Dies und das

Zurück im Hier und Jetzt …

So eine lange Sommerpause hatte ich gar nicht geplant. Der Juli verging wie im Flug und im August erging es mir ebenso. An meine Nähprojekte habe ich kaum gedacht, dafür war es einfach zu heiß. Stattdessen haben wir es uns schön gemacht, sind zur Kunstausstellung in die Schirn nach Frankfurt gefahren, dort gab es das „Big Orchestra“ zu bestaunen. Besuchten ein Open-Air Jazzkonzert auf der Mittelburg in Neckarsteinach und waren fasziniert von der schönen sommerlichen Atmosphäre. Der Sommer hat auch seine schönen Seiten auch, wenn es mir bei Temperaturen über 28 °C meist zu heiß ist. In der Wohnung unterm Dach lässt es sich nur mit den Klimaanlagen aushalten und die Jalousien sind tagsüber meistens zu. Da kommt keine große Lust auf, sich an die Nähmaschine zu setzen, hoffentlich wird es bald Herbst!

Ein klein bisschen genäht habe ich zwischendurch dann doch. Erst ein Kameraband für meine Groß-Cousine Johanna und noch drei abwaschbare Lätzchen piekfein mit Namen, für Familie und Nachbarn.

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Ende Juli feierte ich trotz der Hitze meinen Geburtstag im Garten, bei 38°C. Das war schon nicht mehr lustig. Wir hatten alles ein paar Tage vorher hergerichtet und zwar in den frühen Morgenstunden. Ab 11 Uhr ging gar nichts mehr, einfach zu heiß. Am Geburtstag selbst hat mein Liebster morgens schon alles aufgebaut und wir haben den Garten zusammen geschmückt. Dann kam ein Gewitter um halb sechs und die ganzen Papiertischdecken waren kaputt und aufgeweicht. Danach blieb es Gott sei Dank regenfrei. Die Tische bekamen neue Kleider und die Stühle wurden einfach abgewischt. Die Party wurde wunderschön und wir saßen noch bis halb zwei draußen im Kerzenschein. Schön, dass auch Angelika aka rrangelika und Herr G. kommen konnten. Hach, ich freute mich so über all die Gäste und den ganzen Tag. Die Kids hatten auch Spaß, sie spielten zusammen Karten. So wie in alten Zeiten meine Geschwister an manchen Abenden zusammenspielten, das hat mir so sehr gefallen. Kuchen hatte ich nicht gebacken, stattdessen gab es Eis am Stiel und Melone. DIE Erfrischung überhaupt! Und, weil mir Andreas Erdbeer-Limes auf dem Machwerk Nähwochenende so gut geschmeckt hatte, setzte ich für die Party zwei kleine Flaschen davon an. Der kam super bei meinen Mädels an und ich freute mich mit ihnen.

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Ein bisschen Geburtstagspost hat mich erreicht und ich sage Dankeschön für die lieben Karten und Nachrichten, Geschenke und Anrufe. Ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut.

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Ein kunterbuntes Geschenk kam nicht per Post, … Ingrid hatte mir ihr Präsent schon beim Machwerk Nähwochenende überreichte. Wahnsinn, eine Handtasche, was geht es mir gut! Lieben Dank ♥.

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Die Sommerkarte von Claudia zeige ich euch auch noch schnell, sie kam direkt an meinem Geburtstag. Danke dir das du an mich gedacht hast, die Liebe! Sehr gefreut habe ich mich auch über die Geburtstagskarte von Kerstin und Gabi. Dankeschön ihr Lieben.

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Ganz lieb verpackt war auch Nicoles Geschenk, über das ich mich riesig gefreut habe. Zumal sie auch noch die hübsche Box selbstgebastelt hat. Und die tollen Abschminkpats, WOW die sind selbstgehäkelt, wie toll ist das denn!! Und in der Dose mit dem beplotteten Glückskind-Ring ist eine wohlriechende Kerze versteckt. Aber der absolute Hammer ist die Sommerkarte von Nicole, hach sie ist ja sooo kreativ. Herzlichen Dank Schatzi ♥, fühl dich mal ganz lieb von mir umarmet.

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In den Sommerferien rief der hohe Norden wieder ganz laut, – da mussten wir kommen. Bei der Hinfahrt fuhren wir auch wieder Rheine an und machten eine kurze Pause bei Marita. Sie überraschte mich auch noch mit einem Geburtstagsgeschenk, wie lieb. Dankeschön, du Liebe ♥. Bei ihr im Garten zu sitzen war eine gelungene Abwechslung und das Eis schmeckte besonders den Kindern. Dann ging die lange Fahrt weiter und wir haben uns herrlich amüsiert. Unterwegs hören wir meistens Geschichten vom Känguru, das ist schon fast Tradition.

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In der Heimat besuchten wir gute Freunde und meine Schwestern. Fuhren einen Tag nach Emden in die Kunsthalle und hatten dort richtig Spaß, auch weil mein guter Freund Ingo uns begleitete. Die Meisterwerke von Marc, Macke und Nolde sind bewundernswert, aber die Otto Ausstellung fanden die Kinder doch interessanter. An dem Nachmittag bei meiner Schwester fanden wir endlich Zeit in den Barfuß Park zu fahren. Richtig Spaß hat es uns gemacht all die unterschiedlichen Aufgaben zu bewältigen. Hihi, die Füße mussten so einiges mitmachen, was für ein Abenteuer. 🙂

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Dann ging es weiter auf unsere Lieblingsinsel, Wangerooge, die wir jetzt schon 14 Mal besucht haben. Schaut mal, und mit den neuen eGepäckschildern hat auch alles super geklappt. Damit es nicht den Rahmen sprengt, zeige ich euch nächste Woche mehr Urlaubsbilder. 

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Die ersten Tage auf der Insel hatte ich wieder mit der Klimaumstellung zu tun. Ich sage nur Reizklima, ganz viel frische Luft und WIND all mas. Da bin ich immer so müde. Erst am dritten Tag bin ich richtig auf der Insel „angekommen“. Lustig, es ist immer so, aber das gehört zur Erholung dazu. Das kennen wir schon. Meistens packe ich mir noch ein bisschen Handarbeitszeug mit in den Koffer, für Notfälle. Falls ich es nicht lassen kann aktiv zu sein, hahaha. So „nähmaschinenlos“ saß ich manche Tage im Strandkorb und vertrieb mir die Zeit mit meinen Hexis, Herr Knut war meistens mit dabei. Er machte es sich richtig gemütlich, in meiner roten Strandtasche. Und die Wellen tosten und gingen mir nicht aus dem Kopf *hihi*, also stickte ich sie auf Leinen. Lustigerweise sprudelten mir einige neue Ideen in mein Hirn. Davon berichte ich euch demnächst.

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Schwuppdiwupp war die Inselzeit auch schon wieder vorbei und es ging zurück in den Süden. Die Ferien dauern aber noch an, gut so! Die „Heimkehr“ dauerte auch eine Woche, also sich wieder umgewöhnen ans heiße, schwüle Klima. Mit gefühlten 10 Waschmaschinenladungen Wäsche zurück in die Schränke räumen, war der Alltag wieder zurück. Aber in Gedanken bin ich noch immer am Meer und es fehlt mir so. Die täglichen Spaziergänge, schwimmen im Meer, Muscheln sammeln, im Surfcafe barfüssig chillen und, und und. – Da ist sie schon wieder, die Sehnsucht/Meersucht!  –  Schnitt!! –  Hier ist der Alltag, – und die Nähmaschine ist wieder da. Ein kleiner Trost.

Letzte Woche Sonntag sind noch drei Leseknochen von der Nähmaschine gehüpft, für zwei Schwestern zum Geburtstag. Ich hatte sie wieder mit einem Reißverschluss genäht. Hach, was haben sich die Mädels gefreut. Der Lama Stoff ist aber auch herzallerliebst.

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Und, was kann ich noch berichten?

Am Sonntag habe ich mit Kristin aka Augusthimmel telefoniert, wir hatten schon über Instagram geschrieben und uns locker ausgetauscht. Nun wird hier bald ihr Gastautoren Beitrag erscheinen. Sie schreibt über ihre Scraps und ich bin schon so gespannt was sie uns zeigen wird!

Dann gibt es noch eine Buchverlosung Anfang September. Das praktische Buch „Clean“ habe ich hier in mehrfacher Ausführung schon eine ganze Weile liegen. Ich dachte, der Titel „Clean“ passt ganz gut hier her. Nur als der Verlag 6 Ausgaben für die Verlosung schickte, wurde ich sprachlos. Was zum Kuckuck soll ICH mit so vielen Verlosungsbüchern?? So riesig ist mein Blog doch gar nicht. Naja, vielleicht hat ja einer von euch Interesse bei der Verlosung Anfang September mitzumachen und erzählt es auch noch weiter. Ich würde mich echt freuen, wenn endlich dieser Bücherstapel hier wegkommt. Nun hat sich die liebe Angelika bereiterklärt das Buch zu besprechen. Also, ihr könnt gespannt sein. Angelika ist hier auf dem Blog nicht ganz neu, sie hatte schon bei der „1000 Teile raus“ Aktion drei Gastbeiträge geschrieben. Ich finde ihren Schreibstil sehr angenehm. Hihi, zwei Exemplare sind auch schon vergeben, Angelika und ich möchten das Buch nicht mehr hergeben, dass ist echt klasse *lach*!! Also, wer Interesse an der Verlosung hat, trägt sich am besten in der Sidebar als Abonnent ein, damit verpasst ihr keine Beiträge mehr.

