Kategorie: Shirts

Anziehsachen für mich

KSAL22 meine genähten T-Shirts im Juli

Heute Nachmittag, am letzten Tag im Juli habe ich noch schnell ein paar T-Shirt Bilder gemacht. Mit den Tragebildern hat es ja nicht so geklappt, wie ich geplant hatte, deshalb zeige ich euch hier nur selfmade Fotos, egal. Im Prinzip trägt der Gartenzaun nun die T-Shirts. Geht das auch? Grins 😉

 

 

Alle vier T-Shirts sind aus dem Kellerschrank, also UFO Stoffe. Und, zwei davon sind sogar Bio Jerseys von Lillestoff. Der ganz rechts heißt Wildflowers (2014) und stammen aus der Kollektion von von ‘Verena Münstermann, und der linke ist ebenfalls ein Bio-Jersey.

Ok, mit ihnen bin ich recht „bunt“ und fröhlich unterwegs, aber mir gefällt das. Weshalb sollten die Stoffe mir jetzt auch nicht mehr gefallen? Die Modeindustrie will ja nur bewirken, dass man sich immer etwas Neues kauft. Aber warum ist das so? Warum tragen alle gerade nur ganz schlichte Kleidung? Streifen sind noch in, Blümchen fast überall out. Grafische Muster sind auch gefragt. Aber müssen wir alle uns dem Modegeschmack der breiten Masse anpassen?

Sind wir wirklich so gestrickt, dass wir ständig etwas Neues wollen? Geht doch mal in Euch, horcht ganz genau hin. Es würde mich wirklich interessieren, wie Ihr darüber denkt.

 

 

Für den Umweltschutz ist das jedenfalls nicht gut. Ressourcen zu sparen, ist viel, viel wichtiger, deshalb vernähe ich jetzt auch zuerst meine gut abgehangenen Stoffe. Und, davon habe ich wirklich noch mehr als genug. Ich bin super happy damit, denn ich kann einen Schnitt richtig austesten und dann genau auf meine Figur ausrichten. 😉

Hier habe ich z.B. die vier T-Shirts mach dem Schnittmuster: Frau Tina von Studio Schnittreif genäht. Erst hatte ich geplant unterschiedliche Schnitte für die acht ausgesuchten Stoffe auszuprobieren. Doch dann, dachte ich mir, besser ist es erst ein und denselben Schnitt zu verwenden. Das spart auch Papier für den Ausdruck des E-Books. 

 

 

Ok, nicht alle T-Shirts sehen toll aus, aber das liegt an meiner Schlabberhose, die alles andere als auf Figur geschnitten ist. Ich bin halt so gemütlich geworden *lach*. Mir war es jetzt aber einfach egal, Hauptsache ich kann überhaupt etwa im Juli vorzeigen.

Und bei diesem T-Shirt mit den Wildflowers hatte ich auch einen Streberstreifen eingenäht. Danke an Hanka für diesen Begriff, den kannte ich noch nicht. Fakt ist, ich habe einen Jerseystreifen mit in den hinteren Halsausschnitt eingenäht, damit es dort im Nackenbereich schön weich ist. Die Anleitung von Ines: T-Shirt Ausschnitt mit Versäuberungsstreifen hat mir gut gefallen. Das ließ sich wirklich gut nacharbeiten. Hätte ich das doch bei allen gemacht. Das geht wirklich super easy!

 

 

Das versprochene Top habe ich dann doch nicht genäht. Der Grund war, ich hatte nicht den richtigen Stoff und wollte nun auch keinen neuen kaufen. Aber ich habe noch eine andere Idee.

 

 

 

Und ich freue mich total, dass ich jetzt eine neue Babylock Euphoria habe. Damit lassen sich so coole Sachen machen. Da macht das Kleidungnähen noch mehr Spaß.

Ihr Lieben, habt weiterhin ganz viel Freude beim Kleidung SEWALONG 2022 und bleibt kreativ!

Herzliche Grüße

 

Annette

Schnitt und Nähzutaten:

  • Schnittmuster: Frau Tina von Studio Schnittreif 
  • Stoffe: Jerseys aus dem Stoffkeller
  • Muster: Streifen mit roten Anker , blau mit weißen Kleeblätter, Eukalyptus Blätter und ein Bio Jersey von Lillestoff (Pusteblume?) Designerin:Verena Münstermann

Hier geht es zur  Sammlung aller Linkpartys. Viel Spaß beim Nähen!! Alle Informationen für den Kleidung-SEWALONG 2022, die Linkpartys und die vergangenen Blogposts werden *hier*gesammelt.


verlinkt mit der Kleidung-Sewalong2022 Linkparty im Juli, dem Creativsalat 2022 und der UFO Linkparty 2022 – Let’s finish old stuff!! 

Anziehsachen

Stoffabbau – neue Anziehsachen für mich, 8 Shirts

Für meinen diesjährigen Sommer-Stoffabbau habe ich mir T-Shirts genäht. In den letzten Jahren kaufte ich kaum neuen Anziehsachen. Immer stand mein Stoffabbau im Vordergrund und somit das Nähen von neuen Kleidern. Im Frühling startete ich mit der Planung. Ich suchte mir passende Jerseystoffe aus und überlegte mir mögliche Schnittmuster, dann bastelte ich mir ein Formular, mit dem ich „Mein aktuelles Nähprojekt“ besser planen kann.  Die Vorlage dürft ihr euch gerne mopsen. Gerade wenn man bestimmte Schnitte häufiger näht, ist es hilfreich sich Notizen zu machen. Das klappt besser, wenn man alle Details auf einer DinA 4 Seite sammelt. Zur Erinnerung klebe ich auch ein kleines Stück Stoff mit auf den Zettel, so finde ich meine Nähprojekt Angaben viel, viel schneller.

