Kategorie: Reisen

Ausflüge

12 von 12 im Juli – Ausflug ins Rheingau

Ich mache wieder mit! Der 12. Juli war ein besonderer Tag, wir waren auf einer Ausflugstour in Hessen unterwegs. Anlässlich des Rheingau Musik Festivals fand am Abend zuvor auf der Seebühne des Schloss Vollrads, in Oestrich-Winkel ein schöner Musikabend mit der Nils Landgren und seiner Funk Unit statt. Jazz vom Feinsten :). Für diese Tour hatten wir uns ein kleines Zimmer mit Frühstück in dem hübschen Gästehaus Gottesthaler Mühle, direkt hinter dem Weinberg gebucht. Und hier kommt auch schon das erste Foto:

1.) Das Frühstück in der Gottesthaler Mühle war sooo lecker und wie ruhig es dort wahr!!

2.) Nach dem Frühstück sind wir wieder durch die Weinberge gefahren. Wir wollten uns noch einmal das Schloss Vollrads anschauen, und zwar ohne die ganzen Menschen, die am Abend zuvor gekommen waren, um sich mit uns das Konzert anzuhören.

3.) Das Schloss Vollrads ist eines der ältesten Weingüter Deutschlands. Ausgezeichnete Rieslinge werden hier angebaut. Man kann eine Führung durch das Schloss und den Weinkeller machen. Wir sind aber nur über das Gelände spaziert.

4.) Dann ging die Spazierfahrt weiter zum Schloss Johannisberg, was einst dem Fürsten von Metternich gehörte. Es liegt westlich von Wiesbaden und dort wird seit vielen Jahrhunderten Wein angebaut.

5.) Direkt neben der Schlossanlage steht die Basilika Schloss Johannesberg, die aus dem 8. Jahrhundert stammt. In dem Kloster siedelten sich um 1100 durch den Erzbischof von Mainz Benediktiner Mönche an. Es ist ein tolles Ausflugsziel mit Restaurant und Führungen.

6+7.) Auch hier mussten wir über die Weinberge zum Rhein schauen, allerdings reichte nur ein Bild dafür nicht. 😉

8.) Dann waren wir kurz im Ort, Mineralwasser im Supermarkt einkaufen und ich entdecke diese ungewöhnlich gefärbten Schnittblumen. Lila und Blau geht ja noch aber grüne Blüten??? Wie unnatürlich!

9.) Weiter ging die Tour über die Landstraße. Plötzlich rumpelte es unter dem Auto. Wir hielten an und nahmen einen Blick unter das Auto. Ein Ast hatte sich verhakt und machte während der Fahrt schreckliche Geräusche. Gut, dass nichts Schlimmes passiert ist!

10.) Über Schlangenbad gelangten wir zum Kloster Eberbach, wo 1986 der Film: Im Namen der Rose gedreht worden war, allerdings nur die Innenaufnahmen. Hier die Adresse: Kloster-Eberbach-Str. 1, 65346 Eltville am Rhein.

11.) Das Fotografieren im Inneren des Klosters ist untersagt, nur in der VERTRICKST! Ausstellung durfte geknipst werden. Vor den unterschiedlichen Spiegeln hatte ich meinen Spaß (dicke Beine, dünne Beine, … ;).

12.) Hauptsächlich ging es um optische Täuschungen … hihihi.

Gern hätte ich weitere Bilder gezeigt. Die Auswahl fiel mir nicht leicht. 🙂 Jetzt geht der Beitrag verspätet zu Caro aka Draußen nur Kännchen. Sie sammelt jeden Monat am 12. jeweils 12 Bilder, die den Tag beschreiben. Ihr Lieben, habt einen guten Start in den August!

Liebe Grüße

 


Adressen:
Gästehaus Gottesthaler Mühle: https://www.gottesthaler-muehle.de/
Schloss Vollrads:  https://www.schlossvollrads.com/
Schloss Johannisberg: https://schloss-johannisberg.de/
Basilika Schloss Johannisberg: https://www.rheingau.de/sehenswertes/kirchen/basilika-schloss-johannisberg
Kloster Eberbach: https://kloster-eberbach.de/de

Anziehsachen für mich

KSAL22 meine genähten Kleider

Ihr Lieben, bevor die Sommerferien zu Ende gehen, möchte ich Euch noch meine genähten Kleider zeigen. Zum Kleidung-SEWALONG 2022 hatte ich mir die Kleiderschnitte von meiner Festplatte angeschaut und mir den Schnitt „Bertha“ von Konfettipatterns herausgefischt.

Schon das erste Probekleid, dass ich zur Schnittgrößenbestimmung nähte, passte perfekt und ich fühlte mich auf Anhieb pudelwohl darin.

 

 

Ich finde es gut einen neuen Schnitt erst einmal mit einem „ungeliebten Stoff“ zu testen. So kann man beim eigentlich geplanten Kleidungsstück besser abschätzen, welche Änderungen evtl. noch vorgenommen werden müssen, ohne den guten Stoff anzuschneiden. Bei diesem Jersey hatte ich diese Überlegung, weil er Fehldruckstellen aufwies. Also nahm ich ihn für die Schnittanpassung. Zur Info: Das Kleider-Oberteil hat die Größe 38 und das Rockteil Größe 42. Aber da der Rock sowieso durch das Gummi im Bund leicht gerafft wird, fällt dieser Größenunterschied gar nicht auf. Nur die Ärmel (Gr. 38) waren beim ersten Kleid etwas zu eng, also wurde das Schnittmuster einfach um 2 cm Nahtzugabe vergrößert.

Dann folgte das zweite Kleid, aus dem Jersey vom Stoffstapel beim Kleidung-SEWALONG im Mai. Ein wohlgehütetes Stoffschätzchen. Und, weil ich genug Stoff hatte, nähte ich bei diesem Kleid Taschen in den Rock ein. Und, was soll ich sagen, es war kein Fehler.

 

 

Schöne Tragebilder ließen sich in Straßburg machen, als wir auf dem Weg nach Eguisheim (Elsass) waren.

Und, wie findet Ihr mein Outfit? Den alten Strohhut aus Curaçao trage ich noch immer gerne, wenn die Sonne knallt und kombiniert mit der roten LeCroisant Ledertasche war das Outfit für den Stadtbummel im Elsass komplett. Nur die Sandalen passten farblich nicht ganz. Aber das war mir egal.

 

 

An dem Wochenende fand ein kleines Familientreffen statt. Die Unterbringung im Hotel Freudenreich Joseph et Fils an der Elsässer Weinstraße war ein guter Tipp meiner Schwägerin. Von dort aus erkundeten wir die umliegenden Orte. Das war wirklich ein schöner Ausflug.