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Heute habe ich auch wieder ein bisschen genäht und zwar etwas sehr Schönes für den August Swap, das Monatstauschprojekt von Ingrid und mir. Mehr darf ich aber leider noch nicht verraten, ihr werdet schon sehen was ist es. Wir lesen uns !!

Nachtrag:

Und, ich habe Jennys Herbstzeit Sew Along im September entdeckt. Da mache ich natürlich gerne mit, weil der Sohnemann ganz dringend neue Klamotten benötigt. Man, wie schnell die Kids doch wachsen. Die Langarmteile vom letzten Jahr sind schon wieder alle zu klein geworden. Na dann, auf in den September!! Ich freue mich drauf! 🙂

 

Hach, was ich eben bei Valomea entdeckt habe ….

es gibt wieder ein Herbst-Handarbeits-Bingo bei 60° Nord!!!! Da MUSS ich in diesem Jahr unbedingt mitmachen. Juhu, ich freue mich darauf!! Weitere Infos (klick auf den Link).

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Ich schicke euch noch eine ♥ Rose, aus dem Garten meiner Schwester ♥ mit ganz vielen lieben Grüßen. ♥

Ihr Lieben, ich wünsche euch ein schönes Wochenende und lasst es euch gut gehen.

Liebe Grüße

Annette

 


Verlinkt mit dem Monatscollage von Birgitt, zum Freutag, Ingrids Nähzeit am Wochenende und auch beim kleinen Blog und Jennys Herbstzeit Sew Along.

Geldbörsen

Machwerk Taschennähkurs 2019 – ein Rückblick

Als ich die Einladung für Susannes aka Nahtlust Nähwochenende in Heidelberg erhielt war klar: Da möchte ich wieder dabei sein. Der Taschennähkurs von Griselda von Machwerk  gehört zu den ganz großen Events in meiner Jahresplanung. Es ist ein Treffen der kreativen Wiederholungstäter und mittlerweile war ich schon 4. Mal mit von der Partie.

Letztes Wochenende waren zwei neue Gesichter an Bord, Simone und Katharina, Andrea, MaritaBW und Ingrid aka Nähkäschtle hatte ich im letzten Jahr dort schon getroffen. Es ist immer wieder schön  Nähfreundinnen im „real life“ zu begegnen. Und das Besondere an diesem Nähtreffen ist, dass es so harmonisch zugeht. Das liegt wohl an der gleichen Wellenlänge aller Beteiligten. So ist es einfach schön!!

Zwei volle Tage nähten wir mit Frau Machwerk tolle Taschen. Genügend Material hatte sie auch wieder mitgebracht. Leider habe ich kaum Fotos gemacht, so dass ich euch gar nicht zeigen kann, was Martina alles dabei hatte. Aber schaut mal bei Susanne vorbei, sie ist ein paar Mal mit ihrer Kamera um die Tische gehuscht. 🙂

Sie hatte dieses Nähtreffen wieder perfekt organisiert. Auch den Büroraum stellte ihr Mann wieder zur Verfügung. Als wir eintrafen war alles fertig aufgebaut. Die Arbeitsplätze waren bestückt mit Verlängerungskabel und sogar ein echter „NAHTLUST IS HERE“ Fadensammler stand auf meinem Platz. Cool, oder?!

Am Samstag nähte ich meine erste Grete, aus dem mangofarbenen Leder. Das hatte ich mir schon im letzten Kurs mitgenommen. Eigentlich plante ich die Grete Zuhause zu nähen, nachdem ich bei Marita die schöne gelbe Grete im letzten Kurs bewunderte. Nur der Sommer hatte andere Pläne. Es war einfach zu heiß in der Wohnung, da habe ich kaum genäht.

Somit ist die Grete ein echtes UFO und ich kann sie aus meiner UFO Liste 2019 ausstreichen. Juhu. 😉 Die Fotos habe ich gestern Zuhause im Garten gemacht. Bei Tageslicht werden die Bilder immer viel, viel schöner. Dieses leuchtende Gelb ist einfach der Hammer!!

Ich liebe dieses Sommersonnengelb und auch das Innenleben meiner Grete, zwei Scheinfächer, ein Reißverschlussfach für Münzen und 6 Fächer für Karten, super. Schön ist auch das mein Smartphone in die große Grete passt. – Den blauen Stoff hatte mir die liebe Katharina überlassen, vielen Dank nochmals, der passt wirklich viel besser als der Graue, den ich dabei hatte.

So ein Nähtreffen ist auch gut, um Dinge weiterzugeben, ich sage nur „1000 Teile raus“! Einen ganzen Karton mit Kinderstoffen hatte ich mitgebracht, damit sie ein neues Zuhause finden. Die Box mit mindestens 3 kg Schmeichelstoff konnten tatsächlich umziehen. Darüber bin ich sehr glücklich. Nicht nur weil es nun ein bisschen mehr freien Platz im Stoffschrank gibt, sondern auch weil diese Stoffe nun eine neue Verwendung finden. Katharina betreut in ihrem Wohnort die Kreativ-Werkstatt für Kinder und fand die Idee mit dem Stoff-Umzug genial. Es freut mich, dass nun diese Stoffe nicht mehr bei mir im Regal verharren, sondern jetzt genau an der richtigen Adresse gelandet sind. Tschakka!!

Am Samstagnachmittag wurde auch freudig getauscht. Ingrid und ich übergaben uns den Juli-Swap. Vielleicht habt ihr am Freutag schon darüber gelesen? Hihi, die Idee zu Tauschen war uns im letzten Heidelberger Nähwochenende gekommen, als ich Ingrid zum ersten Mal live getroffen hatte. Der Grund war, weil Susanne beim letzten Nähtreffen wieder von dem Tauschen mit Maika erzählt hatte. Die beiden tauschen ja auch schon seit 4 Jahren, Monat für Monat. Ich finde den Swap mit Ingrid wirklich nett, besonders weil wir ähnliche Stoffvorlieben haben. Lustig wie die Zeit vergeht, nun haben wir schon 7x getauscht. Das ist etwas ganz Besonderes!

Abends nach dem Kurs hatte Susanne wieder einen Tisch im Restaurant reserviert. Einige haben die „blöde Ziege“ oder den „schwarzen Tiger“ gegessen und mache auch gemischt *lach*. Bestimmt seid ihr jetzt ganz neugierig und wollt wissen was das ist. Ganz einfach, das sind unterschiedliche Pizza Sorten. Ich hatte Bärenhunger und bestellte Fisch, der war sehr lecker. Und, es gab eine erfrischende Rhabarberschorle dazu, die war vielleicht gut!

Am Sonntagmorgen hatte ich meine rote Ledertasche mitgebracht. Die Nieten hatten sich gelöst und ich fragte Martina, ob ich mir mit ihrer Ösenpresse neue Ösen einsetzen dürfe. Hilfsbereit wie Martina immer ist, hat sie mir gleich die richtigen Ösen gezeigt. Sie gab mir auch den Tipp noch ein kleines Stück Leder mit festzunieten. So würden sich die Nieten ganz bestimmt nicht mehr heraus bewegen. Auch habe ich die D-Ringe gegen O-Ringe ausgetauscht. Jetzt hat meine Olivia F. wieder eine super Henkelbefestigung und muss nicht mehr in der dunklen Ecke liegen. Dankeschön liebe Martina.

Dann startete ich mit meinen zwei Didi Projekttaschen, die ich schon Zuhause zugeschnitten hatte. Ich dachte zwei Taschen gleichzeitig zu nähen wäre zweitsparend und auch einfacher. Zumal ich beide Projekttaschen mit derselben Garnfarbe „Grau“ nähen konnte. Für die Stoffauswahl hatte ich mir kurz nach der Veröffentlichung des neuen Didi-Schnittmusters einen hübschen Nähutensilien Stoff online gekauft. Gleich mit passenden Kombistoffen, damit ich nicht lange suchen musste.

Die zweite Didi wollte ich mit „heimischen Stoffschrank Stoffen“ nähen *lach*. Dieser gelbbunte Garnrollenstoff schien mir dafür auch ganz geeignet. Er ist auch farbtechnisch gut mit anderen  Stoffen zu kombinieren. Grau geht ja immer. 😉

Am Nachmittag wurden viele schon früher fertig mit ihren Taschen und wollten keine weiteren Projekte starten. Mit der Unruhe kam dann auch die Idee meine Didi Projekttaschen Zuhause, in aller Ruhe fertigzunähen. Also wurde aufgeräumt und eingepackt. Gegen 17 Uhr war alles sauber und die schöne Gemeinschaft löste sich auf.

Simone hatte eine Didi und ein Reiseetui mit „patternhack“ genäht, die zeigt sie bestimmt noch auf Instagram. Ingrid zauberte sich aus ihrer UFO Kiste zwei Carpet Bags. Katharina nähte am Samstag gleich zweimal die Grete und am Sonntag noch zwei kleine Carpet Bags. Sie ist wirklich von der schnellen Sorte! Marita nähte zwei Nepal Taschen und Andrea zauberte in Windeseile eine Nepal Tasche und auch noch eine Grete. Susanne ist ja bagaholic *lol* und sie hat erst eine Carpet Bag genäht, dann eine Nepaltasche und auch noch eine große Carpet Bag als Reisetasche. Hut ab Mädels! Ich kann nur sagen, wer fleißig arbeitet und nicht zu viel quatscht schafft auch viel *lach*. Jetzt sind meine Projekttaschen auch fertig geworden und ich bin so happy keine neuen UFOs produziert zu haben.

Hier meine beiden Didi Projekttaschen als Collage, damit die Bilderflut nicht noch größer wird.