Folgende Schnittmuster hatte ich ausgesucht:

  • Kimono Tee von Maria Denmark, Gr. M
  • Stella von Kreativlabor Berlin, Gr. 38
  • Shirt Silia von Prülla, Gr. 38
  • Elina von Kreativlabor Berlin Gr. 38

Gestartet habe ich mit dem Kimono Tee, dass es ja schon einige Jahre als Freebook gibt. Vor einiger Zeit hatte ich mir ja schon das Shirt genäht. Es passte mir, allerdings nicht wirklich zufriedenstellend. Immer hing das Shirt an eine Schulter schief. Deshalb druckte ich mir das Schnittmuster neu aus. Sicher ist sicher, dachte ich mir. Vielleicht hatte sich ja ein Fehler eingeschlichen.

Als die drei zugeschnittenen Kimono Tees fertiggenäht waren, zeigten sich dieselben Passformprobleme mit der Schulter und dem Halsausschnitt. Fest steht jetzt, mir sind diese Kimono Tees oben einfach zu weit. Aber von der Hüfte her sitzt die Größe 38 doch ganz gut. Folglich muss ich den Schnitt an meine Figur anpassen. Perfekt wäre es mit einer Schulter- 36 und Hüft- 38 Größe. Na, kein Wunder das mir diese Tees nicht passen. Die Schulterpartie ist für die breite Masse optimiert, also für eine normale Größe angepasst. Meine Schultern dagegen waren aber immer schon sehr schmal und das hat sich auch mit den Jahren nicht geändert. Früher schon hatte ich  oft Schwierigkeiten, wenn ich mir ein Kleid oder eine Bluse kaufen wollte. Jetzt beim Nähen hatte ich nur gar mehr daran gedacht, weil viele Kauf-Shirts ganz gut passen. Man entwickelt ja mit der Zeit Vorlieben für bestimmte Labels und umgeht damit Passformprobleme. Beim Nähen von Kleidung kann man sich jedoch mit der Schnittmusteranpassung die Oberteile perfekt anpassen. Da bin ich mir sicher.

Für diese drei neuen Kimono Tees habe ich mir überlegt, eine Kellerfalte in das Vorderteil nachträglich einzunähen. Damit es am Halsausschnitt nicht mehr so weit ist und insgesamt besser passt. Das geht auch ganz einfach nachträglich, wenn das Shirt schon fertig genäht ist. Bilder dazu zeige ich euch in meinem nächsten Stoffabbau-Beitrag.

Bei den drei Kimono Tees habe ich alle Säume ca. 1.5 cm zur linken Seite eingeschlagen und dann mit der 4.0 Zwillingsnadel und einem Gradstich abgesteppt. Zu Anfang hatte ich immer eine Wulst zwischen der Zwillingsnaht, weil die Fadenspannung zu hoch war. Doch durch meine Umfrage bei Insta lies sich schnell eine Lösung finden. Ein großes Dankeschön an Sonja und Andy. Beide rieten mir die Fadenspannung stärker herunter zu regeln. So stellte ich meine Pfaff Creativ auf folgende Werte ein: Stich: 1.1.1 Stichbreite: 2,3 Stichlänge: 2,5 Fadenspannung: 3,4 mit einer 4.0 Zwillingsnadel. Wirklich wichtig ist bei dem Nähen mit der Zwillingsnadel, dass der Stich dehnbar bleibt und das tut er wunderbar.

Ehrlich gesagt hatte ich wegen der wulstigen Zwillingsnähte schon keine Lust mehr gehabt T-Shirts zu nähen. Aber wenn man weiß woran es liegt, kann man auch etwas ändern. Für schnelle Nähfragen ist die Näh-Community einfach perfekt. 🙂

Die drei Stella Shirts passen mir am besten und das ohne Schnittmusteranpassung. Beim Annähen der Brusttasche hatte ich diesmal Sprühstärke als Hilfsmitten verwendet. So konnte der Jerseystoff genau in der Taschenform festgebügelt und mit Nadeln gesteckt werden und das Annähen war ein Kinderspiel.

Da kann ich euch auch schon ein erstes Tragefoto zeigen. : – )

Wie stimmig sich diese Seemannsknoten mit dem Meereshintergrund verbinden *smile*.

Bei dem Shirt Silia von Prülla wird als Stoffangabe Viskose Jersey empfohlen. Davon hatte ich noch zwei ältere Kandidaten im Stoffkeller. Einmal einen uralten Schmetterlingsstoff und denn den Boho Bloom von Jolijou. Erstaunt hat mich, dass ich für die Größe 38 nur 75 cm Stoff in voller Stoffbreite brauchte. So konnte ich auch den Schmetterlingsjersey endlich vernähen, juhuu. Bei ihm hatte ich immer gedacht nicht genügend Jersey für ein T-Shirt übrig zu haben. Da war vielleicht die Freude groß, als es doch ausreichte. Die Anleitung ist für Nähgeübte gut erklärt. Was ich allerdings übersehen hatte waren die Knipse an den Ärmeln. Hihi, beim ersten Zusammennähen musste ich prompt die Ärmel wieder abtrennen, weil sie so merkwürdig vorne nach unten hingen. Jetzt bin ich klüger und habe mir diese Anmerkung auf meinen Nähplaner geschrieben, damit mir das nicht noch einmal passiert.

Wie bei dem Kimono Tee finde ich auch das Shirt Silia (Foto ganz links) und Shirt Elina (nicht auf dem Foto zu sehen) bei mir im Schulterbereich zu weit. Vielleicht sollte ich beim nächsten Stoffabbau daran denken, vorher die Schultern auszumessen und die Schnitte für meine Figur betreffend anzupassen. Es kann auch hilfreich sein ein gut passendes Shirt auf das Schnittmuster zu legen, um ihn zu optimieren. Dafür habe mir ja jetzt alle Details gut auf meinem Näh-Projektplaner vermerkt und kann es im Herbst ganz locker mit dem Stoffabbau fortlaufen lassen. Wobei im Herbst nicht nur Shirts auf der to do Liste stehen. Ich möchte mich auch an Hosen austoben und nach Lust und Laune meine Hosen-Ufo-stoffe dafür aufbrauchen.