 

 

Das dritte Kleid nähte ich mangels Stoffs wieder ohne Taschen. Leider gab es nicht genug von diesem frischen Blätter-Jersey in Weiß und Grüntönen. Wo ich ihn gekauft hatte, kann ich nicht mehr sagen, es ist aber definitiv ein UFO-Stoff. Gemacht wurden die Fotos auf unserer Lieblings-Nordseeinsel Wangerooge.

Ich finde, dieses Kleid ist das Schönste, es gefällt sogar meiner Tochter. Der Monstera Druck ist aber auch wirklich gelungen! Welches Kleid gefällt Dir denn am besten?

 

 

Und, wie Ihr seht, trage ich wieder eine selbstgenähte Ledertasche. Diese hier hatte ich für meine Schwester zum 60. Geburtstag gezaubert. Endlich konnte ich sie letzte Woche abliefern. Sie hatte sich vor zwei Jahren einen Einkaufsshopper aus Leder gewünscht. Sie vermutete, so ein Shopper wäre einfacher zu nähen als eine Dany. Wichtig war ihr der Rot-Grüne Dekostreifen rundherum. Die liebe Martina von Machwerk hatte mir beim Entwerfen eines Schnittmusters geholfen. Und mit dem Leder (+ Henkel) von ihrem Taschen-Workshop nähte ich im Juli die Tasche für mein Schwesterherz. Juhu, endlich darf ich sie zeigen! Dazu wird es aber noch einen extra Blogbeitrag geben.

 

 

Hach, das Kleidernähen hat Spaß gemacht. Jetzt im August stehen: Hosen
oder Wäsche/BH’s auf der Nähliste des Kleidung-SEWALONG2022. Ich habe noch ein bisschen Zeit, erst am Dienstag ist der Zeigetag. Da kann ich mir noch etwas Schnelles nähen.

Und, könnt Ihr Ende August auch etwas zeigen oder hatte Eure Nähmaschine auch Sommerferien? Ich bin gespannt.

Liebe Grüße

Annette

 

 

Meine vernähten Stoffe:

  1. Lillestoff, Bio-Baumwolle Jersey by Mia Maigrün, 95% Bio-Baumwolle,
    5% Elasthan, GOTS-zertifiziert
  2. Hamburger Liebe Stretchjersey „Amore„, Allegria in petrolgrün, 150cm breit, 90% Baumwolle, 10% Elasthan, Ökotex Standard 100
  3. Jersey mit Monstera Blätter

Kleid Bertha von Konfetti Patterns: Materialempfehlung:  dehnbaren Stoffe wie: Viskose- oder Modal-Gemische: z. B. Modalsweat- oder Jersey, Viskosejersey sowie Strickstoffe. Für einfache Modelle mit schlichten Ärmeln sind Baumwoll-Jersey Stoffe und leichter Sommersweat geeignet. Stoffmenge (Gr. 42): 2,7 m (Rockteil: midi, ohne Kragen, mit Taschen). Kleid Bertha Papierschnittmuster von Konfetti Patterns *hier* / Gr. 38 Materialmenge: 1,95 m, aus leichten, dehnbaren Stoffen genäht.


Hier geht es zur  Sammlung aller Linkpartys. Viel Spaß beim Nähen!! Alle Informationen für den Kleidung-SEWALONG 2022, die Linkpartys und die vergangenen Blogposts werden *hier*gesammelt.


verlinkt mit der Kleidung-Sewalong2022 Linkparty im Mai, dem Creativsalat 2022 und der UFO Linkparty 2022 – Let’s finish old stuff!! ungeliebte Stoffe, Heikes Kleidersammlung & Andreas Samstagsplausch.

Bloggeburtstag

Lila-Laune-Träume 9. Bloggeburtstag

Die liebe Kirsten feiert in diesem Jahr wieder ihren Bloggeburtstag, und zwar den neunten. Als ich meinen 12 von 12 ein Tag in Bildern Blogpost schrieb und dann auch bei ihren 12 Bildern vom Tag vorbeischaute, freute ich mich sehr für sie als ich davon las.

Wer will kann mitfeiern. Sie hat für ihre Blogsause eine Linkparty geöffnet, die bis Ende August offen bleibt. Darin werden „Sachen die Laune machen in der Farbe Lila“ gesammelt. Das können z. B. lila Blumen, Verpackungen, Kleidung, genähtes, gemaltes, gebackenes usw sein. Die Party endet am 31.08.2022 um 12:00 Uhr! Unter den Teilnehmern verlost sie eine kleine Überraschung. 

 

 

Erst dachte ich, Lila ups, da kann ich nicht mitmachen, denn soviel Lila gibt es bei mir nicht. Aber dann machte ich einen Spaziergang über die Insel und oh Wunder, wie viele lilafarbene Blumen die Natur im August bereit hält.

Ich erzählte meinem Mann davon, der freute sich mit mir. Jetzt kann ich sagen, JA >LlLA macht gute Laune<. Dankeschön liebe Kirsten, für diese wunderschöne Idee. Ich mag deinen Blog wirklich sehr.

 

Zuerst entdeckte ich den Schmetterling im wilden Lavendel. Dann wanderten wir durch die LILA Heidedünen.

Das war so idyllisch und ich freute mich sehr über dieses Fleckchen Erde und unseren Spaziergang zu dritt.

Auf dem Weg fand ich diese lila Blümchen, leider etwas unscharf, der Wind war zu kräftig. Es sind Sandglöckchen und man findet sie häufig auf saurem Boden und an sonnigen Plätzen.

Seitlich vom Weg unzählige Heidepflanzen, in der Farbe L I L A. 🙂

Schon lustig, wenn man so durch die Natur schlendert, und fast nur LILA Blüten entdeckt! Da kam bei mir die Frage auf, ob im August hauptsächlich die Lila Blüher am Start sind. Ich entdeckte wilde Stiefmütterchen am Wegesrand, ich hatte sie *hier* erkannt. Auf Schlau heißt es: Viola tricolor L. ssp. tricolor. 😉

Das schmalblättrige Weidenröschen habe ich auch öfter gesehen. Wenn ich die Pflanze sehe, freue mich mich immer, denn als ich ein Kind war, hatte meine ältere Schwester mit mir einen einmal Kaufmannsladen gespielt. Und wie hatte die „Würstchen“, also die langen Fruchtstände ins Ladenregal gelegt. Das war ein lustiger Spielnachmittag. Ich war etwa 5 Jahre alt. Mein Gott, wie lange ist denn das schon her!

Und zum Schluss zeige ich euch die Kartoffelrose, die es auch noch mit einer weißen Blüte gibt. Hier ist sie allerdings nur sehr, sehr selten mit einer weißen Blüte zu sehen.