Und, welche gefällt euch mehr? Seid ihr im Rosa oder doch lieber im Gelben Team? Also ich mag beide sehr gerne und ich freue mich total über diese tollen Taschen. Unglaublich wieviel Platz in den drei Innenfächern ist und das geniale Zugsystem!! Einfach gut durchdacht.

Gut das Martina ihren Sohn in Nepal besuchte und dieses Zugsystem an einem kleinen Täschchen in Kathmandu entdeckte. Durch diesen „Verschluss“ kann echt nichts herausfallen. Sehr praktisch und diese beiden Exemplare sind definitiv nicht die letzten auf meinem Nähtisch! Sie sind wirklich gut als Geburtstagsgeschenk geeignet. Mal sehen ….

Meine gelbe Didi werde ich für meine Häkelsachen benutzen. Die African Flowers sind ja noch in Arbeit. Hihi, noch ein UFO!! Die andere Didi verschenke ich. Aber darüber darf ich noch nicht schreiben. Also psssst!! 😉

Richtig schön war dieses kreative Nähwochenende und ich freue mich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr beim Nähtreffen von Frau Nahtlust in Heidelberg.

Herzlichen Dank an Martina für die tollen Schnitte und die Unterstützung im Kurs und auch nochmals Dankeschön an Susanne für die super Orga!!

Ihr Lieben, schön das ihr bis jetzt durchgehalten habt, dass war ja ein langer Bericht. Hoffentlich habe ich euch nicht damit gelangweilt.

Habt ein schönes Wochenende und genießt den Juli.

Ganz liebe Grüße aus dem sommerlichen Heidelberg

Annette

 

Hier könnt ihr noch bei den anderen Bloggern schauen, wie schön der Kurs war: Susannes Rückblick, dann veröffentlichte Ingrid ihren Kursbericht und Maritas Beitrag ist auch online.

Hier sind die Berichte meiner letzten drei Machwerkkurse, falls ihr mal stöbern möchtet:

  • 2018: Jonidress und keine Machwerktasche
  • 2017: EWA aus grünem Leder
  • 2016: Arya  eine große Strandtasche für mich
  • 2016: EWA die erste, „Supergirl“ 😉

Links:

  • Griselda von Machwerk:  https://machwerke.blogspot.com
  • Nahtlust: https://nahtlust.de/2019/07/17/rueckblick-machwerk-kurs/
Let's Swap!

Let’s swap – Tasche Milly im Juli tauschen

Zum ersten Mal haben Ingrid aka Nähkäschtle und ich „live“ getauscht. Das war vielleicht eine Freude!! Hihi, aber wir waren nicht ganz alleine, sondern hatten viele neugierige Zuschauer. Am letzten Wochenende war nämlich wieder der Taschennähkurs von Griselda von Machwerk in Heidelberg, den Susanne aka Nahtlust organisiert. Darüber schreibe ich das nächste Mal.

Jetzt zeige ich euch erst einmal die wunderschöne Wendetasche, die Ingrid mir überreichte… Super schön, oder? 😉 Der Stoffhintergrund der einen Seite ist Mintgrün, dann sind Retroblümchen auf dem Stoff in den Farben Rot, Orange, Gelb und Grün. So einen Stoff habe ich noch nirgends gesehen, einfach schön. Auf der anderen Seite der Wendetasche sind weiße kleine Dreiecke auf hellgrünem Grund. Sehr cool!! Ein schönes Farbzusammenspiel zwischen den beiden Stoffen.

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Jedenfalls war das Tauschen diesmal ganz anders als sonst – und dazu auch noch öffentlich. Wir überreichten uns freudig die Geschenke. Was für ein Spaß! Hihi, allerdings fand ich es sehr ungewohnt dabei von so vielen Frauen im Nähkurs beobachtet zu werden. Susanne, Martina, Marita, Simone, Katharina und Andrea ließen uns nicht einen Moment aus den Augen *lach*.  Gerade Susanne war sehr an dem Tausch interessiert, weil sie ja mit Maika schon seit vier Jahren tauscht. Wir haben aber alle nicht lange auf die Folter gespannt, sondern ratz fatz ausgepackt. Dann ging alles ganz schnell.

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Wir öffneten beide gleichzeitig die Geschenke und ich zog zuerst die Tasche mit der grüne Außenseite aus dem Seidenpapier. Ingrid hatte hübsches Papier mit Stoffband zum Zubinden verwendet, echt schön. Im Garten habe ich noch ein Foto für euch davon gemacht. Kurz danach wendete ich die Tasche und die geblümte Seite kam zum Vorschein. WOW, wie schön! Auch Ingrid öffnete ganz erwartungsvoll das Geschenkpapier und freute sich. Bei Ingrid könnt ihr heute auch mehr darüber lesen. *smile*.

Als Tauschobjekt hatten wir uns im Juli für das Schnittmuster „Freebook Milli“ von Pattydoo entschieden und jetzt habe ich diese Wendetasche zum ersten Mal genäht. Ein toller Schnitt und die Taschen sind ganz stabil. Was ich etwas komisch fand war, dass die Wendeöffnung in einem der Taschenhenkel liegt. Die Henkel sind nämlich recht schmal. Bestimmt lässt sich die Tasche auch ganz gut an einer der Seitennähte wenden. Es ist schon etwas kniffelig den ganzen Taschenkörper durch diese kleine Henkelwendeöffnung zu bugsieren. Gut, dass ich zum Nähen nur leichte Baumwollstoffe verwendet habe und keinen dickeren Canvas. Wunderschön ist die Tasche geworden. Und, ich musste so lachen – wir hatten beide eine grüne Tasche genäht, was für ein Zufall.

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Ein besonderer Eyechatcher ist ja die Kellerfalte in der Mitte der Tasche. Richtig hübsch sieht Ingrids Milli aus, ich bin total begeistert. Auch mein Mann meinte gleich: „Uhi, die ist aber schick!“ Und, juhu, das ist MEINE Milly, ich freue mich immer noch sehr über diesen Tausch. Und ehrlich, in der Gruppe auszupacken ist gar nicht schlimm *lach* 😉 – Dankeschön liebe Ingrid!

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Für meine Wendetasche hatte ich mir einen grünen Punktestoff und einen Apfelstoff ausgesucht. Inspiriert durch meine Wochenmarktsbesuche habe ich instinktiv an „Äpfel einkaufen“ gedacht. Schon lustig, was einem so beim Nähen im Kopf herumspukt. Ich finde Stofftaschen zum Einkaufen viel schöner als irgendwelche Plastiktaschen.

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Damit Ingrid nicht von all diesen Äpfeln geblendet wird, habe ich der Innenseite der Wendetasche eine Applikation verpasst. Es musste natürlich auch ein Apfel dafür herhalten *grins*.

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Den Apfel bügelte ich mit Haftvlies auf den Stoff und anschließend wurde er mit einem feinen Zickzackstich aufgenäht. Ein bisschen weit unten ist der Apfel aufgenäht, die 5cm Abstand zur unteren Kante sind offensichtlich nicht genug. Besser wäre ein Abstand von 10cm gewesen. C’est la vie, es kommt so wie es kommt und Ingrid fand es gut.

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Tja, und das war es auch schon wieder mit dem Tauschen im Juli. Wenn ihr genau wissen wollt, wie Ingrid diesmal den Tausch fand, schaut hüpft doch schnell noch zu ihr rüber.

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Ihr Lieben, ich wünsche euch einen wunderschönen Tag.

Macht es euch fein.

Liebste Grüße

Annette

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Hier ist ein Überblick über die Tauschsachen:

 

Nähzutaten und Schnittmuster:

Schnittmuster: von Pattydoo Tasche Milly – ist ein Freebook.

Stoffe: Punktestoff vom Stoffmarkt in Groningen und Apfelstoff aus dem Stoffkeller

Linked: Freutag und kreative Sommerzeit

Anziehsachen

Ein Sommertop mit Streifen für mich

Wer hätte gedacht, dass ich pünktlich zum Sommerstart noch ein Kleidungsstück fertig nähe? Ich nicht *lach*! Und jetzt kann ich es euch auch endlich zeigen. Bei all den Schnittmustern, die sich hier sammeln fand ich einen einfachen Schnitt ohne viel Tamtam. Und dann entstand daraus ein neues Sommertop für mich, an nur zwei Abenden.

 

 

Den hübschen Designerstoff hatte ich schon im letzten Jahr aus dem Schnäppchkorb bei Stoffe Lott gefischt. Hihi, ich nun wieder! Die schönen Farben haben mich so breit angelacht da konnte ich nicht nein sagen.

Der erste Gedanke war daraus eine Bluse mit Ärmeln zu zaubern, aber das kleine Reststück ließ es nicht zu. Dann kam die Idee ein luftiges Sommertop daraus zu nähen. Das einstige Freebook ‚Lady Topas‘ schlummerte schon lange bei mir auf dem Rechner und als Marita mir den Schnitt auch empfahl wurde ich aktiv.

 

Die Anleitung hatte ich vorher gar nicht gelesen, war einfach mit dem Zuschneiden gestartet. ohne mir darüber Gedanken zu machen. Erst später entdeckte ich die Nähinformation: „für Webware nicht geeignet“! Haha. Aber da schon zugeschnitten war, nähte ich einfach weiter. Mit den wertvollen Tipps aus der VHS-Nähwerkstatt war es ein Klacks das Top zu nähen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Susanne. Toll fand ich, wie einfach die Anleitung für Webware umzusetzen ist (Erklärung stehe bei den Kommentaren..).  Daraus ist für mich dieses wunderschöne Top entstanden. Und ich trage es wirklich gerne, weil es so Figur unproblematisch ist. Denn mein Winterspeck hat sich in Sommer-Hüftgold verwandelt *lach* und mit dem Gummi im Saum ist das alles gar kein Problem mehr. Überrascht war ich auch beim ersten Tragen. Denn der Stoff scheint auf der Hand ein bisschen durch. Das Muster kaschiert aber perfekt, dass finde ich wirklich super.