Bei dem Schnitt Elina wählte ich nur zwei Jerseys aus. Einmal einen lilafarbenen Jersey-Shirt ohne Kapuze, das ich noch nicht fertigstellen konnte, weil mir passender Bündchenstoff fehlte und ein jetzt schon Lieblingshoodie aus dunkelblau-grauem Sommersweat. Die beiden zeige ich euch demnächst.

Alles in allem bin ich richtig happy über die Ergebnisse, auch wenn nicht alle Shirts perfekt passen. Das Schöne an dem Sommer-Stoffabbau ist, dass ich mich durch die teilweise sehr alten und gut abgehangenen Stoffe wieder getraut habe mir Oberteile zu nähen. Teilweise wollte ich diese Jerseys aus Platzgründen schon weggeben. Aber dann hätte ich nicht diese Erfahrungen sammeln können. Auch negative Erfahrungen sind Erfahrungen die dabei helfen es beim nächsten Mal besser zu machen. Und ist der Stoff alt und mittlerweile ungeliebt, dann tut es auch nicht weh, wenn ein Kleidungsstück nicht gleich auf Anhieb super passt. Hauptsache, ich hatte den Mut es auszuprobieren.

Es sind ja alles UFO-Stoffe gewesen, also Stoffe die ich früher für geplante Nähprojekte ausgesucht hatte und mir dann die Zeit davon gelaufen ist. Zum Ausprobieren sind ältere Stoffe wirklich perfekt. Wenn ein Schnitt super angepasst ist, darf ich mir ja vielleicht auch mal wieder ein neues Stöffchen kaufen. 😉 Bis dieser Wunsch in Erfüllung geht, muss ich aber noch eine ganze Weile warten, denn der Stoffschrank ist noch längst nicht leer *lach*. Nun gehe ich aber erstmal zu creadienstag, HoT und Dings vom Dienstag. Mal sehen was es dort Neues gibt!

Ihr Lieben, ich wünsche euch einen schönen Tag und lasst es euch gut gehen.

Annette

Anziehsachen

HerbstHandarbeitsbingo – die letzten Kreise

Ich bin in den letzten Zügen von Barbaras 60° Nord HerbstHandarbeitsbingo und ich möchte doch zumindest eine Reihe abhaken. Vor zwei Wochen hatte ich mit meiner Schwester Quitten-Marmelade eingekocht. Einige Quitten waren übrig geblieben und wollten noch ins Glas, um zu Marmelade verarbeitet zu werden. Also machten wir „etwas für die Küche“.

 

 

So haben wir es gemacht:
  • 1 kg gelbe Quitten (5 Stück)
  • Quitten waschen, schälen und das Kerngehäuse entfernen
  • Quittenstücke zum Kochen bringen und pürieren
  • Mus gar kochen, abkühlen lassen und dann mit Gelierzucker 2x 500g (2:1)  verrühren.
  • 3 Minuten kochen
  • Einmachgläser bei 80 °C vorwärmen
  • Topflappen bereitlegen, Gläser füllen, Deckel aufdrehen
  • 5 Minuten über Kopf stehen lassen, dann umdrehen und die Gläser beschriften! Fertig

 

 

Dann kann ich euch endlich die selbstgenähte Strickjacke zeigen, die ich mir eigentlich für Ingrids Shietwetter Sew Along genäht hatte. Doch aus Zeitmangel und einer ungeplanten Reise in den hohen Norden blieb sie hier ungesäumt liegen und wurde auch nicht geknipst. Aber jetzt kann ich euch das „Oberbekleidungsstück“ vorführen. Es ist ein gemütlicher Cardigan von Prülla und trägt den Namen jOne. Genäht hatte ich ihn in der Gr. 38 und ehrlich, ich finde die Ärmel echt zu kurz. Beim nächsten Modell werde ich sie mindestens um 15 cm verlängern. Ansonsten gefällt mir das Schnittmuster sehr gut und der Strickstoff, also Strickfleece aus dem Stoffschrank (ein echter UFO Stoff von 2015) gefällt mir auch. Er ist richtig kuschelig, wie für diese Jahreszeit gemacht. Aus ökologischen Gründen würde ich den Cardigan natürlich lieber aus Naturfasern nähen, aber erst müssten die Schrankleichen weg, bevor etwas neues gekauft wird.

 

 

Und, dann hatte ich mir im Oktober auch noch ein T-Shirt aus Bio-Jersey, also ein „nachhaltig mit Bio zertifiziertes Material“ genäht. Das hat so schöne herbstliche Motive, also bunte Blätter und ihr könnt es euch auch noch gerne ansehen. Es ist ein lang gehüteter Jersey Schatz aus dem Stoffschrank *lach*, der Bio-Jersey ist von Blaubeerstern und der Schnitt eine Abby von Lolletroll mit der Kurzarmvariante.

 

 

Eigentlich war das auch für den Shietwetter Sew Along, aber dann kam alles anders und so kann ich es euch zumindest noch hier beim HerbstHandarbeitsbingo zeigen. Mit diesem dritten Kringel kann ich zum ersten Mal BINGO rufen!! Zumindest eine diagonale Reihe zum Abhaken!! Schade, dass ich nicht mehr geschafft habe.

Zu guter Letzt zeige ich euch noch die kleine, gehäkelt Nikolausmütze. Irgendwas wollte ich noch auf die Schnelle mit der Häkelnadel werkeln. Eigentlich nicht der Rede wert, aber fürs HerbstHandarbeitsbingo wollte ich sie euch nicht vorenthalten.

 

 

Sie ist relativ klein, nur ca. 6 cm im Durchmesser und sie war auch ganz schnell fertig. Also „etwas gehäkelt“ -> Haken dran. Tschakka!!