Erst dachte ich, die Blüte wäre eher pink als LILA. Aber in der Beschreibung wird eindeutig von rot/violett gesprochen. Also dann, hier ein lila Blümchen für dich, liebe Kirsten. ♥♥♥

Jetzt schaue ich auch noch meine Bilder durch, vielleicht finde ich auch noch etwas Genähtes in LILA. Da fällt mir spontan nur ein Teil ein und zwar der Flip Pocket Folio Organizer von Angela Hoey, den ich anlässlich des diesjährigen Däschletauschs genäht hatte. Der lilafarbene Bienenstoff passt sich hier ganz wunderbar in die Naturgeschichte ein.

So, das war er auch schon, mein kurzer Spaziergang mit der Nase im Wind. Ihr Lieben, fühlt euch herzlich gegrüßt von mir. Und, schaut mal bei Kirsten vorbei, wer noch bei der Lila-Sammlung teilnimmt. Vielleicht hast ja auch DU Lust mitzumachen? Wäre doch nett.

Annette

 

12 von 12

12 von 12 im Juli 2022 | Mein Tag in Bildern

12 von 12 im Juli 2022 | Mein Tag in Bildern

Heute zeige ich Euch meine 12 Bilder vom 12. Juli. Caro aka Draußen nur Kännchen sammelt jeden Monat am 12. jeweils 12 Bilder, die den Tag beschreiben.

 

Hier nun die 12 Bilder vom 12ten Juli 2022…

1.) Am Vormittag des 12.07. haben wir einen Termin gemeinsam wahrgenommen und ich freute mich über die schönen Rosen in der Vase.

 

2.) Dann ging es mit dem Auto und meinem Schatz von Heidelberg nach Mannheim auf die Hochstraßen in Richtung Ludwigshafen. Wir fuhren in LU, durch LU und dann wieder heraus.

 

3.) Vorbei an dem 15-stöckigen Rathaus-Turm, eines der Wahrzeichen Ludwigshafens, der bald abgerissen werden soll.

 

4.) Am Ziel angekommen: Das schöne Städtchen Stankt Martin in der Pfalz. Wir waren ja schon am 12. Februar dort gewesen. Davon hatte ich ja schon berichtet.

 

5.) Blümchen an der Hausmauer bewundert. Der Schmetterlingsstrauch! Es war so schön anzusehen, wie hübsch die Bewohner den kleinen Ort mit Blumen und wunderschönen Blüten geschmückt hatten. Es war eine wahre Freude durch die Straßen zu schlendern. Leider war es sehr heiß in der prallen Mittagssonne. Das Thermometer zeigte 32 Grad!

 

6.) Zum Mittagessen sind wir in den Winzerhof, der Familie Becker eingekehrt.

 

7.) Das Menu, dass ich schon am Vortag vom Mann vorgelesen bekam, schmeckte so köstlich wie es sich angehört hatte. 😉

 

8.) In der Weinstube Becker suchten wir uns wieder denselben Wein aus, wie letztes Mal.

 

9.) Draußen im Hof betrachtete ich den Wasserspeier.

 

10.) Dann wieder rausfinden aus dem kleinen Ort, an der Kirche vorbei und sich über den schnellen Flitzer in der 30er Zone geärgert!!

 

11.) Auf dem Feld, nahe den Weinbergen machte mein Mann noch ein paar schnelle Fotos vom neuen Rock (die Scheene Lene von Echt Knorke) und mir. Aber die Sonne stand mittags so hoch, da sah man jede Falte – am Rock (und auch sonst wo *lach*). Anyway!

 

12.) Auf dem Nachhauseweg kamen wir wieder am Hambacher  Schloss vorbei. Das nächste Mal möchte ich da aber hoch und das Schloss und die Burganlage erkunden. Vielleicht ein anderes Mal, bei weniger heißen Temperaturen.

 

So, dass wars auch schon! Mit meinen 12 von 12 Bildern gibt es wieder bei Caro.

Liebe GrüßeAnnette

am Meer

Île de Noirmoutier – Urlaub in Frankreich

Kennt Ihr Noirmoutier? Die Atlantikinsel Noirmoutier befindet sich in Westfrankreich und gehört zu den typischen Urlaubsregionen der Franzosen. Sie gehört zur Region ‚Pays de la Loire‘. Die Urlauber reisen aus der naheliegenden Umgebung (Nantes) an, kommen im Sommer aber auch aus dem weiter entfernten Paris. Auf der ca. 20 km langen Insel leben etwa 10.000 Insulaner. Deutsche findet man hier so gut wie gar nicht. Wir waren 2019 im Juni dort (vor der Pandemie) und ich will Euch die schönen Bilder nicht vorenthalten.

Die Insel ist mit dem Auto gezeitenabhängig über die 4,5 km lange Passage du Gois oder über die Pont (Brücke) erreichbar. Die Passage du Gois ist zweispurig und hat Rettungsinseln, die allerdings nur für Personen und nicht für Autos gedacht sind.

Kommt man zur falschen Zeit, ist die Meerpassage bis zu drei Meter mit Wasser überspült. Wir hatten uns jedoch zuvor informiert und sind bei Niedrigwasser angereist. Es ist ein großes Spektakel zuzusehen, wie die Inselbewohner bei Ebbe mit ihren Handwerkzeugen, kleine Hacken und Hacken den schlammigen Meeresboden nach Austern und kleineren Muscheln absuchen. Am Abend gibt es dann frische Muschel und Wein. Wie köstlich! Bei schönem Wetter und besonders am Wochenende herrscht dort Hochbetrieb.

 Wer Austern mag, kann sie natürlich auch im Fischgeschäft kaufen. Aber, wer weiß schon wie alt sie sind? Um die Frische zu prüfen, muss man einen Tropfen Zitrone auf den Flimmerkranz der Austern tröpfeln. Ziehen sie sich zusammen, ist das der Beweis für eine gute Qualität. Aber wer sie selbst aus dem Watt holt, hat eh die schmackhaftesten Austern ever. 🙂

Hier ein Blick in den Hafen von Noirmoutier-en-l’Île, wo die kleinen Segelboote der Insulaner zu finden sind. 

Fährt man mit dem Fahrrad durch das Naturschutzgebiet, stößt man immer wieder auf die Salzwiesen, wo das Meersalz geerntet wird.

Das Meerwasser läuft von Staubecken zu Staubecken und zieht sich durch die Kanäle und Tümpel. Während das Salz in 48 Stunden langsam durch diese Becken läuft, erhöht sich seine Salzkonzentration durch die Verdunstung von 35 g/Liter auf 300 g/Liter. Wie das genau funktionier, liest *hier* weiter. 

Die Insel ist Natur pur und wer Ruhe liebt, ist hier genau richtig. Ein Naturschutzgebiet gibt es auch auf der Insel und besonders seltene Meeresvögel sind hier zuhause.