Ich habe auch versucht die Streifen senkrecht an die Seitennähte anzupassen. Auf der linken Seite ist das auch gelungen, nur rechts passt es mustertechnisch nicht wirklich gut zusammen. Aber wer schaut da wirklich hin, hihi. Beim zweiten Top werde ich vorher auf die Musterfolge achten, damit sowas nicht noch einmal passiert.

 

 

Ihr fragt euch vielleicht, warum ich in der Nähwerkstatt nähe? Nun, ich liebe gemeinsames Nähen und den Austausch mit anderen. Zuhause sitzt man ja immer nur allein vor der Maschine und mit anderen macht es einfach mehr Spaß zu werkeln. Hihi, außerdem wird man nicht durch andere Sachen abgelenkt und das finde ich super. Heute Abend hätte ich auch wieder einen Platz von der Warteliste bekommen, nur bin ich schon anderweitig verplant.

 

 

Dieses Bild ist im Luisenpark Mannheim entstanden, beim Gondolettafahren. Da war kürzlich der Kindergeburtstag von Fräulein P. an einem sehr heißen Sonntagnachmittag.

 

 

Eine schöne Feier war das für die kleine Maus, auch bei den hohen Temperaturen über 35 Grad. Ich hatte ihr ein paar kleine Handtücher bestickt und sie damit überrascht, die hatte ich euch noch gar nicht gezeigt. Natürlich kommen sie noch in die Stick-Freuden Linkparty.

Übrigens, das Bild ganz oben stammt aus unserem letzten Frankreichurlaub. Da waren wir auf der schönen „Île de Noirmoutier“, davon werde ich euch aber demnächst noch berichten. Das war sooo ein schöner Urlaub.

Jetzt wird aber weiter gewerkelt, am Wochenende ist der Machwerkkurs bei Frau Nahtlust *freu, freu, freu* und dafür muss ich mir noch ein paar Schmeichelstoffe zuschneiden. Vielleicht sehen wir uns später noch bei Du für dich am Donnerstag und Sewlala? Mal sehen was dort alles gezeigt wird, ich bin gespannt!!

Also dann ihr Lieben, macht es euch fein und genießt den Sommer!

Viele, kreative Grüße

Annette

 

Schnitt und Nähzutaten:

  • Schnittmuster: Lady Topas von Mialuna
  • Stoff: Designwebware aus Baumwolle
Bärbel bloggt

Koffer-Anhänger nähen – DIY Tutorial

Hallo ihr Lieben,

Sommerzeit ist Reisezeit und zum Koffer gehört auch ein Kofferanhänger, damit nichts verloren geht!

Heute zeige ich euch, wie man aus Baumwollstoff und Vinylfolie einen Koffer-Anhänger näht. Bahnreisende benötigen nämlich, seit der Einführung des QR-Codes auf dem eGepäckticket, ein neues Format für ihre Kofferanhänger.

Der Koffer-eGepäckticket-Anhänger, den ich euch heute vorstellen möchte, hat zwei Einschubfächer. Auf der Vorderseite kann man das eGepäckticket einstecken und auf der Rückseite zusätzlich noch die Adresse. Da ist praktisch gleich alles zusammen, was wichtig ist auf der großen Reise.

Was ihr für die Kofferanhänger benötigt, zeige ich euch jetzt:

Material:

2x Baumwollstoff Stücke mit der Größe: 14 x 18 cm

2x Verstärkung (Vlieseinlage/H-250) 14 x 8 cm

2x Vinylfolie aus dem Baumarkt (Tischdecken Abteilung): 14 x 13,5 cm

Druckknöpfe/Kam Snaps: 6 Paare

2x Schrägband für die Folie (rot): Länge: 16 cm

1x Schrägband als Einfassung (blau): Länge: ca. 60 cm

1x Metallöse mit Scheibe von Prym, 8mm

Kordel für die Befestigung am Koffer: 45 cm

Hilfsmittel:

Bügeleisen

Schere/Rollschneider/Schneidematte
einen Schrägbandformer, wenn ihr euch das Schrägband selbst zuschneidet

Druckknopfzange

Stoffklammern

Hammer zum Einschlagen der Öse

Nähanleitung:

Schneidet den Stoff, die Verstärkung und die Vinylfolie zu.

Zum Nähen an der Nähmaschine stellt euch einen Gradstich, mit der Stichlänge von 3.0 ein. Die Vinylfolie mag keine zu engen Stiche. 😉

Nehmt euch nun das Schrägband zu Hand. Steckt das aufgeklappte Schrägband mit Klammern an die erste der beiden Folien an. Dabei sollte die schöne, rechte Stoffseite zur Folie schauen und wenn du nähst liegt der Stoff untern. So kann die Maschine besser transportieren, da die Folie leicht am Tisch „klebt“. Nun kannst du die erste Naht zum Anbringen des Schrägbands nähen. Nähe füsschenbreit an der oberen Kante das Schrägband fest. Dann falte das Schrägband nahtverdeckend auf die andere Seite und fixiere es mit Stoffklammern. Die zweite Naht kommt genau auf die erste. Ist das erste Schrägband festgenäht, wiederhole diesen Schritt mit der zweiten Vinylfolie.

Zur Verstärkung des Stoffs wird die Vlieseinlage an die oberen Kanten der Stoffteile aufgebügelt. Dann lege beiden Stoffe links auf links zusammen (Collage unten links). Die schönen Seiten zeigen nach außen. Darüber legst du auf jeder rechte Stoffseite die zuvor eingefasste Vinylfolie. Die unteren Kanten schließen miteinander ab (Stoffe + Vinylfolie). Das Schrägband der Folie ist ca. 4,5 cm von der oberen Stoffkante entfernt (Collage, unten rechts). Stecke alles mit Klammern fest. Achtet darauf, dass die Schrägband-Enden auf jeder Seite direkt aufeinander liegen.

Um nun die Lagen miteinander zu fixieren, nähe sie knappkantig mit einem Gradstich an den Seiten und an der unteren Kante zusammen. Lasse aber bei der Folie die oberen 2cm offen. So lassen sich später die Druckknöpfe leichter anbringen. Die überstehende Vinylfolie kann jetzt zurückgeschnitten werden.

Jetzt noch alle vier Ecken abschneiden, so kannst du später die diese Ecken einfacher mit dem Schrägband einfassen. Dafür schneidet ihr im 45 Grad Winkel die letzten 2 cm jeder Ecke zurück. Am besten geht das auf der Schneidematte mit Zentimetereinteilung + Rollschneider.

Nun werde die Löcher für die Druckknöpfe auf dem Schrägband/Vinylfolie markiert. Der Kofferanhänger hat zwei Sichtfenstertaschen. Auf der Vorderseite wird nur ein Druckknopf befestigt, die Rückseite bekommt zwei KamSnaps Drücker. Alle Drei haben ihr „Gegenüber“ auf der Stoffseite, die versteckt hinter dem Vinylfolien-Schrägband liegt.

Zeichne dir nun die Punkte für die Druckknöpfe an. Zuerst nur einen, bzw. zwei Punkte auf die Schrängbandkante, dann auf den Stoff. Mit dem Nahttrenner lassen sich die Markierungen zu einem kl. Loch weiten. Anschließend drückst du die Druckknöpfe in den Stoff. Für die Befestigung der Druckknöpfe, muss der Stoff ca. 2 cm umgeknickt werden. Dann hat die Zange genügend Platz.

Im unteren Bild kannst du dir ansehen, wie die Druckknöpfe an rechter Stelle sitzen. Auf dem ersten Foto links wurde erst ein Druckknopfpaar eingesetzt. Auf dem Bild rechts sind schon alle 6 Paare fixiert, zwei sind allerdings unsichtbar. Sie sind auf der gegenüberliegenden Vinylseite, die jetzt nicht zu sehen ist.

Nun kann der Kofferanhänger rundherum mit Schrägband eingefasst werden und ist somit geschlossen. Hier ist das selbst zugeschnittene Schrägband zu sehen.

Und hier habe ich auch noch dunkelblaues Schrägband vernäht. Bei insgesamt 5 Familienkoffern benötigt Frau auch mehrere Kofferanhänger. 😉  Wer sich auch sein Schrägband selbst machen möchte, findet im www. etliche Anleitungen dazu. Es ist ganz leicht herzustellen, versucht es doch mal. Es lohnt sich besonders für kleinere Projekte, wenn man kein farblich passendes Schrägband zu Hause hat.

Ist das Schrägband/Einfassband rundherum festgenäht, wird die Metallöse eingesetzt. Vorher muss allerdings erst ein passendes Loch an dieser Stelle gestanzt werden. Nach dem Einsetzen der Öse bindet man eine Kordel fest. Mit ihr wird der Kofferanhänger am Koffer festgebunden.

Und, schwuppdiwupp sind die Kofferanhänger fertig!!

Ab in die Bahn und winke winke!!

Endlich Urlaub, Ferien, die Auszeit genießen!!

Ich hoffe euch hat mein kleines DIY Kofferanhänger Tutorial gefallen und ich habe alles verständlich erklärt. Falls noch Fragen offen sind, her damit.