Und so sieht sie nun aus, meine HerbstHandarbeitsbingo Liste 2019! Bei euch sind bestimmt mehr Punkte abgehakt, oder?

 

 

So werde ich also am Samstag, den 23.11.2019 zum HerbstHandarbeitsbingo-Finale bei Barbara von 60° Nord gehen. Natürlich habe ich im November noch ein paar Punkte zum Nachtragen, aber dann ist das Finale schon vorüber. Aber so geht es bestimmt Vielen. Zum Beispiel hatte ich am Martinstag mit der Hand genäht (für Ingrids Oktober-Swap). Der Blogpost dazu kommt aber erst am Montag, einen Tag vor dem November-Swap.

Und freut euch auf den Bärbel-Blog Post am Wochenende, denn ich bin wieder mal an der Reihe. –  So ihr Lieben, macht euch einen schönen Abend!

 

Liebste Grüße

Annette


verlinkt mit Sew La La und der UFO ‚Let’s finish old stuff!! Linkparty

Anziehsachen

Ein Sommertop mit Streifen für mich

Wer hätte gedacht, dass ich pünktlich zum Sommerstart noch ein Kleidungsstück fertig nähe? Ich nicht *lach*! Und jetzt kann ich es euch auch endlich zeigen. Bei all den Schnittmustern, die sich hier sammeln fand ich einen einfachen Schnitt ohne viel Tamtam. Und dann entstand daraus ein neues Sommertop für mich, an nur zwei Abenden.

 

 

Den hübschen Designerstoff hatte ich schon im letzten Jahr aus dem Schnäppchkorb bei Stoffe Lott gefischt. Hihi, ich nun wieder! Die schönen Farben haben mich so breit angelacht da konnte ich nicht nein sagen.

Der erste Gedanke war daraus eine Bluse mit Ärmeln zu zaubern, aber das kleine Reststück ließ es nicht zu. Dann kam die Idee ein luftiges Sommertop daraus zu nähen. Das einstige Freebook ‚Lady Topas‘ schlummerte schon lange bei mir auf dem Rechner und als Marita mir den Schnitt auch empfahl wurde ich aktiv.

 

Die Anleitung hatte ich vorher gar nicht gelesen, war einfach mit dem Zuschneiden gestartet. ohne mir darüber Gedanken zu machen. Erst später entdeckte ich die Nähinformation: „für Webware nicht geeignet“! Haha. Aber da schon zugeschnitten war, nähte ich einfach weiter. Mit den wertvollen Tipps aus der VHS-Nähwerkstatt war es ein Klacks das Top zu nähen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Susanne. Toll fand ich, wie einfach die Anleitung für Webware umzusetzen ist (Erklärung stehe bei den Kommentaren..).  Daraus ist für mich dieses wunderschöne Top entstanden. Und ich trage es wirklich gerne, weil es so Figur unproblematisch ist. Denn mein Winterspeck hat sich in Sommer-Hüftgold verwandelt *lach* und mit dem Gummi im Saum ist das alles gar kein Problem mehr. Überrascht war ich auch beim ersten Tragen. Denn der Stoff scheint auf der Hand ein bisschen durch. Das Muster kaschiert aber perfekt, dass finde ich wirklich super.

Ich habe auch versucht die Streifen senkrecht an die Seitennähte anzupassen. Auf der linken Seite ist das auch gelungen, nur rechts passt es mustertechnisch nicht wirklich gut zusammen. Aber wer schaut da wirklich hin, hihi. Beim zweiten Top werde ich vorher auf die Musterfolge achten, damit sowas nicht noch einmal passiert.

 

 

Ihr fragt euch vielleicht, warum ich in der Nähwerkstatt nähe? Nun, ich liebe gemeinsames Nähen und den Austausch mit anderen. Zuhause sitzt man ja immer nur allein vor der Maschine und mit anderen macht es einfach mehr Spaß zu werkeln. Hihi, außerdem wird man nicht durch andere Sachen abgelenkt und das finde ich super. Heute Abend hätte ich auch wieder einen Platz von der Warteliste bekommen, nur bin ich schon anderweitig verplant.

 

 

Dieses Bild ist im Luisenpark Mannheim entstanden, beim Gondolettafahren. Da war kürzlich der Kindergeburtstag von Fräulein P. an einem sehr heißen Sonntagnachmittag.

 

 

Eine schöne Feier war das für die kleine Maus, auch bei den hohen Temperaturen über 35 Grad. Ich hatte ihr ein paar kleine Handtücher bestickt und sie damit überrascht, die hatte ich euch noch gar nicht gezeigt. Natürlich kommen sie noch in die Stick-Freuden Linkparty.

Übrigens, das Bild ganz oben stammt aus unserem letzten Frankreichurlaub. Da waren wir auf der schönen „Île de Noirmoutier“, davon werde ich euch aber demnächst noch berichten. Das war sooo ein schöner Urlaub.

Jetzt wird aber weiter gewerkelt, am Wochenende ist der Machwerkkurs bei Frau Nahtlust *freu, freu, freu* und dafür muss ich mir noch ein paar Schmeichelstoffe zuschneiden. Vielleicht sehen wir uns später noch bei Du für dich am Donnerstag und Sewlala? Mal sehen was dort alles gezeigt wird, ich bin gespannt!!

Also dann ihr Lieben, macht es euch fein und genießt den Sommer!

Viele, kreative Grüße

Annette

 

Schnitt und Nähzutaten:

  • Schnittmuster: Lady Topas von Mialuna
  • Stoff: Designwebware aus Baumwolle
Da-Kleidung

Meine erste „Elina“ – ein Kapuzenshirt

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Kreativlabor Berlin. Das Schnittmuster “Elina” wurde mir zum Designnähen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Im Blogpost befindet sich ein Link zu den Produktseiten von Kreativlabor Berlin.

Kennt ihr schon das neue, leger geschnittene Basic Raglanärmel-Shirt „Elina“ von Kreativlabor Berlin? Ich durfte es für Julia Designnähen.