Die Bewohner leben vom Tourismus oder Fischfang, auch Salzgärten findet man entlang des Küstenstreifens immer wieder. Einfach einen Tag draußen in der Natur genießen, an der Luft, die so schön nach Salz und Meer riecht, dass macht Spaß.

Und am Himmel sind wundervolle Wolken zu sehen, manchmal mehr und manchmal weniger und Wind gibt es genug! Am 40 km langen Sandstrand kann man dem Meer und dem Wind die Stirn bieten.

Die Franzosen lieben es, mit ihren kleinen Booten raus aufs Meer zu fahren. Und, es sind nicht nur Fischer unterwegs. Auf den Märkten werden die regionalen Erzeugnisse direkt an die Kundschaft verkauft. Bei einem Marktbesuch kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Allerhand Meeresfrüchte, frisches Gemüse aber auch Backwaren und Käse werden angeboten.

Die Kinder waren ein bisschen schockiert als sie sahen, dass die Meerestiere zwar auf Eis gelagert wurden aber alle noch am Leben waren. Austern, die verschiedensten Muscheln, Hummer, Fische, Meeresspinnen, von allem genug.

Seespinnen kocht man hier in einem Sud mit Lorbeerblättern, dann werden sie ganz rot und sind bereit für ein Festmahl. So gerne würde ich wieder nach Noirmoutier-en-l’Île fahren, wenn doch nur die Zeit dafür gekommen ist.

Immer wieder stößt man auf Menschen, die nach Muscheln suchen. Als Ausrüstung haben sie einen kleinen Eimer und eine Art Holzforke dabei, die es dort in den Geschäften zu kaufen gibt. Mit diesem Hilfsmittel lassen sich die Muscheln leicht aus ihrem Versteck herausgraben.

Muscheln gibt es viele am Strand zu finden –  es ist eine wahre Freude nach den Schönsten zu suchen.

Ich rieche das Meer, fühle den Wind in den Haaren und die Sonne scheint mir ins Gesicht.

Eine Auszeit der speziellen Art. 


Im Juni blühten die Blumen an jeder Ecke. Ging man durch eine Siedlung, fand man wunderschöne Blumen an den Hausabgrenzungen. Besonders die Stockrosenblüten hatten es mir angetan.

  

Und, die über die Grenze bekannte Kartoffelsorte Bonnotte wird nur auf Noirmoutier angebaut. Das Besondere ist, dass sie zu Lichtmess gepflanzt und mit einer Tang-Schicht bedeckt wird. Erst nach ca. 90 Tagen steht die Ernte an. Verkauft wird sie in den typischen Holzkisten, die sowohl im Supermarkt als auch auf den Märkten zu finden sind. [Quelle: Secrest des Fremdenverkehrsamts der Insel Noirmoutier.

Wir hatten ein ruhiges Ferienhaus auf der Insel, gebucht über eine Ferienhausvermittlung aus Stuttgart. Der Verwalter vor Ort spricht auch Englisch. Wer sich dafür interessiert, kann mich gerne anschreiben.

Einfach losfahren, die Koffer im Gepäck mit ein paar guten Büchern. Guten Wein und leckeres Essen findet man vor Ort. 

Hach, wann sehen wir uns wieder du schöne Insel?

Hat Euch der kleine Ausflug nach Frankreich gefallen?

Ich sende Euch ganz liebe Grüße

Annette

Ausflüge

Geburtskissen mit Fuchs, eine Pumphose und ein Ausflug nach Frankfurt am Main

Am letzten Samstag war so ein schöner Tag, wir haben zu viert einen Ausflug nach Frankfurt gemacht, um endlich den Neuankömmling der Frankfurter Familie zu sehen. Für den Besuch zauberte ich ein personalisiertes Kissen, worauf ich die Geburtsdaten gestickt hatte, eine kleine Pumphose in der Größe bis 12 Monate und Blümchen war auch noch mit dabei.

Eigentlich hatten wir geplant in den Frankfurter Zoo zu gehen. Offenbar hatten auch andere Familien die Idee mit den Kindern Tiere zu beobachten und da wir keine Lust hatten gefühlte 2 Stunden anzustehen entschieden wir uns anders.

Stattdessen spazierten wir zum Main, in der Nähe von der ECB, der Europäischen Central Bank. Dort gibt es tolle Spielplätze für Kinder und auch Trimmgeräte für Erwachsene.

Das Gebiet entlang des Mains ist wirklich schön. Ich habe euch ein paar Bilder von dem Ausflug mitgebracht. Mich hat der weiter Blick sofort gefesselt. Schauen, so weit das Auge reicht.

Und, die Brücken am Fluss haben so eine faszinierende Wirkung auf den Betrachter. So schön luftig war es am letzten Wochenende dort.

Wir fuhren spaßeshalber auch mit einem Elektroroller herum, nur für eine halbe Stunde. Das war nicht so teuer. Die Kinder hatten viel Spaß damit und ich habe es auch mal ausprobiert. Nur ein Foto davon gibt es nicht. Aber das ist ja auch nicht so wichtig, wenn man mit der Familie unterwegs ist. Die wichtigsten Momente trägt man sowieso im Herzen. 😉

Dann haben sich alle auch bewegt, ich auf der Rüttelplatte …

und auf dem Drahtseil. Wobei mit diesen Schuhen musste ich mich festhalten. Damit die Balance zu halten war unmöglich. Natürlich hat mein Mann auch Fotos von meinem neuen Hoodie gemacht, dass hat einfach gut gepasst bei dem super sonnigen Wetter. Nur irgendwie was sein Handy nicht ganz sauber.

Hach, bald ist Frühlingsanfang, genau genommen am 20. März –  ich kann es kaum erwarten!

 

Ihr Lieben, genießt einen sonnigen Start in den März.

Viele Grüße

Annette

 

Stoff und Nähzutaten:
Kissen 
Maße: ca. 43 x 37 cm
Stickzeit: +/- 3 Stunden, Nähzeit: 1 Stunde
Schnitt
eigener Schnitt (Mittelteil Größe: 29 cm x 23 cm + 7cm hohe Stoffstreifen rundherum)
Stoffe/Garn/Füllung
Vichybaumwollstoffe und Baumwollstoff aus meinem Vorrat, Stickgarn: Madeira Rayon 40, , abreißbares Stickvlies. Rückseitenstoff: Baumwollstoff mit Kindermotiv (nicht fotografiert), Nähgarn Alterfil 120, Füllwatte
Stickdateien

Sleeping Fox on the Moon von Emblibrary und Schrift: Curlz (20+12) von der Pfaff Creativ 3.0.