Macht es euch fein ihr Lieben und genießt den Sommer!!

Liebste Grüße

Annette

Handtaschen

Leder-Dany zum 60. Geburtstag | Machwerk

Heute zeige ich euch eine braungoldene Lederhandtasche, die ich für meine Schwägerin zum  runden Geburtstag genäht hatte. Lustigerweise ist es wieder eine Dany von Frau Machwerk geworden.

Tadaaa, hier kommt die Dany Nr. 5

Augensternswelt-machwerk-tasche-dany-leder-braun

Für dieses Geburtstagsprojekt hatte ich feines Taschenleder aus Berlin geordert. Braunes, weil die Jubilarin die Farbe so schätzt. Die Stoff/Lederkombi hat mir ein wenig Kopfzerbrechen bereitet. Denn der schöne Karostoff, den ich extra dazu passend gekauft hatte, enthielt Webfehler. Das andere Karo aus dem Stoffschrank war zu großflächig und weitere braune Stoffe hatte ich nicht vorrätig.

Dann fand ich den perfekten Stoff bei Karines Nähtreffen, einen braunen Baumwollstoff mit metallischer Beschichtung. Ein sehr außergewöhnlicher Stoff, wie Karine mir erzählte, da das Muster ursprünglich von William Morris im viktorianischen Zeitalter entworfen wurde. Im Victoria and Albert Museum in London werden Gewebe und Textilien von William Morris gesammelt und ausgestellt. Grandiose Stücke fand ich auch im www beim Suchen nach diesem Künstler, der auch als „Vater der Arts & Crafts-Bewegung“ bezeichnet wird. Er entwickelte viele Druck- und Färbetechniken und webte auf seinem Webstuhl Baumwoll- und Leinengewebe für Teppiche und Haustextilien.

Der braungoldene Stoff wurde also nach der Musteridee von Mr. Morris hergestellt, wie interessant! Karine hatte diesen edlen Stoff für eine Quiltrückseite verwendet, den sie Mitte letzten Jahres fertigstellte. Glücklicherweise war davon ein passendes Reststück übrig geblieben. Schaut mal auf dem oberen Foto, die Brauntöne passen perfekt zu dem Taschenleder. Toll oder?

Sehr schön fühlt sich auch das braune Rindsleder an. Es ist etwas dicker als das Blaue bei der maritimen Dany #4. Daher habe ich auf fettes Paspelband bei den seitlichen Eingriffstaschen verzichtet und stattdessen eine Schmuckkante vom Edelstoff gezaubert.

Im Prinzip wurden fast alle Stoffteile aus dem braungoldenen Edelstoff genäht. Also auch die beiden versteckten Innentaschenbeutel der Vordertasche und die hintere Innentasche. Nur der Eingriff der aufgesetzten Tasche im Tascheninnenraum bekam ein fremdes Stück Stoff aufgenäht. Ein bisschen Kontrast im inneren Taschenbeutel kann nicht schaden, dachte ich mir. Leider ist das Foto dort etwas unscharf. Dieses Fitzelchen Stoff hatte ich in einer Stoffmustermappe für Übergardinen entdeckt. Es sieht aus wie sehr grobes Leinen und passt auch gut zum Seil.

Mit dem Absteppen der oberen Eingriffkante hatte ich wieder Probleme. Schon beim Absteppen dieses Bereichs hatte ich mir bei der maritimen Dany fast das schöne Leder zerfetzt. Diesmal war ich schlauer und habe abreißbare Folie untergelegt. So hat der Transporteur der Maschine dem Leder nichts anhaben können (linkes Bild in der 2. Collage). Dann kam eine weitere Hürde. Wie sollte ich nur die seitlichen Ledergurte an der Tasche befestigen? Das Leder war viel zu dick für meine Nähmaschine und passende Einschlagnieten hatte ich auch nicht da. Als ich mit meinem Latein fast am Ende war, erinnerte ich mich an unseren Schuster in meiner Heimatstadt. Er hat nämlich das Leder mit dem Hammer flachgeklopft, wenn es irgendwo gedrückt hat. So habe ich es dann auch gemacht. Also schnappte ich mir den Hammer, die Tasche und einen Damast Kissenbezug als Unterlage, damit das Leder keinen Schaden nimmt. Im Garten habe ich dann einfach mit dem Hammer auf die dicke Kante geschlagen, bis sich diese merklich dünner anfühlte. Mit dem Ergebnis war ich mehr als zufrieden. Not macht erfinderisch *hihi*.

Aber damit waren die Laschen noch nicht befestigt. In den Pfingstferien legte ich die Tasche erstmal in die Ecke. Ich überlegte hin und her mit welchen Nieten, Haken, Schrauben ect. ich diese Lederstreifen an der Tasche befestigen könnte. Dann kam mir die Idee zu einem professionellen Taschen-Ledernäher im Nachbarort zu fahren, um ihn um Hilfe zu bitten. Aber dazu kam es dann doch nicht, stattdessen bestellte ich mir 10 mm lange, messingfarbene Buchschrauben. Die Idee war mit der Bohrmaschine Löcher ins Leder zu bohren und dann die Bücherschrauben von Hand einzudrehen.

Zuerst testete mein lieber Mann mit einem Lederrest, wie das Leder nach dem Bohren aussieht. Das Ergebnis war zufriedenstellend und der 4er Holzbohrer hatte auch die richtige Größe. Dann ging alles ganz schnell. Löcher angezeichnet, gebohrt, leicht vergrößert und die Buchschrauben durchgeführt, mit dem Schraubendreher festgezogen und fertig!! Juhuu, ihr glaubt nicht, wie glücklich ich in diesem Moment war.

Diese Lösung war für mich die einfachste und die Buchschrauben sehen optisch auch gut aus. Hihi, als ich so am Werkeln war, sagte ich immer wieder: „Nie wieder nähe ich eine Ledertasche“!! Aber das habe ich bei den Anderen auch gesagt. Also, Schwamm drüber bis zum nächsten runden Geburtstag. Hihi.

100% bin ich immer noch nicht zufrieden mit der Tasche, aber es war wieder ein Abenteuer das ausgewählte Material zu bezwingen *lach*. Was ich definitiv bei der nächsten Dany verändern werde ist, nur noch Canvas als Außenstoff zu vernähen. Auf keinen Fall werde ich noch ein weiteres Mal verstärkte Baumwolle in Kombination mit Leder für die Frontseite auszuwählen. Durch die Verstärkung mit Decovil light sind beim Wenden der Tasche unschöne Falten und Knicke in den schönen Stoff geraten. Die ließen sich auch beim Bügeln nicht wieder herauspletten. Schade um den wunderschönen Stoff.

Meine liebe Schwägerin war allerdings hin und weg von meinem Geburtstagsgeschenk und hat sich riesig gefreut. Noch Tage später rief sie mich an, um sich ein weiteres Mal für die Tasche zu bedanken. Das hat mich wirklich sehr gefreut und die Perfektionismustante in mir ein bisschen milde gestimmt. Einfach schön sind die Gedanken die indirekt in das selbstgenähte Geschenk beim Nähen mit einfließen. Eigentlich sieht man sie ja nicht, aber die lieben Wünsche stecken für immer in der Tasche. So macht schenken richtig Spaß. – Handmade with LOVE, Jeep!! So ist es.

Hier als Vergleich die anderen vier Dany Taschen:

 

Ihr Lieben schön, dass ihr mich besucht habt.

Ich freue mich so sehr über all die netten Kommentare und sage jetzt schon mal DANKESCHÖN dafür.

Macht euch einen schönen Tag!!

Annette

Stoffe, Material und Zutaten:

Leder: Ital. Rindsleder Nappa soft braun natur 1,0-1,2 mm gekauft im Lederversand Berlin, Stoff: Morris Holiday Metallic by V&A for moda (aus Karines Stoffkiste, gekauft im Fat Quarter Shop). Das Seil, die Ringkarabiner, den Lederboden, die seitlichen Lederriemen und die Trägerummantelung aus Leder habe ich im Machwerk Shop von meinem Geld gekauft. Das Schnittmuster: Dany Taschenschnitt ist von Frau Machwerk.

Let's Swap!

Let’s swap – Utensilos im Juni tauschen

Hallo ihr Lieben, heute berichte ich von unserem „Let’s swap“, dem Monatsnähsachentausch mit Ingrid aka Nähkäschtle. Im Mai hatten wir Geo-Bag`s füreinander genäht und da schon geplant für den Juni Utensilos zu tauschen. Als mich Ingrid fragte, wofür ich denn gern den Utensilo nutzen möchte, überlegte ich mir etwas. Utensilos sind ja Ordnungshüter. Also befand ich es für sinnvoll mir meine Leseecke einmal näher anzusehen. Neben dem Sofa hat sich mittlerweile stapelweise Näh-Literatur angesammelt, die in einem Strohkorb gesammelt wird. Die Future-Nähprojekte, die in der Warteschleife hängen sammle ich gern dort an meinem Lieblingsleseplatz. Allerdings liegen auch die Hefte, Schnittmuster, Nähbücher, Fachzeitschriften und alles was dazu gehört übereinander. Ordnung ist zwar vorhanden, nur übersichtlich war es nicht. Nun hat mir Ingrid dieses wunderschöne Utensilo genäht und ich kann jetzt Zeitschriften auch stehend dort lagern. Das verschafft mir einen besseren Überblick.  Ich bin entzückt. 🙂

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Die Größe ist genau richtig für stehende Schnittmustersammlungen und Nähhefte. Die Bodenfläche von einer DinA4 Seite ist absolut praktisch. Er bekommt ein schönes Plätzchen ganz nah an meinem Lieblingsplatz im Wohnzimmer, direkt neben der Leselampe.