 

 

Es ist ein gemütliches Kapuzenshirt, schnell übergezogen und ohne viel Schnick Schnack genäht, also definitiv anfängertauglich! Ich habe die Ehre euch ein paar Designbeispiele davon zeigen zu dürfen. Meine erste Elina nähte ich aus Bio-Sommersweat von Lillestoff und mit einer selbstgemachten Fakepaspel. So kommen die Raglannähte noch besser zur Geltung. Ich zeige euch mal, wie die Jerseystreifen die beim Zusammennähen der Raglanärmel mit dem Vorder- und Rückenteil eingefügt werden aussehen. Ihr könnt sie ganz leicht selbst passend für euer Lieblingsshirt zuschneiden.

 

 

Dafür benötigt ihr ein bisschen Jersey als Kontraststoff und ein Maßband damit ihr die Länge der Ärmelausschnitte ausmessen könnt.  Also nach dem Zuschnitt, wie in der Anleitung des E-Books beschrieben, werden die oberen Ärmelausschnitte mit dem Maßband ausmessen. Aber Achtung, die Ärmelausschnitte vorne und hinten sind unterschiedlich lang! Es werden je 2 Jerseystreifen für das Vorderteil und 2 Jerseystreifen für das Rückenteil benötigt. Die Breite der Streifen richtet sich nach der Paspelbreite, die später zu sehen ist. Meine sind meistens 2cm breit.

Ihr benötigt also: Die Länge des Ärmelausschnitts x Breite (2cm) plus Nahtzugabe (auf jeder langen Seite plus ca. 2cm). Die Nahtzugabe ist wichtig, denn so lässt sich der Streifen besser einnähen und es ist nicht so kniffelig, weil der Streifen vielleicht zu kurz geraten ist. Diese 4 Streifen werden mit der langen Seite links auf links zusammengefaltet und zwischen die beiden Stoffstücke (Rückenteil/Ärmel oder Vorderteil/Ärmel) gesteckt und mit Klammern fixiert. Dann werden die Stoffteile wie in der Anleitung beschrieben zusammengenäht. Eine Fakepaspel zu nähen ist gar nicht schwer. Sie sieht interessant aus und ruck zuck sind die Raglanärmel fein in Szene gesetzt. 🙂

 

 

Zusätzlich habe ich die Ärmel geteilt, so sieht das Shirt einfach peppiger aus. Dafür wurde beim Zuschnitt der Raglanärmel der Unterarm Stoff bei der Schnittmusterlinie: 8><8 auf der Seite: F><F im Knick gefaltet und mit einem Unistoff zugeschnitten. Für den obere Teil des Ärmels verwendete ich den Hauptstoff und eine Nahtzugabe von je 0,7cm pro Ärmelteil kam auch noch hinzu. Die Innenkapuze wurde wie die Ärmelteilung in uni Schwarz gehalten. Auf Bündchen am Saumrand habe ich, wie ihr sehen könnt, komplett verzichtet. Die Saumabschlüsse wurden mit der COverlock zweireihig genäht, nur fällt das durch den gemusterten Stoff leider gar nicht auf. Aber ehrlich, wer schaut sich sowas auch an nur Leute, die selbst nähen, sonst doch wirklich niemand, oder? *Lach* 🙂

 

 

In Julias Anleitung gibt es noch die Möglichkeit das Shirt ohne Kapuze und/oder mit einer aufgesetzten Brusttasche zu nähen. Oder wer will, kann es auch mit kurzen Ärmeln nähen. Wie die Brusttasche aussehen könnte, seht ihr ganz gut an dem Shirt „Stella“, das ich für Julia Designnähen durfte. Wer den Schnitt generell ausprobieren möchte, ist mit dünnen Jersey-, Viskose- oder Strickstoffen gut unterwegs, denn damit fällt die Elina besonders schön, schreibt Julia in der Anleitung. Im Schnittmuster sind die Größen 34 – 48 enthalten.

Ihr Lieben, es hat mich gefreut, euch mein neues Shirt Elina vorstellen zu dürfen, die Nr. 2 ist schon zugeschnitten aus einem leichteren Rosen-Jersey. Vielleicht zeige ich es euch nächste Woche, mal sehen. – Ach ja, ich finde den Schnitt super bequem und am letzten Wochenende wollte ich es gar nicht mehr ausziehen, so kuschelig warm ist es mit der großen Kapuze. 🙂

 

Schnitt und Nähzutaten:
Ebook: „Elina“ von Kreativlabor Berlin
genähte Größe: 38 – Stoffverbrauch: 2m
Stoff: Bio Sommersweat Clouds von Lillestoff

 

 

Möchtest du nichts verpassen? Dann trag dich als Leser in die Leseliste ein. 🙂

Ihr Lieben, macht es euch fein!
 
Viele liebe Herbstgrüße,
Annette
 
 
Da-Kleidung

Mit Stella an der französischen Atlantikküste

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Kreativlabor Berlin. Das Schnittmuster “Stella” wurde mir zum Designnähen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Im Blogpost befindet sich ein Link zu den Produktseiten von Kreativlabor Berlin.

Frankreich ist eigentlich immer eine Reise wert, besonders wenn man im Süden Deutschlands wohnt, da ist die Anreise nicht so langatmig. Trotzdem haben wir uns wieder in den Flieger gesetzt. Erstes Ziel war Bilbao und anschließend noch ein paar Tage mit dem Mietwagen ins Baskenland, nach Frankreich. Wir lieben Land und Leute sehr und gönnen uns manchmal einfach eine Auszeit an der südlichen Atlantikküste.