Nachtrag, hey da habe ich doch einen Punkt zum Abhaken auf meiner Bingo Liste! Perfekt! „selbstgemachte Geschenke“ erledigt! 😉

 

12 von 12

12 von 12 im Februar 2022 | Mein Tag in Bildern

Und wieder zeige ich euch, was bei mir am 12. alles passiert ist. Es war ein besonderer Tag, denn wir haben mit der Familie einen Ausflug in die Pfalz gemacht.

Erfreulicherweise war das Wetter sonnig bis heiter und so konnten wir den Tag richtig genießen. Nun kommen die 12 Bilder, die ich euch zeigen möchte.

Ankunft in Neustadt an der Weinstraße mit dem Auto, kostenloses Parken im Parkhaus (Zentrum) am Freitag und Samstag, das ist ja mal der Knaller!!

12 von 12 im Februar 2022

Dann folgte ein Spaziergang in der Altstadt, hier ist der Paradiesbrunnen zu sehen, der am Kartoffelmarkt direkt hinter der Stiftskirche steht. Wenn man von der Straße aus in die Sackgasse geht, sieht man den Paradiesbaum nur von der Vorderseite, die Adam zeigt. Auf der Rückseite ist Eva zu sehen, die fast mit dem Baum verschmolzen ist. 

12 von 12 im Februar 2022

Die Baumfigur verdeckt den angebissenen Apfel, der sich direkt dahinter verbirgt und auf der linken Seite ist noch die Schlange, die passte aber nicht mit aufs Bild. Die Skulptur wurde 1973 am Kartoffelmarkt aufgebaut. Der Kartoffelmarkt war im 19. Jahrhundert ein Krämerplatz, wo Grumbeeren, also Kartoffeln verkauft wurden. Beim weiteren Spaziergang kam unverhofft ein Blick nach oben, in den blauen Himmel. Das gute Wetter versprach einen sonnigen Tag! Wie hoch doch hier die Gebäude sind und wie eng sie aneinander stehen.

12 von 12 im Februar 2022

Viele, schöne Gassen gibt es in Neustadt und besonders auf dem Markplatz, wenn die Markstände am Samstag geöffnet sind, gibt es einiges zu sehen. Dort kann man Gemüse, Käse und Obst und auch Honig und Wein kaufen. Eine wirklich sehenswerte Stadt.

12 von 12 im Februar 2022

Wir waren auf der Suche nach einem Café für uns sechs. Das war allerdings nicht einfach, denn um die Mittagszeit waren schon alle Plätze belegt oder reserviert.

Deswegen ging unsere Reise weiter nach Sankt Marin. Das hübsche Örtchen liegt nur ca. 20 km von Neustadt an der Weinstraße entfernt. Die Weihnachtsmärkte waren vor der Pandemie legendär. An diesem Wochenende war die Stadt allerdings wie ausgestorben. Ich mag das!

12 von 12 im Februar 2022

Zuerst haben wir die Koffer abgestellt, im Gasthaus zur Krone und das schöne Zimmer bewundert. Das Gasthaus ist frisch renoviert.

12 von 12 im Februar 2022

Dann gab es endlich Kuchen, Kaffee und Tee für alle am Tisch. Der Kirschkuchen war köstlich und auch in den Apfelkuchen konnte man sich wörtlich gesprochen „reinsetzen“.

12 von 12 im Februar 2022

Gleich danach entschieden wir uns für die erste Weinprobe, im Alten Schlösschen. 

12 von 12 im Februar 2022

Dann erst einmal die Beine vertreten, ein Spaziergang im mittelalterlichen Ort. Ob sich hier jeder fragt, ob die anliegenden Häuser feuchtes Mauerwerk haben? Wir taten es.

12 von 12 im Februar 2022

Dann die zweite Weinprobe, bei Becker’s Wein & Sekthaus am Kropsbach. Köstliche Bio Weine durften wir probieren. Ich habe eine Vorliebe für Weine mit wenig Säure, also welche, die magenfreundlich sind, hier wurde ich fündig. Eine Traubensorte, von der ich noch nie gehört hatte, kosteten wir gleich zu beginn. Der Weißwein Auxerrois »trocken« ist wirklich sehr köstlich und auch vom roten St. Laurent musste eine Kiste mit nach Hause.

12 von 12 im Februar 2022

Für das gemeinsame Abendessen hatten wir glücklicherweise ein Restaurant gefunden, in dem wir kurzfristig noch reservieren konnten. Das Alte Rathaus, direkt neben dem Hotel.

12 von 12 im Februar 2022

Es war ein schöner Abend im familiären Kreis. Am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns von der Familie, die zurück nach Hause fuhr. Wir haben aber noch ein wenig die Gegend erkundet. Im Sankt Martins Tal, bei der Ochsenwiese fanden wir einen schönen Rundweg um den See/Sandwiesenweiher mit Barfußpfad. Dort steht eine Grillhütte und es gibt auch einen Kinderspielplatz. Gerne hätte ich euch mehr Bilder gezeigt, aber das hier war das Zwölfte. 😉

12 von 12 im Februar 2022

Es war alles in allem ein schöner Tag im Februar, und jetzt noch schnell zu Draußen nur Kännchen und lesen, was die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an diesem Tag gemacht haben. 😉 Und, bei Andreas Samstagsplausch „8-22“ schaue ich auch noch vorbei.

Liebe Grüße und habt einen gemütlichen Sonntag, macht es euch fein!

Annette

12 von 12

Ausflüge

Hamburg hin und zurück, in drei Tagen

– Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung! – 

Das Zeitfenster war überschaubar – Hamburg wollten wir schon lange Mal wiedersehen. Nach einer 4½-stündigen Zugfahrt erreichten wir den Hamburger HBH 

und nach kurzer Zeit auch das Motel One auf der Fleetinsel, ganz zentral und modern. Von dort ist der Hamburger Michel ein Katzensprung.

 

Sich erst einmal orientieren und zu Fuß die Gegend erkunden, das war unser erster Plan. Für ein Abendessen stellten wir uns dann in die Reihe, vor das portugiesische Restaurant „Ola Lisboa in der Ditmar-Koel-Straße 18 an. Lange mussten wir nicht warten. Uns wurde ein Tisch für zwei am Fenster angeboten. Im Restaurant waren alle Tische mit hohen Plexiglasfolien abgetrennt. Die Atmosphäre hat uns gut gefallen. Wir bestellten und prompt wurde meine vegane Tapasplatte und das Fleischgericht vom Liebsten gebracht. Das Essen und die Getränke waren köstlich.

Auf dem Rückweg zum Hotel musste ich noch an den Landungsbrücken vorbei, die großen Schiffe anschauen. Am nächsten Morgen suchten wir uns ein Frühstückslokal, das „peaberries Kaffee“ in der Gurlittstraße 46, nahe der Langen Straße. Für die Tour hatten wir uns Leihfahrräder, die nahe des Michels standen ausgeliehen.