Gestern Nachmittag habe ich im Garten fotografiert. Durch die hohen Sommertemperaturen haben wir gerade tagsüber alle Jalousien geschlossen. Aber das beste Fotolicht findet man ja eh draußen bei natürlichem Licht. Daher kann ich euch meinen Utensilo nicht in Aktion (also bestückt) zeigen.

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Der Außenstoff hat eine schöne Geschichte zu erzählen. Als nämlich Ingrid diesen bunten Taschenstoff das letzte Mal vernähte, war ich dabei. Sie hatte ihn für das Nähwochenende in Heidelberg ausgesucht und zauberte daraus eine Handtasche mit passendem Portmonee. Seitdem sind wir befreundet. Es sind wirklich nette Erinnerungen, die sich mit diesem Utensilo verbinden lassen *smile*.

Das Innenmaterial scheint aus Filz zu sein. Damit der Utensilo die Standhaftigkeit beweisen kann, die ich mir gewünscht hatte. 😉

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Mit meinem Swap für Ingrid habe ich Leinen und Baumwollstoff vernäht. Gewünscht war ein kleines Utensilo für das rote Flurboard, für Kleinigkeiten und Schlüssel.

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Ehrlich gesagt habe ich gar nicht näher darüber nachgedacht wie ich das Utensilo nähen könnte. Hatte einfach die Schnittmustervorlage (Farbenmix Freebook) aus der Sammeltüte genommen und war mit dem Zuschnitt gestartet. Das Schnittmuster hatte ich etwas vergrößert und mir eine Schablone dafür gezeichnet, die Masse dafür sind: obere Kante: 33cm, untere Kante: 21cm, seitlich je: 20cm und die Eckausschnitte quadratisch mit jeweils 6cm. Die Nahtzugabe ist inklusive. Für die Teilungen kamen keine extra Nahtzugabe hinzu.

Mit der Farbzusammenstellung hat es erst bisschen gedauert, weil ich mir nicht ganz sicher war wie das auf einem roten Bord aussehen könnte. Ingrids Foto zeigte einen schönen Flur mit weißen Wänden und einem roten Brett als Ablagefläche. Was passt am besten zu Rot und Weiß, hmm. Erst hatte ich bunte Ideen wie Orange mit Grün, allerdings war mir das alles irgendwie „to much“. Also Umdenken und so kam Rot für Rot in Frage und Leinen zur weißgetünchten Wand. That‘s it.

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Auf die Idee mit den verschiedenen Stoffstreifen war ich gekommen, als ich bei Valomea die „Tabletten Tasche“ entdeckt hatte. Ja, so ähnlich sollte es aussehen. Also schnitt ich neue Stoffe an, die ich mir im Frühling gekauft hatte.

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Damit das Utensilo ein bisschen Stand bekommt, habe ich es mit H630 verstärkt. Zuerst hatte ich es mit einem Bodentuch verstärkt, Zum Fixieren verwendete ich Sprühkleber. Aber leider war das Bodentuch bedruckt und dieser Druck war durch die Stoffschicht sichtbar. Also musste ich es wieder abziehen und H630 aufbügeln.

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Nun bin ich gespannt womit Ingrid das Utensilo gefüllt hat und gehe gleich mal über zu ihr. Kommt ihr mit?

Ich wünsche euch einen schönen, sonnigen Tag. Hoffentlich sind die Temperaturen einigermaßen erträglich!!

Viele Gruesse

Annette

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Hier sammele ich meine monatlichen Posts vom Let’s swap! Jahrestausch mit Ingrid

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Stoff und Nähzutaten:

Schnittmuster: Utensilo von Farbenmix (Freebook)

Linked: Dings vom Dienstag, Creadienstag, HoT

am Meer

Cadzand – Urlaub in den Niederlande

Heute erzähle ich euch ein bisschen von unserem letzten Nordsee Urlaub im Frühling. Herr Knut war auch wieder mit dabei und hat es sich gut gehen lassen.

 


 

Vor gar nicht so langer Zeit waren wir wieder Seeluft schnuppern. Der Plan war, ein paar Tagen an der Nordsee auszuspannen und die Ostertage fernab des Trubels hinter uns zu lassen. Denn Ruhe & Gelassenheit – finden wir am Meer.

 


 

Mit dem Auto fuhren wir gen Norden. Die Autobahn führte uns durch die Niederlande und nach Belgien. Antwerpen haben wir durchkreuzt, ohne anzuhalten. Die Autofahrt ging weiter. An der Nordsee gibt es so viele, schöne Strände, aber in Cadzand endete diesmal unsere Reise. Kennt ihr das? Das Meer sehen, Schuhe und Strümpfe ausziehen und einfach loslaufen? Was für ein Genuss!! 

 


 

Ein kleines Hotel* mit Meerblick, gutes Essen, Nordsee Feeling und ein paar Tage Zeit. Wir brauchen nicht viel zum Glücklichsein. – Ankommen, Auspacken und hin zum Strand, das Meer begrüßen. – Cadzand liegt in der Region Zeeuws Vlaanderen ganz nahe der belgischen Grenze und hat um die 700 Einwohner. Es gibt zwei Ortsteile, Cadzand-Dorf und Cadzand-Bad.

 


   

 

Die holländische Sprache ist mir gut vertraut. In meiner Kindheit bin ich ab und zu mit meiner Schwester und Mutter nach Holland gefahren. Dort gab es die begehrten Gobelin Stickpackungen zu kaufen, die damals in den Siebzigern modern waren. Die Motive von berühmten Ölgemälden der alten Meister wurden so in die Wohnzimmer geholt. Irgendwann waren diese dunkelbraunen Bilder nicht mehr modern und wurden ausrangiert, genauso wie die Eicherustikal Möbel. Heute sind sie fast vergessen. Lang, lang ist es her. – Hihi, und schon bin ich zurück in der Gegenwart. 

 

In Cadzand spazierten wir am nächsten Morgen den Strand entlang. Wir sahen viele Familien mit kleinen Kindern, die mit festem Blick auf den Boden schauten und erwartungsvoll herumliefen. Erst wusste ich nicht wonach alle suchten. Dann klärte mich mein Liebster auf. Hier wird nach Fossilen Ausschau gehalten. Alle waren emsig dabei die schwarzen Haifisch- und Rochenzähne, aber auch Muscheln etc. aus der Urzeit zu finden. Die Fossilien stammen aus dem Miozän. Vor bis zu 15. Mio. Jahren gab es nämlich Urzeitlebewesen in der Nordsee. Bei Ebbe und Flut werden die tieferen Erdschichten vom Wellengang angegriffen und somit die Fossilien aus dem Meeresboden herausgelöst. Die Fundorte der begehrten Haifischzähne liegen im Südwesten der Niederlande, zwischen den Orten Breskens und Cadzand. 

 


 

Weil in Cadzand schon so viele Haifischzähne gefunden wurden, steht das Wahrzeichen der Stadt direkt am Strand. Es ist ein übergroßer Haifischzahn. Die Skulptur stammt von Jaap Boekhout. Wer mehr Details über das schwarze Gold erfahren möchte liest *hier* weiter {Quelle: Spiegel.de Artikel: Haifischzähne im Nordseesand (2006)}. Die einzigen Haifischzähne, die wir „in echt“ sahen, lagen in einer Vitrine im Hotel. Selbst gefunden haben wir leider keine.

 

 

Am nächsten Tag stand ein Ausflug nach Brügge auf der Tagesordnung. Die Hauptstadt Westflanderns liegt ja nur ca. 25 km von Cadzand entfernt. Zuerst starteten wir mit einer touristischen Grachtenrundfahrt und Stadtführung. Die wurde in Kurzfassung in Englisch, Französisch, Holländisch und Spanisch übersetzt. Uns machte es Spaß auf dem Boot fahrend die Architektur an den Grachtenufern zu bewundern. So viele schöne alte Gemäuer zu sehen war richtig schön.

 


 

 

Unglaublich nur, wie viele Touristen täglich die Stadt besuchen. Es war kaum möglich Fotos ohne Menschen zu erstellen. Wir haben uns anschließend einfach in der Altstadt treiben lassen und große Plätze wie den Belfried von Brügge gemieden. Kleine Geschäfte und untypische Cafés waren unsere Ziele. So fanden wir auch in der Mittagszeit leckere Lunschbagels* außerhalb der Touristenmeile. Total lecker.

 

Ich war sehr erstaunt wieviel Fahrräder es in Brügge gibt. Das gefällt mir sehr.

 

 

Die mittelalterliche Architektur der Stadt ist wunderschön anzusehen. Diese Zackendächer sind ein echter Hingucker. Toll, oder? Erstaunlicherweise wurde Brügge nie durch Kriege oder Brände zerstört. Was für ein Glück!! 

 

 

Weiter ging es zur Liebfrauenkirche. Eigentlich wollten wir uns die Madonna von Michelangelo ansehen, nur war dort eine große Baustelle in der Kirche. Stattdessen haben wir Leckermäulchen uns draußen ein bisschen Schokolade* gegönnt. Das war ein Genuss. Und ich bereue nichts *lach*. Wer generell Schokolade gern hat, kann sich das im Februar neu renovierte Schokoladenmuseum, in Antwerpen ansehen.