Schon im Frühling wurde das „Damen Shirt Stella“ in der Probenähgruppe von Kreativlabor Berlin getestet. Zu dem Zeitpunkt war ich allerdings noch mit einigen anderen Dingen, wie das Geschenk zum 90. Geburtstag der Patentante (April), die Monstera Dany Tasche (Mai) und noch diversen UFOs beschäftigt. Also fragte ich Julia später, ob ich vielleicht die Stella „Designvernähen“ dürfe? Nach der Zustimmung legte ich mich gleich ins Zeug und nähe drei Stella Shirts an einem Nachmittag für den Urlaub. Dieses Gestreifte hier, ist das erste Shirt und die zweite Stella, nähte ich aus zwei unterschiedlichen Stoffen. Die Nr. 3 findet ihr weiter unten, hier in diesem Post.

Ich bin super zufrieden mit dem Schnitt und die Passform ist einfach perfekt! Erst dachte ich, die Brusttasche kann man auch weglassen. Aber sie ist wirklich ein Eyecatcher und super praktisch, besonders wenn man seine Lesebrille ständig suchen muss *lach*. Ihr ahnt schon, was jetzt kommt.  – Ja, stimmt, ich nutze die Brusttasche sehr gerne als Brillengarage nicht nur Zuhause, auch wenn wir unterwegs sind. Schämen tue ich mich dafür nicht. Hihi, ich war ja immer schon praktisch veranlagt und die Taschentiefe ist einfach perfekt um das Spekuliereisen verstauen zu können. *Spekuliereisen? Hilfe, ein Wort aus meiner Kindheit!! Kennt das noch jemand? Spekulieren, das bedeutet bei uns im hohen Norden neugierig schauen, und Eisen nun ja, früher waren Brillen fast ausschließlich aus Metall. Also hat das zusammengesetzte Wort doch tatsächlich eine einleuchtende Bedeutung.

Zurück zur Stella, das Shirt ist bequem und durch den runden Bogen, unten am Saumende irgendwie peppig, also alles andere als langweilig. Die Schultern sind leicht überhängend und der Halsausschnitt bequem geformt. Für größere Größen gibt es Brustabnäher, die habe ich mir allerdings gespart, denn bei meiner kleinen Größe sind Brustabnäher vollkommen überflüssig *lach*. Beim Zuschnitt reicht 1m Jersey Stoff, mit einer Breite von 1,40m (für alle Größen) vollkommen aus. Solche Stoffstücke habe ich ja noch in Mengen im Stoffkeller liegen. Für die Brusttasche habe ich das Streifenmuster versetzt auf die Vorderseite aufgenäht, so ist sie trotz der monotonen Streifen gut sichtbar. Die Fotos entstanden am Strand von Ciboure und in Bayonne in Frankreich.

Hier zum Schluss noch mein drittes Shirt, *hihi* ich möchte euch ja nichts verheimlichen. Das Foto wurde in Bayonne gemacht, an dem Tag als wir das baskische Museum besuchten. Bitte nicht auf die Farbkombination von Shirt und Hose achten *lach* im Urlaub bin ich manchmal sowas von entspannt *hehehe*. 😉

Über meinen Urlaubsbericht aus dem französischen Teil des Baskenlandes berichte ich später noch, dafür muss ich erst schöne Fotos aussuchen und möglichst nicht zu viele *lach*.

Möchtest du nichts verpassen? Dann trag dich als Leser in die Leseliste ein.

Ihr Lieben, macht es euch fein!

Viele liebe Sommergrüße

Annette


Schnitt und Nähzutaten:

  • Ebook: Shirt Stella von Kreativlabor Berlin
  • genähte Größe: 36 (M)
  • Stoff: aus dem Nähkeller
Da-Kleidung

Spitzen-Shirt Stella von Kreativlaobr Berlin

Werbung!

Das Schnittmuster „Shirt Stella“ wurde mir von Kreativlabor Berlin kostenlos zur Verfügung gestellt. In diesem Post sind Werbelinks von Kreativlabor Berlin enthalten.

Hach, endlich Juni und Anfang Mai brauchte ich neue Shirts für meinen Kleiderschrank. Was lag näher, als einfach ein paar Stoffstücke aus dem Stoffkeller zu befreien und drauf los zu nähen, doch welches Schnittmuster sollte ich nehmen?

Es sollte ja was Neues geben…

In der Probenähgruppe von Julia entdeckte ich die Stella, ein locker geschnittenes Damenshirt, mit leicht überschrittenen Ärmeln und einer dekorativen Brusttasche, die ich bei diesem Shirt einfach weggelassen habe, weil das feine Material nicht unbedingt taschentauglich ist.

Für die Stoffauswahl hatte ich mir ganz leichtfallende, dehnbare Stoffe ausgesucht. Einmal einen elastischen Spitzenstoff, kombiniert mit einem Viskosejersey, der bestimmt schon drei Jahre darauf warten musste, endlich aus dem Keller geholt zu werden.

Um das Shirt raffinierter zu nähen, 
habe ich es im oberen Bereich geteilt und somit aus zwei ganz unterschiedlichen Stoffen genäht.   Für die Teilung habe ich einfach die Papierklebestellen des Schnittmusters horizontal im Brustbereich, zweigeteilt, also an jedem Stück eine Teilung vorgenommen mit einer extra Nahtzugabe. Dann dort das Schnittmuster einfach umgeknickt und die vier Schnittmusterteile zugeschnitten. Das ging ganz fix und macht aus einem einfachen Shirt ein schickes Ausgeh-Shirt, das ich wirklich gerne trage.

Nur, … haha, der Spitzenstoff ist doch tatsächlich durchsichtiger als ich vermutet hatte, deshalb trage ich unter der Stella zusätzlich ein leichtes, ärmelloses Etwas.  Ich mag es oben herum nämlich nicht gern so freizügig. Wieder eine Kombination mit der ich mehr als zufrieden bin.
 

Una Stella …. ihr wisst schon, ein Stern …. !!

Jaaaa, Sterne das sind einfach meins und so nähte ich mir vor den Pfingstferien drei neue Stella Shirts, für die Ferien am Meer, den Alltag und sowieso kann Frau ja Shirts eigentlich nie genug haben.Heute zeige ich euch die No. 3, weshalb ich von hinten anfange? Tja, die wurde am Mittwoch frisch geknipst, auf der Sommerrodelbahn in Waldmichelbach.