Sehr praktisch war es, die Apps „StadtRAD Hamburg“ und HVV schon Zuhause einzurichten. QR Code vom Rad scannen und ab die Post durch die Stadt. Dann ging es zu Fuß weiter, an der Binnenalster vorbei. Einfach mal langsam die Gegend erkunden. Eine Parkbank am Wasser lädt zum Verweilen ein. Ich mag es Boote im Wind zu betrachten, einfach so. Das finde ich schön.

Schon der NDR Fernsehfilm: Die Nordstory: Die Isestraße von Hamburg (verfügbar bis 04.04.2022)  hatte uns nach Hamburg gelockt. Vorbei an dem Hotel Smolka und den großbürgerlichen Häusern fanden wir schnell den Weg zum Wochenmarkt an der Isestraße, unter der Hochbahnbrücke. Wir hatten Glück, es war Dienstag und Markttag. So konnten wir die Marktstände bewundern, ob es wirklich 200 waren, kann ich nicht sagen. Frisches Gemüse, Fisch, Käse, frische Kräuter, ein Stand mit Lederstücken, herbstliche Deko wie Zapfen, wunderschöne Blumen, Kürbissen, kulinarische Köstlichkeiten soweit das Auge reicht. Wir konnten uns gar nicht satt sehen.

Auf dem Hinweg hatte ich das Bistro engelke an der Eppendorfer Baum 20 entdeckt und für ein gutes Mittagessen taperten wir die Isestraße wieder zurück, wir bereuten es nicht. Schon die Speisekarte hatte unseren Appetit geweckt und so ließen wir uns das Pilz-Risotto und die Gnocchi mit Flusskrebsen schmecken.

Anschließend fuhren wir mit der U3 zurück zum Baumwall. Abends hatten wir Karten für ein Jazzkonzert in der Fabrik, das Kultur und Kommunikationszentrum in Hamburg.

Am nächsten Morgen unternahmen wir eine Hafenrundfahrt von den Landungsbrücken nach Altona (Fischmarkt), Dockland (Fischereihafen), Neumühlen/Övelgönne, Bubendey-Ufer, Finkenwerder und zurück. Die Hafenfähre Linie 62, der Hamburger Verkehrsbetriebe eignet sich wunderbar dafür. Wir hatten uns über die HVV App ein „Tagesticket ab 9 Uhr“ für 6,23 € pro Nase gekauft.

Anschließend liefen wir durch den 426,5 m kurzen alten Elbtunnel. Man kann entweder mit den großen Aufzügen (Tragekraft 6000 kg oder 80 Personen) oder durch das Treppenhaus nach unten gelangen. Der Eintritt ist frei.

Zum Mittagessen sind wir ins Block House Pöseldorf am Mittelweg 122 eingekehrt. Dann genossen wir das gute Wetter und spazierten an der Alster ins Zentrum. Wir flanierten den Harvestehude Weg, entlang der Alster und kamen auch durch den Stadtteil Rotherbaum. Es war interessant zu sehen, welche Bauwerke nahe der Alster standen. Leider war die Alsterfähre am Fährdamm Alsterpark geschlossen, sonst hätten wir noch eine kleine Tour auf dem Wasser gemacht.

Zurück in der Stadt, nahe des Jungfernstiegs bestellten wir uns ein Stück Nusskuchen mit Marzipan im Café Mélange am Neuen Wall, …

um für das Konzert am Abend in der Elbphilharmonie gestärkt zu sein. Auf dem Programm stand das SWR Symphonieorchester mit dem Stück: The Red Death von Edgar Allan Poe, dass im Großen Saal stattfand. Wie vermutet, ein etwas schräges Stück, aber die Elbphilharmonie zu sehen, war uns wichtiger. Das Bauwerk an sich ist sehr beeindruckend und die Akustik phänomenal! Allein schon die Fahrt mit der Rolltreppe in der Tube ist etwas Besonderes, als wenn man in eine andere Welt eintaucht. Die Wände dort sind hellweiß verputzt mit transparenten Glaskreisen verziert.

Von der Aussichtsplattform oberhalb des Backsteinspeichers aus den 1960er Jahren, geht es steil hinab. Da sollte man schon schwindelfrei sein, um am Geländer in die luftige Ferne zu Blicken. Die Aussicht ist grandios. Im Großen Konzertsaal ist die akustische Wandverkleidung ein Hingucker. Die durchlöcherte Wandstruktur, gemixt mit weißen Platten und der besonders geformten Rückwand und dem angenehmen Holz an den Sitzplätzen hinterlässt ein Wohlgefühl. Der Abend war außergewöhnlich interessant. Wir haben beschlossen bald einmal wiederzukommen, ins schöne Hamburg!

Kiek mol wedder rin!

Annette

 


verlinkt mit dem Freutag, Andreas Samstagsplausch 43/21 & Nicoles Kunstsammlung.

Ausflüge

Ein Ausflug an die Mosel

Anfang der Woche nutzten wir einen Trip zum Flughafen Frankfurt Hahn, um das naheliegende Mosel Tal zu erkunden. Rheinland-Pfalz hat wirklich viel zu bieten!


Ihr Lieben, nehmt Euch ein bisschen Zeit, hier kommen viele, schöne Bilder und gute Tipps* für einen Tagestrip an die Mosel


 

Zuerst hielten wir in dem kleinen Städtchen Bernkastel-Kues an, dass ca. 25 km vom Flughafen entfernt liegt.

Mit etwa 7000 Einwohnern ist die Stadt ganz beschaulich. Von der Moselstraße aus hatte das Riesenrad unser Interesse geweckt. Es steht direkt an der Straße, gegenüber der Altstadt und somit auch direkt am Fluss. Dort fanden wir für das Auto auch einen Parkplatz. Aber zuerst zog es uns in die Altstadt. Wir wollten uns einfach treiben lassen, Neues erkunden und uns nach der langen Fahrt die Beine vertreten. 

Mein erster Eindruck war, diese Region ist stark touristisch geprägt. Überall standen Urlauber und fotografierten die Sehenswürdigkeiten der Stadt, z.B. diese zwei Fachwerkhäuser (Bild unten), die ein bisschen schief stehen und sehr eng aneinandergebaut wurden.

Wir liefen gegen den Strom in Richtung des alten Stadttores. Hihi, da war dann auch kurz Zeit für einen Schnappschuss (ohne Touristen im Hintergrund).

Beim Durchgehen des Stadttors entdeckten wir Das Schieferlädchen, an dem wir nicht vorbeigehen konnten. Neugierig bestaunten wir die unterschiedlichsten Schieferplatten, die als Servierbrett, Tischset, Herz oder auch Lieblingsplatz Hängeschild gefertigt wurden. Da die Preise ganz passabel waren, haben wir uns ein Erinnerungsstück für diesen schönen Tag mitgenommen. Das Lieblingsplatz Schild hat nun bei uns ein neues Zuhause bekommen. Ich habe es für den Garten gekauft, da mir die Verkäuferin versicherte, dass die Schrift regenbeständig sei.

