Knipsen!
Das Oberteil-Bildchen hatte ich ja schon am ersten Urlaubstag bei Instagram zur Umfrage vorgestellt. Da waren die Knöpfe noch nicht dran, weil ich mich mit der Farbe nicht entscheiden konnte.
Auf meine Insta Frage:
 
“Was meint ihr, für welche Farbe habe ich mich entschieden?”
Kamen folgende Antworten…
  1. Vielleicht für die roten? sagte Nicole von Niwibo.
  2. Blau, ja ich glaube blaue Knöpfe, wegen des Kontrasts meinte Inka.d.b.bayern.
  3. Rosa schlug die kreativ_nadel vor.
  4. Rot oder Rosa vermutlich nicht…. Vielleicht gelb oder blau? Wobei rosa mit den Tupfen gut zur Borte passt…. Jetzt machst du es spannend, sagte Eva Kartoffeltiger und
  5. zuletzt schrieb naehdasmal die vier Buchstaben: Gelb!

 

Tja, da saß ich nun auf dem Bett, mit all meinen Utensilien und schwups ….
Ich hatte ja nur rosa Garn mit dabei – was war also naheliegend?
Na klar: ROSA, das passt auch super zur Hauptstofffarbe ROT!
Gleich im Anschluss wurden alle Familienmitglieder zusammengetrommelt und wir unternahmen einen kleinen Ausflug, direkt an den Strand des Nachbarortes, wo wir ein sehr sehr leckeres Mittagsmahl einnahmen.

 

Lach!!! Siehe da das mächtige Mittagessen läßt sich nicht verstecken.  :-)

 

Das war ein schöner, erster Urlaubstag und ein guter Urlaubsbeginn am Atlantik.

 

Endlich am Strand und sooo tolles Wetter dazu und auch noch ganz viel Wind!
Hach, was braucht Frau mehr. :-)
Also Farbkombination zur Rock/Top Kombi hatte ich mir das schöne BLAU ausgesucht,
ein bisschen Kontrast musste einfach sein.
Hihi… deshalb hätten die blauen Knöpfe im Nachhinein vielleicht doch ganz gut gepasst!
Das letzte Foto wurde am Tag vor der Abreise gemacht, deutlich erkennbar an der leichten Sonnenbräune. Ich bin ja nicht so für die pralle Sonne geeignet, deshalb sieht man mich am Meer meistens auch mit meiner weißen Mütze.
Frau G. sagte kürzlich: “Wenn du deine Mütze nicht trägst, fehlt mir was auf der Insel”!
Recht hat sie! Ohne Strandmütze bin ich nur ein halber Mensch.
Schade, die Zeit verging so schnell, doch wir kommen wieder ins schöne Baskenland.
Ich muss ja zugeben, diese Reise hatte eine ganz besondere Bewandtnis. Als mein Liebster und ich uns kennenlernten flogen wir gemeinsam als Singles nach Bilbao, verbrachten ein paar wunderschöne Tage in San Sebastian und San Jean de Luz und zum Neujahrsbeginn kamen wir als Paar wieder zurück nach Hause. Das ist der Grund, weshalb es uns nach vielen Jahren – zusammen mit unseren Kindern wieder ins Baskenland verschlagen hat. Es ist die Liebe und nichts anderes als die Liebe ♥.

 

Nur eine kleine Auswahl an Bildern habe ich für diesen Beitrag ausgesucht. Es gibt noch viele, andere wunderschöne Meerbilder. Die zeige ich euch ein anderes Mal. :-)
Macht es euch schön…

Liebste Grüße,
Frau Augensternchen

 

Schnitte & Nähzutaten:
Rock: “O’ Summer” von Berlinerie
Top: “Sola” von Kartoffeltiger
Stoff: Baumwolljersey “Lounge”  in rot/rosa von Tante Ema
Knöpfe: aus dem Gurkenglas ;-)
Verlinkt: Blogsommer12 Colors of Handmade Fashion,
Freulein An, Lieblingskleid

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