Da waren wir mit den Kindern und hatten richtig Spaß. Die Kids durften zur Feier des Tages je 6x fahren und wir Eltern je 3x. Das ist schon gerecht, obwohl ich zum Schluss dann doch noch ein 4. Mal abgezischt bin. Einfach so, weil es mir so viel Spaß gemacht hat. Sonst halte ich mich ja fast immer zurück und schaue nur zu. Aber am Mittwoch war das anders.

In dieser Woche war der Andrang auf der Sommerrodelbahn nicht so stark und es gab auch keine Schlange an der Kasse. Einfach paradiesische Bedingungen! Bei den heißen Temperaturen sind bestimmt alle ins Schwimmbad gefahren. Wir hatten in Heidelberg über 30 Grad im Schatten und im Odenwald waren es doch tatsächlich 5 Grad kühler. 😉 Unser großes Glück!

Schaut, ist er nicht schön der Odenwald! 🙂

Und, als wir so unsere Runden fuhren, kamen noch ein paar schattenspendende Wolken auf. Da war das Rodeln noch viel, viel angenehmer.

Ganz zum Schluss gab es dann noch eine kurze Fotosession. Alle waren (ehrlich gesagt) schon ziemlich genervt – wegen der Hitze. Aber mein Tochterherz und mein Liebster haben dann doch noch ein paar brauchbare Fotos entstehen lassen.

Auch mir steht die Hitze ins Gesicht geschrieben. Deshalb nur noch ein letztes Foto von der Seite, damit ihr euch nicht wieder eine Bilderflut wie in dem Bericht aus Frankreich anschauen müßt.

Ihr seht, mir hat es echt Spaß gemacht euch meine Spitzen-Stella zu zeigen.

Ich wünsche euch ein schönes, sonniges Wochenende!

Macht es euch fein!

 

Liebste Grüße

Frau Augenstern

 


Stoff und Nähzutaten:

Schnittmuster: Shirt Stella von Kreativlabor Berlin => genähte Größe: M

Spitzen Stoff: elastische Spitze vom Stoffmarkt Holland

Viskosejersey: Larisschen Stoffe

Passform: Genäht hatte ich die Größe 38 und sie passt mir super, so dass ich keine zusätzliche Größenanpassung vornehmen musste. Eine Nahtzugabe von 1cm habe ich zum Schnittmuster hinzugezählt. Als kleinen Tipp: Wascht die Stoffe vor dem Vernähen, dann passieren keine Pannen, wenn das Nähwerk nach der Wäsche nicht mehr passt!

verlinkt mit der Linkparty Shirts von Modewerkstatt HT der UFO Linkparty Let’s finish old stuff!! & Freutag und ganz zum Schluss zu Andreas Samstagsplausch.

Da-Kleidung

Kimono Tee #1 mit Schwalben

Endlich, nun habe ich es auch geschafft mir ein Kimono Tee zu nähen. Schon lang stand das bei mir auf der To Do Liste. Dafür hatte ich schon im letzten Jahr einen meiner Lieblingsjerseys bestellt und in den Stoffkeller gelegt. Kurz vor dem Sommerurlaub ratterte dann die Nähmaschine und schwups war es fertig.

 

 

Dann gleich den Koffer gepackt und ab auf die Ostfriesische Insel damit.

 

 

Dort habe es es oft getragen, beim Kochen genauso wie beim Essen gehen. 🙂

 

 

Und, als ich den superlangen Spaziergang zum Ostende der Insel unternommen hatte, zusammen mit meinem Schatz, war es natürlich auch mit dabei.

 

 

Herzlichen Dank an meinen lieben Mann für die nette Begleitung und die Fotos, allein hätte ich das längst nicht so schön hinbekommen.

 

 

Das Wetter war aber auch einfach wie geschaffen dafür.

 

 

Das nächste Kimono Tee werde ich nicht wieder in der Größe M nähen, weil es irgendwie viel zu weit oben an den Schultern ist, da probiere ich dann die Größe S aus. Mal sehen ob das auch gut klappt, sonst probiere ich einen anderen Schnitt aus für die nächste Sommergarderobe. 

Ihr Lieben, danke fürs Vorbeischauen!

Liebste Grüße Frau Augensternchen

 


verlinkt mit RUMS & Maritimes und Meer

 

Da-Kleidung

Rock + Top = Sommerkombi für Südfrankreich | ROT ist die Liebe

Kofferpacken ist ja nicht wirklich meins. Ich schiebe es immer bis zum letzten Tag auf. So war es auch letztes Mal wieder. Hach, ich komme einfach nicht aus meiner Haut! 🙂

Endlich Sommer, Sonne und Meer, was für eine Freude. Doch verreisen mit nur einem Rock? DAS geht nicht und so nähte ich mir noch wenige Stunden vor dem Abflug einen superbequeme Hüftschmeichler, nach dem Schnittmuster O‘ Summer, den hatte ich ja im Frühling letzten Jahres schon probenähen dürfen. Weil es schon beim letzten Mal so gut dazu passte auch noch ein passendes ärmelloses Top mit aufgenähter Knopfleiste und schon ist das Sommerkleid fertig. Es ist ja Entspannung pur, wenn man nicht lange überlegen muss, was man farblich zum Outfit kombiniert! 😉 Da bin ich ganz einfach gestrickt, das gebe ich offen zu!

Ok, mit dem zusätzlichen Oberteil hat es mit dem Nähen natürlich etwas länger gedauert. Aber ich war trotzdem pünktlich mit dem Kofferpacken fertig und so stand einem erholsamen Urlaub nichts mehr im Wege.

Hier ein erstes Urlaubsfoto, vor dem Ferienhaus. Super, endlich mal eine weiße Wand zum Knipsen!