Auf meine Frage hin, woher der Schiefer komme, erzählte sie uns er stammt aus dem Hunsrück, um genau zu sein aus Buttenbach. Dieser Ort ist nur ein Katzensprung von Bernkastel-Kues entfernt. Wer sich auskennt weiß, der Hunsrück ist eines der ältesten Gebirge in Deutschland und befindet sich größtenteils in Rheinland-Pfalz.

Zur Mittagszeit waren wir auf der Suche nach einem guten Mittagessen und machten Halt im Restaurant Alt Bernkastel, in der Burgstraße 81. Ich bestellte ein kleines Schnitzel mit gebratenen Pfifferlingen, dazu Semmelknödel in Pfifferlingrahmsauce. Zum Reinsetzen lecker! Auch der Schnipo Teller vom Liebsten war sehr schmackhaft.

Dann spazierten wir wieder zurück zum Riesenrad. Leider war es noch nicht geöffnet und bis 13 Uhr wollten wir nicht warten. Riesenrad Öffnungszeiten: Montag – Freitag 13-20 Uhr. Also ging die Reise weiter, auf der Autostraße direkt an der Mosel.

Vorbei an den wunderschönen Weinberg-Gärten (Wingert). Wo ich am Hang an zwei Stellen wunderschöne Sonnenuhren aus Stein sah. Das Mosel Tal ist wirklich sehr reizvoll und ich könnte mir gut vorstellen, für ein paar Tage zum Wandern wieder hier her zu kommen.

Der nächste Halt war Zell, an der Mosel. Ehrlich gesagt hatten wir natürlich auch geplant, uns ein paar Fläschchen Wein mit nach Hause zu nehmen.

In Zell gab es in vielen Schaufenstern der Hauptstraße Weinflaschen zum Anschauen. Leider hatten am Montag alle Winzereien geschlossen, unser Pech.

Lustig fand ich die Katzenbilder, die fast überall zu sehen waren. Was es mit der Zeller schwarze Katz auf sich hat, steht hier geschrieben (Quelle Wikipedia). Nur ein kleiner Tipp, es handelt sich um eine Grosslage, also ein Weinanbaugebiet. Nur probieren konnten wir den Wein leider nicht. Ruhetag!

Wir fuhren über die Brücke, auf das andere Moselufer.

Und entdeckten den Waldeckhof, das Weingut der Familie Tries. Die Tür war offen und wir spazierten einfach hinein. 😉  Schon von der Straße aus hatten uns die gepflegten Gebäude, mit einem Wappen an der Fassade, neugierig gemacht.

Das Herrenhaus der Boos zu Waldeck, erbaut um 1243 diente dem Reichsgraf Ludwig Josef von Boos bis 1824 als Sommersitz. Seit 1889 ist der schmuckvolle Edelhof im Besitz der Familie Treis. 

Wir suchten uns ein paar Flaschen Wein aus und für die Kinder Traubensaft. Und wir waren total happy, doch noch ein bisschen Wein zum Mitnehmen gefunden zu haben.

Dann gab es noch ein Selfie am Moselufer.

Ihr seht, es war wirklich ein wunderschöner Tag zu zweit. 

 

Auf der Rückfahrt betrachteten wir uns noch die neue Hochmoselbrücke, die 2019 fertiggestellt wurde. Sie ist wirklich gigantisch hoch! So groß müssen Dinosaurier gewesen sein *lach*.

Was für ein toller Tag! Wir haben beschlossen häufiger einfach ins Blaue zu fahren. Ohne Plan und sich einfach treiben zu lassen. Denn so entdeckt man neue Plätze und erlebt großartige Augenblicke miteinander.

Ihr Lieben, macht es euch fein! 

Annette

 

*Dieser Beitrag enthält indirekt Werbung ohne Auftrag (Markennennung, Ortsnennung und Verlinkung). Alle Tipps sind meine persönlichen Empfehlungen. 


verlinkt mit Nicoles: Niwibo „Nimm dir doch mal Zeit“ & Andreas Samstagsplausch!

Ausflüge

Samstagsplausch {5/20}

[enthält unbeauftragte Werbung]

Heute sitzen wieder alle bei Andrea und genießen den 5. Samstagsplausch. Wie meine Woche war, erzähle ich euch jetzt. Die kleine Reise am letzten Wochenende wirkt immer noch nach.

Am letzten Donnerstag fuhren wir mit dem Auto gen Süden. Rosenheim war unser Ziel, doch einen kleinen Stadtbummel in München hatten wir uns auch mit eingeplant. In den Stachus Passagen fanden wir ein zentrales Parkhaus, von dort aus ließ sich das Zentrum gut zu Fuß erkunden.

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Zuerst ergatterten wir uns einen Platz beim Italiener in der Kapellenstraße 1. Italienisches Essen finden die Kinder immer schmackhaft und wir natürlich auch. Wir waren die ersten im Restaurant und sehr erstaunt, wie schnell sich die Plätze dort füllten. In null Komma nix waren alle Tische besetzt, hauptsächlich mit Stammgästen, die telefonisch das Gericht schon vorbestellt hatten. Unser Essen kam dann etwas später, jetzt wissen wir warum. Aber es war so köstlich! Yummi.

Anschließen sind wir durch die Innenstadt gestiefelt und haben ein paar Geschäfte besucht. Im Oberpollinger, das es schon seit 1905 gibt, wurde ich von einer sehr netten Angestellten ermuntert doch die KaDeWe App bei mir auf dem Handy zu installieren. Das war ein Akt! Die Gute war so überaus zuvorkommend und geduldig, doch das Netz übermittelte mir einfach nicht die E-Mail für die Anmeldung. Zum Schluss waren wir ziemlich froh von der werten Dame durch das riesige Ladengeschäft geführt zu werden. Denn eigentlich wollte ich nur ein Paar Wollsocken fürs Tochterkind kaufen, damit sie nicht so kalte Füße hat, wenn wir auf den Wendelstein fahren. Aber auf der Etage waren so viele Socken, das glaubt ihr gar nicht *lach*. Der Laden ist wirklich sehr groß und edel – KaDeWe eben – purer Luxus.

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Als ich im Traditionskaufhaus die Isetta beim Juwelier Bucherer entdeckte, musste ich gleich wieder an meine Tante Lissi und den Onkel Heini denken. Sie hatten in den 60ern so ein hübsches Motocoupé. Und, es war mir immer ein Rätsel, wie diese beiden, großen Menschen in das kleine Rollermobil passten. Oldtimer-Fans können sich die rot-weiße BMW-Isetta noch bis zum 14. Februar dort anzuschauen.