 


 

Den Königin Astridpark haben wir zufällig entdeckt. Er liegt recht nahe an den vielbesuchten Sehenswürdigkeiten im Stadtzentrum. Dort findet man ein lauschiges Plätzchen auf der Wiese. Der Park ist von Bäumen und Sträuchern umwachsen und mit dem beruhigenden Springbrunnen kehrt schnell die innere Ruhe zurück.

 

 

 

Wer den Touristenmengen in Brügge gar nicht erst begegnen möchte, fährt nach Sluis* zum Einkaufen. Mitten im Zentrum kann man am Fluss Tretboot fahren oder setzt sich ins Eiscafé direkt neben dran. Nur am Rande erwähnt, …die leckeren Pommes gibt’s dort auch in der Papier-Spitztüte und schmecken himmlisch lecker.

 

 

Es gibt schöne Orte im Umkreis von 20 km, die auch gut mit dem Fahrrad erreichbar sind. Weites, plattes Land mit Fernblick. Wiesen mit Kühen, Pferden, Bullen und Schafe, sehr idyllisch. Bauernhöfe, große Felder, viele Feldwege und sehr nette Menschen. – Als wäre die Zeit stehengeblieben. Ich liebe ja so ländliche Gegenden mit Weitblick. Berge sind ja auch toll, aber ich bin norddeutsch *lach*, da ist man einfach in das platte Land verliebt.

 

 

Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Auto nach Blankenberge, einer echten Touristenstadt mit ca. 20.000 Einwohnern. Dort findet man wunderschöne Jugendstilbauten, eine mondäne Strandpromenade mit weißem Sandstrand und den Belgium Pier, der 1894 eröffnet wurde. Die Seebrücke hat eine Länge von ca. 350m. Das runde Bauwerk am Ende des Piers wurde nach einem Art Deko Model gebaut, darin befindet sich ein Restaurant mit bodentiefen Fenstern und ein Saal zum Mieten für Festlichkeiten. Auf der Außenterrasse des Restaurants hat man einen schönen Überblick auf die Promenade und auch auf das offene Meer.

 

 

Auch hier wieder Fahrräder all mass. 🙂 Lustig fand ich die große Anzahl von Leuten, die kleine Hündchen auf dem Arm trugen. Wohl 25 dieser possierlichen Tierchen zählte ich an  dem Nachmittag in der Stadt. 

 

 

Die kleinen Strandhäuser waren im April kaum belegt. Ich möchte nicht wissen, wie viele Menschen hier im August aufeinander hocken. Aber schön ist es hier wirklich, abgesehen von dem Rämmidämmi an der Strandpromenade. Was es da alles gibt! Gegessen haben wir an der Strandpromenade, dort gibt es eine Vielzahl von kleinen Restaurants und Imbissbuden. Das Essen war so lala, viel erwarten darf man dort nicht. Aber davon sind wir auch nicht ausgegangen bei dem Massentourismus.

 

 

Auf dem Weg zurück nach Cadzand fuhren wir an der längsten Küstenstraßenbahn der Welt vorbei. Sie hat fast 70km Länge und fährt 68 Haltestellen zwischen De Panne und Knokke-Heist an und verbindet damit Frankreich mit den Niederlanden. 

Wieder zurück auf dem Land, musste ich erstmal tief durchatmen. Solche Orte mit so vielen Menschen mag ich ja nicht wirklich, höchstens für einen Ausflugstag. Aber ich könnte mir nicht vorstellen an einem so vielbesuchten Strand meine Ferien zu verbringen. Dann doch lieber in einem kleineren Örtchen an der Küste wohnen und mit der „Fietse“ das Land erkunden. Um Cadzand herum gibt es viele schöne Radwege, die auch genutzt werden. Und fast in jedem Ort kann man sich Fahrräder ausleihen. Ich fand allein schon die Bäume an den Feldwegen interessant. Sind das Weidenbäume? Viele, von diesen grünen Stumpen waren fast kahlgeschoren und standen recht trostlos am Straßenrand. Seht nur die Bäume in der hinteren Reihe. Warum die Bäume im April noch so stark beschnitten werden, ist mir ein Rätsel. Ich dachte immer der Rückschnitt findet im Spätherbst statt.

 

 

Dann war die Zeit an der Nordsee auch schon wieder zu Ende. Herr Knut hat es sehr gut in gefallen und uns auch. Puh, das war ja wieder eine Bilderflut *schäm* danke fürs Durchhalten. Jetzt setzte ich mich noch ein bisschen zu Andrea zum Samstagsplausch {25/19}. Macht es euch fein und genießt das Wochenende. Jetzt ist endlich Sommer, juhu.

Liebe Grüße

Annette

 

Anbei noch ein paar Tipps von mir für die Region:

Die lecker Schokolade haben wir in Brügge in einem kleinen Laden  „Chokolatebrothers„* gekauft. Den Laden findet ihr in  der Mariastraat 34, 8000 Brugge. Das Bagelrestaurant* haben wir hier entdeckt: Sanseveria Bruges, Predikherenstraat 11, 8000 Brugge. In Sluis gab es die leckeren Pommes im Restaurant und Hotel Rivers*. Dort kann man echt lecker essen und sitzt direkt am Wasser. Und Tretbootfahren* kann man in Sluis direkt gegenüber, also auch am Wasser von „Frituur ‚t Lempereurke“ am Kaai 32. Unser schönes Hotel war das Hotel Nordzee*, direkt am Strand von Cadzand. Die Zimmer sind traumhaft schön und auch sonst war alles Tip top. Gut Essen kann man auch beim „De Piraat*“ in Cadzand. 

*Dieser Beitrag enthält indirekt Werbung ohne Auftrag (Markennennung, Ortsnennung und Verlinkung). Alle Tipps sind meine persönlichen Empfehlungen. 

 

Meine Gastautoren

Zu Gast in Augensternswelt: made with Blümchen über Ordnung und Projektmanagement im Nähzimmer

Hallo zusammen, und danke, liebe Annette, dass Du mich als Gastautorin zu deinem Schwerpunkt „Finish old Stuff“ eingeladen hast, um über meine UFOs, WIPs und NafOs zu berichten. Seit Anfang 2015 betreibe ich (Gabi), meinen Textil-Blog made with Blümchen – als reines Hobby. Dort nähe, handsticke, stricke und häkle ich und berichte auch manchmal von textilen Veranstaltungen, denn ich liebe die Besuche bei Märkten und Textilkunst-Ausstellungen. Aber am allerliebsten probiere ich – meist im Rahmen der Aktion „Stoffspielereien„, deren Termine und Gastgeberinnen ich seit einiger Zeit koordiniere – mir bisher unbekannte textile Techniken aus und teile die Erfahrungen. (Meist gehen die Experimente gut, aber machmal auch daneben. 😀 )

Beruflich bin ich als IT-Dienstleisterin selbständig und sitze – wenn ich nicht gerade auswärts einen Kundentermin habe oder einen Workshop halte – daheim am Schreibtisch im Home-Office. Deshalb war es mir auch sehr wichtig, dass ich in unserer neuen großen Wohnung (vor eineinhalb Jahren sind wir hoffentlich zum letzten Mal in unserem Leben umgezogen) einen eigenen Büroraum habe, den ich abends verlassen kann und die Tür zumachen.

Mein Arbeits- und Nähzimmer

Ähem. Eigentlich ist der Raum – vom Volumen her, wenn ich ehrlich bin – ein Viertel Büro und drei Viertel Kreativ-Reich. (Mein Mann hat dafür eine Werkstatt im Keller, in der er auch abends fräsen oder bohren kann, ohne dass es jemand im Haus stört.)

Heute möchte ich Dir ein paar Strategien vorstellen, wie ich mit meinen Kreativ-Projekten umgehe.  Wobei ich nicht viel Unterschied zwischen UFOs (Unfertige Objekte), WIPs (Work in Progress) und NafOs (nicht angefangene Projekte) mache, sondern bei mir eigentlich alles Projekte in unterschiedlichen Stadien sind. Kaum UFOs, jeweils 1-2 WIPs und der Rest sind Materialien für Potenziale und Möglichkeiten.

Zuerst priorisieren und dann auf EIN Ding konzentrieren

Wie bei den meisten von Euch hat auch mein Tag nur 24 Stunden, meine Projektideen und Wünsche würden für mindestens drei Mal so viel Zeit reichen! Zusätzlich gibt’s noch Arbeit, Partner, Kinder, Eltern, Freunde, andere Hobbies und die aktive Mitarbeit in einem Verein. Puh!

Von all den vielen Ideen (nicht nur beim Nähen) fühlte ich mich früher häufig so erschlagen, dass ich vor lauter Überforderung im Endeffekt gar nichts gewerkelt habe, sondern ein Buch gelesen oder so. Meine zwei Strategien dagegen sind inzwischen: 1) Prioritäten setzen: Was will/muss ich bald machen, was kann warten? Und dann: 2) Jeweils nur EIN Nähprojekt am Nähtisch liegen haben. Ich habe meistens noch ein Häkel- oder Strick- oder Stickprojekt parallel laufen, mit dem ich gerne auf der Couch im Wohnzimmer rumlümmle, aber am Nähtisch und in seiner Umgebung darf nur immer ein Projekt liegen, nämlich das nächste.

Aber wie entscheide ich, was als nächstes dran ist? Alle Projekte und Ideen, die sonst in meinem Kopf herumflattern und sich um meine Aufmerksamkeit streiten würden, sammle ich auf einem so genannten „Board“ in einem To-do-Listen-System namens Trello. Dort habe ich Listen betitelt mit „Sommerprojekte“, „Nützliches“, „Winterprojekte“, eine Liste mit Ideen für Blogposts zu denen es noch kein konkretes Projekt gibt, und eine Liste mit den geplanten, chronologisch geordneten Blogposts für den jeweils laufenden Monat.