Das Oberteil-Bildchen hatte ich ja schon am ersten Urlaubstag bei Instagram zur Umfrage vorgestellt. Da waren die Knöpfe noch nicht dran, weil ich mich mit der Farbe nicht entscheiden konnte.

Auf meine Insta Frage:

„Was meint ihr, für welche Farbe habe ich mich entschieden?“

Kamen folgende Antworten…

  1. Vielleicht für die roten? sagte Nicole von Niwibo.
  2. Blau, ja ich glaube blaue Knöpfe, wegen des Kontrasts meinte Inka.d.b.bayern.
  3. Rosa schlug die kreativ_nadel vor.
  4. Rot oder Rosa vermutlich nicht…. Vielleicht gelb oder blau? Wobei rosa mit den Tupfen gut zur Borte passt…. Jetzt machst du es spannend, sagte Eva Kartoffeltiger und
  5. zuletzt schrieb naehdasmal die vier Buchstaben: Gelb!

Tja, da saß ich nun auf dem Bett, mit all meinen Utensilien und schwups ….

Ich hatte ja nur rosa Garn mit dabei – was war also naheliegend? Na klar: ROSA, das passt auch super zur Hauptstofffarbe ROT!

Gleich im Anschluss wurden alle Familienmitglieder zusammengetrommelt und wir unternahmen einen kleinen Ausflug, direkt an den Strand des Nachbarortes, wo wir ein sehr sehr leckeres Mittagsmahl einnahmen. 

Lach!!! Siehe da das mächtige Mittagessen läßt sich nicht verstecken. 

Das war ein schöner, erster Urlaubstag und ein guter Urlaubsbeginn am Atlantik.

Endlich am Strand und sooo tolles Wetter dazu und auch noch ganz viel Wind!

Hach, was braucht Frau mehr. Also Farbkombination zur Rock/Top Kombi hatte ich mir das schöne BLAU ausgesucht, ein bisschen Kontrast musste einfach sein.

Hihi… deshalb hätten die blauen Knöpfe im Nachhinein vielleicht doch ganz gut gepasst!

Das letzte Foto wurde am Tag vor der Abreise gemacht, deutlich erkennbar an der leichten Sonnenbräune. Ich bin ja nicht so für die pralle Sonne geeignet, deshalb sieht man mich am Meer meistens auch mit meiner weißen Mütze.

Frau B. sagte kürzlich: „Wenn du deine Mütze nicht trägst, fehlt mir was auf der Insel“! Recht hat sie! Ohne diese Strandmütze bin ich nur ein halber Mensch.

Schade, die Zeit verging so schnell, doch wir kommen wieder ins schöne Baskenland.

Ich muss ja zugeben, diese Reise hatte eine ganz besondere Bewandtnis. Als mein Liebster und ich uns kennenlernten flogen wir gemeinsam als Singles nach Bilbao, verbrachten ein paar wunderschöne Tage in San Sebastian und San Jean de Luz und zum Neujahrsbeginn kamen wir als Paar wieder zurück nach Hause. Das ist der Grund, weshalb es uns nach vielen Jahren – zusammen mit unseren Kindern wieder ins Baskenland verschlagen hat. Es ist die Liebe und nichts anderes als die Liebe ♥.

Nur eine kleine Auswahl an Bildern habe ich für diesen Beitrag ausgesucht. Es gibt noch viele, andere wunderschöne Meerbilder. Die zeige ich euch ein anderes Mal.

Macht es euch schön…

Liebste Grüße Frau Augenstern


Schnitte & Nähzutaten
Rock: „O‘ Summer“ von Berlinerie
Top: „Sola“ von Kartoffeltiger (den Blog gibt es nicht mehr)
Stoff: Baumwolljersey „Lounge“  in rot/rosa von Tante Ema
Knöpfe: aus dem Gurkenglas

Da-Kleidung

Shirt: Sommer-Seestern-Abby für Frau B. mit Fake-Paspel

Letzte Woche habe ich meine beste Freundin am Mädels Abend mit einem T-Shirt überrascht! 🙂 Ich kann euch sagen, die hat sich vielleicht gefreut! Da ich weiß wie sehr sie orange Farben Stoffe liebt, musste ich einfach für sie, aus diesem schönen Seestern Sommer Jersey ein Oberteil zaubern. Darüber hatte ich auch schon bei Insta geschrieben, vielleicht habt ihr das Bildchen hier dort schon gesehen!

Da ich schon vor einer ganzen Ewigkeit Jersey Schrägband hier herumliegen hatte, nähte ich in die Raglanärmel kurzerhand eine Fake-Paspel hinein. Die Anleitung dafür habe ich von vor einigen Jahren auf dem Lolletroll Blog entdeckt. Super easy und schnell genäht auch ohne fertigem Schrägband.

Beim Einnähen wird die Fake-Paspel einfach zwischen die Stoffe gelegt, festgesteckt und angenäht, zack und fertig!

Am Saum habe ich es mir diesmal einfach gemacht, nur 3cm auf links einschlagen und mit einem Jersey-Stretchstich festgenäht.

Noch Bündchen an den Ärmeln und am Halsausschnitt mit der Ovi angebracht und damit einfach die liebste Freundin überrascht! 🙂

Und, wie verwöhnt ihr eure besten Freundinnen?

Ihr Lieben, ich wünsche euch einen schönen Wochenstart!

Ich bin von dem vergangenen Taschen-Nähkurswochenende bei Frau Nahtlust und mit Frau Machwerk noch ganz beschwingt. Die neuen Taschen zeige ich euch auch bald. ♥

Macht es euch fein!

Liebste Grüße

Frau Augenstern


Stoff und Nähzutaten:
Schnittmuster: Abby von Lolletroll – genähte Größe: 40
Jersey: kleiner Seestern/Ökotex von Fräulein Karo
Bündchen: von Lillestoff, Farbe türkis
Jersey Schrägband: Farbe: türkis von AfS