Natürlich warfen wir auch einen Blick in die berühmte Frauenkirche, die mit den zwei Zwiebeltürmen. Diese Türme sieht man ja fast immer, wenn man eine Postkarte von München in der Hand hält. – Ich war so beeindruckt von den hohen Decken und den bunten Kirchenfenstern. Dass ich mir gleich …

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… wieder irgendwelche Farbkombinationen für einen Quilt ausdachte. Hihi, manchmal kann ich einfach nicht anders *lach*. Schaut nur diese wunderschönen Fenster an! Und, ich fand tatsächlich auch ein kleines Zeitfenster, um das Quilt Et Textilkunst Geschäft am Sebastiansplatz 4 zu besuchen, welches Karine mir empfohlen hatte.

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Richtig nett war es dort. Ich finde es so lustig, wie schnell man mit Gleichgesinnten ins Gespräch kommt. Mit der Inhaberin Christine Köhne habe ich mich ein bisschen über die „Duffy“ von Frau Elbmarie unterhalten, das war richtig nett. Aber Stoff zu kaufen habe ich mir verkniffen, aber ein bisschen Zubehör und zwei Anleitungen mussten dann doch mit. Gern hätte ich mich noch mit Sandra der Hohenbrunnquilterin getroffen, aber leider waren wir nur einen Nachmittag. Echt schade!

Direkt gegenüber von Quilt Et Textilkunst ist die italienische Markthalle Eataly. Dort tranken wir anschließend noch einen guten Kaffee und erholten uns von dem Stadtbummel. Dann ging es weiter nach Rosenheim. Der eigentliche Anlass für die Reise war ja der 80. Geburtstag von meinem Schwiegervater.  Und die Überraschung ist uns gelungen! Als sich für die Feier plötzlich die ganze Familie und auch noch die Reise-Freunde-Gruppe einfanden, kam er aus dem Staunen nicht mehr raus. 🙂

Am Freitagmittag stand die Rosenheim-Cops-Stadtführung auf dem Tagesplan, dass musste sein, sagte mein Kerl. Aber wirklich viel aus der Fernsehserie haben wir nicht wieder erkannt. Wer die Sendung verfolgt, weiß … in Rosenheim ist immer gutes Wetter und die Sonne lacht, wenn Frau Stockl wieder erstaunt sagt: „Es gibt eine Leich“! Wir haben Rosenheim zu Fuß  entdeckt. Die Führung ging quer durch die Stadt und die berühmten Plätze aus der Serie besuchten wir fast alle. Aber viele Sehenswürdigkeiten entdecken wir nicht. Die meisten Szenen werden im Studio gedreht, da waren wir wirklich überrascht. Lediglich das Rathaus kam uns bekannt vor und der Park mit dem ehemaligen Apothekergarten.

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Am Samstag war dann die Fernsicht leider nicht so prächtig, um den Wendelstein zu erklimmen. Wir hatten ja überlegt die Zahnradbahn zu nehmen, aber dafür sollte die Sicht auch gut sein. Und da am Abend ja kräftig gefeiert werden sollte, disponierten wir um und gestalteten den Nachmittag frei. Wir teilten uns auf. Eine Gruppe fuhr an den Happinger See, die zweite traf sich zum Kaffeetrinken und die dritte klapperte die Trachtenmoden Shops ab, da war ich dann mit dabei. Am Abend wurde dann im Hotel fein gefeiert, gut gegessen und viel erzählt. Und dann kam am Sonntag noch ein Geburtstag. Unser Mädchen hatte Jubeltag. Deshalb wollte sie auch  nach dem Frühstück schnell wieder nach Hause. Denn die Freundinnen hatten einen Pizza-Fernsehabend geplant. Als wir uns nach dem Gruppenfoto verabschiedeten, wäre ich aber am liebsten noch ein bisschen im Süden geblieben. Die Gegend rund um Rosenheim gefällt mir sehr gut. So viel Natur ist dort zu finden und man sieht auch die Berge. Schöne Wanderwege und auch die Seen in der Nähe sind wirklich schön. Das nächste Mal möchte ich auf jeden Fall auch noch an den Chiemsee und die Fraueninsel soll ja richtig schön sein. Von dem Wochenende habe ich noch Tage später gezerrt. Wieder zu Hause angekommen habe ich erst mal all die Fotos überarbeitet und weitergegeben. Dann hatten wir ein paar wichtige Termine zu erledigen. Aber ich hatte auch Zeit ein paar UFOs abzubauen.

Nähen …

Richtig happy bin ich über die Fertigstellung meiner zweiten Sew Together Bag. Dann habe ich noch an den Blöcken von dem Nadelweltkurs 2017 weitergearbeitet. Nett war diese Woche auch der Austausch mit Anika vom Quiltkollektiv Workshop in Heidelberg und Hanka & Heidi vom Siebdruckkurs. Wir planen nämlich am Faschingswochenende ein gemeinsames Nähtreffen in Heidelberg. Und die Freude darüber ist jetzt schon riesengroß. 🙂

Gastautorin im Januar

Danken sagen möchte ich auch noch der liebe Anni aka Antetanni, die sich noch spontan entschlossen hatte, noch eben schnell einen Januar Gastbeitrag für die Ordnung zu schreiben. Ich mag sie wirklich sehr und hoffe sie bald einmal persönlich kennenzulernen. Das haben wir  uns jedenfalls für 2020 vorgenommen. 🙂

Gastautorin im Februar

Die liebe Ines von Nähzimmerplaudereie hat schon Bescheid gesagt, dass sie in der zweiten Februarwoche ihren UFO-Gastbeitrag schreibt. Hach, ich bin ja sooo gespannt darauf und freue mich riesig!! 🙂

Nachbarschaftshilfe …

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Die Nachbarn von gegenüber hatten mich kürzlich gefragt, ob ich beim Kinderhüten helfen kann. Natürlich habe ich ja gesagt. So kam ich auch am Donnerstag in den Genuss den Jüngsten zum Instrumentenkarusel Abschlussnachmittag im Carl-Rottman-Saal zu begleitet. Da hat mir auch das Mitsingen zum Schluss sehr viel Spaß gemacht.

Und gestern ging der Tag so schnell vorbei. Erst habe ich eingekauft, dann nochmal, da ich doch keine roten Linsen mehr hatte. Mittags kochte ich ein figurbewußtes Menü, eine Tomaten-Linsen-Suppe, denn der Winterspeck muss wieder weg. Deshalb gibt es heute bei Andreas Samstagsplausch auch kein Stück Kuchen für mich *lach*.

Also ihr Lieben habt ein schönes Wochenende und macht es euch fein!

Herzliche Grüße

Annette