Mein Handarbeits- und Blog-Board auf Trello

Ständig kommen neue Ideen dazu, andere erledige ich, weitere lösche ich nach einiger Zeit wieder, wenn sie schon zu lange am Board rumlungern und mich eigentlich gar nicht mehr interessieren. (Insofern habe ich keine wirklich alten UFOs. Die sind schon lange als Projekt wieder aufgelöst.)

Die Ideen, die mich am meisten reizen, verschiebe ich auf den Listen nach oben – die Reihenfolge verändert sich also häufig. Und ein Mal im Monat wandern die obersten (also aktuell interessantesten) paar Projekte auf die Blogplan-Liste (hier nicht zu sehen, weil sie weiter links ist), wo sie einen Termin bekommen.

So plane ich jeweils am Ende des Monats für die nächsten vier Wochen, was ich wann werkeln und anschließend möglichst am Blog präsentieren möchte. Dabei versuche ich realistisch abzuschätzen, wie viel Zeit ich überhaupt aufbringen kann. Derzeit reichen meine Ressourcen für ca. einen Blogpost und ein bis zwei Näh-Projekte die Woche plus ein bisschen Handarbeiten am Sofa. Vieles, was ich gemacht habe, schafft es dann auch gar nicht auf den Blog; schlicht, weil mir die Zeit zwischen den Fingern zerrinnt. Aber ich habe eine Struktur und eine Reihenfolge, die mir sehr dabei hilft, dass ich ganz vieles gemächlich aber kontinuierlich abarbeite, ohne mich überwältigt zu fühlen. Und ich mag auch sehr die Verzahnung von Werkeln und am Blog Zeigen; das greift bei mir ineinander und ergänzt sich sehr fein: Das eine spornt das andere an.

Wobei ich auch noch dazu sagen muss: Die Liste ist für mich ein Plan, der mich leitet. Aber ich halte mich nicht sklavisch dran. Wenn sich spontan eine Idee in den Vordergrund drängt, wird es meist sehr gut sprich: produktiv, wenn ich diesem Impuls nachgebe und die Kreativität sprudeln lasse.

Die Struktur in den Listen finden sich auch im Nähzimmer wieder. Auf der Liste gibt es eine „Inbox“ auf der die neuen Ideen landen, bevor sie einer der Listen zugeordnet werden. Im großen Regal gibt es eine Kiste „Inbox“, in der vorwiegend zu reparierende Sachen landen, damit sie nicht nicht irgendwo sonst zu stapeln beginnen. Auch diese „Inbox“ leere ich regelmäßig. Ich mag nämlich keine unübersichtlichen Stapel und Haufen.

Stehend statt liegend aufbewahren

Früher hatte ich überall Stapel mit angefangenen oder möglichen Projekten herumliegen. Aber Stapel sind der Tod eines Projektes. Du weißt nie genau, was drinnen steckt, dann kommen sie vielleicht noch ins Rutschen, alles kommt durcheinander. Brr.

Vor einiger Zeit habe ich dann bei einer anderen Bloggerin (leider weiß ich nicht mehr, bei wem) gelesen, dass sie ihre Stoffe mittels eines Kartonstückes in gleich große Stoffbündel faltet und diese dann in Schubladen unterbringt. „Genial!“ dachte ich, und hab genau das gleiche mit allen meinen Stoffen für Kleidung und Stoffen für Patchwork und andere kleinere Projekte gemacht. (Auch die derzeit sehr gehypte Marie Kondo propagiert die stehende Aufbewahrung von allem Möglichen, unter anderem Shirts im Schrank.)

Am liebsten bewahre ich die Sachen „stehend“ auf: Patchworkstoffe und Kleidungsstoffe in Schubladen, Schnittmuster in Klarsichthüllen in Zeitschriftensammlern.

So ist praktisch alles in meinem Nähzimmer griffbereit: Ich kann einen Stoff aus der Kiste nehmen, ohne dass der Stapel zusammenbricht und alles ins Rutschen kommt.

Die Zutaten für die Projekte auf der jeweiligen Monatsliste (Stoff plus zugehöriges Schnittmuster bzw. Anleitung), bereite ich meist ebenfalls Anfang des Monats vor und „stelle“ sie nebeneinander in die Kiste „aktuelle Projekte“. Ich finde es praktisch, wenn ich nicht erst lange suchen muss sondern alles mit einem Griff beieinander habe, wenn ich Zeit zum Nähen habe.

Die Projekte stehen in der Box „Aktuelles“

Bei vielen anderen lese ich, dass sie sich beim Nähen super entspannen können. Für mich ist Nähen viel anstrengender als zum Beispiel Stricken oder Häkeln. Ich muss mich konzentrieren und mich selbst überlisten, indem ich die Hürde des Anfangens so klein wie möglich mache. 😉

Das war’s von meiner Seite zum Thema Ordnung und UFOs bzw. Projektplanung. Ich bin gespannt auf Eure Kommentare. Vielleicht wollt Ihr mir erzählen, was Ihr vom senkrecht Aufbewahren und Sammeln aller Projekte in flexiblen Listen haltet?

Danke fürs Lesen, und liebste Grüße von
Gabi (made with Blümchen)

 

 

Linked: Let’s finish old stuff – Die UFO Linkparty Dings vom Dienstag, Creadienstag

 

Blogger Mitmachaktionen

Samstagsplausch {23/19}

Es freut mich sehr wenn wir uns bei Andreas Samstagsplausch treffen. Schön ist es zu lesen wie es euch geht und womit ihr gerade beschäftigt seid. Meine Woche war ganz angenehm.

Am Montag traf ich mich mit Angelika im Gartencafé und anschließend mussten wir all die wunderschönen Blumen mit der Kamera einfangen. Am Nachmittag gab es einen kleinen Schauer, der sich trotz des schwülen Wetters nicht zu einem Gewitter durchringen konnte. Das kam hier erst ein paar Tage später an.

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Letzte Woche hatte ich mich so über Ingrids Post gefreut. Sie schrieb übers Bloggen und auch noch von ihren Blogrolleinstellung in der Sidebar. Da hat sie nämllich dynamischen Bilder eingebunden. Natürlich musste ich das gleich ausprobiere. Es hat auch gut geklappt, nachdem ich mich bei Moni eingelesen hatte. Hach, ich war überglücklich, nur es gibt einen Nachteil. Der Aufbau der Webseite verlangsamt sich merklich durch diese Einstellungen. So entschloss ich mich dazu, das Plugin wieder zu deaktivieren. Leider bin ich nicht der Crack und weiß auch nicht, wie ich das beheben kann. Aber vielleicht hat eine von euch die gleichen Erfahrungen gemacht und erzählt mir von der Problemlösung? Würde mich freuen von euch zu lesen. Schade, ich hätte es mir so sehr gewünscht wie bei dem Blogger Blog eine dynamische Leseliste zu erhalten. Vielleicht liegt es aber auch an meinem Theme, dass es nicht einwandfrei funktioniert. Wie dem auch sei, ein Versuch war es wert und gedanklich ist es noch nicht ganz abgeschlossen.

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Sehr habe ich mich über die Verlosung bei Karin „Frau Freut sich“ gefreut. Da wurde mein kunterbunter Jersey ausgewählt und zwar von Julia aka Hügelring. Herzlichen Glückwunsch nochmals und ganz viel Freude beim Vernähen. Juhu, und wieder habe ich einen Stoff weniger im Kellerregal liegen *hihi*, ich sage nur 1000 Teile raus!!

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Am Dienstagmorgen hatte ich meine erste Feldenkraisstunde, wegen meiner Ohrgeräusche, die mich schon eine ganze Weile nerven. Verspannungen im Nackenbereich sollen der Grund sein. Ich bin gespannt wie sich die Behandlung auswirkt. Die Therapeutin meine, anschließend sollte ich nichts schweres Heben oder auch keine Gartenarbeit ausüben. Na prima, dann ist das schon mal geklärt *lach*, keine Gartenarbeit am Dienstag und Mittwoch. Beim HNO Arzt hatte ich natürlich alles abklären lassen, der Gute hat aber nichts gefunden. – Tja, wir werden alle älter.

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Ein bisschen genäht habe ich diese Woche auch noch. Erst an der braunen Leder Dany #5, die ein Geschenk wird, also darf ich sie noch nicht zeigen und an dem Juni Swap für Ingrid.

Bei einer längeren Autofahrt bekam ich glücklicherweise wieder Lust mit meinen African flowers weiterzumachen. Jetzt sind etwa 60 Blümchen fertig. Für die Häkeldecke benötige ich allerdings noch eine paar mehr. 😉

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Und ich habe Post bekommen, von Katharina. Schaut mal, die zwei farbenfrohen Lesezeichen haben mir so gut auf Instagram gefallen, dass ich mir welche von ihr gewünscht hatte. Tadaa, sie sind angekommen!! Einfach toll. Sie sind aber viel zu schade um in einem Buch zu verschwinden. Ich werde sie mir einrahmen und über den Nähplatz hängen. Dann kann ich sie immer sehen und mich freuen.

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So, jetzt möchte ich euch noch schnell meine schönste Pfingstrose zeigen und euch frohe Pfingsten wünschen.

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Hier wird es auch ein bisschen ruhiger, denn es sind Pfingstferien. Da hat die Familie Vorrang. Macht es euch fein und genießt die Feiertage. Einen lieben Gruß an euch, ich setzt mich noch ein bisschen zu Andrea. Wir lesen uns. 🙂